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Nursing pedagogical approaches in dealing with ethical challenges in the healthcare sector
Hintergrund: Ethische Herausforderungen sind ein fester Bestandteil des Pflegealltags. Pflegefachkräfte stehen regelmäßig vor moralischen Dilemmata, die ethische Entscheidungsfähigkeiten erfordern. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, ist eine gezielte ethische Ausbildung essenziell. Die Vermittlung ethischer Kompetenzen kann Pflegefachkräfte helfen, komplexe Situationen professionell zu bewältigen.Ziel: Das Ziel dieses Scoping Reviews ist es, einen Überblick über Lehr- und Lernmethoden zu geben, die ethische Kompetenzen in der Pflegeausbildung fördern. Die Arbeit untersucht, welche didaktischen Methoden sich besonders eignen, um ethische Reflexion, moralische Urteilsbildung und professionelles Wertebewusstsein nachhaltig zu entwickeln.Methode: Diese Arbeit basiert auf einem Scoping Review, das zwischen März 2024 und Mai 2024 durchgeführt wurde. Eine systematische Literaturrecherche erfolgte in den wissenschaftlichen Datenbanken PubMed und Cochrane CENTRAL. Eine Handsuche wurde in Google Scholar durchgeführt. Berücksichtigt wurden Studien, die sich mit ethischen Lehr- und Lernmethoden in der Pflegeausbildung befassen. Die Studien mussten in deutscher oder englischer Sprache veröffentlicht worden sein und ethische Kompetenzentwicklung thematisieren. Ausschlusskriterien waren Themen mit fehlendem Bezug zur Pflegeausbildung, medizinische Interventionen ohne ethischen Bildungsaspekt oder Veröffentlichungen in anderen Sprachen.Ergebnisse: Die ausgewählten Lehr- und Lernmethoden konnten in folgende Kategorien zusammengefasst werden: Problembasiertes Lernen (PBL), Simulation und simulations-basiertes Lernen, Rollenspiele und interaktive Methoden und Frontalvortrag. Die Ergebnisse zeigen, dass praxisnahe, interaktive und reflektierende Lehrmethoden besonders effektiv sind. Sie fördern kritisches Denken, interprofessionelle Zusammenarbeit und empathische Entscheidungsfindung.Schlussfolgerung: Auszubildende profitieren insbesondere durch den Erfahrungsaustausch mit anderen Pflegefachkräfte und Berufsgruppen. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass insbesondere emotionsverbundene und interaktive Lernaktivitäten, den Lehr- und Lernprozess begünstigen. Die Arbeit unterstreicht die Notwendigkeit, ethische Reflexion systematisch in die Pflegecurricula zu integrieren, um Pflegefachkräfte bestmöglich auf moralische Herausforderungen vorzubereiten.Background: Ethical challenges are an integral part of everyday care. Nurses regularly face moral dilemmas that require ethical decision-making skills. In order to meet these requirements, targeted ethical training is essential. Teaching ethical skills can help caregivers to manage complex situations professionally. Objective: The aim of this Scoping Review is to provide an overview of teaching and learning methods that promote ethical competencies in nursing education. The thesis examines which didactic methods are particularly suitable for the sustainable development of ethical reflection, moral judgement and professional value awareness. Methods: This work is based on a scoping review conducted between March 2024 and May 2024. A systematic literature search was carried out in the scientific databases Pub-Med and Cochrane CENTRAL. A hand search was performed in Google Scholar. Studies dealing with ethical teaching and learning methods in nursing education were taken into account. The studies had to be published in German or English and address ethical competence development. Exclusion criteria were topics with no connection to nursing training, medical interventions without an ethical educational aspect or publications in other languages. Results: The selected teaching and learning methods could be summarized in the following categories: Problem-based learning (PBL), simulation and simulation-based learning, role-playing and interactive methods and frontal lecture. The results show that practical, interactive and reflective teaching methods are particularly effective. They promote critical thinking, interprofessional collaboration and empathetic decision-making. Conclusion: Trainees benefit in particular from the exchange of experience with other caregivers and professional groups. In addition, the results show that emotionally related learning activities in particular promote the teaching and learning process. The thesis underlines the need to systematically integrate ethical reflection into nursing curricula in or-der to prepare nursing professionals for moral challenges in the best possible way.Lucienne Alice NadragMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc
Evaluation and extension of a linguistic benchmark framework for large language models (LLMs)
Im Zuge dieser Arbeit passiert eine Evaluation von Google BIG-bench als Framework zur Entwicklung eines linguistischen Benchmarks zur Bewertung des Sprachverständnisses großer Sprachmodelle (LLMs). Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung von Ambiguität, einem zentralen linguistischen Phänomen, innerhalb des BIG-bench-Frameworks. Es findet eine detaillierte Beschreibung der Entwicklung von Benchmark-Designs statt, welche sowohl semantische als auch syntaktische Ambiguität adressieren. Im Zuge der Studie wurde BIG-bench dahingehend erweitert, dass LLMs, welche der Llama-2-Familie zugehörig sind, in den Framework integriert und genutzt werden können. Zentrale Herausforderungen, wie Einschränkungen im Benchmark-Design, werden ebenso thematisiert wie die möglichen Implikationen der Ergebnisse für die Linguistik. Die im Zuge der Versuchsdurchführung erhaltenen Resultate zeigen die Stärken und Schwächen von LLMs im Umgang mit Ambiguität auf und unterstreichen die Notwendigkeit weiterführender Forschung, um ein umfassendes Verständnis von Ambiguität im Speziellen und der Sprachverarbeitung in LLMs im Allgemeinen zu erhalten.This thesis presents an assessment of Google BIG-bench as a framework for developing a linguistic benchmark, which is aimed at evaluating the language comprehension capabilities of Large Language Models (LLMs). The focus lies on investigating ambiguity, a central linguistic phenomenon, through the BIG-bench framework. Benchmark designs, addressing both semantic and syntactic ambiguity, are detailed. "As part of this thesis, Google BIG-bench was modified to enable the use of additional LLMs within the framework, specifically models from the Llama-2 family. Key challenges, such as benchmark design limitations, are addressed, alongside a discussion of the potential implications of the findings for linguistics. The results reveal the strengths and limitations of LLMs in handling ambiguity, emphasizing the need for further research to achieve a comprehensive understanding of ambiguity in particular and language processing in LLMs in general.vorgelegt von Viktoria KöhnleinMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc
"One day I will be old, you said" : facets of aging in Margaret Atwood's short fiction
Diese Masterarbeit untersucht die Darstellung von Alter und Altern in sechs ausgewählten Kurzgeschichten der kanadischen Autorin Margaret Atwood. Zentrale Fragestellungen sind, wie Alter und Altern in Atwoods Erzählungen inszeniert werden und inwiefern diese Darstellungen zu einer (positiveren) Neubewertung von Alter und Altern beitragen können. Anhand von literaturanalytischen Untersuchungen von sechs Kurzgeschichten – jeweils zwei aus Moral Disorder, Stone Mattress und Old Babes in the Wood – wird aufgezeigt, dass Atwood ein vielschichtiges Bild des Alterns zeigt, welches gängige Stereotype, insbesondere in Bezug auf ältere Frauen kritisch hinterfragt. Die Arbeit gliedert sich zunächst in eine theoretische Einführung der Konzepte Alter und Altern, gefolgt von einer Betrachtung der Kurzgeschichte als literarisches Genre und ihrer Bedeutung für die kanadische Literatur. Ein kurzer biographischer Blick auf Margaret Atwood und eine Einführung in ihr Werk bereiten die anschließende Analyse der ausgewählten Kurzgeschichten vor, die thematisch Aspekte wie Erinnerung, Verlust, Identität, Beziehungen und Selbstbestimmung im späteren Leben beleuchten. Abschließend zeigt ein vergleichender Blick auf die analysierten Erzählungen wiederkehrende Motive und Perspektiven auf. Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Atwoods Geschichten LeserInnen dazu anregen, das herrschende Altersnarrativ zu überdenken, da sie empathische und komplexe Darstellungen älterer Frauen bieten. Ihre Texte leisten daher einen literarischen Beitrag zur positiven Neubewertung von Alter und Altern in der Gegenwartsliteratur und darüber hinaus.This thesis explores the representation of age and aging in six selected short stories by Canadian author Margaret Atwood. The central research questions are how Atwood portrays age and aging in her work, and whether these depictions contribute to a revaluation of age and aging. Through close reading of six short stories, two each from Moral Disorder, Stone Mattress and Old Babes in the Wood, the analysis reveals a nuanced and multifaceted portrayal of age and aging that challenges stereotypical or reductive views, particularly of older women. The thesis first provides an overview of key concepts and cultural attitudes related to age and aging, followed by an examination of the short story genre and its significance in Canadian literature. A brief biographical sketch of Margaret