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    The right to environmental information under the Federal Environmental Information Act in relation to the newly created freedom of information under Art 22a B-VG and the freedom of Information Act

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    Die vorliegende Diplomarbeit widmet sich dem Wandel des österreichischen Informationsrechts, der mit dem Inkrafttreten des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) und der Verankerung von Art 22a B-VG im Jahr 2025 einen markanten Einschnitt erfährt. Erstmals wird damit eine aktive Informationsverpflichtung verfassungsrechtlich abgesichert. Dies stellt eine Abkehr vom bislang dominierenden Amtsgeheimnis und den beschränkten Auskunftspflichten dar und leitet einen grundlegenden Wandel in der Verwaltungskultur ein – hin zu mehr Offenheit, Bürgernähe und demokratischer Teilhabe.Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich das neue Recht auf Information in die bestehende Rechtsordnung einfügt, insbesondere im Verhältnis zum Umweltinformationsgesetz (UIG), das bereits seit den 1990er Jahren einen spezialgesetzlichen Zugang zu Umweltinformationen gewährt. Das UIG geht auf unions- und völkerrechtliche Vorgaben zurück und stellt durch seinen umfassenden Informationsbegriff sowie eine weitreichende Veröffentlichungspflicht ein bewährtes Modell innerhalb des österreichischen Informationsrechts dar.Ziel der Arbeit ist es, das Zusammenspiel dieser drei zentralen Regelwerke – UIG, Art 22a B-VG und IFG – systematisch darzustellen, ihre Unterschiede herauszuarbeiten und die daraus resultierenden rechtlichen sowie praktischen Herausforderungen zu analysieren. Die Untersuchung beleuchtet unter anderem die jeweiligen Anwendungsbereiche, Informationsbegriffe, Zuständigkeiten, Fristenregelungen, Verfahrensabläufe und Rechtsschutzmechanismen. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Abgrenzung zwischen allgemeinen Informationen und Umweltinformationen, dem Spannungsverhältnis zwischen Transparenz und Geheimhaltung sowie der Frage, welche Maßstäbe Art 22a B-VG an einfachgesetzliche Regelungen stellt.Durch die kritische Auseinandersetzung mit der neuen Informationsrechtslandschaft wird deutlich, dass die Verankerung eines verfassungsrechtlich abgesicherten Informationsanspruchs einen Paradigmenwechsel markiert. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, dass das Nebeneinander unterschiedlicher Regelungen – trotz des gemeinsamen Ziels der Transparenz – neue Abgrenzungsfragen aufwirft und eine einheitliche Rechtsanwendung in der Verwaltungspraxis erschweren kann.This thesis examines the transformation of Austrian information law, marked by the entry into force of the Freedom of Information Act (IFG) and the constitutional adoption of Article 22a B-VG in 2025. For the first time, an active obligation to provide information is constitutionally enshrined, signaling a departure from the previously dominant official secrecy and limited right to information. This development represents a fundamental shift in administrative culture towards greater openness, citizen engagement, and democratic participation.The central question is how the new right to information integrates into the existing legal framework, particularly in relation to the Environmental Information Act (UIG), which has granted access to environmental information since the 1990s. Originating from European and international obligations, the UIG has established itself as a proven model within Austrian information law, thanks to its broad definition of environmental information and far-reaching publication duties.The aim of this thesis is to systematically present the interplay between these three core legal instruments – UIG, Article 22a B-VG, and IFG – to highlight their differences, and to analyze the resulting legal and practical challenges. The analysis covers application areas, definitions of information, jurisdiction, time limits, procedural rules, and mechanisms for legal protection. Special attention is given to the distinction between general and environmental information, the tension between transparency and confidentiality, and the standards that Article 22a B-VG sets for ordinary legislation.Through a critical examination of Austria’s evolving information landscape, it becomes clear that the constitutionalization of the right to access information marks a paradigm shift. At the same time, the coexistence of various regulations – despite their shared objective of transparency – raises new issues of demarcation and may complicate consistent implementation in administrative practice.vorgelegt von Mark SommerauerDiplomarbeit Universität Graz 202

    The end of the Habsburg Monarchy in the First World War from the perspective of short-, medium- and longer-term factors from 1848 to 1918

