University of Graz

uni≡pub (Univ. Graz)
Not a member yet
    50157 research outputs found

    Applicability of a German-Austrian test procedure for surveying grammatical capacities in South Tyrolean kindergartens

    No full text
    Die im Norden Italiens an der deutschen Sprachgrenze liegende Autonome Provinz Bozen – Südtirol ist durch ihre sprachliche Vielfalt gekennzeichnet. Aufgrund der drei offiziellen und gleichgestellten Landessprachen Deutsch, Italienisch und Ladinisch wachsen Kinder in einem mehrsprachigen Gebiet auf. Dennoch gestaltet sich der Alltag vieler Menschen in einem zum Großteil einsprachigen Kontext. Die deutschsprachige Bevölkerung zeichnet eine weitere sprachliche Besonderheit aus, nämlich der in fast allen kommunikativen Situationen verwendete Dialekt, welcher sich von der deutschen Standardsprache teils deutlich unterscheidet. Im Zuge der vorliegenden quantitativen Studie wurde das sich in der Pilotierungsphase befindliche Grammatik-Fähigkeiten Gruppen-Screening (GraF GruS) bei 34 Südtiroler Vorschulkindern durchgeführt und dabei auf seine Anwendbarkeit in dieser besonderen Sprachrealität untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass kein signifikanter Zusammenhang zwischen den überprüften Aspekten Anweisungsverständnis oder Bearbeitungsverhalten der Kinder und der Anzahl an richtigen Antworten im GraF GruS besteht. Zwischen den von den Pädagog:innen eingeschätzten sprachlichen Fähigkeiten der Kinder und den korrekten Antworten besteht hingegen ein signifikanter Zusammenhang.The autonomous province of Bolzano – South Tyrol, located in the north of Italy on the border to German-speaking countries, is characterized by its linguistic diversity. Due to the three official and equal languages German, Italian and Ladin, children grow up in an multilingual area. Nevertheless, the everyday lives of many people is taking place in a monolingual context. The German-speaking population is characterized by another linguistic peculiarity, namely the dialect used in almost all communicative situations. The dialect is in some aspects significantly different from the standard German language. In this quantitative study, the grammar skills group screening called “GraF GruS”, which is currently in the pilot phase, was tested with 34 South Tyrolean preschool children and analyzed for its applicability in this particular linguistic reality. The results show that there is no significant correlation between the tested aspects of understanding instructions or the children's processing behaviour and the number of correct answers in the GraF GruS. However, there is a significant correlation between the children’s language skills as rated by the educators and the correct answers.Autorin: Maria Kuen, B.A.Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Influencing factors in extremist and domestic Violence : misogyny as a shared element?

