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    Narrating Islamophobia : negotiating culture, ideology, and identity in anglophone Pakistani fiction

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    Islamophobie hat sich in unserer Zeit zu einem erheblichen sozialen und kulturellen Problem entwickelt und wurde vor allem nach einschneidenden Ereignissen wie der Rushdie-Affäre in Großbritannien und den Anschlägen vom 11. September in den Vereinigten Staaten verstärkt sichtbar und spürbar. Seit diesen Umwälzungen sind die Lebenserfahrungen von Menschen mit muslimischer Identität in überwiegend nicht-muslimischen Gesellschaften, insbesondere im globalen Norden, stark beeinträchtigt worden. Im Bereich der Literaturwissenschaft wurde dieses Thema bisher noch viel zu wenig beleuchtet. Die vorliegende Studie zielt daher darauf ab, diese Lücke zu schließen, und legt den Fokus auf Werke, die kulturelle Trends im Gefolge der Rushdie-Affäre sowie von 9/11 spiegeln. Die vorliegende Dissertation konzentriert sich dabei auf anglophone pakistanische Erzähl-Literatur im britischen Kontext, um die komplexen und oft problematischen Manifestationen von Islamophobie in diesen Werken zu untersuchen. Die hier ins Auge gefassten Erzähltexte sind Hanif Kureishis Roman The Black Album (1995) und seine Kurzgeschichte „My Son the Fanatic“ (1997), als repräsentative post-Rushdie Texte, gefolgt von Mohsin Hamids Roman The Reluctant Fundamentalist (2007), als repräsentativer Text für die Zeit nach dem 11. September. Kamila Shamsie und Qaisra Shahraz bringen als Autorinnen eine zusätzliche Ebene in die Analyse ein, da ihre Werke Home Fire (2017) und „A Pair of Jeans“ (1988) einen Fokus auf geschlechtsspezifische Formen der Islamophobie erlauben. Ihre Werke beleuchten die spezifische Art und Weise, in der muslimische Frauen kulturelle Vorurteile erleben und ihnen begegnen. In dieser Dissertation soll untersucht werden, wie sich Ereignisse wie die Rushdie-Kontroverse (die Veröffentlichung der Satanischen Verse und die darauffolgende Fatwa gegen Rushdie) sowie die Anschläge des 11. September auf die Einstellung zum Islam im Allgemeinen und zu muslimischen Personen im Besonderen ausgewirkt haben und wie sich diese veränderten Einstellungen in literarischen und kulturellen Diskursen niederschlagen. Diese Fragen werden innerhalb eines theoretischen Rahmens untersucht, der postkoloniale und psychoanalytische Ansätze kombiniert und einen besonderen Schwerpunkt auf die Erzählstruktur der betreffenden Romane und Geschichten legt, um zu untersuchen, auf welche Weise und in welchem Ausmaß Erzähltechniken und -perspektiven zur Darstellung kultureller Identität beitragen und damit kulturelle und religiöse Voreingenommenheit und Vorurteile kritisch in den Vordergrund rücken. Mit diesem integrativen Ansatz betritt diese Dissertation nicht nur Neuland, sondern bietet auch neue Einblicke in kulturelle Konflikte unserer Zeit. Diese Studie bereichert nicht nur das Gebiet der Literaturwissenschaft, indem sie das Zusammenspiel von Erzählform und Kulturkritik untersucht, sondern bietet auch ein differenziertes Verständnis der kulturellen Kräfte, die muslimische Identitäten prägen. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Betonung des Potenzials der Literatur, Empathie zu fördern, Vorurteile zu bekämpfen und interkulturelles Verständnis zu fördern.Islamophobia has emerged as a significant social and cultural problem in our contemporary time. It has risen to the surface in the aftermath of key events, such as the Rushdie affair in Britain and 9/11 attacks in the United States. Since these upheavals, the lived experiences of Muslim-identified individuals in predominantly non-Muslim societies, particularly those in the Global North, have been affected drastically. Within the field of literary studies, manifestations of Islamophobia in fiction have not been sufficiently addressed yet. The present study aims at closing this lacuna, shedding critical light on literary trends in the post-Rushdie and post-9/11 periods. To be more precise, it focuses on Anglophone Pakistani literature, particularly narrative fiction, in the British context to address the intricate and often problematic ways in which Islamophobia is represented. The works considered are Hanif Kureishi’s novel The Black Album (1995) and his short story “My Son the Fanatic” (1997), as texts representative of the post-Rushdie period, and Mohsin Hamid’s novel The Reluctant Fundamentalist (2007), as a text reflecting the post-9/11 period. Kamila Shamsie and Qaisra Shahraz, as female authors, bring an additional layer to the analysis since their works Home Fire (2017) and “A Pair of Jeans” (1988) allow for a focus on what I term ‘gendered Islamophobia’. Their works shed light on the specific ways in which Muslim women experience and confront cultural prejudice. The aim of this dissertation is to explore how incidents such as the Rushdie controversy (the publication of The Satanic Verses and the ensuing fatwa against Rushdie) as well as 9/11 have impacted attitudes toward Islam in general and Muslim individuals in particular, and how these shifting attitudes are reflected in literary and cultural discourses. These issues are explored within a theoretical framework that combines postcolonial and psychoanalytical approaches and places a special emphasis on the narrative structure of the novels and stories in question, to examine in what way and to what effect narrative techniques and perspectives contribute to the representation of cultural identity and thus critically foreground cultural and religious bias and prejudice. Using this integrated approach, this dissertation not only enters new territory but also offers new insights into cultural conflicts of our time. This study not only enriches the field of literary studies by examining the interplay between narrative form and cultural critique, but also provides a nuanced understanding of the cultural forces shaping Muslim identities. Central to this work is an emphasis on literature’s potential to foster empathy, challenge prejudices, and promote intercultural understanding.submitted by Muhammad Abdul WahidLiteraturverzeichnis: Seite 221-240Dissertation Universität Graz 2025Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet AT-OeNB pdage

