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    Instagram detox : effects on mental well-being and social connectedness in different contexts after a one-week intervention

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    Soziale Medien spielen in unserem Alltag eine zentrale Rolle. Vor allem junge Menschen nutzen die multimediale Plattform Instagram, um sich zu vernetzen und zu kommunizieren. Seit einiger Zeit werden jedoch negative Folgen dieser Nutzung beobachtet und es ist ein Trend geworden, diese durch einen sogenannten Social Media Detox zu reduzieren. Um zu untersuchen, wie sich ein siebentägiger Detox auf die soziale Verbundenheit und das mentale Wohlbefinden auswirkt und ob sich Gefühle der Verbundenheit auch aus der Instagram-Nutzung ergeben können, verzichteten 91 Nutzer:innen in diesem Zeitraum auf Instagram. Verschiedene ANCOVAs ergaben, dass sich das Wohlbefinden während des Detox signifikant verbesserte. Eine explorative Faktorenanalyse ergab, dass Verbundenheit aus verschiedenen Kontexten entstehen kann: zum einen aus der realen Welt (offline) und zum anderen aus der Nutzung von Instagram. Eine Steigerung der offline Verbundenheit konnte in der vorliegenden Stichprobe nur für wenig emotional stabile Personen gefunden werden. Die soziale Verbundenheit auf Instagram nahm während des Detox signifikant ab. Zudem konnte in dieser Studie gezeigt werden, dass das Wohlbefinden stärker mit der offline Verbundenheit als mit der Instagram Verbundenheit zusammenhängt. Die vorliegende Arbeit betont trotz ihrer Einschränkungen die Relevanz von Instagram-Detox-Maßnahmen für einen gesunden Medienumgang und die Notwendigkeit zukünftiger Forschung. Diese sollte die methodischen Limitationen überwinden und sich auf die Entwicklung individualisierter Empfehlungen konzentrieren, um eine gesunde und ausgewogene Nutzung sozialer Medien im digitalen Zeitalter zu ermöglichen.Social media plays a central role in our daily social lives. Younger people in particular use the multimedia platform Instagram to network and communicate. For some time now, however, negative consequences of this use have been observed and it has become a trend to reduce them through a so-called social media detox. To investigate how a seven-day detox affects social connectedness and mental well-being and whether feelings of connectedness can also result from Instagram use, 91 users abstained from Instagram during this period. Various ANCOVAs showed that well-being improved significantly during the detox. Exploratory factor analysis revealed that connectedness can result from different contexts: on the one hand from the real world (offline) and on the other from the use of Instagram. An increase in offline connectedness in the present sample could only be found for individuals with low emotional stability. Social connectedness on Instagram decreased significantly during the detox. In addition, this study showed that well-being is more strongly related to offline connectedness than to Instagram connectedness. Despite its limitations, this study emphasizes the relevance of Instagram detox practices for healthy media use and the need for future research. Future research should overcome the methodological limitations and focus on the development of individualized recommendations to enable a healthy and balanced use of social media in the digital age.Vorgelegt von: Laura Ganis, BScAbweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der VerfasserinMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Selected legal questions on the judical enforcement packages according to §§ 19, 20 of the Judicial Enforcement Act (Exekutionsordnung - EO) with a special consideration of the concurrence of several judicial enforcement packages