    No full text
    Das erschreckende Erstarken der Online-Manosphere, frauenverachtender Subkulturen wie der Incel-Ideologie und rechtsextremistischer Strömungen stellt für Frauen in westlich geprägten Gesellschaften eine wachsende Bedrohung dar. Gleichzeitig weist Österreich im internationalen Vergleich eine anhaltend hohe und besorgniserregende Rate an Femiziden sowie an psychischer, physischer, sexueller und ökonomischer Gewalt gegen Frauen auf. Diese Entwicklungen unterstreichen die Persistenz und Relevanz geschlechtsbezogener Gewaltmechanismen und eröffnen zugleich den Rahmen der vorliegenden Diplomarbeit. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwiefern männliche Täterschaft in den Bereichen extremistischer und häuslicher Gewalt auf vergleichbaren psychologischen und soziokulturellen Mustern beruht und inwieweit sich Misogynie (Frauenhass) und patriarchale Strukturen als mögliche Nährböden für diese geschlechtsspezifische Gewalt erweisen. Um diese Fragestellung zu fundieren, werden grundlegende soziologische Konzepte herangezogen, darunter patriarchale Gesellschaftsstrukturen, traditionelle Geschlechterrollen sowie Theorien hegemonialer und toxischer Männlichkeit. Darauf aufbauend erfolgt mithilfe einschlägiger Items der Risikoeinschätzungsverfahren Danger Assessment und VERA-2R eine vergleichende Analyse beider Gewaltformen, in der sowohl Parallelen als auch Unterschiede hinsichtlich relevanter Einflussfaktoren herausgearbeitet werden. Die Ergebnisse legen nahe, dass soziokulturell bedingte, misogyne Einstellungen ein zentrales verbindendes Element zwischen häuslicher und extremistischer Gewalt gegenüber Frauen darstellen. Während die Forschung zu diesem Zusammenhang bislang vor allem im angloamerikanischen Raum an Sichtbarkeit gewonnen hat, besteht im deutschsprachigen Kontext ein dringender Bedarf an Erweiterung und Etablierung. Ein vertieftes Verständnis der strukturellen und ideologischen Hintergründe männlicher Gewalt ist daher unverzichtbar, um wirksame Präventionsprogramme zu entwickeln. Diese sollten insbesondere junge Männer in kritischen Entwicklungsphasen ansprechen und ein offeneres Verständnis von Maskulinität fördern – mit dem langfristigen Ziel, öffentliche und private Räume für Mädchen und Frauen sicherer und gewaltfreier zu gestalten.The alarming rise of the online manosphere, misogynistic subcultures such as the incel movement, and right-wing extremism poses an increasing threat to women in Western societies. Austria, in particular, reports alarmingly high rates of femicides as well as psychological, physical, sexual, and economic violence against women compared to other countries. These developments underscore the persistence of gender-based violence and frame the focus of this thesis. This study investigates the extent to which male-perpetrated extremist and domestic violence are rooted in comparable psychological and sociocultural patterns, and how misogyny and patriarchal structures serve as potential drivers of such gendered violence. The analysis draws on central sociological concepts, including patriarchal social orders, traditional gender roles, and theories of hegemonic and toxic masculinity. On this basis, a comparative examination of both forms of violence is conducted using selected items from the risk assessment tools Danger Assessment and VERA-2R to highlight parallels and differences in relevant risk factors. The findings indicate that misogynistic attitudes, shaped by broader sociocultural conditions, represent a key link between domestic and extremist violence against women. While scholarship on this connection has gained traction in Anglo-American contexts, there remains an urgent need to expand and establish it within German-speaking research. A deeper understanding of the structural and ideological roots of male violence is crucial for developing effective prevention programs. Such programs should particularly address young men in sensitive stages of development and promote more inclusive notions of masculinity, with the ultimate aim of making both public and private spaces safer for women and girls.vorgelegt von Julia DubovszkyDiplomarbeit Universität Graz 202

    Hospitality in the Itinerarium egeriae : encounter and reception at the loca sancta in the 4th century

    No full text
    In dieser Arbeit wird das Motiv der Gastfreundschaft im Itinerarium Egeriae, einem frühchristlichen Pilgerbericht aus dem späten 4. Jahrhundert, näher betrachtet. Der Fokus liegt darauf, wie Gastfreundschaft in Egerias Reiseerzählung erlebt, gestaltet und vermittelt wird – sowohl durch persönliche Begegnungen als auch durch die Erzählstruktur des Textes. Dabei wird deutlich, dass Gastfreundschaft nicht nur als ethische Pflicht zu verstehen ist, sondern als eine tiefgründige, theologisch geprägte Praxis, die Räume für spirituelle Teilhabe, liturgische Erlebnisse und zwischenmenschliche Nähe schafft. Ein sich wiederholendes narratives Muster – Ankunft, Aufnahme, Teilhabe, Abschied – prägt die Darstellung der Gastlichkeit im Text und eröffnet einen Blick auf die geistliche Dimension, die damit verbunden ist. Im Kontext biblischer und spätantiker Quellen wird die Gastfreundschaft als ein wesentliches Element des christlichen Lebens herausgearbeitet, das auch in der heutigen Zeit, gerade angesichts von Herausforderungen wie Migration und Flucht, an Bedeutung gewinnt.This thesis examines the theme of hospitality in the Itinerarium Egeriae, an early Christian pilgrimage account from the late 4th century. The focus lies on how hospitality is experienced, shaped, and conveyed in Egeria’s travel narrative—both through personal encounters and through the narrative structure of the text itself.It becomes evident that hospitality is not merely to be understood as an ethical obligation, but as a profound, theologically grounded practice that creates spaces for spiritual participation, liturgical experience, and interpersonal closeness.A recurring narrative pattern—comprising arrival, reception, participation, and farewell shapes the representation of hospitality in the text and opens a view into its spiritual dimension.In the context of biblical and late antique sources, hospitality emerges as a fundamental element of Christian life, whose relevance continues into the present, especially in view of contemporary challenges such as migration and displacement.vorgelegt von Martin FreitagDiplomarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Influence of body mass index (BMI) on the occurrence of refractile bodies and their effects on fertilization and blastocyst formation rates

