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Teaching Climate Change through Young Adult Literature: Creating Teaching Units for the English Classroom
Diese Masterarbeit untersucht, wie Klimawandel und Umweltfragen mithilfe von Jugendliteratur (Young Adult Literature) in den Englischunterricht integriert werden können. Die Arbeit analysiert aufbauend auf den theoretischen Grundlagen aus der Ökokritik, der Affekttheorie und den Blue Humanities, die sich mit dem Element Wasser beschäftigen, das pädagogische Potenzial zweier Jugendromane mit Klimabezug: Flush von Carl Hiaasen und Reversing Time: One Boy's Quest to Change History von Charlotte Mendel. Ziel ist es, Unterrichtseinheiten zu entwickeln, die sowohl die sprachlichen Kompetenzen der Lernenden fördern, als auch ihr Umweltbewusstsein stärken. Die entwickelten Unterrichtsmaterialien orientieren sich an den Sustainable Development Goals (SDGs), die von den Vereinten Nationen aufgestellt wurden, und am österreichischen Lehrplan. Diese Unterrichtseinheiten sind für Lernende auf dem B1-Niveau des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GERS) konzipiert. Die Unterrichtseinheiten bestehen aus Aufgaben, die vor, während und nach dem Lesen erarbeitet werden und dabei kritisches Denken, Kreativität und handlungsorientiertes Lernen fördern. Die Arbeit veranschaulicht, wie der Englischunterricht zur Bildung nachhaltiger Entwicklung beitragen und Schülerinnen und Schüler zu umweltbewussten Bürgerinnen und Bürger befähigen kann.This Master's thesis scrutinizes how climate change and environmental issues can be addressed in the Austrian English language classroom through the use of Young Adult Literature (YAL). It draws upon ecocriticism, affect theory, and the Blue Humanities in order to analyze two YAL novels - Flush by Carl Hiaasen and Reversing Time: One Boy's Quest to Change History - and their pedagogical potential. This Master's thesis aims to create teaching units that develop both students' language skills and their environmental awareness and engagement. These teaching units align with the United Nation's Sustainable Development Goals and Austria's school curricula. Furthermore, they are adapted to the linguistic abilities of students with the linguistic abilities of B1 level of the CEFR (Common European Framework of References for Languages). The developed teaching resources consist of pre-, while-, and post reading tasks that foster critical thinking, creativity, and an action-based approach to learning. This thesis illustrates how integrating literature and sustainability education can empower students to be environmentally conscious citizens.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 202
From the uniqueness to the connection : an investigation on the promotion of social competences through learning in groups
AbstractDie soziale Kompetenzentwicklung in der Pflegeausbildung stellt ein wesentliches Merkmal dar. Gegenwärtig ist es in den Köpfen aller angekommen, dass berufliches Pflegehandeln nur dann effektiv, zielgerichtet, professionell und patientenorientiert sein kann, wenn alle Fähigkeiten aus den jeweiligen Kompetenzbereichen in die Patientenversorgung einfließen. Da die soziale Kompetenz in der Pflege und Betreuung von Menschen einen sehr hohen Stellenwert innehat, muss diese besonders gefördert werden. Dabei muss aber beachtet werden, dass zur Ausbildung von sozialer Kompetenz Gemeinschaftliches Lernen gehört. Somit ergibt sich hier die Problematik, wie dieses gemeinschaftliche Lernen in Gruppen zielführend und erfolgreich angewendet werden kann, um alle Akteure einzubinden.In der vorliegenden Thesis wird der folgenden Fragestellung nachgegangen: „Wie muss Gruppenunterricht gestaltet sein, um die Ausbildung sozialer Kompetenz bei Pflegeschüler/innen zu fördern?“ Zur Klärung der Forschungsfrage wurde eine systematische Auseinandersetzung mit wissenschaftlicher Literatur durchgeführt. Vorrangiges Ziel war es, eine Handlungsempfehlung abzuleiten, wie das gemeinsame Lernen in Gruppen ermöglicht werden kann, sodass sich soziale Kompetenzen positiv beeinflussen lassen. Die Lehrperson spielt dabei eine herausragende Rolle und hat maßgeblichen Einfluss auf den Verlauf des Unterrichtes. Besonders hervorzuheben ist, das offene, miteinander stattfindende Unterrichtsformen die dialogorientiert sind, einen entscheidenden Beitrag zur Förderung der sozialen und kommunikativen Kompetenzen von Auszubildenden in der Pflege leisten. In diesem Kontext wurden unterschiedliche Gruppenverfahren untersucht, die als vielversprechend gelten und das miteinander Lernen in den Mittelpunkt stellen. Dabei erwies sich die themenzentrierte Interaktion nach Ruth Cohn als effektivste Methode zur Förderung sozialer Kompetenzen im Unterricht.Abstract (Englisch)Developing social skills is an essential feature of nursing training. At present, everyone has realized that occupational nursing care can only effective, targeted, professional and patient oriented if all skills from the respective areas of competence are incorporated into patient care. As social skills have a very high value in nursing and caring for people, they must be particularly encouraged. However, it must be borne in mind that the education of social skills involves collaborative learning. This raises the problem of how this collaborative learning can be applied in groups in a targeted and successful manner in order to involve all stakeholders.In this thesis the following question will be investigated: “How should group teaching be designed to encourage the development of social skills in nursing students?” In order to clarify the research question, a systematic analysis of scientific literature was carried out. The primary aim was to derive a recommendation for action on how learning together in groups can be facilitated so that social skills can be positively influenced.The teacher plays a key role here and has a decisive influence on the course of the lesson. It should be particularly emphasized that open, dialogue – oriented forms of teaching that take place together make a decisive contribution to promoting the social and communicative skills of nursing trainees. In this context, various group methods were investigated that are considered promising and focus an learning together. Thereby the theme – centred interaction developed by Ruth Cohn proved to be most effective method for promoting social skills in the classroom.Kathrin UmgeherMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc
The University of Graz as a shareholder in spin-offs using the example of FlexCo
Die vorliegende Diplomarbeit mit dem Titel „Die Universität Graz als Unternehmenswertbeteiligte an Spin-offs am Beispiel der FlexCo“ verfolgt das Ziel, die Rolle der Universität Graz als unternehmenswertbeteiligte Institution im Kontext akademischer Spin-offs zu analysieren – exemplarisch anhand der neuen Gesellschaftsform der flexiblen Kapitalgesellschaft (FlexCo). Dabei werden insbesondere die rechtlichen Voraussetzungen und Grenzen einer solchen Beteiligung umfassend untersucht.Die Analyse stützt sich auf das Universitätsgesetz 2002 (UG), das Gesellschaftsrechts-Änderungsgesetz 2023, das Gesetz über flexible Kapitalgesellschaften (FlexKapGG) sowie das Gesetz über Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG). Ergänzend wird einschlägige juristische Fachliteratur herangezogen.Die Einführung der FlexCo als neue Gesellschaftsform in Österreich eröffnet insbesondere Start-ups neue Gestaltungsmöglichkeiten. Neben der Vereinfachung der Regelungen für Geschäftsanteile bringt die FlexCo mit den sogenannten Unternehmenswertanteilen (UWA) eine gänzlich neue Anteilsklasse hervor. Diese zeichnen sich durch erleichterte Übertragungsmöglichkeiten, niedrige Einlagen und eingeschränkte Rechte aus, was sowohl Chancen als auch Risiken birgt.Gerade für akademische Spin-offs erscheint die FlexCo als attraktive Rechtsform: Das niedrige Mindestkapital von 10.000 Euro sowie die geringen Mindesteinlagen von 1 Euro (bzw. 1 Cent bei Unternehmenswertanteilen) senken Einstiegshürden erheblich. Auch die reduzierten Formerfordernisse für Anteilsübertragungen – etwa die bloße Schriftform bei UWAs – machen die FlexCo für universitäre Ausgründungen besonders interessant.Die Universität Graz ist als juristische Person des öffentlichen Rechts grundsätzlich berechtigt, sich an Gesellschaften zu beteiligen und UWA zu halten. Die Entscheidung über eine solche Beteiligung obliegt dem Rektorat, das hierfür auch die Zustimmung des Universitätsrates einzuholen hat – insbesondere dann, wenn Verbindlichkeiten eingegangen werden, die über die laufende Geschäftstätigkeit hinausgehen.Nachdem die rechtliche Zulässigkeit einer Beteiligung geklärt wurde, widmet sich die Arbeit einer ebenso zentralen Frage: Soll die Universität Graz eine Beteiligung an einer FlexCo tatsächlich in Betracht ziehen? Zur Beantwortung werden die Vor- und Nachteile der FlexCo umfassend dargestellt und dieser Gesellschaftstyp mit der traditionellen GmbH – ihrer „Schwester“ – verglichen.Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass eine Beteiligung der Universität Graz an einer FlexCo unter bestimmten Voraussetzungen rechtlich möglich ist. Sie ist jedoch an strenge rechtliche Rahmenbedingungen gebunden. Dabei sind insbesondere das öffentliche Interesse sowie die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und Sparsamkeit zu beachten. Die FlexCo bietet somit neue Beteiligungsperspektiven, setzt jedoch eine sorgfältige rechtliche Prüfung und strukturierte Umsetzung voraus.This thesis, entitled “ The University of Graz as a shareholder in spin-offs using the example of FlexCo”, aims to analyze the role of the University of Graz as an Enterprise value shareholder in the context of academic spin-offs - using the newly introduced corporate form of the Flexible Company (FlexCo) as a case study. The focus lies on examining the legal prerequisites and limitations of such participation.The analysis is based on the Universities Act 2002 (UG), the Corporate Law Amendment Act 2023, the Flexible Companies Act (FlexKapGG), and the Act on Limited Liability Companies (GmbHG), and is supported by relevant legal scholarship.The introduction of the FlexCo as a new corporate form in Austria opens up innovative structuring options, particularly for start-ups. In addition to simplifying the legal framework for traditional equity shares, the FlexCo introduces a new class of shares: so-called Unternehmenswertanteile, UWA. These offer reduced formal requirements for transfer, lower capital thresholds, and limited shareholder rights - providing both opportunities and risks.The FlexCo appears especially attractive for academic spin-offs: the low minimum share capital of €10,000 and minimal required contributions - €1 for regular shares and €0.01 for UWAs - significantly lower barriers to entry. Moreover, the relaxed transfer formalities - simple written form for UWAs - enhance its suitability for university-based ventures.As a legal entity under public law, the University of Graz is, in principle, authorized to participate in companies and to hold UWAs. However, such participation ultimately requires a decision by the Rector and the approval of the University Council - particularly when obligations are entered into that exceed day-to-day operations or involve founding or acquiring a stake in a company.Once the legal permissibility of such participation is established, the thesis turns to an equally important question: Should the University of Graz engage in such a venture? To answer this, the advantages and disadvantages of the FlexCo are examined and compared with those of the more established GmbH.The thesis concludes that participation in a FlexCo by the University of Graz is legally feasible under certain conditions but subject to strict regulatory boundaries. Particular attention must be paid to safeguarding the public interest and adhering to the principles of efficiency, expediency, and frugality. While the FlexCo offers new avenues for university involvement in spin-offs, its implementation requires thorough legal structuring and oversight.vorgelegt von Andrea ZmölnigDiplomarbeit Universität Graz 202
Language and code-switching costs in arithmetic
Unterscheiden sich die Sprache des Lernens und des Abrufs von Wissen, können sogenannte Sprachwechselkosten (LSC) in Form längerer Reaktionszeiten und niedriger Genauigkeiten auftreten. Besonders für arithmetisches Faktenwissen ist dies gut belegt. Im Gegensatz dazu wurden Sprachwechselkosten bei prozeduralem arithmetischen Wissen sowie deren Mechanismen bisher kaum erforscht. Zudem finden sich in der Literatur gemischte Ergebnisse über Zusammenhänge mit Merkmalen wie Inhibitionsfähigkeit und Kompetenzen der Zweitsprache. Ziel dieser Arbeit war daher die Untersuchung dieser Kosten und deren Zusammenhänge mit individuellen Unterschieden. Zusätzlich wurden erstmalig generelle Codewechselkosten beim Wechsel von sprachlichem und arabischem Zifferncode erforscht. Dazu wurden 59 Erwachsene mit deutscher Muttersprache und hohen Englischkompetenzen innerhalb einer Einheit in einer neuen arithmetischen Vorgehensweise entweder auf Deutsch, Englisch oder mit Ziffern trainiert. Am Folgetag absolvierten alle Teilnehmer:innen einen Test in allen drei Darstellungsformen, wobei sie nach jeder Aufgabe angaben, in welchem Code (Englisch, Deutsch, Ziffern) sie mental gerechnet hatten. Es wurden ausschließlich Sprachwechselkosten anhand längerer Reaktionszeiten beim Wechsel von deutscher Trainingssprache zu englischer Testsprache gefunden. Beim Test zeigten sich keine Gruppenunterschiede in den mentalen Berechnungen, welche die Sprachwechselkosten durch verschiedene Übersetzungsmuster erklären hätten können. Stattdessen deuten die Ergebnisse darauf hin, dass englischer Sprachcode nach englischem Training effizienter verarbeitet wird. Es konnten keine generellen Codewechselkosten festgestellt werden. Ebenso zeigten sich keine Zusammenhänge von Sprachwechselkosten mit Sprachdominanz, Englischkompetenzen, Inhibitionsfähigkeit oder mathematischen Fähigkeiten. Die Ergebnisse erweitern bisherige Befunde zu Sprachwechselkosten und bieten neue Hinweise auf zugrundeliegende Mechanismen.Language switching costs (LSC) refer to longer reaction times and lower accuracies when there is a mismatch between the language of learning and retrieval of knowledge. Their occurrence in factual knowledge is well documented, especially in arithmetic. In contrast, language switching costs in procedural arithmetic knowledge and their potential mechanisms are scarcely investigated. Moreover, the literature shows mixed findings regarding relations with characteristics such as inhibitory control and second language competencies. The aim of this study was thus the investigation of these costs and their relationship to individual differences. In addition, general codeswitching costs when switching between language and Arabic digit codes were explored for the first time. Therefore, 59 bilingual adults with German as a first language and high English competencies learned a new arithmetic procedure in one session either in German, English or with digits. On the following day, all participants completed a test in all three notations, where they had to indicate in which code (English, German, digits) they had calculated mentally. The results show language switching costs through longer reaction times only when switching from the German training language to English as a test language. There were no group differences in the mental calculations that could have explained the language switching costs through different translation patterns. Instead, the results point to a more efficient processing of the English code after English training. No general codeswitching costs were found. Furthermore, no correlations were found between language switching costs and individual differences in language dominance, English competencies, inhibition control and mathematical competencies. These results broaden previous findings of language switching costs and provide new insights into underlying mechanisms.vorgelegt von: Sarah M. Zöhrer, B.Sc.Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc
Stakeholder-Driven Sustainability: A Paradox Theory Approach to Tensions and Resolution Strategies in an Austrian Industrial Metal Company
Nachhaltigkeit ist zur strategischen Priorität im Industriesektor geworden. Unternehmen stehen zunehmend unter Druck, ökologische, soziale und ökonomische Ziele zu verbinden und vielfältigen Stakeholder-Erwartungen gerecht zu werden. Gerade in der metallverarbeitenden Industrie prägen regulatorische Vorgaben sowie gesellschaftliche Anforderungen die Unternehmensagenda maßgeblich. Die praktische Umsetzung von Nachhaltigkeit gestaltet sich jedoch komplex: Organisationen stoßen dabei auf widersprüchliche Anforderungen, die sich nicht durch einfache Kompromisse auflösen lassen.Diese Arbeit untersucht, wie solche Spannungen entstehen und in der Praxis bewältigt werden. Auf Grundlage von 20 semistrukturierten Interviews erfolgt eine qualitative Analyse, ergänzt durch eine systematische Stakeholder-Identifikation mithilfe der SCOPIS- und Supply-Chain-View-Methoden. Die Ergebnisse zeigen drei wesentliche Spannungsfelder auf: extern getriebene Erwartungen, widersprüchliche Anforderungen entlang der Lieferkette sowie Herausforderungen bei der Anpassung von Geschäftsmodellen. Diese Spannungen entsprechen unterschiedlichen Paradoxtypen und zeichnen sich durch Dauerhaftigkeit aus.Anstatt endgültige Lösungen zu suchen, benötigen Unternehmen dynamische Strategien, um konstruktiv mit diesen Spannungen umgehen zu können. Identifiziert wurden drei Strategiemuster: strategisch-operative Integration, transformative Führung und organisationales Lernen sowie adaptive, kontextspezifische Reaktionen. Je nach Situation können Firmen integrierende, differenzierende oder phasenweise Ansätze nutzen.Die Ergebnisse verdeutlichen, dass nachhaltige Transformation nicht nur eine technische oder operative Aufgabe darstellt, sondern kulturellen und strukturellen Wandel voraussetzt. Die CSRD fungiert dabei als externer Treiber, der interne Widersprüche verschärft und eine strategische Neuausrichtung erforderlich macht. Diese Studie liefert praxisnahe Einblicke, wie Industrieunternehmen Spannungen produktiv nutzen können, um Lernen, Innovation und langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu fördern.Sustainability has become a strategic priority in the industrial sector. Companies face growing pressure to align environmental, social, and economic goals while responding to a wide range of stakeholder expectations. In metal processing industries, regulatory requirements and societal demands are increasingly shaping corporate agendas. However, implementing sustainability in practice proves to be complex: organizations encounter conflicting demands that cannot be resolved through simple trade-offs.This study investigates how such sustainability tensions emerge and are managed. Based on 20 semi-structured interviews, the research employs a qualitative approach supported by a systematic stakeholder identification process using SCOPIS and the Supply Chain View. The findings reveal three major areas of tension: externally driven expectations, conflicting supply chain demands, and challenges in adapting business models. These tensions reflect distinct paradox types and are persistent rather than temporary.Instead of seeking definitive solutions, organizations must adopt dynamic strategies that allow for constructive engagement with tensions. Three resolution patterns are identified: strategic and operational integration, transformative leadership and organizational learning, and adaptive responses tailored to specific contexts. Depending on the situation, companies rely on integrative, differentiating, or phased approaches.The results emphasize that sustainable transformation is not merely a technical or operational task—it also requires cultural and structural change. The CSRD acts as an external accelerator that intensifies internal contradictions and calls for strategic reorientation. This study offers practical insights into how industrial companies can productively navigate tensions, fostering learning, innovation, and long-term competitiveness.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 202
Grazer Philosophische Studien / Haller on the Principles of Empirical Knowledge
Rudolf Hallers Arbeit zum Problem der Rechtfertigung erstreckt sich über mehr als zwanzig Jahre und hat sich durch seine Auseinandersetzung mit Hans Albert, der Protokollsatzdebatte des Wiener Kreises und der Philosophie von Ludwig Wittgenstein entwickelt. Methodisch zeichnet sich seine Arbeit dadurch aus, dass sie die skeptische Herausforderung ernst nimmt; inhaltlich dreht sie sich um drei zentrale Prinzipien, die sich im Laufe seiner Forschung herauskristallisiert haben. Dieser Beitrag diskutiert diese Prinzipien und verfolgt ihre Entwicklung und Relevanz in Hallers philosophischer Laufbahn. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Schlick's Konzept der „Konstatierungen” und Hallers Interpretation und Reaktion darauf.Rudolf Haller’s work on the problem of justification has unfolded over more than twenty years, evolving through his engagement with Hans Albert, the protocol-sentence debate of the Vienna Circle, and the philosophy of Ludwig Wittgenstein. Methodologically, his work is characterised by taking the sceptical challenge seriously; in terms of content, it revolves around three central principles that have crystallised over the course of his research. This paper discusses these principles and tracks their development and relevance in Haller’s philosophical journey. A particular focus is on Schlick’s conception of “Konstatierungen” and Haller’s interpretation of and response to it.Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung 10.55776/P34598 and 10.55776/COE3Accepted versio
Historisches Jahrbuch der Stadt Graz / Grenzen der Entnazifizierung in Österreich : Quantitative Analyse von (nicht) registrierten Grazerinnen und Grazernmit Bezug zur Untersteiermark im Vergleich mit NSDAP-Mitgliedskarteien
Historisches Jahrbuch der Stadt Graz / „… And Justice for All?“ : Die Grazer Heavy-Metal-Szene und die Alltagskulturgeschichte der Demokratisierung (cirka 1980 bis zur Gegenwart)
Historisches Jahrbuch der Stadt Graz / Die Grazer Frauenbeauftragten und der Grazer Frauenrat : Von den Anfängen bis heute
Sporty life - good life : values education in ethics classes in the context of sports
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der direkten Wertebildung anhand sportlicher Kontexte im Ethikunterricht. Die Einführung des allgemeinen Ethikunterrichts als Pflichtgegenstand für alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II, die keinen Religionsunterricht besuchen, ermöglicht in Österreich seit dem Schuljahr 2021/22 einen systematischen und staatlichen Werteunterricht. Die österreichische Schule sowie der Ethikunterricht haben nach dem Schulunterrichtsgesetz die „Aufgabe, an der Entwicklung der Anlagen der Jugend nach den sittlichen, religiösen und sozialen Werten sowie nach den Werten des Wahren, Guten und Schönen […] mitzuwirken.“ In Anbetracht des Wertepluralismus moderner Gesellschaften ist jedoch offen, welche konkreten Werte in dieser Definition gemeint sind und wie diese bei Jugendlichen gebildet werden sollen und können. Aus diesem Grund wurden Werte untersucht, die in pluralistischen Gesellschaften und im Sport von Bedeutung sind. Basierend auf diesen Analysen konnte gezeigt werden, dass im Sport bedeutsame Werte den allgemeinen Wertekategorien pluralistischer Gesellschaften von Schwartz zugeordnet werden können. Dieser Zusammenhang von Werten, die in Gesellschaften und im Sport auftreten, ermöglicht eine Thematisierung von allgemeinen Wertekategorien anhand spezifischer sportlicher Beispiele im Ethikunterricht. Die indirekte Wertebildung durch Sport kann um die unterrepräsentierte direkte Form der Wertebildung erweitert werden, wodurch eine umfassende Wertebildung im Ethikunterricht ermöglicht wird. Im Rahmen dieser Masterarbeit konnte zudem gezeigt werden, in welchen Anwendungsbereichen des Ethikunterrichts sportliche Kontexte eingesetzt werden können. Offen bleibt jedoch, wie diese Kontexte im Unterricht aufbereitet werden sollen, was zukünftig einen Ausgangspunkt für weitere fachdidaktische Forschung darstellen kann.The following thesis deals with the values education in ethics classes based on sports. The implementation of compulsory ethics classes for all students (of secondary education) who do not take part in (denominational) classes of religious education has enabled systematic and state-approved values education at Austrian schools since September 2021. According to the Austrian School Education Act, Austrian schools and ethics classes have the “duty to collaborate in the adolescent development regarding moral, religious, and social values as well as values of the true, the good and beautiful.” Considering today’s value pluralism in modern societies however, it is uncertain what exact values are meant by this definition and how they should be formed in adolescents. Therefore, values, which are important in societies as well as in sports, were analyzed. Based on these analyses, it was shown that values, which are important in sports, can be allocated to the Schwartz theory of basic values. The correlation between values, which are common in societies and in sports, enables addressing the topic of basic values based on sports in ethics classes. The indirect values education through sports can be broadened by the underrepresented direct values education and makes a comprehensive values education in ethics classes possible. Additionally, it was shown which curricular content allows the concrete implementation of sports topics. For the moment, it remains open how these sports topics should be integrated in class. If, however, this content should be dealt with in class, more research based on didactics is needed.vorgelegt von Thomas LachMasterarbeit Universität Graz 2025Enthält Zusammenfassung in englischer Sprach