University of Graz

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    Employee referral programs from individual and organizational perspectives. An analysis based on an Austrian IT company

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    Mitarbeiterempfehlungsprogramme gewinnen in wettbewerbsintensiven Arbeitsmärkten zunehmend an Bedeutung, da sie qualifizierte Bewerbende über persönliche Netzwerke identifizieren und die Rekrutierungseffizienz steigern. Allerdings ist die Teilnahme der Belegschaft an Mitarbeiterempfehlungsprogrammen nicht garantiert, da Anreize und Risiken unterschiedlich wahrgenommen werden. Diese Arbeit untersucht, welche Faktoren die Teilnahmebereitschaft der Mitarbeitenden beeinflussen und analysiert, wie individuelle Motivationen mit den Organisationszielen in Einklang gebracht werden können. Die Untersuchung basiert auf einem Drei-Komponenten-Modell, das extrinsische, intrinsische und prosoziale Motivationen umfasst. Die theoretische Grundlage bildet die Valenz-Instrumentalitäts-Erwartungs-Theorie von Viktor Vroom. Sie beschreibt Motivation als Produkt der Erwartung an den Handlungserfolg, der Instrumentalität, dass diese Handlung zu einem gewünschten Ergebnis führt, und der Valenz, die den subjektiven Wert dieses Ergebnisses beschreibt. Diese Theorie ermöglicht eine Betrachtung individueller und organisationaler Perspektiven und identifiziert Synergien sowie Konflikte, die sich aus der Zusammenführung beider Perspektiven ergeben. Die Forschungsfrage wird durch Experteninterviews mit Mitarbeitenden eines österreichischen IT-Unternehmens beantwortet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Teilnahmebereitschaft an Mitarbeiterempfehlungsprogrammen durch eine Kombination extrinsischer, intrinsischer und prosozialer Motivationen beeinflusst wird. Eine Gestaltung von Anreizsystemen, die unterschiedliche Präferenzen berücksichtigt, fördert nicht nur die Empfehlungsbereitschaft, sondern unterstützt auch Unternehmensziele wie Fluktuationssenkung und gesteigerte Performance. Ein Ansatz, der individuelle und organisationale Perspektiven vereint, kann Rekrutierungskosten senken und die Unternehmensbindung stärken.Employee referral programs are becoming increasingly important in competitive labor markets, as they facilitate the identification of qualified candidates through personal networks and enhance the efficiency of recruitment processes. However, workforce participation in employee referral programs is not assured, as incentives and risks are perceived differently. This study examines the factors influencing employees' willingness to participate and analyzes how individual motivations can be aligned with organizational objectives. The research is based on a three-component model that integrates extrinsic, intrinsic, and prosocial motivations. The theoretical framework is provided by Victor Vroom's Expectancy Theory of Motivation, which views motivation as the product of the expectation of success in an action, the instrumentality that this action leads to a desired outcome, and the valence that describes the subjective value of this outcome. This theory allows for a differentiated examination of individual and organizational perspectives and identifies synergies as well as conflicts that arise from the integration of both perspectives. The research question is addressed through expert interviews conducted with employees of an Austrian IT company. The findings show that participation in employee referral programs is influenced by a combination of extrinsic, intrinsic, and prosocial motivations. Targeted incentive systems that consider different preferences not only increase referral willingness but also support strategic goals such as reducing turnover and enhancing performance. An approach that integrates individual and organizational perspectives reduces recruitment costs while simultaneously strengthening employees' commitment to the organization.Stefanie Ettl, BScEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 81-91Masterarbeit Universität Graz 202

    Patientengespräch Patientengesprächen Patientinnengespräch Patientinnengesprächen

