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    Fragmented masculinities : deconstructing power, vulnerability, and identity in postmodern American literature

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    In dieser Arbeit wird untersucht, wie die postmoderne amerikanische Literatur traditionelle Männlichkeitsideale dekonstruiert, indem sie männliche Charaktere porträtiert, die fragmentiert, performativ und fragil sind. Anhand der Analyse von Bret Easton Ellis' American Psycho (1991), Cormac McCarthys The Road (2006) und Ocean Vuongs On Earth We're Briefly Gorgeous (2019) wird untersucht, wie hegemoniale Männlichkeit in Frage gestellt und neu gedacht wird. Unter Rückgriff auf wichtige Gender- und Männlichkeitstheorien von R.W. Connell, Judith Butler und Michael Kimmel sowie auf Erzähltechniken wie Ironie, Minimalismus und Autofiktion legt diese Studie nahe, dass Männlichkeit kein festes Konzept ist, sondern eines, das aufgeführt wird und krisenanfällig ist. Das erste Kapitel bietet einen theoretischen Rahmen, insbesondere Connells Konzept der multiplen Männlichkeiten, Judith Butlers Theorie der Gender-Performativität und Michael Kimmels Theorie der verletzten Berechtigung. In einem weiteren Unterkapitel werden Informationen über Männlichkeit in der postmodernen amerikanischen Literatur gegeben sowie die Erzähltechniken vorgestellt, die von den Autoren verwendet werden, um die Fragmentierung und Verletzlichkeit von Männlichkeit darzustellen. In Kapitel zwei wird American Psycho als satirische Kritik an der hyperkonsumorientierten Männlichkeit im spätkapitalistischen Amerika untersucht. Patrick Batemans Fixierung auf Äußerlichkeiten, Dominanz und Gewalt offenbart die Zerbrechlichkeit und Performativität hegemonialer Männlichkeit und ihre Abhängigkeit von sozialer Anerkennung. Ellis' Einsatz von Ironie entlarvt die hohle Performance hinter Batemans statusorientierter Identität.Im dritten Kapitel wird erörtert, wie Cormac McCarthy in seinem Roman The Road eine postapokalyptische Vater-Sohn-Beziehung schildert, die von emotionaler Verdrängung und einem minimalistischen Schreibstil geprägt ist. Die stoische, beschützende und traditionelle Männlichkeit des Vaters erweist sich als unhaltbar. Durch die Figur des Sohnes bietet uns McCarthy jedoch eine neue, alternative Männlichkeit an, die ihre Stärke in der Empathie und moralischen Integrität findet und die zeigt, dass emotionale Verletzlichkeit Teil der Männlichkeit sein kann und sollte.Das letzte Kapitel dieser Arbeit befasst sich mit Ocean Vuongs autofiktionalem Roman On Earth We're Briefly Gorgeous, in dem Queerness, Ethnie und generationenübergreifendes Trauma die männliche Identität prägen. Anhand der beiden Figuren Little Dog und Trevor stellt Vuong einerseits eine fragmentierte, selbstreflexive Männlichkeit vor, die im Schmerz verwurzelt ist und sich dennoch weigert, den gesellschaftlichen Normen zu entsprechen. Andererseits ein tragisches Schicksal, das aufgrund des gesellschaftlichen Drucks versucht, sich männlich genug zu geben, um den Normen zu entsprechen, die aktiv gegen ihn gerichtet sind, aber letztendlich scheitert. Die Hybridform der Autofiktion verstärkt diese Dekonstruktion, indem sie die Grenzen zwischen persönlicher Erfahrung und literarischer Erzählung verwischt.Abschließend wird in dieser Arbeit argumentiert, dass die postmoderne amerikanische Literatur nicht nur die hegemoniale Männlichkeit kritisiert, sondern auch alternative Formen des Mannseins entwirft. Diese Alternativen konzentrieren sich nicht auf Macht und Kontrolle, sondern auf emotionale Belastbarkeit, Selbsterkenntnis und Beziehungsethik. Die Literatur wird so zu einem wichtigen Ort, um zu überdenken, was es bedeutet, in einer fragmentierten, postmodernen Welt ein Mann zu sein.This thesis explores how postmodern American literature, deconstructs traditional ideals of masculinity by portraying male characters, who are fragmented, performative and fragile. By analyzing Bret Easton Ellis’s American Psycho (1991), Cormac McCarthy’s The Road (2006), and Ocean Vuong’s On Earth We’re Briefly Gorgeous (2019), it examines how hegemonic masculinity is challenged and reimagined. Drawing on important gender and masculinity theories of R.W. Connell, Judith Butler and Michael Kimmel, and narrative techniques like irony, minimalism and autofiction, this study suggests that masculinity is not a fixed concept, but one that is performed and vulnerable to crisis. The first chapter provides a theoretical framework, in particular Connell’s concept of multiple masculinities, Judith Butler’s theory of gender performativity and Michael Kimmel’s theory of aggrieved entitlement. Further an explicit subchapter contains information about masculinity in postmodern American literature as well as the narrative techniques, which are used by the authors to portray the fragmentation and vulnerability of masculinity, are introduced. Chapter two investigates American Psycho as a satirical critique of hyper consumerist masculinity in late capitalist America. Patrick Bateman’s fixation on surface appearance, dominance, and violence reveals the fragility and performativity of hegemonic masculinity and its dependence on social recognition. Ellis’s use of irony exposes the hollow performance behind Bateman’s status-driven identity.The third chapter discusses, how Cormac McCarthy portrays in his novel The Road a post apocalyptical father-son relationship, which is shaped by emotional repression and a minimalist writing style. The father’s performative stoic, protective and traditional masculinity unravels and proves to be unsustainable. However, through the character of the son, McCarthy offers us a new alternative masculinity, one that finds its strength in empathy, moral integrity, suggesting that emotional vulnerability can and should be part of masculinity.The final chapter of this thesis focusses on Ocean Vuong’s autofictional novel On Earth We’re Briefly Gorgeous, where queerness, race and intergenerational trauma shape masculine identity. Through the two characters Little Dog and Trevor, Vuong presents on one hand a fragmented, self-reflexive masculinity which is rooted in pain, yet refusing to conform to societal norms. On the other hand, a tragic fate that due to societal pressure attempts to perform masculine enough to conform to norms which are actively against him, but ultimately fails. The hybrid form of autofiction enhances this deconstruction by blurring the boundaries between personal experience and literary narrative.In conclusion, the thesis argues that postmodern American literature not only critiques hegemonic masculinity but also imagines alternative forms of manhood. These alternatives are not centred on power and control but on emotional resilience, self-awareness, and relational ethics. Literature thus becomes a vital space for rethinking what it means to be a man in a fragmented, postmodern world.vorgelegt von Jan HolecekEnthält Literaturverzeichnis auf Blättern [48]-53Masterarbeit Universität Graz 202