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    Das Thema der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit lautet: „Das Ende der Habsburgermonarchie im Ersten Weltkrieg unter der Perspektive kurz-, mittel- und längerfristiger Faktoren von 1848 bis 1918“. In diesem Zusammenhang wurde die folgende Forschungsfrage formuliert, deren Beantwortung als Ziel der Arbeit gilt: „Welche konkreten Faktoren und Prozesse führten vor und während des Ersten Weltkriegs dazu, dass die Habsburgermonarchie schließlich scheiterte?“. Weiters wurden zwei Thesen aufgestellt, deren wissenschaftliche Überprüfung vorgenommen wird. So wird in These 1 die nachstehende Behauptung getätigt: „Reformversäumnisse führten ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts dazu, dass die Habsburgermonarchie nach dem Ersten Weltkrieg nicht mehr weiterbestehen konnte.“ These 2 lautet: „Armee und Staatsapparat trugen im Ersten Weltkrieg durch repressive Maßnahmen zur inneren Destabilisierung der Habsburgermonarchie bei.“. Als Ziel der Arbeit gilt, wesentliche Strukturen, Faktoren und Schlüsselereignisse herauszuarbeiten, die im Zeitraum von 1848 bis 1918 das Ende der Habsburgermonarchie bedingten. Zu diesen zählten im 19. Jahrhundert die Revolution von 1848, der Neoabsolutismus, der Ausgleich zwischen Österreich und Ungarn von 1867 und der Berliner Kongress sowie die Okkupation Bosnien-Herzegowinas von 1878. Weiters werden die Lage in Österreich-Ungarn vor dem Ersten Weltkrieg geschildert und die Julikrise behandelt. Der Fokus liegt jedoch vor allem auf dem Ersten Weltkrieg und den Faktoren, die zur Destabilisierung der Habsburgermonarchie beitrugen. Dazu gehörten beispielsweise repressive Maßnahmen des Militärs und der Regierung, die Ernährungslage, der Ressourcenmangel, die soziale Frage und das Verhältnis der einzelnen Nationalitäten untereinander. Weiters soll dadurch verständlich werden, weshalb die Nachfolgestaaten Österreich-Ungarns nicht mehr bereit waren, weiterhin ein Teil der Monarchie zu sein. Die methodische Vorgehensweise besteht darin, dass die kurz- mittel- und längerfristigen Faktoren für das Ende der Habsburgermonarchie angeführt und anhand von Primärquellen belegt und interpretiert werden.The topic of this academic thesis is: “The end of the Habsburg Monarchy in the First World War from the perspective of short-, medium- and longer-term factors from 1848 to 1918”. In this context, the following research question was formulated: “Which specific factors and processes before and during the First World War led to the eventual collapse of the Habsburg Monarchy?”. Answering this question is the aim of this thesis. In addition, two theses were put forward, which will be examined scientifically. Thesis 1 makes the following assertion: “Reform failures from the second half of the 19th century onwards led to the fact that the Habsburg Monarchy could no longer continue to exist after the First World War.”. Thesis 2 is: “The army and state apparatus contributed to the internal destabilization of the Habsburg Monarchy during the First World War through repressive measures.”. The aim of the thesis is to identify the essential structures, factors and key events that led to the end of the Habsburg Monarchy in the period from 1848 to 1918. In the 19th century that included the revolution of 1848, neo-absolutism, the Compromise between Austria and Hungary in 1867, the Congress of Berlin and the occupation of Bosnia-Herzegovina in 1878. The situation in Austria-Hungary before the First World War and the July Crisis are also described. However, the focus is primarily on the First World War and the factors that contributed to the destabilization of the Habsburg Monarchy. These included, for example, repressive measures by the military and the government, the food situation, the lack of resources, the social question and the relationship between the individual nationalities. Furthermore, this should make it easier to understand why the successor states of Austria-Hungary were no longer prepared to remain part of the monarchy. The methodological approach is to list the short-, middle- and long-term factors for the end of the Habsburg Monarchy and to substantiate and interpret them on the basis of primary sources.Stefan HasenbergerMasterarbeit Universität Graz 20251 Zusammenfassung auf Deutsc

    Colonialism and migration : on the question of the moral and political consequences of historical injustice

