University of Graz

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    Analysing the transition to sustainable food production in Norway : motivations to join producer-consumer networks

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    Das globale Ernährungssystem verursacht rund ein Drittel der globalen Treibhausgasemissionen. In Anbetracht dieser und anderer negativer ökologischer und gesellschaftlicher Auswirkungen muss das derzeitige Ernährungssystem geändert werden. Die Entstehung von ErzeugerInnen-VerbraucherInnen-Netzwerken in Norwegen in den letzten Jahren wirft die Frage nach ihrer Nachhaltigkeit und ihrem Potenzial auf, zu einem nachhaltigeren Ernährungssystem beizutragen.Die Wissenslücke, wie Individuen Systemveränderungen beeinflussen können, wurde durch die Multi-Level Perspektive in Kombination mit einem Modell zum Verständnis von Verhaltensänderung von Einzelpersonen im Lebensmittelbereich geschlossen. Zehn KonsumentInnen und der Produzent eines Gemüseanbaubetriebes nahe der Stadt Trondheim wurden befragt, um Einblicke in ihre Beweggründe für die Teilnahme an direkten ErzeugerInnen-VerbraucherInnen-Lebensmittelnetzwerken zu gewinnen. Neben der lokalen und ökologischen Lebensmittelproduktion war das soziale Projekt, das der Betrieb anbietet, der wichtigste Faktor für die Wahl dieses Erzeugers. Weitere wichtige Faktoren für die VerbraucherInnen waren die Qualität der Lebensmittel, soziale Netzwerke und Normen, Überzeugungen sowie die Möglichkeit und Fähigkeit zu konsumieren. Der Erzeuger schätzt vor allem den direkten Kommunikationskanal über das Vertriebsnetz. Hindernisse, die überwunden werden müssen, sind die komplizierte Organisation und Logistik, um mehr VerbraucherInnen die Teilnahme an diesen Netzwerken zu erleichtern.Die Bedeutung von ErzeugerInnen-VerbraucherInnen-Netzwerken kann dadurch unterstrichen werden, dass sie zu den nationalen Zielen Norwegens beitragen, die Selbstversorgung mit Lebensmitteln zu erhöhen, den Anbau und Verzehr von Gemüse zu fördern und das Bewusstsein für die Probleme des derzeitigen Ernährungssystems zu schärfen.Diese Arbeit gibt einen ersten Einblick in die Motivationen und Hindernisse für den Beitritt zu einem ErzeugerInnen-VerbraucherInnen-Netzwerk in Trondheim und in die Rolle, die diese Netzwerke beim Übergang zu einem nachhaltigeren Ernährungssystem in Norwegen spielen. Eine Einschränkung der Studie besteht darin, dass sie sich auf eine einzige Fallstudie mit altruistischen Ambitionen konzentriert. Zukünftige Studien sollten daher mehr KonsumentInnen von verschiedenen ProduzentInnen einbeziehen, um ein umfassenderes Bild von Lebensmittelnetzwerken in Norwegen zu erhalten.The food sector contributes globally to approximately one third of greenhouse gas emissions. Considering this and other negative environmental and societal impacts, the current food system needs to change. In recent years, the emergence of producer-consumer food networks in Norway raises the question of their sustainability and their potential to contribute to a more sustainable food system.The lack of research on how individuals can influence system change was investigated by combining the multi-level perspective with a model to understand food behaviour change of individuals. Ten consumers and the manager of a vegetable production site near the city of Trondheim were interviewed to gain insights into their motivations of participating in direct producer-consumer food networks. The social project the farm includes was the main factor for choosing this producer besides local and organic food production. Other important factors for consumers were related to food quality, social networks, norms and beliefs, opportunity and capability to consume. The producer mostly appreciates the direct communication channel they have through the sales network. Obstacles that need to be overcome are the complicated organisation and logistics to facilitate the participation of more consumers in these networks.The importance of producer-consumer networks can be highlighted by the fact that they contribute to Norway's national goals of increasing food self-sufficiency, promote vegetable production and consumption, and raise awareness of the problems in the current food system.This thesis gives first insights in motivations and obstacles of joining a producer-consumer network in Trondheim and what role such networks play for a shift to a more sustainable food system in Norway. The limitation of the study is the focus on a single case study with altruistic ambitions. Therefore, future research should involve more consumers of different producers to get a broader picture of food networks in Norway.Antonia KnappMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Black Mirror on the wall, who’s the fairest one of all?A dystopia of AI in social media and the implications for (western) values