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    Diese Masterarbeit untersucht die Rolle des Dolmetschens bei Arzt/Ärztin-Patient:innen-Gesprächen mit Personen mit Migrationshintergrund und (Verdacht auf) Demenz in österreichischen Spezialambulanzen. Im Mittelpunkt stehen zwei Forschungsfragen: Erstens, was aktuell über die kommunikativen Aspekte in Gesprächen zwischen Ärzt:innen und Patient:innen mit Migrationshintergrund sowie Demenz oder Demenzverdacht bekannt ist, welche Herausforderungen daraus entstehen und welche Rolle das Dolmetschen dabei spielt. Zweitens wird die konkrete Rolle des Dolmetschens in diesen spezifischen Gesprächssituationen in österreichischen Spezialambulanzen untersucht. Die empirische Basis bilden sieben Expert:inneninterviews, die mit der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden. Die Literaturrecherche zeigt, dass das Dolmetschen für Personen mit Migrationshintergrund und Demenz in anderen Ländern bereits wissenschaftlich behandelt wird. In Österreich jedoch findet das Thema bisher noch kaum Beachtung und das obwohl die befragten Ärzt:innen berichten, dass sie im klinischen Alltag regelmäßig mit Patient:innen mit Migrationshintergrund und Demenz zu tun haben. Dabei kommen ebenfalls Dolmetscher:innen, vorwiegend Ad-hoc-Dolmestcher:innen, zum Einsatz. Die Ergebnisse der Analyse zeigen deutlich, dass Dolmestcher:innen in der Versorgung von Patient:innen mit Migrationshintergrund und einer Demenzerkrankung eine wichtige Rolle spielen. Jedoch zeigt die Analyse auch, dass die Gesundheitseinrichtungen mit der Herausforderung einer barrierefreien, mehrsprachigen Versorgung allein gelassen werden, durch einen Mangel an verfügbaren Dolmestcher:innen oder mangelhaften Strukturen, die Bezahlung und die Bereitstellung der Dolmestcher:innen betreffend. Die Arbeit leistet deshalb einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen und praktischen Sensibilisierung für bestehende Versorgungslücken und Kommunikationsbarrieren in medizinischen Gesprächen mit Patient:innen mit Migrationshintergrund und (Verdacht auf) Demenz. Sie zeigt strukturelle Handlungsbedarfe auf, die angesichts der demografischen Entwicklung und der zunehmenden sprachlichen Diversität der Bevölkerung in Österreich von besonderer Relevanz sind.This thesis examines the role of interpreting in medical consultations involving patients with a migration background and (suspected) dementia, with a specific focus on specialist outpatient clinics in Austria. Despite the growing linguistic and cultural diversity of the population, the intersection of dementia care and multilingual communication remains largely overlooked in Austrian healthcare research and practice. This study addresses two key questions: What communicative challenges arise in medical encounters with migrant patients affected by dementia, and how is interpreting currently integrated into these conversations. To explore these issues, seven expert interviews were conducted with medical specialists and analyzed using Mayring’s qualitative content analysis. Findings highlight the essential role interpreters, often ad hoc, play in facilitating communication in these complex situations. Additionaly, the study reveals significant structural gaps: healthcare providers are frequently left without sufficient institutional support, lacking both trained interpreters and sustainable frameworks for organizing and financing interpreting services. By drawing attention to these systemic shortcomings, this thesis contributes to the broader discourse on equitable healthcare and underlines the urgent need for policy reforms, particularly in view of Austria’s demographic change and the increasing linguistic diversity of its population.vorgelegt von Hannah-Helena Erös, BAMasterarbeit Universität Graz 202

    "Legal framework of research data management at universities" : analysis of an AI generated thesis in the context of good scientific practice