    Judicial review in Climate-Change cases? : balancing competence conflicts

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    Das Versäumnis politischer Akteure angemessene Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen, veranlasst Einzelpersonen zunehmend dazu sich an Gerichte zu wenden, damit diese die verletzten Grundrechte, insbesondere jene künftiger Generationen, schützen. Dieser Wandel wirft komplexe Fragen nach der Rolle der Justiz in demokratischen Systemen auf, insbesondere dann, wenn positive Verpflichtungen zur Debatte stehen. Die Zuständigkeit von Gerichten in Klimaschutzfragen wird dabei häufig als Verstoß gegen das Prinzip der Gewaltenteilung gewertet, was den Vorwurf richterlichen Aktivismus und Zweifel an der demokratischen Legitimation der Gerichte nach sich zieht. Diese Arbeit widmet sich dem daraus resultierenden Kompetenzkonflikt zwischen richterlicher Kontrolle und legislativer Entscheidungskompetenz im Kontext von Klimaklagen und analysiert exemplarisch die wegweisenden Entscheidungen KlimaSeniorinnen (EGMR) und Neubauer (BVerfG). Das erste Kapitel stellt die beiden Fälle vor und erläutert ihren rechtlichen und tatsächlichen Hintergrund. Im zweiten Kapitel identifiziert die Arbeit ein zweifaches Kompetenzproblem: Einerseits die strukturelle Spannung zwischen menschenrechtlicher Rechtsprechung und demokratischer Gesetzgebung, andererseits die Problematik justiziabler positiver Verpflichtungen. Als Lösung schlägt die Arbeit ein prinzipienbasiertes Modell vor, das gerichtliche Kompetenzen als formelle Prinzipien begreift und den Kompetenzkonflikt mittels formeller Abwägung löst. Dieses Vorgehen erlaubt eine strukturierte und transparente Bewertung gerichtlicher Kontrolle. Im dritten Kapitel wird die formelle Abwägung auf die Entscheidungen Neubauer und KlimaSeniorinnen angewendet, um zu überprüfen, ob die Gerichte ihre Kompetenzen überschritten haben. Die Rekonstruktion ermöglicht eine systematische Analyse der Argumentation der Gerichte sowie eine Einschätzung der Legitimität ihrer Kontrollkompetenz.As political actors increasingly fail to implement adequate climate measures, individuals are turning to courts to protect fundamental rights, particularly those of future generations. This shift raises complex questions about the appropriate role of the judiciary in democratic systems, especially when positive obligations are at stake. The competence of courts to decide climate change cases is often seen as a breach of the principle of separation of powers, amounting to judicial activism and raising concerns about democratic legitimacy. This thesis addresses this competence conflict between judicial review and the legislature’s primary-decision making competence within climate change litigation, using the landmark cases KlimaSeniorinnen (ECtHR) and Neubauer (FCC) as examples. The first chapter introduces the two cases in detail and outlines the legal and factual background. In the second chapter this thesis identifies a dual-layered competence problem: the inherent tension of human rights adjudication and the challenge of justiciable positive rights. In response, it proposes a principle-based framework that conceptualises competences as formal principles, allowing them to be weighed through formal balancing. This method provides a structured and transparent approach to assess judicial review. In the third chapter, the proposed framework is applied to Neubauer and KlimaSeniorinnen to assess whether the courts exceeded their competences. This reconstruction enables a systematic evaluation of the courts’ reasoning and the legitimacy of their control competence.vorgelegt von Katharina RostekDiplomarbeit Universität Graz 202