    „veni, vidi, didici“ - How to Promote Learning Success Among Nursing Students

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    Angesichts des Fachkräftemangels und wachsender Anforderungen an die Pflegeausbildung rückt die Frage nach wirksamen Lehrstrategien zunehmend in den Fokus. Eigene Erfahrungen in der Praxis zeigten, dass nicht nur Fachwissen, sondern insbesondere der Kommunikationsstil von Lehrenden entscheidenden Einfluss auf Motivation und Lernerfolg von Auszubildenden nimmt. Die vorliegende Masterarbeit geht daher der Frage nach, welche kommunikativen Faktoren das Lernverhalten von Pflegestudierenden fördern und wie gezielte Kommunikationsstrategien in der Ausbildung wirken. Analysiert werden klassische Kommunikationsmodelle (u. a. Watzlawick, Schulz von Thun, Berne), Gesprächsführungskonzepte (Rosenberg, Satir, Rogers), nonverbale Kommunikation sowie Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP). Ergänzend erfolgt eine Einbettung in motivationale Theorien, insbesondere die Selbstbestimmungstheorie. Die Untersuchung verdeutlicht: Ein wertschätzender, klar strukturierter und empathischer Kommunikationsstil stärkt die intrinsische Motivation, das Selbstwirksamkeitserleben und die aktive Beteiligung der Auszubildenden deutlich. Gleichzeitig beeinträchtigen destruktive Kommunikationsmuster – etwa Abwertung, Intransparenz oder fehlende Rückmeldung – das Lernklima und behindern Lernerfolge. Lehrende, die Kommunikation bewusst und reflektiert gestalten, tragen wesentlich zur Reduktion von Lernbarrieren und zur Qualität der Ausbildung bei. In einer Zeit wachsender Belastung im Pflegeberuf wird deutlich: Gelingende Kommunikation ist ein zentraler Schlüssel zur Fachkräftebindung und zur Professionalisierung der pflegepädagogischen Praxis.In light of the ongoing shortage of skilled healthcare professionals and increasing demands on nursing education, the question of effective teaching strategies is gaining relevance. Practical experience has shown that it is not only professional expertise, but especially the communication style of educators, that significantly influences students’ motivation and learning success. This master’s thesis therefore explores which communicative factors support learning behavior in nursing students and how targeted communication strategies affect educational outcomes. Classical communication models (e.g., Watzlawick, Schulz von Thun, Berne), approaches to conversational techniques (Rosenberg, Satir, Rogers), nonverbal communication, and Neuro-Linguistic Programming (NLP) are analyzed. Theoretical framing is provided by motivational theories, particularly the Self-Determination Theory by Deci and Ryan.The findings show that a respectful, structured, and empathetic communication style significantly enhances intrinsic motivation, self-efficacy, and active engagement in the learning process. In contrast, destructive communication patterns—such as devaluation, lack of transparency, or insufficient feedback—can hinder learning and demotivate students. Educators who use communication consciously and reflectively contribute meaningfully to reducing learning barriers and improving training quality. In times of increasing pressure in the nursing profession, effective communication proves to be a key element for strengthening professional identity, enhancing educational success, and ensuring the long-term retention of healthcare staff.Patricia RaningerMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Tax avoidance and auditing