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    Die vorliegende Arbeit untersucht die Implikationen des Einsatzes generativer Künstlicher Intelligenz (KI) beim Verfassen rechtswissenschaftlicher Abschlussarbeiten vor dem Hintergrund der Standards Guter Wissenschaftlicher Praxis. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und dem zunehmenden Einsatz von KI-Systemen in der wissenschaftlichen Forschung entstehen neue Herausforderungen für etablierte akademische Standards. Insbesondere in der Rechtswissenschaft, die eine spezifische Argumentationsstruktur und Begründungssystematik erfordert, stellt sich die Frage nach der Vereinbarkeit von KI-generierten Texten mit methodischen und normativen Anforderungen.Die Arbeit adressiert drei zentrale Forschungsfragen: Zunächst wird das Konzept des (rechts-)wissenschaftlichen Arbeitens und die Einordnung von Abschlussarbeiten in diesem Kontext untersucht. Weiterhin werden die bestehenden verbindlichen Vorschriften für Abschlussarbeiten dargestellt und analysiert. Schließlich wird evaluiert, inwieweit aktuelle KI-Systeme in der Lage sind, die identifizierten Kriterien einer rechtswissenschaftlichen Abschlussarbeit zu erfüllen.Den Kern der Untersuchung bildet die Analyse der systematischen und inhaltlichen Korrektheit einer mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellten rechtswissenschaftlichen Bachelorarbeit. Dabei werden die Hypothesen überprüft, ob eine mittels aktueller KI-Systeme (Stand Dezember 2024) generierte rechtswissenschaftliche Bachelorarbeit den Anforderungen der Guten Wissenschaftlichen Praxis entspricht und ob für deren Rechtskonformität eine über das reine Prompten hinausgehende Eigenleistung der Autorin bzw. des Autors erforderlich ist.Die Arbeit umfasst sowohl eine theoretische Auseinandersetzung mit den Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens in der Rechtswissenschaft als auch eine praktische Evaluation KI-generierter Texte. Dabei werden insbesondere Aspekte wie die eigenständige Leistung, methodische Korrektheit, Verlässlichkeit sowie Transparenz und Nachprüfbarkeit von Quellen berücksichtigt.This thesis examines the implications of using generative artificial intelligence (AI) when writing law theses against the background of the standards of good academic practice. With advancing digitalisation and the increasing use of AI systems in academic research, new challenges are emerging for established academic standards. Particularly in law, which requires a specific argumentation structure and system of reasoning, the question arises as to the compatibility of AI-generated texts with the methodological and normative requirements of the field.The thesis addresses three central research questions: Firstly, the concept of (legal) academic work and the categorisation of theses in this context are examined. Furthermore, the existing binding regulations for theses are presented and analysed. Finally, the extent to which current AI systems are able to fulfil the identified criteria of a legal academic thesis is evaluated.The core of the thesis is the analysis of the systematic and content-related correctness of a bachelor thesis in law that was written by artificial intelligence. The hypothesis is examined as to whether a bachelor's thesis in law generated using current AI systems (as of December 2024) meets the requirements of good scientific practice and whether the author's own contribution beyond mere prompting is required for its legal conformity.The thesis includes both a theoretical examination of the fundamentals of academic work in law and a practical evaluation of AI-generated texts. The findings provide valuable insights for the responsible use of AI technologies in academic contexts and contribute to the development of ethical and legal standards in digital academic practice.vorgelegt von Sebastian RousDiplomarbeit Universität Graz 202

    Pharmacotherapy of familial hypercholesterolemia with particular focus on the PCSK9 inhibitor inclisiran

