University of Graz

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    Interplay of Rps20, Rps3 and Rio2 in cytoplasmic pre-40S maturation

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    Ribosomen spielen in allen Organismen eine entscheidende Rolle im Leben einer Zelle, indem sie mRNA in Aminosäuren und letztendlich Proteine konvertieren. Sie bestehen aus zwei Untereinheiten, nämlich der kleinen 40S- und der großen 60S-Untereinheit. Die eukaryontische Ribosomenbiogenese erfordert die Beteiligung aller drei RNA-Polymerasen, sowie die Mitwirkung von über 200 Assemblierungsfaktoren, welche die streng regulierte, schrittweise Entstehung dieser Ribonukleoproteinkomplexe ermöglichen. Diese Arbeit erforscht die genetische Interaktion zwischen zwei ribosomalen Proteinen, nämlich Rps3 und Rps20, sowie der ATPase Rio2. Rps20 beinhaltet einen Loop, welcher zwei lange β-Stränge verbindet und welcher in der Nähe der rRNA Helix h31 lokalisiert ist- diese wiederum enthält eine Rio2 Bindestelle. Darüber hinaus haben frühere Studien auf einen Zusammenhang zwischen der Kontaktbildung von Rps3 und Rps20 und der Freisetzung des Assemblierungsfaktors Ltv1 hingewiesen. In dieser Arbeit wurden die funktionellen Verbindungen von Rps20, Rps3 und Rio2 weiter untersucht. Die Daten zeigen, dass nicht nur Mutationen von Lysin 7 und Lysin 10, bei denen bereits bekannt war, dass sie zu genetischen Interaktionen führen, sondern auch Mutationen von Lysin 8 und Arginin 9 in Kombination mit Rps3- oder Rps20-Loop Mutationen zu einschneidenden Konsequenzen auf das Zellwachstum führen. Zusätzlich konnte eine genetische Interaktion zwischen Rio2 und Rps20 beobachtet werden, wobei eine Loop-Region von Rio2, die laut prä-40S Strukturen in die Richtung des Rps20-Loops ragt, eine wesentliche Rolle spielt. Abschließend deutete die Veränderung in der Proteinzusammensetzung von prä-ribosomalen 40S Partikeln auf die erheblichen Auswirkungen hin, welche die Abwesenheit vom Rps20-Loop auf den Reifungsprozess der kleinen Untereinheit und folglich auf die Ribosomenbiogenese hat.Ribosomes play a key role in the life of the cell as the machinery that converts the mRNA code into amino acids and consequently proteins in all organisms. They consist of two subunits, namely the small, 40S subunit and the large, 60S subunit. The biogenesis of eukaryotic ribosomes requires assistance of all three RNA polymerases, as well as the participation of more than 200 assembly factors which help create these ribonucleoprotein complexes in a highly regulated and stepwise manner. This study explores the genetic interaction between two 40S ribosomal proteins, namely Rps3 and Rps20, as well as the serine protein kinase Rio2. Rps20 contains a loop connecting two long β-strands, which is positioned in close proximity to the rRNA helix h31, which encompasses one of the binding sites of Rio2. Furthermore, previous studies have indicated a link between Rps3 and Rps20 contact and the release of assembly factor Ltv1. The present study focused on the further examination of the functional connection between Rps20, Rps3 and Rio2. The results suggest that not only amino acid exchanges of lysine 7 or lysine 10, already known to result in genetic interactions, but also exchanges of lysine 8 and arginine 9 of Rps3 lead, in combination with Rps20 loop mutations, to a severe impact on cell growth. Additionally, genetic interaction could be observed between Rio2 and Rps20, with an unstructured loop of Rio2, which, according to pre-40S structures, reaches into the direction of the Rps20 loop, playing an important role. Finally, the change in protein composition of pre-ribosomal 40S particles points to the powerful impact the absence of the Rps20 loop has on the maturation of the small subunit and consequently on ribosome biogenesis.Hajrija Omanić, BSc.Masterarbeit Universität Graz 202

    Acute effects of pre- and post-dynamic exercises combined with foam rolling on the hamstring muscles