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    Diese Dissertation beinhaltet fünf empirische Beiträge aus den Bereichen Abschlussprüfung und internationaler Besteuerung. Der erste Beitrag untersucht die Auswirkungen der Offenlegungspflicht von Prüfungsschwerpunkten nach ISA 701 auf das Verhalten von Investoren und auf die Prüfungsgebühren der Abschlussprüfung. Die Studie zeigt keinen statistisch signifikanten Einfluss auf das Verhalten von Investoren, was darauf hindeutet, dass die Offenlegung von Prüfungsschwerpunkten keine wesentlichen neuen Informationen liefert. Es zeigt sich jedoch ein Anstieg der Prüfungsgebühren und eine Verzögerung bei der Offenlegung der Prüfungsberichte. Der zweite Beitrag analysiert die Auswirkungen der durch die EU-Verordnung Nr. 537/2014 eingeführten Einschränkungen für Beratungsleistungen des Abschlussprüfers auf die Prüfungsgebühren und die Offenlegung der Prüfungsberichte. Die Ergebnisse zeigen höhere Prüfungsgebühren und Verzögerungen bei der Offenlegung von Prüfungsberichten in Ländern mit Einschränkungen für Beratungsleistungen des Abschlussprüfers. Diese Effekte sind besonders ausgeprägt in EU Mitgliedstaaten, die strengere Regelungen für die Erbringung von Beratungsleistungen durch Abschlussprüfer eingeführt haben. Der dritte Beitrag untersucht den Einfluss von Tochterunternehmen in Steueroasen auf die Prüfungsgebühren europäischer Mutterunternehmen. Die Ergebnisse zeigen, dass Mutterunternehmen mit Tochterunternehmen in Steueroasen höhere Prüfungsgebühren aufweisen, während das Country-by-Country-Reporting diese Gebühren reduziert. Der vierte Beitrag untersucht die Wirksamkeit der Hinzurechnungsbesteuerung auf die Aktivitäten von Unternehmen in Steueroasen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Hinzurechnungsbesteuerung besonders effektiv ist, wenn passive Einkünfte oder die gesamten Einkommen niedrig besteuerter ausländischer Tochterunternehmen in die Steuerbemessungsgrundlage des Mutterunternehmens einbezogen werden. Dieser Effekt wird verstärkt, wenn Länder eine Blacklist zur Identifizierung niedrig besteuerter Tochterunternehmen verwenden, während dieser durch Safe-Haven-Regelungen oder Substanzausnahmen abgeschwächt wird. Der fünfte Beitrag analysiert, ob die durch die Anti-Tax Avoidance Directive (ATAD) der EU eingeführte Hinzurechnungsbesteuerung Investitionen in Niedrigsteuerländern beeinflusst. Die Ergebnisse zeigen, dass Mutterunternehmen den Anteil ihrer Tochterunternehmen in Niedrigsteuerländern reduzieren, wobei der größte Teil dieses Effekts im Jahr vor der Einführung der Regelung auftritt. Dieser Effekt ist unabhängig von der Einkommensdefinition. Die Studie zeigt zudem, dass die Hinzurechnungsbesteuerung keine Auswirkungen auf Unternehmen in Ländern mit Substanzausnahmen oder Safe-Haven-Regelungen hat.This dissertation consists of five empirical papers in the field of auditing and international taxation. The first paper examines the impact of the mandatory disclosure of audit matters required by ISA 701 on investor and auditor responses. The study finds no statistically significant effect on investor behavior suggesting that audit matter disclosure does not provide substantial new valuable information. However, the study finds an increase in audit fees and a delay in the audit report. The second paper examines the impact of restrictions on auditor-provided tax services (APTS), introduced by EU Regulation No. 537/2014, on audit outcomes. The study finds that firms located in countries that introduced APTS restrictions experience an increase in audit fees and delays in audit reports. This effect is more pronounced in EU member states that imposed stricter restrictions on APTS. The third paper examines the effect of tax haven subsidiaries of European multinational corporations (MNCs) on audit fees. The results indicate higher audit fees for MNCs with subsidiaries in tax havens. In addition, further results suggest that country-by-country reporting reduces audit fee premiums for treated MNCs with subsidiaries in tax havens. The fourth paper examines whether the effectiveness of a controlled foreign corporation (CFC) rule in reducing tax haven activity depends on differences in CFC rules. The results suggest that CFC rules are most effective in limiting tax haven activities when they include either certain passive income or total income of low-taxed foreign subsidiaries in the tax base of the parent firm. Moreover, the effectiveness of a CFC rule increases when countries use a blacklist to identify low-taxed foreign subsidiaries and decreases when countries use safe-haven rules and economic substance exemptions. The fifth paper examines whether the CFC rule provided by the Anti-Tax Avoidance Directive (ATAD) of the EU affects investments in low-tax countries. The study finds that parent firms reduce the share of subsidiaries in low-tax countries, with the majority of the effect taking place in the year prior to the introduction of the rule. While the effect does not depend on the definition of income, the study shows that the ATAD CFC rule has no effect for firms located in countries that provide for an economic substance exemption or a safe-haven rule.Benedikt SieghartsleitnerEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 177-194Dissertation Universität Graz 2025Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet AT-OeNB pdage

