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Jewellery and garment components from Pheneos, Arcadia : objects from the 2011-2015 excavations
Die Masterarbeit befasst sich mit Schmuck- und Gewandbestandteilen aus Pheneos, Arkadien, die während der archäologischen Grabungskampagnen zwischen 2011 und 2015 gefunden wurden. Einleitend wird ein kurzer Überblick über das antike Pheneos und seine Lage gegeben sowie über die Kleidungsgewohnheiten in Griechenland zwischen dem 7. und 5. Jh. v. Chr.Im folgenden Hauptteil wird auf die einzelnen Materialgruppen der Gewandnadeln, Fibeln, Ohrringe, Armreifen, Fingerringe, Perlen, Anhänger und Zierbleche in Rosettenform eingegangen. Jedes Kapitel gliedert sich in Abschnitte zur Forschungsgeschichte, Verbreitung und Datierung, Verwendung und Herstellung sowie Darstellungen und Quellen der jeweiligen Materialgruppe. Abschließend bietet jedes Kapitel eine Beschreibung, Ein- und Zuordnung und Bewertung der pheneatischen Stücke. Das bearbeitete Material setzt sich größtenteils aus Stücken aus Buntmetall und Eisen zusammen, es liegen jedoch auch Fundstücke aus Edelmetallen und Blei, Bein, Elfenbein, Glas, Fayence und Stein vor. Abschließend wird eine Gesamtbetrachtung des Fundmaterials gegeben, das größtenteils in die archaische Zeit datiert wird und den Kultbau eindeutig einer weiblichen Kultinhaberin zuweist. Das Material lässt außerdem Rückschlüsse auf eine nahegelegene Metallverarbeitung sowie mögliche Kleiderweihungen in das Heiligtum zu.Dem Textteil ist ein Katalog mit 169 Einträgen sowie ein Tafelteil mit 29 Tafeln angeschlossen.The master's thesis presents jewellery and garment components from Pheneos, Arcadia, which were found during the archaeological excavation campaigns between 2011 and 2015. The thesis opens with a brief overview of ancient Pheneos and its location, as well as clothing habits in Greece between the 7th and 5th centuries BC.The following main section deals with the individual material groups of garment pins, fibulae, earrings, bracelets, finger rings, beads, pendants and decorative plates with rosette decoration. Each chapter is divided into sections on the history of research, distribution and dating, use and manufacture as well as depictions and sources of the respective material group. Each chapter concludes with a description, categorisation and evaluation of the pheneatic pieces. The material analysed consists mainly of pieces made of non-ferrous metal and iron, but also contains finds made of precious metals and lead, bone, ivory, glass, faience and stone. Finally, an overall assessment of the find material is given, most of which is dated to the Archaic period and clearly assigns the cult building to a female cult owner. The material also allows conclusions to be drawn about nearby metalworking and possible consecration of clothing into the sanctuary.The text section is accompanied by a catalogue with 169 entries and a plate section with 29 plates.vorgelegt von Kerstin Maria Bauer, BA BAMasterarbeit Universität Graz 202
Aligning political objectives with local realities : an examination of land use for agriculture and electricity in the greater Graz area
In Österreich stehen 38,8% der Landfläche für dauerhafte Besiedlung zur Verfügung. Daher ist eine effektive und effiziente Raumplanung entscheidend für die nationale Ernährungs- und Energiesicherheit angesichts von Urbanisierung, Bevölkerungswachstum und der Umstellung auf erneuerbare Energien. Diese Masterarbeit untersucht die österreichische Landnutzung im Kontext der politischen Ziele und lokalen Gegebenheiten, am Beispiel der Nutzung für Landwirtschaft und erneuerbare Energiegewinnung im Großraum Graz. Die Analyse von Sekundärdaten gibt Aufschluss über den aktuellen Stand in der Forschungsregion bezüglich dieser beiden Landnutzungsarten. Eine Dokumentenanalyse identifiziert politische Zielsetzungen wie die Steigerung der effizienten Landnutzung, den Schutz landwirtschaftlicher Flächen sowie den Ausbau erneuerbarer Energiequellen. Im Großraum Graz verzeichnet die dezentrale Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen, insbesondere durch Solar- und Wasserkraft, einen starken Zuwachs, was den Ausbauzielen für erneuerbare Energien großteils entspricht. Hingegen zeigt die Studie einen deutlichen Rückgang landwirtschaftlicher Flächen und Betriebe, was nur geringfügig mit den politischen Zielen wie der Unterstützung von Kleinbetrieben und der Sicherstellung