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    Das Schaumstoffrollen ist im Sport weit verbreitet. Studien zeigen, dass es nach dem Rollen zu einer akuten Erhöhung der Beweglichkeit und einer Reduktion von Muskelkater kommen kannt. Ob die Leistungsfähigkeit unmittelbar nach dem Rollen gesteigert oder gesenkt wird ist noch nicht so gut bekannt. Bei akuten Dehntrainings wurde gezeigt, dass aktivierende Übungen unmittelbar nach dem Dehnen den Abfall der Leistungsfähigkeit entgegenwirken können. Daher untersucht diese Arbeit t, wie sich die Leistungsparameter der gerollten Muskulatur verändern, wenn davor, danach oder keine aktivierenden Übungen absolviert werden. Zudem wird geprüft, ob es geschlechtsspezifische Unterschiede in der Akutreaktion gibt. Im Bewegungslabor der Karl-Franzens-Universität wurde eine Studie mit 27 ProbandInnen (13 Frauen, 14 Männer) durchgeführt. Nach einer Eingewöhnungstestung besuchten die ProbandInnen das Labor dreimal mit 48 Stunden Pause zwischen den Messungen. Vor und nach der Intervention wurden die Beweglichkeit (ROM), die maximale isometrische (MVIC) und dynamische (MVDC) Kontraktionskraft der Oberschenkelbeuger sowie die maximale Sprunghöhe (CMJ) gemessen. Der Vergleich zeigte bei Frauen signifikant höhere ROM-Werte als bei Männern, während Männer höhere MVIC, MVDC und CMJ-Werte aufwiesen. Ein signifikanter Anstieg des ROM wurde in allen Gruppen beobachtet. Es kam aber zu keinen Änderungen in den anderen Parametern. Geschlechterspezifischen Unterschiede in den Ausgangswerten können auf unterschiedliche Körperzusammensetzungen zurückzuführen sein. Der Anstieg des ROM nach dem Rollen könnte durch eine erhöhte Muskeltemperatur und Schmerzschwelle bedingt sein. Aus zeitökonomischen Gründen ist ein Training mit der Schaumstoffrolle vor dem Wettkampf ausreichend, um den ROM zu steigern und gleichzeitig die Kraftwerte zu erhalten.Foam rolling is a common practice in sports, known for its ability to acutely enhance flexibility and alleviate muscle soreness. However, the immediate effects of foam rolling on performance remain less understood. Research has shown that incorporating activating exercises after acute stretching can counteract performance declines. This study, therefore, explores the impact of activating exercises performed before, after, or not at all in conjunction with foam rolling on muscular performance. Additionally, it investigates potential gender-specific differences in the acute response. Conducted in the movement laboratory of the University of Graz, the study involved 27 participants (13 women, 14 men). After an initial acclimatization session, participants returned to the lab three times, with 48-hour intervals between each visit. Flexibility (ROM), maximum isometric (MVIC) and dynamic (MVDC) contraction strength of the hamstrings, and maximum jump height (CMJ) were measured before and after the intervention. The results revealed that women exhibited significantly higher ROM values than men, while men demonstrated superior MVIC, MVDC, and CMJ values. A significant increase in ROM was observed across all groups, with no notable changes in the other parameters. The gender-specific differences in baseline values may be linked to variations in body composition. The observed increase in ROM following foam rolling could be attributed to elevated muscle temperature and pain threshold. From a time-efficiency perspective, precompetition foam rolling is sufficient to enhance ROM while preserving strength levels.Autor: Daniel BernsteinerMasterarbeit Universität Graz 202