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    Die (westlichen) Gesellschaften sind stark geprägt von der digitalen Transformation der letzten Jahrzehnte, die umfassende, alltagsrelevante Veränderungen mit sich gebracht hat. Dazu leisteten insbesondere die Informations- und Kommunikationstechnologien rund um Social Media einen wesentlichen Beitrag. Als maßgeblicher Trend in dieser Technologieentwicklung ist die rasante Entwicklung und der verstärkte Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zu nennen. Die vorliegende Masterarbeit strebt an, die ethische Reflexion bei der menschengerechten Entwicklung von KI und beim medienkompetenten Umgang mit ihr in Social Media zu unterstützen. Solche Veränderungen im gesellschafts- und alltagsrelevanten Kontext finden vermehrt in TV-Serien als Teil gegenwärtiger Popkultur ihren Einzug. In diesem Sinne macht insbesondere die britische Science-Fiction-Serie Black Mirror aktuelle Technologien zu ihrem Hauptthema und bedient sich dabei geschickt der Grenze zwischen Realität und Fiktion, indem sie den teils rücksichtlosen Einsatz – so etwa rund um Social Media – auf dystopische Weise dem Publikum näherbringt. In diesem Zusammenhang untersucht die Masterarbeit die Darstellung und die gesellschaftlichen Auswirkungen eines KI-Systems im Kontext von Social Media in der konkreten Black Mirror Episode „Abgestürzt“ (Staffel 3, Folge 1). Ziel der Arbeit ist die Herausarbeitung und folglich die ethische Reflexion von Gesellschaftswerten, die potenziell durch den in der Serie porträtierten Zukunftseinsatz eines Social-Media- und KI-basierten Bewertungssystems beeinflusst werden könnten. Einem deskriptiven und normativen Ansatz folgend, versucht die vorliegende Masterarbeit, die gesellschaftlichen Implikationen dieser techno-sozialen Entwicklungen in einen aktuellen sozialethischen Diskurs einzuordnen.(Western) societies have undergone profound transformations in recent decades, largely driven by digital advancements that have significantly influenced various aspects of daily life. Central to this shift are information and communication technologies, with social media playing a pivotal role. A prominent trend within this technological evolution is the rapid development and widespread adoption of artificial intelligence (AI). This thesis seeks to contribute to ethical discourse concerning the human-centred development of AI and the media-literate utilisation of AI within social media contexts. The societal and everyday life changes prompted by these technologies are increasingly reflected in contemporary pop culture, particularly in television series. Notably, the British science fiction series Black Mirror critically explores current technologies, skilfully blurring the line between reality and fiction by portraying the often reckless use of such technologies, especially in relation to social media, in a dystopian manner. This master's thesis, hence, focuses on analysing the depiction and societal impact of an AI system within the context of social media, as presented in the Black Mirror episode "Nosedive" (Season 3, Episode 1). The objective of this research is to identify and ethically reflect upon the social values that may be influenced by the future deployment of a social media and AI-based score system, as portrayed in the series. Through a descriptive and normative approach, this thesis endeavours to categorise the social implications of these techno-social developments within contemporary socio-ethical discourse.vorgelegt von Manuel Feldbaumer, MEd BEd BAMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassung auf deutsch und englisc

    Issues of chain and triangular transactions in value added tax : an empirical analysis of relevant case law