    Predictive value of brain imaging markers for post-stroke cognitive outcome and the role of smartphone apps in secondary stroke prevention

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    Schlaganfälle sind die führende Ursache für langfristige Beeinträchtigungen bei Erwachsenen. Trotz des medizinischen Fortschritts, der die Sterblichkeit und die körperliche Abhängigkeit nach einem Schlaganfall reduzieren konnte, leidet ein hoher Anteil der Patient*innen (40 %) nach dem Schlaganfall unter kognitiven Beeinträchtigungen. Die Einschätzung der kognitiven Fähigkeiten nach einem Schlaganfall ist wichtig für die Identifikation realistischer Rehabilitationsziele. Darüber hinaus ist es von großer Bedeutung, das Risiko für erneute Schlaganfälle durch eine effiziente Behandlung modifizierbarer vaskulärer Risikofaktoren zu verringern. Das Ziel dieser Dissertation war es, den prädiktiven Wert von MRT-Markern des Gehirns für die kognitive Leistung nach einem Schlaganfall zu untersuchen und die Wirksamkeit einer neu entwickelten Smartphone App zum Risikofaktoren Management zu evaluieren. Dazu wurden drei longitudinale Studien in drei verschiedenen Schlaganfall Kohorten durchgeführt. In der ersten Studie wurde untersucht, ob der Verlauf von kognitiven Beeinträchtigungen bei 82 Patient*innen nach einem lakunären Infarkt durch das Ausmaß der altersassoziierten Marklagerveränderungen in der weißen Substanz beeinflusst wird. Bestehende Veränderungen in der weißen Substanz zeigten einen negativen Einfluss auf die Wiederherstellung der kognitiven Funktionen nach einem lakunären Schlaganfall. In der zweiten Studie wurde der prädiktive Wert der Integrität der weißen Substanz und der funktionellen Konnektivität innerhalb des Ruhenetzwerkes (engl. Default Mode Netzwerks, DMN) des Gehirns bei 34 Patient*innen mit einseitigem Mediainfarkt untersucht. Sowohl die Integrität der weißen Substanz zur Baseline als auch funktionelle MRT-Marker des DMN konnten die Vorhersage der kognitiven Entwicklung nach einem Schlaganfall verbessern. In der dritten Studie wurde die Effektivität einer Smartphone App zum Risikofaktoren Management bei 42 jungen Schlaganfall Patient*innen mit ischämischem Infarkt untersucht. Die App-Intervention verbesserte die körperliche Aktivität der jungen Schlaganfall Patient*innen. Die Studien zeigen sowohl den prädiktiven Wert von MRT-Markern für die kognitive Leistung nach einem Schlaganfall als auch das Potenzial von App-Interventionen in der sekundären Schlaganfallprävention.Stroke is one of the leading causes of long-term disability in adults. Despite medical advances that continue to reduce post-stroke mortality and physical dependency rates, a high proportion (40%) of patients still suffers from post-stroke cognitive impairment. Predicting cognitive outcome is important for early stroke management and setting realistic rehabilitation goals. Furthermore, decreasing the risk for recurrent strokes by efficient treatment of modifiable vascular risk factors is highly important. The goal of this dissertation was to assess the predictive value of brain MRI markers for post-stroke cognitive outcome and to evaluate the effect of a newly developed smartphone app for risk factor management. We conducted three longitudinal studies in three different stroke cohorts. The first study investigated whether the course of cognitive function is influenced by the severity of white matter hyperintensities in 82 patients with recent small subcortical infarction (RSSI). We found that pre-existing white matter damage negatively affects the restoration of cognitive function after RSSI. The second study investigated the predictive value of white matter integrity and functional connectivity within the brain´s default mode network (DMN) in 34 patients with unilateral media infarction. We found that both baseline white matter integrity and functional MRI markers of the DMN improve prediction of post-stroke cognitive outcome. The third study investigated the effect of a smartphone app for stroke risk factor management in a young stroke patient cohort (N=42) with ischemic infarction. The app intervention improved the physical activity of young stroke patients. Our studies highlight both the predictive value of MRI markers for post-stroke cognitive outcome and the potential of app interventions in secondary stroke prevention.Baseline white matter hyperintensities affect the course of cognitive function after small vessel disease-related stroke White matter integrity and functional connectivity of the default mode network in acute stroke are associated with cognitive outcome three months post-stroke Evaluation of a newly developed smartphone app for risk factor management in young patients with ischemic strokesubmitted by Viktoria Fruhwirth, MSc BScKumulative Dissertation aus 3 ArtikelnDissertation Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und EnglischArchivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet AT-OeNB pdage

