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    Migration as a transgenerational challenge : Janna Thompson’s theory of intergenerational justice in the context of migration

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    Diese Masterarbeit analysiert das Konzept der transgenerationalen Gerechtigkeit der Philosophin Janna Thompson (2009) im Hinblick auf seine Anwendbarkeit auf Integrationsprozesse von Migrant:innen. Aufbauend auf klassischen und modernen Theorien der Gerechtigkeit sowie auf Begriffen wie Identität, Verantwortung und kollektive Zugehörigkeit wird untersucht, wie gesellschaftliche Verpflichtungen über zeitliche Grenzen hinausgedacht werden können. Dabei wird Thompsons spezieller kommunitaristischer Ansatz beleuchtet, der moralische Verantwortung nicht nur gegenüber zukünftigen, sondern auch gegenüber vergangenen Generationen betont. Der Fokus liegt auf der Frage, inwiefern diese Verantwortung auch für die Integration von Migrant:innen gilt, deren Zugehörigkeit sich über Generationen hinweg entwickeln kann. Durch die Verbindung von philosophischen Theorien mit empirisch fundierten Beispielen aus der Migrationsforschung soll ein Rahmen für eine gerechtere, langfristig orientierte Integrationspolitik entwickelt werden. Die Arbeit argumentiert, dass kollektive Identitäten wandelbar sind und Integration nicht als einmaliger, sondern als fortlaufender transgenerationaler Prozess verstanden werden muss. Daraus ergeben sich ethisch-moralische Verpflichtungen für Aufnahmegesellschaften.This thesis explores Janna Thompson’s concept of intergenerational justice (2009) and its relevance for the integration processes of migrants. Drawing on classical and modern theories of justice, as well as key concepts such as identity, responsibility, and collective belonging, the study examines how societal obligations can extend across temporal boundaries. Particular focus is given to Thompson’s special communitarian approach, which emphasises moral responsibility not only toward future, but also past generations. The central question is whether this framework can also justify responsibilities toward migrants, whose integration unfolds over time and across generations. By linking philosophical theories with current insights from migration research, this thesis seeks to offer a normative perspective on how host societies can promote just and inclusive integration policies. It argues that collective identities are dynamic and that integration should be understood not as a singular act, but as a long-term, transgenerational process. From this perspective, host societies bear ethical and moral responsibilities.vorgelegt von Emiliya Bauer, BAMasterarbeit Universität Graz 202

    The problem of the admissibility of climate claims : a comparative analysis of the case law of the Austrian Constitutional Court, the German Federal Constitutional Court and the ECtHR

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    Die vorliegende Arbeit behandelt das Phänomen der Klimaklagen vor dem VfGH, BVerfG und EGMR. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem verfahrensrechtlichen Zugang zu den Verfassungsgerichten. Dazu werden ausgewählte Judikate erläutert und die Zulässigkeitshürden, die sich vor allem in Klimaangelegenheiten ergeben näher dargelegt. In weiterer Folge werden die ausgewählten Entscheidungen in einen Vergleich gesetzt und analytisch behandelt. Die Arbeit soll zeigen, wie die Gerichte die Zulässigkeitskriterien im Klimawandelkontext anwenden und evolutiv ausweiten und welche rechtlich neuen Möglichkeiten, aber auch Problemstellungen sich daraus ergeben können.This study deals with the phenomenon of climate complaints before the Austrian Constitutional Court, the German Federal Constitutional Court and the European Court of Human Rights. The focus is on procedural access to the constitutional courts. For the purpose of this thesis, selected judgments are explained and the admissibility barriers that arise in particular in climate matters are described in more detail. Subsequently, the selected decisions are compared and analyzed. The work intends to show how the courts applies the admissibility criteria, evolves it in the context of climate change and what new legal possibilities, but also problems, can arise from this.vorgelegt von Sofia Maria Benkirane SaadiEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 69-79Diplomarbeit Universität Graz 202