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    Der internationale Handel von Gütern ist in einer globalisierten Wirtschaft nicht mehr wegzudenken. Zur Einsparung von Liefer- und Lagerkosten werden Waren oftmals direkt vom Produzenten an den Endabnehmer versendet, ohne dass die Waren einer Zwischenlagerung beim Zwischenhändler bedürfen. In diesen Fällen liegen aus umsatzsteuerlicher Sicht sogenannte Reihen- und Dreiecksgeschäfte vor. Dabei werden durch nur eine tatsächliche Warenbewegung gleich mehrere Umsatzgeschäfte erfüllt. Das Hauptproblem bei der umsatzsteuerrechtlichen Beurteilung dieser Geschäfte liegt in der Bestimmung des Lieferortes (bewegte Lieferung). Aufgrund mehrmaliger Ersuchen um Vorabentscheidung der nationalen Verwaltungsgerichte an den Europäischen Gerichtshof zu Reihen- und Dreiecksgeschäften, ist die richtige Behandlung dieser Konstellationen immer wieder Zentrum des wissenschaftlichen Diskurses. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die folgende Forschungsfragen zu beantworten: Welche Themen sind bei Reihen- und Dreiecksgeschäften besonders streitanfällig? Gibt es in der Rechtsprechung eine Vielzahl von Fällen, die zu einer Rechtsänderung geführt haben oder nur einen bzw. mehrere bestimmte(n) sog Landmark-Case(s)? Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurde eine empirische Analyse der Rechtsprechung von 181 Entscheidungen des Unabhängigen Finanzsenats/Bundesfinanzgerichtes, 21 Entscheidungen des Verwaltungsgerichtshofes und 145 Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes durchgeführt. Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich über den Zeitraum 2003-2023. Die empirische Untersuchung zeigte, dass das Hauptproblem über alle drei Instanzen bei Reihengeschäften die richtige Beurteilung bzw. Zuordnung der bewegten Lieferung ist. Bei den Dreiecksgeschäften wurde als streitanfälligstes Problem, die Erklärungspflichten gem. Art 25 Abs 4 und 6 UStG festgestellt. Im letzten Kapitel werden Kriterien vorgestellt, die für richtige Beurteilung von Reihen- und Dreiecksgeschäften heranzuziehen sind.The international trade of goods has become an indispensable part of the globalized economy. In order to save delivery and storage costs, goods are often sent directly from the producer to the end user without the goods needing to be stored by an intermediary. From a VAT-tax perspective, these cases are known as chain and triangular transactions. In this case, several sales transactions are fulfilled by just one actual movement of goods. The main problem here is the assessment of these transactions under VAT law, especially the determination of the place of delivery. Due to repeated requests for preliminary rulings from national administrative courts to the European Court of Justice on chain and triangular transactions, the correct treatment of these constellations is repeatedly the focus of scientific discourse. The aim of this master's thesis is to answer the following research questions: Which topics are particularly prone to disputes in chain and triangular transactions? Are there a large number of cases in case law that have led to a change in the law or just one or more specific so-called landmark cases? To answer the research questions, an empirical analysis of the case law of 181 decisions of the Independent Finance Senate/Federal Finance Court, 21 decisions of the Administrative Court and 145 decisions of the European Court of Justice was carried out, with the investigation period 2003-2023. The empirical study showed that the main problem across all three instances in chain transactions is the correct assessment of the active supply. In triangular transactions, the most contentious problem was the declaration obligations according to Art. 25 Paragraph 4 and 6 UStG. The last chapter presents criteria that are important for the correct assessment of chain and triangular transactions.Theresa Schober, BScMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Dance your Mind : the influence of a three week pole dance intervention on mood, depressive symptoms and visual creativity

