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    Athleten Athletinnen

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    Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema der körperlichen Aktivität bei Teilnehmer:innen der Nationalen Special Olympics Winterspiele 2024 und auch mit dem Zusammenhang dieser mit dem Stresserleben der Athlet:innen. Körperliche Aktivität ist ein wichtiger Bestandteil des Lebens und hat unmittelbare Folgen auf das Wohlbefinden von jedem Menschen, man fühlt sich besser, ist gesünder und die Wahrscheinlichkeit eine chronischen Erkrankung zu erleiden, sinkt. Ziel ist den Ist- Zustand bezüglich einer Vielzahl an sport-physiologischen sowie psychischen Faktoren bei den Athlet:innen zu beschreiben. Ebenfalls wurden die Zusammenhänge der Faktoren körperlicher Aktivität und Stresserleben in dieser Arbeit untersucht. Als Grundlage dieser Arbeit gilt die Fitnessstraße, die im Zuge der Nationalen Special Olympics Winterspiele 2024 durchgeführt wurde. Es wurde ein Stationenbetrieb installiert, in dem Tests, Untersuchungen und Befragungen bei Athlet:innen durchgeführt worden sind. Die Resultate zeigen, dass Athlet:innen der Special Olympics in den körperlichen Tests in ähnlichen Bereichen von vorliegenden Studien liegen, meist in der Kategorie der aktiveren Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Ebenfalls zeigen die Resultate, dass mehr als die Hälfte der Teilnehmer:innen angeben, zumindest manchmal unter Stress zu leiden und dieses subjektive Stressempfinden steht in einem Zusammenhang mit der körperlichen Aktivität. Je höher die Teilnehmer:innen die eigene Aktivität einschätzen, desto seltener sind sie gestresst. Körperliche Aktivität sollte bei Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung generell stärker gefördert werden. Obwohl die Teilnehmer:innen dieser Studie im Gegensatz zu vergleichbaren Ergebnissen als aktiver gelten, sollte ihr körperliches Aktivitätslevel weiter gesteigert werden, um positive Effekte auf die psychophysische Gesundheit zu erzielen.This master’s thesis deals with the topic of physical activity among participants in the 2024 National Special Olympics Winter Games and examines its relationship with the stress experiences of the athletes. Physical activity is a vital aspect of life, directly impacting overall well-being. It promotes better health, improves mood, and reduces the likelihood of chronic illnesses. The objective is to describe the current state of various sport-physiological and psychological factors among the athletes. Furthermore, the relationships between physical activity and stress experiences were analyzed. The foundation of this research is a fitness trail, implemented during the 2024 National Special Olympics Winter Games. A station-based setup was established, where tests, assessments, and surveys were conducted with the athletes. The results indicate that Special Olympics athletes performed in physical tests at levels comparable to those reported in previous studies, often categorized among more active individuals with intellectual disabilities. The findings also reveal that more than half of the participants reported experiencing stress at least occasionally, and this subjective perception of stress is associated with physical activity. The higher the participants rate their activity level, the less stressed they are. Physical activity should generally be encouraged more among individuals with intellectual disabilities. Although the participants in this study were more active compared to similar populations, their activity levels should still be increased to achieve further positive effects on psychophysical health.Tobias Deimel, BScMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Educational Success of Women with a Migration Background in Austria

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    Diese Masterarbeit untersucht den Bildungserfolg von Frauen mit Migrationsbiografie in Österreich, mit besonderem Fokus auf jene aus bosnischen Familien. Ziel der Arbeit ist es, die Wechselwirkungen von sozioökonomischen, kulturellen und institutionellen Faktoren zu analysieren, die den Bildungsweg dieser Frauen prägen. Aufbauend auf theoretischen Überlegungen zu Migration, Integration und Bildungsungleichheit sowie einer historischen Einordnung des Bosnienkrieges und seiner Folgen, wurden narrative Leitfadeninterviews mit sechs Frauen der zweiten Generation durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Bildungsaufstieg und -erfolg maßgeblich durch individuelle Resilienz, soziale Netzwerke, institutionelle Rahmenbedingungen und kulturelle Erwartungen beeinflusst werden. Die Arbeit liefert nicht nur neue wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern bietet auch Impulse für eine inklusivere Bildungspolitik in ÖsterreichThis master's thesis explores the educational success of women with a migration background in Austria, with a specific focus on those from Bosnian families. The study aims to analyze the interplay of socioeconomic, cultural, and institutional factors shaping these women's educational journeys. Based on theoretical considerations of migration, integration, and educational inequality, as well as a historical context of the Bosnian war and its aftermath, narrative guideline interviews were conducted with six second-generation women. The findings reveal that educational advancement and success are significantly influenced by individual resilience, social networks, institutional frameworks, and cultural expectations. The thesis not only provides new scientific insights but also offers suggestions for a more inclusive educational policy in Austria.Autorin: Merima ČorboMasterarbeit Universität Graz 202