regionaler Lebensmittelsicherheit übereinstimmt. Eine Ausnahme bildet die biologische Landwirtschaft, deren Ausbau aktuell mit den politischen Zielen überwiegend im Einklang steht. Die Forschungsarbeit betont die Notwendigkeit einer integrierten Planung und Erhebung von lokalen Flächendaten zur Vereinbarung von Landwirtschaftserhalt und Förderung erneuerbarer Energien. Die Ergebnisse verdeutlichen zudem die Dringlichkeit weiterer Forschung zur Sicherstellung einer nachhaltigen Landnutzung im Großraum Graz.In Austria, 38.8% of land area is available for permanent settlement. An efficient and effective management of this resource is crucial for national food and energy security amid urbanisation, a growing population, and the shift to renewable energy. This thesis thus investigates land use in Austria, focusing on aligning political objectives with local realities. Based on the case of the Greater Graz Area, the local land use in relation to Austrian spatial planning goals is analysed, focusing on agriculture and renewable energy. The applied methods entail a comprehensive analysis of current land use data with qualitative content analysis of planning documents across governmental levels. Findings highlight political priorities in enhancing land use efficiency and promoting a green energy transition and protection of agricultural land area. A decline in agricultural land area and an increase in decentralised electricity supply from renewable sources in the Greater Graz Area are identified, the latter indicating strong alignment with renewable electricity goals, particularly in solar and hydropower. There is partial alignment in integrating energy generation into spatial planning and enhancing regional energy security. In contrast, the findings reveal a lack of alignment in most agricultural objectives. Supporting small-scale agriculture and ensuring food security remains challenging, primarily due to diminishing agricultural land and holdings. The exception is organic farming, where recent developments align with political goals. The thesis emphasises the necessity for integrated planning to balance agricultural preservation with renewable energy expansion. While progress is evident in renewable energy objectives, challenges to regional food self-sufficiency and potential land use conflicts underscore the need for further research and strategic interventions in achieving sustainable land use in the Greater Graz Area and translating objectives into realities.Author: Anna Katharina KollerMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc
Difficulties by the interfaces between the departments of a craft business, shown on the basis of a case study
Seit Jahren werden die Aufgaben in Handwerksbetrieben aufgrund der gestiegenen technischen, planerischen und organisatorischen Anforderungen immer spezifischer und detaillierter. Dadurch wird auch die Arbeitsteilung in den Unternehmen immer größer, während das Aufgabengebiet der einzelnen MitarbeiterInnen immer kleiner wird. Das führt dazu, dass es vermehrt zu Schnittstellenproblemen kommt. Schnittstellenprobleme können auf kommunikativen, informationellen, organisatorischen Ursachen und zwischenmenschlichen Problemen beruhen. Anhand einer Fallstudie eines Handwerksbetriebs namens Beispiels GmbH wurden mittels qualitativer Befragung, Dokumentenanalyse von Controlling-Berichten und drei Beobachtungen diverse Schnittstellenprobleme aufgezeigt. Die Beispiels GmbH ist ein Installationsbetrieb in der Steiermark, spezialisiert auf Gas-, Wasser-, Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik. Die Ergebnisse der Fallstudie zeigten Schnittstellenprobleme bei den Regiebaustellen, Pauschalprojekten und im Lager. Ursachen dafür sind vor allem Kommunikations-, Informations- und Organisationsprobleme sowie ineffiziente Arbeitsabläufe. Als Lösungsansatz für Regiebaustellen wird eine App vorgeschlagen, um die Kommunikation und Informationsweitergabe zu verbessern. Hinsichtlich der Pauschalprojekte sind Kalkulationsfehler und Kommunikationsschwächen das größte Problem. Eine bessere Nutzung von Erfahrungen, verstärkte Zusammenarbeit und klare schriftliche Dokumentation und Kommunikation werden als Lösungen vorgeschlagen. Die Probleme im Lager resultieren aus schlechter Organisation und fehlender Ordnung. Die vorgeschlagene Lösung beinhaltet die Einführung eines elektronischen Schlosses, Listen für Materialaus- und Materialrückgaben sowie