    No full text
    Hintergrund: Refraktile Körper sind intrazytoplasmatische Anomalien der Eizelle, die mit einer ver-ringerten Eizellqualität assoziiert sind und teilweise aus Lipiden bestehen. Sie zeigen eine charakteristische Autofluoreszenz, die auf das Alterungspigment Lipofuszin hin-weist – ein Abbauprodukt oxidativen Stresses. Der Einfluss eines erhöhten BMI auf ihr Vorkommen in menschlichen Oozyten wurde bislang nicht untersucht.Ziel: Diese Masterarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem BMI, dem Auftre-ten refraktiler Körper und deren potenziellem Einfluss auf die Fertilisierungs- und Blastozystenbildungsrate.Methodik: Retrospektiv wurden Daten von 359 Patientinnen analysiert, deren Eizellen im Rah-men einer ICSI-Behandlung (n = 2.208) befruchtet wurden. Die Patientinnen wurden gemäß BMI in drei Gruppen eingeteilt. Erfasst wurden refraktile Körper, Fertilisie-rungs- und Blastozystenbildungsrate sowie relevante demografische Parameter. Die Auswertung erfolgte mittels Chi²-Tests.Ergebnisse: Es zeigte sich kein signifikanter Zusammenhang zwischen dem BMI und dem Auftre-ten refraktiler Körper, noch mit den Erfolgsparametern der ICSI-Behandlung (Fertili-sierungs- und Blastozystenbildungsrate). Explorativ ließ sich jedoch beobachten, dass Patientinnen mit einer sehr hohen RB-Rate (> 60 %) eine tendenziell niedrigere Blastozystenbildungsrate einherging. Dieser Zusammenhang war statistisch nicht sig-nifikant, könnte aber klinisch relevant sein und sollte in zukünftigen Studien weiterver-folgt werden.Diskussion: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass refraktile Körper innerhalb der untersuchten Population kein verlässlicher Prädiktor für den reproduktiven Erfolg bei ICSI darstel-len. Unter bestimmten Bedingungen – insbesondere bei hoher RB-Rate – könnten jedoch negative Effekte auf die Embryonalentwicklung bestehen. Weitere Studien mit größeren Stichproben sind notwendig, um die klinische Relevanz refraktiler Körper, auch in Wechselwirkung mit dem BMI, besser zu verstehen.Background:Refractile bodies are intracytoplasmic abnormalities of the human oocyte that are as-sociated with reduced oocyte potential and consist partly of lipids. They exhibit char-acteristic autofluorescence, which indicates the presence of lipofuscin, an aging pig-ment and a breakdown product of oxidative stress. The influence of an elevated body mass index (BMI) on their occurrence in human oocytes has not yet been investigat-ed.Objective: This master's thesis investigates the relationship between BMI, the occurrence of re-fractile bodies, and their potential influence on fertilization and blastocyst formation rates.Methodology:Data from 359 patients whose oocytes were fertilized as part of ICSI treatment (n = 2,208) were analyzed retrospectively. The patients were divided into three groups ac-cording to their BMI. Refractile bodies, fertilization and blastocyst formation rates, and relevant demographic parameters were recorded. The data were evaluated using Chi² tests.Results:No significant correlation was found between BMI and the occurrence of refractile bodies or with the success parameters of ICSI treatment (fertilization and blastocyst formation rates). However, exploratory analysis showed that patients with a very high RB rate (> 60%) tended to have a lower blastocyst formation rate. This association was not statistically significant but could be clinically relevant and should be investi-gated further in future studies.Discussion: The results suggest that refractile bodies are not a reliable predictor of reproductive success with ICSI in the population studied. However, under certain conditions - par-ticularly with a high RB rate - there may be negative effects on embryonic develop-ment. Further studies with larger samples are needed to better understand the clinical relevance of refractile bodies, including in interaction with BMI.Julia MeinhartMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Influence of nutrient addition and physical disturbance on grassland : investigation of biomass and biodiversity as part of the DRAGNet project in Styria