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    Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Pole Dance auf die Stimmung, Depressivität und visuelle Kreativität bei jungen Erwachsenen. Sportliche Bewegung, insbesondere Tanz, trainiert affektbezogene und kognitive Funktionen und wirkt sich einschlägigen Befunden zufolge positiv auf die Stimmung, Ängstlichkeit, Depressivität, Aufmerksamkeit, Kreativität und das Gedächtnis aus. Pole Dance stellt eine Mischung aus Tanz, Akrobatik und Kunst dar. Bisherige Studienergebnisse lassen vermuten, dass Pole Dance ähnliche Effekte wie Tanz auf den Affekt und die Kognition haben könnte. Um die Auswirkungen von Pole Dance auf die Stimmung, Depressivität und visuelle Kreativität zu untersuchen, wurde eine Interventionsstudie durchgeführt. Neununddreißig junge Erwachsene im Alter von 18 – 23 Jahren wurden randomisiert der Interventions- oder Warte-Kontrollgruppe zugeteilt. Personen aus der Interventionsgruppe nahmen an sechs Pole Dance Trainingseinheiten in einem Zeitraum von drei Wochen teil. Die Warte-Kontrollgruppe erhielt nach Ende der zweiten Testung ebenfalls ein dreiwöchiges Pole Dance Training. Vor und nach der Interventionsphase wurden Depressivität, Stimmung und visuelle Kreativität der Studienteilnehmer:innen erhoben. Die Analysen ergaben keine signifikanten Trainingseffekte. Jedoch lassen kleinere Trends in erwarteter Richtung vermuten, dass Pole Dance zu einer Verbesserung der Depressivität führen könnte, dies bedarf jedoch einer größeren Stichprobe und eines umfangreicheren Trainingszeitraums.This study examines the influence of pole dance on mood, depressive symptoms and visual creativity in young adults. Physical exercise, particularly dance, trains affective and cognitive functions and has a positive effect on mood, anxiety, depression, attention creativity and memory according to literature. Previous results suggested that pole dance could unfold similar effects on affect and cognition. Pole Dance combines dance, acrobatics and art. An intervention study was conducted to investigate the effects of pole dance on mood, depression and visual creativity. Thirty-nine young adults in the age between 18-23 years were randomly assigned to the intervention or waiting control group. Participants in the intervention group took part in six pole dance training sessions over a period of three weeks, while the waiting control group received the pole dance training after the post-test. Depression, mood and visual creativity were measured before and after the intervention using psychometric tests. Analyses revealed no significant intervention effects. However, there were some small trends toward the expected direction suggesting that pole dance could possibly improve depressive symptoms. Future research should consider testing the effects of pole dance in larger samples of participants and during more extensive training periods.Lisa Brandstetter, B.Sc.Masterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Austrian physical activity recommendations : how do older adults perceive them?

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    Regelmäßige körperliche Aktivität spielt eine entscheidende Rolle für die Gesundheit und das Wohlbefinden älterer Erwachsener. Neben der Vorbeugung altersbedingter Erkrankungen und der Förderung der Mobilität und Unabhängigkeit verbessert Bewegung im Alter zudem die kognitiven Funktionen von Personen über 65 Jahren (FGOE 2020: 29). Die Weltgesundheitsorganisation setzte sich das Ziel, bis 2030 die Inaktivität von Jugendlichen und Erwachsenen weltweit um bis zu 15% zu reduzieren. Für die verschiedenen Personengruppen wurde dafür ein Folder veröffentlicht, der differenzierte Richtlinien zur gesundheitsförderlichen Integration von Bewegung und Sport in den Alltag beinhaltet (WHO 2020). Auf Basis dieser Maßnahmen publizierte der Fonds Gesundes Österreich 2020 eine deutschsprachige Version, die in verständlicher Sprache Auskunft über das optimale Bewegungsverhalten geben soll. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich dabei mit der Personengruppe “Ältere Erwachsene ohne und mit Körper-, Sinnes- oder Mentalbehinderung”. Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung, ob und wie die Bewegungsempfehlungen von Personen über 65 Jahren aufgefasst und umgesetzt werden. Mit Hilfe der Durchführung von Interviews soll neben der Frage, ob sich die Bewegungsempfehlungen eignen, den Wert regelmäßiger Bewegung für die Gesundheit nahezubringen, auch untersucht werden, wie die Darstellung der Richtlinien optimiert werden kann. Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass die Kernbotschaften der Bewegungsempfehlungen von den Proband:innen gewissenhaft aufgefasst wurden. Die überwiegend positive Resonanz indiziert, dass sich die empfohlenen Bewegungsmaßnahmen grundsätzlich gut eignen, älteren Erwachsenen die Vorteile von regelmäßiger Bewegung nahezulegen. Allerdings deutet die mangelnde Wiedergabe spezifischer Empfehlungen darauf hin, dass detaillierte Richtlinien oft nicht vollständig verstanden werden. Die Analyse der Antworten offenbart, dass es noch Potenzial zur Verbesserung der Formulierung und Gestaltung der Bewegungsempfehlungen gibt. Eine sehr geringe Lesebereitschaft weist zudem darauf hin, dass die derzeitige Fassung für ältere Erwachsene nicht ansprechend oder leicht verständlich genug ist.Regular physical activity plays a vital role in the health and well-being of older adults. Besides preventing age-related diseases and promoting mobility and independence, exercise also improves cognitive functions in older adults (FGOE 2020: 29). The World Health Organization has set a goal to reduce inactivity among youth and adults worldwide by up to 15% by 2030. To achieve this, they released an extensive report containing differentiated guidelines for integrating specific physical activities and sedentary behavior into daily life (WHO 2020). Based on this report, the Fonds Gesundes Österreich (Austrian Health Promotion Fonds) published a German version in 2020, offering clear information on optimal physical activity behavior to the Austrian population. This study focuses on the group of "older adults with and without physical, sensory, or mental disabilities." The aim of this study is to investigate how adults over 65 years old perceive and implement the physical activity recommendations. Through interviews, the study explores whether the recommendations effectively communicate the benefits of regular exercise for health and how the presentation of these guidelines can be optimized. The findings of the study indicate that the core messages of the recommendations were understood by the participants. The predominantly positive feedback suggests that the recommended physical activities are generally adequately suited to convey the benefits of regular exercise to older adults. However, a certain lack of recall of specific recommendations suggests that detailed guidelines are often not fully comprehended. The analysis of the responses reveals that there is still potential for improving the formulation and overall design of the movement recommendations. The rather low willingness to read indicates that the current version may not be appealing or easily understandable enough for older adults.Andreas Helmberger, BEdMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen in Deutsch und Englisc