    Analysing the direct labour productivity effects within Austria caused by heat stress

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    Eine der zunehmenden und herausforderndsten Auswirkungen des Klimawandels sind Hitzeschäden, zu denen auch Veränderungen der Arbeitsproduktivität gehören. Aus erhöhtem Stress bei heißem Wetter resultiert die Tatsache, dass die Arbeit langsamer oder weniger effektiv erledigt wird. Dies ist repräsentativ für die auftretenden Arbeitsproduktivitätsverluste. Diese Arbeit untersucht die Arbeitsproduktivitätsverluste in Österreich über verschiedene Sektoren hinweg und zielt darauf ab, Hotspots zu identifizieren, in denen wichtige wirtschaftliche Aktivitäten auf Hitzestress treffen. Die Spitzenwerte zeigen Produktivitätsänderungen für das RCP 4.5-Szenario am Ende des Jahrhunderts von -0,4 %, -0,1 % und -0,01 % für den primären, sekundären und tertiären Sektor im Vergleich zum Basisszenario. Das Basisszenario ist in dieser Analyse festgelegt und geht von einer Situation ohne Klimawandel aus. Die Spitzenwerte für das RCP 8.5-Szenario am Ende des Jahrhunderts liegen bei -0,9 %, -0,3 % und 0,07 % für den primären, sekundären und tertiären Sektor im Vergleich zum Basisszenario. Durch die Kombination der Analyse von Produktivitätsveränderungen innerhalb Österreichs für zukünftige Zeiträume, Klimaszenarien und unterschiedliche Arbeitsintensitäten für eine Auflösung von 1x1km und einer Arbeitsstättenzählung in Österreich wurden 15 Gemeinden als Hotspots in Österreich identifiziert. In einem weiteren Schritt wurden mehrere lokalisierte Hotspots für eine genauere Untersuchung und Analyse ausgewählt. Die Identifizierung von 15 Hotspot-Gemeinden in Österreich ist entscheidend für politische Entscheidungsträger und Stakeholder, um gezielte Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln, die den Hitzestress minimieren und den Produktivitätsverlust in besonders betroffenen Gemeinden entgegenzuwirken.One of the growing and most challenging effects of climate change are heat damages, which include labour productivity changes. Greater stress in hot weather means that work is done more slowly or less effectively, which is representative of occurring labour productivity losses. This thesis examines the labour productivity losses within Austria across different sectors and aims to identify the hotspots, where major economic activity meets heat stress. The peak values show productivity changes for the RCP 4.5 scenario at the end of the century of -0.4 %, -0.1 % and -0.01 % for the primary, secondary and tertiary sectors compared to the baseline. The baseline scenario is fixed in this analysis and assumes a situation without climate change. The peak values for the RCP 8.5 scenario at the end of the century are -0.9 %, -0.3 % and 0.07 % for the primary, secondary and tertiary sectors compared to the baseline. By combining the analysis of productivity changes within Austria for future time periods, climate scenarios and different work intensities for a resolution of 1x1km and a workplace census of Austria, 15 municipalities were identified as hotspots in Austria. The identification of 15 hotspot communities in Austria is crucial for policymakers and stakeholders in order to develop targeted adaptation measures that minimise heat stress and counteract productivity loss in particularly affected municipalities.Benjamin FloriMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Shinrin Yoku - "forest bathing on prescription" : a preventive concept from Japan : the health-promoting and preventive effects of forests on the human body