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    Mit 1. Juli 2021 ist die Gesamtreform des Exekutionsrechts (GREx) in Kraft getreten, wodurch nach gut 30 Jahren eine bereits mit der Exekutionsordnungs-Novelle 1991 angestoßene Exekutionsrechtsreform zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden konnte. Im Laufe dieses Reformzeitraums konnten nicht nur sämtliche Exekutionsmittel, sondern auch der allgemeine Teil der Exekutionsordnung weitreichend reformiert werden. Durch die GREx kam es zur Umsetzung zahlreicher „bahnbrechender Änderungen“, die allesamt darauf abzielen, das Exekutionsverfahren für seine Anwender und die hiervon Betroffenen in der Praxis zu verbessern und gesamtheitlich effizienter zu gestalten. Ob eine solche Effizienzsteigerung durch die GREx tatsächlich verwirklicht werden konnte, soll im Rahmen dieser Diplomarbeit in Bezug auf die Exekution auf das bewegliche Vermögen näher beleuchtet werden. Im Mittelpunkt der GREx steht jedenfalls die Exekution zur Hereinbringung von Geldforderungen auf das bewegliche Vermögen, Änderungen wurden daher sowohl bei der Fahrnis- als auch bei der Forderungsexekution vorgenommen, die Exekution auf (vormals andere) Vermögensrechte wurde überhaupt neu gefasst. Letztere umfasst seit der GREx nunmehr auch die Exekution auf Herausgabeansprüche. Neben den Exekutionsmitteln wurde auch der allgemeine Teil der EO teilweise neugestaltet. Geändert wurden die Regelungen zur örtlichen Zuständigkeit sowohl für alle Exekutionsmittel als auch für die Naturalexekution. Exekutionsverfahren zur Hereinbringung einer Geldforderung auf das bewegliche Vermögen werden nunmehr am allgemeinen Gerichtsstand des Verpflichteten gebündelt. Mit der GREx wurde auch das Spezialitätsprinzip zurückgedrängt, betreibenden Gläubigern ist es seither möglich, Exekutionsanträge bei Gericht einzubringen, ohne genaue Angaben zu den Exekutionsmitteln und/oder Exekutionsobjekten machen zu müssen. Ebenfalls neu eingeführt und in dieser Diplomarbeit von besonderer Relevanz sind die Exekutionspakete, nämlich das einfache Exekutionspaket nach § 19 Abs 2 EO und das erweiterte Exekutionspaket nach § 20 EO sowie die Person des Verwalters (in Exekutionssachen), dem von nun an vor allem im Rahmen des erweiterten Exekutionspakets aber auch bei der Exekution auf Forderungen und Vermögensrechte umfangreiche Aufgaben zukommen. Ebenfalls neu geschaffen wurde die Möglichkeit der Ausdehnung der Exekutionsbewilligung sowie die Verbindung von Verfahren gegen denselben Verpflichteten. Weitere Änderungen – in gegenständlicher Arbeit jedoch weniger relevant – wurden im Bereich der einstweiligen Verfügungen in Sachen Schutz vor häuslicher Gewalt sowie im Insolvenzrecht vorgenommen. Neben der Möglichkeit der Beantragung eines Gesamtvollstreckungsverfahrens besteht nunmehr auch die Möglichkeit der Feststellung der offenkundigen Zahlungsunfähigkeit im Exekutionsverfahren, die das Ziel verfolgen soll, diejenigen Exekutionsverfahren hintanzuhalten, auf die sinnvollerweise bereits ein Insolvenzverfahren zur Anwendung kommen sollte.On 1 July 2021, the General Reform of the Judicial Enforcement Law (GREx) came into force, bringing to a successful conclusion, after a good 30 years, a reform of Judicial Enforcement law that had already been initiated with the 1991 amendment to the Judicial Enforcement Code. In the course of this reform period, not only all means of enforcement but also the general part of the Judicial Enforcement Code were extensively reformed. The GREx resulted in the implementation of numerous "ground-breaking changes", all of which are aimed at improving the judicial enforcement procedure for its users and those affected by it in practice and making it more efficient overall. Whether such an increase in efficiency could actually be realised through the GREx will be examined in more detail in this thesis with regard to the judicial enforcement on movable assets. In any case, the GREx focuses on the judicial enforcement for the recovery of monetary claims against movable assets; changes have therefore been made to both the judicial enforcement against movable assets and the judicial enforcement against claims. In addition to the means of judicial enforcement, the general part of the Judicial Enforcement Law has also been partially reorganised. The regulations on local jurisdiction have also been amended. Judicial enforcement proceedings for the recovery of a monetary claim on movable assets are now bundled at the general place of jurisdiction of the obligor. With the GREx, the principle of speciality has also been pushed back; it is now possible for enforcing creditors to submit judicial enforcement applications to the court without having to provide precise information on the means of judicial enforcement and/or the objects of judicial enforcement. Also newly introduced and of particular relevance in this diploma thesis are the judicial enforcement packages, namely the simple judicial enforcement package pursuant to Section 19 (2) EO and the extended judicial enforcement package pursuant to Section 20 EO as well as the person of the legal administrator (in judicial enforcement matters), who from now on has extensive duties, particularly in the context of the extended judicial enforcement package but also in the judicial enforcement of claims and other asset rights. Another new feature is the possibility of extending the authorisation of judicial enforcement and combining proceedings against the same obligor.vorgelegt von Martin BrunnerAbweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der VerfasserinDiplomarbeit Universität Graz 202