Atwood and a contextual introduction to her work set the stage for the textual analyses. Each story is examined in relation to themes such as memory, loss, identity, relationships and autonomy in later life. The final comparative discussion of the selected stories highlights recurring motifs and shifts in tone or perspective that contribute to a richer understanding of age and aging. Ultimately, the thesis argues that Atwood’s fiction invites readers to reconsider prevailing narratives about age and aging by offering complex, often sympathetic portrayals of older women. In doing so, her stories open space for more affirmative and diverse conceptions of later life in contemporary literature and beyond.vorgelegt von Sandra LangEnthält Literaturverzeichnis auf Blättern 76-80Masterarbeit Universität Graz 202
Eliminating cervical cancer as a global public health concern
Gebärmutterhalskrebs, eine Krebserkrankung, die hauptsächlich durch eine Infektion mit HPV verursacht wird, ist weiterhin für den Tod zahlreicher Frauen weltweit verantwortlich. Obwohl wirksame vorbeugende Maßnahmen wie die HPV-Impfung und Untersuchungen zur Früherkennung entwickelt wurden, sind deren Verfügbarkeit und Zugänglichkeit in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich. Aus diesem Grund hat die WHO im Jahr 2023 eine globale Strategie zur Eliminierung von Gebärmutterhalskrebs entwickelt. Diese Strategie enthält klare Leitlinien und fordert alle Mitgliedstaaten dazu auf, HPV-Impfprogramme und Vorsorgemaßnahmen in ihre öffentlichen Gesundheitssysteme zu integrieren. Diese Arbeit untersucht, wie verschiedene Faktoren den individuellen Zugang zu Impfungen und Vorsorgeprogrammen beeinflussen. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf den Gesundheitssystemen Neuseelands und Österreichs sowie auf deren Impf- und Vorsorgeangeboten. Um Informationen zu diesem Thema zu gewinnen, wurde eine Literaturrecherche durchgeführt. Dabei wurden Informationen aus Datenbanken wie PubMed und Google Scholar entnommen und diese durch Berichte und Daten der WHO sowie nationaler Gesundheitsministerien und anderer gesundheitsbezogener Webseiten ergänzt. Die Recherche ergab, dass, obwohl einkommensstarke Länder signifikante Fortschritte in der HPV-Prävention im Vergleich zu einkommensschwachen Ländern gemacht haben, gesundheitliche Ungleichheiten bezüglich Gebärmutterhalskrebs auch in diesen Ländern vorliegen. Zudem wird HPV in der Allgemeinbevölkerung vor allem mit Gebärmutterhalskrebs in Zusammenhang gebracht, obwohl das Virus auch für eine Reihe von Krebserkrankungen bei Männern und in seltenen Fällen für Krankheiten bei Kindern verantwortlich ist. Öffentliche Gesundheitsmaßnahmen konzentrieren sich jedoch vor allem auf Frauen, was zu geringeren Impfraten bei Jungen und Männern führt. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Eliminierung von Gebärmutterhalskrebs und HPV-bedingten Erkrankungen nur im Zusammenspiel mit politischer Entschlossenheit, der Umsetzung präventiver Maßnahmen, geschlechtersensibler Gesundheitspolitik, gezielter Gesundheitsbildung, sowie gut kommunizierter Strategien erreicht werden kann.Cervical cancer, primarily caused by the HPV infection, remains a global health concern that continues to claim the lives of many women globally each year. Although effective preventive measures, such as HPV vaccination and early screening methods, have been successfully developed, their availability and accessibility vary significantly across countries. In response to this, the WHO launched a global strategy in 2023 to eliminate cervical cancer, providing clear guidelines and urging all member states to integrate HPV vaccination and screening programs into their public healthcare systems. This thesis explores how different factors influence individuals' access to vaccination and screening programmes, with a special focus on the healthcare systems of New Zealand and Austria, and the availability of their screening and vaccination programmes.To gather information on this topic, a literature review was conducted using databases such as PubMed and Google Scholar, supported by reports and data from the WHO, national health ministries and other health-related websites. The findings demonstrated that, while high-income countries have made notable progress in HPV prevention and cervical cancer screening in the last decades, low-income countries still lag far behind and require support. However, even within high-income countries, health inequities regarding cervical cancer persist. Additionally, while HPV is primarily associated with cervical cancer in the general population, it is also linked to various other cancers in men and, in rare cases, diseases in children. Public health efforts, however, largely focus on women, resulting in significantly lower vaccination coverage among boys and men. In conclusion, eliminating cervical cancer and HPV-related diseases requires political commitment, the implementation of preventative measures, gender-sensitive policies, targeted health education, and well-communicated strategies.written by Nora Lilian HeidenreichMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc
Variational autoencoder-based generation of loop conformations in antibodies and other proteins
Aktuelle Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens haben die Proteinstrukturvorhersage und das Protein-Design erheblich beschleunigt. Modelle wie AlphaFold und RoseTTAFold erzielen mittlerweile eine bemerkenswerte Genauigkeit bei der Vorhersage von Proteinstrukturen und haben die strukturelle Biologie grundlegend verändert. Trotz dieser Entwicklungen stellt die Modellierung flexibler und ungeordneter Regionen weiterhin eine große Herausforderung dar.Solche ungeordneten Bereiche, auch als Loops bezeichnet, sind funktionell bedeutsame und hochvariable Strukturelemente, die häufig an Ligandenbindung, Katalyse oder molekularer Erkennung beteiligt sind. Besonders relevant sind sie in den complementarity-determining regions, die eine zentrale Rolle bei der Epitoperkennung von Antikörpern spielen. Ihre strukturelle Vielfalt zu erfassen ist entscheidend für das Design funktionaler Proteine und das Verständnis dynamischer biologischer Prozesse.In dieser Arbeit wird ein Variational Autoencoder (VAE) vorgestellt, der speziell für die Generierung von Protein-Loops entwickelt und trainiert wurde. Grundlage des Trainings bilden Loop-Konformationen aus der Protein Data Bank (PDB), wobei das Modell im generativen Kontext eingesetzt wird. Der VAE ist in der Lage, eine Vielzahl realistischer Loops zu erzeugen und eignet sich sowohl für stochastisches Sampling als auch für gezieltes, strukturgeleitetes Sampling.Das Modell kann jedoch nicht nur zur Generierung neuer Loop-Varianten verwendet werden, sondern eignet sich auch zur systematischen Erkundung des strukturellen Proteinraums. Durch gezieltes Traversieren des gelernten latent space lassen sich strukturähnliche Varianten identifizieren, Konformationsübergänge analysieren und potenziell neue funktionelle Motive ableiten. Als Fallstudie wurden complementarity-determining regions (CDRs) des Ty1-Nanobodies generiert. Ty1 bindet gezielt an das Spike-Protein von SARS-CoV-2 und verhindert dadurch die Bindung an den zellulären Wirtsrezeptor. Die generierten CDR-Loops wiesen RMSD-Werte von etwa 1,5 bis 4 Å im Vergleich zur Referenzstruktur auf, was die strukturelle Vielfalt der erzeugten Varianten unterstreicht.Die Ergebnisse zeigen, dass VAEs ein vielversprechendes Werkzeug für die stochastische Generierung biologisch relevanter Protein-Loops darstellen. Das Modell erzielte überzeugende Resultate sowohl bei Sampling-Ansätzen, die gezielt bestimmte Regionen des Latent Space nutzen, als auch bei zufälligem Sampling zur Erhöhung der strukturellen Vielfalt. Insgesamt zeigt sich der Ansatz als vielversprechend und bietet hohes Potenzial für den Einsatz in Sampling-Workflows sowie im Protein-Design.Recent advancements in artificial intelligence and machine learning have greatly accelerated the field of protein design and structure prediction. Modern models, such as AlphaFold and RoseTTAFold, can now predict protein structures with remarkable accuracy. These tools have revolutionized structural biology by enabling rapid structure design and predictions that were previously unattainable. However, despite these impressive achievements, modeling flexible and disordered regions, particularly loop structures, remains a persistent challenge.These loop structures are flexible and functionally rich regions that often mediate ligand binding, catalysis, and molecular recognition, especially in the case of complementary determining regions in antibodies. These structures appear disordered and exhibit significant variability in both sequence and conformation, making them particularly challenging to predict accurately. Capturing their structural diversity is essential for designing functional proteins and understanding dynamic biological processes, making them not only a significant challenge but also an exciting frontier in modern protein design workflows.This work presents a Variational Autoencoder (VAE) designed specifically for the task of generating protein loop structures. The model is trained on extracted loop conformations spanning a large number of PDB-derived loop structures and applied in a generative AI context. Beyond its generative capabilities, the model facilitates exploration of structural protein space. The learned latent space captures underlying structural