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    Die familiäre Hypercholesterinämie (FH) ist eine größtenteils autosomal-dominant, seltener autosomal-rezessiv vererbte Erkrankung, welche zu den Fettstoffwechselstörungen zählt. Diese Erbkrankheit ist durch lebenslänglich erhöhte Serumkonzentrationen des LDL-Cholesterins charakterisiert. ApoB-haltige Lipoproteine, insbesondere das LDL, zählen neben der arteriellen Hypertonie, Diabetes mellitus und dem Rauchen zu den „klassischen Risikofaktoren“ der Atherosklerose. So konnten zahlreiche Studien einen kausalen und kumulativen Zusammenhang zwischen LDL und der Entstehung atherosklerotischer Herz-Kreislauf-Erkrankungen (ASCVD) nachweisen. Aus diesem Grund haben FH-Patienten ein stark erhöhtes Risiko für das frühzeitige Auftreten kardiovaskulärer Ereignisse. Für die heterozygote familiäre Hypercholesterinämie (HeFH) wird eine Prävalenz von 1:313 und für den homozygoten Genotyp (HoFH) eine Prävalenz von 1:160.000 bis 300.000 angenommen. Ein erhebliches Problem stellt die weltweite Unterdiagnostik dar, welche zum einen auf den asymptomatischen Charakter, zum anderen aber auch auf ein mangelndes Bewusstsein für diese Erbkrankheit zurückzuführen ist. Aus diesem Grund ist für eine frühzeitige Diagnose insbesondere ein Screening in der Kindheit und ein Kaskadenscreening der Familienmitglieder von großer Relevanz. Das Ziel dieser Masterarbeit war es über die familiäre Hypercholesterinämie aufzuklären, die relevantesten Therapieoptionen zu beschreiben und den Stellenwert des innovativen siRNA-basierten Wirkstoffs Inclisiran zu diskutieren. Die Therapie der FH setzt auf eine Kombination aus Lebensstilanpassungen und pharmakotherapeutischen Maßnahmen. Bei den schwersten Formen kann zusätzlich eine Lipidapherese erfolgen. Inclisiran ist der erste siRNA-basierte Wirkstoff seiner Klasse und wurde 2020 von der EMA zur Therapie der HeFH zugelassen. Faktoren wie die Kosten und erwartete Ergebnisse bezüglich der Sekundärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen und der Langzeitsicherheit werden den Einsatz von Inclisiran in der Therapie der FH in der Zukunft determinieren.Familial hypercholesterolemia (FH) is primarily an autosomal dominant, and rarely an autosomal recessive, inherited disease that is classified as a lipid metabolism disorder. This hereditary disease is characterized by lifelong elevated serum concentrations of LDL cholesterol. ApoB-containing lipoproteins, especially LDL, are among the “classic risk factors” for atherosclerosis, along with arterial hypertension, diabetes mellitus and smoking. Numerous studies have demonstrated a causal and cumulative relationship between LDL and the development of atherosclerotic cardiovascular disease (ASCVD). For this reason, FH patients have a greatly increased risk of early onset cardiovascular events. The prevalence of heterozygous familial hypercholesterolemia is estimated to be 1:313 and 1:160,000 to 300,000 for the homozygous genotype (HoFH). A significant problem is the worldwide underdiagnosis, which is due to its asymptomatic nature as well as a lack of awareness of this hereditary disease. For this reason, screening in childhood and cascade screening in family members are highly relevant for early diagnosis. The aim of this master's thesis was to provide information about familial hypercholesterolemia, to describe the most relevant therapy options and to discuss the importance of the innovative siRNA-based drug inclisiran. The treatment of FH relies on a combination of lifestyle adjustments and pharmacological therapy. In the most severe cases, lipid apheresis may also be performed. Inclisiran, a first-in-class siRNA-based drug, was approved by the EMA in 2020 for the treatment of HeFH. Factors such as costs and expected outcomes in secondary prevention of cardiovascular disease and long-term safety will determine the use of inclisiran in the treatment of FH in the future.vorgelegt von Anja VogljägerMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Berufs- und Wirtschaftspädagogik Online / Learning Analytics zwischen Unterstützung und BigBrother - Perspektiven von Studierenden auf datenbasierte Lernbegleitung

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    Mit der zunehmenden Verbreitung Künstlicher Intelligenz im Bildungsbereich halten auch datenbasierte Technologien verstärkt Einzug in Lehr-Lern-Kontexte. Learning Analytics wird in diesem Beitrag exemplarisch für diese Entwicklung diskutiert. Auf Basis einer qualitativen Befragung von Studierenden im Masterstudium Wirtschaftspädagogik an der Universität Graz (N=83) wird untersucht, wie diese die Nutzung eines Learning-Analytics-Dashboards wahrnehmen. Die Ergebnisse zeigen ein Spannungsfeld zwischen Unterstützung und Überwachung, Selbststeuerung und Fremdbestimmung. Die datenbasierte Lernbegleitung erweist sich im konkreten Anwendungsszenario als pädagogisch strukturierend und keineswegs neutral. Vor diesem Hintergrund wird diskutiert, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit solchen Systemen gelingen kann. Zur Reflexion dient das Frankfurt-Dreieck als konzeptioneller Bezugsrahmen, das Learning Analytics aus technologisch-medialer, gesellschaftlich-kultureller und interaktionaler Perspektive erschließt. Der Beitrag zeigt, dass eine multiperspektivische Auseinandersetzung einen zentralen Beitrag zur kritisch reflektierten und pädagogisch gestalteten Integration daten- basierter Technologien leisten kann.With the growing presence of artificial intelligence in education, data-driven technologies are becoming increasingly embedded in teaching and learning environments. This paper discusses learning analytics as a representative example of this development. Based on a qualitative survey of students in the Master’s program in Business Education and Development at the University of Graz (N=83), the study explores how learners perceive the use of a learning analytics dashboard. The results reveal a tension between support and surveillance, self-regulation and external control – highlighting that data-driven learning guidance is pedagogically shaping and not neutral. Therefore, the paper examines how responsible use of such systems can be achieved. The Frankfurt-Dreieck serves as a conceptual framework for reflection, enabling the analysis of learning analytics from technological-media, socio-cultural, and interactional perspectives. The findings underscore that a multi-perspective approach provides a valuable basis for the critical, reflective, and pedagogically informed integration of data-driven technologies in education.Version of recor