    Sustainability in vocational training

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    Themen mit Nachhaltigkeitsbezügen finden in zunehmendem Ausmaß Eingang in die Berufsbildung. Zukünftige Fachkräfte werden beispielsweise innerhalb ihrer Ausbildungen vermehrt mit nachhaltigkeitsbezogenen Fragestellungen konfrontiert, die ein ressourcenschonendes Wirtschaften betreffen oder sich auf ein verantwortungsbewusstes Handeln beziehen. Demzufolge wird darauf abgezielt, Lernende möglichst gut auf die komplexen Anforderungen einer sich stetig verändernden Welt vorzubereiten. Durch die Integration von Themenbereichen mit Nachhaltigkeitsbezügen in die berufliche Bildung soll es gelingen, ein Bewusstsein für ökologische, soziale und ökonomische Zusammenhänge zu schaffen und Lernenden zu einer reflektierten, zukunftsorientierten und ressourcenschonenden Denk- und Handlungsweise anzuregen. Über die Vermittlung und die Förderung nachhaltigkeitsbezogener Inhalte sowie nachhaltiger Kompetenzen in Aus- und Weiterbildungen sollen Lernende dazu ermutigt werden, kritisch-reflexive Perspektiven einzunehmen, verantwortungsbewusst zu handeln und somit dazu befähigt werden, sich aktiv an der Lösung globaler Herausforderungen zu beteiligen. Zudem ist eine verstärkte Erweiterung von Lehrplänen und Curricula um interdisziplinäre Ansätze bemerkbar. So findet unter anderem die Berücksichtigung des vielfältigen Bereichs „Nachhaltigkeit“ statt. Nachhaltigkeitsbezogene Themen halten nicht nur Einzug in Lehrpläne und Curricula verschiedenster Bildungseinrichtungen, sondern werden auch vermehrt von Unternehmen und Betrieben nachgefragt. Demnach geht das Interesse an nachhaltigkeitsbezogenen Kenntnissen beispielsweise auch aus Stellenausschreibungen hervor. Die aus- und weiterbildungsbezogene Vermittlung sowie Stärkung von Kompetenzen, die es ermöglichen, nachhaltig zu denken und zu handeln, tragen letztendlich nicht nur zur Entwicklung qualifizierter und verantwortungsbewusster Fachkräfte bei, sondern leisten ganz allgemein einen entscheidenden Beitrag zur Förderung einer lebenswerten Zukunft. Es scheint wichtiger denn je, sowohl bereits im Berufsleben stehende Personen als auch zukünftige Arbeitskräfte für ein reflektiertes Denken und Handeln wie auch für das Treffen von Entscheidungen zu sensibilisieren. Im besten Fall kann gelernt, erfahren und erprobt werden, dass exakt solche Denk- und Handlungsweisen langfristig positive Veränderungen in Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft erzielen sowie festigen können. Demzufolge gilt die Ausbildung der heutigen Generation als entscheidend, für das Leben von morgen.Topics related to sustainability are increasingly finding their way into vocational training. For example, future skilled workers will increasingly be confronted with sustainability-related issues during their training that relate to resource-conserving management or responsible action. The aim is therefore to prepare learners as well as possible for the complex requirements of a constantly changing world. By integrating topics related to sustainability into vocational education and training, it should be possible to create an awareness of ecological, social and economic interrelationships and encourage learners to think and act in a reflective, future-oriented and resource-conserving manner. By teaching and promoting sustainability-related content and sustainable skills in initial and further training, learners should be encouraged to adopt critical and reflective perspectives, act responsibly and thus be empowered to actively participate in solving global challenges. In addition, an increased expansion of curricula and syllabuses to include interdisciplinary approaches is noticeable. Among other things, the diverse area of “sustainability” is being taken into account. Sustainability-related topics are not only finding their way into syllabuses and curricula at a wide range of educational institutions, but are also increasingly in demand from companies and businesses. Accordingly, the interest in sustainability-related knowledge can also be seen in job advertisements, for example. Teaching and strengthening skills that enable people to think and act sustainably in education and training ultimately not only contributes to the development of qualified and responsible specialists, but also makes a decisive contribution to promoting a future worth living. It seems more important than ever to sensitize both people already in professional life and future employees to reflective thinking and acting as well as to making decisions. In the best case scenario, it is possible to learn, experience and test that precisely such ways of thinking and acting can achieve and consolidate positive changes in the environment, society and the economy in the long term. Consequently, the education of today's generation is crucial for the life of tomorrow.Autorin: Annika Freidorfer, BAMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen in Deutsch und Englisc

    Cyclical mind : hormone sensitivity and cycle-related changes in depressive symptoms in healthy women

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    Affektive Beschwerden, insbesondere depressive Symptome, sind innerhalb des Menstruationszyklus weit verbreitet und zeigen eine perimenstruelle Zunahme (Eisenlohr-Moul et al., 2022; Kiesner et al., 2016; Klusmann et al., 2024a). Östradiol wird ein anti-depressiver Effekt zugeschrieben (Di Benedetto et al., 2024; Riecher-Rössler, 2011). Ziel der vorliegenden Studie war es daher, Schwankungen von depressiven Symptomen entsprechend der zyklischen Veränderungen des Östradiols zu untersuchen und zusätzlich eine Subgruppe hormonsensitiver Frauen zu identifizieren. Insgesamt nahmen 40 prämenopausale Frauen im Alter von 18 bis 35 Jahren an einer Online-Erhebung mit vier Messzeitpunkten teil: zwei Mal zu Tag vier des Zyklus, einmal vor der Ovulation und einmal in der mittleren Lutealphase. Zur genauen Bestimmung des Ovulationszeitpunkts wurden LH-Ovulationstest eingesetzt und an vier Tagen, beginnend zwei Tage vor dem berechneten Ovulationstest verwendet. Bei 17 Teilnehmerinnen konnte ein positives Testergebnis festgestellt und somit der Zeitpunkt der Ovulation verlässlich erfasst werden. Depressive Symptome (Allgemeine Depressionsskala, ADS) sowie der positive und negative Affekt (Positive and Negative Affect Schedule, PANAS) wurden mittels standardisierter Fragebögen erhoben. Ebenfalls erfasst wurde die Beeinträchtigung durch menstruationsbezogene Symptome (Menstrual Distress Questionnaire, MEDI-Q). In der Gesamtstichprobe zeigten sich keine signifikanten Veränderungen der depressiven Symptome über den Menstruationszyklus hinweg. Nach Ausschluss des Ovulationszeitpunkts in den statistischen Analysen und entsprechend größerer Stichprobe zeigten sich signifikant stärkere depressive Symptome zu Tag vier des Zyklus als zur mittleren Lutealphase. Die stärkste Ausprägung der Depressivität zeigte sich während der Menstruation, nahm zur Ovulation hin stark ab und blieb zur Mitte der Lutealphase auf einem ähnlichen Niveau. Insgesamt unterstützen die Ergebnisse die Annahme eines anti-depressiven Effekts von Östradiol. Darüber hinaus gibt es Anzeichen für einen zusätzlichen Einfluss von Progesteron, bzw. Allopregnanolon auf depressive Symptome in der mittleren Lutealphase. Eine hierarchische Clusteranalyse identifizierte eine Subgruppe an hormonsensitiven Frauen, die eine höhere Beeinträchtigung durch Symptome der Menstruation erleben. Bei diesen hormonsensitiven Frauen zeigte sich ein signifikanter Rückgang depressiver Symptome zwischen Tag vier des Zyklus und der mittleren Lutealphase. Nicht sensitive Frauen zeigten hingegen stabile Depressivitätswerte über den Zyklus hinweg.Affective symptoms, particularly depressive symptoms, are widespread within the menstrual cycle and show a perimenstrual increase (Eisenlohr-Moul et al., 2022; Kiesner et al., 2016; Klusmann et al., 2024a). Estradiol is known to have an antidepressant effect (Di Benedetto et al., 2024; Riecher-Rössler, 2011). Therefore, the present study aimed to investigate fluctuations in depressive symptoms according to the cyclical changes in estradiol, as well as to identify a subgroup of hormone-sensitive women. A total of 40 premenopausal women, aged 18 to 35, participated in an online survey with four measurement points: twice on day four of the cycle, once before ovulation, and once in the mid-luteal phase. Luteinizing Hormone (LH) ovulation tests were used to determine ovulation accurately and were administered on four days, beginning two days prior to the calculated ovulation date. 17 participants obtained a positive test result, thus enabling the time of ovulation to be reliably determined. Depressive symptoms (General Depression Scale, ADS) and positive and negative affect (Positive and Negative Affect Schedule, PANAS) were assessed using standardized questionnaires. The impairment caused by menstrual-related symptoms (Menstrual Distress Questionnaire, MEDI-Q) was also measured. In the overall sample, there were no significant changes in depressive symptoms throughout the menstrual cycle. After the exclusion of the ovulation timepoint in statistical analysis, which resulted in a larger sample, depressive symptoms were significantly higher on day four of the cycle than in the mid-luteal phase. Depressive Symptoms were strongest during menstruation, decreased strongly towards ovulation, and remained at a similar level towards the middle of the luteal phase. Overall, the results support the hypothesis that estradiol has an antidepressant effect. Additionally, there are indications of an influence of progesterone or allopregnanolone on depressive symptoms during the mid-luteal phase. A hierarchical cluster analysis identified a subgroup of hormone-sensitive women who experience greater impairment due to menstrual symptoms. These hormone-sensitive women showed a significant decrease in depressive symptoms between day four of the cycle and the mid-luteal phase. Non-sensitive women showed stable levels of depression throughout the cycle.vorgelegt von Gina Marie StempfleMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Horror films and personality