    Individual power posing : the effect of a body-oriented intervention on affective and physiological parameters

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    Die vorliegende Studie befasst sich mit Embodiment und der Wirkung einer körperorientierten Intervention. Untersucht wurde der Effekt einer individuellen Power Pose auf affektive und physiologische Parameter. Diese Intervention wurde im Vergleich zu einer Imaginationsübung und Progressiver Muskelrelaxation durchgeführt. Die Power Pose wurde von den Proband:innen individuell gewählt, basierend auf einem persönlichen Erfolgsmoment. Die Stichprobe bestand aus 51 Personen (M = 31 Jahre, 63% weiblich), die in drei Gruppen eine der Interventionen durchliefen. Anschließend absolvierten die Teilnehmenden einen psychosozialen Stresstest in Form eines simulierten Job-Interviews. Das selbstberichtete Gefühl der Stärke, Freude und Aufregung wurde mittels Ratingskalen erfasst. Als physiologische Parameter wurden Puls sowie systolischer und diastolischer Blutdruck gemessen. Es gab drei Messzeitpunkte: einen vor der Intervention, einen danach und einen nach dem Stresstest. Zudem wurden Bewertungen zur Nützlichkeit der Intervention, der Schwierigkeit der Aufgabe und der eigenen Leistung erfasst. Die Ergebnisse zeigten, dass nach der individuellen Power Pose und nach der Imagination gleichermaßen ein signifikanter Zuwachs im selbstberichteten Gefühl der Stärke zu verzeichnen war. In der Gruppe der Progressiven Muskelrelaxation wurde dieser Effekt nicht beobachtet. Personen, die eine individuelle Power Pose ausführten, fühlten sich danach stärker als Personen, die Progressive Muskelrelaxation ausübten. In Bezug auf selbstberichtete Freude und Aufregung sowie physiologische Parameter gab es nach der Intervention keine Veränderungen innerhalb der Gruppen und keine Unterschiede zwischen den Gruppen. Auch in den Bewertungen zeigten sich keine Unterschiede zwischen den Gruppen. Als Limitation der Studie ist die Unterschreitung der geplanten Stichprobengröße zu nennen. Weitere Untersuchungen könnten die Effekte von länger andauerndem und wiederholtem individuellen Power Posing untersuchen. Auch der Vergleich von individuellen und vorgegebenen Power Posen könnte Gegenstand zukünftiger Studien sein.The present study focuses on embodiment and and the effects of a body-oriented intervention. Specifically, the effect of an individual power pose on affective and physiological parameters was examined. This intervention was compared to mental imagery practice and progressive muscle relaxation. The power pose was individually chosen by the participants based on a personal moment of success. The sample consisted of 51 individuals (M = 31 years, 63% female) who were assigned to one of the three intervention groups. Afterwards, they underwent a psychosocial stress test in the form of a fake job interview. Self-reported feelings of power, joy, and excitement were assessed using rating scales. Additionally, pulse, systolic, and diastolic blood pressure were measured. Three measurements were taken at different time points: before the intervention, after the intervention, and after the stress test. Additionally, participants rated the usefulness of the intervention, the difficulty of the task, and their own performance. Results showed that both the individualized power pose and the imagination led to a significant increase in self-reported feelings of power, whereas this was not the case after progressive muscle relaxation. Individuals who performed an individual power pose felt stronger afterward than those who practiced progressive muscle relaxation. Regarding self-reported joy and excitement, as well as physiological parameters, no changes were observed within the groups after the intervention and no differences after the intervention between the groups. Likewise, no differences between groups were found in the subjective evaluations. A limitation of the study is the shortcoming to reach the planned sample size. Future research could examine the effects of prolonged and repeated individual power posing. Additionally, comparing individually chosen power poses with predefined postures could be a subject of future studies.Elisabeth PötlerMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    two

