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    Cities for propaganda. The cinematic staging of the fascist city foundings in the Pontine Marshes using the example Sabaudia from 1933 to 1934

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    Die Masterarbeit beschäftigt sich mit der filmischen Inszenierung der Errichtung der Stadt Sabaudia in den Jahren 1933 und 1934. Die Stadt wurde im Zuge der Trockenlegung der Pontinischen Ebene in den 1930er-Jahren als zweite von fünf Städten erbaut. Sabaudia wurde mit rationalistischen Gebäuden errichtet, da das Regime diesen Baustil förderte. Deshalb wurde Sabaudia als „Musterstadt“ des Regimes dargestellt, in der ein ideales „faschistisches“ Leben stattfinden sollte.Es gibt historische Forschung zur Bedeutung der Architektur und Untersuchungen zum faschistischen Film, Abhandlungen zur filmischen Repräsentation des faschistischen Städtebaus fehlen allerdings. Daher geht die Qualifikationsschrift der Fragestellung nach, wie das faschistische Regime den Städtebau in der Pontinischen Ebene in Propagandaproduktionen inszenierte.Ziel der Qualifikationsschrift ist es, am Beispiel Sabaudias aufzuzeigen, welche ideologischen Vorstellungen, mithilfe von Wochenschauen, in der Bevölkerung manifestiert werden sollten.Die Arbeit nutzt ein Quellenkonvolut aus dem Archivio Storico LUCE in Rom. Aus diesem wurden 14 Wochenschauen ausgewählt, welche die Errichtung der Stadt Sabaudia thematisieren. Da die Arbeit die filmische Inszenierung des Städtebaus bearbeitet, wurden Wochenschauen aus den Jahren 1933 bis 1935 ausgewählt. Die Analyse der Quellen orientiert sich an der Filmanalyse nach Lothar Mikos, weil diese das Instrumentarium bereitstellt, um Repräsentation und Inhalt von Filmen analytisch in den Blick zu bekommen.This thesis is about the cinematic staging of the construction of the city Sabaudia in the years 1933 and 1934. The city was built during the drain of the Pontine Marshes in den 1930s, five cities were founded during this period. Sabaudia was designed with a huge number of rationalist buildings because the fascist regime supported this architectural style. The regime staged Sabaudia as a “model city”, in which people could live the ideal “fascist” live.There are historical papers who investigate the representation of architecture and the significance of the fascist film and its industry, surveys who discuss the cinematic staging of the city founding are missing. This is the reason my thesis investigates the question of how the fascist regime staged the city foundings in the Pontine Marshes in its propaganda productions.The thesis aims to use Sabaudia as an example to show how ideological ideas were transmitted to the people throughout the use of newsreels.The thesis uses unpublished newsreel from the Archivio Storico LUCE in Rome. There were 14 newsreels chosen that show the construction of the city of Sabaudia. Newsreels from 1933 to 1935 were chosen to substantiate the cinematic staging of the city founding. The analysis of the newsreels is based on the methods of Lothas Mikos, who offers analytical instruments to demonstrate plot and representation of the newsreels.vorgelegt von Helmut OfnerMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassung auf Deutsc