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    Historisches Unrecht markiert oft Wendepunkte im Leben ganzer Völker – manchmal verblassen die Spuren mit der Zeit, doch in vielen Fällen bleiben sie bestehen und zeigen sich in Form tief verwurzelter Ungleichheiten. Genau das, so meine ich, lässt sich auch in Afrika beobachten. Ich vertrete in dieser Arbeit die Annahme, dass Afrikas Unterentwicklung eben nicht, wie oft behauptet wird, auf angebliche innere Defizite zurückgeht – sondern im Kern auf die europäische imperialistische Politik. Konkret: auf Jahrhunderte von Versklavung und Kolonialherrschaft. Das hat bleibende Schäden hinterlassen – wirtschaftlich, politisch, gesellschaftlich – und stellt, wie ich finde, ein fortdauerndes Unrecht dar. Eines, das auch heute noch Entschädigung verlangt. Die Herausforderung liegt darin, dass die ursprünglichen Täter längst verstorben sind. Gestützt auf verschiedene Theorien kollektiver Verantwortung bin ich der Meinung, dass die Nachkommen der einstigen Kolonialherren – auch wenn sie persönlich nicht beteiligt waren – heute eine moralische Verantwortung tragen, den Nachkommen der Opfer eine Kompensation zu leisten. Wenn dem so ist, dann stellt sich natürlich auch die Frage, ob Beiträge der Nachkommen der Afrikaner zur Überwindung der Folgen des erlittenen Unrechts die Höhe der Entschädigungspflicht beeinflussen sollten. Ich gelange – unterstützt durch die Überlegungen von David Miller – zu der Schlussfolgerung, dass dies nicht der Fall war/ist. Um jedoch eine gerechte Lösung zu finden, die nicht zu einer übermäßigen Belastung der Nachkommen der ehemaligen Kolonialherren führt – da finanzielle Entschädigungen allein das Unrecht weder vollständig abdecken noch realistisch umzusetzen wären – schlage ich vor, die Ermöglichung afrikanischer Migration nach Europa als alternative Form der Kompensation zu betrachten.Historical injustices often mark turning points in the lives of entire peoples – sometimes their traces fade over time, but in many cases, they persist and manifest themselves in the form of deep-rooted inequalities. That, I believe, is exactly what can be observed in Africa. In this work, I argue that Africa's underdevelopment is not – as is often claimed – the result of alleged internal deficiencies, but rather a consequence of European imperialist policies. Specifically: centuries of enslavement and colonial rule. This legacy has caused lasting damage – economically, politically, and socially – and, in my view, constitutes a continuing injustice. One that still demands compensation today. The challenge lies in the fact that the original perpetrators are long dead. Nevertheless, drawing on various theories of collective responsibility, I argue that the descendants of the former colonial powers – even if not personally involved – now bear a moral responsibility to compensate the descendants of the victims. If that is the case, then it also raises the question of whether efforts by the descendants of the victims to overcome the consequences of historical injustice should affect the amount of compensation owed. I conclude – supported by the arguments of David Miller – that this should not be the case. However, in the search for a just solution that does not place an undue burden on the descendants of the former colonizers – given that financial compensation alone would neither fully address the injustice nor be realistically enforceable – I propose that enabling African migration to Europe be considered as an alternative form of compensation.Autor: Amro KandilMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    A cross-cultural analysis of requests: Pragmatic variation in their representation in English, Spanish, and German films

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    Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Rolle von kultureller Variation im Bereich der Pragmatik zu untersuchen. Zu diesem Zweck wird die Realisierung des Sprechaktes der Aufforderungen analysiert und zwischen den Sprachen Englisch, Spanisch und Deutsch verglichen. Es wird davon ausgegangen, dass sowohl die berichtete Relevanz der kulturspezifischen Interpretationen von Höflichkeit und Konventionen innerhalb sozialer Gemeinschaften, die mit der Sprache der Sprecher*innen zusammenhängen, als auch kontextuelle Faktoren eine entscheidende Rolle in dieser Hinsicht spielen. Zu Beginn der Arbeit wird eine Zusammenfassung der relevanten Literatur zum Thema präsentiert. Im zweiten Teil wird die Analyse, die im Zuge dieser Arbeit durchgeführt wurde, vorgestellt. Diese fokussiert sich auf die Darstellung von Aufforderungen in drei Filmen, von denen jeweils einer pro Sprache ausgewählt wurde. Bei der Untersuchung steht besonders die Realisierung im speziellen Kontext im Fokus als auch ihre strukturellen Merkmale wie Orientierung, Grad an Direktheit, interne und externe Modifikationen und die Antwort der Gesprächspartner*innen. Schließlich werden die Ergebnisse kontrastiert, um eine Untersuchung von möglichen interkulturellen Unterschieden in der Realisierung von Aufforderung und ihrer Darstellung in Filmen zu ermöglichen.The aim of this paper is to examine the role of cultural variation in the field of pragmatics. For this purpose, the realization of the speech act of requests is analyzed and contrasted between the languages English, Spanish, and German. The reported relevance of culture-specific interpretations of politeness and conventions of a social community that are related to the culture of a speaker as well as contextual factors are assumed to play a crucial role in this regard. The first part presents an overview of the literature on the topic. In the second part the analysis that has been conducted as a part of this investigation is introduced. The analysis focuses on the representation of requests in three selected movies, respectively one in each language. Their implementation is explored regarding their relation to the context in which they appear and their structural features such as their orientation, the expressed degree of directness, internal and external modifications, and the response of the conversation partners. Finally, the findings are contrasted in order to allow for an investigation of potential cross-cultural differences in the implementation of requests and their representation in movies.Magdalena Kahr, BEd.Enthält Literaturverzeichnis auf Blättern 101-106Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Managerin Manager Managerinnen