    Resignation due to disability alternatively health issues

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    Ein Arbeitsverhältnis stellt ein Dauerschuldverhältnis dar, das nur durch einen eigenen Beendigungsakt aufgelöst werden kann. Unbefristete Arbeitsverhältnisse enden in der Regel durch Kündigung. Doch eine Kündigung setzt immer die Einhaltung gewisser Fristen und Termine voraus. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten ein Arbeitnehmer hat, dem es insbesondere aus gesundheitlichen Gründen unzumutbar ist eine Kündigungsfrist einzuhalten. Aus diesem Grund beschäftigt sich die vorliegende Diplomarbeit mit dem Austritt wegen Arbeitsunfähigkeit bzw Gesundheitsgefährdung. Zu Beginn folgen allgemeine Ausführungen zur vorzeitigen Auflösung eines Arbeitsverhältnisses. Dafür wird ein Augenmerk auf die einzelnen Rechtsgrundlagen gelegt. Die Austritts- und Entlassungstatbestände sind nicht in einem einzigen Gesetz zu finden, sondern in einer Reihe von Gesetzen, die eine gesamtschauende Betrachtung verlangen. Des Weiteren werden die Voraussetzungen der vorzeitigen Auflösung eines Arbeitsverhältnisses dargelegt und in diesem Zusammenhang erläutert unter welchen Umständen ein derart wichtiger Grund vorliegt, sodass die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses unzumutbar ist. Anschließend werden die Rechtsfolgen der vorzeitigen Auflösung beschrieben. Sodann folgt der Kern der Arbeit, in dem es um die Arbeitsunfähigkeit und die Gesundheitsgefährdung im Einzelnen geht. Die Arbeitsunfähigkeit muss während des aufrechten Arbeitsverhältnisses eintreten. Eine Gesundheitsgefährdung liegt vor, wenn der Eintritt einer Gesundheitsschädigung zu erwarten ist. Ein Kausalzusammenhang mit der Dienstleistung wird nur bei der Gesundheitsgefährdung verlangt. Auch psychische Belastungssituationen am Arbeitsplatz, wie z.B Mobbing, können zum Austritt berechtigen. In den im letzten Kapitel ausgewählten Entscheidungen des OGH zeigt sich, dass stets die Einzelumstände über das Vorliegen eines berechtigten Austrittes wegen Arbeitsunfähigkeit bzw Gesundheitsgefährdung entscheiden.An employment relationship is a continuing obligation that can only be terminated by a separate act of termination. Open-ended employment relationships usually end through termination. However, termination always requires compliance with certain deadlines and dates. In this context, the question arises as to what options are available to an employee who cannot reasonably be expected to adhere to a notice period, particularly for health reasons. For this reason, this diploma thesis deals with resignation due to incapacity for work or health hazards. It begins with general remarks on the premature termination of an employment relationship. To this end, attention is paid to the individual legal bases. The facts of resignation and dismissal are not to be found in a single law, but in a series of laws that require an overall view. Furthermore, the requirements for the premature termination of an employment relationship are set out and, in this context, the circumstances under which such good cause exists that the continuation of the employment relationship is unreasonable are explained. The legal consequences of premature termination are then described. This is followed by the core of the work, which deals with the incapacity for work and the health risk in detail. The incapacity to work must occur during the ongoing employment relationship. A health hazard exists if the occurrence of a health impairment is to be expected. A causal connection with the service is only required in the case of a health hazard. Psychological stress situations in the workplace, such as bullying, can also justify resignation in this sense. The decisions of the Supreme Court selected in the last chapter show that the individual circumstances always determine the existence of a justified resignation due to incapacity for work or health hazards.von Jasmin DumitruDiplomarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    From "red trumpet" to "green F"

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    Gegenstand der nachfolgenden Masterarbeit ist der Zusammenhang zwischen dem künstlerisch-kreativen Ausdrucksbereich und dem Ausdrucksbereich der Musik. Dabei wird das Hauptaugenmerk auf die Komponente der „Farben“ gelegt. Konkret wird die Arbeit aufzeigen, inwiefern diese Komponenten in der Musikgeschichte zusammenhängen und welche Entwicklungen und Werke es in diesem Bereich gibt bzw. gab, welche Analogiebildungen sich über die Jahrhunderte entwickelten, wie diese sich veränderten und wie der Zusammenhang der beiden Komponenten auch in den Lehrplänen der unterschiedlichen Unterrichtsfächer der genannten Schwerpunkte verankert ist. Weiters wird auf das Phänomen der „Synästhesie“ eingegangen, welches immer wieder in der Diskussion um den Zusammenhang von Farben und Musik in den Mittelpunkt rückt.The subject matter of the present master’s thesis is the connection between the artistic-creative realm of expression and the musical one. Its major focus is on the component “colors”. More precisely, the thesis will show to what extent these two components correlate in music history and which compositions and developments there were and still are created in this area. Furthermore, the emerged analogy formations over the years, how they changed, as well as the anchoring of the two components in the curricula of the named subjects will be examined.In addition, the phenomenon of “Synesthesia”, which frequently becomes the focus of attention in the debate about the correlation between colors and music, will be addressed.Julia GrassmuggMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Agent-based modeling optimization for urban green areas : a case study on the city of Graz