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    Problemstellung: Wald- und Naturlandschaften werden durch die Urbanisierung der Städte immer kleiner und viele Menschen leben bereits jetzt in Großstädten. Die Bevöl-kerung wird durch die moderne Medizin immer älter und sowohl psychische als auch physische Krankheiten sind keine Seltenheit mehr. Shinrin Yoku ist in Japan eine aner-kannte Therapieform, welche bei psychischen und physischen Erkrankungen angewen-det wird. Jedoch wird sie auch präventiv für die Bevölkerung genutzt, um sowohl die Gesundheit der Menschen zu stärken als auch die Gesundheitskosten zu senken. Ziel dieser Masterarbeit ist es, durch Literaturrecherche herauszufinden, welche gesund-heitsfördernde Wirkungen Shinrin Yoku und Waldaufenthalte auf das körperliche und psychische Wohlbefinden haben. Weiters wurden zwei zusätzliche Unterfragen behan-delt, die sich damit befassen, was Shinrin Yoku ist und wie es eingesetzt wird. Methode: Diese Arbeit wird als Literarturarbeit eigestuft, da sie keine empirische For-schung enthält, sondern bereits vorhandene Literatur zusammenfasst und miteinander verbindet. Die Forschungsfragen wurden mithilfe von Büchern, Publikationen und Stu-dien, die sich mit den Auswirkungen von Wald- und Naturlandschaften sowie Shinrin Yoku befassen, beantwortet und erläutert. Webseiten wie zum Beispiel Pubmed, Web of Science, Sprinker Link, Scopus, Elsevier und Google Scholar wurden zur Recherche dieser Arbeit hinzugezogen. Am Ende dieser Arbeit wird ein praktischer Workshop be-schrieben, der auch durchgeführt wurde, um einen Einblick zu bekommen, wie eine Shinrin Yoku Einheit aussehen könnte. Weiters wurde mithilfe des POMS-Fragebogen und einer Messung von Blutdruck und Puls vor und nach dem Workshop das emotionale Befinden und die physischen Parameter der Teilnehmer*innen abgefragt, bzw. gemes-sen und ausgewertet. Ergebnis: Anhand der umfangreichen Literaturrecherche kann belegt werden das Shin-rin Yoku und Waldaufenthalte eine gesundheitsfördernde Wirkung auf das psychische und physische Wohlbefinden hat. Dieses Konzept kann sowohl präventiv eingesetzt werden, als auch unterstützend im klinischen Setting genutzt werden, um psychischen und körperlichen Erkrankungen entgegenzuwirken.Problem Statement: Urbanization is causing a rapid decline in forests and natural land-scapes, while many people continue to gravitate toward large cities. Although modern medicine has successfully prolonged life expectancy, both physical and mental health issues are on the rise. In response, Shinrin Yoku, a well-established therapy in Japan, has gained attention for its potential to treat a range of psychological and physical condi-tions. Beyond its therapeutic use, Shinrin Yoku is also recognized as a preventive ap-proach to reduce healthcare costs and promote public health. This master's thesis aims to explore, through a comprehensive literature review, the health benefits of Shinrin Yoku and forest immersion on physical and mental well-being. The thesis will also address two key sub-questions: What is Shinrin Yoku, and how is it practiced?"Methodology: This thesis is based on a literature review, as it it summarizes and analy-sis existing literature and does not include emperical research. The research questions are addressed by reviewing books, articles, and studies. Key databases, including Pub-Med, Web of Science, Springer Link, Scopus, Elsevier, and Google Scholar, were used to gather relevant literature.In addition to the literature review, a practical workshop was designed and conducted to provide a firsthand experience of a Shinrin Yoku session. To assess the impact of the workshop on participants' well-being, both emotional and physical parameters were measured before and after the session. Emotional well-being was evaluated using the Profile of Mood States (POMS) questionnaire, while physical parameters, such as blood pressure and pulse, were recorded to track any changes following the workshopResults: The extensive literature review indicates that Shinrin Yoku and forest immersi-on have a significant health-promoting effect on both psychological and physical well-being. These practices not only offer preventive benefits but also serve as valuable complementary interventions in clinical settings, supporting the treatment of various mental and physical health conditions.Iris-Kristin TeinerMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    The frustration of the performance according to § 1168 ABGB and the claims of the contractor derived therefrom