    Surrogacy in Austria? : limits and possibilities

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    Der unerfüllte Kindeswunsch sowie die Unmöglichkeit ein Kind zu gebären, stellt für machen Paare ein Problem dar. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Lösungsmöglichkeiten, die die österreichische Rechtsordnung in diesem Zusammenhang bietet. In Österreichs sind verschiedene Methoden der medizinisch unterstützen Fortpflanzung zugelassen, nicht jedoch die Leihmutterschaft. Diese ist aber teilweise im Ausland erlaubt. Österreichische Paare mit unerwünschtem Kinderwunsch greifen daher zT auf eine Leihmutter im Ausland zurück. Nun stellt sich die Frage, nach der rechtlichen Zuordnung des Wunschkindes. Fraglich ist, ob die Wunscheltern rechtliche Eltern des Kindes werden können oder ob die Leihmutter die rechtliche Mutter des Kindes ist. Diese Zuordnung ist insbesondere für das Kind wichtig, da davon seine obsorge-, unterhalts-, vermögens- und erbrechtliche Ansprüche abhängen.Im Zuge dieser Arbeit wird erarbeitet, welche Möglichkeiten es gibt, mit der die Wunscheltern rechtliche Eltern des Kindes werden können. Dafür wird einerseits die EGMR Judikatur zum Thema Leihmutterschaft aufgearbeitet. Daraus lässt sich ableiten, dass das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens nach Art 8 EMRK bei der Verweigerung der Anerkennung, dass die Wunscheltern die rechtlichen Eltern des Wunschkindes sind zT verletzt wird. Wollen die Mitgliedstaaten Art 8 EMRK nicht verletzen, müssen sie die Wunscheltern als rechtliche Eltern des Kindes anerkennen bzw. müssen sie eine Methode zur Verfügung stellen, mit der die Wunscheltern rasch und effektiv rechtliche Eltern des Kindes werden können, wenn das Wunschkind mit mindestens einem Wunschelternteil genetisch verwandt ist.In Österreich erfolgt diese Anerkennung primär nach dem Anerkennungsverfahren gem. §§ 91 a ff AußStrG analog. Scheitert das Anerkennungsverfahren oder liegt keine anerkennungsfähige ausländische Statusentscheidung vor, haben die nationalen Behörden die rechtliche Zuordnung des Wunschkindes vorzunehmen. Dafür haben sie anhand des IPRG festzustellen, welches materielle Recht auf die Abstammungsfrage des Wunschkindes anzuwenden ist. Bei der Frage des anzuwendenden Rechts gibt es verschiedene Ansätze in der Lehre, über welchen Anknüpfungspunkt im IPRG auf das anzuwendende Recht geschlossen werden soll. Diese verschiedenen Theorien, sowie die Argumentation des VfGH darüber, dass die ausländischen Regelungen iZm der Leihmutterschaft Eingriffsnormen sind, werden näher erläutert. Je nach Anknüpfungspunkt kann es zur Anwendung von österreichischem oder ausländischem Sachrecht kommen. Bei Anwendung von österreichischem Sachrecht wird die Abstammungsfrage nach dem ABGB beurteilt und ist somit gem. § 143 ABGB die Leihmutter die rechtliche Mutter des Kindes. Anders sieht das Ergebnis bei Anwendung vom fremden Sachrecht aus.The unfulfilled desire to have a child and the inability to have a child is a problem for some couples. This paper deals with the possible solutions that the Austrian legal system offers in this context. In Austria, various methods of medically assisted medically assisted reproduction are permitted in Austria, but not surrogacy. However, this is partly permitted abroad. There are therefore constellations in which Austrian couples resort to a surrogate mother abroad. The question now arises as to the legal allocation of the intended child. It is questionable whether the intended parents can become the legal parents of the child or whether the surrogate mother is the legal mother of the child. This classification is particularly important for the child, as its property rights depend on it.In the course of this work, the possibilities for the intended parents to become the legal parents of the child are examined. To this end, the ECtHR case law on surrogacy is reviewed. From this it can be deduced that the right to respect for private and family life under Art. 8 ECHR is partially violated if the intended parents are not recognized as the legal parents of the intended child. If the Member States do not wish to violate Art. 8 ECHR, they must recognize the intended parents as the legal parents of the child or they must provide a method by which the intended parents can quickly and effectively become the legal parents of the child if the intended child is genetically related to at least one intended parent.In Austria, this recognition is primarily carried out in accordance with the recognition procedure pursuant to §§ 91 a ff AußStrG analogously. If the recognition procedure fails or if there is no recognizable foreign status decision, the national authorities must carry out the legal attribution of the intended child. To do this, they must use the IPRG to determine which substantive law is applicable to the question of parentage of the intended child. With regard to the question of the applicable law, there are various approaches in the doctrine as to which connecting factor in the IPRG should be used to determine the applicable law. These different theories, as well as the argumentation of the Constitutional Court that the foreign regulations in connection with surrogacy are interfering norms, are explained in more detail. Depending on the connecting factor, Austrian or foreign substantive law may apply. If Austrian substantive law is applied, the question of parentage is assessed in accordance with the Austrian Civil Code (ABGB) and the surrogate mother is therefore the legal mother of the child in accordance with Section 143 ABGB. The result is different if foreign substantive law is applied.Carina BauerAbweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der VerfasserinDiplomarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    How influencers influence : a corpus analysis of sponsored Instragram posts

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    Diese Thesis untersucht gesponserte Instagram-Posts, um häufige lexikalische Entscheidungen und die genrespezifischen Unterscheidungsmerkmale der Werbesprache auf dieser Plattform zu identifizieren. Darüber hinaus wird deutlich, wie unterschiedlich die Verwendung der Werbesprache in gesponserten Instagram-Posts von der Verwendung im Vergleich mit traditionellen Medien ist. Die Studie untersucht zahlreiche sprachliche Merkmale, insbesondere im Hinblick auf die Verwendung von Pronomen, Hashtags, die Zeitform Entscheidungen, den strategischen Einsatz von Adjektiven, Akronymen und die Verwendung des Emojis. Die computergestützte Diskursanalyse zeigt von der Werbesprache in der Struktur und dem Ton eine erkennbare Veränderung, die in gesponserten Instagram-Posts Erzähl Orientierter Stil, geprägt von einem lässigen Ton, verwendet wird. Außerdem deuten die Ergebnisse darauf hin, dass lexikalische Entscheidungen einen erheblichen Einfluss darauf haben, wie Identität geschaffen sowie gestärkt und wie auf Instagram das Gemeinschaftsgefühl gefördert wird.This thesis investigates sponsored Instagram posts to identify frequent lexical choices and distinctive genre-specific characteristics of the language of advertising on this platform. Moreover, it reveals how the use of language of advertising on sponsored Instagram posts differs from the usage found in traditional media.The study examines numerous linguistic features, notably pronoun usage, hashtags, tense choices, the strategic deployment of adjectives, acronyms, and the usage of emojis. The computer-mediated discourse analysis reveals a discernible change in the structure and tone of language of advertising used in sponsored Instagram posts, with a tendency towards a narrative-driven style characterized by a casual tone. Additionally, results suggest that lexical choices have a significant impact on how identity is created and reinforced as well as how a sense of community is fostered on Instagram.vorgelegt von Elif BezirhanLiteraturverzeichnis: Blätter 127-131Masterarbeit Universität Graz 202