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    Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Frage der Haftungsrisiken für Interim Mana-ger/innen mit Organfunktion in der Begleitung von Unternehmen in der Krise, und wie man diesen operativ begegnen kann. Neben allgemeinen Begriffsbestimmungen wird vor allem der rechtliche Rahmen innerhalb einer Unternehmenskrise aufgegriffen, um die bestehen-den gesetzlichen Schutz- und Sorgfaltspflichten und daran anknüpfende Haftungsrisiken für die Geschäftsführung einer GmbH darzustellen. Darauf aufbauend werden konkrete operative Maßnahmen und Fragestellungen präsentiert, die der Krisenerkennung dienen und damit letztlich dem Risiko einer Haftung infolge Insolvenzverschleppung bestmöglich entgegenwirken. Die Arbeit soll als Leitfaden für sowohl Interim Manager/innen wie auch für „ganz normale“ Geschäftsführer/innen dienen, die sich schnellstmöglich einen Überblick über die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens im Kontext einer potenziellen Krise verschaffen müssen.This master thesis addresses the issue of liability risks for interim managers with executi-ve functions in supporting companies in crisis, and how these risks can be addressed operationally. In addition to general definitions, the focus is primarily on the legal framework within a corporate crisis in order to illustrate the existing statutory protection and due dili-gence obligations and the associated liability risks for the management of a limited liability company. Building on this, specific operational measures and questions are presented that serve to identify crises and thus ultimately counteract the risk of liability resulting from delayed insolvency proceedings. This thesis is intended to serve as a guide for both inte-rim managers and "ordinary" managing directors who need to gain an overview of a com-pany's economic situation in the context of a potential crisis as quickly as possible.Franz RuppMasterarbeit Universität Graz 202

    Effect of two emotion regulation strategies on emotional well-being in women : a comparison of an Open-Label-Placebo and cognitive reappraisal trail