    Risk assumption in the purchase of wine in Roman law

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    Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Gefahrtragung beim Weinkauf im römischen Recht. Im Zuge dieser Arbeit soll ein Überblick gegeben werden nach welchen Kriterien sich die Gefahrtragung beim Weinkauf im antiken römischen Recht gerichtet hat. Damit dies gewährleistet werden kann, wird zunächst allgemein auf die Gefahrtragung allgemein zu Zeiten des römischen Rechts eingegangen: Wie diese zur damaligen Zeit ausgestaltet war, welche Definitionsversuche die römischen Juristen unternommen haben und welche Unterschiede zur periculum emptoris-Regelung in Bezug auf den Weinkauf bestanden haben. Des Weiteren wird thematisiert, wie durch einzelne, antike Juristen die Gefahrtragung für den Weinkauf durch Nebenabreden genauer geregelt wurde. Das zweite Kapitel der Arbeit beschäftigt sich mit der Degustationsabrede, die für das Risiko der Qualität herangezogen wurde. Dabei wird vor allem auf die Ausgestaltung bei Cato eingegangen und anschließend jene der römischen Juristen. Das dritte Kapitel der Arbeit beschäftigt sich mit der Zumessungsabrede, die von den Parteien vereinbart wurde, um das Risiko der Quantität zu regeln. Abschließend wird im vierten Kapitel der Kauf in Aversionskauf untersucht. Dabei wurde durch den Käufer ein ganzer Vorrat gekauft, ohne auf eine genaue Stückmenge festgelegt zu sein.This diploma thesis deals with the assumption of risk regarding the purchase of wine in roman law. The aim of this thesis is to provide an overview of the criteria according to which the assumption of risk in the purchase of wine was governed by ancient Roman law. In order to adequately address the most important topics, the first part of this thesis will present the assumption of risk in general at the time of roman law. It will be discussed, how this was structured, what attempts at definition were made by roman jurists and what kind of differences exists in comparison to the periculum emptoris regulation in relation to the purchase of wine. Furthermore, the thesis discusses how individual ancient jurists regulated the transfer of risk for the purchase of wine more precisely by means of collateral agreements. The second chapter of the thesis deals with the tasting agreement, which could be interpreted as a attempt to deal with the risk of quality. The main focus was firstly placed on Cato's form and afterwards the regulations of the roman jurists. The third chapter of the thesis deals with the apportionment agreement which was agreed by the parties in order to regulate the risk of quantity. Finally, the fourth chapter examines the purchase aversione. In this case the buyer purchased an entire stock without committing to an exact quantity.vorgelegt von Larissa BinderDiplomarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Understanding game strategies : a qualitative mathematics didactic study based on children's explanations of games

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    Spielerklärungen von Kindern können Einblicke in kognitive Vorgänge und soziale Interaktion bieten. Die Kinder kommunizieren dabei nicht nur, in dem Prozess der Spielerklärung und des Spiels werden spezielle Denkweisen, das Verständnis von Spielmechaniken bzw. -strategien und die individuellen Herangehensweisen sichtbar. Die Verbindung von Sprachäußerung und Spielstrategie kann ein Verständnis über kognitive Entwicklungen und bereits erworbene (mathematische) Kompetenzen herstellen. Dabei geht es um die Dynamik zwischen kindlichem Spielverhalten und theoretischer Fundierung.Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der explorativen Untersuchung von Spielerklärungen von Kindern, mit einem speziellen Fokus auf Spielstrategien. Die Datengrundlage bilden Videoaufzeichnungen von Erklär- und Spielsequenzen von Kindern. Dabei wurden insbesondere Spiele mit einem Strategieanteil, dessen Grundlage einfache mathematische Konzepte bilden, ausgewählt. Diese besitzen ein hohes Potential zur Förderung von diskursiven Praktiken. Sie geben die Möglichkeit, über Gewinnchancen und Prognosen nachzudenken und zu diskutieren.Der Vorgang der Entwicklung einer Spielstrategie wird betrachtet und die Phasen derErklärprozesse werden dargestellt. Ebenso werden mögliche Einflussfaktoren auf den Ablauf des interaktiven Prozesses der Erklärung, wie das Verständnis der Spielstrategie oder das Sozialverhalten im Spiel, untersucht. Die Erklärung der Spielhandlungen von Kindern basiert oft auf individuellen Interpretationen der Spielregeln und persönlichen Erfahrungen.Die Untersuchung von Spielerklärungen der Kinder im Hinblick auf zuvor entwickelte Spielstrategien kann zum einen theoretische Erkenntnisse belegen und zum anderen praktische Anwendungen für die Förderung kindlicher Entwicklung und Lernprozesse bieten. Die Ergebnisse bieten eine Grundlage für die Diskussion über die Relevanz des Themas für den Mathematikunterricht und die Möglichkeit, eine Erklärung als Diagnosewerkzeug für erworbene Kompetenzen zu nutzen.Children's explanations of games can provide insights into cognitive processes and social interaction. Not only do the children communicate, but the process of explaining the game and playing also reveals special ways of thinking, such as understanding the mechanics and strategies of the game and their individual approaches towards it. The connection between language expression and game strategy can create an understanding of cognitive development and already acquired (mathematical) skills, with a focus on the dynamics between children's playing behavior and theoretical foundations.This master's thesis is dedicated to the explorative investigation of children's game explanations, with a special focus on game strategies. The data basis consists of video recordings of children's explanations and game sequences. For this purpose, games with a strategy component based on simple mathematical concepts were selected. These games have a high potential for promoting discursive practices and further provide the opportunity to think about and discuss predictions and the chances of winning.First, the process of developing a game strategy is considered. Subsequently, the phases of the explanatory processes are presented. Possible factors influencing the course of the interactive process of explanation, such as the understanding of the game strategy or the social behavior in the game, are also examined. The explanation of children's game actions is often based on personal experiences, leading to individual interpretations of the rules of the game.The investigation of game explanations by children regarding previously developed game strategies can, on the one hand, substantiate theoretical findings and, on the other hand, offer practical applications for the promotion of children's development and learning processes. The results provide a basis for discussing the relevance of the topic for mathematics lessons and the possibility of using an explanation as a diagnostic tool for acquired skills.Anna FaberLiteraturverzeichnis: Blätter 75-80Masterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Life crises during puberty