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    Durch das kontinuierliche Wachstum der Städte und ihrer Bevölkerung wird die Entwicklung wirksamer Anpassungsstrategien an die Herausforderungen des Klimawandels immer wichtiger. Diese Arbeit befasst sich mit grüner Infrastruktur, insbesondere mit städtischen Grünflächen, und mit der Frage, wie deren Gestaltung optimiert werden kann, um sowohl den physischen als auch den psychischen Nutzen für die Bewohner und Bewohnerinnen der ausgewählten Stadt zu maximieren.Mit Hilfe eines agentenbasierten Modellierungsansatzes unter Verwendung des Programms NetLogo wurde in dieser Arbeit ein Modell entwickelt, das die aktuelle Verteilung von UGAs in mittelgroßen Städten analysieren kann. Unter Berücksichtigung eigens definierter Regeln für die räumliche Verteilung schlägt das Modell dann optimierte Layouts vor, die die Funktionalität der städtischen Grünflächen verbessern. Die Simulation arbeitet mit dem Flächennutzungsplan der jeweiligen Stadt und kann daher mit minimalem Aufwand an die gegebenen städtischen Voraussetzungen angepasst werden.Die Ergebnisse, die auf einer Fallstudie über die Stadt Graz beruhen, bestätigen, dass gleichmäßig verteilte, relativ kleine und strategisch platzierte UGAs die Auswirkungen der städtischen Wärmeinseln erheblich reduzieren und der Mehrheit der Einwohner die gleichen Chancen für einen Zugang zu Grünflächen bieten können. Mit dem Fokus auf Stadtplanung und -entwicklung beleuchten die Ergebnisse dieser Arbeit auch die vielen Vorteile, die mit langgestreckten Grünflächen, wie z.B. Uferpuffern entlang von Flüssen, verbunden sind. Zukünftige Verbesserungen und Forschungen könnten das erstellte Modell zu einem hilfreichen Instrument für die Neugestaltung ökologischerer Städte weiterentwickeln und zur Schaffung nachhaltiger Strategien für die Stadtentwicklung anleiten.With the continuous expansion of cities and their population, developing effective adaptation strategies for challenges posed by climate change is becoming increasingly crucial. This thesis focuses on Green Infrastructure, especially Urban Green Areas (UGAs), and how their layout can be optimized to maximize both physical and mental benefits for the residents of the selected city.By employing an Agent-Based Modeling approach using the program NetLogo, this research successfully created a model capable of analyzing the current distribution of UGAs in mid-sized cities. Following custom-developed spatial distribution rules, the model then proposes optimized layouts that enhance the functionality of Urban Green Areas. The simulation operates based on the land-use plan of cities and can therefore be adapted to any suitable urban framework with minimal changes.The findings, based on a case study on the City of Graz, confirm that evenly distributed, relatively small, and strategically placed UGAs can significantly reduce urban heat island effects and provide equitable access to green spaces for the majority of residents. With a focus on urban planning and development, the outcomes of this thesis also shed light on the many advantages tied to elongated green spaces, such as riparian buffers along rivers. Future improvements and research could further develop the created model into a helpful tool for re-designing new, more ecological cities, guiding the creation of sustainable policies for urban development.author: Rosanna AugelloMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Between continuities, crises and conflicts. The convent of the Cistercian monastery of Rein in times of great political upheaval from the end of the 19th century to the middle of the 20th century.

