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    Influence of Sexual Behavior on Sperm Quality - Implications for Clinical Practice in Reproductive Medicine

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    Trotz zahlreicher Fortschritte in der Reproduktionsmedizin stagniert die kumulative Schwangerschaftsrate pro Embryotransfer. Dabei wird dem männlichen Faktor – verantwortlich für rund 50 % aller Fertilitätsprobleme – bislang zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Die Qualität des Ejakulates ist ein zentraler Einflussfaktor für reproduktionsmedizinische Erfolgsraten, wird jedoch in der Praxis oft als gegeben vorausgesetzt. Ziel dieser Arbeit war es, zu analysieren, ob und inwiefern das Sexualverhalten des Mannes, die Methode und der Kontext der Ejakulatgewinnung sowie der Grad der sexuellen Erregung, die Spermienqualität beeinflussen. Auf Basis einer umfassenden Literaturrecherche konnte gezeigt werden, dass die durch Masturbation in Kliniken gewonnenen Ejakulate tendenziell schlechtere Parameter aufweisen als jene, die durch koitale Methoden oder im häuslichen Umfeld gewonnen werden. Insbesonders Stress und eine reduzierte Erregung durch ungünstige Rahmenbedingungen bei der Ejakulat Abgabe wirken sich nachweislich negativ auf Ejakulatvolumen, Spermienmotilität, Morphologie und DNA-Integrität aus. Studien belegen, dass ein hoher sexueller Erregungsgrad, eine verlängerte präejakulatorische Phase sowie die Abgabe des Ejakulates in einem vertrauten und reizvollen Setting mit einer signi-fikant verbesserten Spermienqualität einhergehen. Aus den gewonnenen Erkenntnissen lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Ejakulatgewinnung in Kinderwunschkliniken ableiten. Diese betreffen sowohl den methodischen Zugang als auch die Gestaltung der Umgebung. Die Integration dieser Aspekte könnte einen relevanten Beitrag zur Verbesserung der ART-Erfolgsraten leisten.Despite significant advances in reproductive medicine, the cumulative pregnancy rate per embryo transfer has remained largely unchanged. The male factor—accounting for approximately 50% of all infertility cases—continues to get insufficient attention. The quality of the ejaculate represents a crucial determinant of success in assisted reproductive technologies (ART), yet it is often taken for granted in clinical practice. This thesis investigates whether and to what extent male sexual behavior, the method and context of semen collection, and the degree of sexual arousal in-fluence sperm quality. Based on an extensive review of the literature, it was shown that semen samples obtained through masturbation in clinical settings tend to have poorer parameters compared to those obtained through coital methods or in a home environment. Notably, stress, low arousal, due to suboptimal collection conditions negatively affect semen volume, sperm motility, morphology, and DNA integrity. Studies demonstrate that a high level of sexual arousal, a prolonged pre-ejaculatory phase, and ejaculation in a comfortable and stimulating setting are associated with significantly improved sperm quality. The findings yield concrete recommendations for optimizing semen collection in fertility clinics, addressing both procedural me-thods and environmental design. Implementing these factors may contribute sub-stantially to improving ART success rates.Olivia PojerMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Music therapy for people diagnosed with dementia