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    Mittlerweile leiden etwa 30 % der Jugendlichen an psychischen Störungen, die teilweise im Laufe der Pubertät entstehen. Folgende Fragen sollen dabei beantwortet werden: Welche Lebenskrisen treten im Lauf der Pubertät auf? Wie werden diese bewältigt und gibt es genug Unterstützungsmöglichkeiten oder müssen diese ausgebaut werden und wie kann die Schule die Jugendlichen unterstützen? Mit den Forschungsfragen dieser Arbeit wird daher versucht, einen Überblick über mögliche Lebenskrisen in der Pubertät zu erhalten, analysiert, wie diese bewältigt werden, und der derzeitige Bedarf an zusätzlichen Unterstützungsangeboten durch die Schule erhoben. Weiters wird untersucht, ob das Gedankengut von Viktor Frankl bekannt ist und inwieweit dieses in der Pubertät unterstützen kann. Als Forschungsmethode wurden leitfadengestützte Interviews mit zehn Elternteilen von Jugendlichen, die sich am Ende der Pubertät befinden, durchgeführt. Die Untersuchung hat ergeben, dass die Hälfte der Jugendlichen Lebenskrisen während der Pubertät erlebt und meist durch die Unterstützung der Familie übersteht. Es wurde der Wunsch nach mehr Unterstützung durch die Schule. Auch in anderen Forschungen konnte bereits ein Bedarf an mehr Hilfsangeboten erhoben werden. Durch verschiedene Ausbaumöglichkeiten (Schulsozialarbeit, Weiterbildungen der Lehrpersonen) kann die Schule zu mehr Unterstützung bei Jugendlichen beitragen.Nearly 30% of young people now suffer from mental disorders, some of which arise during puberty. The research question of this work therefore focuses on gaining an overview of possible life crises during puberty, on analyzing how these crises are managed and on determining the current need for additional support services from schools. Furthermore, the researchers determined whether Viktor Frankl's ideas are known to parents and to what extent this can support puberty. The following questions are answered for this purpose: What life crises occur during puberty? How are these managed and are there enough support options or do they need to be expanded and how can the school support the young people? As a research method, guided interviews were carried out with ten parents of young people near the end of puberty. The results indicate that half of young people experience life crises during puberty and that they usually overcome them with the support of their families. A desire for more support from the schools was noted. Other research has also identified this need for more offers of help.Through various expansion options (e.g., school social work and further training for teachers), schools can contribute to providing more support for young people.Selina Romana Derler, BEd MEdMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Benchmarking of sustainability-oriented business incubators