    No full text
    Diese Masterarbeit untersucht die Auswirkungen anthropogener Einflüsse auf die Biomasse und Biodiversität von Weideflächen in der Steiermark im Rahmen des globalen DRAGNet-Projekts. Ziel ist es, Unterschiede zwischen den Behandlungen und unbehandelten Kontrollflächen zu identifizieren. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Frage, wie sich physikalische Störung, Nährstoffzugabe sowie deren Kombination auf die Biomasse und Biodiversität von Graslandflächen im Zeitraum zwischen März 2023 und Juni 2023 auswirken. Daraus ergeben sich mehrere zentrale Hypothesen. Hinsichtlich der Biomasse wird erwartet, dass Parzellen mit Nährstoffzugabe höhere visuelle Grünanteile aufweisen als unbehandelte Kontrollflächen, während bei physikalischer Störung ein ähnliches Niveau und bei kombinierter Behandlung ein verringerter Grünanteil zu beobachten ist. In Bezug auf die Biodiversität wird angenommen, dass die Artendiversität in behandelten Parzellen insgesamt geringer ausfällt als in den unbehandelten Kontrollparzellen.Jede der fünf Behandlungen Nährstoffzugabe, verkürzte Nährstoffzugabe, physikalische Störung, Kombination aus Nährstoffzugabe und physikalischer Störung sowie keiner Behandlung wurde auf jeweils drei Parzellen angewendet. Grundlage der Analyse bilden visuelle Bilddaten aus den insgesamt 15 Parzellen, die über fünf Zeitpunkte im gleichen Abstand hinweg ausgewählt worden sind. Die Biomasse wird über den visuellen Grünanteil erfasst, die Biodiversität anhand von Artenreichtum und Shannon-Index bewertet.Die Ergebnisse zeigen, dass die Methode zur Erfassung des Grünanteils für die Biomasse, aufgrund unzureichender Bildqualität, nur eingeschränkt geeignet ist. Im Gegensatz dazu lassen sich bei der Biodiversität deutliche Unterschiede zwischen den Behandlungen feststellen. Während Kontrollflächen und Parzellen mit Nährstoffzugabe vergleichsweise hohe Artenvielfalt aufweisen, zeigt sich bei physikalischer Störung eine leichte Reduktion und bei kombinierter Behandlung ein stärkerer Rückgang der Artendiversität. Es hat sich verdeutlicht, dass insbesondere in Kombination auftretende Einflüsse negative Effekte auf die Biodiversität von Grasland haben können.This master's thesis examines the effects of anthropogenic influences on the biomass and biodiversity of pastureland in Styria as part of the global DRAGNet project. The aim is to identify differences between treated areas and untreated control areas. This thesis focuses on the question of how physical disturbance, nutrient addition and their combination affect the biomass and biodiversity of grassland areas between March 2023 and June 2023. This gives rise to several central hypotheses. Regarding to biomass, it is expected that plots with nutrient addition will have higher visual green cover than untreated control areas, while physical disturbance will result in a similar level and combined treatment will result in reduced green cover. With regard to biodiversity, it is assumed that species diversity in treated plots will be lower overall than in untreated control plots.Each of the five treatments – nutrient addition, reduced nutrient addition, physical disturbance, combination of nutrient addition and physical disturbance, and no treatment – was applied to three plots. The analysis is based on visual image data from a total of 15 plots, which were selected at five evenly spaced points in time. Biomass is recorded using the visual green cover, while biodiversity is assessed based on species richness and the Shannon index.The results show that the method used to record the green cover for biomass is only of limited suitability due to insufficient image quality. In contrast, clear differences between the treatments can be observed in terms of biodiversity. While control areas and plots with nutrient addition show comparatively high species diversity, physical disturbance shows a slight reduction and combined treatment shows a more pronounced decline in species diversity. It has become clear that influences occurring in combination can have negative effects on grassland biodiversity.Corinna StriednigMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Mitarbeiterbindung Mitarbeiterinnenbindung