die Zuordnung von Verantwortlichkeiten im Lager.For years, tasks in craft business have become increasingly specific and detailed due to rising technical, planning, and organizational requirements. As a result, the division of labor in companies is growing, while the scope of individual employees tasks is shrinking. This leads to an increase in interface problems. Interface problems can arise from communicative, informational, organizational causes, and interpersonal issues. A case study of a craft business named Beispiels GmbH highlighted various interface problems using qualitative interviews, document analysis of controlling reports, and three observations. Beispiels GmbH is an installation company in Styria, specializing in gas, water, sanitary, heating, and ventilation technology. The results of the case study revealed interface problems in job site management, lump-sum projects, and warehouse operations. The main causes of these problems are communication, information, and organizational issues, as well as inefficient workflows. As a solution for job site management, an app is suggested to improve communication and information sharing. For lump-sum projects, calculation errors and communication weaknesses are the biggest problems. Better utilization of experience, increased collaboration, and clear written documentation and communication are proposed as solutions. The problems in the warehouse result from poor organization and lack of order. The proposed solution includes the introduction of an electronic lock, lists for material issuance and return, and the assignment of responsibilities in the warehouse.Philipp Wendler, BAMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc
The safety obligations of the slope operator towards slope users
Der alpine Wintersport zählt in Österreich zu den beliebtesten und meistpraktizierten Sportarten. Wurde in der Vergangenheit noch lediglich das Ski- und Snowboardfahren mit den gängigen Wintersportarten in Verbindung gebracht, so ist heutzutage zu beobachten, dass sich nunmehr auch das Skitourengehen an großer Beliebtheit erfreut. Die Gefahren, die bei der Ausübung dieser Wintersportarten herrschen, sind aber nicht zu unterschätzen und es kann sich ein traumhafter Wintersporttag schnell zu einem wahren Albtraum entwickeln.In Bezug auf eine mögliche Gefahrenvermeidung bei der Ausübung des alpinen Wintersports trifft vor allem den Pistenbetreiber die Pflicht zur Sicherung des organisierten Skiraumes. Inhalt dieser Arbeit ist es, einen umfassenden Überblick über die Sicherungspflichten des Pistenbetreibers gegenüber Pistenbenutzern darzustellen. Der zu sichernde Bereich umfasst dabei jene Flächen, die durch den Betreiber eine Widmung als Skipiste erhalten haben. In diesem Bereich (organisierter Skiraum) hat der Betreiber aber grundsätzlich nur atypische Gefahren abzusichern. Keiner Sicherungspflicht unterliegen demnach typische Gefahren, mit der der Pistenbenutzer auf der Piste geradezu rechnen kann. Anders verhält es sich jedoch im sogenannten nicht-organisierten Skiraum (freien Skiraum). Im freien Skiraum muss der Pistenbetreiber (ausgenommen etwaiger Spezialfälle) weder vor typischen noch vor atypischen Gefahren Sicherungsmaßnahmen ergreifen.Die Maßnahmen, die es bei atypischen Gefahrenquellen zu setzen gilt, richten sich nach der Größe und der Wahrscheinlichkeit der Gefahr sowie ihrer möglichen Abwendbarkeit und sind sehr Einzelfallbezogen. Als Sicherungsmaßnahmen kommen daher etwa eine bloße Warnung, eine Absicherung, die Entfernung des Hindernisses oder ultima ratio die Sperre der Skipiste oder eines Pistenteiles in Betracht. Wie etwaige Sicherungspflichten auf sogenannten Sonderflächen bzw in Bezug auf diverse Spezialfälle (Alkohol- und Suchtmittelbeeinträchtige, Beschneiungsgeräte, gesperrte Skipisten, Lawinen oder auch Skitourenspuren) aussehen und unter welchen Umständen der Pistenbetreiber sogar im freien Skiraum Maßnahmen setzen muss, ist Thema dieser Arbeit.Alpine winter sports are among the most popular and most practiced sports in Austria. In the past, only skiing and snowboarding were associated with common winter sports, but nowadays it can be observed that ski touring is also enjoying great popularity. The dangers that exist when practicing these winter sports should not be underestimated, however, and a dream day of winter sports can quickly turn into a real nightmare.Regarding possible danger avoidance when practicing