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    Nachhaltigkeitsorientierte Business Inkubatoren tragen einen wesentlichen Beitrag zum Überleben von Start-ups bei und sind somit ein essenzieller Faktor beim Übergang zu einer nachhaltigeren und zukunftsfähigen Gesellschaft. Trotz dieser entscheidenden Bedeutung ist der Forschungsstand bezogen auf nachhaltigkeitsorientierte Business Inkubatoren noch relativ gering. Vor allem wenn es darum geht, ihre Performance zu messen. Diese Arbeit zielt darauf ab, diese Lücke durch die Entwicklung eines von Expert:innen bewerteten Benchmarking Modells zu schließen, welches speziell auf nachhaltigkeitsorientierte Business Inkubatoren zugeschnitten ist. Das Modell soll als wertvolles Instrument dienen, welches solche Organisationen während den Implementierungsprozessen von Benchmarking-Systemen unterstützt. Auf der Grundlage umfangreicher Literaturrecherche wurde ein vorläufiges Benchmarking-Modell formuliert, welches anschließend durch Erkenntnisse aus Interviews mit neun Expert:innen aus dem Fachgebiet adaptiert wurde. Somit berücksichtigt das finale Benchmarking-Modell, welches aus dieser Masterarbeit resultiert, die Empfehlungen der Expert:innen und zieht Vorteile aus einer erhöhten Glaubwürdigkeit.Darüber hinaus untersucht die Arbeit die potenziellen Vorteile und Herausforderungen, die mit der Implementierung von Benchmarking-Systemen in nachhaltigkeitsorientierten Business Inkubatoren verbunden sein könnten. Während Bedenken wie die hohe Heterogenität des Geschäftsfelds von Unternehmensinkubation und der Mangel an Forschung zum Thema Nachhaltigkeit Probleme aufwerfen, könnten die Überwindung dieser Herausforderungen erhebliche Vorteile ermöglichen. Trotz Einschränkungen bei der Identifizierung von KPIs für die Bewertung der Nachhaltigkeitsdimension oder Herausforderungen bezüglich der Vergleichbarkeit, könnte ein gut implementiertes Benchmarking-Modell das Verständnis interner Praktiken verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit für nachhaltigkeitsorientierte Business Inkubatoren steigern.Sustainability-oriented business incubators contribute significantly to the survival of start-ups and new enterprises and are therefore an important factor in the transition towards a more sustainable and future-oriented society. Despite this crucial importance, the level of research on sustainability-oriented business incubators is still considerably low. Especially when measuring their performance. This thesis aims to fill this gap by establishing an expert-evaluated benchmarking model, tailored to sustainability-oriented business incubators. The model serves as a valuable tool in supporting such organizations during the implementation processes of benchmarking systems. Based on extensive desk-based research, a preliminary benchmarking model was formulated, which was subsequently refined through insights gathered from interviews with nine experts from the field. The final benchmarking model, resulting from this master’s thesis incorporates the expert’s recommendations and might therefore benefit from an increased credibility.Furthermore, the thesis investigates the potential benefits and challenges which could be associated with the implementation of such benchmarking systems within sustainability-oriented business incubators. While concerns such as the high heterogeneity of the field of business incubation and the lack of research on sustainability matters result in problems, overcoming these challenges could enable significant advantages. Despite limitations while identifying KPIs for the assessment of the sustainability dimension or challenges regarding the comparability, a well-implemented benchmarking model might improve the understanding of internal practices and could enhance the competitiveness of sustainability-oriented business incubators.Gugganig Matteo; BScMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Dealing with single-use plastic - strategies and legal measures on a European and national level

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    Während Plastik einst als Symbol des Fortschritts und der Innovation gefeiert wurde, stehen wir nun vor den Folgen eines übermäßigen Verbrauchs und einer unzureichenden Entsorgung dieses Materials. Bis vor wenigen Jahren gab es kaum verbindliche Vorschriften, die die Hersteller:innen verpflichteten, die Produktion von Plastik zu reduzieren und Alternativen zu verwenden. Im Zuge der Diplomarbeit werden die strategischen und rechtlichen Rahmenbedingungen in der EU und in Österreich im Umgang mit Plastik aufgezeigt. Auf der EU-Ebene wird das Hauptaugenmerk auf die EU-RL zur Verringerung der Auswirkungen bestimmter Kunststoffprodukte auf die Umwelt (RL 2019/904) gelegt. Die nationale Verankerung der Maßnahmen zur Bekämpfung von Plastikmüll erfolgte durch die Novellierung des AWG 2002 und der VerpackungsV 2014. Der Fokus der Diplomarbeit liegt auf der Prüfung der Grundrechts- und Grundfreiheitskonformität ausgewählter Regelungen dieser Novellen. Betroffen sind das Grundrecht der Erwerbstätigkeit Art 6 StGG sowie das der Eigentumsfreiheit Art 5 StGG und Art 1 1. ZPEMRK, der Gleichheitssatz Art 7 B-VG und Art 2 StGG und die Warenverkehrsfreiheit Art 28 AEUV. Insgesamt lässt sich festhalten, dass Maßnahmen wie Verbote von ausgewählten Einwegkunststoffprodukten (§§ 13j, 13n und 13o AWG 2002); verpflichtende Mehrwegquoten (§ 14b AWG 2002); die Einführung eines Einwegpfandsystems (§ 14c AWG 2002 iVm Pfandverordnung über Einweggetränkeverpackungen), Auszeichnungspflichten von Einweg- und Mehrweggetränkeverpackungen (§ 13q AWG 2002) und Anforderungen an Recycling und Rezyklaten (§ 4 und § 5 VerpackungsV 2014) in grundrechtliche und unionsrechtliche Belange eingreifen. Dennoch werden sie angesichts der drängenden Notwendigkeit der Plastikvermeidung und des Umwelt- und Gesundheitsschutzes als gerechtfertigt angesehen.While plastic was once celebrated as a symbol of progress and innovation, we are now facing the consequences of excessive consumption and inadequate disposal of this material. Until a few years ago, there were hardly any binding regulations obliging manufacturers to reduce the production of plastic and use alternatives. In the course of the thesis, the strategic and legal framework conditions in the EU and in Austria for dealing with plastic are presented. At EU level, the main focus is on the EU Directive on the reduction of the impact of certain plastic products on the environment (Directive 2019/904). The national anchoring of measures to combat plastic waste took place through the amendment of the AWG 2002 and the VerpackungsV 2014. The focus of the thesis is on the conformity of selected regulations of these amendments with fundamental rights and EU fundamental freedoms. The fundamental right to engage in a gainful occupation Art 6 StGG as well as to the inviolability of property Art 5 StGG and Art 1 1st ZPEMRK, the principle of equality of all citizens Art 7 B-VG and Art 2 StGG and the free movement of goods Art 28 TFEU are affected. Overall, it can be stated that measures such as bans on selected single-use plastic products (Sections 13j, 13n and 13o AWG 2002); mandatory reusable quotas (Section 14b AWG 2002); the introduction of a single-use deposit system (Section 14c AWG 2002 in conjunction with Pfandverordnung über Einweggetränkeverpackungen), labelling requirements for single-use and reusable beverage packages (Section 13q AWG 2002) and requirements for recycling and recyclates (Sections 4 and 5 VerpackungsV 2014) interfere with fundamental rights and EU law concerns. Nevertheless, they are considered justified in view of the urgent need to avoid plastic and to protect the environment and health.vorgelegt von Hanna HeftbergerDiplomarbeit Universität Graz 202