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    Die vorliegende Arbeit untersuchte, ob sich die beiden Emotionsregulationsstrategien offene Placebo und kognitive Neubewertung unterschiedlich auf die Reduktion des emotionalen Unwohlseins (Arousal und Valenz) und der psychophysiologischen Parameter (Blutdruck und Herzfrequenz) bei der Betrachtung negativer Bilder auswirken.An der Untersuchung nahmen 91 Frauen im Alter von 18 bis 51 Jahren teil. Die Gruppeneinteilung erfolgte randomisiert auf die Bedingungen offenes Placebo kognitive Neubewertung. Zusätzlich wurde eine Kontrollgruppe (48 Frauen) erhoben, welche ohne Intervention dasselbe Bildmaterial hinsichtlich des Arousals und der Valenz bewerten sollten. Beiden Interventions-Bedingungen wurde zu Beginn eine Präsentation gezeigt. Die Gruppe mit dem offenen Placebo wurde über die positive Wirkung der offenen Vergabe von Placebos aufgeklärt und erhielt anschließend eine Placebo-Kapsel. Die Gruppe der kognitiven Neubewertung wurde über die positive Auswirkung der kognitiven Umbewertung informiert. Diese Gruppe erhielt anschließend eine Einweisung bezüglich der Umsetzung dieser Strategie. Es wurden zwölf emotionsauslösende Bilder aus dem International Affective Picture System verwendet (sechs neutrale und sechs angstauslösende). Die Probandinnen bewerteten jedes Bild bezüglich des empfundenen Erregungsniveaus und emotionalen Unbehagens. An den beiden Untersuchungsgruppen, welche im Labor erhoben wurden, erfolgte eine Messung der psychophysiologischen Parameter vor und nach der Bildpräsentation. Es konnten keine signifikanten Gruppen-Unterschiede hinsichtlich der Veränderung in psychophysiologischen Parametern und im emotionalen Unwohlsein nachgewiesen werden. Ein Vergleich mit einer reinen Online-Kontrollgruppe zeigte, dass sowohl die Cognitive Reappraisal-Instruktion als auch die Vergabe einer offenen Placebo-Tablette zu einer signifikanten Reduktion der empfundenen Erregung (Arousal) und des Unbehagens (Valenz) führten. Außerdem zeigte sich, dass die Teilnehmerinnen der kognitiven Neubewertung-Bedingung die Intervention als effektiver und logischer einschätzten als die Teilnehmerinnen in der offenen Placebo-Bedingung.The present study investigated whether the two emotion regulation strategies, Open-Label Placebo and Reappraisal, have differential effects on reducing emotional discomfort (arousal and valence) and psychophysiological parameters (blood pressure and heart rate) when viewing negative images. Ninety-one women aged 18 to 51 participated in the study. The participants were randomly assigned to either the Open-Label Placebo or Reappraisal condition. Additionally, a control group (48 women) was included, which evaluated the same image material for arousal and valence without any intervention. Both intervention conditions were presented with an initial presentation. The Open-Label Placebo group was informed about the positive effects of openly administered placebos and subsequently received a placebo capsule. The Reappraisal group's presentation informed them about the positive impact of cognitive reappraisal. This group then received instructions on implementing this strategy. Twelve emotionally evocative images from the IAPS were used (six neutral and six anxiety-inducing). Participants rated each image in terms of perceived arousal level and emotional discomfort. For the two laboratory-based study groups, measurements of psychophysiological parameters were taken before and after image presentation. No significant differences were found regarding changes in psychophysiological parameters and emotional discomfort. A comparison with a purely online control group revealed that both the Reappraisal instruction and the administration of an Open-Label Placebo preparation led to a significant reduction in perceived arousal and discomfort. Furthermore, participants in the Reappraisal condition perceived the intervention as more effective and logical compared to participants in the Open-Label Placebo condition.vorgelegt von Denise Luisa HinterbergMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Dematerialization of securities : with a special focus on the share

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    Die Dissertation ist im Allgemeinen der Entmaterialisierung des Wertpapierrechts gewidmet. Gehör hat diese zuletzt insb mit der Einführung der sogenannten „digitalen Sammelurkunde“ gefunden, welche im Fokus dieser Arbeit steht. Ein besonderes Augenmerk wird in dieser Arbeit auch auf die Einführung einer sogenannten „digitalen Aktie“ gelegt: Diese wurde von der Depotgesetznovelle, mit der die digitale Sammelurkunde eingeführt wurde, nicht erfasst. In der Dissertation wird daher erörtert, welche Schritte konkret notwendig sind, um den Anwendungsbereich der digitalen Sammelurkunde auf die Aktie erweitern und somit auch eine digitale Aktie in Österreich einführen zu können. In der Arbeit wird ebenfalls untersucht, ob die bisherige – der digitalen Sammelurkunde zugrunde liegende – Fiktionslösung rechtlich geeignet ist, die digitale Sammelurkunde tatsächlich mit sämtlichen Wertpapierfunktionen auszustatten und somit als Vorbild bei der Einführung einer digitalen Aktie herangezogen werden kann. Am Ende der Dissertation befindet sich – basierend auf den Ergebnissen der Arbeit – eine konkrete Lösung, wie eine digitale Aktie in die österreichische Rechtsordnung aufgenommen werden könnte.This doctoral thesis is generally dedicated to the dematerialisation of securities law. This has most recently been heard in particular with the introduction of the so-called ‘digital global certificate’, which is the focus of this thesis. Special attention is also paid in this thesis to the introduction of a so-called ‘digital share’: This was not covered by the amendment to the Depotgesetz, which introduced the digital global certificate. The doctoral thesis therefore discusses which specific steps are necessary to extend the scope of application of the digital global certificate to shares and thus also introduce a digital share in Austria. The thesis also examines whether the existing fictitious solution – on which the digital global certificate is based – is legally suitable for actually equipping the Dematerialization with all securities functions and can therefore be used as a model for the introduction of a digital share. At the end of the doctoral thesis – based on the results of the work – there is a concrete solution as to how a digital share could be incorporated into the Austrian legal system.vorgelegt von Paul WieselmannLiteraturverzeichnis: Seite 231-253Dissertation Universität Graz 2025Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet AT-OeNB pdage

    Lasting happiness between man and women through good communication

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    Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, ob „Dauerhaftes Glück zwischen Mann und Frau durch eine gute Kommunikation“ erreicht werden kann. Welche Rolle spielt dabei in langfristigen Paarbeziehungen die Kommunikation und das Wissen um die fünf Sprachen der Liebe?Ziel dieser Arbeit war es, die wichtigsten Faktoren zu identifizieren, die zu einer erfolgreichen Partnerschaft beitragen. Die Arbeit gibt einen kurzen Einblick über eine Auswahl von Kommunikationsmodellen. Die, von mir durchgeführte Studie untersucht die fünf Sprachen der Liebe und deren Einfluss auf Paarbeziehungen. Durch qualitative, teil-narrative Interviews wurden Paare befragt, um ihre Erfahrungen mit Konfliktbewältigung und Kommunikation zu ermitteln. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass effektive Kommunikation, insbesondere aktives Zuhören und ausreichend Zeit für das Gespräch entscheidend für die Beziehung sind. Das Wissen um die Liebessprache der Partnerin trägt wesentlich zu einer erfolgreichen Paarkommunikation bei, da es hilft, die Bedürfnisse und Wünsche der anderen besser zu verstehen und darauf einzugehen. Indem Paare ihre eigene und vor allem die jeweilige Liebessprache des anderen erkennen und respektieren, können Irrtürmer in der Kommunikation vermieden werden. Eine mögliche Folgewirkung könnte sein, dass der Aufbau einer tieferen, intensiveren emotionalen Verbindung gelingt. Die Bindung kann gestärkt und die Beziehung nachhaltig gefördert werden.Im Rahmen der Studie wurde auch festgestellt, dass Paare, die sich regelmäßig über ihre Bedürfnisse und Wünsche austauschen, ehrliches Interesse am Gegenüber haben und den Dialog auf Augenhöhe suchen, eine höhere Zufriedenheit in ihrer Paarbeziehung erleben.Die von mir durchgeführte vorliegende Studie unterstreicht die Bedeutung von Kommunikationsstrategien und empfiehlt die Integration dieser Techniken in Paarkonfliktlösungsprozesse.This thesis leads to the question of whether „lasting happiness between man and woman can be achieved by good communication“. What role does communication and knowledge of the five love languages play in long-term relationships?The aim of this work was, to identify the most important factors, that contribute to a successful partnership. The thesis gives a brief insight into selected communication models. My study examines the influence of the five languages of love on couple relationships. Couples were interviewed through qualitative, semi-narrative interviews to determine their experiences with conflict resolution and communication.The results of the study show, that effective communication, especially active listening to your partner and providing sufficient time for conversation, are crucial to the relationship. The knowledge of your partners love language is important for successful communication in a relationship because it helps to understand needs and desires of the partner and response to them. By recognizing and respecting your own and the others love language, miscommunication in relationships can be avoided. This can lead to a deeper, more intense emotional connection between couples. The bond between the couples becomes stronger and the relationship will be in encouraged. The study also found out, that couples, who communicate their needs and wishes regularly, have a genuine interest in the other person and seek dialogue on an equal footing, experience greater satisfaction in their relationship.The present study underlines the meaning of communication strategies and recommends integrating these techniques into couple conflict resolution processes.Anita Buchberger, BEdMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Poverty-sensitive behavior in elementary educational institutions : a qualitative study in Styria