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    Der Horrorfilm soll mit seinen Subgenres verängstigen, verstören und verekeln. Im Zuge dieser Studie wurde untersucht, ob es bestimmte Persönlichkeitszüge gibt, die eine erhöhte Horror-Affinität aufweisen und im Zusammenhang mit der Vorliebe für bestimmte Subgenres stehen. Dabei standen die Morbide Neugier, Sensation Seeking und Dunkle Tetrade im Fokus. Zusätzlich wurde untersucht, ob Geschlechter- und Altersunterschiede in der Horror-Affinität vorhanden sind. Die Datenerhebung erfolgte durch eine Online-Studie mit einer Stichprobe, die sich aus 389 Untersuchungsteilnehmer*innen zusammensetzte. Die verwendeten statistischen Verfahren waren eine Multivariate Varianzanalyse, Spearman-Korrelationen und Vierfelder-Chi-Quadrat-Tests. Die Ergebnisse zeigen in Übereinstimmung mit früheren Studien, dass Männer und jüngere Personen mehr Freude an Horrorfilmen haben sowie auch Personen mit höheren Morbide-Neugier- und Sensation-Seeking-Ausprägungen. Zudem bestätigte sich, dass Personen mit einer höheren Sadismus-Ausprägung eine Präferenz für die Subgenres Gore/Splatter und Slasher aufweisen, während Personen mit höher ausgeprägter Psychopathie Gore/Splatter-Filme bevorzugen. Die vorliegende Studie schließt eine Forschungslücke, indem sie die Dunkle Tetrade in direktem Zusammenhang mit der Präferenz für spezifische Horror-Subgenres untersucht. Dennoch besteht weiterhin ein hoher Bedarf an weiterführender Forschung in diesem Themenfeld.Horror films and their subgenres are supposed to scare, disturb and disgust. This study investigated whether there are certain personality traits that exhibit an increased affinity for horror and are associated with the preference for certain subgenres. The focus of this analysis was on Morbid Curiosity, Sensation Seeking and the Dark Tetrad. It was additionally investigated whether there are gender and age differences in the horror film affinity. The data was collected via an online study with a sample of 389 participants. The statistical methods used were a Multivariate analysis of variance, Spearman correlations and chi-square-tests. The results show, in line with previous studies, that men and younger individuals have a higher affinity for horror, as well as people with higher levels of Morbid Curiosity and Sensation Seeking. Furthermore, it was confirmed that individuals with higher sadism traits show a preference for the subgenres gore/splatter and slasher, while individuals with higher psychopathy traits prefer gore/splatter films. The present study contributes to closing a research gap by investigating the Dark Tetrad in direct relation to preferences for specific horror subgenres. Nevertheless, there remains a strong need for further research in this field.vorgelegt von Denise HofstetterMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Continuous flow as enabling technology towards safe and scalable synthesis of active pharmaceutical ingredients