    Compulsory enforcement on internet domains of maltese gambling providers

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    Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Exekution auf Internet-Domains zur Hereinbringung von Geldforderungen, die im Lichte der sog „Spielerklagen“ ein erneutes Interesse erlebt. Die Anbieter von Online-Glücksspiel operierenmeist aufgrund einer maltesischen Lizenz. Mangels österr Konzession können Spielverluste zurückgefordert werden. Entsprechende Klagen sind regelmäßig erfolgreich, doch gestaltet sich die Vollstreckung der Titel gegen zahlungsunwillige Glücksspielanbieter schwierig. Die eigens verabschiedete "Bill 55" versagt den Titeln aus „Spielerklagen“ die Anerkennung und Vollstreckung in Malta. Dadurch erscheinen auch unüblichere Vermögenswerte, wie bspw Internet-Domains, als erwägenswerte Exekutionsobjekte, sofern diese dem Zugriff durch österr Gerichte unterliegen oder unterworfen werden können.Im Zuge dieser Arbeit soll ein Überblick über die "Spielerklagen" und der Rechtslage in Malta gegeben werden. Anschließend wird beschrieben, welche Möglichkeiten und Schwierigkeiten eine Exekution auf Domains bietet.Insbesondere sollen namens- und kennzeichenrechtliche Ansprüche sowie die internationale Zuständigkeit als mögliche Hindernisse erörtert werden. Anhand dessen wird eine Einschätzung ermöglicht , ob die Exekution auf Internet-Domains im Sinne der Interessen der geschädigten Spieler ist, und zur Gläubigerbefriedigung beitragen kann.This diploma thesis deals with the execution of Internet domains for the recovery of monetary claims, which is experiencing renewed interest in the light of the so-called “player lawsuits”. The providers of online gambling mostly operate on the basis of a Maltese license. In the absence of an Austrian license, gambling losses can be reclaimed. Corresponding lawsuits are regularly successful, but the enforcement of titles against gambling providers unwilling to pay is difficult. Bill 55, which was passed specifically for this purpose, denies recognition and enforcement of titles from “player lawsuits” in Malta. As a result, even more unusual assets, such as internet domains, appear to be worth considering as objects of execution, provided that they are or can be subject to seizure by Austrian courts.This work will provide an overview of “player lawsuits” and the legal situation in Malta. Subsequently, the possibilities and difficulties of an execution on domains will be described and, in particular, claims under name and trademark law as well as international jurisdiction will be discussed as possible obstacles. On the basis of this, an assessment will be made as to whether execution on Internet domains is in the interests of the aggrieved players and can contribute to the satisfaction of creditors.vorgelegt von Mia Emilia VoitDiplomarbeit Universität Graz 202

    Brachflächen als Ressource für das Flächenrecycling in Graz : Chancen und Herausforderung einer Neunutzung seit 2010

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    Die vorliegende Arbeit widmet sich dem Thema des Flächenrecyclings und Brachflächen. Im Fokus stehen hier sowohl bereits umgesetzte Projekte in Graz als auch aktuelle Brachflächen im Bezirk Andritz. Ziel der Arbeit ist es, theoretische Grundlagen des Flächenrecyclings zu erläutern, relevante Begriffe zu definieren und die Entwicklung sowie Herausforderungen in diesem Bereich zu beleuchten. Zu Beginn wird ein kurzer Überblick über die Problematik des steigenden Bodenverbrauchs und die daraus resultierenden Folgen gegeben sowie relevante Begriffe erläutert. Weiteres werden in der Arbeit die rechtlichen Rahmenbedingungen, Bewertungsmodelle, unterschiedliche Typen von Brachen sowie die Ursachen für deren Entstehung beschrieben. Darüber hinaus werden Herausforderungen wie Altlasten, Eigentumsverhältnisse und bürokratische Hürden thematisiert, die das Flächenrecycling erschweren können. Neben diesen werden auch die Chancen für eine nachhaltige Entwicklung aufgezeigt. Das Hauptaugenmerk der Arbeit liegt jedoch in der Untersuchung von bereits umgenutzten Brachflächen in Graz sowie bestehende Brachen in Andritz für diese auch theoretische Handlungsempfehlungen basierend aus Informationen aus der Bevölkerung abgegeben wurden. Die Arbeit soll somit einen umfassenden Überblick über die Thematik bieten und ein besseres Verständnis für die Prozesse des Flächenrecyclings ermöglichen.The present study is dedicated to the topic of land recycling and brownfields. The focus is on both already implemented projects in Graz and current brownfield sites in the Andritz district. The aim of the study is to explain the theoretical foundations of land recycling, define relevant terms, and highlight developments and challenges in this field. At the beginning, a brief overview of the issue of increasing land consumption and its resulting consequences is provided, along with an explanation of relevant terms. Furthermore, the study describes the legal framework, evaluation models, different types of brownfields, and the causes of their emergence. Additionally, challenges such as contamination, property ownership, and bureaucratic obstacles that may hinder land recycling are discussed. Alongside these challenges, the opportunities for sustainable development are also highlighted. However, the main focus of the study is on examining already repurposed brownfield sites in Graz as well as existing brownfields in Andritz, for which theoretical recommendations for action have been derived based on information from the local population. Thus, the study aims to provide a comprehensive overview of the topic and contribute to a better understanding of the processes involved in land recycling.Autor: Dominik Walcher, BScEnthält Literaturverzeichnis auf Blätter 110-118Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Demolition : disappeared buildings of post-war modernism in Austria : using the example of the province of Vienna