    Alone, but safe? The relationship between loneliness and psychological safety with job satisfaction and performance under healthy leadership and flexible work arrangement

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    Das Ziel dieser Studie ist es, den Zusammenhang von Einsamkeit und psychologischer Sicherheit am Arbeitsplatz mit Arbeitszufriedenheit und der selbsteingeschätzten Leistung der MitarbeiterInnen zu untersuchen. Darüber hinaus wird der moderierende Einfluss gesunder Führung und verschiedener Formen des flexiblen Arbeitens (Homeoffice, mobiles Arbeiten, Telework, Büroarbeit) berücksichtigt. Die Daten stammen aus der Arbeitswelt-Umfrage 2025 mit einer Stichprobe von 1539 Personen (775 weiblich, 762 männlich, 2 divers). Die Variablen wurden mittels mehrerer Fragebögen erhoben, die Teil einer umfassenderen Studie waren. Es wurden insgesamt zwölf Hypothesen abgeleitet, die auf theoretischen und empirischen Befunden basieren. Die Datenauswertung erfolgt mittels mehreren Moderationsanalysen. Die Ergebnisse zeigten einen negativen Zusammenhang zwischen Einsamkeit und Arbeitszufriedenheit. Ebenso konnte ein negativer Zusammenhang zwischen Einsamkeit und selbsteingeschätzter Leistung bestätigt werden. Die Ergebnisse zeigten ebenfalls positive Zusammenhänge zwischen psychologischer Sicherheit und Arbeitszufriedenheit und mit selbsteingeschätzter Leistung. Gesunde Führung und die Formen des flexiblen Arbeitens moderierten diese Zusammenhänge nicht.The aim of this study is to investigate the relationships between workplace loneliness and psychological safety with job satisfaction and employees’ subjective job performance. Additionally, the moderating effects of health-promoting leadership and different forms of flexible work (home office, mobile work, telework, office work) are considered. The data were obtained from the 2025 Arbeitsweltumfrage with a sample of 1539 individuals (775 female, 762 male, 2 diverse). The variables were measured using several questionnaires that were part of a larger study. A total of twelve hypotheses were derived, based on theoretical and empirical findings. Data analysis will be conducted using multiple moderation analysis. The results showed a negative relationship between loneliness and job satisfaction. A negative relationship between loneliness and subjective job performance was also confirmed. Furthermore, the results revealed positive relationships between psychological safety and job satisfaction, as well as with subjective job performance. Health oriented leadership and forms of flexible work did not moderate these relationships.eingereicht von Laura TafiliMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Creativity: a (white) matter of biological sex? An MRI study on sex differences, white matter, and their relation to creative performance