relationships, enabling the identification of similar conformations, examination of potential transitions, and sampling of diverse geometries within the bounds of the training distribution. The VAE successfully generated a wide range of realistic loop conformations, demonstrating its potential for both standard loop sampling and more specialized applications. Guided sampling was applied to generate CDR loops for the Ty1 nanobody as a representative test case. Ty1 targets the SARS-CoV-2 spike protein. Rather than reproducing the exact input structures, the model was designed to generate diverse variants that preserve the general backbone conformation. All generated Ty1-like CDR loops showed RMSDs to the reference structure ranging from approximately 1.5 to 4~\AA, highlighting the structural diversity captured in the samples.The results demonstrate a promising foundation for future development, showing that VAEs are well-suited for stochastic sampling. In both settings, guided within specific regions of the latent space or unguided to maximize structural diversity, the model produced compelling results. This approach enables the generation of loop variants from given structures and shows strong potential for integration into rapid sampling workflows and protein design applications.Johannes PeterlechnerMasterarbeit Universität Graz 2025Enthält Zusammenfassung in deutscher Sprach
On the way to an ethical school culture: measures for implementing a code of conduct in Styrian business colleges
Organisationen stehen vor der immer größer werdenden Herausforderung, ihr Handeln und ihre Entscheidungen in Einklang mit ethischen Werten zu bringen. Im unternehmerischen Bereich existieren dafür unterschiedliche CSR-Maßnahmen, wie beispielsweise die Implementierung eines Code of Conduct. Wenn der schulische Bereich unter diesem Gesichtspunkt betrachtet wird, stellt sich heraus, dass es wenig, bis keine Kodizes dergleichen in diesem Bereich gibt. Ausgehend davon ergeben sich für diese Masterarbeit die Forschungsfragen, welche Elemente ein Code of Conduct für steirische Handelsakademien enthalten soll und durch welche Maßnahmen dieser erfolgreich in den Organisationstyp Schule implementiert werden kann. Dafür wird zunächst die Relevanz von Ethik und Werten in der Wirtschaft analysiert und auf den schulischen Kontext übertragen. Im darauffolgenden Kapitel werden bestehende Codes of Conduct aus Universitäten und Unternehmen mittels einer Stakeholderanalyse und einer kategoriengeleiteten Textanalyse nach Mayring (2022) untersucht, um eine Wesentlichkeitsmatrix für die Elemente eines Code of Conduct für Schulen zu identifizieren. Im letzten Kapitel werden, ausgehend vom Qualitätsmanagementsystem für Schulen (QMS), Maßnahmen genannt, wie ein Code of Conduct erfolgreich in die Organisation implementiert werden kann. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der Rolle der Schulleitung, der Lehrenden, der Schüler*innen und der externen Stakeholder, die als Mitgestalter*innen dieses Veränderungsprozesses betrachtet werden. Dies führt zu dem Ergebnis, dass die Implementierung eines Code of Conduct vor allem eine gezielte Einbindung aller Beteiligten erfordert. Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Umsetzung sind insbesondere Kommunikation, Vertrauen sowie ausreichend Raum für Reflexion und Weiterentwicklung.Organisations are facing an increasing challenge to align their actions and decisions with ethical principles. In the corporate sector, there are a variety of CSR measures for this purpose, such as the implementation of a code of conduct. When the school sector is considered from this point of view, it turns out that there are few or no codes of conduct. Based on these considerations, the research questions for this master thesis are which elements a code of conduct for Styrian business colleges should contain and by which measures it can be successfully implemented in schools. To do this, the relevance of ethics and values in business is first analysed and applied to the school context. In the following chapter, existing codes of conduct from universities and companies are investigated using a stakeholder analysis and a category-driven text analysis according to Mayring (2022) to identify a materiality matrix for the elements of a code of conduct for schools. In the last chapter, based on the quality management system for schools (QMS), measures are mentioned that can be used to successfully implement a code of conduct in the organization. A specific focus here is on the role of the school management, teachers, students, and external stakeholders, who are the creators of this change process. The main conclusion is that implementing a code of conduct requires the involvement of all stakeholders. Key factors for successful implementation include communication, trust, and space for reflection and further development.Claudia Schöberl, BSc.Enthält Literaturverzeichnis auf Seite 74-82Masterarbeit Universität Graz 202