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    Seit Jahren gibt es einen regen Diskurs in verschiedensten Fachrichtungen zu Bauten der Nachkriegsmoderne sowie deren Sanierung und Umnutzung, welcher sich aktuell durch die Diskussion rund um die Klimakrise und Graue Energie bereits verstärkt hat und wohl auch weiterhin unabdingbar sein wird. Durch alltägliche Verfallsursachen, fehlendem Denkmalschutz, fehlendem Wissen sowie dem sozialen und wirtschaftlichen Wandel im 21. Jahrhundert ist das entsprechende kulturelle Erbe in Österreich zunehmend in Gefahr. Dass auch eine breitere Akzeptanz von Bauten der Nachkriegsmoderne in der Gesellschaft notwendig ist steht außer Frage. Die Dissertation soll einerseits einen breiten Überblick über den aktuellen Diskurs in der Gesellschaft zu Bauten der Nachkriegsmoderne und andererseits eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme von ausgewählten abgerissenen Bauten der Nachkriegsmoderne in Österreich am Beispiel des Bundeslandes Wien geben. Ziel der Forschungsarbeit ist es, anhand der Dokumentation von abgerissenen Bauten der Nachkriegsmoderne im Bundesland Wien eine mögliche Bewahrung des kulturellen Erbes in der Zukunft leisten zu können und das Bewusstsein sowie die Akzeptanz von Nachkriegsbauten in der Bevölkerung zu stärken. Ferner werden in der Dissertation exemplarisch Gebäude angeführt, welche unter Berücksichtigung der Substanz und Qualität der Nachkriegsmoderne als Vorbilder für gelungene Sanierungsprojekte stehen. Auch den akut gefährdeten Gebäuden wird Platz geschaffen.In Zeiten von Ressourcenknappheit und der Klimakrise soll mit Hilfe dieser Arbeit auch die Akzeptanz der Bauten der Nachkriegsmoderne in der Gesellschaft, aber auch der Baubranche gestärkt werden, da diese oftmals ausschlaggebend für einen raschen Abriss der Gebäude sind.For years, there has been a lively discourse in various disciplines on post-war modernist buildings, their refurbishment and conversion. Furthermore, the topic has additionally been intensified by the current discussion about the climate crisis and grey energy and will probably continue to be indispensable. Due to everyday causes of decay, a lack of monument protection, a lack of knowledge and social and economic change in the 21st century, the corresponding cultural heritage in Austria is increasingly under threat. Hence a broader acceptance of post-war modernist buildings withn the Austrian society is more necessary than ever. Th aim of this dissertation is to provide a broad overview of the current discourse in society on post-war modernist buildings on the one hand. As well as conducting a scientific survey of selected demolished post-war modernist buildings in Austria using the example of the federal state of Vienna on the other hand. Based on the documentation of demolished post-war modernist buildings in the province of Vienna, the research is intended to provide a basis for the possible preservation of cultural heritage in the future and to raise awareness and acceptance of post-war buildings among the population. In addition, the dissertation cites examples of buildings that are role models for successful refurbishment projects, considering the substance and quality of post-war modernism. Concluding with a section about acutely endangered buildings.In times of resource scarcity and the climate crisis, this study is intended to strengthen the acceptance of post-war modernist buildings within society, but also within the construction industry, as representers of this specific industry are often responsible for the rapid demolition of buildings.eingereicht von Mag. phil. Stefanie Weinrauch, M.A.Dissertation Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsc

    Possibilities and limitations in the judicial enforcement of contact rights for children, parents, grandparents and third

