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Pregnancy and maternity of the self-employed from a Social Security Law perspective
Die Geburt ihres Kindes ist für eine Mutter ein Erlebnis. Wenn die Mutter selbständig erwerbstätig ist, führt die Geburt des Kindes zu Veränderungen in ihrer beruflichen Tätigkeit. Zum Schutz von Mutter und Kind und dem Erhalt einer finanziellen Sicherheit erbringt das Sozialrecht Leistungen, die einer Mutter zustehen. In der vorliegenden Arbeit werden die sozialrechtlichen Leistungen für selbständig Erwerbstätige eingehend untersucht. Dazu gehören die Betriebshilfe und das Wochengeld, ebenso sonstige mit der Mutterschaft verbundene Leistungen, wie ärztlicher Beistand, Hebammenbeistand, Pflege in einer Krankenanstalt, Beistand von Gesundheitspersonal, Heilmittel und Heilbehelfe, sowie Reise(fahrt)kosten. Der Hauptteil der Arbeit steht den Leistungen im Zusammenhang mit der Mutterschaft zu. Daneben werden grundlegend die in der Sozialversicherung versicherten Selbständigen und deren Angehörige definiert. Damit im Sozialversicherungsrecht ein Anspruch auf eine Leistung besteht, muss zuerst ein Versicherungsfall eintreten. Neben dem Versicherungsfall der Mutterschaft werden die anderen Versicherungsfälle der Krankenversicherung erklärt. Die zu erfüllenden Voraussetzungen für den Bezug von Leistungen werden betrachtet. Selbständige müssen in der Krankenversicherung Beiträge leisten, diese werden hinsichtlich derer Grundlage und Höhe untersucht. Ein kurzer Einblick in die historische Entwicklung und Beispiele für die Veranschaulichung werden gegeben.The birth of a child is a profound experience for a mother. If the mother is self-employed, the birth of the child changes her self-employed activities. To protect both mother and child and to ensure their financial security, social law provides the mother with benefits. This paper examines the social law benefits available to self-employed mothers. These include assistance while her absence from her work and a maternity allowance, as well as other maternity-related benefits such as support from doctors and midwifes, hospital care, support from healthcare personnel, medical remedies and aids, and travel costs. The main part of the paper focuses on benefits related to maternity. In addition, the paper defines who is a self-employed individual and who is their dependents. For entitlement to a benefit under social law, an incident must have happened. Alongside maternity as such an incident, the other insured incidents under health insurance are also explained. The conditions that must be met in order to receive benefits are considered. Self-employed individuals are required to pay contributions to health insurance, and the basis and amount of these contributions are examined. A brief overview of the historical development and illustrative examples are also provided.vorgelegt von Hanna LedererEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 114-124Diplomarbeit Universität Graz 202
Exam anxiety : "between stomach ache and blackout" : the role of the teacher in coping with exam anxiety in students and trainees in adult education
Zielsetzung: Die vorliegende Masterarbeit verfolgt das Ziel, Lehrenden in der Erwachsenenbildung grundlegende Informationen und praktische Impulse zur gezielten Unterstützung Lernender, die unter Prüfungsangst leiden, zu vermitteln. Neben der Wissensvertiefung und der persönlichen Auseinandersetzung mit der Thematik wird insbesondere die Rolle der Lehrperson bei der Entstehung und Bewältigung von Prüfungsangst eingehend betrachtet. Die Arbeit widmet sich der Analyse der zentralen Einflussfaktoren, die Lehrende beeinflussen können, sowie der Beantwortung der zugrundeliegenden Forschungsfrage.Methodik: Um das Forschungsthema zu konkretisieren, wurde eine umfangreiche Literaturrecherche durchgeführt. Es wurden vorrangig wissenschaftliche Fachpublikationen in deutscher und englischer Sprache gesichtet, systematisch ausgewertet und in den theoretischen Rahmen der Arbeit eingebettet. Ergänzend wurde gezielt in wissenschaftlichen Datenbanken wie PubMed, Medline, CINAHL und ScienceDirect recherchiert, um aktuelle empirische Erkenntnisse zu berücksichtigen.Ergebnisse: Die Recherche verdeutlicht die Komplexität des Themas. Aufgrund unterschiedlicher methodischer Ansätze und spezifischer Ausgangsbedingungen sind viele Studienergebnisse nur bedingt vergleichbar. Es zeigt sich, dass Maßnahmen zur Reduktion von Prüfungsangst individuell angepasst werden müssen, da es keine allgemeingültigen Lösungen gibt. Ein multimodaler Interventionsansatz erweist sich jedoch als erfolgversprechend, um langfristige Verbesserungen im Umgang mit Prüfungsangst zu erreichen.Schlussfolgerung: Die Ergebnisse der Arbeit weisen darauf hin, dass eine Modifikation von Lehr- und Prüfungsformaten in der Erwachsenenbildung ein möglicher Weg zur Reduktion von Prüfungsangst sein könnte. Eine flächendeckende Umsetzung dieses Ansatzes erscheint jedoch vor dem Hintergrund aktueller leistungsorientierter Bildungssysteme schwierig. Um die Wirksamkeit alternativer Ansätze evidenzbasiert zu belegen, sind weitere empirische Studien notwendig.Schlüsselwörter: Angst, Leistungs- und Prüfungsangst, Stress, Angst vor