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    Vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts gab es mannigfaltige politische und gesellschaftliche Verwerfungen und Umbrüche, die ihre Auswirkungen von den höchsten staatlichen und kirchlichen Ebenen bis zu den kleinsten sozialen Gruppierungen zeitigten, dabei wird das Zisterzienserkloster Rein in der vorliegenden Arbeit als paradigmatisches Beispiel untersucht.Die Studie zeigt auf, wie sich der Konvent des Stiftes während der politischen Umbrüche entwickelt hat und wie sich innerklösterliche Prozesse auf die Persönlichkeitsstrukturen der einzelnen Konventualen, die großen Herausforderungen gegenüberstanden, auswirkten. Beginnend mit Abt Vinzenz Knödl (1861–1890) erstreckt sich der Zeitraum der Untersuchung über die Abbatiate von Candidus Zapfl (1891–1900), Franz Sales Bauer (1900–1909), Eugen Amreich (1912–1931), Ernst Kortschak (1931–1945) und Tezelin Jaksch als Administrator (1949–1954).Prägende Gestalt des analysierten Zeitraumes war Abt Ernst Kortschak, dem seit 1945 vorgeworfen wurde, Parteigänger des Nationalsozialismus gewesen zu sein. Aufgrund neuer Quellen – untersucht wurden die schriftlichen Quellen vor allem des Stiftsarchivs Rein und des Archivs des Generalats der Zisterzienser in Rom, aber auch Quellen aus anderen Klosterarchiven des Ordens und des Diözesanarchivs Graz-Seckau – konnte nachgewiesen werden, dass diese Zuschreibung für Abt Kortschak so nicht zutreffen kann.From From the end of the nineteenth century to the middle of the twentieth century, there were many political and social upheavals and transformations that affected the highest levels of state and church down to the smallest social groupings, and the Cistercian monastery of Rein is examined in this study as a paradigmatic example.The study shows how the monastery developed during the political upheavals and how the processes within the monastery affected the personality structures of the individual conventuals, who faced great challenges. Beginning with Abbot Vinzenz Knödl (1861-1890), the period analysed extends through the abbatial administrations of Candidus Zapfl (1891-1900), Franz Sales Bauer (1900-1909), Eugen Amreich (1912-1931), Ernst Kortschak (1931-1945) and Tezelin Jaksch as administrator (1949-1954).The defining figure of the period analysed was Abbot Ernst Kortschak, who had been accused of being a Nazi partisan since 1945. On the basis of new sources - the written sources of the archives of Rein Abbey and the archives of the Generalate of the Cistercians in Rome were analysed, but also sources from other monastery archives of the order and the diocesan archives of Graz-Seckau - it was possible to prove that this accusation cannot be applied to Abbot Kortschak.vorgelegt von Dr. theol. P. David Christian Zettl OCistLiteraturverzeichnis: Seite 360-377Dissertation Universität Graz 2024Zusammenfassung auf deutschArchivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet AT-OeNB pdage