    No full text
    In der vorliegenden Masterarbeit wurde die Mitarbeiter*innenbindung der Generationen X, Y und Z im Pflegebereich untersucht. Angesichts des demographischen Wandels und des zunehmenden Pflegepersonalmangels gewinnt die Bindung von Pflegekräften zunehmend an Bedeutung. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Identifizierung der Einflussfaktoren auf die Mitarbeiter*innenbindung sowie die Ableitung spezifischer Handlungsansätze zur Verbesserung der Bindung und Arbeitszufriedenheit der Pflegekräfte.Die Arbeit verbindet eine umfassende Literaturrecherche mit einer empirischen Untersuchung. Die theoretischen Grundlagen umfassen eine Analyse der spezifischen Merkmale und Erwartungen der Generationen X, Y und Z sowie deren Einfluss auf die Mitarbeiter*innenbindung. Ein besonderer Fokus liegt auf den Arbeitsbedingungen, der Führungskultur und den Managementpraktiken, die eine entscheidende Rolle für die Mitarbeiter*innenbindung spielen. Die empirische Untersuchung basiert auf einer strukturierten Befragung von Pflegekräften, um ihre Erwartungen und Erfahrungen im beruflichen Alltag zu erfassen.Die Ergebnisse zeigen, dass Faktoren wie eine wertschätzende Führung, flexible Arbeitszeitmodelle, Weiterbildungsmöglichkeiten und eine angemessene Entlohnung zentrale Aspekte der Bindung der Mitarbeiter*innen darstellen. Dabei wird deutlich, dass die Generationen unterschiedliche Erwartungen an ihre Arbeitgeber*innen haben und maßgeschneiderte Maßnahmen zur Bindung erforderlich sind. Auf Basis der Ergebnisse werden praxisnahe Handlungsempfehlungen für das Pflegemanagement entwickelt, um langfristig die Personalbindung zu verbessern und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.This master's thesis examines employee retention across generations X, Y, and Z within the care sector. Given the demographic shift and the growing shortage of nursing staff, retaining care workers has become increasingly important. The aim of this thesis is to identify the key factors influencing employee retention and to propose targeted strategies for improving both retention and job satisfaction among nursing staff.The thesis combines an extensive literature review with an empirical study. The theoretical framework includes an analysis of the specific characteristics and expectations of generations X, Y, and Z, and their impact on employee retention. Special attention is given to factors such as working conditions, leadership culture, and management practices, all of which play a crucial role in retaining employees. The empirical study is based on a structured survey of nursing staff to capture their expectations and experiences in their daily work.The findings highlight that factors like appreciative leadership, flexible work schedules, opportunities for further training, and fair compensation are central to employee retention. It becomes clear that each generation has distinct expectations of their employers, and therefore, tailored retention measures are necessary. Based on these results, practical recommendations are made for care management to im-prove long-term staff retention and address the ongoing shortage of skilled work-ers.Gerda HahnMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Umami and the processing of food images: An EEG study