Misserfolg, Entspannungsübungen, Häufigkeit von Prüfungsangst, Prüfungsvorbereitung, Prüfung, Beratung, Transparenz, Resilienz, Unterrichtsstile, Lehrperson, Erwachsenenbildung.Aim: The aim of this master's thesis is to provide teachers in adult education with basic information and practical suggestions for the targeted support of learners with exam anxiety. In addition to deepening knowledge and personal engagement with the topic, the role of the teacher in the development and management of exam anxiety is examined in detail. The dissertation is dedicated to the analysis of the central factors that can be influenced by the teacher as well as to the answering of the underlying research question.Methods: A comprehensive literature review was conducted in order to specify the research topic. Primarily, scientific publications in German and English were reviewed, systematically analysed and integrated into the theoretical framework of the thesis. In addition, scientific databases such as PubMed, Medline, CINAHL and ScienceDirect were systematically searched in order to include current empirical findings.Results: The research illustrates the complexity of the topic. Due to different methodological approaches and specific starting conditions, many study results are only comparable to a limited extent. It is clear that measures to reduce test anxiety need to be customised, as there are no universal solutions. However, a multimodal intervention approach proves to be promising for achieving long-term improvements in dealing with test anxiety.Conclusion: The results of the study indicate that a modification of teaching and examination formats in adult education could be a possible way to reduce exam anxiety. However, a comprehensive implementation of this approach appears difficult against the background of current performance-orientated education systems. Further empirical studies are needed to provide evidence-based proof of the effectiveness of alternative approaches.Keywords: anxiety, performance and test anxiety, stress, fear of failure, relaxation exercises, frequency of test anxiety, test preparation, testing, counselling, transparency, resilience, teaching styles, teacher, adult education.Nicole RauterMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc
Do working hours shape environmental impact? : a comparative study of individual behavioural patterns in Austria´s workforce
Eine Verkürzung der individuellen Erwerbsarbeitszeit stellt nicht nur eine Lebensrealität vieler Menschen in einkommensstarken Ländern dar, sondern kann genauso als gesellschaftlicher Trend im 21. Jahrhundert betrachtet werden. Laut Forschenden können Arbeitszeitverkürzungen zu einem dreifachen Vorteil beitragen: mehr soziale Gleichheit, gesteigertes Wohlbefinden sowie ökologische Nachhaltigkeit. Während die sozialen und wirtschaftlichen Aspekte einer Arbeitszeitverkürzung eingehend untersucht sind, wurden die ökologischen Auswirkungen einer Arbeitszeitverkürzung im Vergleich weniger erforscht. Der aktuelle Forschungsstand zu den ökologischen Implikationen einer Arbeitszeitverkürzung geht einer Tendenz zu verstärkt umweltfreundlichem Verhalten nach, wobei kein eindeutiger wissenschaftlicher Konsens herrscht. Eine generelle Arbeitszeitverkürzung wird besonders im Degrowth-Diskurs sowie in der öko-sozialen Transformation als Beitrag zu klimaverträglichem Verhalten vertreten.Diese Studie untersucht treibhausgasintensives sowie umweltfreundliches Verhalten einer Stichprobe österreichischer Arbeitskräfte. Die quantitative Analyse basiert auf einem Fragebogen, dessen Ergebnisse umweltrelevantes Verhalten zwischen den Gruppierungen von Teilzeit- und Vollzeitkräften mithilfe von binären und ordinalen Regressionsanalysen vergleicht. Aufgrund der geringen Rücklaufquote von Personen, die eine Arbeitszeitverkürzung bei teilweisem oder vollem Lohnausgleich vorweisen, konnte der ursprünglich erwünschte Vergleich von Teilzeit- und Vollzeitkräften sowie jenen, die ihre Arbeitszeit mit Lohnausgleich verkürzt haben, nicht realisiert werden. Dennoch konnten deutliche Zusammenhänge zwischen erhöhtem Einkommen und umweltschädlichem Verhalten festgestellt werden, wobei sich psychologische Grundwerte als bedeutender Faktor für umweltfreundliches Verhalten herausstellt. Die Arbeitszeit selbst spielt in der Erklärung von umweltrelevantem Verhalten im Vergleich zu den persönlichen Werten und dem Einkommen eine untergeordnete Rolle. Die Ergebnisse wurden mit dem derzeitigen Stand der Literatur bezüglich Arbeitszeitverkürzung verglichen und auf die österreichische Erwerbsbevölkerung übertragen. Dadurch konnten hypothetische Schlussfolgerungen zur Effektivität einer generellen Arbeitszeitverkürzung in Österreich in Betracht auf das umweltrelevante Individualverhalten gezogen wurden.Reduced working hours have been part of an ongoing societal trend within the 21st century. They are hypothesised to enhance overall individual well-being, social equity as well as being environmentally beneficial. As such work time reduction policies have recently been subject to several trials on a business, municipal, regional or national level in high-income countries. While social and economic aspects of work time reduction policies have been substantially