    Protecting critical infrastructure in a state of emergency. A critical analysis of the political options for action from a legal perspective

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    Der Schutz kritischer Infrastruktur ist sowohl während der Pandemie, als auch im Rahmen der durch den Ukrainekrieg bedingten Energiekrise in den Fokus politischer Überlegungen und politischen Handelns getreten. Erstmals seit Ende des Kalten Krieges sind Formen der hybriden Kriegsführung in Europa nicht mehr ausgeschlossen und Österreich ist trotz seiner Neutralität von dieser Entwicklung nicht ausgenommen. Zudem ist das neutrale Österreich als EU-Mitglied an den Sanktionen gegen Russland beteiligt und wird umgekehrt auch von Russland als unfreundlicher Staat eingestuft und so in seiner Energiesicherheit gefährdet. Während der Pandemie ging es vor allem darum, die Funktionsfähigkeit bestimmter zur Versorgung der Bevölkerung notwendiger Schlüsselbereiche, wie die des Gesundheitssektors, der Lieferketten des Lebensmittelhandels oder der Strom- und Wasserversorgung aufrecht zu erhalten. Das staatliche Handeln ist damit in der augenblicklichen Situation mit der ungleich schwierigeren Aufgabe konfrontiert, bestimmte Elemente der Infrastruktur gegen feindliche Einflussnahme und vor direkter oder indirekter Schadwirkung zu schützen. Cyberangriffe und Desinformationskampagnen gehören hierbei genauso zum Repertoire, wie Sanktions- und Embargomaßnahmen, die gerade jetzt im Winter zur größten Energiemangellage seit dem Zweiten Weltkrieg zu werden drohen. Wie die Sprengung der Pipelines Nordstream I und II gezeigt hat, kann in dieser Lage auch der Einsatz physischer Gewalt nicht ausgeschlossen werden. In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, inwieweit der Staat befähigt ist, dieser komplexen und - in der Natur der Sache - auch diffusen Aufgabe der Krisenvorsorge und Bewältigung nachzukommen, und welche verfassungsrechtlichen Konfliktfelder und Schwierigkeiten in dieses Problemfeld hineinwirken. Ziel dieser Arbeit ist es nun, Stärken und auch Schwächen in den derzeitigen Instrumenten zum Schutz kritischer Infrastruktur aufzuzeigen, um letztendlich in einem Fazit den Ausblick auf einen optimalen Schutz der kritischen Infrastruktur zu wagen.In einem ersten Schritt wird bestimmt, was kritische Infrastrukturen sind und mit welchem Sicherheitsbegriff gearbeitet wird, um den Schutz kritischer Infrastrukturen zu erreichen.Zunächst wird hierbei die europäische Ebene in das Zentrum der Analyse gerückt. Da die maßgeblichen Bestimmungen in diesem Kontext auf europäischer Ebene noch in Entwicklung, bzw. noch nicht umfassend umgesetzt sind, soll die europäische Atomaufsicht als analoge Organisationsstruktur betrachtet werden. Einerseits verfügt die europäische Atomaufsicht seit Jahrzehnten über gemeinsame Standards und Verfahren auf der supranationalen Ebene, andererseits ist die Kernenergie ein besonders vulnerables Element der kritischen Infrastruktur. Kernkraftwerke sind nicht nur wichtige Stromerzeuger, ihre Brennstoffe (Uran und Plutonium) können zugleich auch für nukleare Waffen genutzt werden, und nicht zuletzt würde eine Havarie in diesem Bereich zu weitreichenden und nachhaltigen Gesundheitsfolgen für Mensch und Natur führen. Als Case-Study wird der erste europaweite Atomalarm im Zusammenhang mit dem Kühlmittelleck des Kernkraftwerkes Krško angeführt, um hier aus dem Blickwinkel der Subsidiarität zu untersuchen, wo und in welchem Ausmaß politische Verantwortung zu verorten ist und welche Schlussfolgerungen für die Effektivität und Wirksamkeit der Maßnahmen zu treffen sind.Im Folgenden findet eine kritische Sichtung der Rechtslage auf Bundes- und Landesebene statt. Es wird untersucht, wie das österreichische Programm zum Schutz der kritischen Infrastrukturen aufgebaut ist, welche zentralen Akteure involviert sind und welche möglicherweise noch einbezogen werden sollten. Auch wird in diesem Schritt untersucht, wo und in welcher Form der Schutz kritischer Infrastruktur mit dem Schutz von Grundrechten kollidieren könnte, und welche Schlussfolgerungen für die Effektivität und Wirksamkeit der Maßnahmen zu treffen sind. Ferner wird die Aufrechterhaltung der Handlungsfähigkeit staatlicher Organe zum Schutz kritischer Infrastruktur im bundesweiten Krisenfall untersucht. Hierbei werden sowohl bestehende Gesetze, aber auch das neue Bundeskrisensicherheitsgesetz einer kritischen Analyse unterzogen. In einem dritten Schritt wird das grundsätzliche Verhältnis zwischen privatwirtschaftlich organisiertem Markt und Staat bei der gemeinsamen Aufgabe des Schutzes kritischer Infrastruktur untersucht. Es werden die Instrumente des Staates zur Regulierung und Steuerung bestimmter Märkte oder Marktsegmente kritisch analysiert. Zudem wird der Themenkomplex staatlicher Direktinvestitionen als Mittel politischer Machtausübung näher untersucht. Abschließend wird versucht, die aus den vorigen Kapiteln resultierenden Erkenntnisse zu einem Fazit zusammenzuführen.The protection of critical infrastructure has become the focus of political consideration and action both during the pandemic and in the context of the energy crisis caused by the war in Ukraine. For the first time since the end of the Cold War, forms of hybrid warfare are no longer ruled out in Europe and Austria is not exempt from this development despite its neutrality. In addition, as an EU member, neutral Austria is involved in the sanctions against Russia and, conversely, is also classified by Russia as an unfriendly state, thus jeopardizing its energy security. During the pandemic, the main concern was to maintain the functioning of certain key areas necessary to supply the population, such as the healthcare sector, food supply chains and electricity and water supplies.In the current situation, state action is therefore faced with the incomparably more difficult task of protecting certain elements of the infrastructure against hostile influence and direct or indirect damage. Cyber attacks and disinformation campaigns are just as much a part of the repertoire as sanctions and embargo measures, which are threatening to become the biggest energy shortage since the Second World War, especially now in winter. As the blowing up of the Nordstream I and II pipelines has shown, the use of physical force cannot be ruled out in this situation. This paper examines the extent to which the state is capable of fulfilling this complex and - by its very nature - diffuse task of crisis prevention and management, and which constitutional areas of conflict and difficulties have an impact on this problem area. The aim of this paper is to identify the strengths and weaknesses of the current instruments for the protection of critical infrastructure in order to ultimately venture an outlook on the optimal protection of critical infrastructure in a conclusion.The first step is to determine what critical infrastructures are and what security concept is used to protect critical infrastructures.The analysis will initially focus on the European level. As the relevant provisions in this context are still under development at European level or have not yet been fully implemented, European nuclear supervision will be considered as an analogous organizational structure. On the one hand, European nuclear supervision has had common standards and procedures at supranational level for decades; on the other hand, nuclear energy is a particularly vulnerable element of critical infrastructure. Nuclear power plants are not only important power generators, their fuels (uranium and plutonium) can also be used for nuclear weapons and, last but not least, an accident in this area would have far-reaching and lasting health consequences for people and nature. The first Europe-wide nuclear alarm in connection with the coolant leak at the Krško nuclear power plant is cited as a case study in order to examine, from the perspective of subsidiarity, where and to what extent political responsibility should be located and what conclusions should be drawn for the effectiveness and efficiency of the measures.The following section takes a critical look at the legal situation at federal and state level. It examines how the Austrian program for the protection of critical infrastructure is structured, which key players are involved and which should possibly still be included. This step also examines where and in what form the protection of critical infrastructure could conflict with the protection of fundamental rights and what conclusions can be drawn for the effectiveness and efficiency of the measures. Furthermore, the maintenance of the ability of state bodies to act to protect critical infrastructure in the event of a nationwide crisis is examined. Both existing laws and the new Federal Crisis Security Act will be critically analyzed.Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 202