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    In Österreich leben ungefähr 100.000 Menschen mit Demenz, und diese Zahl wird sich voraussichtlich bis 2050 auf 230.000 erhöhen. Ein großer Teil der Betroffenen wird derzeit noch zu Hause von Angehörigen betreut, jedoch wird erwartet, dass aufgrund des demografischen Wandels und veränderter familiärer Strukturen mehr Menschen mit Demenz in Pflegeeinrichtungen leben werden. Bereits heute zeigen Schätzungen, dass rund 65 Prozent der Bewohner*innen in Pflegeheimen an Demenz erkrankt sind. Die Pflege von Menschen mit Demenz erfordert besondere Fähigkeiten und stellt Pflegende vor große Herausforderungen, da die individuellen Bedürfnisse der Patient*innen im Vordergrund stehen. Neben medikamentösen Behandlungen gewinnen alternative Therapien, wie die Musiktherapie, zunehmend an Bedeutung. Aufgrund ihres individuellen und flexiblen Einsatzes bietet die Musiktherapie eine spezifische Form der Unterstützung für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Studien haben gezeigt, dass Musik durch den gezielten Einsatz von Rhythmen und Melodien zur emotionalen Stabilisierung und Förderung der kognitiven Fähigkeiten beitragen kann. Dies führt bei Menschen mit Demenz häufig zu einer Linderung von Angstzuständen, Unruhe und Depressionen, wodurch die Lebensqualität der Betroffenen spürbar verbessert wird. Diese Arbeit zielt darauf ab, Erfahrungen von Musiktherapeut*innen im Hinblick auf Menschen mit Demenz im Langzeitsetting aufzuzeigen. Dabei wurden leitfadenorientierte Interviews mit Musiktherapeut*innen durchgeführt, welche Erfahrungen mit Menschen mit Demenz im Langzeitsetting haben und tiefgehende Einblicke dazu liefern können. Die Analyse der Interviews zeigt, dass Musiktherapie eine wichtige Rolle bei der emotionalen Stabilisierung von Menschen mit Demenz spielen kann. Therapeut*innen berichteten von Verbesserungen in der Kommunikation, dem emotionalen Ausdruck und dem allgemeinen Wohlbefinden der Bewohner. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Musiktherapie als ergänzende Behandlungsform in der Pflege von Demenzpatient*innen. Es wird empfohlen, diese Therapieform stärker in Langzeitpflegeeinrichtungen zu integrieren, um das Wohlbefinden der Betroffenen zu fördern und Pflegende zu entlasten.Around 100,000 people live with dementia in Austria, and this number is expected to increase to 230,000 by 2050. A large proportion of those affected is currently still cared for at home by relatives, but it is expected that more people with dementia will be living in care facilities due to demographic change and changes in family structures. Estimates already show that around 65% of residents in care homes suffer from dementia. Caring for people with dementia requires special skills and presents carers with major challenges, as the individual needs of patients are paramount. In addition to drug treatments, alternative therapies such as music therapy are becoming increasingly important. Due to its individual and flexible use, music therapy offers a specific form of support for people with mental impairments. Studies have shown that music can contribute to emotional stabilization and the promotion of cognitive abilities through the targeted use of rhythms and melodies. In people with dementia, this often leads to an alleviation of anxiety, restlessness, and depression, which noticeably improves the quality of life of those affected. This study aims to highlight the experiences of music therapists in regard to people with dementia in a long-term setting. Guideline-based Interviews were conducted with music therapists, who have experience with people with dementia in a long-term setting and can provide in-depth insights. The analysis of the interviews shows that music therapy can play an important role in the emotional stabilization of people with dementia. Therapists reported improvements in communication, emotional expression, and the general well-being of residents. The results underline the importance of music therapy as a complementary form of treatment in the care of dementia patients. It is recommended that this form of therapy be integrated more strongly in long-term care facilities in order to promote the well-being of those affected and relieve the burden on caregivers.Klöckl GudrunMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Perceiving the world through the nose : aromatherapy to promote well-being and quality of life among residents of a Caritas nursing home