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    Um effektive, grundsätzlich sichere Produktion kritischer Güter wie z.B. aktiven phramazeutischen Wirkstoffenin größem Maßstab zu ermöglichen, ist die Integration kontinuierlicher Durchflusschemie unerlässlich. Miniaturisierte Reaktionskanäle erlauben für exzellente Mischverhältnisse und verbessen den Wärmetransfer, was den Zugang zu neuartigen Prozessfenstern und „verbotener Chemie“, und somit hocheffiziente Synthese ermöglicht. Skalierung der Produktionsmengen ist einfach umgesetzt, sogar in anderweitig schwierig skalierbaren Reaktorentypen wie photchemischen und electrochemischen Reaktoren. Diese Dissertation zeigt die Vorteile die aus der Verwendung von kontinuierlichen Durchflussprozessen resultieren auf, indem sichere und skalierbare Protokolle für gefährliche Fluorierungsreaktionen, bedeutend in der Arzneistoffsynthese, illustriert werden. Zusätzlich wird skalierbare, umweltfreundliche Herstellung von verschiedenen Arzneistoffen, ermöglicht durch den Einsatz von elektrochemischen Durchflussreaktoren, demonstriert.Kapitel 3 präsentiert sichere und skalierbare Synthese eines kritischen Arznestoff-Zwischenprodukts. 1,2-Difluorobenzen wurde über Balz-Schiemann Reaktion mit HF/Pyridin als Fluorierungsreagenz aus 2-Fluoroanilin generiert. Die Produktselektivität konnte gesteigert werden, indem die Fluorodediazonisierung des in-situ generierten Diazoniumsalzes, in kontinuierlichem Durchfluss, photochemisch induziert wurde. Ein Hochleistungs 365 nm LED erlaubte für robustes und effizientes Beleuchten, was die Generierung von 1,2-Difluorobenzene mit 10 Minuten Aufenthaltszeit und ≥95% Produktselektivität bei vollem Verbrauch ermöglichte.Kapitel 4 illustriert den ersten publizierten chemischen Generator von N-F Reagenzien. Kontinuierliche Durchflussgeneration des N-F Reagenzes 2,6-Dichloro-1-Fluoro-Pyridinium-Tetrafluoroborat ausgehend von 2,6-Dichloropyridine and 10 % F2/N2 und nachgeschaltete elektrophile Fluorierung eines Enamins werden demonstriert. Der 2-Schritt-Prozess wurde in einem modularem Siliciumcarbid-Reaktor durchgeführt, was sichere Verwendung von korrosivem F2 und präzise Temperaturkontrolle zu ermöglichte. Das N-F Reagenz konnte innerhalb von 7.9 Sekunden generiert werden, während nur 6.6 s für die daurauffolgende Fluorierung des Enamins notwendig waren.Kapitel 5 veranschaulicht eine umweltfreundliche, elektrochemische Methode zur selektiven Oxidation von Thioethern zu Sulfoxiden oder Sulfonen in einer Parallele-Platten-Durchfluss-Elektrolysezelle. Das Protokoll basiert auf Verwendung von sicherem und kostengünstigem CaCl2 in einem MeCN/H2O Lösungsmittelgemisch. Verschiedene Arzneistoffe, wie Pantoprazol, Lansoprazol und Dapson wurden mittels dieser elektrochemischen Methode synthetisiert. Zusätzlich wurde das Protokoll in einem Rotierender-Zylinder-Elektrochemiereaktor angewandt. Dadurch wurden exzellenter Substratverbrauch als auch Produktselektivität auf multi-Gramm Maßstab demonstriert.To enable effective, inherently safe, large-scale production of crucial goods such as active pharmaceutical ingredients (API), the implementation of continuous flow technology is a prerequisite. The excellent mass and heat transfer obtained by small-diameter reactor channels allows for access to novel process conditions and “forbidden chemistries” which allow for highly efficient syntheses. Increases in production scale are easily realized even in otherwise hard-to-scale reactor types such as photochemical and electrochemical reactors. This thesis highlights the benefits obtained by the integration of flow processing by reporting safe and scalable protocols for otherwise hazardous fluorination reactions crucial to API synthesis. Additionally, scalable green generation of various APIs was demonstrated utilizing electrochemical flow reactors.Chapter 3 presents a safe and scalable synthesis of a key API intermediate. 1,2-difluorobenzene was generated from 2-fluoroaniline via Balz-Schiemann reaction using HF/pyridine as fluorinating agent. High product selectivity was obtained by a photochemically induced fluorodediazoniation of the in-situ generated diazonium salt performed in continuous flow mode. A high power 365 nm LED provided robust and efficient irradiation allowing the generation of 1,2-difluorobenzene within a 10 min residence time and a product selectivity of ≥95% at full conversion.Chapter 4 illustrates the first reported chemical generator of an N-F reagent. Continuous flow generation of the N-F reagent (2,6-dichloro-1-fluoro-pyridinium tetrafluoroborate) from 2-6-dichloropyridine and 10% F2/N2 and its telescoped downstream electrophilic fluorination reaction with an enamine are demonstrated. The 2-step procedure was performed in a modular silicon carbide flow reactor, which allowed for safe processing of corrosive F2 and precise temperature control. The N-F generation step could be done within 7.9 s and only 6.6 s were necessary for the fluorination of the enamine.Chapter 5 depicts a green electrochemical method for the selective oxidation of thioethers to sulfoxides or sulfones within a parallel plate flow electrolysis cell. The procedure is based on the use of safe and inexpensive CaCl2 in a MeCN/H2O solvent system. Several active pharmaceutical ingredients including pantoprazole, lansoprazole and dapsone have been synthetized using this electrochemical procedure. Additionally, the procedure has also been translated to a spinning cylinder electrochemical reactor. With this reactor, excellent substrate conversion and product selectivity have been demonstrated on a multi-gram scale.Kevin Simon, MSc BScDissertation Universität Graz 2025Zusammenfassungen in englischer und deutscher SpracheArchivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet AT-OeNB pdage