alpine winter sports, the slope operator in particular has a duty to secure the organized ski area. The content of this work is to provide a comprehensive overview of the slope operator's security obligations towards slope users. The area to be secured includes those areas that have been designated as ski slopes by the operator. In this area (organized ski area), however, the operator basically only has to secure atypical dangers. Typical dangers are therefore not subject to any security obligation. However, the situation is different in the so-called non-organized ski area (free ski area). In the free ski area, the slope operator (except in special cases) does not have to take safety measures against either typical or atypical dangers.The measures that must be taken in the case of atypical sources of danger depend on the size and probability of the danger and its possible avoidability and are very specific to the individual case. Safety measures can therefore include a simple warning, securing, removing the obstacle or, as a last resort, closing the ski slope or part of the slope. What any safety obligations look like on so-called special areas or in relation to various special cases (people under the influence of alcohol and drugs, snowmaking equipment, closed ski slopes, avalanches or ski touring tracks) and under what circumstances the slope operator must take measures even in the free ski area is the subject of this paper.vorgelegt von Michael SapetschnigDiplomarbeit Universität Graz 202
Implementation and institutionalisation of service-learning at universities : an analysis of the challenges and success factors
Die Methodenvielfalt, als Leitgrundsatz im österreichischen Universitätsgesetz verankert, dient als Motivation, innovative Ansätze wie Service-Learning zu nutzen, um neben der Vermittlung von akademischem Wissen auch gesellschaftlichen Nutzen zu stiften. Service-Learning, ein Konzept, das akademische Lehre mit gesellschaftlichem Engagement verknüpft, hat sich insbesondere in den USA seit Jahrzehnten etabliert. In Österreich hingegen wird Service-Learning meist durch einzelne Lehrende initiiert und ist noch wenig verbreitet. Diese Masterarbeit analysiert die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren dieses Konzepts. Die Forschungsfrage wurde mithilfe einer umfassenden Literaturrecherche sowie qualitativen Interviews mit Expert:innen aus österreichischen und deutschen Hochschulen beantwortet. Die empirische Untersuchung zeigt, dass Anreizsysteme, administrative Unterstützung und die Einrichtung zentraler Koordinationsstellen wesentliche Erfolgsfaktoren für die nachhaltige Implementierung von Service-Learning sind. Die Herausforderungen liegen vor allem in der empfundenen Zeit- und Ressourcenintensität des didaktischen Konzepts sowie in der unzureichenden institutionellen Unterstützung. Weiters wurde gezeigt, dass trotz der positiven Rückmeldungen von Studierenden, Lehrenden und teilnehmenden Organisationen eine flächendeckende Implementierung von Service-Learning in Österreich noch nicht erfolgt ist. Diese Masterarbeit bietet somit Handlungsempfehlungen zur Integration von Service-Learning an österreichischen Hochschulen und zeigt auf, wie die bestehenden Herausforderungen überwunden und die Erfolgsfaktoren genutzt werden können. Die Ergebnisse der Arbeit sollen eine breitere Implementierung und Institutionalisierung von Service-Learning fördern und die Rolle dieses didaktischen Konzepts im Hochschulbereich stärken.The diversity of methods, a guiding principle in the Austrian Universities Act, serves as motivation to use innovative methods such as service-learning in order to create social benefits in addition to imparting academic knowledge. This principle highlights the need for universities to use diverse teaching methods, making them not only places of learning but also drivers of social change. Service-learning, a concept that combines academic teaching with social commitment, has been established for decades, particularly in the USA. In Austria, however, service-learning is usually initiated by individual lecturers and is even less widespread. This master thesis analyses the challenges and success factors of this concept. The research question was answered through of a comprehensive literature review and qualitative interviews with experts from Austrian and German universities. The empirical study shows that incentive systems, administrative support