    A sociological analysis of the academization of psychotherapy in Austria

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    Mit einer zunehmenden Akademisierung von Gesundheitsberufen verlieren die Psychotherapeut*innen bei der Betreuung von psychisch (schwer)kranken Menschen allmählich ihre Vormachtstellung im Feld der Psychotherapie. In der Akademisierung der Ausbildung sehen Vertreter*innen des Feldes eine Strategie, ihre Stellung zu verteidigen und die Versorgungsstruktur im psycho-sozialen Raum langfristig zu reformieren. Auf Basis von leitfadengestützten Expert*inneninterviews ist es das Ziel der vorliegenden Masterarbeit eine anfängliche Beschreibung des Feldes der Psychotherapie in Österreich vorzunehmen. Ein feldtheoretischer Zugang ermöglicht es die Dynamiken und Kämpfe, die hinter den Forderungen nach einer Akademisierung der Psychotherapie stecken, herauszuarbeiten. Im Vordergrund stehen zwei Aspekte, die aufeinander verweisen. Einerseits sind die Interessenskonflikte zwischen den Akteur*innen im Rahmen der Gesetzgebung zu beschreiben. Damit zusammenhängend sind andererseits auch die potenziellen Auswirkungen durch das neue Gesetz auf diese Akteur*innen zu beleuchten. Die Analyse zeigt, dass eine praxisorientierte Ausbildung die Vormachtstellung gegenüber anderen Berufsgruppen im Feld markiert. Ohne einen akademischen Abschluss werden Psychotherapeut*innen in institutionellen Settings in der Häufigkeit der Anstellung, wie auch in der Höhe des Gehaltes gegenüber anderen akademisierten Berufsgruppen benachteiligt. Als „Sollbruchstellen“ bei der Verlagerung der Ausbildung zum/zur Psychotherapeut*in an österreichische Hochschulen werden interne Konflikte des wissenschaftlichen Feldes ausgemacht. Dies stellt den Poker um eine Reform der Struktur der psycho-sozialen Versorgung von psychisch (schwer)kranken Menschen in Österreich auf eine fragile Basis. Eine zielgerechte Umsetzung des neuen Gesetzes hätte sowohl positive Auswirkungen auf die Berufsgruppe der Psychotherapeut*innen, wie auch auf die Versorgung von Patient*innen im österreichischen „Psy-Dschungel“.With the increasing academization of healthcare professions, psychotherapists are gradually losing their supremacy in the field of psychotherapy when it comes to caring for mentally ill people. Representatives of the field see the academization of training as a strategy for defending their position and reforming the care structure in the psycho-social field in the long term. Based on guided interviews with experts, the aim of this master thesis is to provide an initial description of the field of psychotherapy in Austria. A field-theoretical approach makes it possible to work out the dynamics and struggles behind the demands for the academization of psychotherapy. The focus lies on two aspects that refer to each other. On one hand, the conflicts of interest between the actors within the framework of legislation must be described. On the other hand, the potential effects of the new law on these actors should also be examined. The analysis shows that practice-oriented training marks the supremacy over other professional groups in the field. Without an academic degree, psychotherapists in institutional settings are disadvantaged in terms of the frequency of employment and the level of salary compared to other academicized professional groups. Internal conflicts in the academic field are identified as "breaking points" that occur when training to become a psychotherapist is transferred to Austrian universities. This puts the poker for a reform of the structure of psycho-social care for mentally ill people in Austria on a fragile footing. A targeted implementation of the new law would have positive effects on both the professional group of psychotherapists and the care of patients in the Austrian "mental health jungle".Albin NeumayrMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Egnlisc