    No full text
    Obwohl Umami bereits im Jahr 1909 entdeckt wurde, gilt dieser Geschmack nach wie vor als der am wenigsten erforschte. Seine biphasische Wirkung, die zunächst den Appetit steigert und anschließend die Sättigung verstärken kann, bietet jedoch vielversprechende Ansätze, um eine gesündere Ernährung zu fördern, den Appetit gezielt zu steuern oder die Behandlung von Essstörungen zu unterstützen.Diese multisensorische Untersuchung verfolgte das Ziel, herauszufinden, ob der Umami-Geschmack die elektrokortikale Verarbeitung von Nahrungsmittelbildern sowie die selbstberichteten Appetitbewertungen bei Frauen beeinflusst. Zudem wurde untersucht welchen Einfluss das Persönlichkeitsmerkmal Sensation Seeking auf diese Verarbeitung hat.Zu diesem Zweck tranken 43 Frauen in Wasser gelöstes Mononatriumglutamat (MNG) und 44 Frauen Wasser, bevor sie während einer EEG-Messung Bilder von verschiedenen Nahrungsmitteln betrachteten und diese hinsichtlich ihres Appetits und ihrer Valenz bewerteten. Die Nahrungsmittelbilder umfassten hochkalorische Fleischgerichte, hochkalorische Süßspeisen, niedrigkalorisches Gemüse und niedrigkalorisches Obst.Es zeigte sich, dass die Probandinnen, die Wasser konsumiert hatten, höhere parietale LPP-Amplituden (Late Positive Potential: 400 – 1000 ms) aufwiesen als die Probandinnen, die MNG zu sich genommen hatten. Der Appetit der Personen aus der Umami-Gruppe unterschied sich nicht von dem, der Personen aus der Wasser-Gruppe.Das Persönlichkeitsmerkmal Sensation Seeking zeigte hingegen keinen Einfluss.Die Untersuchung bestätigte, dass Umami die elektrokortikale Verarbeitung von Nahrungsmittelbildern signifikant beeinflussen kann. Für zukünftige Forschungen wäre es ratsam weitere Untersuchungen durchzuführen, um die genauen Mechanismen, durch die Umami die elektrokortikale Verarbeitung beeinflusst, besser zu verstehen.Although Umami was discovered in 1909, it is still considered the least researched taste. Its biphasic effect, which initially increases appetite and subsequently enhances satiety, offers promising approaches for promoting healthier eating, controlling appetite, or supporting the treatment of eating disorders.The aim of the present multisensory study was to determine whether Umami taste can influence the electrocortical processing of food images and self-reported appetite ratings in women. Additionally, the study examined the influence of the personality trait sensation seeking on this processing.For this purpose, 43 women consumed monosodium glutamate (MSG) dissolved in water and 44 women consumed water before viewing images of various foods during an EEG measurement, rating them in terms of appetite and valence. The food images included high-calorie meat dishes, high-calorie sweets, low-calorie vegetables, and low-calorie fruits.The results showed that the participants who consumed water exhibited parietal LPP amplitudes (Late Positive Potential: 400 - 1000 ms) than the subjects who had consumed MSG. Appetite ratings, however, were influenced by social desirability bias, making it difficult to draw any clear conclusions.The appetite of the subjects in the umami group did not differ from that of the subjects in the water group.The personality trait Sensation Seeking, on the other hand, showed no influence.The study confirmed that Umami can significantly influence the electrocortical processing of food images. For future research, it would be advisable to conduct further studies to better understand the exact mechanisms by which Umami affects electrocortical processing.Liv FeldmannMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Social inequality within the digital society: A quantitative analysis of the relationship between social and digital inequality based on the social survey Austria 2024