    Resilience in food supply chains during the COVID-19 pandemic : integrated decision-making to increase operational resilience, ensuring food security in times of disruptive impacts

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    Lebensmittellieferketten sind komplexe Netzwerke miteinander verbundener Organisationen, die eine wichtige Rolle für eine stabile Nahrungsmittelversorgung spielen. Dabei ist es entscheidend, auch in Ausnahmesituationen und während Krisen die Lebensmittelversorgung zu gewährleisten. Die COVID-19-Pandemie hat Schwachstellen von Lieferketten im Allgemeinen und speziell im Bereich der Lebensmittelversorgung aufgezeigt. Diese Erfahrungen verdeutlichen die Notwendigkeit einer verbesserten operativen Resilienz, um eine stabile Versorgung in Zeiten von Störungen zu gewährleisten. In dieser Dissertation werden Störungen auf Lebensmittellieferketten untersucht und Strategien und Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Versorgung aus einer integrierten Entscheidungsfindungsperspektive identifiziert und simuliert. Diese Dissertation betrachtet dazu die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die österreichische Molkereilieferkette. Der Fokus liegt auf der Analyse von plötzlich auftretenden Lieferketten-Störungen und deren Bewältigung.Die Forschungsziele unterteilen sich in drei Bereiche. Zuerst werden mittels Ex-pertInnen-Interviews empirische Beobachtungen zu den Reaktionen von Entscheidungsträ-gerInnen auf die pandemischen Ereignisse ausgewertet. Darauf aufbauend wird auf Basis wissenschaftlicher Literatur ein konzeptionelles Framework entwickelt, welches die Grundlage für die Modellierung und Simulation von strategischen, taktischen und operativen Entscheidungen bildet. Abschließend werden die beobachteten Maßnahmen und das Framework als Basis für die Entwicklung eines Simulationsmodells genutzt. Simulationen bieten dabei eine Möglichkeit, das Verhalten von Lieferketten unter Stress zu reproduzieren. In dem entwickelten Modell werden praktisch relevante Resilienz-Maßnahmen in Krisenszenarien quantitativ bewertet und verglichen. Zusätzlich erfolgt eine Beurteilung des Einflusses, den strategische, taktische und operative Entscheidungen auf die operative Lieferkettenresilienz haben. Die Ergebnisse unterstreichen die Relevanz aller drei Entscheidungsebenen zur Steigerung der operativen Resilienz. Durch den Einsatz von Simulationen, aufbauend auf empir-ischen Erkenntnissen, trägt diese Arbeit dazu bei, eine theoretische und praktische Grundlage für die Analyse von operativer Resilienz zu schaffen. Diese Grundlage ermöglicht es, Lehren aus der Vergangenheit in die Vorbereitung auf zukünftige Krisen und die damit verbundenen Entscheidungsprozesse einzubeziehen, um die Zuverlässigkeit der Versorgung in Krisensituationen zu gewährleisten. Die gewonnenen Erkenntnisse unterstützen die Entwick-lung resilienterer Lebensmittellieferketten, die fähig sind, die Herausforderungen einer zunehmend volatilen Umwselt zu meistern.Food supply chains are complex networks of interconnected organizations whose functioning is crucial for society. Handling disruptive impacts from various sources is especially important to ensure food supply. The COVID-19 pandemic highlighted vulnerabilities of supply chains in general and in food supply chains specifically. These experiences call for enhanced operational resilience to support stable operations and supply, facing short-term disruptions. This thesis investigates food supply chain disruptions, critically examining mitigation strategies and measures from an integrated perspective on decision-making. The dissertation focuses on the Austrian dairy supply chain during the pandemic and provides case-specific insights into disruptions and their mitigation. The research objectives are divided into three parts. First, the analysis begins with assessing expert interviews for empirical insights into the reactions of decision-makers during the pandemic. Secondly, the research derives a conceptual framework integrating strategic, tactical, and operational decision-making. Finally, the observed measures and the conceptual framework provide the basis for developing a simulation model. Simulations are vital methodological tools that enable the replication of supply chain behavior under stress. The simulation model assesses the efficacy of practically relevant resilience measures facing disruption scenarios. Additionally, the thesis evaluates the effect of strategic, tactical, and operational decisions on the operational resilience of food supply chains. Notably, the findings underscore the importance of integrating resilience considerations into all three levels of decision-making. By employing simulation methods based on empirical insights, this thesis contributes to building a theoretical and practical understanding of operational resilience. These outcomes highlight the importance of incorporating past lessons into preparing for future crises and the associated decision-making processes to ensure supply reliability in crises. These insights support the development of more resilient food supply chains capable of withstanding the challenges of an increasingly uncertain environ-ment and ensuring a constant and safe food supply.Moritz KetteleKumulative HochschulschriftDissertation Universität Graz 202

    Opportunities and difficulties in implementing mandatory child protection concepts in Vienna