    "Trotzdem" being a teacher : the defiant power of the mind in the 21st century school context

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    Zahlreiche Studien belegen eine zunehmende Belastung von Lehrpersonen an österreichischen Schulen, woraus immer öfter auch besorgniserregende gesund-heitliche Folgen resultieren. In diesem Zusammenhang stellen sich folgende Fra-gen, die zunächst in einem theoretischen Teil (II.) erörtert werden: Was ist Stress, was sind typische Stressoren für Lehrer:innen an der Volksschule, welche Strate-gien der Stressbewältigung stehen zur Verfügung? Dabei wird besonderes Augen-merk auf das Potential der von Viktor E. Frankl entwickelten Logotherapie sowie das von Antonovsky entwickelte Konzept der Salutogenese gerichtet. Auch die rechtli-chen Rahmenbedingungen für die Ausübung des Lehrberufs insb. an Österreichs Volksschulen werden dargestellt.In einem empirischen Teil (III.) werden die Ergebnisse der Expert:inneninterviews präsentiert, die mit Volksschullehrer:innen auf der Basis eines Interviewleitfadens geführt wurden, um einen Befund über die tatsächliche Situation und die subjekti-ven Wahrnehmungen der Betroffenen zu gewinnen. Dieser Befund wird anhand bestimmter Kategorien ausgewertet, sodann zu den theoretischen Erkenntnissen in Beziehung gesetzt und schließlich im Lichte derselben gedeutet.Im Ergebnis kommt die Arbeit zu folgenden Schlussfolgerungen (IV.): Personen im Lehrberuf sehen sich mit spezifischen Stressfaktoren konfrontiert. Um diese erfolg-reich und unter Bewahrung der körperlichen und geistigen Gesundheit bewältigen zu können, erweisen sich Strategien als hilfreich, wie sie insb. von der Logothera-pie angeboten werden. Letztlich ist es die in der geistigen Dimension des Men-schen i.S. Frankls grundgelegte ‚Trotzmacht des Geistes‘, die dem Leben des Men-schen Sinn gibt und es ihm ermöglicht, Herausforderungen in Freiheit anzuneh-men und zu bewältigen. Auch wenn sich zeigt, dass viele Lehrer:innen sich dessen bewusst sind und die Trotzmacht des Geistes aktiv zu nutzen vermögen, so gibt es doch auch die Gruppe jener, für die es konkreter Unterstützungsmaßnahmen be-darf. Diese Schlussfolgerungen münden in einen Appell an die zuständigen Stel-len in Politik und Bildungsverwaltung, sich mit der Thematik der Leh-rer:innengesundheit konkret und substanziell im Hinblick auf entsprechende Hilfe und Entlastung auseinanderzusetzen.Numerous studies show that the workload of teachers in Austrian schools is in-creasing, resulting more and more frequently in worrying health consequences. In this context, the following questions arise, which are first discussed in a theoretical part (II.): What is stress, what are typical stressors for elementary school teachers, what strategies are available for coping with stress? Special attention will be paid to the potential of logotherapy developed by Viktor E. Frankl and the concept of saluto-genesis developed by Antonovsky. The legal framework for the teaching profession, especially in Austrian elementary school, is also presented.In an empirical part (III.), the results of the expert interviews are presented, which were conducted with primary school teachers on the basis of an interview guide in order to gain an insight into the actual situation and the subjective perceptions of those affected. These findings are evaluated on the basis of certain categories, then related to the theoretical findings and finally interpreted in the light of these.As a result, the paper comes to the following conclusions (IV.): People in the teach-ing profession are confronted with specific stress factors. To cope with these suc-cessfully while maintaining physical and mental health, strategies such as those offered by logotherapy in particular prove to be helpful. Ultimately, it is the 'defiant power of the mind' (‘Trotzmacht des Geistes’), which is rooted in the spiritual dimen-sion of the human being in Frankl's sense, that gives meaning to people's lives and enables them to accept and overcome challenges in freedom. Even though many teachers are aware of this and are able to actively use the 'defiant power of the mind', there is also a group of people for whom concrete support measures are needed. These conclusions lead to an appeal to the responsible bodies in politics and education administration to deal with the issue of teacher health in a concrete and substantial way and to provide adequate support and relief.Magdalena Trippl, BEdMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Software and product liability