    A critical analysis of reporting on governance in the ESRS, taking into account the received comment letter

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    Die Masterarbeit untersucht die öffentliche Stellung zum neu entwickelten ESRS Governance Standard für die Nachhaltigkeitsberichterstattung und bewertet die Relevanz und Umsetzbarkeit der neuen Regelungen. Durch die Auswertung von Stellungnahmen verschiedener Interessengruppen und die Analyse des EFRAG-Fragebogens wird ein umfassendes Bild der Herausforderungen und Meinungen zur Governance in den ESRS geschaffen. Die Stellungnahmen basieren auf den Erstentwürfen der ESRS-Standards, die im April 2022 zur öffentlichen Konsultation veröffentlicht wurden. Die Relevanz und Umsetzbarkeit der neuen ESRS Governance Regelungen wird unterschiedlich bewertet. Während einige Interessengruppen die Notwendigkeit neuer, harmonisierter Standards für die europäische Nachhaltigkeitsberichterstattung betonen, sehen andere die Gefahr von Redundanzen und erhöhtem Aufwand. Ein häufiger Kritikpunkt ist die große Ähnlichkeit und mangelhafte Abstimmung mit bereits bestehenden Regelungen. Die Empfehlungen umfassen Vorschläge zur Reduktion des Detaillierungsgrades der Offenlegungspflichten, zur besseren Abstimmung mit bestehenden Regelungen und zur Unterstützung der Unternehmen bei der Implementierung der neuen Standards. Trotz der Kritikpunkte werden auch positive Aspekte hervorgehoben, insbesondere die Vergleichbarkeit mit dem GRI-Standard und die Fokussierung auf eine transparente Offenlegung der Governance-Strukturen, internen Kontroll- und Risikomanagementsysteme sowie der Ethik und Kultur des Unternehmens. Diese Aspekte sollen das Vertrauen der Stakeholder in die Nachhaltigkeitsberichterstattung stärken und die Vergleichbarkeit der Berichte verbessern. Zusammenfassend zeigt die Analyse, dass die neuen ESRS Governance Regelungen einen bedeutenden Schritt in Richtung einer verbesserten Nachhaltigkeitsberichterstattung darstellen. Es besteht jedoch ein kontinuierlicher Unterstützungsbedarf, um ihre volle Wirkung zu entfalten und die Akzeptanz und Umsetzung bei den Unternehmen zu sichern.The master's thesis examines the public position on the newly developed ESRS Governance Standard for sustainability reporting and evaluates the relevance and implementability of the new regulations. By evaluating statements from various interest groups and analyzing the EFRAG questionnaire, a comprehensive picture of the challenges and opinions on governance in the ESRS is created. The comments are based on the initial drafts of the ESRS standards, which were published for public consultation in April 2022. The relevance and implementability of the new ESRS governance regulations are assessed differently. While some interest groups emphasize the need for new, harmonized standards for European sustainability reporting, others see the risk of redundancies and increased effort. A common point of criticism is the great similarity and poor coordination with existing regulations. The recommendations include proposals to reduce the level of detail of disclosure requirements, to better align with existing regulations and to support companies in implementing the new standards. Despite the criticism, positive aspects are also highlighted, in particular the comparability with the GRI standard and the focus on transparent disclosure of the governance structures, internal control and risk management systems as well as the company's ethics and culture. These aspects are intended to strengthen stakeholders' trust in sustainability reporting and improve the comparability of the reports. In summary, the analysis shows that the new ESRS governance regulations represent a significant step towards improved sustainability reporting. However, there is a continuous need for support in order to develop their full impact and ensure acceptance and implementation among companies.Bojana Stakic, BScZusammenfassungen auf Deutsch und EnglischMasterarbeit Universität Graz 202