investigated, studies on the environmental implications of work time reductions and the respective consequences of time use on an individual or household level have been scarce or provided conflicting evidence within high-income countries. Several scholars indicate that work time reduction policies could contribute to or manifest environmentally friendly behaviour as well as lessen greenhouse gas relevant behaviour as discussed within the degrowth discourse and the socio-ecological transformation.The present thesis provides a comparative study of greenhouse gas-relevant and pro-environmental behaviour within a sample of the Austrian working population. The chosen methodology is a quantitative approach, which employs a questionnaire to generate a series of binary and ordinal logistic regression models. It seeks to compare employees grouped into part-time and full-time workers while controlling for income and underlying psychological values. Despite the researcher's endeavours to include individuals who benefit from a reduction in working hours with wage compensation, the absence of such responses prevented the analysis from being conducted between reducers with wage compensation, part-time and full-time workers.The results reveal strong correlations between income and greenhouse gas-relevant behaviour as well as psychological values predicting pro-environmental behaviour. Working hours do not seem to exert the same significance on the aforementioned behaviour in comparison to income or other underlying psychological values. This study contributed to the body of literature on work / work time reduction and environmental behaviour for the Austrian working population while hypothetically applying the current state of literature on work time reduction and environmental implications to the results regarding the effectiveness of different work time reduction policies in respect to environmental implications.Author: Ismael KaltenbergerMasterarbeit Universität Graz 202
Shaped by childhood, strengthened by resilience : protective factors for breaking the intergenerational transmission of violence
Kindesmisshandlung ist mit zahlreichen langfristigen Risiken für die psychosoziale Entwicklung verbunden und steht nachweislich in Zusammenhang mit der erhöhten Wahrscheinlichkeit, im Erwachsenenalter selbst gewalttätiges Verhalten zu zeigen. Dieses Phänomen, bekannt als intergenerationale Weitergabe von Gewalt, beschreibt jedoch keinen zwangsläufigen Verlauf.Die vorliegende Masterarbeit verfolgt daher das Ziel, jene Resilienz- und Schutzfaktoren zu identifizieren, die es Betroffenen ermöglichen, den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen und im späteren Leben gewaltfreie Wege zu beschreiten.Im Rahmen einer umfassenden Literaturrecherche werden zunächst theoretische Konzepte und bisherige Forschungsergebnisse zu Resilienz und Schutzfaktoren im Kontext von Kindesmisshandlung aufgearbeitet. Ergänzend wurden fünf narrativ-biografische Interviews mit erwachsenen Betroffenen durchgeführt, um individuelle Schutzmechanismen und Bewältigungsstrategien qualitativ zu erfassen und tiefgehender zu analysieren.Die Ergebnisse zeigen, dass vielfältige persönliche, soziale und strukturelle Faktoren dazu beitragen können, Gewalt nicht weiterzugeben. Der ressourcenorientierte Ansatz dieser Arbeit verdeutlicht, dass eine gewaltgeprägte Kindheit nicht zwangsläufig zu späterer Gewaltausübung führen muss. Damit leistet die Untersuchung einen Beitrag zur Sichtbarmachung protektiver Faktoren und bietet wertvolle Anknüpfungspunkte für präventive Maßnahmen.Child abuse is associated with numerous long-term risks for psychosocial development and is empirically linked to an increased likelihood of exhibiting violent behavior in adulthood. This phenomenon, known as the intergenerational transmission of violence, however, does not follow an inevitable course. The present master's thesis aims to identify the resilience and protective factors that enable individuals to break the cycle of violence and lead a life free from violence in adulthood.A comprehensive literature review is conducted to examine theoretical concepts and existing research on resilience and protective factors in the context of child abuse. Additionally, five narrative-biographical interviews with adult survivors are carried out to qualitatively capture and analyze individual protective mechanisms and coping strategies in more depth.The findings reveal that various personal, social, and structural factors contribute to preventing the transmission of violence. The resource-oriented approach of this thesis emphasizes that a violent childhood does not necessarily lead to violent behavior later in life. This study contributes to the identification of protective factors and offers valuable insights for preventive interventions.Autorin: Verena Felgitscher, BAMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung in Deutsch und Englisc
The due diligence obligations of the Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) and their influence on management decisions of companies