and the establishment of central coordination centres are key success factors for the sustainable implementation of service-learning. The challenges are primarily the perceived time and resource intensity of the didactic concept as well as the insufficient institutional support. Furthermore, it was shown that although the positive feedback from students, teachers and participating organisations, service-learning has not yet been implemented across the board in Austria. This master thesis offers recommendations for the integration of service-learning at Austrian universities and shows how the existing challenges can be overcome and the success factors utilised. The results of the thesis should promote a broader implementation and institutionalisation of service-learning and strengthen the role of this didactic concept in higher education.Daniel Stornig, BScMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc
Auditor liability: Limitations on the liability towards the audited company : a legal comparison of Austria, Germany and England
Die vorliegende Arbeit behandelt die rechtliche Frage, wie Österreich, Deutschland und England die Haftung von Abschlussprüfern begrenzen. Ob Abschlussprüfer eine Sonderstellung genießen sollen und falls ja, in welchem Maß die Haftung eingeschränkt werden soll, stellt eine komplexe Aufgabe für den Gesetzgeber dar. Die Diplomarbeit präsentiert einleitend die jeweiligen relevanten Rechtsordnungen von Österreich, Deutschland und England. Dabei wird aufbauend auf der historischen Entwicklung zuerst die Abschlussprüferhaftung länderspezifisch als gesamter Themenkomplex erörtert. Anschließend folgt die vertiefende Auseinandersetzung mit der Beschränkung der Abschlussprüferhaftung. Im Schlusskapitelwerden die drei untersuchten Rechtsordnungen verglichen. Ähnlichkeiten und Unterschiede werden dabei herausgearbeitet und dargestellt. Vorweggenommen sei gesagt, dass sowohl in Österreich, Deutschland und England gesetzliche Regelungen bestehen, welche die Haftung von Abschlussprüfern begrenzen. Jedoch bestehen zum Teil signifikante Unterschiede in der konkreten Ausgestaltung der relevanten Normen.This paper addresses the question of how Austria, Germany, and England limit the liability of auditors. Whether auditors should enjoy a special status and, if so, to what extent their liability should be restricted is a complex task for legislators from a comparative legal perspective. The paper first examines the respective legal systems of Austria, Germany, and England. Building on the historical context, the entire issue of auditor liability is examined. This is followed by an in-depth analysis on the limitation of auditor liability. At the end of the paper, the three examined legal systems are compared. Similarities and differences are highlighted. It should be noted in advance that there are legal provisions in Austria, Germany, and England that limit the liability of auditors. However, there are some differences in the specific design of the relevant regulations.vorgelegt von Niklas KrabbDiplomarbeit Universität Graz 202
The sale and purchase of a forest estate and its tax treatment
Österreichs Wald ist omnipräsent. Nahezu 50 % der Staatsfläche sind bewaldet. Seine vielgestaltigen Funktionen verleihen ihm signifikante gesellschaftspolitische Relevanz. Einkommensteuerrechtlich weist der Wald und seine Bewirtschaftung diverse Besonderheiten auf. Thema dieser Diplomarbeit ist der Ver- bzw Ankauf eines Forstgutes und dessen (einkommen-)steuerrechtliche Behandlung. Im Zentrum steht der Waldverkauf als Sonderfall der betrieblichen Grundstücksveräußerung, unter Außerachtlassung sonstiger, betriebstypischer Wirtschaftsgüter. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den verkäuferseitigen Konsequenzen. Ziel dieser Diplomarbeit ist es, diese umfassend zu erörtern, anhand bestehender Literatur und Judikatur. Ein praktisches Beispiel dient der Veranschaulichung der theoretischen Grundlagen und der Identifikation etwaiger Steueroptimierungspotenziale. Die Diplomarbeit schließt mit der Diskussion ausgewählter Aspekte sowohl der Verkäufer- als auch der Käuferseite. Die einkommensteuerrechtliche Besonderheit des Waldverkaufs besteht im gemeinsamen Verkauf (Mischpreis) verschiedener Wirtschaftsgüter. Zum nackten Waldboden werden das stehende Holz und das Jagdrecht mitveräußert, mit unterschiedlichen Konsequenzen (ImmoESt vs Tarifbesteuerung). Zur Gewinnermittlung