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    Kinder und Jugendliche haben das Recht, ohne Armut aufzuwachsen. Dennoch sind in Österreich knapp 15% der Bevölkerung armutsgefährdet, wovon insbesondere Kinder betroffen sind (Statistik Austria, 2024). Elementarpädagogische Fachpersonen stehen in direktem Kontakt mit armutsbetroffenen oder -gefährdeten Familien und erleben dessen unmittelbare Folgen (Haderlein, 2018). Sie spielen eine wichtige Rolle in der Armutsprävention, indem eine Entwicklungsumgebung geschaffen wird, die eine bestmögliche Entfaltung und die Sicherung des Kindeswohls gewährleisten. Grundvoraussetzung dafür ist die „Armutssensibilität“, durch die Stigmatisierung vermieden und gesellschaftliche Teilhabe aller Kinder gefördert wird (Holz, 2023). Es gibt wenige empirische Studien zu Armutsfolgen im Elementarbereich, obwohl Präventionsansätze sich oft an dieser Altersgruppe orientieren (Laubstein et al., 2016). Die vorliegende Masterarbeit untersucht armutssensibles Handeln in elementarpädagogischen Einrichtungen in der Steiermark, um diese Forschungslücke zu schließen. Dazu wurden sieben leitfadengestützte Expert:innen-Interviews mit elementarpädagogischen Fachpersonen durchgeführt. Die empirische Untersuchung deutet darauf hin, dass Fachpersonen Armut überwiegend als multidimensionales Phänomen erkennen, aber Defizite in der Sensibilisierung und im Umgang mit Armutserfahrungen aufweisen. Herausforderungen bestehen vor allem in der erschwerten Kommunikation mit betroffenen Familien, einem geringen Fort- und Weiterbildungsangebot sowie fehlenden Unterstützungsmöglichkeiten. Als essenziell werden eine respektvolle, lösungsorientierte Kommunikation, Diversitätsbewusstsein und ein wertfreier und verständnisvoller Umgang angesehen. Ebenso wird der kollegiale Austausch als wesentliche Unterstützung hervorgehoben. Die Ergebnisse zeigen, dass Armutssensibilität zusätzlich strukturelle und bildungspolitische Maßnahmen erfordert und nicht allein von elementarpädagogischen Fachpersonen getragen werden kann.Children and young people have the right to grow up without poverty. Nevertheless, almost 15% of the population in Austria are at risk of poverty, with children being particularly affected (Statistik Austria, 2024). Early childhood education professionals are in direct contact with families affected by or at risk of poverty and experience its immediate consequences (Haderlein, 2018). They play an important role in preventing poverty by creating a developmental environment that ensures the best possible development and safeguarding the child's well-being. The basic prerequisite for this is ‘poverty sensitivity’, which avoids stigmatization and promotes social participation for all children (Holz, 2023). There are few empirical studies on the consequences of poverty in primary education, although prevention approaches are often orientated towards this age group (Laubstein et al., 2016). This master's thesis examines poverty-sensitive behavior in elementary educational institutions in Styria in order to close this research gap. Seven guideline-based expert interviews were conducted with early childhood education professionals. The empirical findings reveal that professionals largely recognize poverty as a multidimensional phenomenon, yet there are noticeable gaps in awareness and the ability to address experiences of poverty. Challenges include difficulties in communicating with affected families, limited opportunities for professional development, and a lack of support resources. Essential practices include respectful, solution-oriented communication, awareness of diversity, mindfulness, and an impartial, empathetic approach. Collegial exchange is also emphasized as a crucial form of support. The results indicate that poverty sensitivity requires additional structural and educational policy measures and cannot be carried out by early childhood education professionals alone.Autorin: Michelle Olivia Bergauer, MSc, BAMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung in Deutsch und Englisc

    Influence of the functional electrical stimulation orthosis "L300 Go" after primary total knee arthroplasty on gait pattern and muscle activity during three weeks of inpatient rehabilitation

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    Funktionelle Elektrostimulation (FES) wird in der neurologischen Rehabilitation bereits eingesetzt, jedoch gibt es bisher nur sehr wenige Studien über den Einsatz in der orthopädischen Rehabilitation. Da nach Erhalt von Knie-Totalendoprothesen (K-TEP) häufig funktionelle Einschränkungen bestehen bleiben, wird in der vorliegenden Arbeit die Anwendung von FES nach dieser Operation mit Fokus auf das Gangbild untersucht. Konkret wird der Frage nachgegangen, inwiefern sich akut bzw. nach Verwendung während des Therapieaufenthalts Verbesserungen des Gangbilds aufgrund des Tragens einer funktionellen Elektrostimulationsorthese bei K-TEP-Patient*innen zeigen.Dazu wurde eine randomisierte kontrollierte Interventionsstudie in der Rehabilitationsklinik Theresienhof in Frohnleiten mit je 12 K-TEP-Patient*innen pro Gruppe durchgeführt. Die Patient*innen der Interventionsgruppe erhielten zusätzlich zu den Therapien die Orthese L300 Go, welche sie ca. vier Stunden am Tag für die Stimulierung des m. quadriceps tragen sollten, während die Personen in der Kontrollgruppe nur an den üblichen Therapien teilnahmen. Die Messungen, die jeweils zu Beginn und am Ende des dreiwöchigen Aufenthalts eines*r Patient*in stattfanden, umfassten die Videoaufnahme des Gangbilds für die Erfassung der Gangparameter Gehgeschwindigkeit, (Doppel-)Schrittlänge, Kadenz und Spurbreite sowie des Kniewinkelverlaufs, mit einer gleichzeitigen Aufnahme der vertikalen Bodenreaktionskraft mit Kraftmessplatten und einer Muskelaktivitäts-Messung des m. tibialis anterior und m. gastrocnemius lateralis mit Elektromyographie. Zusätzlich wurde eine subjektive Perspektive der Patient*innen zu Schmerz, Steifheit und Funktion des neuen Knies als auch zur Orthese mit einem Fragebogen erfasst. Die Stimulationsorthese wurde von allen bis auf zwei Personen gut vertragen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten die Nutzer größere positive Veränderungen bei Schmerz, Steifheit und Funktion. Der Vergleich der Kniewinkelverläufe zwischen operiertem und nicht-operiertem Knie zeigte einen positiven Einfluss der Orthese auf die Kniestreckung. Zudem erhöhte die Orthese die vertikale Bodenreaktionskraft in der loading response Phase und glich damit die Werte zwischen operierter und nicht-operierter Seite an. Das Gangbild verbesserte sich in beiden Gruppen gleichermaßen. Allerdings konnten keine akuten Veränderungen der erhobenen Parameter aufgrund des Tragens der Orthese oder ein Effekt auf die Muskelaktivität nachgewiesen werden. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Orthese L300 Go die Kniestreckung beim Gehen positiv beeinflussen kann. Außerdem lässt die gesteigerte vertikale Bodenreaktionskraft ein sichereres Auftreten aufgrund des Gehens mit Orthese vermuten. Die vorliegende Studie gibt erste Aufschlüsse zu diesem speziellen Thema, jedoch sind weitere Studien zu Anwendungen von FES in der orthopädischen Rehabilitation und im Speziellen im Bereich der Ganganalyse notwendig, um gesichertere Aussagen zu dessen Einfluss formulieren zu können.Functional electrical stimulation (FES) is well-established in neurological rehabilitation, yet its application in orthopedic rehabilitation remains underexplored. Given the persistent functional limitations following total knee arthroplasty (TKA), this study examines the use of FES after this operation with a focus on the gait pattern. The study specifically investigates the extent to which improvements in gait patterns can be observed acutely or after the use of a functional electrical stimulation orthosis during rehabilitation in patients following TKA. A randomized controlled trial was conducted at the Theresienhof rehabilitation clinic in Frohnleiten, enrolling 24 TKA patients, evenly divided into intervention and control groups. In addition to standard rehabilitation therapies, the patients in the intervention group were provided with the L300 Go orthosis, worn for approximately four hours daily to stimulate the quadriceps muscle. The patients in the control group only participated in conventional therapy. Assessments were conducted at the start and conclusion of the patient's three-week rehabilitation program. Data collection included video-based gait analysis to evaluate walking speed, stride length, double stride length, cadence, and step width, alongside the knee angle progression. Simultaneously, vertical ground reaction forces were captured using force plates, while muscle activity of the tibialis anterior and gastrocnemius lateralis was measured via electromyography. Patient-reported outcomes regarding pain, stiffness, knee function, and orthosis usability were collected through a questionnaire. The stimulation orthosis was well tolerated by all but two participants. Compared to the control group, the users exhibited greater positive changes in pain, stiffness, and function. The comparison of the knee angle curves between the operated and non-operated knee showed a positive influence of the orthosis on knee extension. Additionally, the orthosis increased the vertical ground reaction force during the loading response phase, thereby balancing the values between the operated and non-operated side. Gait patterns improved equally in both groups. However, no significant acute changes in the measured parameters due to wearing the orthosis or an effect on muscle activity could be demonstrated.These findings suggest that the L300 Go orthosis can enhance knee extension when walking and may contribute to a more stable and symmetrical gait by increasing vertical ground reaction force in the operated limb. While this study offers initial insights into the potential benefits of FES in this specific field of orthopedic rehabilitation, further research is warranted to substantiate these findings and to explore its broader applications, particularly in gait analysis.Katharina BrunnerMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

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