    Selected claims of a rescuer for the provision of emergency assistance

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    Jeden Tag retten Personen Sachen, Tiere oder andere Personen vor akuten und gegenwärtigen Gefahren. Der Retter setzt dabei seine Arbeitskraft, oft auch sein Eigentum ein. Manchmal erleidet er auch einen Schaden. Die Arbeit befasst sich nun mit der Frage, wann ein Retter gegenüber dem Nothilfeleistungsempfänger für den Einsatz seiner Arbeitskraft, seines Eigentums und für seinen Schaden eine Vergütung fordern kann. Hierbei wird zum einen der Frage nachgegangen, ob ein Vertrag zwischen dem Retter und dem Nothilfeleistungsempfänger vorliegen kann, in welche Vertragstypen des Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches (ABGB) dieser Vertrag einzuordnen ist und welche vertraglichen Ansprüche sich aus diesen Vertragstypen ergeben. Zum anderen wird untersucht, welche Voraussetzungen für die Gewährung der gesetzlichen Ansprüche gemäß den §§ 403, 1036, 1041 ABGB erfüllt sein müssen und welcher dieser Ansprüche bei welchen Nothilfeleistungen anwendbar ist. Da gesetzliche Rechte und Pflichten zur Leistung von Nothilfe Einfluss auf das Vorliegen eines Anspruchs haben können, wird ebenso der Frage nachgegangen, ob es solche im ABGB gegenüber jeder Person oder im Rahmen des familiären Beistands oder der Obsorge über ein Kind gibt und inwiefern öffentlich-rechtliche Hilfeleistungspflichten einen Einfluss auf Privatrechte haben.Every day, people rescue objects, animals or other people from acute and imminent danger. The rescuer uses his own labour and often his own property. He sometimes also sustain losses. This thesis addresses the question of when a rescuer may claim compensation from a recipient of emergency assistance for the use of his labour and property, and for his losses. First, it examines the question of whether a contract between the rescuer and the recipient of emergency assistance can exist, under which category of contract under the Austrian Civil Code (ABGB) such a contract can be categorised, and which contractual claims arise from these categories of contract. Second, it analyses which requirements must be met for statutory claims under §§ 403, 1036 and 1041 of the ABGB to be upheld, and which of these claims are applicable to which emergency assistance services. Since statutory rights and obligations to provide emergency assistance can have an influence on the existence of a claim, the questions of whether such rights and obligations exist in the ABGB in relation to any person or in the context of family assistance or custody of a child and to what extent public law obligations to provide assistance have an influence on private rights are also examined.vorgelegt von Arthur OlędzkiDiplomarbeit Universität Graz 202