stehen dem Verkäufer grds zwei Methoden zur Auswahl: die pauschale Gewinnermittlung gem § 1 Abs 5 LuF-PauschVO und die Gewinnermittlung anhand tatsächlicher Verhältnisse. Diskussionsbedürftig bleiben die Frage der Übertragung stiller Reserven gem § 12 EStG von stehendem Holz bzw auf stehendes Holz als auch die Frage der Behandlung des stehenden Holzes im Fall seiner Nutzung.Austria’s forests cover nearly half of the country’s territory, playing a crucial socio-political role due to their diverse functions. From an income tax perspective, managing forest estates involves various peculiarities. Therefore, the topic of this thesis is the sale and purchase of a forest estate and its treatment under income tax law. The focus is on forest sales as special cases of operational real estate disposal, excluding other typical business assets. The focal point is on the seller’s perspective. The aim is to comprehensively discuss the income tax implications of forest sales on sellers, using existing literature and case law. A practical example helps to illustrate the theoretical basics and points out opportunities for tax optimization. The thesis concludes with a discussion of selected aspects from both the seller’s and the buyer’s perspectives. The peculiarity of forest sales under income law lies in the combined sale (mixed price) of various assets. Besides the bare forest land, the standing timber and hunting rights are also sold, each having different tax implications (flat tax rate vs progressive tax rate). In general, for determining their capital gains, sellers have the option to either follow § 1 Abs 5 LuF-PauschVO or calculate their profits based on actual circumstances. Further discussion is needed regarding the transfer of hidden reserves in accordance with § 12 EStG, particularly concering standing timber, as well as regarding the income tax implications of utilizing standing timber.Sigrid BergerDiplomarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc
Musikerinnen Musikern Nicht-Musikerinnen Nicht-Musikern
Musik und Mathematik sind in den Köpfen der Menschen seit Beginn der Antike miteinander verbunden. Dies ist vor allem auf die Lehren des Pythagoras zurückzuführen, seit dieser Zeit hat sich jedoch der Blick auf Musik und Mathematik vollkommen verändert. Während das eine immer noch als Naturwissenschaft gilt, wird das andere eher mit Gefühlen und Kunst in Verbindung gebracht. Meta – Analysen kommen in dem Bereich zu unterschiedlichen Ergebnissen. Laut Akin (2023) hilft Musik beim Lernen von Mathematik, während Sala und Gobet (2017;2020) zu dem Schluss kommen, dass das Musizieren nur wenige Vorteile für kognitive Prozesse bringe, Intelligenz und Mathematik inbegriffen. Da Musik als Kunst gilt, und Kreativität in der Kunst eine tragende Rolle einnimmt, wird Musiker:innen eine höhere Kreativität zugesprochen. In einer Studie von Benedek et al. (2014) konnten dahingehend Unterschiede zwischen Musiker:innen und Nicht – Musiker:innen gefunden werden.Die vorliegende Studie möchte dem Unterschied zwischen Musiker:innen und Nicht – Musiker:innen im Hinblick auf mathematische Fähigkeiten und Kreativität auf den Grund gehen. Aktuelle Studien, zu den Themen, sind sehr widersprüchlich und basieren zu einem Großteil auf Korrelationen. Außerdem orientieren sich viele Untersuchungen auf Unterschiede im Kindes – bzw. Jugendalter und kaum auf erwachsene Stichproben. Daher wurden 138 Personen im Alter zwischen 18 und 40 Jahren getestet und Gruppen zugeordnet (96 Musiker:innen und 42 Nicht-Musiker:innen). Es wurden standardisierte Tests zur Bearbeitung vorgegeben. Alle Testpersonen füllten vor der Hauptuntersuchung Selbsteinschätzungsfragebögen zum Thema Musik, Mathematik und Need for Cognition aus und hatten in der Hauptuntersuchung Kreativitätsaufgaben, Mathematikaufgaben mit aufsteigender Schwierigkeit, Teile eines Intelligenztests und Musikwahrnehmungstests zu bearbeiten.Musiker:innen erzielten in der verbalen Subskala des IST – 2000 – R höhere Scores als Nicht – Musiker:innen.Music and mathematics have been linked in people's minds since the beginning of antiquity. This is mainly due to the teachings of Pythagoras, but since that time the view of music and mathematics has changed completely. While one is still considered a natural science, the other is more associated with feelings and art. Meta analyses come to different results in this area. According to Akin (2023), music helps learn