    Influence of next generation sustainable gasoline fuels on detailed hydrocarbon emissions of internal combustion engines

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    Um die Auswirkungen des anthropogenen Klimawandels zu begrenzen, müssen die Emissionen von klimawirksamen Treibhausgasen (THG) drastisch reduziert werden. Nachhaltige Kraftstoffe sind eine Option zur Verringerung der THG-Emissionen im Verkehrssektor, da diese bei ihrer Herstellung CO2 binden und somit über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg eine Reduktion der CO2-Emissionen im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen erreichen. Der Großteil nachhaltiger Kraftstoffe wird nach wie vor aus Biomasse hergestellt und enthält Sauerstoff, wie z. B. Ethanol oder 2-Ethoxy-2-methylpropan, während synthetische Kraftstoffe wie z.B. e-Fuels ein zwar stark wachsendes aber immer noch sehr überschaubares Segment darstellen. Aufgrund ihres Sauer-stoffgehalts können diese Stoffe deutlich andere physikalische und chemische Eigenschaften aufweisen als die sauerstofffreien Kohlenwasserstoffgemische, aus denen herkömmliche fossile Benzinkraftstoffe bestehen. Um die technische Machbarkeit von Kraftstoffen mit hohen Antei-len nachhaltiger Komponenten und die Auswirkungen auf die Emissionen regulierter Schadstoffe zu ermitteln, wurden der Einfluss von sechs verschiedenen Benzinkraftstoffen, die sowohl Sau-erstoffträger als auch e-Fuels enthalten, auf den Motorbetrieb und die Abgasemissionen unter-sucht. Die Kohlenwasserstoffemissionen von zwei Motoren (DI 2-Takt und 4-Takt) in jeweils zwei Betriebspunkten und die jeweils verwendeten Kraftstoffe wurden in Einzelkomponenten-auflösung mittels Gaschromatographie (GC) analysiert. Aufgrund der hohen Auflösung der hier neu entwickelten GC-Methode war es möglich, Trends in der Emissionsbildung in Abhängigkeit von der Kraftstoffzusammensetzung, der Abgasnachbehandlung, dem Motortyp und dem Mo-torbetrieb abzuleiten. Synergien zwischen Sauerstoffträgern und Paraffinen wurden identifiziert, was die Entwicklung von Kraftstoffformulierungen ermöglicht, die sowohl Treibhausgas- als auch Schadstoffemissionen reduzieren können.In order to limit the effects of anthropogenic climate change, emissions of climate-active green-house gases (GHG) must be drastically reduced. Sustainable fuels are an option to reduce GHG emissions in the transport sector, as these fuels bind CO2 during their production and thus achieve a reduction of CO2 emissions over their entire life cycle compared to fossil fuels. The majority of sustainable fuels are still produced from biomass and contain oxygen such as ethanol or 2-ethoxy-2-methylpropane, while synthetic fuels such as e-fuels represent a rapidly growing but still very limited segment. Due to their oxygen content, these substances can have significant-ly different physical and chemical properties than the oxygen-free hydrocarbon mixtures that make up conventional fossil gasoline fuels. To determine the technical feasibility of fuels with high proportions of sustainable components and the impact on emissions of regulated pollutants, the effects on engine operation and exhaust emissions of six different gasoline fuels, containing both oxygenates and e-fuels, were investigated. The hydrocarbon emissions of two engines (DI 2-stroke and 4-stroke) at two operating points each and the fuels used in each case were analyzed in single component resolution using gas chromatography (GC). Due to the high resolution of our newly developed GC method, it was possible to derive trends in emission formation as a function of fuel composition, exhaust gas aftertreatment, engine type, and engine operation. Synergies between oxygenates and paraffins were identified, enabling the development of fuel formula-tions that can reduce both GHG and pollutant emissions.submitted by Dipl.-Ing. Georg Stefan Pfleger, BScLiteraturverzeichnis: Seite 241-257Dissertation Universität Graz 2024Zusammenfassungen in deutscher und englischer Sprach

    Political advertising in the European Union : limits of regulation in the light of the Union's fundamental rights and freedoms