    Legal problems of ski touring on slopes

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    Das Pistenskitourengehen hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer Trendsportart entwickelt. Die teilweise massenhafte Inanspruchnahme der Skipisten für den Zweck einer Skitour hat auch mancherorts zu Konflikten zwischen Grundstückseigentümern bzw Skigebietsbetreibern und Pistenskitourengehern geführt, etwa weil das Abfahren auf einer frisch präparierten Piste deren Qualität beeinträchtigen kann. Skigebietsbetreiber haben mittlerweile auf diesen Pistentourentrend reagiert und das Pistentourengehen teilweise einer Ticketpflicht unterworfen. Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, ob dem Pistenskitourengeher aus einer gesetzlichen Grundlage, etwa dem Forstgesetz, den Wegefreiheitsgesetzen oder den Straßengesetzen der Länder oder aber auch aus einer privatrechtlichen Rechtsquelle, etwa einer Dienstbarkeit oder eines Bestandvertrages, dem Pistenskitourengeher ein Recht auf Betreten der Skipiste erwächst. Damit zusammenhängend, wird auch auf die Frage eingegangen, ob einem Pistenskitourengeher ein Verbot hinsichtlich des Betretens der Piste auferlegt werden kann. Weiters wird untersucht, ob und unter welchen Voraussetzungen der Pistenhalter, im Falle eines Unfalls des Skitourengehers auf der Piste, zur Haftung herangezogen werden kann. Da auch Kollisionsunfälle zwischen Pistenbenützern keine Seltenheit sind, wird auch diese Haftungsfrage nähe thematisiert. Am Schluss wird als Exkurs auf die Haftung bei geführten Skitouren eingegangen, wobei hier der Fokus auf dem Skiführer und dem Tourenführer aus Gefälligkeit liegt.Skitouring on slopes got very popular during the last decades. There are ski resorts, where loads of people are using the slopes for skitouring and this caused conflicts between property owners respectively ski resort operators and people who are skitouring on their slopes, because, for instance, skiing down on a groomed slope can have an impact on their quality. Ski resort operators already reacted to this trend and in some ski resorts, skitouring is only allowed if people buy a ticket. One goal of this thesis is, to check, if there are certain laws or private agreements, that can entitle people to use the slopes for skitouring. This is also linked to the question, if there is a possibility to ban skitouring from the ski resort. Furthermore, it will be analyzed, if and under what circumstances, the ski resort operator, who is responsible for the slopes, can be hold liable, if there occurs an accident on the slopes. There are also a lot of collisions on the slopes. In this case, the liability between athletes will be discovered. In the end, there is also a digression regarding the liability of guided skitours. In this regard, the focus will be on professional skitouring guides and on a tour guide by courtesy.von Alexander SchönbergerDiplomarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Teaching the pragmatic competence as an integral part of the communicative competence in Italian foreign language lessons