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    Die vorliegende Arbeit behandelt die Möglichkeiten und Grenzen der gerichtlichen Durchsetzung des Kontaktrechts von Kindern, Eltern, Großeltern und Dritten. Das Kontaktrecht wird in §§ 186 – 188 ABGB geregelt und bestimmt die persönlichen Kontakte zwischen einem Minderjährigen und seinen Bezugspersonen.Das Kindeswohl bildet das zentrale Kriterium im Kontaktrecht. Zur Beurteilung des Kindeswohls wird ein Katalog an Kriterien herangezogen. Dieser ist allerdings stets unter Berücksichtigung des Einzelfalls anzuwenden. Eine Beziehung des Kindes zu beiden Eltern trägt maßgeblich zur gesunden Entwicklung eines Kindes bei und somit zur Förderung des Kindeswohls. Die Elternteile sind daher nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet, eine persönliche Beziehung zum Kind zu pflegen und Kontakt zu diesem zu haben. Das Ausmaß der Kontakte richtet sich nach Alter, Bedürfnissen und der bisherigen Beziehung zum Kind. Der Gesetzgeber hebt hervor, dass der nicht betreuende Elternteil aktiv am Alltag des Kindes teilnehmen und nicht bloß „Besucher“ sein soll. Auch Großeltern kann ein Kontaktrecht zustehen, jedoch unter strengeren Voraussetzungen. Es muss eine bestehende oder aufbauwürdige Beziehung vorliegen. Das Kontaktrecht dient der Pflege dieser Beziehung und nicht der Kontrolle oder der Erziehung des Kindes. Dritten Personen kann ein Kontaktrecht eingeräumt werden, sofern dies dem Kindeswohl dient und ein tatsächliches oder potenzielles persönliches Naheverhältnis besteht. Solche Dritte können Geschwister, ehemalige Stiefeltern oder der biologische, nicht rechtliche Vater sein. Das Kontaktrecht kann auch vor Gericht durchgesetzt werden. Zur Sicherung der Einhaltung können Zwangsmittel, insbesondere Geldstrafen, eingesetzt werden, jedoch nur, wenn das Kindeswohl dadurch nicht gefährdet wird. Gegen den Willen eines mündigen Minderjährigen ist die Durchsetzung ausgeschlossen. Bei unmündigen Kindern kann sie auch gegen deren Willen erfolgen. Auch eine zwangsweise Durchsetzung gegenüber dem betreuenden Elternteil ist rechtlich möglich. Bei Großeltern oder Dritten ist eine Durchsetzung gegen deren Willen ausgeschlossen.Wenn das Kindeswohl gefährdet wird, sind persönliche Kontakte einzuschränken oder auszusetzen. Dies gilt insbesondere bei Verstößen gegen das Wohlverhaltensgebot und bei Gewaltanwendung, aber beispielsweise auch bei starkem Drogenmissbrauch oder schwerwiegenden psychischen Erkrankungen auf Seiten des Kontaktberechtigten. Eine vollständige Aussetzung darf nur befristet und als letztes Mittel erfolgen, nachdem mildere Maßnahmen ausgeschöpft wurden. Selbiges gilt auch für das Kontaktrecht von Großeltern und Dritten. Deren Kontaktrecht ist grundsätzlich schwächer als jenes der Eltern und bereits dann zu beschränken, wenn es das Familienleben oder die Eltern-Kind-Beziehung beeinträchtigt.This paper discusses the possibilities and limitations of judicial enforcement of the contact rights of children, parents, grandparents, and third parties. Visitation rights are regulated in §§ 186–188 ABGB and determine personal contact between a minor and his caregivers.The welfare of the child is the central criterion in visitation rights. A catalog of criteria is used to assess the welfare of the child. However, this must always be applied with consideration for the individual case. A relationship between the child and both parents contributes significantly to the healthy development of a child and thus to the welfare of the child. Parents are therefore not only entitled, but also obliged to maintain a personal relationship with the child and to have contact with them. The extent of contact depends on the age, needs, and previous relationship with the child. The legislature emphasizes that the non-custodial parent should actively participate in the child's everyday life and not merely be a “visitor.” Grandparents may also be entitled to visitation rights, but under stricter conditions. There must be an existing or developable relationship. The right of contact serves to maintain this relationship and not to control or raise the child. Third parties may be granted a right of contact if this is in the best interests of the child and if there is an actual or potential personal relationship. Such third parties may be siblings, former stepparents, or the biological, non-legal father. The visitation rights can also be enforced in court. Enforcement measures, in particular fines, may be used to ensure compliance, but only if this does not jeopardize the welfare of the child. Enforcement against the will of a minor who has reached the age of 14 is not possible. In the case of minors who have not reached the age of 14, enforcement may also take place against their will. Enforcement against the non-custodial parent is also legally possible. In the case of grandparents or third parties, enforcement against their will is not possible.If the welfare of the child is endangered, personal contact must be restricted or suspended. This applies in particular to violations of the requirement of good conduct and the use of violence, but also, for example, to severe drug abuse or serious mental illness on the part of the person entitled to contact. A complete suspension may only be temporary and as a last resort, after milder measures have been exhausted. The same applies to the contact rights of grandparents and third parties. Their contact rights are generally weaker than those of the parents and must be restricted if they interfere with family life or the parent-child relationship.vorgelegt von Melanie WoletzDiplomarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsc

    Penal system and the public : the element of the public in the Austrian penal system in the light of Art 3 ECHR

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    Zwischen dem Strafvollzug und der Öffentlichkeit bestehen mehrere Verbindungen. Schon historisch betrachtet waren viele Strafmethoden eng mit dem Element der Öffentlichkeit verbunden. So spielt die Öffentlichkeit auch im heutigen Strafvollzug noch eine gewichtige Rolle. Dies vorangestellt untersucht die vorliegende Dissertation das Verhältnis zwischen dem Strafvollzug und der Öffentlichkeit vor dem Hintergrund des Art 3 EMRK. Es wird hierbei untersucht, inwiefern sich die Öffentlichkeitselemente im Bereich der Isolationshaft und der Überbelegung auf die Konventionskonformität, bzw die Konventionswidrigkeit auswirken. Überdies wird darauf aufbauend untersucht, inwiefern die entsprechenden Öffentlichkeitselemente im Strafvollzugsgesetz mit dem Folterverbot in Einklang stehen. Hierzu wird zunächst jeweils für den Bereich der Isolation und jenen der Überbelegung die einschlägige und ausgewählte Judikatur des EGMR zu Art 3 EMRK analysiert. Hierbei zeigt sich, dass insbesondere im Bereich der Isolationshaft, aber auch im Bereich der Überbelegung die Öffentlichkeitselemente, wie etwa die Häftlingsgemeinschaft, in der Gesamtbeurteilung der Haftbedingungen vom EGMR berücksichtigt werden. Anschließend an diese Judikaturanalyse werden die besonders relevanten Bestimmungen des Strafvollzugsgesetzes (StVG) hinsichtlich ihrer Öffentlichkeitselemente und deren Konformität mit den Ergebnissen der Judikaturanalyse überprüft. Diese Konformitätsprüfung der untersuchten Bestimmungen des StVG fällt im Wesentlichen unauffällig aus. Im Ergebnis zeigt sich daher, dass die Regelungen im StVG betreffend die Isolationshaft bzw die Überbelegung grosso modo als konventionskonform bezeichnet werden können. Bei jenen Bestimmungen allerdings, wo sich in der Detailprüfung Konformitätsbedenken ergeben haben, wurden entsprechende Empfehlungen ausgesprochen. Insgesamt ergibt sich aufgrund der vorliegenden Untersuchung, dass der EGMR die Öffentlichkeitselemente in die Gesamtbeurteilung der Haftbedingungen miteinfließen lässt und, dass insofern eine Verbindung des Strafvollzuges und der Öffentlichkeit vor dem gegenständlichen Hintergrund besteht.There are several connections between the penal system and the public. Historically, many forms of punishment were closely linked to the element of public exposure. Even today, the public continues to play a significant role in the penal system. With this in mind, this thesis examines the relationship between the penal system and the public in light of Article 3 of the European Convention on Human Rights (ECHR). It assesses the extent to which public elements in cases of solitary confinement and prison overcrowding are compatible with the requirements set forth by the Convention. Building on this, the thesis also examines the extent to which the relevant public elements in the Austrian Prison Act (StVG) are consistent with the prohibition of torture. To this end, the case law of the European Court of Human Rights (ECtHR) concerning Article 3 ECHR is first analyzed with regard to solitary confinement and overcrowding. In doing so, it becomes evident that especially in cases of solitary confinement, but also in cases of overcrowding, the ECtHR takes public elements - such as prisoner community - into account when assessing overall detention conditions.Following this case law analysis, the thesis assesses the most relevant provisions of the Austrian Prison Act (StVG) in terms of their public elements and their compliance with the findings of the case law analysis. This analysis of the provisions of the StVG yields largely unremarkable results. The findings show that the regulations in the StVG concerning solitary confinement and overcrowding can generally be considered as compatible with the Convention. For those provisions raising concerns regarding their conformity with the requirements set forth by the Convention, appropriate recommendations were made. Overall, the thesis shows that the ECtHR considers public elements in its assessment of detention conditions and that, in this regard, there is indeed a connection between the penal system and the public.vorgelegt von Mag. iur. Raphael David TrkmicDissertation Universität Graz 202