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    Die vorliegende Masterthesis greift das Thema Aromapflege auf, für die zwar die empirische Evidenz bemängelt werden kann. Dennoch hat sich die Aromapflege in verschiedenen Settings als komplementäre Pflegemethode durchgesetzt – einerseits aufgrund der bestätigten positiven Effekte pflanzlicher Wirkstoffe, andererseits weil sie über die reine Wirkung ätherischer Öle hinausgeht und zentrale Aspekte pflegerischen Handelns wie Berührung und persönliche Zuwendung einbezieht, die das Wohlbefinden von Menschen aller Altersgruppen steigern können. Solche Aspekte tragen u. a. auch zur Genesung und zur Gesundheitsförderung bei. Ziel der Thesis ist es, die Meinungen und die Einstellungen der BewohnerInnen des Pflegewohnhauses zur Aroma-pflege zu erfassen, um eine Handlungsgrundlage zur Implementierung der Aromapflege zu erhalten. Die Forschungsfrage beschäftigt sich damit, welche Einstellungen gegenüber der Aromapflege bei den BewohnerInnen des Pflegewohnhauses vorliegen und welche Aspekte bei der Implementierung der Aromapflege zu beachten wären. Diese Frage wurde empirisch-quantitativ anhand eines Vorher-Nachher-Designs im Pflegewohnhaus untersucht, zwischen Erstbefragung und Zweitbefragung liegt eine freiwillige, für die TeilnehmerInnen kostenlose und 3-wöchige Aromapflegeintervention. Die Ergebnisse zeigen insgesamt, dass eine 3-wöchige Anwendung einer individuellen Aromapflege zu keiner statistisch signifikanten Einstellungsverbesserung der bereits vorhandenen positiven Einstellung der TeilnehmerInnen gegenüber der Aromapflege geführt hat. Dieses Ergebnis dürfte jedoch ein Desiderat der hohen Erwartungen der TeilnehmerInnen an die Wirkungen der Aromapflege darstellen. Es konnte aber nach der Aromaanwendung im Rahmen der Zweitbefragung festgestellt werden, dass mehr BewohnerInnen zu einer privaten Kostenübernahme bereit wären. Das Konzept zur Implementierung greift Aspekte der BewohnerInnensicherheit, der Rolle der Führung und der Qualitätssicherung auf.This master's thesis addresses the topic of aromatherapy, for which empirical evidence is lacking. Nevertheless, aromatherapy has established itself as a complementary care method in various settings – on the one hand due to the confirmed positive effects of plant-based active ingredients, and on the other hand because it goes beyond the pure effect of essential oils and incorporates central aspects of nursing care such as touch and personal attention, which can increase the well-being of people of all age groups. Such aspects also contribute to recovery and health promotion, among other things. The aim of the thesis is to record the opinions and attitudes of the residents of the nursing home towards aromatherapy in order to obtain a basis for action for its imple-mentation. The research question deals with the attitudes of the residents of the nursing home to-wards aroma care and which aspects should be considered when implementing aroma care. This question was investigated empirically and quantitatively using a before-and-after design in the nursing home. Between the initial survey and the follow-up survey, there was a voluntary, free 3-week aromatherapy intervention for the participants. Overall, the results show that three weeks of individual aromatherapy did not lead to a statistically significant improvement in the participants' already positive attitudes to-wards aromatherapy. However, this result is likely to reflect the high expectations of the participants regarding the effects of aroma care. After the aroma treatment, the second survey showed that more residents were willing to pay for the treatment pri-vately. The implementation concept addresses aspects of resident safety, the role of management and quality assurance.Hildegard KahrMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Interprofessional cooperation in child and youth services : potentials and challenges in the prevention of juvenile delinquency