Die Entwicklung sogennanter ESG-Aspekte (Environmental, Social, Governance) hat sich vor allem auf europäischer Ebene in einer Vielzahl neuer Regulierungsinitiativen etabliert. Darunter auch die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD). Die CSDDD hat zum Zweck, große Unternehmen zur risikobasierten Identifikation, Vermeidung und Abstellung negativer menschenrechtlicher und umweltbezogener Auswirkungen entlang all ihrer Wertschöpfungsketten zu verpflichten. Aufgrund ihres ausgiebigen Inhaltes wird sie von zahlreichen Stimmen kritisch beurteilt: Neben Unsicherheiten über die Auslegung und Umsetzung einzelner Pflichten wird insbesondere der damit einhergehende enorme bürokratische Aufwand kritisiert. Vor diesem Hintergrund widmet sich die vorliegende Arbeit der Frage, wie die durch die CSDDD etablierten Nachhaltigkeits- bzw Sorgfaltspflichten mit der bestehenden gesellschaftsrechtlichen Leitungsverantwortung österreichischer Kapitelgesellschaften interagieren. Im Zentrum stehen dabei neben der CSDDD die unternehmensinternen Leitungspflichten der Geschäftsleiter, wie sie sich aus den §§ 25 GmbHG und 84 AktG ergeben, der vom Leitungsorgan zu berücksichtigende Handlungsrahmen, dessenErmessensfreiheit bei unternehmerischen Entscheidungen sowie der Hintergrund der Organinnenhaftung. Untersucht wird folgend, ob bzw inwiefern die CSDDD eine dogmatische Ausweitung dieses Leitungsgestricks bewirkt und welche Folgen dies für die Unternehmensleiter (und ihren Entscheidungen) mit sich bringt. Da es sich bei der CSDDD um eine noch nicht in nationales Recht umgesetzte RL handelt welche daneben aufgrund ihrer (zum Teil) inhaltlichen Pionieridentität, eine unsichere Rechtsmaterie widerspiegelt, werden Schnittstellen in Thesenform demonstriert.The development of socalled ESG aspects (environmental, social, governance) has become established in a large number of new regulatory initiatives, particularly at European level. These include the Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD). The purpose of the CSDDD is to oblige large companies to identify, prevent and remedy negative human rights and environmental impacts along all of their value chains on a risk-based basis. Due to its extensive content, it has been criticised by numerous voices: In addition to uncertainties about the interpretation and implementation of individual obligations, the enormous bureaucratic effort involved is criticised in particular. With this background, this study is dedicated to the question of how the sustainability and due diligence obligations established by the CSDDD interact with the existing management responsibility of Austrian corporations under company law. In addition to the CSDDD, the focus of this thesis is on the internal management duties of the managing directors, as they arise from §§ 25 GmbHG and 84 AktG, the framework for action to be taken into account by the management body, its discretionary powers when making business decisions and the background to directors‘ and officers’ liability. It will be examined whether and to what extent the CSDDD has led to a dogmatic expansion of this managementsystem and what consequences this has for company managers (and their decisions). As the CSDDD is a directive that has not yet been transposed into national law and reflects an uncertain legal matter due to its (partly) pioneering nature, interfaces are demonstrated in the form of theses.von Robert SteinerDiplomarbeit Universität Graz 202
"Das Schnitzel bleibt in österreichischer Hand!"A multi-perspective view of conventional pig farming and the resulting ethical tensions for stakeholders
Die konventionelle Schweinehaltung in Österreich steht im Spannungsfeld zwischen ökonomischen Interessen, kulturellen Traditionen und ethischen Ansprüchen. Diese Masterarbeit untersucht die daraus resultierenden ethischen Spannungsfelder für die verschiedenen Stakeholder, insbesondere für die Schweine selbst. Anhand des Stakeholder-Ansatzes nach Edward Freeman und der Ethischen Matrix nach Ben Mepham werden die Interessen der beteiligten Akteur*innen – Schweine, Landwirt*innen, Verbraucher*innen und Politik – analysiert und ethisch bewertet.Zentrale Spannungsfelder ergeben sich aus der Diskrepanz zwischen den artspezifischen Bedürfnissen der Schweine und den Bedingungen der konventionellen Haltung. Die Schweine, hochentwickelte Lebewesen mit komplexen kognitiven Fähigkeiten und sozialen Verhaltensweisen, leiden unter den beengten Verhältnissen, der reizarmen Umgebung und der Verhinderung natürlicher Verhaltensweisen wie Wühlen, Erkunden und dem Nestbau. Die wirtschaftlichen Zwänge der Landwirt*innen, die mit steigendem Kostendruck und internationaler Wettbewerbsfähigkeit konfrontiert sind, führen zu einer Priorisierung der Produktionsmaximierung, oft auf Kosten des Tierwohls. Verbraucher*innen zeigen zwar zunehmend Interesse am Tierwohl, ihre Kaufentscheidungen werden jedoch primär vom Preis bestimmt, was eine „Intentions-Verhaltens-Lücke“ offenbart. Die Politik steht vor der Herausforderung, zwischen den verschiedenen Interessen zu vermitteln und einen rechtlichen Rahmen zu schaffen, der sowohl den Tierschutz als auch die wirtschaftliche Existenz der Landwirt*innen gewährleistet.Die Analyse der Spannungsfelder anhand ausgewählter tierethischer Grundlagen verdeutlicht die ethische Problematik der konventionellen Schweinehaltung. Die systematische Missachtung der Bedürfnisse und Interessen der Schweine als empfindungsfähige Wesen ist aus tierethischer Sicht nicht zu rechtfertigen.Die Masterarbeit identifiziert Handlungsoptionen für die verschiedenen Stakeholder, um eine verbesserte Haltung für Schweine vor ihrer Schlachtung zu ermöglichen. Für Landwirt*innen bieten sich alternative Haltungsformen, innovative Stallkonzepte und eine stärkere Fokussierung auf Qualität und regionale Vermarktung an. Verbraucher*innen können durch informierte Kaufentscheidungen, eine höhere Preisbereitschaft für tierwohlgerechte Produkte und einen reduzierten Fleischkonsum einen Beitrag leisten. Die Politik ist gefordert, durch finanzielle Anreize, regulatorische Maßnahmen, transparente Kennzeichnungssysteme und durch die Förderung von Forschung und Wissenstransfer einen Rahmen für mehr Tierwohl vor der Schlachtung zu schaffen. Die Transformation der Schweinehaltung erfordert einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz, der die geteilte Verantwortung aller Stakeholder anerkennt und einen kontinuierlichen Dialog zwischen den verschiedenen Akteur*innen fördert und fordert.Conventional pig farming in Austria is caught between economic interests, cultural traditions, and ethical demands. This master’s thesis examines the resulting ethical tensions for the various stakeholders, especially for the pigs themselves. Using Freeman’s stakeholder approach and Mepham’s Ethical Matrix, the interests of the involved stakeholders – pigs, farmers, consumers, and policymakers – are analyzed and ethically evaluated.Key tensions arise from the discrepancy between the species-specific needs of pigs and the conditions of conventional farming. Pigs, highly developed beings with complex cognitive abilities and social behaviours, suffer from cramped conditions, barren environments, and the prevention of natural behaviours such as rooting, exploring, and nest building. The economic pressures on farmers, who face increasing cost pressures and international competition, lead to prioritizing production maximization, often at the expense of animal welfare. While consumers are showing increasing interest in animal welfare, their purchasing decisions are primarily driven by the price, revealing an “intention-behavior gap”. Policymakers face the challenge of mediating between different interests and creating a legal framework that ensures both animal protection and the economic viability of farms.The analysis of the tensions based on selected animal ethics theories highlights the ethical problems of conventional pig farming. The systematic disregard for the needs and interests of pigs as sentient beings is ethically unjustifiable from an animal welfare perspective.The master’s thesis identifies action options for various stakeholders to enable improved conditions for pigs before slaughter. For farmers, alternatives include alternative farming methods, innovative housing concepts, and a stronger focus on quality and regional marketing. Consumers can contribute through informed purchasing decisions, an increased willingness to pay for higher-welfare products, and reduced meat consumption. Policymakers and politicians are called upon to create a framework for greater animal welfare before slaughter through financial incentives, regulatory measures, transparent labeling systems, and by promoting research and knowledge transfer. The transformation of pig farming requires a societal approach that acknowledges the shared responsibility of all stakeholders and both promotes and demands ongoing dialogue between the different parties.Samira STREISSL, MEd BEd BAMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf deutsc
Educational equity in Austria : coperation beetween teachers and external resources to support pupils
Ziel der vorliegenden Masterarbeit ist es zu untersuchen, wie Schüler*innen aus benachteiligten Verhältnissen durch externe Ressourcen unterstützt werden können, dieser Benachteiligung, welche Bildungsungerechtigkeit reproduzieren kann, entgegenzuwirken. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Welche externen Ressourcen existieren, wie werden sie im schulischen Alltag genutzt und welche Hürden stehen einer umfassenden Nutzung entgegen? Ausgangspunkt der Problemstellung ist die in Österreich weiterhin bestehende starke Kopplung von Bildungserfolg an soziale Herkunft.Zur Beantwortung der Forschungsfrage kommen zwei methodische Zugänge zum Einsatz: eine qualitative Analyse steirischer externer Ressourcen durch Organisationen, Vereine und NGOs sowie eine quantitative Umfrage unter steirischen Lehrpersonen der Sekundarstufe. Theoretisch basiert die Arbeit auf der Kapitaltheorie Pierre Bourdieus und Konzepten der Intersektionalität. Um einen Ist-stand der Bildungsungerechtigkeit darzustellen wurden Daten der Nationalen Bildungsberichte aus den Jahren 2021 und 2024 und statistische Daten der STATISTIK AUSTRIA herangezogen.Die Ergebnisse der qualitativen und quantitativen Erhebungen zeigen, dass Lehrpersonen strukturelle Benachteiligungen grundsätzlich erkennen und externe Ressourcen, wie Vereine, Organisationen und NGOs wertschätzen. Besonders die Bildung der Eltern wird als zentraler Einflussfaktor wahrgenommen, während Armut und Migrationshintergrund ebenfalls als bedeutsam eingestuft werden. Gender und Sexualität spielen hingegen im schulischen Alltag der befragen Lehrpersonen eine untergeordnete Rolle. Die Nutzung externer Ressourcen bleibt vereinzelt und ist stark vom individuellen Engagement von Lehrpersonen abhängig. Hauptbarrieren sind Zeitmangel, fehlende institutionelle Verankerung und unzureichende Information.Insgesamt zeigt sich, dass Bildungsungerechtigkeit durch Kooperationen mit externen Ressourcen adressiert wird. Für eine nachhaltige Reduktion sozialer Ungleichheiten sind jedoch strukturelle Reformen und eine stärkere institutionelle Einbindung externer Unterstützung notwendig.The aim of this master's thesis is to investigate how pupils from disadvantaged backgrounds can be supported by external resources in the form of organizations, associations and NGOs to counteract this disadvantage, from which educational injustice can be reproduced. The central research question is: What external resources exist, how are they used in everyday school life and what obstacles stand in the way of their full utilization? The starting point of the problem is the continuing strong link between educational success and social background in Austria.Two methodological approaches are used to answer the research question: a qualitative analysis of Styrian external resources, such as organizations, associations and NGOs, and a quantitative survey of Styrian secondary school teachers. Theoretically, the work is based on Pierre Bourdieu's capital theory and concepts of intersectionality. Data from the National Education Reports from 2021 and 2024 and statistical data from STATISTIK AUSTRIA were used to present the current state of educational inequity.The results of the qualitative and quantitative surveys show that teachers generally recognize structural inequities and value external resources such as associations, organizations and NGOs. The education of parents in particular was perceived as a central influencing factor, while poverty and background of migration were also rated as significant. Gender and sexuality, on the other hand, play a subordinate role in the everyday school life of the teachers surveyed. The use of external resources remains sporadic and is heavily dependent on the individual commitment of the teachers. The main barriers are lack of time, lack of institutional integration and insufficient information.Overall, it can be seen that educational inequity is addressed through cooperation with external resources. However, structural reforms and a stronger institutional integration of external resources are necessary for a sustainable reduction in social inequalities.Andrea Holzer BEdMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen in Deutsch und Englisc
Expectations of Generation Z on companies - an examination from the corporate perspective
In der vorliegenden Masterarbeit werden die Erwartungen und Anforderungen der Generation Z an Unternehmen aus Perspektive der Arbeitgeber untersucht. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis dafür zu generieren, wie Unternehmen auf die veränderten Bedürfnisse der jungen Generation eingehen und welche Änderungen sich dadurch in der Personalstrategie ergeben. Die Arbeit gliedert sich in einen theoretischen und empirischen Teil. Im Theorieteil, welcher drei Kapitel umfasst, wird zunächst ein Überblick über die relevanten Grundlagen geschaffen. Darauf aufbauend wird auf die Generation Z in der Arbeitswelt hinsichtlich Charakteristika und Anforderungen an Arbeitgeber näher eingegangen. Im nächsten Kapitel des Theorieteils werden die Herausforderungen für Arbeitgeber bei der Integration der Generation Z beleuchtet. Hierbei stehen insbesondere die Bereiche Arbeitsbedingungen, Kommunikation und Führung, Personalgewinnung bzw. Employer Branding sowie das Generationenmanagement in Unternehmen im Fokus. Der empirische Teil baut auf den Erkenntnissen des theoretischen Teils auf und vertieft diese durch qualitative Forschung. Dazu wurden acht leitfadengestützte Experteninterviews mit Personalverantwortlichen aus unterschiedlichen Branchen durchgeführt. In der Befragung wurden verschiedene Perspektiven hinsichtlich der praktischen Umsetzung und Wahrnehmung der Generation Z gewonnen, um die theoretisch erarbeiteten Aspekte zu validieren und zu hinterfragen. Durch diese Verknüpfung der theoretischen und empirischen Inhalte werden die Forschungsfragen beantwortet und praxisnahe Handlungsempfehlungen für die Personalpolitik abgeleitet, die Unternehmen bei der erfolgreichen Integration und Zusammenarbeit mit der Generation Z unterstützen sollen.This master’s thesis analyses the expectations and requirements of Generation Z towards companies from an employer’s perspective. The aim is to generate a deeper understanding of how companies are responding to the changing needs of the younger generation and what strategic changes this is leading to in the field of human resources. The thesis is divided into a theoretical and an empirical part. The theoretical part, which comprises three chapters, begins with an overview of relevant fundamentals and key conceptual frameworks. Building on this, Generation Z in the world of work is analysed in more detail, with particular focus on its core characteristics, values, and demands placed on modern employers. The following chapter of the theory section explores the concrete challenges that organisations face when trying to integrate Generation Z into existing workplace structures. The focus here lies on areas such as working conditions, communication and leadership styles, recruitment and employer branding, as well as intergenerational collaboration and management in companies. The empirical part builds upon the findings of the theoretical section and deepens them through qualitative research. To this end, eight guideline-based expert interviews were conducted with HR managers from a range of sectors and company sizes. These interviews provided a variety of perspectives on the practical implementation and perception of Generation Z in everyday organisational contexts, helping to validate, complement, and critically examine the previously developed theoretical assumptions. By linking theoretical concepts with real-world insights, the research questions are thoroughly addressed, and concrete, practice-oriented recommendations for HR policy are derived to support companies in the successful integration and long-term collaboration with Generation Z.Julian Reiterer, BAMasterarbeit Universität Graz 202
Tenancy law regulations for short-term rentings in Austria, Germany and Switzerland
Seit beinahe zwei Jahrzehnten werben Online-Sharing-Plattformen wie Airbnb und Co mit einzigartigen Urlaubserlebnissen und begeistern Reisende seither mit authentischen und unvergesslichen Aufenthalten. Der Trend der Kurzzeitvermietungen stößt jedoch nicht überall auf Zustimmung und führt insbesondere in touristisch stark frequentierten Regionen zu erheblichen Unmut bei der einheimischen Bevölkerung. Kurzzeitvermietungen und Home-Sharing stehen vor allem in Urlaubsdestinationen in Kritik, weil sie zunehmend mit steigenden Mietpreisen, fehlendem Wohnraum und Veränderungen des nachbarschaftlichen Zusammenlebens in Verbindung gebracht werden.Die vorliegende wissenschaftliche Abhandlung befasst sich mit dem Phänomen der Kurzzeitvermietungen und der bestehenden mietrechtlichen Regulierungsmaßnahmen in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Zunächst werden die ökonomischen Effekte und die potentiellen Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt näher analysiert und mittels einer praktischen Darstellung des Urlauberverhaltens und des Buchungsmusters von Kurzzeitvermietungen in den drei Ländern veranschaulicht. Hauptaugenmerkt liegt jedoch auf der Betrachtung bestehender mietrechtlicher Regulierungsansätze von Kurzzeitvermietungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Im Fokus stehen dabei sowohl bundesrechtliche Grundlagen – wie das österr ABGB, MRG und WEG, das dt BGB sowie das schweiz OR – als auch spezifische Regelungen auf Landes- bzw Kantonsebene. Ziel der Arbeit ist es, die bestehenden mietrechtlichen Regulierungs- und Schutzmaßnahmen in Österreich, Deutschland und der Schweiz kritisch zu beleuchten und abschließend in einem rechtsvergleichenden Kapitel zu bewerten.For almost two decades, online sharing platforms have been promoting unique vacation experiences, captivating tourists with authentic and memorable stays. The trend of short-term rentals has not been met with universal approval and has caused considerable discontent among local residents, particularly in regions with high tourist activity. Short-term rentals and home-sharing have come under increasing criticism, especially in popular holiday destinations, beacause they are often associated with rising rents, a shortage of available housing and changes to neighborhood dynamics.This academic paper addresses the phenomenon of short-term rentals and the existing tenancy law regulatory measures in Austria, Germany, and Switzerland. It begins with an analysis of the economic effects and the potential impact of short-term rentals on the housing market, illustrated through a practical examination of traveler behavior and booking patterns in the three countries. The primary focus lies on the review of current tenancy law approaches to regulating short-term rentals in Austria, Germany, and Switzerland. This includes federal legal frameworks, such as the Austrian ABGB, MRG and WEG, the German BGB, and the Swiss OR, as well as specific regional and cantonal regulations. The aim of this paper is to critically assess the existing tenancy law regulations and protective measures in the three countries and to evaluate them comparatively in a final cross-jurisdictional chapter.vorgelegt von Maria HermannDiplomarbeit Universität Graz 202
Optimierung der Probenvorbereitung für die Analyse von ultra-kurzkettigen per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS)
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) enthalten mindestens ein vollständig fluoriertes Methyl- oder Methylen-Kohlenstoffatom. Diese C-F Bindungen sind sehr stabil (485 kJ/mol) und dadurch haben PFAS einzigartige physikalische und chemische Eigenschaften, die in der Industrie und für Konsumgüter verwendet werden. PFAS sind öl- und wasserabweisend und werden daher für antihaftbeschichtetes Kochgeschirr, Outdoor-Bekleidung, Lebensmittelverpackungen und in Brandbekämpfungsmittel eingesetzt. PFOS und PFOA, die beide eine Kohlenstoffkettenlänge von acht besitzen, sind die bekanntesten PFAS. Sie wurden in der Vergangenheit häufig produziert und Untersuchungen ergaben, dass sie bioakkumulativ sind und im menschlichen Körper zu Problemen führen können (erhöhtes Cholesterin, Schilddrüsenerkrankungen und Krebs). Im Jahr 2002 gab es einen freiwilligen Ausstieg der PFOS und PFOA-Produktion, aber die Industrie begann Alternative oder kurzkettigere PFAS herzustellen. PFAS können aufgrund ihrer Kettenlänge kategorisiert werden: C7 langkettig. USC PFAS haben die Eigenschaft, dass sie sehr mobil sind. Die limitierte Literatur zeigt, dass USC PFAS einen signifikanten Teil zur gesamten PFAS-Summe beitragen können. Leider gibt es bei der Analyse von USC PFAS Schwierigkeiten wie zum Beispiel zeitaufwendige Schritte, schlechte Wiederfindungsraten, schlechte Retention und Separation, TFA-Kontamination während der Arbeitsschritte und daher bleiben USC PFAS oft unentdeckt. Diese Arbeit setzt den Fokus auf die instrumentellen Methodenentwicklung mit einer neuen Separationssäule und verschiedener mobilen Phasen. Verschiedene Probenvorbereitungsschritte werden mit ultra-reinem Wasser mit USC PFAS Standards getestet. Um die Hintergrundkonzentrationen von USC PFAS zu ermitteln, werden anschließend reale Umweltproben analysiert. Chromatographische Methoden und die Probenvorbereitungen werden für folgenden USC PFAS optimiert: C1 und C3 Perfluorsulfonsäure (TFMS und PFPrS), C3 Perfluorocarbonsäure (PFPrA) und Mono-, Di- und Trifluoressigsäure (MFA, DFA und TFA). Für die Separation und Analyse wurde eine gekoppelte Flüssigchromatographie mit einem Tandem-Massenspektrometer verwendet. Die chromatographische Trennung der USC PFAS wurde mit einer HILIC/IEC-Säule durchgeführt, wobei sie innerhalb von 11 Minuten getrennt werden. Bei den Probenvorbereitungstests zeigte die Festphasenextraktion (SPE) mit Wiederfindungsraten zwischen 65 und 101% vielversprechende Ergebnisse. Extraktionsexperimente (fest-flüssig) benötigen weitere Optimierungsschritte, da Wiederfindungsraten oft C7 long chain. USC PFAS are highly mobile. Although the limited literature showed that they can contribute a significant amount to the sum of total PFAS in samples, there are difficulties, with time consuming steps, bad recoveries, poor retention and separation, contamination with TFA during workflows, thus USC PFAS often either overlooked or go undetected. This work focuses on instrumental method development with a new separation column and evaluating different mobile phases and the sample preparation steps with spiked ultrapure water for targeted analysis of USC PFAS. With the developed methods real environmental samples were analysed to determine their USC PFAS concentration. Chromatographic and sample preparation methods were optimised for USC PFAS, namely C1 and C3 perfluorosulfonic acids (TFMS and PFPrS), C3 perfluorocarboxylic acid (PFPrA), and mono-, di- and trifluoroacetic acid (MFA, DFA, TFA). For separation and analyses liquid chromatography coupled to a tandem mass spectrometry (LC-MS/MS) was used. Chromatographic separation of USC PFAS was performed on a HILIC/IEC-type column, since a typically used reversed phase C18 column for PFAS analysis is not suitable due to hydrophilicity of the USC PFAS. With this mixed mode column USC PFAS can be separated well within 11 minutes. In terms of sample preparation, it has been shown that solid phase extraction is a promising sample preparation method for USC PFAS for target analysis with recoveries between 65 and 101%, while solid – liquid extraction requires further optimisation, as recoveries were often <20-30%. Nonetheless, analysis of the environmental showed the presence of selected USC PFAS in both water and bee and related products. There are only a few publications available on USC PFAS, which show that they are found in surface water, drinking water, ice cores, and in human blood and urine. With limited research and no legislation for USC PFAS the concentrations and consequences in the environment is not yet fully understood. It is important to analyse USC PFAS in different environmental samples to get an overview where these compounds and their concentrations are distributed in the world. Therefore, the aim of this work was to develop a suitable instrumental method and a sample preparation workflow for USC PFAS. This optimised methodology was then used to analyse real water samples and biological extracts. In the surface water samples USC PFAS contributes 6.6% to the fluorine mass balance, where TFA is the most abundant compound. PFPrA and PFPrS were also found in the direct injected water samples and PFPrS, TFA, PFPrA and TFMS could be found in samples, which went through preconcentration via SPE. Biological extracts of bees and bee products showed DFA as the most abundant USC PFAS species. However, PFPrA and TFA were also found in wild comb and pollen extracts. Thus, a chromatographic separation technique was developed with a sample preparation workflow, which enables the analysis of environmental samples.Eileen Melissa Prieler, BScMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen in englischer und deutscher Sprach