math, while Sala and Gobet (2017; 2020) conclude that making music has few benefits for cognitive processes, including intelligence and mathematics. Since music is considered as art, and creativity plays a major role in art, musicians are said to have a higher level of creativity. In a study by Benedek et al. (2014), differences between musicians and non-musicians could be found.The present study aims to get to the bottom of the difference between musicians and non-musicians in terms of mathematical skills and creativity. Current studies on these topics are very contradictory and are largely based on correlations. In addition, many studies are based on differences in childhood or adolescence and hardly on an adult sample. Therefore, 138 people between the ages of 18 and 40 were tested and assigned to groups (96 musicians and 42 non-musicians). Standardised tests were specified for processing. All test subjects completed self-assessment questionnaires on the topics of music, mathematics and need for cognition before the main examination and had to work on creativity tasks, mathematics problems with increasing difficulty, parts of an intelligence test and music perception tests in the main examination.Musicians achieved higher scores than non-musicians in the verbal subscale of IST – 2000 – R.Alexandra Hubmann, BScMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc
Zweiflügelige two-winged
Im Laufe der menschlichen Geschichte waren es oft Auseinandersetzungen, welche die Entwicklung neuer Technologien in Fokus, die zu einen Vorteil gegenüber der jeweiligen Gegenpartei führen sollten. Dies lässt sich auch bei Pfeilspitzen verschiedenster Kulturen feststellen. Hierzu stellt sich die Frage, welchen genauen Zweck einzelne Formen hatten, welchen Einsatzzweck diese hatten, und ob man durch dieses Wissen eventuell weitere Informationen aus archäologischem Kontext ablesen könnte als bisher. Daher wurde der Beschluss gefasst diese Arbeit zur Thematik von Zwei- und Dreiflügeligen Bronzepfeilspitzen Mitteleuropas zu verfassen. Durch diese Arbeit soll an bereits vorhandene Kategorisierungsmethoden angeknüpft werden, um diese im Optimalfall zu erweitern. Dabei wird erhofft die genauen Einsatzgebiete der einzelnen Formen festzustellen, etwa in Jagd- und Kriegsspitzen. Außerdem können weitere Klassifizierungen innerhalb dieser Kategorien möglich sein. Dies kann zu einem besseren Verständnis von kriegerischen Konflikten, Verbreitung von Technologie, Grabbeigaben, bereits aufgearbeiteten wie auch neuen Fundkomplexen, etc. führen. Zu diesem Zweck wurden für diese Arbeit fünf verschiedene Pfeilspitzen aus einem Fundkomplex in Libna (Unterkrain, Slowenien) ausgewählt bei denen es sich um zwei lokale Formen, sowie drei “skythische“ aus östlicheren Gebieten stammende Typen handelte. Diese wurden im Zuge einer experimentalarchäologischen Versuchsreihe nachgebildet und mit Replikaten skythischer Pfeile einigen Schusstests unterzogen. Bei diesen handelte es sich um Penetrationstests auf ballistische Gelatine, Linothorax, einen Schuppenpanzer aus Bronze und Leinenschichten für eine Gewandsimulation. Sowohl Linothorax als auch Schuppenpanzer wurden nach antikem Vorbild gefertigt. Bei allen Medien kam es zu interessanten Ergebnissen. So konnten die einzelnen Pfeilspitzenformen teilweise eindeutig in Jagd- und Kriegsspitzen sowie Mischformen kategorisiert werden. Lediglich die genaue Einordnung innerhalb der militärisch genutzten Spitzen bedarf weiterer Versuche, um zu einer Bestätigung der durch die Versuchsreihe aufgestellten Theorien zu kommen. Diese Fragen sollen in zukünftigen Versuchsreihen geklärt werden.Throughout disputes in human history, there has often been the focus on the development of new technologies that were intended to lead to an advantage over the opposing party. This can also be seen in arrowheads from a wide variety of cultures. This raises the question of what the exact purpose of individual forms was, what exactly they were used for, and whether this knowledge could potentially provide further information in archaeological context than previously possible. Therefore, the decision was made to write this paper on the subject of two- and three-winged bronze arrowheads in Central Europe. This work is intended to build on existing categorization methods and to expand them further. It is hoped that the exact categories of application of the individual forms will be determined, for example for