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    Die Arbeit mit delinquenten Jugendlichen in der Steiermark stellt sowohlgesellschaftliche als auch institutionelle Herausforderungen dar. Diese Studie nutzt eine qualitative Forschungsmethode, um diese Forschungsfrage zu beantworten:„Welche Herausforderungen und Potenziale ergeben sich aus der interprofessionellen Zusammenarbeit zwischen Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe und Institutionen, die sich mit Jugendkriminalität beschäftigen, insbesondere hinsichtlich präventiver Maßnahmen?“ Ziel ist es, durch Interviews mit Fachkräften aus Bereichen wie Sozialpädagogik, Strafrecht und Sozialarbeit tiefere Einblicke in die Zusammenarbeit zu gewinnen.Die theoretische Grundlage bildet Mertons Anomietheorie, welche kriminellesVerhalten als Reaktion auf die Diskrepanz zwischen gesellschaftlich vorgegebenen Zielen und den zur Verfügung stehenden legalen Mitteln zu deren Erreichung erklärt (vgl. Merton, 1957, S. 284). Außerdem geht der Behaviorismus davon aus, dass Kriminalität durch erlerntes Verhalten aus der Umwelt und sozialen Interaktionen entsteht. Laut Albert Bandura übernehmen Individuen durch Beobachtung von Vorbildern kriminelle Verhaltensmuster, was durch die Behauptung der differentiellen Verknüpfung von Edwin Sutherland verstärkt wird (vgl. Kruse, 2008, S. 111). Die Jugendkriminalität in Graz und Umgebung ist ein gesellschaftliches Problem, das die Verfasser:innen in ihrer täglichen Arbeit beschäftigt und durch die vermehrte Medienpräsenz wahrnehmbar geworden ist. Die Fachkräfte der verschiedenen Berufsfelder nehmen die steigende Jugendkriminalität wahr und begründen sie mitunterschiedlichen Faktoren.Die Ergebnisse der Interviews zeigen, dass Ressourcenmangel und hoheArbeitsbelastung in der Kinder- und Jugendhilfe zentrale Probleme darstellen. Eine mögliche Lösung ist die Erhöhung finanzieller Mittel und der Einsatz digitaler Technologien. Auch die mangelhafte interinstitutionelle Zusammenarbeit zwischen Polizei, Justiz und sozialen Einrichtungen führt zu ineffizienten Prozessen. Regelmäßige Fallkonferenzen und eine bessere Vernetzung könnten hier Abhilfe schaffen. Die Stigmatisierung jugendlicher Straftäter:innen erschwert ihre Reintegration. Aufklärung und Mentoring-Programme könnten helfen, Vorurteile abzubauen und die Akzeptanz zu fördern.Die komplexen Lebensrealitäten der Jugendlichen erfordern individuell zugeschnittene Betreuungskonzepte. Eine enge Zusammenarbeit mit Familien und Gemeinden sowie frühzeitige Interventionen sind entscheidend für den Erfolg. Auch der zunehmende Einfluss digitaler Medien auf Jugendkriminalität erfordert präventive Maßnahmen wie Medienkompetenzprogramme und die Regulierung von sozialen Netzwerken.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass durch geplante Maßnahmen und einestärkere Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Fachkräften die Herausforderungen und Potenziale in der Arbeit mit delinquentenJugendlichen bewältigt werden können. Die Beantwortung der Forschungsfrage hebt hervor, wie wichtig eine enge interprofessionelle Zusammenarbeit für die Entwicklung und Implementierung effektiver präventiver Maßnahmen in der Steiermark ist. Die Verantwortung für die Unterstützung und Resozialisierung dieser Jugendlichen liegt bei der gesamten Gesellschaft.This study examines the challenges and potential of interprofessional cooperation between child and youth welfare professionals and institutions dealing with juvenile delinquency in Styria, with a focus on preventive measures. Using qualitative research methods, the study gathers insights through interviews with experts in social pedagogy, criminal law and social work.Merton's anomie theory explains criminal behaviour as a response to the discrepancy between societal goals and the means available to achieve them. In contrast, the behaviourist perspective suggests that criminal behaviour is learned through environmental influences and social interactions. Youth crime in Graz and the surrounding area is a social problem that preoccupies the authors in their daily work and has become more noticeable due to increased media coverage. The professionals from various fields of work have noticed an increase in youth crime and attribute it to different factors.Findings highlight resource constraints and high workloads in child and youth services as key issues. Solutions include increased funding and the use of digital technologies. In addition, poor interagency cooperation between the police, judiciary and social services leads to inefficiencies, with regular case conferences and better networking suggested as remedies. Stigmatisation of young offenders hampers reintegration and education and mentoring programmes could help to reduce prejudice.In conclusion, the challenges and potentials of working with delinquent young people can be overcome through planned measures and increased cooperation between all professionals involved. The answer to the research question emphasises the importance of close interprofessional cooperation in the development and implementation of effective preventive measures in Styria. The responsibility for supporting and rehabilitating these young people lies with society as a whole.Autorinnen: Julia Reinbacher, BA, Daniela Vergara Marin, BAMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung in Deutsch und Englisc