    No full text
    Mit dem Zeitalter der Digitalisierung eröffnete sich neben der seit dem 19. Jahrhundert stark diskutieren sozialen Ungleichheit ein neues Forschungsfeld in der Soziologie – die digitale Ungleichheit. Diese lässt sich in drei Ebenen unterteilen: (1) Die erste Ebene beschäftigt sich mit dem Internetzugang, welcher sich wiederum in den physischen, materiellen und motivationalen Zugang gliedert. (2) Die zweite Ebene umfasst die digitalen Fähigkeiten, die für eine effiziente Internetnutzung erforderlich sind, sowie die Art und Häufigkeit der Nutzung, die Aufschluss über die Nutzungsformen und die Intensität der Internetnutzung geben. (3) Die dritte Ebene thematisiert die Auswirkungen der Internetnutzung, welche sowohl positiv als auch negativ ausfallen können. Laut aktueller Literatur besteht zwischen sozialer und digitaler Ungleichheit ein wechselseitiger Zusammenhang. Zudem wird darauf hingewiesen, dass digitale Ungleichheit eine Erweiterung der klassischen sozialen Ungleichheit ist und durch soziale Ungleichheit verstärkt wird. Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern soziale Ungleichheiten die einzelnen Ebenen der digitalen Ungleichheit beeinflussen und was dies für das Verhältnis zwischen sozialer und digitaler Ungleichheit bedeutet. Als Grundlage der quantitativen Analysen dient der Soziale Survey Österreich 2024, der erstmals den Themenblock „Digitalisierung“ beinhaltet. Die Ergebnisse zeigen, dass bestimmte Merkmale sozialer Ungleichheit alle drei Ebenen der digitalen Ungleichheit beeinflussen, jedoch in unterschiedlichem Ausmaß. Zudem wirken sich einige Merkmale indirekt über die zweite Ebene der digitalen Ungleichheit auf die Auswirkungen der Internetnutzung (dritte Ebene) aus, während wenige Merkmale in einem direkten Zusammenhang mit diesen stehen. Sowohl direkte als auch indirekte Zusammenhänge zwischen sozialer und digitaler Ungleichheit bleiben konsistent, wobei die Effekte je nach soziodemographischem Merkmal variieren.With the advent of the digital age, a new field of sociological research has emerged alongside the long-standing discussion of social inequality since the 19th century: The digital inequality. This concept can be divided into three levels: (1) The first level concerns access to the internet, which is further differentiated into physical, material, and motivational access. (2) The second level comprises the digital skills necessary for efficient internet use, as well as the type and frequency of usage, which provide insights into usage patterns and the intensity of internet engagement. (3) The third level addresses the outcomes of internet usage, which can be both positive and negative. According to current literature, there is a reciprocal relationship between social and digital inequality. Furthermore, digital inequality is considered an extension of classical social inequality and is reinforced by it. This study investigates the extent to which social inequalities influence the individual levels of digital inequality and what this implies for the relationship between social and digital inequality. The quantitative analyses are based on the Austrian Social Survey 2024, which includes the topic of "digitalization" for the first time. The results showcase that certain indicators of social inequality influence all three levels of digital inequality, albeit to varying degrees. Moreover, some indicators have an indirect effect on the outcomes of internet use (third level) via the second level of digital inequality, while only a few are directly related. Both direct and indirect relationships between social and digital inequality remain consistent, although the effects vary depending on specific sociodemographic characteristics.Rebecca Schaffer, BAEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 80-82Masterarbeit Universität Graz 202

    A phenomenological description of the feeling of envy based on Jean-Paul Sartre’s theory of emotions