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    Politische Werbung entwickelt sich insbesondere angesichts der stetigen Digitalisierung der Gesellschaft fortlaufend weiter, darüber hinaus treten Phänomene wie die ungewollte Einflussnahme von außen sowie gezielte Desinformation hinzu. All diese Aspekte erschweren den Schutz von legitimen, demokratischen Abstimmungen. Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird untersucht, welche Grenzen die unionalen Grundrechte und Grundfreiheiten einer einschlägigen Gesetzgebung auferlegen.Als Basis für diese Analyse werden eingangs die Bestrebungen der Europäischen Union skizziert, einen Rechtsrahmen zu schaffen, um politische Werbung an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Hierfür werden die Legislativvorschläge der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und des Rats der EU dar- und einander gegenübergestellt, um sie auf ihre Unterschiede hin untersuchen zu können. Im Anschluss daran werden die besonders relevanten Grundrechte der Meinungsäußerungs- und Informationsfreiheit sowie der Medienfreiheit einerseits und das Grundrecht auf Datenschutz andererseits in ihren Grundzügen dargelegt. Weiters wird die Dienstleistungsfreiheit einer näheren Betrachtung unterzogen, um ihren Gewährleistungsgehalt abzubilden.Folgend wird die Grundsatzeinigung der entsprechenden Trilog-Verhandlungen im Hinblick auf die Einhaltung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit analysiert, wobei insbesondere auf die inhomogene Judikatur des Europäischen Gerichtshofs eingegangen wird. Daraus resultierend treten im Hinblick auf eine abschließende Beurteilung der Verhältnismäßigkeit des bevorstehenden Rechtsaktes Schwierigkeiten auf, welche sich vor allem aus der inkonsequenten Anwendung der Teilgrundsätze durch den EuGH ergeben. Abschließend werden rechtsdogmatische und rechtspolitische Fragestellungen beleuchtet und die Trilog-Einigung hinsichtlich ihrer Zielerreichungseignung beurteilt.Political advertising is steadily evolving, especially in view of the constant digitalization of society. Therefore, phenomena such as unwanted external influence and targeted disinformation are also emerging. All of these aspects make it more difficult to protect legitimate, democratic votes. This thesis examines the limits imposed by EU fundamental rights and freedoms on relevant legislation.As a basis for this analysis, the efforts of the European Union to create a legal framework to adapt political advertising to current circumstances are presented at the outset. To this end, the legislative proposals of the European Commission, the European Parliament and the Council of the EU are presented and compared in order to examine their differences. Subsequently, the particularly relevant fundamental rights, such as the freedom of expression and information as well as the freedom of the media on the one hand and the fundamental right to data protection on the other, are presented in their main features. Furthermore, the freedom to provide services will be examined in more detail in order to illustrate its guaranteed content.Subsequently, the outlined agreement of the corresponding trilogue negotiations is analyzed regarding its compliance with the principle of proportionality, with a particular focus on the inhomogeneous case law of the European Court of Justice. Concerning a final assessment of the proportionality of the forthcoming legal act, difficulties arise, which result above all from the inconsistent application of the partial principles by the ECJ. Finally, questions of legal doctrine and legal policy are examined and the trilogue agreement is assessed regarding its suitability for achieving the objectives.vorgelegt von Lukas SteinerDiplomarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    The sleep needs of adolescents and the early morning school start : qualitative study of the sleep habits of secondary level I students in southeast Austria and their attitudes regarding the debate on a later and/or Individualized daily school start

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    Die Masterarbeit befasst sich mit dem Schlafverhalten südost-österreichischer Schüler:innen der Sekundarstufe I und ihren Einstellungen bezüglich eines späteren und /oder individualisierten Unterrichtsbeginns. Ziel war es, Erfahrungen von Schüler:innen zum momentanen Unterrichtsbeginn und Einstellungen zu einer möglichen Veränderung aufzudecken um einen richtungsweisenden Beitrag zur Debatte um die Verschiebung oder die Einführung individualisierter Formen des Unterrichtsbeginns zu leisten. Auch Aufklärung über die vorwiegend genetische Veranlagung des Chronotyps und über dessen natürliche Verschiebung Richtung Abend in der Pubertät, war Ziel dieser Masterarbeit. Durch qualitative Leitfaden-Interviews wurden Daten gesammelt und mit Hilfe einer strukturierten Inhaltsanalyse und dem Programm MAXQDA ausgewertet und kategorisiert. Es konnten folgende Ergebnisse gesammelt werden: Die meisten Schüler:innen sind mit ihren Abendgewohnheiten zufrieden, aber elektronische Geräte, schulische Verpflichtungen und die Präsenz von blauem Licht können das Zubettgehen hinauszögern. Die Stimmung vor dem Zubettgehen ist an Schultagen weniger positiv, als an freien Abenden, aufgrund des bevorstehenden frühen Unterrichtsbeginns. Die durchschnittliche Schlafdauer unter der Woche beträgt 7,22 Stunden, was auf Schlafmangel hinweist. Auch die Verwendung von Hilfsmitteln, wie Weckern, zum Wachwerden unter der Woche deutet auf ein Missverhältnis zwischen biologischer Uhr und den zeitlichen Vorgaben der Schule hin. An schulfreien Tagen gehen die Schüler:innen später ins Bett und schlafen durchschnittlich 8,86 Stunden. Die Ergebnisse zeigen, dass der natürliche Chronotyp einiger Schüler:innen nicht mit dem täglichen Unterrichtsbeginn harmoniert. Fünf der sechs befragten Personen befürworten einen späteren Unterrichtsbeginn für mehr Schlaf und bessere Konzentration. Genannte Nachteile waren Transportprobleme und ein späterer Unterrichtsschluss mit weniger Freizeit. Das Gleitzeitmodell wurde gemischt bewertet, wobei Flexibilität und Eigenverantwortung als positiv hervorgehoben, und eine mögliche Unübersichtlichkeit kritisiert wurden. Ein späterer oder individualisierter Unterrichtsbeginn könnte die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Schüler:innen fördern, erfordert jedoch einer besseren Aufklärung über Chronotypen, deren Veränderung in der Pubertät und die Bedeutung des Schlafs im Schulsystem.This master’s thesis explores the sleep behaviour of secondary school students in south-east Austria and their attitudes towards a later and/or individualized daily school start. The goal was to uncover students’ experiences with the current daily class start time and attitudes towards potential changes, contributing to the debate on shifting or introducing individual forms of the daily school start. The thesis also aims to provide information on the predominantly genetic nature of chronotype and its natural shift towards eveningness during puberty. Qualitative guided interviews were conducted to collect data, which was analysed and categorized using structured content analysis and the MAXQDA program. The following results were obtained: Most students are satisfied with their evening habits, but electronic devices, school obligations and exposure to blue light can delay bedtime. The mood before bedtime is less positive on school nights due to the impending early school start. The average sleep duration during the week is 7,22 hours, indicating sleep deprivation. The use of wake-up aids, such as alarm clocks, on weekdays suggests a mis-match between the biological clock and school schedules. On non-school days, students go the bed later and sleep an average of 8,86 hours. The results indicate that the natural chronotype of some students does not align with the daily class start time. Five out of six participants support a later class start for more sleep and improved concentration. Mentioned drawbacks include transportation issues and a later school dismissal. The flexible time model received mixed reviews, with flexibility and personal responsibility highlighted positively and potential confusion criticized. A later or individualized daily school start could enhance students’ health and performance, but it requires better education on chronotypes, their changes during puberty and the importance of sleep in the education system.Johanna Sophie Kampel-KettnerMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassung in Deutsch und Englisc