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    1988 trat in Österreich das Bundesgesetz für die Haftung über ein fehlerhaftes Produkt (Produkthaftungsgesetz), basierend auf der europäischen Produkthaftungsrichtlinie 85/374EWG, in Kraft. Seither dieses Bundesgesetz auch in Kraft getreten ist, herrscht ein Meinungsstreit in der Literatur darüber, ob auch Software vom Anwendungsbereich des PHG erfasst ist. Vor allem im Hinblick auf die Körperlichkeit von Software bestehen unterschiedlichste Ansichtsweisen. Bemerkenswert ist auch, dass sich die Rechtsprechung die letzten 30 Jahre nie mit dieser Frage auseinandersetzen musste. Aufgrund dessen, dass die Europäische Kommission einen Entwurf für eine neue Produkthaftungsrichtlinie veröffentlicht hat, wird diese Diskussion in naher Zukunft beendet sein Die Produkthaftungsrichtlinie wird dabei an das digitale Zeitalter angepasst. Eine wesentliche Änderung in dieser Richtlinie umfasst den neuen Produktbegriff, welcher explizit auch Software in die Produkthaftung einbezieht. Eine weitere Neuerung besteht darin, dass ein Hersteller künftig auch zur Haftung herangezogen werden kann, wenn sich das Produkt bereits im Verkehr befindet. Die vorliegende Arbeit gliedert sich in zwei große Teilbereiche. Teil eins setzt sich mit den Produkteigenschaften von Software auseinander und gibt Einblick, ob die aktuelle Rechtslage eine Anwendung des PHG auf Software hergibt. Auch wird aufgezeigt, wann Software überhaupt als fehlerhaft gilt. Im zweiten Teil dreht sich alles um den von der Kommission erlassenen Entwurf zur Produkthaftungsrichtlinie. Dabei erfolgt eine Eingliederung von Software unter dem Entwurf und welche wesentlichen Änderungen in Bezug auf Software in Zukunft zu beachten sind.In 1988, the Austrian Federal Law on Liability for Defective Products (Product Liability Act), based on the European Product Liability Directive 85/374/EEC, came into force. Since the enactment of this federal law, there has been a dispute in the literature as to whether software is also covered by the scope of the PHG. Various opinions exist, especially regarding the tangibility of software. It is also noteworthy that over the past 30 years, the judiciary has never had to address this question.Due to the European Commission publishing a draft for a new Product Liability Directive, this discussion will soon be resolved. The Product Liability Directive is being adapted to the digital age. One significant change in this directive includes the new definition of a product, explicitly encompassing software within product liability. Another innovation is that a manufacturer can now be held liable even if the product is already on the market.The present work is divided into two main parts. Part one examines the characteristics of software products and provides insight into whether the current legal framework allows for the application of the PHG to software. It also explores when software is considered defective. The second part revolves around the draft issued by the Commission for the Product Liability Directive. This includes an integration of software under the draft and the significant changes to be considered regarding software in the future.vorgelegt von Alexander GuttenbrunnerDiplomarbeit Universität Graz 202