    Procrastination : the widespread phenomenon

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    Zusammenfassung Prokrastination ist ein weit verbreitetes Phänomen und betrifft zahlreiche Individuen in akademischen, beruflichen und persönlichen Kontexten. Es beschreibt die Neigung, wichtige und unangenehme Aufgaben aufzuschieben oder zu vermeiden, oft zugunsten kurzfristiger Befriedigung oder Ablenkung. Diese Verhaltensweise kann zu negativen Konsequenzen wie Stress, Angst, Schuldgefühle, verminderter Leistung und einem geringen Selbstwertgefühl führen. Die vorliegende Masterarbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche, die untersucht, warum Menschen von diesen Handlungsblockaden betroffen sind. Dabei werden sowohl soziale als auch psychologische Faktoren berücksichtigt. Es wird darauf eingegangen, welche Auswirkungen diese auf ihr berufliches und privates Leben haben und wie es ihr emotionales Befinden beeinflusst. Schlussendlich werden erprobte Strategien und Interventionen beleuchtet, die helfen können, die Gewohnheit des Aufschiebens zu reduzieren oder zu überwinden. Ausgehend von den Erkenntnissen der Literaturrecherche wurde eine qualitative empirische Untersuchung anhand von leitfadengestützten teilnarrativen Interviews unternommen. Die Ergebnisse zeigten, dass der Faktor Angst, in unterschiedlichster Form, eine immense Rolle spielt, die beruflichen Auswirkungen mit den privaten großteils korrelieren und die Bewältigungsstrategien mehr in den höheren Berufspositionen Kenntnis und Anwendung finden.Abstract Procrastination is a widespread phenomenon affecting numerous individuals in academic, professional and personal contexts. It describes the tendency to delay or avoid important and unpleasant tasks, often in favor of short-term gratification or distraction. This behavior can lead to negative consequences such as stress, anxiety, guilt, reduced performance and low self-esteem. This master's thesis is based on a comprehensive literature review that examines why people are affected by these behavioral blockages. Both, social and psychological factors are considered. The impact of these factors on their professional and private lives and their emotional well-being is discussed. Finally, proven strategies and interventions are highlighted that can help reduce or overcome the habit of procrastination. Based on the findings from the literature review, a qualitative empirical study was conducted using guided semi narrative interviews. The results showed that the factor of fear, in various forms, plays a significant role, the professional impacts largely correlate with the private ones, and coping strategies are more known and applied in higher professional positions.Martina BikicMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Spatiality, religion, and body: relocating female expriences in post-revolutionary Iran