hunting and military purpose. Additionally, further classifications within these categories may be possible. This can lead to a better understanding of military conflicts, spread of technology, burial objects, already reprocessed as well as new find complexes, etc. For this purpose, five different arrowheads from a grave in Libna (Lower Carniola, Slovenia) were selected for this work, which include two local forms and three “Scythian” types from more eastern areas. These were recreated and put to test in a series of experimental archaeological tests. These were penetration tests on ballistic gelatin, Linothorax, a piece of scale armor made of bronze and layers of linen for a robe simulation. Both the linothorax and the scale armor were made based on ancient models. All media produced interesting results. The individual arrowhead shapes could mostly be clearly categorized into heads for hunting and warheads as well as mixed shapes. Only the exact classification within the military-used arrowheads requires further experiments in order to confirm the theories put forward by the series of experiments. These questions should be clarified in future series of tests.vorgelegt von Kilian SalbrechterMasterarbeit Universität Graz 202
Minority protection of Sinti and Roma in selected areas of the German education system: The implementation of the Framework Convention for the Protection of National Minorities regarding their History and Culture
Der Schutz von Minderheiten hat nach dem zweiten Weltkrieg eine hohe Relevanz erlangt und sich in dieser Zeit stetig fortentwickelt. Einen Teil dieses Minderheitenschutzes stellt das Rahmenübereinkommen des Europarats zum Schutz nationaler Minderheiten aus dem Jahr 1995 dar, das in Deutschland im Jahr 1998 in Kraft getreten ist und seitdem Sinti und Roma als eine von vier nationalen Minderheiten in Deutschland unter seinen Schutz stellt. Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist der Schutz der Kultur und Geschichte von Sinti und Roma in einigen Bereichen des deutschen Bildungssystems unter dem Schutz des Rahmenübereinkommens. Im Fokus steht dabei der Art 12 FCNM, wobei die Umsetzung Art 3,4 und 6 FCNM maßgeblich für eine erfolgreiche Anwendung des Rahmenübereinkommens sind. Es stellt sich zudem die Frage, wie sich die Situation von Sinti und Roma im Verlauf der Monitoring-Zyklen verbessert hat bzw. was sich geändert hat. Zu Beginn wird das Rahmenübereinkommen in Hinblick auf verschiedene Aspekte erläutert. Im weiteren Verlauf werden die genannten Artikel dogmatisch analysiert und es wird auf die Anwendung durch den Beratenden Ausschuss eingegangen. Im dritten Schritt wird auf die Umsetzung durch Deutschland in den verschiedenen Monitoring-Zyklen eingegangen. Außerdem werden die Schwächen des Rahmenübereinkommens bearbeitet und wie die Umsetzung eines völkerrechtlichen Instruments in einem föderalen Staat erfolgt, in dem Bildung in den Hoheitsbereich der Länder fällt.The protection of minorities became highly relevant after the Second World War and has developed steadily since then. The Council of Europe's Framework Convention for the Protection of National Minorities of 1995, which came into force in Germany in 1998 and since then has protected Sinti and Roma as one of four national minorities in Germany, forms part of this protection of minorities. The subject of this thesis is the protection of the history and culture of Sinti and Roma in some areas of the German education system under the protection of the Framework Convention. The focus is on Article 12 FCNM, whereby the implementation of Articles 3, 4 and 6 FCNM are decisive for the successful application of the Framework Convention. The question also arises as to how the situation of Sinti and Roma has improved over the course of the monitoring cycles and what has changed. At the beginning, the Framework Convention is explained with regarding various aspects. The articles mentioned are then analyzed dogmatically and the application by the Advisory Committee is discussed. The third step deals with the implementation by Germany in the various monitoring cycles. In addition, the weaknesses of the Framework Convention and how the implementation of an international legal instrument takes place in a federal state in which education falls under the jurisdiction of the federal states will be addressed.vorgelegt von Lena BaalhornDiplomarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc