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    Survey of physical activity in schools using online assessments : A feasibility study to test the German version of the youth activity profile

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    ZusammenfassungDie vorliegende Masterarbeit untersucht die Möglichkeit der Erfassung von körperlicher Aktivität (KA) in Schulen mithilfe von Online-Befragungen; speziell wird die deutsche Version des Youth Activity Profile (YAP) getestet. Der weltweite Trend, dass sich Kinder und Jugendliche zu wenig bewegen und zu viel Zeit sitzend verbringen, ist der Anstoß für die Studie. Die Arbeit betont, wie wichtig körperliche Betätigung für die psychische und körperliche Gesundheit junger Menschen ist, und hat zum Ziel die deutsche Version des YAP zu evaluieren und bestmöglich anzupassen.Die deutschsprachige Übersetzung des YAP für Kinder und Jugendliche wird im Zuge der Studie anhand von Fragebogenrückmeldungen überprüft. Außerdem werden erforderliche Anpassungen zur Verbesserung der Verständlichkeit festgestellt. Die Arbeit untersucht auch das Sitz- und Bewegungsverhalten von Schüler*innen der AHS Reininghaus und der PTS-Graz anhand der YAP-Auswertungen. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen auf, dass für eine erfolgreiche und unkomplizierte Etablierung des YAP an deutschsprachigen Schulen noch wesentliche Anpassungen erforderlich sind. Die Hauptergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Adaption des YAP an die sprachlichen und kulturellen Gegebenheiten der Schüler*innen. Die deutsche Übersetzung des YAP sollte in Bezug auf die Verständlichkeit angepasst werden. Zusätzlich kritisierten viele Schüler*innen den zu großen Umfang des YAP. Eine Kürzung des Fragebogens bzw. einzelner Fragen wäre empfehlenswert. Die Erhebung der KA und des sitzenden Verhaltens (SV) von Schüler*innen zeigt auf, dass sich die Befragten zu wenige bewegen und zu viel Zeit im Sitzen verbringen. Der YAP kann in Zukunft eine gute Grundlage liefern, um festzustellen, wie das Bewegungsverhalten von Schüler*innen in einer Schule aussieht. Bevor der YAP im deutschen Sprachraum angewandt wird, ist jedoch eine Überprüfung der Reliabilität mittels Test-Retest sinnvoll.AbstractThis master’s thesis explores the possibility of using online assessments to measure physical activity in schools, focusing on the German adaptation of the Youth Activity Profile (YAP). The thesis addresses the global trend that children and adolescents move too little and spend too much time sitting. The importance of physical activity for children’s general health is emphasized. The thesis aims to evaluate and adapt the German version of the YAP as best as possible.During the study, the German translation of the YAP for children and adolescents is being tested based on a feedback questionnaire. In addition, necessary adjustments to improve comprehensibility are identified. The research also examines the physical activity and sedentary behavior patterns of students at PTS-Graz and AHS Reininghaus.The results of the study show that significant adjustments are necessary for the successful and uncomplicated establishment of the YAP in German-speaking schools. The main results underline the importance of adapting the YAP to the linguistic and cultural circumstances of the students. The German translation of the YAP should be adjusted for comprehensibility. In addition, many students criticized the YAP’s length. Shortening the questionnaire or individual questions would be recommended. The survey of students' physical activity and sedentary behavior shows that the respondents move too little and spend too much time sitting. In the future, the YAP can provide a good basis for determining what the movement behavior of students in schools looks like. Before the YAP is used in German-speaking countries, however, it makes sense to check its reliability using test-retest.Felix Wutti, BSc BEdMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen in Deutsch und Englisc

    Discrimination because of religion in working life - illustrated on the basis of decisions of the ECJ and the Austrian Supreme Court

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    Das Arbeitsleben befindet sich in vielerlei Hinsicht im Wandel. Zunehmend treffen am Arbeitsplatz Menschen verschiedener Kulturen und Religionen aufeinander. Wie die Judikatur zeigt, werden durch die gesteigerte Diversität aber auch eine Vielzahl an neuen Fragestellungen aufgeworfen und fallweise birgt diese Entwicklung erhöhtes Konfliktpotenzial. Beispielsweise war die Frage, ob ein Arbeitgeber das sichtbare Tragen religiöser Zeichen und Symbole während der Arbeitszeit verbieten darf, bereits mehrfach Gegenstand höchstgerichtlicher Entscheidungen. Diese Arbeit setzt sich mit genau diesen zum Teil stark umstrittenen Fragen auseinander und arbeitet deren Beantwortung systematisch auf. Die Darstellung folgt dabei der herrschenden Lehre sowie der Rechtsprechung des EuGH und des OGH. Der theoretische Teil widmet sich den wesentlichen Rechtsgrundlagen auf europäischer und nationaler Ebene, der Definition und Abgrenzung der einschlägigen Begriffe sowie den allenfalls drohenden Rechtsfolgen bei Verletzungen des Antidiskriminierungsrechts. Darauf aufbauend werden im zweiten Teil der Arbeit wichtige Entscheidungen im Einzelnen besprochen und die entsprechenden Lehrmeinungen dargestellt. Die zugrundeliegenden Sachverhalte bilden dabei die unterschiedlichsten Aspekte des geschützten Diskriminierungsmerkmals Religion ab. Neben Urteilen zum Tragen des islamischen Kopftuches erstrecken sich die Judikate von grundlegenden Fragen zu religiösen Dienstverhinderungsgründen und zur Verweigerung einer mit religiösen Vorschriften unvereinbaren Tätigkeit, über spezifischere Themen wie die Pflicht zur Berücksichtigung religiöser Bedürfnisse von Bewerbern im Bewerbungsprozess oder das Erfordernis der Zugehörigkeit zu einer bestimmen Religion für die Beschäftigung bei einer Kirche. Auch wird das Verhältnis zwischen glaubensbezogenen Loyalitätsobliegenheiten in kirchlichen Arbeitsverhältnissen und dem Privatleben eines Arbeitnehmers näher beleuchtet. Ebenso wurde der Themenkomplex Karfreitag als Feiertag ausschließlich für Angehörige bestimmter Kirchen vom EuGH aufgegriffen.Working life is constantly changing in many different ways. Increasingly, people from different cultures and religions come together at the workplace. As the judicature shows, increased diversity also raises a variety of new questions and, in some cases, this development harbors increased potential for conflicts. For example, the question of whether employers may prohibit employees from visibly wearing religious signs and symbols during working hours has already been the subject of several Supreme Court decisions. This thesis deals with precisely these, to some extent highly controversial, questions and provides answers to them, by following the prevailing doctrine and jurisdiction of the ECJ and the Austrian Supreme Court. The theoretical part is dedicated to the fundamental legal basis at European and national level, the definition of the relevant terms and their distinction and the possible legal consequences of violations of the anti-discrimination law. Building on this, in the second part of the thesis important decisions are discussed in detail and the corresponding doctrines are presented. The underlying facts of the cases represent diverse aspects of the protected ground of discrimination religion. In addition to decisions on wearing the Islamic headscarf, the jurisdiction ranges from fundamental questions about religious reasons for being unable to work and the refusal to carry out activities that are incompatible with religious regulations, to more specific topics such as the obligation to take applicants' religious needs into account in the application process or the requirement to belong to a specific religious confession for employment at a church. The relationship between faith-related loyalty obligations in church employment and an employee's private life is also examined in more detail. Furthermore, the issue of Good Friday as a holiday exclusively for members of certain churches was also taken up by the ECJ.von Verena TschernerDiplomarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Reestablishment of Jewish life in south-east Austria : jewish Displaced Persons (DPs) in the British occupation zone of Austria

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    Die jüdischen Displaced Persons (DPs) nach dem Zweiten Weltkrieg hatten ihren Ursprung in den Schtetlechs Polens, der Ukraine, Russlands und Litauens sowie in den jüdischen Gemeinden Mittel- und Südosteuropas. Ihre Biografien erzählen eine Geschichte der Befreiung, der Stunde „Null“ nach dem Terror, der Entwurzelung und Heimatlosigkeit sowie eine Geschichte von zerstörten, vernichteten jüdischen Gemeinschaften in Europa, aber auch von einer ersten gestellten Frage: Was wird die Zukunft, wenn es sie überhaupt gibt, bringen? Auf diese Reste des europäischen Judentums trafen, in Kärnten und in der Steiermark, kurz nach Kriegsende, drei jüdische Infanterieregimenter mit Hilfsverbänden, die als Teil der 8. britischen Armee erst in den letzten Kriegswochen in Italien zum Einsatz gekommen waren. Der Grenzübertritt von Italien nach Österreich, ‒ ins „Deutsche Reich“, und dem dortigen Vorfinden jüdischer Überlebender, lösten Hoffnungen auf beiden Seiten aus, und gehörten zu den bewegendsten und emotionalsten Ereignissen im unmittelbaren Nachkriegseuropa.Die Präsenz der Jewish Brigade Group in Mitteleuropa wirkte als entscheidender und bisher unterschätzter „Pull-Faktor“, der die jüdischen Migrationsströme bis zum Spätherbst 1945 durch die britische Zone lenkte, mit Graz als Zentrum der Migrationsbewegung. Damit wurde ein weitreichender Prozess in Gang gesetzt, der als wichtiger Katalysator für die Staatsgründung Israels anzusehen ist. Die vorliegende Dissertation untersucht den jüdischen Flüchtlingsstrom, im Zeitraum von 1945 bis zum Anfang der 1950er Jahre, durch Europa und Österreich, mit Schwerpunkt auf der britischen Besatzungszone. Sie bettet diesen, in einer Beschreibung der jüdischen Lebenswelten der Region, vom Beginn des Zweiten Weltkrieges, bis zum Ende der britischen Besatzung, mit all seinen Wendepunkten, Zäsuren und Brüchen, ein.Untersucht werden auch die jeweiligen Handlungsfelder, der an der Versorgung und Betreuung der jüdischen DPs beteiligten Organisationen, die maßgeblich für den Aufbau und Betrieb der spezifisch jüdischen Infrastruktur verantwortlich waren und damit einen entscheidenden, bislang unterschätzten Einfluss auf die Gestaltung dieser Lebenswelten hatten. Dabei stehen Fragen nach Konstitutionen, Hintergründen und Motiven dieser Organisationen im Fokus.Die Ausgestaltung des Zusammenlebens tausender, meist traumatisierter Menschen in den Lagern, ihre Interaktion mit den verschiedenen beteiligten Akteuren, aber auch die Interessenskonflikte mit der britischen Besatzungsmacht und das problematische Verhältnis zur nichtjüdischen Umgebungsgesellschaft, mit der sie in ständigem Kontakt standen, bilden weitere inhaltliche Untersuchungsschwerpunkte. Darüber hinaus wird auch die Rückkehr des jüdischen Lebens außerhalb der DP-Lager beleuchtet, wie etwa die Neugründung der Israelitischen Kultusgemeinde in Graz. Bei all diesen Betrachtungen stehen auch das Handeln und die Lebensgeschichten von einzelnen Menschen im Mittelpunkt der Analyse.The Jewish displaced persons (DPs) after the Second World War had their origins in the shtetlechs of Poland, Ukraine, Russia and Lithuania as well as in the Jewish communities of Central and South-East Europe. Their biographies tell a story of liberation, of the "zero hour" after the terror, of uprooting and homelessness as well as a story of destroyed, annihilated Jewish communities in Europe, but also of the first question asked: What will the future bring, if it exists at all? These remnants of European Jewry were encountered in Carinthia and Styria shortly after the end of the war by three Jewish infantry regiments with auxiliary units that had only been deployed in Italy in the final weeks of the war as part of the 8th British Army. The crossing of the border from Italy to Austria - into the "German Reich" - and the finding of Jewish survivors there, triggered hopes on both sides and was one of the most moving and emotional events in immediate post-war Europe.The presence of the Jewish Brigade Group in Central Europe acted as a decisive and hitherto underestimated "pull factor", directing Jewish migration flows through the British zone until the late autumn of 1945, with Graz as the centre of the migration movement. This set in motion a far-reaching process that can be seen as an important catalyst for the founding of the state of Israel. This dissertation examines the flow of Jewish refugees through Europe and Austria from 1945 to the early 1950s, focussing on the British occupation zone. It embeds this in a description of Jewish life in the region, from the beginning of the Second World War to the end of the British occupation, with all its turning points, caesuras and ruptures.It examines the respective fields of activity of the organisations involved in the care and support of the Jewish DPs, which were largely responsible for the development and operation of the specifically Jewish infrastructure and thus had a decisive, hitherto underestimated influence on the shaping of these living environments. The focus here is on the constitutions, backgrounds and motives of these organisations.The organisation of the coexistence of thousands of mostly traumatised people in the camps, their interaction with the various actors involved, but also the conflicts of interest with the British occupying power and the problematic relationship with the non-Jewish surrounding society, with which they were in constant contact, form further focal points of the research. In addition, the return of Jewish life outside the DP camps, such as the re-establishment of the Jewish Community in Graz, is also examined. In all these observations, the actions and life stories of individual people are also at the centre of the analysis.eingereicht von Heribert Macher-Kroisenbrunner, MADissertation Universität Graz 202

    Breast cancer diagnosis : reconstruction of biographical experiences for coping and activating resources

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    Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht darin, individuelle biografische Schicksalsschläge bezugnehmend der Diagnose Brustkrebs zu erforschen. In Form von biografisch narrativen Interviews, wurde sechs betroffenen Frauen im Raum Steiermark eine Stimme gegeben, um ihre bewältigende Stärke sichtbar zu machen, die sich in krisenhaften Lebenssituationen offenbart. Durch die detaillierte Analyse von Bewältigungsstrategien und Ressourcenaktivierung soll ein tieferes Verständnis dafür entwickelt werden, wie Frauen mit der Herausforderung der Diagnose Brustkrebs umgehen und welche Faktoren dazu beitragen, diese Lebenskrise zu meistern. Dazu wird folgende Forschungsfrage gestellt: Inwiefern bewältigen oder bewältigten Betroffene die Diagnose Brustkrebs und welche Ressourcen aktivieren oder aktivierten sie in dieser Phase ihrer Biografie? Bewältigungsstrategien und Ressourcenaktivierung können in Zusammenhang mit dieser Forschung nicht trennscharf voneinander beurteilt werden, da es innerhalb der Ergebnisse zu Überschneidungen kommen kann. Dadurch wird die Intensität und die Wichtigkeit der Ergebnisse deutlich. In der Diskussion der Ergebnisse wurde für die Übersichtlichkeit unterteilt und die qualitative Forschung ergab, dass aktivierte Ressourcen professionelle Unterstützungssysteme sowie gemeinnützige Unterstützungsorganisationen, das soziale Umfeld, die Strukturierung des Alltages, Hobbys, Bewegung und Humor waren. Die mentale Stärke der Frauen zählt sowohl zu einer aktivierten Ressource als auch zu einer Bewältigungsstrategie. Zu den Bewältigungsstrategien der Interviewpartnerinnen zählte Optimismus, das Annehmen der Krankheit sowie von Hilfe, Zuversicht, Resilienz, Kohärenzgefühl, der Lernprozess und das Sehen einer Lebenskrise als Chance. Gezeigt wird, dass Betroffene einer Krankheit selbst am besten wissen, was ihnen für ihr Wohlbefinden hilft.The aim of this study is to explore individual biographical strokes of fate in relation to the diagnosis of breast cancer. In the form of biographical narrative interviews, six affected women in the Styrian region were given a voice in order to make visible their coping strength, which reveals itself in crisis situations. The detailed analysis of coping strategies and resource activation is intended to develop a deeper understanding of how women deal with the challenge of a breast cancer diagnosis and which factors contribute to overcoming this life crisis. To this end, the following research question is posed: To what extent do those affected cope or coped with the diagnosis of breast cancer and what resources do they activate or activated in this phase of their biography? Coping strategies and resource activation cannot be clearly separated from each other in the context of this research, as there may be overlaps within the results. This makes the intensity and importance of the results clear. In the discussion of the results, they were subdivided for clarity and the qualitative research revealed that activated resources were professional support systems as well as non-profit support organizations, the social environment, structuring everyday life, hobbies, exercise and humor. The women's mental strength counts as both an activated resource and a coping strategy. The coping strategies of the interviewees included optimism, accepting the illness and help, confidence, resilience, a sense of coherence, the learning process and seeing a life crisis as an opportunity. This shows that those affected by an illness know best what helps them to feel better.Autorin: Sarah StegerMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Labour and service law problems for professional firefighters

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    In dieser Diplomarbeit werden die dienstrechtlichen Bestimmungen für Berufsfeuerwehrleute in der Steiermark detailliert aufgezeigt. Berufsfeuerwehrleute nehmen die feuer- und gefahrenpolizeilichen Aufgaben hauptberuflich gegen Entgelt wahr und stehen dabei in einem Dienstverhältnis zur Gemeinde oder Stadt. Durch die Tatsache, dass im Branddienst der Berufsfeuerwehr sowohl Beamte als auch Vertragsbedienstete beschäftigt sind, ist das Dienstrecht nicht einheitlich geregelt. Für beide Berufsgruppen kommen unterschiedliche Rechtsvorschriften zur Anwendung. Darüber hinaus werden Bedienstete der Berufsfeuerwehr vom Anwendungsbereich nationaler Bestimmungen, wie dem AZG, dem ARG und dem ASchG ausgenommen. Als Bedienstete der Gemeinden oder Städte leiten Berufsfeuerwehrleute ihre allgemeinen Rechte und Pflichten aus dem Dienstvertrag ab, in Bezug auf den Arbeitnehmerschutz werden sie vom Stmk BSG erfasst. In weiterer Folge wird aufgrund der Relevanz der Gleichbehandlung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt geprüft, ob bestimmte Aufnahmekriterien für den Branddienst der Berufsfeuerwehr mit dem Gebot der Gleichbehandlung iSd Gleichbehandlungsrichtlinie 76/207/EWG in Konflikt stehen. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse einschlägiger Entscheidungen des EuGH, die Diskriminierungsfälle im Zusammenhang mit der Aufnahme bei der Berufsfeuerwehr zum Inhalt haben. Anhand dieser Urteile wird aufgezeigt, wie unterschiedlich Diskriminierungen ausgestaltet sein können und unter welchen Umständen diese gerechtfertigt werden können. In diesem Zusammenhang wird erläutert, wie sich diskriminierende Aufnahmekriterien auf die Beschäftigung von Frauen bei der Berufsfeuerwehr auswirken.Durch den Umstand, dass Berufsfeuerwehrleute zusätzlich zum regulären Tagdienst Bereitschaftsdienste zu leisten haben, wird in der Arbeit die Abgrenzung von Arbeits- und Rufbereitschaft thematisiert. Je nach Ausgestaltung des Bereitschaftsdienstes gilt dieser entweder zur Gänze als Arbeitszeit oder als Ruhezeit iSd Arbeitszeitrichtlinie 2003/88/EG. Dass diese Abgrenzung in der Praxis durch die Vielfalt von Sachverhalten Schwierigkeiten bereiten kann, zeigt die Rsp des EuGH zu diesem Themenbereich. Durch die Darstellung der relevanten Entscheidungen des EuGH wird aufgezeigt, dass die Abgrenzung von Arbeits- und Rufbereitschaft oft von kleinsten Details abhängt. Hinzu kommt die Tatsache, dass sich mit jedem Urteil neue Kriterien zur Abgrenzung von Arbeits- und Rufbereitschaft entwickeln. Schließlich wird die Frage erörtert, ob Bereitschaftsdienste, die unmittelbar nach dem Tagdienst geleistet werden, zu einer Überschreitung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit führen können und ob dies mit der Arbeitszeitrichtlinie 2003/88/EG vereinbar ist.Am Ende der Arbeit werden die Erkenntnisse der EuGH-Rsp zusammengefasst und Lösungsvorschläge präsentiert, wie die bestehenden Aufnahmekriterien optimiert werden können, damit die Auswahl der Bewerber anhand praxisrelevanter, körperlicher und psychologischer Eignungstests erfolgt, die den Tätigkeiten im Branddienst entsprechen. Darüber hinaus werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Beschäftigung im Branddienst der der Berufsfeuerwehren für Frauen attraktiver gestaltet werden kann.This diploma thesis describes in detail the employment law provisions for professional firefighters in Styria. Professional firefighters perform fire and hazard policing duties on a full-time basis in return for payment and are employed by the municipality or city. Due to the fact that both, civil servants and contract staff, are employed in the fire service of the professional fire brigade, their employment law is not standardised. Different legal provisions apply to both professional groups. In addition, employees of the professional fire brigade are excluded from the scope of application of national provisions such as the AZG, the ARG and the ASchG. As employees of municipalities or cities, professional firefighters derive their general rights and obligations from their employment contract, with regard to employee protection, they are covered by the Stmk BSG.Subsequently, due to the relevance of equal treatment of women and men in the world of work, it is examined whether certain admission criteria for the fire service of the professional fire brigade are in conflict with the requirement of equal treatment within the meaning of the Equal Treatment Directive. The focus is on analysing relevant judgements of the European Court of Justice that deal with cases of discrimination in connection with admission to the professional fire brigade. These judgements are used to show how differently discrimination can be organised and under what circumstances it can be justified. In this context, it is explained how discriminatory admission criteria affect the employment of women in the professional fire service.Due to the fact that professional firefighters have to perform on-call duty in addition to their regular day shift, the distinction between work and on-call duty is addressed in the diploma thesis. Depending on how on-call duty is organised, it is either considered working time in its entirety or a rest period within the meaning of the Working Time Directive. The case law of the European Court of Justice on this topic shows that this demarcation can cause difficulties in practice due to the variety of circumstances. The presentation of the relevant decisions of the European Court of Justice shows that the distinction between work and on-call duty often depends on the smallest details. In addition, there is the fact that new criteria for distinguishing between on-call and off-call time develop with every judgement. Finally, the question of whether on-call duties performed immediately after the day shift can lead to the maximum weekly working time being exceeded and whether this is compatible with the Working Time Directive is discussed.At the end of the diploma thesis, the findings of the case law of the European Court of Justice are summarised and suggestions are presented as to how the existing admission criteria can be optimised so that applicants are selected on the basis of practical, physical and psychological aptitude tests that correspond to the activities in the fire service. In addition, possibilities are shown as to how employment in the fire service of professional fire brigades can be made more attractive for women.von Natascha PrasserDiplomarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Conceptual design and implementation of an IT-supported reporting system in sales based on a medium-sized industrial company

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    Industrieunternehmen stehen in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld, in dem es entscheidend ist, den Vertrieb effizient zu gestalten und Umsatzpotenziale zu nutzen. Das Sales Reporting soll dabei unterstützen, Daten über den Vertriebserfolg zur Verfügung zu stellen, Transparenz zu schaffen, die Effizienz zu steigern und eine proaktive Entscheidungsfindung zu ermöglichen. Die Grundannahme dieser Arbeit ist, dass die unternehmensspezifischen Anforderungen für die Einführung eines Reporting-Systems im Vertrieb aufgrund der Verfügbarkeit von Daten und datenverarbeitenden Systemen einen Bedarf für unterstützende Informationssysteme schaffen. Die theoretische Konzeption und Implementierung wird am Beispiel der Umsetzung im Industrieunternehmen cms electronics gmbh inhaltlich erweitert. In diesem Zusammenhang lautet die zugrunde liegende Forschungsfrage: Wie kann ein Sales Reporting für einen Industriebetrieb unternehmensspezifisch konzeptioniert und weiterführend am Beispiel der cms electronics gmbh IT-seitig implementiert werden, sodass die Anforderungen an eine verbesserte Informationslage erfüllt werden können? Der theoretische Teil behandelt die Einordnung einer Controlling-Applikation in ein Controllingsystem sowie die Funktion, Nutzung, Analyse und Klassifizierung von Kennzahlen und Kennzahlensystemen. Außerdem werden die notwendigen Prozesse zur Erstellung von Kennzahlensystemen erläutert. Im praktischen Teil der Arbeit wurde entsprechend der theoretischen Grundlage ein System entwickelt, welches die spezifischen Anforderungen des Unternehmens erfüllt. Für eine effektive Implementierung wurde Microsoft Power BI verwendet. Anschließend wurde das System klassifiziert und bewertet, wobei eine abschließende Beurteilung des Einflusses und Erfolges der praxisseitigen Implementierung erst in den folgenden Monaten möglich sein wird.Industrial companies are facing an increasingly competitive environment in which it is crucial to organize sales efficiently and exploit sales potential. Sales reporting should support the provision of data on sales success, create transparency, increase efficiency, and enable proactive decision-making. The basic assumption of this thesis is that the company-specific requirements for the introduction of a reporting system in sales create a need for supporting information systems due to the availability of data and data-processing systems. The theoretical concept and implementation will be illustrated by the example of the industrial company cms electronics gmbh. In this context, the underlying research question is: How can sales reporting for an industrial company be conceptualized in a company-specific way and further implemented on the IT side using the example of cms electronics gmbh so that the requirements for an improved information situation can be met? The theoretical part deals with the integration of a controlling application into a controlling system as well as the function, utilization, analysis and classification of performance indicators and performance measurement systems. In addition, the necessary processes for creating such systems are explained. In the practical part of the thesis, a system was developed according to the theoretical basis, which fulfils the specific requirements of the company. Microsoft Power BI was used for an effective implementation. The system was then classified and evaluated, whereby a final assessment of the influence and success of the practical implementation will only be possible in the following months.Marc VelmedenMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Mercury (Hg) in the marine environment : understanding two extremes of Hg bioaccumulation in the ocean

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    Quecksilber (Hg) ist in Spuren im Meer vorhanden und kann sich über die trophischen Ebenen in der Meeresumwelt als Methylquecksilber (MeHg), das in hohem Maße neurotoxisch ist, erheblich bioakkumulieren und biomagnifizieren. Die Quellen von Hg im Meer sind unterschiedlich, wobei einige anthropogen sind und in vielen Fällen aus dem Bergbau und der Brennstoffverarbeitung stammen, während andere natürlich vorkommen. Das Minimata-Übereinkommen über Hg von 2013 schreibt vor, dass alle Länder, die das Abkommen ratifizieren, die Hg-Exposition in der Umwelt begrenzen und jede neue Quelle verhindern müssen. Ein wesentlicher Teil dieser Arbeit, Kapitel 2, ist der Identifizierung von Öl- und Gasinfrastrukturstilllegungen als potenzielle neue Quelle von Hg im Meer gewidmet. Pipelines, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, müssen von ihren industriellen Betreibern stillgelegt werden, die die kosteneffizientesten Strategien anwenden werden, die den gesetzlichen Richtlinien entsprechen. In diesem Kapitel wird eine Lücke in den Vorschriften aufgedeckt, die nicht berücksichtigt, dass sich erhebliche Hg-Konzentrationen auf den Oberflächen der Pipelines ansammeln können, die vom transportierten Gas auf die Wände übertragen werden. Im Meer angekommen, unterliegt Hg chemischen Umwandlungen, die dazu führen, dass anorganische Hg2+ methyliert wird und sich MeHg bildet. Diese im Vergleich zu anorganischen Formen wie Quecksilbersulfid (HgS) besonders toxische Hg-Spezies akkumuliert sich leicht in der Nahrungskette, was dazu führt, dass die Hg-Konzentrationen in Fischgeweben oft mehr als 10 mg/kg-1 erreichen, wovon ein Großteil MeHg ist. Natürlich weisen Raubfische die höchsten Hg-Konzentrationen in ihren Organen auf, und bei Meeressäugern wurden in einigen Fällen bis zu 1000 mg Hg-kg-1 d.w. in ihrer Leber nachgewiesen. Interessanterweise nimmt mit zunehmendem Alter der Wale der MeHg-Anteil am gesamten Hg ab, und es gibt Hinweise darauf, dass ein Entgiftungsprozess stattfindet, der zur Bildung von Hg/Se-Nanostrukturen führt. In den Kapiteln 3 und 4 wird der Endpunkt dieses Prozesses untersucht, indem eine Vielzahl von Analysetechniken angewendet wird, um die Größe und Zusammensetzung dieser natürlich vorkommenden HgSe-Partikel zu bestimmen. In diesen Kapiteln konnte die Existenz von Hg/Se-Nanopartikeln bestätigt werden und dass diese Partikel aus mehreren Elementen (Cd, Hg, Sn, Se) bestehen, die von einer nichtmetallischen Korona umgeben zu sein scheinen.Mercury (Hg) is present in trace levels in the sea and is known to undergo significant bioaccumulation and biomagnification through trophic levels in the marine environment as methylmercury (MeHg) which is extensively neurotoxic. Sources of Hg in the ocean vary with some being anthropogenic, resulting from mining and fuel processing in many cases, and others being naturally occurring. The Minimata Convention on Mercury 2013 requires that all countries, which ratify the convention, limit Hg exposure in the environment and any new source must be prevented. A significant portion of this thesis Chapter 2 is dedicated to the identification of oil and gas decommissioning as a potential new source of Hg in the marine environment. Pipelines which have reached the end of their lifetime must be decommissioned by their industrial operators which will apply the most cost-effective strategies which fall within regulatory guidelines. This chapter identifies a gap in the regulations which has not considered the potential for significant concentrations of Hg to be accumulated on the surfaces of the pipelines, transferred onto the walls from the gas which had been transported. Once in the ocean, Hg undergoes chemical transformations which result in inorganic Hg2+ species being methylated, forming MeHg. A particularly toxic species of Hg, relative to inorganic forms like mercury sulphide (HgS), which readily bioaccumulates through the food chain, resulting in Hg concentrations in fish tissues often reaching over 10 mg·kg-1, a majority of which is MeHg. Naturally, predatory species are found to have the highest concentrations of Hg in their organs, cetaceans have been shown to have as high as 1000 mg Hg·kg-1 d.w. in their liver in some instances. Interestingly, as whale age increases the MeHg fraction of the total Hg decreases, and it has been indicated that a detoxification process is taking place which results in the formation of Hg/Se nanostructures. Chapters 3 and 4 investigate the endpoint of this process by applying a multitude of analytical techniques to determine the sizes and compositions of these naturally occurring HgSe particles. In these chapters it was possible to confirm the existence of Hg/Se nanoparticles and that these particles are composed of several elements (Cd, Hg, Sn, Se) which appear to be surrounded by a non-metal corona.Lhiam PatonDissertation Universität Graz 2024Zusammenfassung in englischer und deutscher Sprach

    Offences against the prohibited return of capital constributions: Legal foundation, forms of appearance, consequences for the audit process

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    Das Verbot der Einlagenrückgewähr stellt eine zentrale Säule des österreichischen Gesellschaftsrechts in Bezug auf Kapitalerhaltung und Gläubigerschutz dar. Aufgrund des Trennungsprinzips und der Anerkennung von Leistungsbeziehungen zwischen Gesellschaft und Gesellschaftern kommt es dabei laufend zu Verbotsverstößen, die zu weitreichenden Konsequenzen führen können. Eine nicht unwesentliche Rolle spielt dabei die Abschlussprüfung. Diese Masterarbeit beschäftigt sich einerseits mit den rechtlichen Grundlagen, die im Zusammenhang mit der Einlagenrückgewähr stehen. Andererseits wird ein Praxisbezug hergestellt, indem die häufigsten Erscheinungsformen, deren Hintergründe sowie Auswirkungen auf die Abschlussprüfung und damit in Verbindung stehende Herausforderungen beleuchtet werden. Dafür wurden Interviews mit zehn Fachexperten aus den Bereichen der Steuer- und Rechtsberatung und Wirtschaftsprüfung durchgeführt. Für die Zwecke dieser Zielerreichung gliedert sich die Arbeit in zwei Blöcke. Der erste Teil beschäftigt sich mit diversen Rechtsgrundlagen. Dabei wird vorwiegend auf das Gesellschaftsrecht eingegangen. Im zweiten Teil werden die Inhalte aus den Interviews präsentiert und diskutiert. Basierend auf den Gesprächsinhalten wurde ein Kategoriensystem erstellt und die inhaltstragenden Textstellen den Kategorien zugewiesen. Der empirische Teil gliedert sich in sieben Unterkapitel. Im Rahmen dieser werden Erfahrungen und Umgang mit dem Verbot der Einlagenrückgewähr in der Praxis erläutert. Der Fokus liegt dabei auf der Abschlussprüfung und den Auswirkungen auf den Prüfungsprozess. Im Rahmen der Interviewstudie konnten interessante Beiträge der Experten zu den Hintergründen diverser Leistungsbeziehungen zwischen Gesellschaft und Gesellschaftern gesammelt werden. Ebenso war es möglich, Problematiken und Herausforderungen für die Abschlussprüfung und etwaige Konsequenzen, welche mit der Umsetzung der rechtlichen Grundlagen in der Praxis verbunden sind, zu erörtern.The prohibition of the return of capital contributions is a central pillar of Austrian company law regarding the preservation of capital and the protection of creditors. Owing to the principle of separation and the recognition of service relationships between the company and its shareholders, the prohibition of the return of capital contributions is regularly violated leading to far-reaching consequences. In this context, the audit of financial statements plays a crucial role. This master thesis deals with the legal principles associated with the prohibited return of capital contributions. In addition, the practical relevance of the topic is recognised by examining the most common forms of service relationships, their purpose, as well as their impact on the audit of financial statements and the accompanying challenges. Therefore, interviews with ten experts from the fields of tax and legal advice and auditing were conducted.For the achievement of the research objective, this thesis is divided into two parts. The first part covers various legal bases and their underlying principles with a focus on Austrian company law. The second main section presents and discusses the outcome of the interviews. Based on this content, a category system was developed and the key passages were assigned to the respective categories. Consequently, the empirical part of this thesis is divided into seven sub-chapters. In which the experiences and the handling of the prohibition of the return of deposits in practice are explained. The focus lies on the audit of financial statements and the effects on the audit process. Through the interview study interesting contributions regarding the purpose of several service relationships between companies and their shareholders were obtained. Moreover, the discussion allowed to examine the problems and challenges within the audit process as well as the potential consequences that experts encounter when putting the legal principles into practice.Caroline Mair, BScMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Barrier function of lung epithelial cells - An in-vitro model

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    Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 2024Arbeit nachträglich gesperr

    Apprentices' expectations of their training company: an internal analysis using the example of the Styrian company KS Engineers

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    Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Bedeutung der Erwartungen von Lehrlingen an ihren Ausbildungsbetrieb, welche die langfristige Mitarbeiterbindung erhöhen. Zunächst wurden aus bestehenden Theorien zum Thema Erwartungen Mitarbeiterbindungsmaßnahmen abgeleitet und anschließend empirisch durch einen Workshop sowie Experteninterviews in der Firma KS Engineers untersucht. Die Ergebnisse, sowohl aus einer umfassenden Literaturanalyse als auch aus empirischer Forschung, verdeutlichen die entscheidende Rolle, die die Erfüllung dieser Erwartungen für die langfristige Bindung von Lehrlingen spielt. Eine der zentralen Erkenntnisse ist die Bedeutung eines effektiven Feedbacksystems, das nicht nur eine Leistungsorientierung fördert, sondern auch eine umfassende persönliche und berufliche Entwicklung ermöglicht. Klare Kommunikation und eine strukturierte Ausbildung werden ebenfalls als entscheidende Faktoren identifiziert, da mangelnde Organisation und fehlende Strukturierung potenziell zu Frustration und Unzufriedenheit seitens der Lehrlinge führen können. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse der empirischen Forschung, dass Lehrlinge Investitionen in Ausstattung und Weiterbildungsmöglichkeiten erwarten, da diese Faktoren einen direkten Einfluss auf die Qualität der Ausbildung haben. Des Weiteren legen die Ergebnisse nahe, dass Lehrlinge der jungen Generation eine ausgewogene Work-Life-Balance erwarten. Unternehmen sollten daher flexible Arbeitszeitmodelle und ausreichend Freizeit ermöglichen, um die Bindung der Lehrlinge zu stärken und ihre Zufriedenheit zu erhöhen. Die Ergebnisse dieser Arbeit liefern wertvolle Impulse für die Praxis, indem sie Unternehmen helfen, die Erwartungen ihrer Lehrlinge zu verstehen und geeignete Maßnahmen zur Stärkung der Mitarbeiterbindung zu ergreifen. Trotz einiger methodischer Einschränkungen liefern die Ergebnisse wichtige Erkenntnisse und können als Grundlage für weitere Forschungsarbeiten dienen.This master's thesis examines the importance of apprentices' expectations of their training company, which increase long-term employee retention. First, employee retention measures were derived from existing theories about expectations and then empirically investigated through a workshop and expert interviews at KS Engineers. The results, both from a comprehensive literature analysis and from empirical research, illustrate the crucial role that the fulfillment of these expectations plays in the long-term retention of apprentices. One of the key findings is the importance of an effective feedback system that not only encourages a focus on performance, but also facilitates comprehensive personal and professional development. Clear communication and structured training are also identified as crucial factors, as a lack of organization and structure can potentially lead to frustration and dissatisfaction on the part of apprentices. Furthermore, the results of the empirical research show that apprentices expect investment in equipment and further training opportunities, as these factors have a direct influence on the quality of training. Furthermore, the results suggest that apprentices of the younger generation expect a good work-life balance. Companies should therefore offer flexible working time models and sufficient free time to strengthen apprentices' loyalty and increase their satisfaction. The results of this thesis provide valuable impulses for practice by helping companies to understand the expectations of their apprentices and to take appropriate measures to strengthen employee retention. Despite some methodological limitations, the results provide important insights and can serve as a basis for further research.Florian Schnedl, BAMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

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