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    Mitglieder der Carboxylesterase-2-Proteinfamilie (CES2/Ces2) spielen eine entscheidende Rolle im Fettmetabolismus und bei der Entstehung von Stoffwechselkrankheiten wie der nicht-alkoholischen Lebersteatose und Typ-2-Diabetes. Die murine Ces2a wird aufgrund ihrer ähnlichen Expressionsmuster und Lipidsubstratpräferenzen als das Ortholog der humanen CES2 angesehen. Die Deletion von Ces2a in Mäusen führte zu Fettleibigkeit, Glukoseintoleranz und Lebersteatose. Menschen mit Fettleibigkeit und Steatohepatitis zeigten eine verminderte Expression von CES2 in der Leber. In meiner Masterarbeit habe ich HepG2-Zellen mit Hilfe von CRISPR/Cas9 deletiert und charakterisiert. Außerdem habe ich ein zuvor in unserem Labor hergestelltes murines Ces2a-ko-Zellmodell in AML12-Zelllinien getestet. Die Knockout-Zellen wurden mittels Western Blot, Sanger-Sequenzierung und qPCR-Analysen untersucht. Die Lipidprofile der CES2-ko-Zelllinien wurden durch Auftrennung der Lipide mittels Dünnschichtchromatographie bestimmt. Aufgereingtes CES2 zeigt eine hohe Diglyzerid (DG)-Hydrolase-Aktivität. Um zu prüfen, ob die Lipidhydrolase-Aktivität in den Knockout-Zelllinien beeinträchtigt ist, habe ich die DG-Hydrolase-Aktivität in CES2-ko-Zelllysaten gemessen. Zusätzlich habe ich getestet, ob der CES2-Mangel die Insulinsensitivität in den Knockout-Zelllinien beeinflusst. Die Deletion der CES2 in HepG2-Zellen ist sehr schwierig, da sie drei Allele aufweisen, die alle CES2 exprimieren. Jedoch konnte bereits ein Knockdown von CES2 in HepG2-Zelllinien eine Akkumulierung neutraler Lipide und eine Veränderung der Insulinsensitität zeigen. Die DG-Hydrolase-Aktivität wurde dabei nicht beeinflusst. Zusammenfassend konnte ich in meiner Masterarbeit ein CES2 defizientes Zellmodell generieren, welches für künftige Studien verwendet werden kann. Meine Ergebnisse haben gezeigt, dass ein CES2-ko-Zellmodell die zelluläre Lipid-Homöostase und die Insulinsensitivität beeinträchtigt.Obesity leads to comorbidities such as cardiovascular disease, fatty liver disease and type 2 diabetes. It was recently found out that carboxylesterase 2 protein family members (CES2/Ces2) are playing a crucial role in lipid metabolism and the progression of metabolic diseases. Murine Ces2a is proposed to be an ortholog of human CES2, due to similarities in their expression patterns and lipid substrate preferences. Additionally, Ces2a deficiency is associated with glucose intolerance, obesity and hepatic steatosis in mice. In line with this, obese patients and patients with steatohepatitis showed decreased expression of CES2 in the liver. Therefore, having a human hepatic cell model that lacks CES2 expression would be a powerful tool for mechanistic studies. For this purpose, I generated a CES2-ko human cell model (HepG2 cells) by using CRISPR/Cas9 techniques. Furthermore, I tested a murine Ces2a-ko cell model in AML12 cell lines that had been previously made in our lab but not tested yet. To evaluate the knockout cell models western blot, sanger sequencing and qPCR analyses were applied. Lipid profiles of the CES2-ko cell lines were tested by separating lipids via thin-layer chromatography. In order to determine if lipid hydrolase activity in the knockout cell lines is affected, I performed a diacylglycerol hydrolase activity assay using CES2-ko cell lysates. Furthermore, I tested if CES2 deficiency affects insulin signalling in the CES2-ko HepG2 cell lines. My data showed that the complete deletion of CES2 in human HepG2 cells is challenging, as the cells express 3 alleles that have to be deleted. Therefore, the probability of obtaining a knockdown is much higher. However, only the knockdown of CES2 in HepG2 cells was sufficient to increase neutral lipids and to impair insulin signalling while the diacylglycerol hydrolase activity was unaffected by CES2 deficiency. In conclusion, I succeeded in the generation of a human CES2 knockdown cell model that is powerful for future studies.vorgelegt von Lisa-Marie MeßnerMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Depiction of Artificial Intelligence in Current German-Language Young Adult Novels

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    Im Zuge des rasanten technischen Fortschritts der letzten Jahrzehnte erzielten Wissenschaftler:innen große Durchbrüche im Forschungsfeld der Künstlichen Intelligenz. Die Verwendungsmöglichkeiten von KI sind vielfältig und reichen vom Einsatz in der Industrie bis hin zum Einsatz in der Medizin. Doch auch im alltäglichen Leben wird KI zunehmend zum beständigen Begleiter, weswegen Künstliche Intelligenz inner- wie außerliterarisch für Schüler:innen und Lehrer:innen ein besonders aktuelles Thema darstellt. Ziel der Arbeit ist, einen Beitrag zur wissenschaftlichen Behandlung des Motivs der KI in deutschsprachigen Jugendbüchern zu leisten und wichtige Schwerpunktthemen, die in den Primärwerken behandelt werden und zur Wertvermittlung beitragen, näher zu beleuchten. Denn Literatur bietet die Möglichkeit, Wissenslücken der Leser:innen zu füllen, Werte zu vermitteln, Diskussionen anzuregen und Umdenken zu bewirken. Aus diesem Grund beeinflusst auch die Darstellung Künstlicher Intelligenz in Jugendbüchern die Perspektive, aus der die Jugendlichen das Thema KI betrachten. Das Ergründen der KI-Motive in den ausgewählten jugendliterarischen Werken trägt dazu bei, allgemeine Vorstellungen und Befürchtungen besser nachvollziehen zu können. Im Rahmen der Arbeit kristallisierte sich durch die Analyse der Primärwerke die divergente Umsetzung des KI-Motivs deutlich heraus. Dennoch ließen sich Parallelen finden, die wiederkehrende Muster zu erkennen geben und eine Einteilung in Kategorien ermöglichen. Den gewählten Darstellungsformen werden zudem Funktionen zugeschrieben, aus denen sich allgemeine Chancen und Herausforderungen Künstlicher Intelligenz ableiten lassen. Somit bieten die Primärwerke unterschiedliche Anknüpfungspunkte für den Literaturunterricht.In the course of the rapid technological progress of recent decades, scientists have achieved major breakthroughs in the research field of artificial intelligence. The use of artificial intelligence is diverse and ranges from industrial robots to applications in medicine. In addition, AI is increasingly being used in everyday life, which is why artificial intelligence is a highly topical theme for students and teachers both inside and outside of literature. The aim of the thesis is to contribute to the scientific treatment of the subject of artificial intelligence in German-language books for young people and to shed light on important key topics that are dealt with in the selected books and contribute to the teaching of values. After all, literature offers the opportunity to fill gaps in readers' knowledge, convey values, encourage discussion and can bring a mindset change. For this reason, the portrayal of artificial intelligence in books for young readers also influences the perspective from which young adults view the topic of artificial intelligence. Exploring the AI themes in the selected works of youth literature helps to better understand general ideas and fears. Within the course of the work, the analysis of the primary sources clearly showed the divergent realization of the AI theme. Still, parallels could be found that reveal recurring patterns and allow for categorization. The chosen forms of representation are also given functions from which general opportunities and challenges of artificial intelligence can be derived. The primary sources therefore offer different starting points for literature classes.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 202

    Key to coping with trauma : promoting resilience in children and adolescents after sexual abuse