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    Kommt es im Zuge der Abwicklung eines Werkvertrages zu einer Vereitelung oder Verzögerung der Werkausführung, stellt sich aus Sicht des Werkunternehmers die Frage, in welchem Umfang und in welcher Form er seinen Anspruch auf den ursprünglich vereinbarten Werklohn bzw auf verzögerungsbedingte Mehrkosten geltend machen kann. Die Antwort darauf liefert ¬ mangels einer anderslautenden vertraglichen Vereinbarung ¬ die Bestimmung des § 1168 ABGB.§ 1168 Abs 1 ABGB behandelt dabei den Entgeltanspruch des Werkunternehmers, sollte die Werkerstellung aus auf der Seite des Bestellers liegenden Gründen unterbleiben und regelt in weiterer Folge auch den Ersatzanspruch des Werkunternehmers für bestellerbedingte Verzögerungen der Werkerstellung. In § 1168 Abs 2 ABGB ist das Recht des Werkunternehmers normiert, den Werkvertrag wegen einer fehlenden erforderlichen Mitwirkung des Werkbestellers aufzulösen. Alle drei Fallkonstellationen legen also die Rechte des Werkunternehmers für den Fall einer vom Besteller verhinderten oder verzögerten Werkausführung fest.Die Interpretation des § 1168 ABGB ist in vielen Belangen noch ungeklärt bzw umstritten. Die vorliegende Diplomarbeit soll vor allem diese Themenbereiche im Sinne einer vollständigen Analyse des Gesetzestextes genauer erörtern und beleuchten. Den Schwerpunkt bildet dabei die praktische Berechnung des Entgelts bei einer „Vereitlung der Ausführung“, die anhand konkreter Berechnungsbeispiele dargestellt wird. Abschließend wird noch auf den im Zusammenhang mit § 1168 ABGB relevanten verbraucherrechtlichen Aspekt kritisch eingegangen.If the execution of a contract for work is prevented or delayed in the course of its implementation, the contractor is faced with the question of to what extent and in what form he can assert his claim to the originally agreed remuneration for the work or to additional costs caused by the delay.The answer to this question is provided ¬ in the absence of a contractual agreement to the contrary ¬ by the provision of § 1168 ABGB. § 1168 Abs 1 ABGB deals with the contractor's claim for remuneration if the work is not performed for reasons attributable to the customer and subsequently also regulates the contractor's claim for compensation for delays in the performance of the work caused by the customer. § 1168 Abs 2 ABGB standardizes the contractor's right to terminate the contract for work due to a lack of cooperation on the part of the customer. All three case constellations therefore define the rights of the contractor in the event that the customer prevents or delays the execution of the work.The interpretation of § 1168 ABGB is still unclear or disputed in many respects. This diploma thesis aims to illuminate and discuss these issues in more detail in the sense of a complete analysis of the legal text. The focus thereby lies on the practical calculation of remuneration in the event of a “prevention of execution”, which is illustrated using specific calculation examples. Finally, the relevant consumer law aspect in connection with § 1168 ABGB is critically examined.vorgelegt von Sebastian SchafferDiplomarbeit Universität Graz 202