    No full text
    Diese Arbeit analysiert und beschreibt das Neidgefühl mithilfe von Jean-Paul Sartres Emotionstheorie. Sie stützt sich auf seine Werke „Das Sein und das Nichts“ und „Skizze einer Theorie der Emotionen“. Eine phänomenologische Zugangsweise wurde gewählt, weil die Phänomenologie dafür geeignet ist, ein Phänomen – in diesem Fall ein Gefühl – genauer aus der Erste-Person-Perspektive zu beschreiben und zu analysieren, um im Anschluss daran eine allgemein gültige Struktur herauszufinden. Diese Arbeit ist so aufgebaut, dass man den Inhalt auch verstehen kann, ohne ein spezielles Vorwissen zu haben. Zur besseren Verständlichkeit wird der Roman „Wovon wir leben“ von Birgit Birnbacher verwendet, um Sartres Thesen anhand von Textbeispielen verständlicher darstellen zu können. Am Anfang erfolgt eine Einführung in die Philosophie Sartres mit den wichtigsten Begrifflichkeiten, die für das Verständnis vonnöten sind. Im Anschluss daran wird genauer die Emotionstheorie von Sartre erörtert. Danach gehe ich näher auf das Gefühl Neid ein und setze dieses mit seiner Emotionstheorie in Verbindung. Hierbei konnte ich feststellen, dass man Neid anhand von Sartres Emotionstheorie phänomenologisch beschreiben und analysieren kann, jedoch muss man in diesem Kontext Neid als Emotion betrachten. Wenn man der Analyse Sartres folgt, wird klar ersichtlich, dass Neid in seinem Sinne eine Emotion darstellt, auch wenn Neid in unserem Sprachgebrauch als „Gefühl“ kategorisiert wird. Zusätzlich zur Zielsetzung habe ich analysiert, wie der Zusammenhang zwischen dem Verspüren einer Emotion und der Freiheit ist – im Speziellen, welche Auswirkung der existentielle Neid auf die ursprüngliche Wahl hat. Weiters konnte ich eine Forschungslücke aufzeigen in Bezug auf die möglichen Gemeinsamkeiten zwischen der Unaufrichtigkeit und dem Verspüren einer Emotion. Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass sich die indirekte Neidvermeidung, die eine Copingstrategie darstellt, sowohl mit der Unaufrichtigkeit als auch mit dem emotiven Bewusstsein beschreiben lässt. Als letzten Punkt konnte ich nachweisen, dass, wenn man Neid nicht wahrhaben möchte, man sich in die Unaufrichtigkeit begibt.This thesis explores the feeling of envy as a lived affective experience by engaging with Jean-Paul Sartre’s “Being and Nothingness” and “A Sketch of a Theory of the Emotions”. A phenomenological approach is adopted because it allows for a precise description and analysis of a phenomenon – in this case, a feeling – from a first-person perspective, in order to uncover a generally valid, essential structure of that experience. The work presupposes no prior familiarity with phenomenology or Sartre. Birgit Birnbacher’s novel “What We Live On” provides a literary setting in which core aspects of Sartre’s phenomenological thinking become experientially accessible. The thesis begins with an introduction to Sartre’s phenomenological philosophy, emphasising key concepts necessary for the later analysis. This is followed by a closer examination of Sartre’s theory of emotions. Finally, the feeling of envy is analysed in light of this theory, with particular attention to its structure as a lived affective experience. Sartre’s theory of emotions enables a phenomenological account of envy, which, though commonly referred to as a feeling, is here understood as an emotion in Sartre’s philosophical framework. In addition to the central aim of the thesis, I analysed the relation between affective experience and freedom – specifically, the impact of existential envy on original choice. Furthermore, I was able to identify a conceptual gap concerning possible parallels between Sartre’s concept of Bad Faith and the experience of emotion. I also found that indirect envy avoidance, understood as a coping strategy, can be interpreted both as a form of Bad Faith and as a structure of emotive consciousness. Finally, I demonstrated that the refusal to acknowledge envy constitutes an instance of Bad Faith.eingereicht von Mara Anna RieglerMasterarbeit Universität Graz 202

    0

    full texts

    50,157

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    uni≡pub (Univ. Graz)
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