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    Resilienz ist die persönliche Widerstandsfähigkeit eines Menschen und kann innerhalb der Traumabewältigung gezielt eingesetzt werden, um Betroffenen zu helfen, ihre traumatischen Erlebnisse zu überwinden. Diese Masterarbeit hat untersucht, wie SozialpädagogInnen die Resilienzfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen stärken können, welche sexuellen Missbrauch erlebt haben. Hierbei kam die Bedeutung der Förderung individueller Resilienzfaktoren aber auch der Ressourcen, welche innerhalb des Prozesses der Traumabewältigung als individuelle Kraftquellen dienen, bei betroffenen Kindern und Jugendlichen, klar zum Ausdruck. Die Rolle der SozialpädagogInnen ist hierbei von zentraler Bedeutung. Sie unterstützen Betroffene, indem sie persönliche Ressourcen ergründen und spezifische Resilienzfaktoren fördern, um die Resilienzfähigkeit ganzheitlich zu stärken. Gezielte Gespräche und Fragen können dabei helfen, Ressourcen, wie soziale UnterstützerInnen oder Hobbies, ausfindig zu machen. Resilienzfaktoren können z.B. durch interaktive Aktivitäten wie Spiele oder gezielte Übungen gefördert werden. Darüber hinaus kann die Resilienz bei Kindern und Jugendlichen im zwischenmenschlichen Kontext gefördert werden, indem SozialpädagogInnen ihnen ermöglichen, Probleme eigenständig zu meistern, oder ihnen in der täglichen Interaktion aufzeigen, wie sie mit Herausforderungen umgehen können. Durch die Etablierung dieser Resilienzfähigkeit tragen SozialpädagogInnen dazu bei, dass Kinder und Jugendliche besser mit der traumatischen Erfahrung umgehen können und langfristig widerstandsfähiger gegenüber aufkommenden Belastungen werden. Die gewonnenen Erkenntnisse bieten wertvolle Ansätze für die praktische Arbeit von Fachkräften der Sozialpädagogik, um die Lebensqualität und psychische Gesundheit von Betroffenen nachhaltig zu verbessern.Resilience refers to a person’s inner strength. In detail, resilience is the ability to cope with difficult experiences and overcome challenges. This master’s thesis examined how social pedagogues can strengthen resilience in children and adolescents who have experienced sexual abuse. The importance of supporting individual resilience factors and resources, which serve as personal sources of strength during the process, was clearly evident among affected children and adolescents. The role of social pedagogues is very important in this context. They assist people by identifying personal resources and promoting specific resilience factors to enhance resilience. Specific conversations and questions can help to find and build resources such as social connections or hobbies. Resilience factors can be improved through interactive activities like games or specific exercises. Furthermore, resilience in children and adolescents can be supported in interpersonal contexts by teaching them how to solve problems independently or demonstrating how to handle challenges in daily interactions. With the process of improving resilience, social pedagogues help children and adolescents to overcome the traumatic experience and build long-term resilience against difficult situations in life. This thesis shows insights into the practical work of social pedagogues which can make a lasting difference in improving the well-being and mental health of affected children and adolescents.Autor/in*: Sarah RainerMasterarbeit Universität Graz 202

    Towards a circular economy in the Austrian food industry : uncovering circular practices and barriers in the fruit and vegetable supply chain