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    Kreativität ist ein zentrales Merkmal menschlicher Kognition, doch der Zusammenhang zwischen dem biologischen Geschlecht und den neurobiologischen Grundlagen kreativen Denkens ist bislang unzureichend erforscht. Ziel dieser Arbeit war es, geschlechtsspezifische Unterschiede in der kreativen Leistungsfähigkeit zu erfassen, den Zusammenhang zwischen Kreativität und der weißen Substanz zu analysieren und zu prüfen, ob sich diese Zusammenhänge zwischen den Geschlechtern unterscheiden. Bei 142 Erwachsenen wurden kreative Leistungen mit dem Test zum schöpferischen Denken - zeichnerisch (TSD-Z) erfasst und anhand quantitativer sowie fraktioneller Anisotropie aus Diffusionsbildgebung analysiert. Die Ergebnisse zeigten keine signifikanten Unterschiede in der kreativen Gesamtleistung, jedoch erzielten Männer in einer Subskala unkonventioneller Kreativität höhere Werte. Strukturell bestätigten die Befunde die zentrale Bedeutung verteilter Netzwerke wie des Default Mode-, Executive Control- und Salience Networks sowie motorischer Fasertrakte für kreative Kognition. Die geschlechtsspezifischen Analysen verdeutlichten, dass Männer und Frauen auf vergleichbare Netzwerkstrukturen zurückgreifen, diese jedoch unterschiedlich organisieren. Bei Männern waren selektivere und fokussiertere Muster erkennbar, während Frauen stärker von einer flexiblen und integrativen Vernetzung profitierten. Zudem erwiesen sich quantitative und fraktionelle Anisotropie als komplementäre Metriken, wobei die quantitative Anisotropie eine höhere Sensitivität für Zusammenhänge mit kreativer Leistung zeigte. Insgesamt weisen die Ergebnisse darauf hin, dass die Mikrostruktur der weißen Substanz zum Verständnis geschlechtsspezifischer Unterschiede in kreativen Leistungen beiträgt.Creativity is a central feature of human cognition, yet the relationship between biological sex and the neurobiological foundations of creative thinking has so far been insufficiently explored. The aim of this study was to assess sex-specific differences in creative performance, to analyze the relationship between creativity and white matter, and to examine whether these associations differ between the sexes. In 142 adults, creative performance was measured using the Test zum schöpferischen Denken - zeichnerisch (TSD-Z) and analyzed with quantitative and fractional anisotropy derived from diffusion imaging. The results showed no significant differences in overall creative performance. However, men achieved higher scores than women in one subscale of unconventional creativity. Structurally, the findings confirmed the central importance of distributed networks such as the Default Mode, Executive Control, and Salience Networks as well as motor fiber tracts for creative cognition. The sex-specific analyses demonstrated that men and women draw on comparable network structures but organize them differently. In men, more selective and focused patterns were evident, whereas women benefited more from flexible and integrative connectivity. Furthermore, quantitative and fractional anisotropy proved to be complementary metrics, with quantitative anisotropy showing higher sensitivity for associations with creative performance. Overall, the results suggest that the microstructure of white matter contributes to understanding sex-specific differences in creative performance.Julius VoßMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    AmLit / Another Anthropocene: Climate Change, the Anthropocene, and Coastal Indigenous Poetry

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    While scientists have sounded the alarm regarding anthropocentricallyfueled climate change for decades, global governmental and even smallerscale responses to slow or halt this process have sometimes been sluggish or wholly ineffective. Yet Indigenous peoples whose homes are on lands claimed by the United States, particularly coastal peoples, have been engaging with climate change’s effects and working to mitigate them for decades, often using traditional ecological knowledge (TEK). Kyle Powys Whyte, Zoe Todd, Gregory Cajete, and other Indigenous scholars working in the environmental sciences, environmental humanities, and Indigenous studies more broadly have explored and documented how various Indigenous communities are refusingdisplacement from this latest crisis caused by colonization. Indigenous activists and scholars have long connected climate change and theSixth Extinction with settler colonialism and colonization more broadly, noting that the systems responsible for the increased carbon output, namely capitalism, directly result from colonization. Todd and Heather Davis, for example, argue that the Anthropocene’s golden spike should begin with colonization in the 15thcentury, a suggestion taken up in varying degrees by non-Native scholars, such as Mark Maslin and Simon Lewis, and Kathryn Yusoff.This essay examines the work of several Indigenous poets, particularly those belonging to coastal peoples whose homelands are currently claimed by the U.S., such as Craig Santos Perez (CHamoru), dg nanouk okpik (Inupiaq-Inuit),Houston Cypress (Miccosukee), and Thomas Parrie (Choctaw-Apache Tribe of Ebarb) in order to gain insight regarding how these regions and peoples both frame climate change and respond to it through contemporary ecopoetry

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