    ElFo - Elementarpädagogische Forschungsbeiträge / Assistenzkräfte in der frühkindlichen Bildung: Unsichtbare Stützen des Systems?

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    Assistenzkräfte übernehmen zentrale Aufgaben in der frühkindlichen Bildung, doch ihre Qualifikationen und Rollen sind in Österreich bislang uneinheitlich geregelt. Diese Arbeit analysiert gesetzliche Grundlagen, wissenschaftliche Studien und bildungspolitische Dokumente, um ein differenziertes Verständnis der Rahmenbedingungen, Anforderungen und Potenziale dieser Berufsgruppe zu gewinnen. Abschließend werden Empfehlungen zur Professionalisierung und stärkeren Integration von Assistenzkräften formuliert.Assistants take on central tasks in early childhood education, but their qualifications and roles are not yet regulated uniformly in Austria. This paper analyzes legal foundations, scientific studies and educational policy documents in order to gain a differentiated understanding of the framework conditions, requirements and potential of this occupational group. Finally, recommendations for the professionalization and stronger integration of assistants are formulated

    Limina / Call for Papers – LIMINA 9:1 (Spring 2026) - Orientation

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    Innovative Lehrmittel : Hacking innovative Pedagogies (HIP)

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    Diese Broschüre enthält 30 innovative Unterrichtsaktivitäten und -werkzeuge, die wir im Rahmen des dreijährigen Projekts „Hacking Innovative Pedagogies (HIP)“ gesammelt, entwickelt und in Hochschulkursen getestet haben. Alle Unterrichtsaktivitäten basieren auf unserem HIP-Konzept, können aber auch unabhängig davon eingesetzt werden. Das HIP Flowboard besteht aus 14 Attributen, nämlich Entanglement, Resistance, Care, Access, Diversity, Inclusion, Non-doing, Empowerment, Community, Openness, Variation, Agency, Flexibility und Playfulness. Bei der Auswahl unserer 30 HIP-Aktivitäten haben wir sorgfältig nach geeigneten Eigenschaften für jede Aktivität gesucht. Ein Stichwortverzeichnis für die Eigenschaften finden Sie am Ende dieser Broschüre. Hier werden die Aktivitäten, Ziele und Aktivitäten gelistet, die bei der Verwendung dieser Aktivitäten im Kurs berücksichtigt werden sollen. Wir haben auf einige externe Online-Ressourcen verlinkt - wir sind uns jedoch bewusst, dass einige dieser Ressourcen nur begrenzt verfügbar sind. Aus diesem Grund sind diese Links nur als Beispiele gedacht, ebenso wie die Aktivitäten, die wir vorstellen. Die Aktivitäten können als Inspirationen verstanden werden, die an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden können.Version of recor

    JRFM / To Study Religion and Media, We Need to Teach Religion and Media : Economic Realities, Challenges, and FutureDirections

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    Universities in the United Kingdom, and also in the United States, Austria, and Germany, are facing increased financial pressures. This has already led to the closure of religious studies departments and courses. Course closures impact not only the study choices of students but also the opportunities for the faculty to study religion and media. In this essay, written from a UK perspective, I argue that healthy recruitment into religious studies and related degrees is a necessary foundation for consideration of future directions in the study of religion and media. Given precarious funding, it is essential to consider the value that the study of religion offers the tax-paying public and how scholars in the study of religion can demonstrate how religion shapes sociocultural and political transformations. I argue that scholars of religion and media can do much to renew public interest in the study of religion

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