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    Die globale Ressourcennachfrage ist seit dem frühen 20. Jahrhundert erheblich gestiegen, wobei das globale Lebensmittelsystem als Haupttreiber dieser Entwicklung hervorsticht. Angetrieben durch steigende Lebensstandards, trägt das Lebensmittelsystem maßgeblich zur Ressourcenverschwendung und zu einer beschleunigten Umweltzerstörung bei. Heute stellt es den größten Einzelverursacher der Überschreitung planetarer Belastbarkeitsgrenzen dar und ist für etwa ein Drittel der globalen Treibhausgasemissionen, nahezu die Hälfte der weltweiten landwirtschaftlich nutzbaren Flächen sowie für den weitreichenden Verlust der Biodiversität verantwortlich. Darüber hinaus trägt es zur Versauerung der Meere bei, stört die Phosphor- und Stickstoffkreisläufe und verstärkt die Wasserknappheit, was seine umfassenden Auswirkungen auf unsere Ökosysteme verdeutlicht. Die Kreislaufwirtschaft stellt ein vielversprechendes wirtschaftliches Rahmenkonzept dar, um die negativen Auswirkungen des Lebensmittelsystems zu verringern und innerhalb unserer planetaren Grenzen zu wirtschaften. Aus diesem Grund wendet diese Masterarbeit zentrale kreislaufwirtschaftliche Konzepte, wie die R-Strategien und die Abfallhierarchie, an, um bestehende zirkuläre Praktiken in der Lebensmittelindustrie zu untersuchen, wobei die österreichische Obst- und Gemüsebranche als Fallbeispiel dient. Zudem werden auf Basis der vorhandenen Literatur verschiedene Barrieren identifiziert, die Unternehmen bei der Transformation hin zu einer Kreislaufwirtschaft behindern, sowie potenzielle Lösungen aufgezeigt, um diese Barrieren zu überwinden.Um die Forschungsfragen zu beantworten, wurden im Rahmen eines explorativen Forschungsansatzes 24 Interviews sowie eine Fokusgruppe mit verschiedenen Akteur:innen entlang der österreichischen Obst- und Gemüselieferkette durchgeführt. Die Ergebnisse einer qualitativen Inhaltsanalyse zeigen, dass die Biogasproduktion, Mulchen und Recycling, sowie Strategien zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen, wie die Verarbeitung von Überproduktionen und Nebenströmen, zu den am häufigsten implementierten Maßnahmen in diesem Sektor zählen. Die zentralen Barrieren innerhalb der österreichischen Obst- und Gemüsebranche sind überwiegend kultureller Natur. Die Befragten hoben insbesondere ein mangelndes Bewusstsein der Verbraucher:innen sowie eine unzureichende Zusammenarbeit innerhalb der Lieferkette als wesentliche Hindernisse im Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft hervor. Zudem wurden wirtschaftliche Barrieren, wie hohe Implementierungskosten, regulatorische Hürden durch restriktive gesetzliche Vorgaben sowie technologische Herausforderungen im Zusammenhang mit der Verderblichkeit von Lebensmitteln, als weitere bedeutende Hindernisse identifiziert.Die Studie schlägt verschiedene Lösungen auf Lieferketten-, Unternehmens- und Politikebene vor, um diese Barrieren zu adressieren. Auf der Ebene der Lieferkette wurde die Förderung von Kooperation und Wissensaustausch als entscheidend identifiziert. Auf Unternehmensebene zeigte sich die Implementierung zirkulärer Innovationen als zentrale Priorität, die jedoch eine finanzielle Unterstützung durch politische Akteur:innen erfordert.Diese Arbeit trägt zur vertieften Analyse zirkulärer Praktiken im europäischen Obst- und Gemüsesektor bei, wobei Österreich als Fallstudie dient. Darüber hinaus erweitert sie die bestehende Forschung zu branchenspezifischen kreislaufwirtschaftlichen Barrieren in Österreich und untersucht potenzielle Lösungsansätze, deren Relevanz über den österreichischen Kontext hinausgeht.The global demand for resources has increased significantly since the early 20th century, with the global food system standing out as a major contributor to this trend. Over the past decades, driven by rising living standards, the food system has been a key driver of resource waste and accelerating environmental degradation. It is now the single largest driver in transgressing planetary boundaries, responsible for approximately one-third of global greenhouse gas (GHG) emissions, nearly half of the Earth’s habitable land use, and widespread biodiversity loss. Moreover, it exacerbates ocean acidification, disrupts phosphorus and nitrogen cycles, and intensifies water scarcity, highlighting its far-reaching impact on the planet’s ecosystems. Developing and promoting more sustainable economic models is crucial in light of these severe impacts. The circular economy (CE) presents a promising economic framework for mitigating the adverse impacts of food systems and staying within the planetary boundaries. This study applies central CE concepts, such as the R-strategies and the Food Waste Hierarchy, to examine existing CE practices in the food industry, using the Austrian fruit and vegetable industry as a case study. Moreover, based on existing literature, this work identifies various barriers hindering companies in transitioning towards a CE and proposes potential solutions to help companies overcome perceived barriers. Employing an exploratory research approach, 24 interviews and a focus group were conducted with various actors along the Austrian fruit and vegetable supply chain (e.g., producers, processors, distributors, and waste management companies) to examine CE practices, barriers, and solutions. Findings from the qualitative content analysis reveal that circular waste management practices, such as biogas production, mulching, and recycling, along with strategies to prevent food waste, such as processing overproduction and side streams, are the most commonly implemented circular practices in this sector. Key barriers are predominantly cultural, with respondents frequently pointing to a lack of consumer awareness and insufficient collaboration within the supply chain. Additionally, economic barriers, such as high implementation costs, regulatory hurdles stemming from obstructive laws, and technological challenges related to food perishability, were also highlighted. The study proposes various solutions across the supply chain, corporate, and policy levels to address these barriers. On the supply chain level, fostering cooperation and knowledge-sharing was identified as crucial. In contrast, at the corporate level, implementing circular innovations emerged as a key priority, requiring financial support and knowledge empowerment from policymakers to succeed.This work enhances the broader understanding of current CE practices in the EU fruit and vegetable sector, using Austria as a case study. It also expands existing research on industry-specific CE barriers in Austria while it explores potential solutions that could help overcome these barriers, with implications that extend beyond the Austrian context.Anika SchmittMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Teleworking from a labor and social law perspective. Analysis of the new legal framework

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    Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die arbeits- und sozialrechtlichen Aspekte der Telearbeit, die durch den technologischen Wandel und die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt an Bedeutung gewonnen hat. Dabei werden die ab dem 1.1.2025 geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen analysiert.Im arbeitsrechtlichen Teil der Arbeit werden die zentralen Voraussetzungen der Telearbeit definiert, insbesondere die regelmäßige Arbeitsleistung außerhalb des Unternehmens mittels Informations- und Kommunikationstechnologie. Ein besonderer Fokus liegt auf der Erforderlichkeit schriftlicher Vereinbarungen, den Kündigungs- und Befristungsmöglichkeiten sowie den Kontroll- und Überwachungsmöglichkeiten durch den Arbeitgeber. Darüber hinaus werden arbeitszeitrechtliche Bestimmungen, der Arbeitnehmerschutz und datenschutzrechtliche Fragestellungen beleuchtet.Der sozialrechtliche Teil widmet sich insbesondere der Einordnung von Arbeitsunfällen im Kontext der Telearbeit. Es wird der Unterschied zwischen Telearbeit im engeren Sinn und im weiteren Sinn erläutert. Diese Unterscheidung ist insbesondere beim Schutz des Arbeitswegs von Bedeutung. Hierbei werden die Regelungen des Gesetzgebers besonders kritisch hinterfragt, da Wege in der Telearbeit im weiteren Sinn nicht vom Unfallversicherungsschutz gedeckt werden. Bei der verfassungsrechtlichen Einordnung des Telearbeitsgesetzes kommt hervor, dass durch die Benutzung von nicht hinreichend determinierten Begriffen der Rechtssicherheit erheblich geschadet wird.Weiters werden grenzüberschreitende Aspekte der Telearbeit innerhalb und außerhalb der Europäischen Union thematisiert. Abgeschlossen wird die Arbeit mit einem steuerrechtlichen Exkurs.This thesis examines the labour and social law aspects of teleworking, which has gained in importance due to technological change and the increasing digitalisation of the world of work. It analyses the legal framework that will apply from 1 January 2025.In the labour law section of the work, the central prerequisites for teleworking are defined, in particular the regular performance of work outside the company using information and communication technology. A particular focus is placed on the necessity of written agreements, the possibilities of termination and time limits as well as the employer's control and monitoring options. In addition, working time regulations, employee protection and data protection issues are examined.The social law section is devoted in particular to the categorisation of occupational accidents in the context of teleworking. The difference between teleworking in the narrower sense and in the broader sense is explained. This distinction is particularly important for the protection of the journey to work. Here, the regulations of the legislator are scrutinised particularly critically, as journeys in teleworking in the broader sense are not covered by accident insurance. The constitutional categorisation of the Telework Act shows that the use of inadequately defined terms is considerably detrimental to legal certainty.Furthermore, cross-border aspects of teleworking within and outside the european union are discussed. The work concludes with an excursus on tax law.von Valentin Anton Gerald StenitzerDiplomarbeit Universität Graz 202

    Implementing feminist perspectives in urban development : an integration of women's needs and experiences into urban design