    Young people and YouTube fitness content: norms, identities and body perceptions

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    Ziel dieser Masterarbeit ist es, den Einfluss von Social-Media-Inhalten auf Jugendliche im Kontext von Fitness zu verstehen. Zu diesem Zweck wurden Gruppendiskussionen mit Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren durchgeführt. Diese Altersgruppe wurde ausgewählt, da sie sich in einer Übergangsphase durch die Pubertät befindet und Jugendliche in diesem Alter stark von äußeren Faktoren beeinflusst werden. Der Fokus lag auf der Frage, wie sie sich in einer Gruppe Gleichaltriger präsentieren, wenn sie über Fitnessinhalte auf YouTube diskutieren. Die Forschungsfrage, die mit dieser Arbeit beantwortet werden soll, lautet: Wie präsentieren sich Jugendliche vor einer Gruppe Gleichaltriger im Zusammenhang mit Fitnessinhalten auf YouTube? Zur Beantwortung dieser Frage wurde ein qualitativer Ansatz gewählt. Die Diskussion wurde mit einem Videoprompt eingeleitet. Es wurden drei Gruppendiskussionen mit insgesamt 15 Personen durchgeführt. Die Gruppen wurden nach Geschlecht aufgeteilt (weiblich, männlich, gemischt). Die Teilnehmer verinnerlichten Normen wie Fitness, Gesundheit, Aussehen und Stress, die ihr Verhalten und ihre Interaktionen beeinflussten. Der Kontakt mit sozialen Medien beeinflusste die Identitätsbildung und führte zu externen Vergleichen und einem negativen Körperbild. Die Teilnehmer verglichen sich mit Fitness-Influencern und erlebten Frustration, wenn die Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprachen, was zu geringerer Motivation und einer negativen Selbstwahrnehmung führte. Ihre Identität wird sowohl durch die Inhalte von Social Media Plattformen als auch durch den Vergleich mit Gleichaltrigen beeinflusst. Diese Masterarbeit kann dazu beitragen zu verstehen, wie Jugendliche von Fitness-Influencern auf YouTube beeinflusst werden. Die Ergebnisse können aufgrund der Stichprobengröße und des gewählten Ansatzes nicht verallgemeinert werden.This thesis aims to understand the influence of social media content on adolescents in the context of fitness. Therefore, group discussions were conducted with young people between the ages of 14 and 17. This age group was chosen because it is a time of transition due to puberty and young people at this age are highly influenced by external factors. The focus was on how they present themselves to a peer group when discussing fitness content on YouTube. The research question answered by this thesis is: How do young people present themselves to a peer group in the context of YouTube fitness content? A qualitative approach was chosen to answer this question. A video prompt was used to start the discussion. Three group discussions were held with a total of 15 participants. The groups were divided by gender (all female, all male, mixed). Participants internalised norms, including fitness, health, appearance, and stress, which shaped their behaviour and interactions. Social media exposure influenced identity formation, leading to external comparisons and sometimes negative body image. Participants compared themselves to fitness influencers and experienced frustration when results didn't meet expectations, leading to decreased motivation and negative self-perception. By conforming to group norms, participants seek guidance on how to present themselves. Their identities are influenced both by the content of social media platforms and by comparison with other peers. When it comes to their body image, the influence of social media fitness content was also evident. This research can contribute to the understanding of how young people are influenced by fitness influencers on YouTube. The findings are not generalisable due to the sample size and the approach taken.Söser Birgit, MA MAMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

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