    The use of teachers' voices in physicaleEducation : impact, health and care

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    Die Stimme ist ein einzigartiges Kommunikationsinstrument und Ausdrucksmittel, das Körper, Geist und Seele miteinander vereint. Als Trägerin der Sprache ist sie in unserem Leben allgegenwärtig. Belastungen jeder Art, sei es Stress, private Probleme, persönliche Krisen oder wachsende Ansprüche im Berufsleben, machen sich direkt an unserer Stimme bemerkbar und auch für andere deutlich hörbar. Ihrer Bedeutung werden wir uns jedoch oftmals erst bei Einschränkungen oder ihrem kompletten Versagen bewusst. Dies betrifft vor allem Lehrpersonen und insbesondere die Gruppe der Sportlehrer:innen, deren Stimme tagtäglich über mehrere Schulstunden hinweg in sich ständig variierenden Umgebungen unter hoher Lärmaussetzung stark beansprucht wird. Aufgrund dessen liegt das Bestreben dieser vorliegenden Masterarbeit darin, das Bewusstsein von Sportlehrer:innen für die Stimme, deren Pflege und nachhaltigen Umgang zu schärfen und die Tragweite von Stimmproblemen für die Betroffenen und ihr soziales Umfeld aufzuzeigen. Die Arbeit gliedert sich in zwei Bereiche: Zunächst wird durch die Aufbereitung der Fachliteratur der theoretische Hintergrund zum Phänomen „Stimme“ erarbeitet. Dieser erste Abschnitt schließt Kapitel zu den physiologischen Grundlagen, der Funktion und Entwicklung der Stimme, ihrer Wirkung in der Kommunikation, aber auch Auswirkungen auf Stimme und Person bei Überlastung und falschem Verhalten beim Sprechen ein. Anschließend richtet sich der Fokus auf die stimmlichen Anforderungen und Herausforderungen im Lehrer:innenberuf, speziell jenen im Sportunterricht. In Anbetracht der hohen stimmlichen Belastungen werden anschließend Maßnahmen und Übungen zur Stimmhygiene wie auch Möglichkeiten für ein stimmschonendes und stimmfreundliches Unterrichten im Fach „Bewegung und Sport“ für Sportlehrkräfte angeführt. Im zweiten Teil der Arbeit wird die empirische Untersuchung, die ein Zusammenspiel aus quantitativer und qualitativer Studie darstellt, vorgestellt. Mittels einer Online-Befragung, an der insgesamt 149 Sportlehrer:innen der Sekundarstufe I und II in Österreich teilgenommen haben, werden die subjektive Wahrnehmung der eigenen Stimme und das Auftreten möglicher Anzeichen von Stimmproblemen untersucht. Zudem verfolgt die Umfrage auch das Ziel, herauszufinden, welche methodischen und didaktischen Handlungsweisen und individuellen Strategien Sportlehrkräfte setzen, um die Gesundheit der Stimme zu wahren. Abschließend werden die Ergebnisse der Studie präsentiert und analysiert und Schlussfolgerungen gezogen, um Sportlehrpersonen zukünftig in der Gesunderhaltung und Förderung der Stimme, eines der wichtigsten Werkzeuge für die Ausübung des Unterrichts, zu unterstützen.The voice is a unique instrument of communication and means of expression that unites body, mind and soul. As the carrier of language, it is omnipresent in our lives. Burdens of any kind, whether it be stress, private issues, personal crises or increasing demands in professional life, are directly noticeable in our voice and also clearly audible to others. However, we often only become aware of the significance of our voice when it is restricted or completely fails. This especially concerns teachers and particularly the group of physical education teachers, whose voice is heavily strained over several school hours in constantly varying environments with high noise exposure on a daily basis.Therefore, the objective of this master's thesis is to raise awareness among physical education teachers of the voice, its care and sustainable management, and to highlight how voice problems affect individuals and their social environment. The work is divided into two parts: Firstly, the theoretical background on the phenomenon of the voice is described through the preparation of field-specific literature and former studies. This first section includes chapters on the physiological basics, the function and development of the voice, its impact on communication, as well as the effects on voice and person due to overload and its misuse while speaking. Subsequently, the focus is on the vocal demands in the teaching profession, specifically those in physical education classes. Considering the great strain on the voice, measures and exercises for vocal hygiene, as well as gentle, voice-friendly teaching strategies for physical education teachers are listed.The second part of the work presents the empirical investigation, which consists of a combination of quantitative and qualitative studies. A total of 149 physical education teachers, from level I and II secondary schools in Austria, took part in an online survey that investigated the subjective perception and personal experience of their own voice and the occurrence of possible symptoms of voice problems. Furthermore, the survey also seeks to discover which methodological and didactic actions as well as individual strategies physical education teachers use to maintain the health of their voice. Finally, the results of the study are presented and analyzed, and conclusions are made to support the voices of physical education teachers in the future. Ultimately, the voice is one of the most important tools for teaching and these recomandations aim to not only conserve and protect, but also to enhance the voice.Julia Maria Hiebler, BEdMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen in Deutsch und Englisc