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    Diese Masterarbeit untersucht die Thematik der feministischen Stadtplanung mit einem besonderen Fokus auf die Stadt Graz. Theoretische Grundlagen werden anhand von Definitionen sowie bestehenden Maßnahmen und Strategien analysiert, um diese dann mit Perspektiven und Erfahrungen von Frauen aus Graz zu kombinieren. Anhand dieser Ergebnisse wird dann ein ausgewählter Ort umgestaltet, was als allgemeine Handelsempfehlung für die Stadtplanung gelten soll. Dabei wird untersucht, wie feministische Methoden dazu beitragen können, urbane Räume inklusiver und zugänglicher zu gestalten, und welche Rolle die qualitative Forschung dabei spielt. Im theoretischen Teil werden die Entwicklung der feministischen Stadtplanung betrachtet sowie zentraler Konzepte wie Gender Mainstreaming und der Kritik von patriarchal geprägten Strukturen im urbanen Raum. Es wird diskutiert, wie Städte historisch vor allem nach den Bedürfnissen männlicher Nutzer geplant wurden und welche Herausforderungen sich daraus für Frauen und andere marginalisierte Gruppen ergeben haben. Das Wechselspiel zwischen gesellschaftlichen Prozessen und den Instrumenten der Stadtplanung stehen dabei im Vordergrund. Empirisch stützt sich die Arbeit auf zwei Gruppendiskussionen mit Frauen in Graz, deren qualitative Ergebnisse die mangelnde Berücksichtigung diverser Bedürfnisse in der Stadtplanung aufzeigt. Die Themenbereiche sind dabei vielseitig: Barrierefreiheit, gerechte Verkehrsplanung, Umgestaltung von Angsträumen und qualitätsvolle Aufenthaltsorte zählen dabei zu den wichtigsten Forderungen der teilnehmenden Frauen. Gleichzeitig werden jedoch auch positive Entwicklungen und Wohlfühlorte in Graz sowie in anderen Städten hervorgehoben, welche als Vorbild für Verbesserungsvorschläge gelten. Dargestellt werden die Ergebnisse des praktischen Teils anhand einer exemplarische, kleinflächigen Umgestaltung eines Ortes in Graz. Dieses Planungskonzept integriert die Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und demonstriert, wie qualitative Forschung als Werkzeug der feministischen Stadtplanung genutzt werden kann. Die in dieser Arbeit gewonnenen Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer geschlechtergerechten Perspektive in der Stadtplanung, um eine inklusive und lebenswerte Stadt für alle zu schaffen.This thesis examines the topic of feminist urban planning with a particular focus on the city of Graz. Theoretical foundations are analysed through definitions of the feminist city as well as existing measures and strategies, which are then combined with the perspectives and experiences of women living in Graz. Based on these findings, a selected location is redesigned, serving as a general recommendation for urban planning. The underlying objective is to examine how feminist urban planning can contribute to more inclusive and accessible urban spaces and what role qualitative research plays in this process. The theoretical section addresses the development of feminist urban planning, central concepts such as gender mainstreaming, and the critique of the patriarchal structures of urban spaces. This segment also discusses how cities have historically been planned primarily around the needs of male citizens and the challenges that this has created for women and other marginalised groups. The interplay between societal processes and urban planning is also a key focus of the theoretical analysis. Empirically, the study is based on two group discussions with women living in Graz. The qualitative findings from these dialogues highlight the insufficient consideration of diverse needs in urban planning. The topics addressed in these discussions are diverse: accessibility, fair transportation planning, the remodeling of unsafe spaces, and high-quality public areas are among the most relevant demands of the participants. At the same time, positive developments and well-designed urban areas in Graz and other cities are highlighted as models for improvement. The practical findings are illustrated through an exemplary, small-scale redesign of a selected space in Graz. This concept integrates the participants’ needs and aspirations, demonstrating how qualitative research can be used in feminist urban planning. The findings of this study emphasise the necessity of a gender-sensitive perspective in urban planning to create an inclusive and livable city for everybody.Autorin: Magdalena StefanEnthält Literaturverzeichnis: Blätter 74-77Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Homo oeconomicus / Adam Smith's Pluralism and the Limits of Science

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    In recent decades, scholarly work on Adam Smith clarified important aspects of his multi-faceted account of human agency. However, the relevance of his view of knowledge and agency for political economy as science of the legislator has not been clarified sufficiently. It is contended here that Smith’s view of human agency in socio-economic contexts is linked to a kind of pragmatic pluralism, emphasizing the role of the knowledge made available by scientific “systems”, but also their limitations and incompleteness. Smith’s Theory of Moral Sentiments, his discussions of the mercantile system and honesty in commerce are considered as examples of pragmatic pluralism reflecting such limitations, while opening up horizons of reasonable disagreement and problem-responsive reform avoiding technocratic fallacies and reckless experimentation.Version of recor

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