    Footprints in criminalistics around 1900

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    Diese Diplomarbeit untersucht die Rolle von Fußspuren in der Kriminalistik um 1900 in Österreich. Der Begriff „Fußspuren“ wird dabei umfassend betrachtet und schließt sowohl Abdrücke nackter oder beschuhter Füße auf festem Boden als auch Eindrücke derselben auf nachgiebigem Untergrund ein. Ziel der Arbeit ist es, die kriminalistische und insbesondere kriminaltechnische Bedeutung dieser Spuren im Hinblick auf die Täteridentifizierung und Verbrechensaufklärung herauszuarbeiten.Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich von 1880 bis 1920, mit einem geografischen Fokus auf Österreich. Methodisch basiert die Arbeit auf einer wissenschaftshistorischen Analyse mit diskursanalytischen Elementen. Als zentrale Quellen dienen die 7. Auflage des "Handbuchs für Untersuchungsrichter" von Hans Gross sowie Fachbeiträge aus dem "Archiv für Kriminal-Anthropologie und Kriminalistik".Nach einer Einführung, in der die Kriminalistik um 1900 in Österreich sowie ihre Entwicklung dargestellt werden, folgt die Untersuchung der Entstehung und Entdeckung von Fußspuren. Zudem werden Fortbewegungsmuster mechanisch analysiert sowie Techniken zur Sichtbarmachung latenter Abdrücke dargestellt. Ein wesentlicher Teil der Arbeit widmet sich den Methoden zur Sicherung und Fixierung von Fußspuren, wobei insbesondere die Fotografie eine zentrale Rolle spielt. Abschließend wird die Identifizierung von Tätern anhand von Fußspuren betrachtet, ergänzt durch zwei Fallbeispiele, in denen solche Spuren eine Schlüsselrolle spielten.This diploma thesis examines the role of footprints in criminalistics in Austria around 1900. The term "footprints" is used in a broad sense, encompassing both impressions of bare or shod feet on solid ground and indentations on yielding surfaces. The study aims to analyze the forensic and, in particular, the forensic-technical significance of these traces in suspect identification and crime investigation.The period under investigation spans from 1880 to 1920, with a geographical focus on Austria. Methodologically, this study is based on a historical analysis with elements of discourse analysis. Key primary sources include the 7th edition of "Handbuch für Untersuchungsrichter" by Hans Gross, as well as specialist articles from the "Archiv für Kriminal-Anthropologie und Kriminalistik".Following an introduction outlining the development of criminalistics in Austria around 1900, the study explores the formation and detection of footprints. It also examines mechanical analyses of locomotion patterns and techniques for visualizing latent prints. A significant section is dedicated to methods of securing and preserving footprint evidence, with a particular focus on the role of photography. Finally, the thesis discusses suspect identification based on footprints, supplemented by two case studies in which such traces played a decisive role.vorgelegt von David Gregor PoschDiplomarbeit Universität Graz 202

    Violation of the right of first refusal and its consequences

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    (von der Verfasserin) Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Verletzung des Vorkaufsrechts und deren rechtlichen Konsequenzen im österreichischen Zivilrecht. Das Vorkaufsrecht ist ein Gestaltungsrecht, das dem Berechtigten die Möglichkeit einräumt, die Vorkaufssache bevorzugt zu erwerben, sobald der Verpflichtete beabsichtigt, diese an einen Dritten zu verkaufen. Es kann sowohl vertraglich, als auch gesetzlich begründet sein. Im praktischen Rechtsverkehr kommt dem Vorkaufsrecht, insbesondere bei der Übertragung unbeweglicher Sachen, eine zentrale Bedeutung zu.Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der rechtlichen Behandlung von Verletzungen des Vorkaufsrechts, insbesondere dann, wenn die Pflicht des Verpflichteten zur Stellung eines Einlösungsangebots unterlassen oder bewusst umgangen wurde, um die Ausübung des Vorkaufsrechts durch den Berechtigten zu vereiteln. In solchen Fällen stellt sich die Frage, welche zivilrechtlichen Ansprüche dem Vorkaufsberechtigten gegenüber dem Verpflichteten oder aber uU auch gegenüber dem Dritten zustehen. Diese reichen von Schadenersatzansprüchen gegen den Verpflichteten bis hin zu Ansprüchen, die sich – in besonderen Konstellationen – direkt gegen den Dritterwerber richten können. Die Durchsetzung solcher Ansprüche erfordert bestimmte Voraussetzungen, die im Rahmen dieser Arbeit näher beschrieben werden.Von zentraler Bedeutung ist dabei die Unterscheidung zwischen verbücherten und nicht verbücherten Vorkaufsrechten. Während ein nicht verbüchertes Vorkaufsrecht lediglich zwischen den ursprünglichen Vertragsparteien – dem Vorkaufsverpflichteten und dem Vorkaufsberechtigten – wirkt, also rein schuldrechtliche Wirkung entfaltet, kann ein verbüchertes Vorkaufsrecht aufgrund seiner Eintragung im Grundbuch auch gegenüber Dritten Geltung beanspruchen und erlangt damit absolute Wirkung. Diese Differenzierung hat wesentliche Auswirkungen auf die Reichweite des Schutzes des Vorkaufsberechtigten und auf die Geltendmachung von Ansprüchen gegenüber dem Dritten. Ziel der Arbeit ist es, die bestehenden zivilrechtlichen Grundlagen, die systematische Einordnung des Vorkaufsrechts, sowie die dogmatischen und praktischen Konsequenzen seiner Verletzung fundiert darzustellen. Anhand einschlägiger Literatur und aktueller Judikatur wird eine umfassende Analyse vorgenommen. Die Arbeit soll damit einen Beitrag zur rechtssicheren Handhabung des Vorkaufsrechts in der österreichischen Rechtsordnung leisten.(from the Author) This diploma thesis addresses the violation of pre-emption rights and its legal consequences under Austrian civil law. The pre-emption right is a legal entitlement that grants the beneficiary the opportunity to acquire the object of sale with priority, once the obligor intends to sell it to a third party. Such a right may be established either contractually or by statute. In legal practice, pre-emption rights play a particularly significant role in the transfer of immovable property.A key focus of this thesis lies in the legal assessment of violations of the pre-emption right, especially in cases where the obligor fails to make a required purchase offer to the beneficiary, or deliberately circumvents this obligation in order to frustrate the exercise of the pre-emption right. In such constellations, the question arises as to which civil law claims the beneficiary may assert—either against the obligor or, in certain circumstances, directly against the third-party purchaser. These claims may range from compensation for damages caused by the obligor to direct claims against the third party, depending on the specific circumstances. The enforcement of such claims is subject to various legal requirements, which are examined in detail in this thesis.Of central importance is the distinction between registered and unregistered pre-emption rights. While an unregistered pre-emption right typically has only contractual effect and applies solely between the original parties—the obligor and the beneficiary—a registered pre-emption right, by virtue of its entry in the land register, may also be enforceable against third parties and thus acquires absolute effect. This distinction has significant implications for the scope of legal protection afforded to the beneficiary and for the enforceability of claims against third-party acquirers.The aim of this thesis is to provide a well-founded presentation of the applicable civil law principles, a systematic classification of the pre-emption right, and a thorough analysis of the doctrinal and practical consequences arising from its breach. Based on relevant literature and recent case law, a comprehensive legal analysis is conducted. The thesis thereby aims to contribute to the legally sound handling of pre-emption rights within the Austrian legal system.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftDiplomarbeit Universität Graz 202

    Pädagoginnen Pädagogen

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    Albulena Baftiaj, BAMasterarbeit Universität Graz 2025Arbeit nachträglich gesperr

    Board member's resignation and legal consequences

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    Die vorliegende Diplomarbeit widmet sich der vielschichtigen Thematik der Niederlegung eines Aufsichtsratsmandats und den sich daraus ergebenden wesentlichen rechtlichen Implikationen. Obwohl die vorzeitige Beendigung von Aufsichtsratsmandaten durch Amtsniederlegung in der Praxis von großer Relevanz ist, wurde diesem Thema in der juristischen Literatur bislang erstaunlich wenig Aufmerksamkeit zuteil. Die Abhandlung beleuchtet zunächst die Integration der Amtsniederlegung in das Konzept der vorzeitigen Mandatsbeendigung. Anschließend wird die dogmatische Fundierung der Amtsniederlegung umfassend dargelegt. Im Mittelpunkt steht dabei zunächst die entscheidende Vorfrage nach der Rechtsnatur des Aufsichtsratsmandats, insbesondere, ob dieses rein organschaftlicher Natur ist oder ob daneben ein vertraglicher Konnex zwischen Gesellschaft und Aufsichtsratsmitglied besteht. Aus dieser Einordnung werden die entsprechenden Konsequenzen für die Amtsniederlegung abgeleitet, insbesondere mit Fokus auf die analoge Anwendung des Auftragsrechts. Darüber hinaus werden das zu vollziehende Procedere, die mit der Amtsniederlegung assoziierten Rechtsfolgen sowie die satzungsrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten detailliert erläutert. Abschließend werden die Auswirkungen auf die drittelparitätische Beteiligung der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat aufgezeigt. Im Fokus steht hierbei die Untersuchung, ob das Belegschaftsorgan die Arbeitnehmervertreter abberufen muss, wenn sich die Anzahl der Kapitalvertreter aufgrund einer Amtsniederlegung ändert. Die gewonnenen Erkenntnisse werden am Ende der Arbeit nochmals übersichtlich zusammengefasst.This thesis addresses the complex issue of resigning from a supervisory board mandate, examining the significant legal implications that arise from doing so. Although resignation from a supervisory board mandate is a highly relevant topic in practice, it has received surprisingly little attention in legal literature to date. First, the thesis examines the integration of resignation into the concept of premature termination of office. It then provides a comprehensive outline of the dogmatic basis for resignation. Initially, the focus is on the crucial preliminary question of the legal nature of the supervisory board mandate, particularly whether it is purely institutional or if there is also a contractual relationship between the company and the supervisory board member. The consequences of resignation are then derived from this classification, with a particular focus on the application of contract law per analogiam. Additionally, the procedure to be followed, the legal consequences of resignation, and options for structuring the articles of association are explained in detail. Finally, the effects on tripartite employee participation on the supervisory board are examined. Here, the focus is on examining whether the employee representative body must dismiss the employee representatives if the number of capital representatives changes due to a resignation. The findings are summarised clearly at the end of the paper.vorgelegt von Leonhard FachbergerDiplomarbeit Universität Graz 202

    Inklusionspersonen

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    Inklusion im Bildungsbereich, insbesondere im Schulsport, stellt eine wesentlicheVoraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler dar.Während Inklusionslehrpersonen über spezielles Wissen zur Förderung undUnterstützung von Kindern mit einer Beeinträchtigung verfügen, sind Sportlehrpersonenfür die motorische und soziale Entwicklung durch Bewegung und Sport verantwortlich.Eine enge Kooperation zwischen diesen beiden Berufsgruppen ist daher entscheidend,um ein inklusives Lernumfeld zu schaffen.Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der Zusammenarbeit von Inklusions- undSportlehrpersonen im Kontext eines inklusiven Schulsports. Ziel ist es, die aktuelleSituation in steirischen Mittelschulen zu analysieren, Herausforderungen undErfolgsfaktoren herauszuarbeiten sowie praxisnahe Lösungsansätze zu identifizieren.Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Untersuchung mittels Gruppendiskussionen mitInklusions- und Sportlehrpersonen aus drei steirischen Mittelschulen. Die Ergebnissezeigen, dass die Kooperation zwischen Inklusions- und Sportlehrperson an denteilnehmenden Schulen sehr gut funktioniert und diese erfolgreiche Zusammenarbeitdurch verschiedene Faktoren beeinflusst wird. Dazu zählen unter anderem eine klareKommunikation, gemeinsame Planung, ausreichend Ressourcen sowie eine positiveEinstellung zur Inklusion. Gleichzeitig werden strukturelle und organisatorischeHerausforderungen deutlich, wie unzureichende Ausbildungsangebote, zeitlicher undpersoneller Mangel oder fehlende institutionelle Unterstützung.Die Analyse der Gruppendiskussionen verdeutlicht, dass eine funktionierendeKooperation zwischen Inklusions- und Sportlehrpersonen essenziell ist, um die Inklusionim Sportunterricht nachhaltig zu fördern. Dabei werden Best-Practice-Beispiele undStrategien aufgezeigt, die eine effektive Zusammenarbeit erleichtern können. Die Arbeitschließt mit Empfehlungen für bildungspolitische Maßnahmen und zukünftigeForschungsansätze, um den inklusiven Schulsport weiterzuentwickeln.Inclusion in education, particularly in physical education, is a crucial prerequisite for theequal participation of all students. While inclusion teachers possess specializedknowledge to support and promote students with special needs, physical educationteachers are responsible for the motor and social development through movement andsport. Therefore, close cooperation between these two professional groups is essential increating an inclusive learning environment.This master's thesis focuses on the collaboration between inclusion and physicaleducation teachers in the context of inclusive school sports. The aim is to analyze thecurrent situation in middle schools in Styria, identify challenges and success factors, andexplore practical solutions. The research is based on a qualitative study using groupdiscussions with inclusion and physical education teachers from three middle schools inStyria. The results show that cooperation between inclusion and physical educationteachers works very well in participating schools, influenced by various factors. Theseinclude clear communication, joint planning, adequate resources, and a positive attitudetoward inclusion. At the same time, structural and organizational challenges are evident,such as insufficient training opportunities, lack of time and personnel, and lack ofinstitutional support.The analysis of the group discussions highlights that a functioning cooperation betweeninclusion and physical education teachers is essential for the sustainable promotion ofinclusion in physical education. Best practice examples and strategies are presented,which can facilitate effective collaboration. The thesis concludes with recommendationsfor educational policy measures and future research approaches to further developinclusive school sports.Luca Rudolf DomaingoMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Artificial intelligence: Framework and future capabilities for startups in Austria

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    Das Potenzial von Künstlicher Intelligenz (KI) ist für Wirtschaft und Gesellschaft weitreichend. Allerdings gibt es auch Bedenken und Probleme, die KI mit sich bringt. Speziell Startups in Österreich stehen vor einigen Herausforderungen, die Produkte und Dienstleistungen im Bereich Künstliche Intelligenz anbieten wollen. Ziel der vorliegenden Masterarbeit ist es, die Rahmenbedingungen für KI-Startups in Österreich im Hinblick sowohl auf finanziellen, vertrauensbasierten und personellen Hürden als auch der europäischen KI-Verordnung zu untersuchen und Handlungsempfehlungen abzuleiten, die zur Verbesserung der Rahmenbedingungen beitragen. Außerdem sollen künftige wirtschaftliche Potenziale, die von KI-Startups genutzt werden können, aufgedeckt werden. Im Zentrum der empirischen Untersuchung stehen ein Online-Fragebogen sowie Experteninterviews. Bei den Ergebnissen fiel die weitreichende Einigkeit auf, dass die europäische KI-Verordnung eine Verbesserung der Wettbewerbsposition Europas im Bereich Künstliche Intelligenz darstellt und sowohl Initiativen wie die AI Factory Austria als auch ein nationaler One-Stop-Shop für KI-interessierte und nicht nur KI-affine Menschen wichtig sind und geschaffen werden sollen. Außerdem soll eine eigene europäische Rechtsform geschaffen werden, um Sicherheit zu schaffen und Bürokratie abzubauen. Generell kann KI bei der Automatisierung und Optimierung verschiedener Tätigkeiten entlang der Wertschöpfungskette unterstützen. Daher können auch branchenübergreifende Potenziale für KI-Startups genutzt werden. Die Ergebnisse aus dieser Arbeit machen deutlich, dass Künstliche Intelligenz gekommen ist, um zu bleiben. Um eine kontinuierliche Verbesserung der Rahmenbedingungen für KI-Startups zu gewährleisten, sollten die empfohlenen Maßnahmen schrittweise umgesetzt und regelmäßig evaluiert werden.The potential of artificial intelligence (AI) for business and society is far-reaching. However, concerns and challenges also accompany the use of AI. Startups in Austria that aim to offer products and services in the field of artificial intelligence face several specific challenges. The objective of this master thesis is to examine the framework conditions for AI startups in Austria, focusing on financial, trust-based, and personnel-related hurdles, as well as implications from the European AI regulation. The study aims to derive recommendations that contribute to improving these conditions. Furthermore, future economic potentials that AI startups may leverage will be identified. The empirical investigation focuses on an online questionnaire and expert interviews. The results revealed a broad consensus that the European AI Regulation represents an improvement in Europe’s competitive position in the field of artificial intelligence. Moreover, initiatives such as the AI Factory Austria and the establishment of a national one-stop shop for individuals interested in AI - not just those already familiar with it - are considered important and should be implemented. Furthermore, a dedicated European legal form needs to be established to enhance legal certainty and reduce administrative burdens. In general, AI can support the automation and optimization of various activities along the value chain, enabling cross-industry potential for AI startups. The findings of this study make it clear that artificial intelligence is here to stay. To ensure continuous improvement of the framework conditions for AI startups, the proposed measures should be implemented gradually and evaluated on a regular basis.Xiaoao Dong, Bakk. B.A.(Econ.)Enthält Literaturverzeichnis auf Seite 121-135Masterarbeit Universität Graz 202

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