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    ZusammenfassungIn dieser autoethnografischen Studie untersuche ich die emotionalen, sensorischen undimaginativen Verbindungen zu bestimmten Orten in Isfahan, Iran, sowohl durch meine eigenen Reflexionen (Biografie) als auch durch Gespräche mit anderen. Die Wahl einerevokativen Sprache ist dabei eine bewusste intellektuelle Strategie, um intime und sinnliche Details auf eine Weise zu vermitteln, die über rein deskriptive Darstellungenhinausgeht. Die sinnliche und oft fragmentierte Natur der Erinnerung, wie sie in dieser Arbeit behandelt wird, lässt sich nicht durch nüchterne oder rein „faktische“Beschreibungen erfassen. Stattdessen erfordert sie eine differenzierte Erforschung der Art und Weise, wie wir Räume erleben und in ihnen agieren. Themen wie „Nostalgie“,„Körpergedächtnis“ und „Vorstellungskraft“ erweisen sich als zentrale Konzepte für dasVerständnis von Raum, indem sie Wahrnehmung und Denken in tief verkörperten Erfahrungen miteinander verflechten.In den Gesprächen und Erzählungen traten weitere zentrale Themen wie „Raumangst“,„Abwesenheit“, „Verlust“ und „Zeitlosigkeit“ auf, die alle das Erleben und die Reaktionen der Teilnehmer auf den urbanen Raum von Isfahan und seine historischenStätten prägten. Einige Teilnehmer betonten, dass das „Gedenken“ eine entscheidendeRolle bei der Bewältigung dieser emotionalen Veränderungen spielte und einenkollektiven Impuls widerspiegelt, der Vergangenheit Bedeutung zu verleihen. AndereErfahrungen, wie „Trauma“, und „Trauer“ zeigten sich jedoch als stark individualisierteund kontextabhängige Prozesse, die den persönlichen Charakter von Erinnerung betonen.Ein weiteres Thema, das am Rande auftauchte, war die „Implikation der Utopie“, das sichauf allgemeinere soziale Prozesse bezieht, in denen Erinnerung als Instrument zur Neugestaltung einer besseren Zukunft im Kontext soziopolitischer Widersprüche dient.Diese Themenvielfalt – „Heimkehr“, „Zuflucht“ und „Ehrfurcht“ – verdeutlicht die verschiedenen Weisen, auf die Menschen bestimmten Orten Bedeutung verleihen.Aufbauend auf diesen Überlegungen habe ich versucht, fragmentarische Geschichten zuerzählen, die zeigen, wie diese sensorischen Wahrnehmungen Resonanzen oder Allianzen bilden, welche die individuelle Erfahrung übersteigen und die physische Umgebungdurchdringen. In meiner Darstellung von Stille, Verlust und Abwesenheit durch die Linse fragmentierter Erinnerungen verwob ich Themen wie Trauer und Melancholie. Dieseemotionalen und psychologischen Zustände vermischten sich mit meinen körperlichen Erfahrungen, Gewohnheiten und Verhaltensmustern, wodurch ein „Körperbild“ entstand,das mit „Unsichtbarkeit“ und „Tod“ verbunden ist. Ich verdeutlichte, wie mein Körper indieser Atmosphäre zu einer Verkörperung des Todes wurde, zu einem Symbol der Abwesenheit, das nicht nur durch den Krieg, sondern auch durch die allgegenwärtigenTrauerrituale geprägt war, die das kulturelle Narrativ dieser Zeit dominierten. Diese Reflexionen vertieften mein Verständnis der Frage, wie Erinnerung dieRaumerfahrung formt und den Körper nicht nur mit dem Leben, sondern auch mit der allgegenwärtigen Präsenz des Verlusts verbindet. Rosas Resonanztheorie lieferte hierbeieinen zentralen Rahmen, da sie davon ausgeht, dass unsere Verbindung zur Welt nicht nur kognitiv oder reflexiv, sondern grundlegend „körperlich“ und „affektiv“ ist. Meineeigenen Erfahrungen in Isfahan verdeutlichten, wie die „Resonanzkräfte“ von Erinnerungund Ort sowohl meine innere Welt als auch die äußeren Räume, die ich bewohne, prägen.Die dynamische Verschmelzung meines Körpers mit den Orten, die ich besuchte, verwischte die Grenze zwischen dem Selbst und der Umwelt und verstärkte die Idee, dass die Welt eine Erweiterung des affektiven Lebens des Körpers ist.Durch diese bewusste Auseinandersetzung habe ich veranschaulicht, wie sowohl meineigener Körper als auch die Erzählungen anderer die Räume in Isfahan beleben und ihnenBedeutung verleihen. So werden die Orte, die ich erkundete, nicht bloß als Kulisse, sondern als aktive Teilnehmer im Resonanzprozess begriffen. Diese „tiefe Beziehung“zwischen Körper und Welt, wie Rosa sie beschreibt, bildet die Grundlage für unsere Verbindungen zum Raum und prägt, wie wir uns in der Welt bewegen und sieinterpretieren.AbstractIn this autoethnographic study, I explored the emotional, sensory, and imaginativeconnections to specific places in Isfahan, Iran, both through my own reflections(biography) and also through conversations with others. The choice of evocative languagewas an intellectual strategy designed to convey intimate, sensory details. The sensorialand often fragmented nature of memory, as explored in this dissertation, could not beadequately captured by dry or purely ‘factual’ descriptions instead, it demanded a morenuanced exploration of how we engage with spaces sensorialy. Themes like ‘nostalgia,’‘body memory,’ and ‘imagination’ emerged as central to how we conceptualize spaces,intertwining perception and thought in deeply embodied experiences. Conversations andnarrativity revealed other themes, like ‘spatial anxiety,’ ‘absence,’ ‘loss,’ and‘timelessness,’ which were all significant in shaping participants' responses to the urban space of Isfahan and its historical sites. Some participants found that ‘commemoration’ helped process these emotional shifts, reflecting a shared impulse to make sense of thepast. However, experiences like ‘trauma’ and ‘mourning’ were more personal and context dependent,emphasizing the individual nature of memory. The implication of ‘utopia’ wasanother theme that surfaced mildly, aligning with broader social processes where memoryserves as a tool for reimagining a better future amid sociopolitical contradictions. Thediversity of themes; ‘homecoming,’ ‘shelter,’ and ‘awe’, underscored the multifaceted ways people attach meaning to these places.Building on these reflections, I sought to narrate fragmented stories about how these sensorial receptions generate resonances or alienations that extend beyond individualexperiences and permeate the physical environment. I depicted silence, loss, and absence through the lens of fragmented memory, weaving themes of mourning and melancholia.These emotional and psychological states intertwined with my bodily experience, habits, and patterns, creating a sense of body image that was tied to ‘invisibility’ and ‘death’. Iconveyed how, in this atmosphere, my body seemed to become a property of death, a symbol of absence that was shaped not only by the war but also by the pervasive mourning rituals that defined the cultural narrative of that era. These reflections deepened my exploration of how memory shapes the experience of space, connecting the body to notjust life but also to the haunting presence of loss.Hartmut Rosa’s theory of resonance provided a key framework, suggesting that our connection to the world is not merely cognitive or reflexive, but fundamentally ‘bodily’and ‘affective’. My own experiences in Isfahan revealed how the ‘resonant forces’ of memory and place shape both my internal world and the external spaces I inhabit. Thedynamic fusion of my body and the places I visited blurred the line between self and environment, reinforcing the idea that the world is an extension of the body’s affectivelife.Through these intentional engagements, I illustrated how both my own body and the lived stories of others animate and give meaning to the urban spaces in Isfahan, making theplaces I explored not just backdrops but active participants in the resonance process. This ‘deep relationality’ between body and world, as Rosa emphasized, forms the basis of ourconnections to space, shaping how we navigate and interpret the world around us.submitted by Behnaz Ghazi MoradiZusammenfassung auf englisch und deutschLiteraturverzeichnis: Seite 212-222Dissertation Universität Graz 2025Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet AT-OeNB pdage

    Gentrification revisited - subjective perceptions and political dimensions of the upgrading processes in Graz's Lend District

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    Das Ziel der vorliegenden Masterarbeit bestand darin, die subjektiv wahrgenommenen Aufwertungsprozesse im Grazer Lendviertel in den vergangenen 15 Jahren zu untersuchen. Der Fokus wurde dabei auf die subjektive Wahrnehmung der im Lendviertel ansässigen Bevölkerung gelegt. Darauf aufbauend wurde die Funktion der Politik hinsichtlich der genannten Veränderungen untersucht. Eine entscheidende Rolle für die konkrete Ausprägung von Aufwertungsprozessen nehmen deren gesamtgesellschaftliche Einbettung sowie die jeweils bestehenden Rahmenbedingungen ein. Aus diesem Grund wurden diese ebenfalls innerhalb der Analyse berücksichtigt. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurden 12 semistrukturierte Leitfadeninterviews mit Personen geführt, welche im Untersuchungszeitraum über einen Bezug zum Lendviertel verfügten. Ein forschungsrelevanter Bezug lag dahingehend vor, sofern die befragte Person entweder ihren Wohnort, ihren Arbeitsplatz oder sowohl ihren Wohnort als auch ihren Arbeitsplatz in diesem Zeitraum im Lendviertel verortete. Theoretisch wurde diese Masterarbeit anhand des von Matthias Bernt gebildeten Modells des sogenannten „Commodification Gap“ ausgerichtet. Die Auswertung der Leitfadeninterviews erfolgte anhand der Methode der inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz und Rädiker. Im Zuge dieser Forschungsarbeit soll ein Anschluss an bestehende Forschungsarbeiten, die sich bereits mit den Aufwertungsprozessen im Lendviertel auseinandergesetzt haben, vollzogen werden.The objective of this master’s thesis was to investigate the subjectively perceived upgrading processes in the Lend District of Graz over the past 15 years. The focus was placed on the subjective perceptions of the residents of the Lend District. Building on this, the role of politics in relation to these changes was examined. The specific manifestation of upgrading processes is strongly influenced by their societal embedding and the existing framework conditions. For this reason, these aspects were also taken into account in the analysis. To answer the research questions, 12 semi-structured guideline interviews were conducted with individuals who had a connection to the Lend district during the study period. Such a research-relevant connection was defined as the individual having their place of residence, workplace, or both located in the Lend district during this time. Theoretically, this thesis was based on the "Commodification Gap" model developed by Matthias Bernt. The evaluation of the guideline interviews was carried out using the method of content-structuring qualitative content analysis according to Kuckartz and Rädiker. This research aims to build on existing studies that have already dealt with the processes in the Lend District.Stefan JaklitschMasterarbeit Universität Graz 202

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