    Selected elements of consensual abbreviation of proceedings in the Austrian and German criminal law

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    Der OGH lehnte im Jahr 2004 „Absprachen“, auch „Verständigungen“ oder „Deals“ aufgrund des eklatanten Widerspruches zu den tragenden Grundprinzipien des österreichischen Strafverfahrensrechtes kategorisch ab. Aus diesem Grund gibt es in Österreich bis dato auch keine gesetzliche Regelung dazu. Bei Absprachen handelt es sich um Vereinbarungen, welche zwischen den Verfahrensbeteiligten, sohin dem Gericht oder der Staatsanwaltschaft auf der einen Seite und dem Beschuldigten bzw der Verteidigung auf der anderen Seite, getroffen werden. Dabei geht es um einen Austausch von Leistung und Gegenleistung, meist Strafzumessungsabsprachen. Deutschland ist Österreich diesbezüglich einen Schritt voraus und hat die Verständigung in Gesetzesform gegossen. Dort ist es möglich, im Gegenzug für ein Geständnis eine mildere Strafe auszuhandeln. Da sich Gerichte und Behörden jedoch einer immer größer werdenden Arbeitsbelastung entgegensehen, wurden – sowohl in Österreich als auch in Deutschland – verschiedene Rechtsinstitute eingeführt, welche einer Absprache zumindest nahekommen; all diese Rechtsinstitute weisen konsensuale Elemente auf. In der vorliegenden Arbeit sollen diese Rechtsinstitute näher vorgestellt und deren konsensualen Elemente aufgezeigt werden, denn alle erfordern in irgendeiner Art und Weise die Zustimmung des Beschuldigten, aber auch der Staatsanwaltschaft oder des Gerichts. Die Vorstellung der verschiedenen Rechtsinstitute mit konsensualen Elementen bildet den Schwerpunkt dieser Arbeit und folgt einem kurzen Abriss über Absprachen und Konsens im Allgemeinen. Sodann werden die österreichischen und deutschen Rechtsinstitute einander gegenübergestellt, sowie deren Vor- und Nachteile beleuchtet. Den Abschluss dieser Arbeit bilden die als Conclusio zusammengefassten Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung, in denen auch ein Ausblick auf die Zukunft der Absprachen gegeben werden soll.In 2004, the Supreme Court categorically rejected “agreements”, including “understandings” or “deals” due to the blatant contradiction to the fundamental principles of Austrian criminal procedure law. For this reason, there is no legal regulation on this in Austria to date. Plea bargains are agreements made between the parties to the proceedings, i.e. the court or the public prosecutor's office on the one hand and the accused or the defence on the other. This involves an exchange of performance and consideration, usually sentencing agreements. Germany is one step ahead of Austria in this respect and has codified the plea bargain into law. There, it is possible to negotiate a lighter sentence in return for a confession. However, as courts and authorities are faced with an ever-increasing workload, various legal institutions have been introduced - both in Austria and in Germany - which at least come close to a plea bargain; all of these legal institutions have consensual elements. In this paper, these legal institutions will be presented in more detail and their consensual elements will be shown, as all of them require the consent of the accused in some way, but also of the public prosecutor's office or the court. The presentation of the various legal institutions with consensual elements forms the focus of this work and is followed by a brief outline of agreements and consensus in general. The Austrian and German legal institutions are then compared with each other and the respective advantages and disadvantages are examined. The thesis concludes with a summary of the results of this study, which also provides an outlook on the future of agreements.vorgelegt von Matthea RockDiplomarbeit Universität Graz 202

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