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    Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Vermittlung der pragmatischen Kompetenz als Teilbereich der kommunikativen Kompetenz im italienischen Fremdsprachenunterricht. Ein Unterricht, der diese Kompetenzen vermittelt, macht nicht die Sprache und ihre Strukturen selbst zum Gegenstand, sondern das angemessene Verwenden der Sprache. Allgemein entwickelt sich die Fremdsprachendidaktik vom ausschließlichen Fokus auf Grammatik hin zu Ansätzen, die die Verwendung von Sprache in kommunikativen Situationen fördern. Diese Sensibilisierung hinsichtlich der soziokulturellen und soziopragmatischen Normen bestimmter Sprachen fördert schlussendlich die soziale Teilhabe der Lerner*innen durch ein angemessenes sprachliches Handeln. Daher ist die Pragmatik ein nicht zu vernachlässigender Aspekt beim Erlernen einer Sprache. Um dieses Ziel zu erreichen ist es wichtig, das sprachlich pragmatische Bewusstsein der Schüler*innen zu fördern, da die Pragmatik einer Sprache durch keine klaren, eindeutig festlegbaren Regeln zu beschreiben ist, sondern eine starke Abhängigkeit vom Kontext und den soziokulturellen Normen einer Sprache aufweist. Ziel der Masterarbeit ist es, herauszufinden, wie solch ein didaktisches Setting aufgebaut sein kann und welche Faktoren Einfluss auf die Effektivität von Pragmatikunterricht haben. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Kriterien für didaktische Modelle und Ansätze, dem geeigneten sprachlichen Input, den erforderlichen Kompetenzen der Lehrpersonen, sowie der Präsenz der Pragmatik in den österreichischen Lehrplänen und dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GeR). Die Analyse, welche sich auf Literatur aus dem englischsprachigen, aber hauptsächlich auf Projekte und Studien aus dem italienischsprachigen Bereich bezieht, findet in einer exemplarischen didaktischen Einheit, sowie weiterem didaktischen Material, praktische Anwendung.This master's thesis explores the instruction of pragmatic competence as an integral part of communicative competence in Italian foreign language learning. This approach to language teaching focusses not only on the language and its structures but its appropriate usage. In general, foreign language didactics is shifting from an exclusive grammar-centric approach towards methodologies that promote practical language use in com-municative contexts. Raising awareness of the socio-cultural and socio-pragmatic norms intrinsic to specific languages eventually supports social participation of language learners through appropriate language use. Pragmatics is therefore an aspect of language learning that should not be neglected. To achieve this, it is crucial to enhance students' linguistic pragmatic awareness, recognizing that pragmatic characteristics of a language cannot be described by clearly definable rules but are strongly dependent on the context and on the socio-cultural norms of a language. The objective of this master`s thesis is to determine how such a didactic setting can be structured, and which factors influence the efficacy of pragmatic lessons. Particular attention is paid to the criteria for didactic models and approaches, the appropriate linguistic input, the required competences of educators, as well as the presence of prag-matics in the Austrian curricular and the Common European Framework of Reference for Languages (CEFR). The analysis, which is based on literature about the English language, but mainly on projects and studies on Italian language, is applied in an exemplary teaching unit and general didactic material.vorgelegt von Linda WolfingerMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen in Englisch und Deutsc

    Multisubstance abuse and commitment in a mental health facility according to § 21 of the Austrian criminal code

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    Bei Personen, welche an einer psychischen Störung leiden und unter dem Einfluss von (multiplen) Substanzmissbrauch im Zustand der Zurechnungsunfähigkeit eine mit Strafe bedrohte Handlung begehen, kann die Abgrenzung zwischen einer Unterbringung nach § 21 StGB und einer Bestrafung nach § 287 StGB schwerfallen. Basiert die Zurechnungsunfähigkeit ausschließlichen auf dem Gebrauch berauschender Substanzen, kommt lediglich eine Bestrafung nach § 287 StGB in Betracht. War eine psychisch gestörte Person zwar zunächst hinsichtlich der Selbstberauschung iSd § 287 StGB zurechnungsfähig und liegt dann aber beim verdeckten Delikt auch zustandsbedingte Zurechnungsunfähigkeit vor, kann eine Bestrafung nach § 287 StGB mit einer Unterbringung nach § 21 Abs 1 StGB aus Anlass des verdeckten Delikts zusammentreffen. Hat eine psychische Störung maßgeblichen Einfluss auf die Herbeiführung eines Vollrausches ausgeübt, kommt § 287 StGB als Anlasstat einer Einweisung nach § 21 Abs 2 StGB in Betracht.In the case of persons who suffer from a mental disorder and commit a punishable act under the influence of (multiple) substance abuse in a state of incapacity, it can be difficult to distinguish between a preventative measure under § 21 of the Austrian Criminal Code and a punishment under § 287 of the Austrian Criminal Code. If the mental incapacity is based on the exclusive use of intoxicating substances, only punishment under § 287 of the Austrian Criminal Code can be considered. If a mentally disturbed person was initially sane with regard to self-intoxication as defined in § 287 of the Austrian Criminal Code and then also has a state-related incapacity to reason in the case of the concealed offense, a punishment under § 287 of the Austrian Criminal Code may coincide with a placement under § 21 (1) of the Austrian Criminal Code on the occasion of the concealed offense. If a mental disorder has had a significant influence on causing intoxication, § 287 of the Austrian Criminal Code may be the reason for a placement in accordance with § 21 (2) of the Austrian Criminal Code.vorgelegt von Klara ZimmermannDiplomarbeit Universität Graz 202

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