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    In den letzten Jahren haben die Rechte des Kindes zunehmend an Bedeutung gewonnen, wobei insbesondere die Medien immer wieder darauf hinweisen. Ein zentrales Prinzip der Kinderrechte ist es, das Wohl des Kindes stets in den Mittelpunkt zu stellen. Um dieses Wohl bestmöglich zu schützen, wurden im Jahr 2023 in Wien verpflichtende prävee eingeführt. Jeder Kindergarten war verpflichtet, ein eigenes Konzept zu entwickeln.Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit theoretischen Aspekten des Kindeswohls, der Kindeswohlgefährdung und des Kinderschutzes. Im empirischen Teil wurden sechs Interviews mit Elementarpädagog:innen in Wien geführt, die über ihre Erfahrungen mit dem Kinderschutz berichteten und sowohl Chancen als auch Herausforderungen bei der Umsetzung der Kinderschutzkonzepte schilderten. Die Interviews wurden mithilfe der Software MaxQDA inhaltsanalytisch ausgewertet. Im Ausblick zeigt sich, dass sich zahlreiche Pädagog:innen spezifischere und verpflichtende Fortbildungsangebote im Bereich Kinderschutz wünschen, ebenso wie mehr Unterstützung durch ihre Vorgesetzten und die Kinder- und Jugendhilfe. Abschließend äußerten sie den Wunsch nach einer intensiveren Zusammenarbeit mit den Eltern im Rahmen der Bildungspartnerschaft und forderten eine stärkere Aufklärung über ihre Arbeit, um Ängste im Hinblick auf die Kinder- und Jugendhilfe abzubauen.In recent years, the rights of the child have become increasingly important, with the media in particular repeatedly drawing attention to them. A central principle of children's rights is to always focus on the best interests of the child. In order to protect this welfare in the best possible way, mandatory child protection concepts were introduced in Vienna in 2023. Each kindergarten was obliged to develop its own concept.This master's thesis deals with theoretical aspects of child welfare, child endangerment and child protection. In the empirical part, six interviews were conducted with elementary educators in Vienna who reported on their experiences with child protection and described both opportunities and challenges in the implementation of child protection concepts. The content of the interviews was analyzed using MaxQDA software. The outlook shows that numerous educators would like to see more specific and mandatory training courses in the area of child protection, as well as more support from their superiors and the child and youth welfare services. Finally, they expressed a desire for more intensive cooperation with parents as part of the educational partnership and called for more information about their work in order to reduce fears with regard to child and youth services.Autorin: Sandra Jahn, BAMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen in Deutsch und Englisc

    school social work during the COVID-19 pandemic : a look at viennese schools

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    Ausgangspunkt der Masterarbeit ist die COVID-19-Pandemie, die zu großen Veränderungen im Schulsystem geführt hat. Ziel der Arbeit ist es, die Auswirkungen der Pandemie auf SchülerInnen und die Rolle der Schulsozialarbeit zu untersuchen. Die Forschungsfrage lautet: Wie unterstützt die Wiener Schulsozialarbeit SchülerInnen während der COVID-19-Pandemie? Dabei werden Themen und Methoden der Schulsozialarbeit beleuchtet. Leitfadengestützte ExpertInneninterviews wurden mit sieben SchulsozialarbeiterInnen geführt und mit der inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz (2018) ausgewertet.Die Ergebnisse zeigen positive und negative Auswirkungen der Pandemie. Kontakt, Erreichbarkeit und Kooperation waren in der digitalen Schulsozialarbeit essenziell. Digitale Kommunikation wurde als nieder- und hochschwellig empfunden, weshalb es künftig digitale Angebote und Präsenzangebote gleichermaßen in der Schulsozialarbeit braucht. Die Schule als Ort des Abstands von zuhause ist gesundheitsförderlich und gewaltpräventiv. Der Lernerfolg von SchülerInnen hängt stark von einer guten Tagesstruktur und Aufgabeneinteilung ab. SchülerInnen zu signalisieren, verlässlich für sie da zu sein, wirkte sich positiv aus. Die psychische Gesundheit von SchülerInnen hat sich deutlich verschlechtert und soziale Ungleichheit ist entstanden, wenn ein psychosoziales Netzwerk fehlte. Bildungsungleichheit entsteht bei unterschiedlichem materiellem Wohlstand (technische Ausstattung, Wohnraum) und Wissen (digitales Know-how).Diese Ergebnisse lassen schlussfolgern, dass Vernetzung und Kooperation ausgebaut werden sollen. Digitale Angebote und Präsenzangebote sind gleichermaßen wichtig. Jugendliche brauchen Räume, die sozialen Austausch in Präsenz und ruhiges Lernen ermöglichen sowie Resilienz und Reflexion fördern. Es braucht mehr Ressourcen für in- und externe VernetzungspartnerInnen, Maßnahmen gegen Cybermobbing, mehr medienpädagogische Workshops und weniger SchülerInnen pro Klasse.The starting point of the master's thesis is the COVID-19 pandemic, which has led to major changes in the school system. The aim of the thesis is to investigate the effects of the pandemic on pupils and the role of school social work. The research question is: How does school social work in Vienna support pupils during the COVID-19 pandemic? The topics and methods of school social work are examined. Guideline-based expert interviews were conducted with seven school social workers and analysed using the content-structuring qualitative content analysis according to Kuckartz (2018).The results show positive and negative effects of the pandemic. Contact, accessibility and cooperation were essential in digital school social work. Digital communication was perceived as low-threshold and high-threshold, which is why digital services and face-to-face services will be equally needed in school social work in the future. School as a place of distance from home promotes health and prevents violence. Pupils' learning success depends heavily on a good daily structure and task organisation. Signalling to pupils that you are reliably there for them has a positive effect. The mental health of pupils has deteriorated significantly and social inequality has arisen when there is a lack of a psychosocial network. Educational inequality arises from differences in material wealth (technical equipment, living space) and knowledge (digital expertise).These results lead to the conclusion that networking and cooperation should be expanded. Digital and face-to-face programmes are equally important. Young people need spaces that enable social interaction in presence and quiet learning as well as promote resilience and reflection. More resources are needed for internal and external networking partners, measures against cyberbullying, more media education workshops and fewer pupils per class.Autorin: Veronika Kalwoda, BAMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen in Deutsch und Englisc

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