    AmLit / Karla Cornejo Villavicencio’s The Undocumented Americans:Between a Memoir and a Manifesto

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    Karla Cornejo Villavicencio positions her book The Undocumented Americans as a “work of creative non-fiction,” experimentally mixing literary genres such as the memoir, personal essay, and testimonio. She draws on journalistic methods of doing interviews and fact-checking exercises, but departs from them at will as she blends these stories from the undocumented community with the personal and the magical. This essay details some of these creative overtures and discusses how and why Villavicencio’s work sits uncomfortably between fact and fiction, between memoir and manifesto, as she sets out to represent America’s undocumented. The essay examines the politics of Villavicencio’s unapologetic tone, her focus on undocumented life post-migration, and her mapping of the self as an extension of community. It contextualizes her work in relation to the selfnarratives that appear during the youth movements surrounding the DREAM Act in the first decade of the 21st century and probes at the limits of selfrepresentation, especially for an undocumented writer. Villavicencio registers her struggles at representing a community that is vulnerable to the extent that it is rendered voiceless, but also overrepresented in the mainstream media as caricatures or through simplified categorizations. Her critical engagement with representing undocumented voices also manifests as complaints against translation biases in the publishing industry. Long after the publication of her book, Villavicencio has continued the behind-the-scenes work to position her voice, doing book readings and interviews. This essay is interested in Villavicencio’s efforts to retain the autonomy over her voice within the textual boundaries and beyond

    Once a victim – always powerless? : helplessness as a potential health-relevant consequence of secondary victimization following childhood sexual abuse : an empirical analysis

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    In der vorliegenden Masterthesis wird der subjektive Zusammenhang zwischen sekundärer Viktimisierung nach sexualisierter Gewalt in der Kindheit und Hilflosigkeit exploriert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf erlernter Hilflosigkeit als mögliche Folge der Sekundärviktimisierung und auf deren potenziellen Einfluss auf die biopsychosoziale Gesundheit im Erwachsenenalter. Personen, die in ihrer Kindheit sexualisierte Gewalt erfahren haben, stellen eine potenziell besonders vulnerable Gruppe dar. Das Forschungsfeld wird daher aus der Perspektive psychosozialer Berater:innen und Therapeut:innen untersucht. Als Methode zur Datenerhebung kommen teilstrukturierte Expert:innen-Interviews zum Einsatz. Diese qualitative Methode ermöglicht es, differenzierte Einblicke in die Sichtweise der Expert:innen zu gewinnen. Im Fokus stehen dabei die subjektiven Erfahrungen und Einschätzungen der befragten Fachpersonen. Die Daten werden mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Der theoretische Teil der Arbeit beleuchtet Konzepte persönlicher Wirksamkeit und Hilflosigkeit sowie deren Bedeutung für die Gesundheit. Zudem werden die Phänomene der primären und sekundären Viktimisierung im Kontext sexualisierter Gewalt in der Kindheit betrachtet und wesentliche Aspekte des aktuellen Forschungsstandes dargestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass sekundäre Viktimisierung das Erleben von Hilflosigkeit auf kognitiver, emotionaler und behavioraler Ebene deutlich verstärken kann. Besonders das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung sowie die Fähigkeit, Beziehungen zu gestalten, werden dadurch erheblich beeinträchtigt. Langfristig kann dies die soziale, psychische und körperliche Gesundheit der Betroffenen stark belasten. Diese Masterthesis möchte psychosoziale Berater:innen und Psychotherapeut:innen für die Relevanz sekundärer Viktimisierung und deren weitreichende Effekte auf die biopsychosoziale Gesundheit der Betroffenen sensibilisieren.This master’s thesis explores the subjective relationship between secondary victimization following childhood sexual abuse (CSA) and helplessness in adulthood. The focus lies on learned helplessness as a potential consequence of secondary victimization and its possible impact on the biopsychosocial health of affected individuals. People who experienced sexual abuse in childhood represent a particularly vulnerable group. Consequently, the research field is examined from the perspective of psychosocial counselors and therapists. Semi-structured expert interviews are employed as the data collection method. This qualitative approach enables nuanced insights into the viewpoints of the experts. The focus is on the subjective experiences and assessments of the interviewed professionals. The data is analyzed using qualitative content analysis. The theoretical part of the thesis examines concepts of personal efficacy and helplessness, as well as their significance for health. Additionally, it considers the phenomena of primary and secondary victimization in the context of childhood sexual abuse and outlines key aspects of the current state of research. The results show that secondary victimization can significantly intensify experiences of helplessness on cognitive, emotional, and behavioral levels. In particular, trust in one’s own perception and the ability to build and maintain relationships are notably impaired. In the long term, this can severely impact the social, psychological, and physical health of affected individuals. This master’s thesis aims to raise awareness among psychosocial counselors and psychotherapists about the importance of secondary victimization and its far-reaching effects on the biopsychosocial health of those affected.Eveline GabrielMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    "Youth center, anyone?" - But who can join? : The role of youth centers in advancing inclusion and social participation