Organizational dtructures in sports : a comparison between national and international associations in sports
Sport hat einen hohen sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Seine Organisation erfolgt überwiegend in Vereinen und Verbänden, deren Zusammenspiel die Organisationsstruktur des Sports maßgeblich prägt. Diese Diplomarbeit widmet sich der rechtlichen und strukturellen Analyse von Sportverbänden – sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene – und untersucht deren besondere Rolle in der normativen und organisatorischen Gestaltung des Sports. Der Fokus liegt dabei auf der Autonomie der Sportverbände, insbesondere hinsichtlich ihrer Kompetenz zur Schaffung international verbindlicher Regeln und ihrer Stellung als privatautonome Akteure. Es wird unter anderem analysiert, welche Rolle Verbände in der Sportorganisation einnehmen, welche strukturellen und rechtlichen Besonderheiten sie auszeichnen und wie sich die österreichischen Dachverbände im Verhältnis zu internationalen Verbänden stehen. Die Arbeit zeigt auf, dass Sportverbände als zentrale Träger des organisierten Sports fungieren. Sie schaffen einen in sich geschlossenen Rahmen für Wettkämpfe und Meisterschaften und garantieren somit Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit, was zum Wesen des Sports weltweit gehört. Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass die Vereins- und Verbandsform trotz wachsender Herausforderungen weiterhin die tragende Organisationsstruktur des Sports darstellt. Ihre Flexibilität, Autonomie und Universalität ermöglichen es, sowohl dem Breitensport als auch dem internationalen Spitzensport einen stabilen Rahmen zu bieten.Sport holds a significant social, cultural, and economic importance in our society.Its organization takes place predominantly through clubs and associations (also called federations, confederations or unions), whose interaction fundamentally shapes the structural framework of sportsorganization. This thesis is dedicated to the legal and structural analysis of sports associations—on both national and international levels—and examines their special role in the normative and organizational design of sport.The focus lies on the autonomy of sports associations, particularly regarding their authority to create internationally binding rules and their status as private, self-regulating entities. Among other things, the thesis analyzes the role associations play in the organization of sport, their structural and legal characteristics, and how Austrian umbrella sports organizations compare to international federations.The study demonstrates that sports associations function as the central pillars of organized sport. They establish a coherent framework for competitions and championships, thereby ensuring uniformity and comparability—an essential feature of sports worldwide. The thesis concludes that, despite growing challenges, the club- and association-based model remains the foundational organizational structure of sport. Its flexibility, autonomy, and universality enable it to provide a stable framework for both grassroots participation and elite international competition.vorgelegt von Mina Valerie GruberEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 76-83Diplomarbeit Universität Graz 202
Sustainability reporting in cities : implications from the UN Sustainable Development Goals (SDGs) and the EU Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)
Nachhaltigkeit gewann in den letzten Jahren national und international immer mehr an Bedeutung. Diesem Trend folgend und die Wichtigkeit der Thematik erkennend sind auch Österreichs Städte bestrebt nachhaltiger zu werden und möchten ihre Bestrebungen und Fortschritte in Nachhaltigkeitsberichten darstellen. Derzeit gibt es in Österreich jedoch keine Vorgaben oder Leitlinien wie Städte derartige Berichte erstellen können. Im Rahmen dieser Arbeit soll diese Lücke geschlossen werden. Ziel der Arbeit ist die Erstellung eines Orientierungsrahmens zur Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten für Städte in Österreich. Dazu wurde nationale und internationale Literatur und Berichtsrahmen analysiert. Hierbei wurde einerseits ein Fokus auf den DACH-Raum, andererseits auf die derzeit besonders relevanten internationalen Vorgaben der Sustainable Development Goals und der Corporate Sustainabilty Reporting Initiative gelegt. In einer anschließenden Analyse von Nachhaltigkeitsberichten im DACH-Raum wurde zudem erforscht, wie Städte in der Praxis berichten. Es zeigt sich, dass bisher wenig Literatur vorhanden ist, aber bereits Leitlinien wie der Berichtsrahmen Nachhaltige Kommunen für Deutschland oder die Voluntary Local Reviews der Vereinten Nationen erarbeitet wurden. Für Österreich gibt es derzeit keine solche Leitlinie und wenige Berichte. Orientiert an den bestehenden Ansätzen ist eine Berichterstattung dennoch möglich. Inwiefern kann dem Orientierungsrahmen im Anhang 2 entnommen werden. Dieser ist als Beantwortung der Forschungsfrage zu betrachten. Limitationen der Arbeit ergeben sich insbesondere durch die Methodik. Hier fehlt die praktische Anwendung des Orientierungsrahmens zur Prüfung dessen Validität sowie eine Betrachtung der Nachhaltigkeitsberichte aus der Perspektive verschiedener Stakeholder. An diese Bereiche anknüpfend kann in Zukunft weitere wissenschaftliche Arbeit durchgeführt werden, um Städten die Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten weiter zu vereinfachen.Sustainability has become increasingly important both nationally and internationally in recent years. Following this trend and recognising the importance of the topic, Austrian cities are also striving to become more sustainable and would like to present their efforts and progress in sustainability reports. However, there are currently no specifications or guidelines in Austria on how cities can prepare such reports. This thesis aims to close this gap. The aim of the work is to create an orientation framework for the preparation of sustainability reports for cities in Austria. To this end, national and international literature and reporting frameworks were analysed. On the one hand, a focus was placed on the DACH region, and on the other hand on the currently particularly relevant international guidelines of the Sustainable Development Goals and the Corporate Sustainability Reporting Initiative. In a subsequent analysis of sustainability reports in the DACH region, research was also conducted into how cities report in practice. It was found that little literature is available to date, but that guidelines such as the Sustainable Communities Reporting Framework for Germany or the United Nations Voluntary Local Reviews have already been developed. There are currently no such guidelines and few reports for Austria. Based on the existing approaches, reporting is nevertheless possible. To what extent can be seen from the orientation framework in Annex 2Translated with DeepL.com (free version)Autorin: Tanja Fließer, BSc.Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Englisc
Potentials and risks of text-based artificial intelligence in institutional nursing education : an empirical study evaluating the utilization of ChatGPT
Die rasante Entwicklung textbasierter Künstlicher Intelligenz (KI) wie ChatGPT ist ein globales Phänomen, das zahlreiche Bereiche grundlegend verändert. Während textbasierte KI zunehmend in unzähligen Bereichen integriert wird, rückt insbesondere ihr Einfluss auf Bildungsprozesse in den Fokus. Diese Masterarbeit widmet sich speziell den Chancen und Risiken von ChatGPT im pädagogischen Kontext und untersucht dessen Einsatzmöglichkeiten in der Ausbildung zur Pflegeperson.Ziel dieser Arbeit ist es, die Potenziale und Herausforderungen des Einsatzes von ChatGPT in der Pflegepädagogik zu untersuchen. Im ersten Teil der Arbeit wird anhand einer umfassenden Literaturrecherche die theoretische Grundlage geschaffen. Dabei werden die Entwicklung von ChatGPT, gesellschaftliche Akzeptanz sowie ethische und rechtliche Aspekte betrachtet. Anschließend folgt eine empirische Untersuchung auf Basis von problemzentrierten Interviews, in der sechs Pflegepädagog*innen befragt wurden.Die Ergebnisse zeigen, dass ChatGPT vielfältige Einsatzmöglichkeiten bietet, insbesondere in der Unterrichtsvorbereitung und im direkten Lehrprozess. Gleichzeitig bestehen Herausforderungen hinsichtlich Verlässlichkeit, ethischer Bedenken und des notwendigen Regelwerks. Die Befragten äußerten sowohl Potenziale als auch kritische Reflexionen zur Rolle der KI in der Ausbildung.Die Arbeit liefert damit eine fundierte Analyse über die Integration textbasierter KI in pädagogische Kontexte und bietet Handlungsempfehlungen für den verantwortungsvollen Einsatz in der Pflegepädagogik.The rapid development of text-based artificial intelligence (AI) such as ChatGPT is a global phenomenon which fundamentally transforms numerous fields. As text-based AI is increasingly being integrated into countless areas, its impact on educational processes is coming into focus. This study specifically investigates potentials and risks of the use ChatGPT in a pedagogical context and explores its possible applications in nursing education.The aim of this study is to analyze the opportunities and challenges of ChatGPT’s use in