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    Die vorliegende Masterarbeit beschäftigte sich damit, wie Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit diskriminierungsfreie Räume schaffen und die gesellschaftliche Teilhabe von Jugendlichen fördern können. Vor dem Hintergrund zunehmender sozialer Ungleichheit analysierte die Arbeit, wie inklusive und intersektionale Ansätze sowie die Förderung von Diversität und gesellschaftlicher Teilhabe in Jugendzentren umgesetzt werden können. Dafür wurden Interviews mit Fachkräften geführt, um Herausforderungen und Potentiale zu identifizieren, um daraus Handlungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten. Diese Arbeit konzentriert sich auf die Arbeit in standortbezogenen Angeboten der Offenen Jugendarbeit.Die Ergebnisse zeigen, dass Barrierefreiheit, Ressourcenmangel, der Mangel an Kooperationen mit anderen sozialen Einrichtungen, die Balance zwischen Offenheit und individueller Förderung sowie das Vorherrschen von Vorurteilen und Stigmatisierungen als zentrale Aspekte hinsichtlich der Herausforderungen für Inklusion in der Offenen Jugendarbeit zu benennen sind. Partizipative Ansätze und Kooperationen werden als Schlüssel für die Förderung von Teilhabe hervorgehoben. Die Verantwortung von Trägern, weiteren Fördergebenden und Politik wird ebenfalls betont, da diese Akteure für die Ressourcen der Jugendzentren verantwortlich sind.Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit tragen dazu bei, das Verständnis für die Bedürfnisse und Herausforderungen von Jugendlichen in verschiedenen Lebenslagen zu vertiefen und bieten praxisorientierte Handlungsempfehlungen für Fachkräfte in der Offenen Jugendarbeit. Durch den Einsatz inklusiver Praktiken und die Anwendung von Intersektionalität als Analyse- oder Reflexionsmethode kann die Offene Jugendarbeit einen bedeutenden Beitrag zu einer gerechteren und vielfältigeren Gesellschaft leisten.This master's thesis explores how professionals in open youth work can create discrimination-free spaces and promote the social participation of young people. Against the backdrop of increasing social inequality, the study analyzes how inclusive and intersectional approaches, as well as the promotion of diversity and social participation, can be implemented in youth centers. To this end, interviews were conducted with professionals to identify challenges and opportunities, leading to practical recommendations for action. The focus is on work within location-specific open youth work programs.The findings highlight that accessibility, resource shortages, balancing openness with individualized support, and actively addressing prejudices are key challenges for fostering inclusion in open youth work. Participatory approaches and collaborations are emphasized as crucial tools for promoting participation. Additionally, the responsibility of providers, funding agencies, and policymakers is underscored, as these actors play a vital role in ensuring the resources necessary for youth centers.This research contributes to a deeper understanding of the needs and challenges faced by young people in diverse life situations and offers practical recommendations for professionals in open youth work. By adopting inclusive practices and applying intersectionality as a method of analysis and reflection, open youth work can make a significant contribution to a more equitable and diverse society.Janine Mader, B.A.Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

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