nursing pedagogy. Firstly, a comprehensive literature review establishes a theoretical foundation. This includes an examination of the development of ChatGPT, societal acceptance, ethical and legal aspects. This is followed by an empirical investigation based on problem-centered interviews with six nursing educators. Results show that ChatGPT offers a wide range of applications, particularly in lesson preparation and direct teaching processes. At the same time, challenges exist regarding reliability, ethical concerns, and the necessary regulatory framework. The respondents highlighted both the potential and the critical aspects of AI’s role in education.Thus, this study provides a well-founded analysis of the integration of text-based AI into pedagogical contexts and offers recommendations for the responsible use of AI in nursing education.Andrea GenserMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc
Mind on fire. Coping Strategies for Firefighters Dealing with Psychologically Stressful Incidents
Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Umgang von Feuerwehrmitgliedern mit psychisch belastenden Einsätzen, wobei der Fokus auf den selbstwirksamen Bewältigungsstrategien der Betroffenen liegt – präventiv, während und nach belastenden Einsätzen. Aufbauend auf theoretische Grundlagen sowie eigenen quantitativen und qualitativen Studien werden zentrale Belastungsfaktoren, typische Reaktionen und Warnsignale sowie hilfreiche Strategien zur Stressbewältigung identifiziert. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass psychische Belastungen sehr unter-schiedlich wahrgenommen werden und individuelle Faktoren wie persönliche Lebenssituation, Resilienz, bisherige Erfahrungen und psychische Verfassung eben-so eine Rolle spielen wie soziale Unterstützung und eine offene Kommunikation innerhalb der Feuerwehr. Insbesondere soziale Unterstützung durch Kameradschaft, offene Kommunikation und die Bereitschaft, Hilfe anzunehmen, erweisen sich als entscheidende Schutzfaktoren. Wesentliche Risikofaktoren sind neben der außergewöhnlichen Schwere eines Einsatzes insbesondere Belastungssituationen mit dem Erleben von Hilflosigkeit, Kontrollverlust und persönlichem Bezug. Die Stu-die zeigt, dass Psychoedukation, regelmäßige Übungen sowie eine aktive Auseinandersetzung mit dem Erlebten – etwa durch Gespräche oder professionelle Hilfe – essenziell sind, um die Bewältigung von Stress und Traumata zu erleichtern. Dar-über hinaus wird eine bewusste Selbstfürsorge empfohlen, die auf einem gesunden Lebensstil, emotionaler Verarbeitung, sozialer Vernetzung und einer ausgewogenen Work-Life-Balance basiert. Zudem wird die Bedeutung von Führungskräften hervorgehoben, die durch ihr Vorbild eine Kultur der Offenheit fördern können. Ei-ne Kombination aus präventiven Maßnahmen, selbstwirksamen Bewältigungsstrategien und gezielter Nachsorge bildet die Grundlage für die Resilienz von Feuerwehrkräften im Umgang mit psychisch belastenden Einsätzen.This thesis focuses on how firefighters cope with psychologically stressful operations, emphasizing the self-effective coping strategies employed by affected individuals — before, during, and after challenging incidents. Building on theoretical foundations as well as quantitative and qualitative studies conducted by the author, key stress factors, typical reactions and warning signs as well as effective stress management strategies are identified. The findings affirm that psychological stress is perceived very differently and is influenced by individual factors such as personal life situation, resilience, previous experiences, and mental state, as well as open communication within the fire service and by social suppor. In particular social support through camaraderie, open communication, and the willingness to seek help prove to be crucial protective factors. Significant risk factors include, besides the exceptional severity of the event, situations involving feelings of helplessness, loss of control, and personal connection. The study underlines the importance of psychoeducation, regular training exercises, and active processing of experiences — through conversations or professional help - to facilitate coping with stress and trauma. Furthermore, deliberate selfcare based on a healthy lifestyle, emotional processing, social networking, and a balanced work-life integration is recommended. The role of leadership is also emphasized, as leaders can foster a culture of openness through their example. A combination of preventive measures, self-effective coping strategies, and targeted aftercare forms the foundation for the resilience of firefighters in dealing with psychologically stressful operations.Anna-Maria PammerMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc