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ElFo - Elementarpädagogische Forschungsbeiträge / Die Rolle von unmittelbaren Naturerfahrungen innerhalb früher naturwissenschaftlicher Bildung : Potenzial versus Nutzung
Innerhalb der frühen naturwissenschaftlichen Bildung sind die kindlichen Umwelten als Inspirations- und Gestaltungsräume bedeutsam. Im elementarpädagogischen Setting werden neben den Gruppenräumen in der Regel naturnahe Außenflächen, sogenannte Gärten mit den Kindern genutzt. Zusätzlich haben sich Waldtage etabliert. In diesem Kontext ist die Frage nach der Umsetzung des Bildungsauftrages in naturnahen Außenflächen zentral. Gruppenführende Fachkräfte in Oberösterreich und Salzburg (n = 197) wurden zu ihren Motiven für die Nutzung von Außenbereichen befragt. Die Ergebnisse zeigen vielfältige Gründe, die sich nicht in der frühen naturwissenschaftlichen Bildung erschöpfen.Within early scientific education, children's environments are important as spaces for inspiration and creativity. In the elementary educational setting, in addition to the group rooms, natural outdoor areas, so-called gardens, are usually used with children. Forest days have also been established. In this context, the question of the implementation of the educational mandate in natural outdoor areas is central. Group leading early childhood educators in Upper Austria and Salzburg (n = 197) were asked about their motives for using outdoor areas. The results show a variety of reasons that are not limited to early science education
Handbuch Repositorienmanagement : Grundlagen - Anwendungsfelder - Praxisbeispiele / von Blumesberger, Susanne / Hochschulschriften-Repositorien : Begriffsdefinitionen und rechtliche Aspekte
Seit 1997 besteht in Österreich die Veröffentlichungspflicht für wissenschaftliche Abschlussarbeiten zur Erlangung eines akademischen Grades. Wurde diesem Auftrag bislang durch Aufstellen der Arbeiten in der jeweiligen Hochschulbibliothek und bei Dissertationen in der Nationalbibliothek nachgekommen, verlagerte sich in den letzten 15 Jahren die Veröffentlichung zunehmend in den digitalen Raum. Im Beitrag werden zu Beginn die verschiedenen Begriffe wie Hochschulschriften und wissenschaftliche Arbeiten betrachtet sowie die Frage geklärt, welche Materialien unter diese Bezeichnungen fallen. Spezifisch österreichische rechtliche Aspekte spielen nicht nur diesbezüglich eine Rolle, sondern definieren auch die Grenzen, denen Universitäten bei der Sammlung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten unterworfen sind. Es wird gesondert auf die Situation an Universitäten, Kunstuniversitäten, Privatuniversitäten und Fachhochschulen eingegangen. Weiters werden studienrechtliche Aspekte beleuchtet, die Auswirkungen auf die systematische Sammlung von Hochschulschriften in einem Repositorium haben. Zuletzt wird der Zusammenhang zwischen der Einrichtung von Hochschulschriften-Repositorien und wissenschaftlicher Integrität aufgezeigt.Since 1997, there has been an obligation to publish academic theses for the awardof an academic degree in Austria. While this obligation was previously fulfilled byplacing the theses in the respective university libraries and, in the case of dissertations,in the National Library, publication has increasingly shifted to the digitalspace in the last 15 years. This contribution starts with looking at the various termsand clarifies the question of which materials fall under these designations. SpecificAustrian legal aspects not only play a role in this regard, but also define the limitsto which universities are subject when collecting academic theses. The situations atuniversities, art universities, private universities and universities of applied sciencesare dealt with separately. Furthermore, aspects of study law are examinedthat have an impact on the systematic collection of university theses in a repository.Finally, the connection between the establishment of university repositories andacademic integrity is shown.Lizenz-/Rechtehinwei
Training of humans and animals : experiences, quality criteria and perspectives on the example of therapy dogs
Diese Masterarbeit bezieht sich auf die Arbeit in den tiergestützten Interventionen. In dieser Arbeit findet sich ein theoretischer Teil, der sich mit der facettenreichen Landschaft von Therapiebegleithunden beschäftigt. Dies wird mit einem empirischen Teil abgerundet, indem eine Beobachtungsforschung mit Schulkindern durchgeführt wurde. Dafür wurden folgende Forschungsfragen entwickelt: 1) Inwiefern erzielen Therapiebegleithunde eine Wirkung auf Menschen, was gilt es dabei zu bedenken und inwiefern trägt die Ausbildung der zertifizierten Therapiebegleithundeteams in Österreich dazu bei? 2) Welchen Einfluss hat tiergestützte Intervention auf Schulkinder mit Auffälligkeiten nach zehn durchgeführten Einheiten und welche Implikationen lassen sich diesbezüglich ableiten?Zur Beantwortung der zwei Forschungsfragen wurden zwei Methodiken verwendet. Für die erste Forschungsfrage wurde eine hermeneutische Herangehensweise verwendet. Für die zweite Forschungsfrage wurde eine Beobachtung gewählt. Die Ergebnisse der Beobachtung wurden mittels MAXQDA kodiert und im Anschluss interpretiert. Zwei zentrale Ergebnisse sind: 1) In der tiergestützten Intervention braucht es Qualitätskriterien, um eine Professionalisierung zu erreichen. 2) Die Weiterentwicklung von Schulkindern konnte in zehn Einheiten der Beobachtung festgestellt werden.This master thesis relates to work in animal-assisted interventions. This paper contains a theoretical part that deals with the diverse landscape of therapy dogs. This is rounded off with an empirical part in which observational research with school children was carried out.The following research questions were therefore developed: 1) To what extent do therapy dogs have an effect on people, what should be considered and to what extent does the training of certified therapy-dog-teams in Austria contribute to this? 2) What influence does animal-assisted intervention have on school children with noticeable problems after ten units and what implications can be derived from this?Two methodologies were used to answer the two research questions. A hermeneutic approach was used for the first research question. An observation was chosen for the second research question. The results of the observation have been coded with MAXQDA and interpreted afterwards.Two pivotal results are: 1) In order to achieve professionalization, quality criteria are needed in animal-assisted intervention. 2) Further development of school children has been determined in ten observation units.Jennifer Kaiser, B.A.Masterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc
On the duality of chronos and kairos in sociology: time as a challenge for ontology, social theory and methodology
Es gibt in der Soziologie eine Reihe deutlichere sowie radikalere Zuwendungen zur Kategorie der Zeit („Temporal Turns“). Bei diesen wird uns Zeit wie die antik-mythologischen Götter Chronos und Kairos aufgedrängt – als auf ein Podest erhobene dualistische göttliche Erscheinungen, die unsere Aufmerksamkeit vehement auf das stetige Vergehen aller wirklichen Erscheinungen (Chronos) und auf die „Gunst der Stunde“, auf Ereignisse, Wandel und Neuerung (Kairos), lenken. Die kumulative Dissertation befasst sich in diesem Kontext mit zentralen Herausforderungen, welche die Kategorie der Zeit der Soziologie aufbürdet. Die auf die Einleitung folgenden drei bereits publizierten Aufsätze bearbeiten dabei in zweierlei Hinsicht eine gemeinsame Problemstellung. Einerseits stellen sie jeweils mit eigenem Fokus (erkenntnistheoretisch geleitete Begriffssystematik, Sozialontologie, Sozialtheorie, Methodologie) eigenständige Auseinandersetzungen mit den temporalen Leitfiguren von Chronos und Kairos dar. Andererseits ergeben sie eine sukzessive sich ergänzende Arbeit, welche eine umfassendere und vollständigere Antwort auf die Frage nach dem Stellenwert, der Systematik und den Konsequenzen einer disziplingemäßen Berücksichtigung der Kategorie der Zeit in der Soziologie gibt. Die Einleitung („Soziologische Begegnungen mit Chronos und Kairos“) bietet eine ausführliche Einführung in die Arbeit, welche die zentralen Forschungsfragen, den Stand der Forschung, die Ziele und den Aufbau der Arbeit vorstellt. Darüber hinaus werden die wichtigsten wissenschaftlichen Ergebnisse und originären disziplinären Beiträge der Aufsätze erläutert. Das Kapitel „Perspektiven soziologischer Zeitforschung. Zur Rolle theoretischer Perspektiven in der Soziologie“ enthält einen erkenntnistheoretisch und begriffssystematisch orientierten Aufsatz, der die Möglichkeiten der Erforschung von „Zeit“ in der Soziologie aufarbeitet. Er beinhaltet zwei wesentliche Komponenten: (1.) eine erkenntnistheoretisch geleitete Auseinandersetzung über die fundamentale Perspektivenabhängigkeit soziologischer Forschung – also darüber, wie uns Begriffe erst einen Zugriff auf die gesellschaftliche Wirklichkeit geben – und (2.) darauf aufbauend die Vorstellung eines systematischen zeitsoziologischen Begriffsapparats, der eine umfassende Erfassung der wesentlichen zeitsoziologischen Untersuchungsgegenstände vornimmt. Der Aufsatz „Prozessphilosophie und Sozialtheorie bei George Herbert Mead“ knüpft an die erkenntnistheoretische Überlegung zur grundsätzlichen Bedeutung von theoretischen Perspektiven an und zeigt am Beispiel der sozialtheoretischen Texte von George Herbert Mead, wie eine temporalistisch – also stets am zeitlichen Entstehen und Vergehen der Objekte wissenschaftlicher Anschauung – orientierte Perspektive die Gestalt von Sozialtheorien und deren sozialontologische Grundvoraussetzungen maßgeblich beeinflusst. Der dritte Aufsatz „Kodierparadigma und Temporal Sensitivity in der Grounded Theory“ ist den methodologischen Implikationen, also dem Ausloten der konsequenten Verbindungslinien zwischen sozialtheoretischen Grundlagen und empirischer Forschungsmethodik, gewidmet. Am Beispiel der Grounded Theory Methodology (in jener Variante wie sie von Anselm Strauss in Kooperation mit Juliet Corbin ausgearbeitet wurde) wird einerseits die Bedeutung theoretischer Perspektiven bzw. Annahmen für die Kalibrierung der Methoden aufgezeigt und andererseits die Ausformung einer temporalistischen Grundhaltung, welche jener von Mead stark ähnelt, in Form einer elaborierten „Temporal Sensitivity“ nachgezeichnet.There are a number of distinct and also more radical approaches to the category of time in sociology (“temporal turns”). In these, time is imposed upon us like the ancient mythological gods Chronos and Kairos – as dualistic divine phenomena elevated to a pedestal, vehemently directing our attention to the constant passing of all real phenomena (Chronos) and to the “opportunity of the moment”, to events, change and innovation (Kairos). In this context, the cumulative doctoral thesis deals with central challenges that the category of time poses to sociology. The three previously published essays that follow the introduction address a common problem in two respects. On the one hand, each with its own focus (epistemologically guided conceptual systematics, social ontology, social theory, methodology) represents an independent examination of the guiding temporal figures of Chronos and Kairos. On the other hand, they result in a successively complementary work that provides a more comprehensive and complete answer to the question of the significance, systematics, and consequences of a disciplinary consideration of the category of time in sociology. The introduction (“Sociological encounters with Chronos and Kairos”) provides a detailed preamble to the work, which presents the central research questions, the current state of research, the objectives and the structure of the work. In addition, the most important scientific results and original disciplinary contributions of the essays are explained. The chapter “Perspectives on sociological time research. On the role of theoretical perspectives in sociology” contains an epistemologically and conceptually oriented essay that explores the possibilities of researching “time” in sociology. It contains two essential components: (1.) an epistemologically guided discussion of the fundamental dependence of sociological research on perspectives – i.e. how concepts give us access to social reality in the first place – and (2.) building on this, the presentation of a systematic sociological conceptual apparatus of time that comprehensively captures the essential objects of sociological investigation of time. The essay “Process Philosophy and Social Theory in the Works of George Herbert Mead” ties in with the epistemological consideration of the fundamental significance of theoretical perspectives and uses the example of George Herbert Mead's social theory texts to show how a temporalist perspective – i.e. one that is always oriented towards the temporal emergence and passing of the objects of scientific observation – has a decisive influence on the form of social theories and their basic social ontological presuppositions. The third essay, “Coding Paradigm and Temporal Sensitivity in Grounded Theory”, is dedicated to the methodological implications, i.e. the exploration of the consistent connecting lines between social theoretical foundations and empirical research methods. Using the example of grounded theory methodology (in the variant developed by Anselm Strauss in cooperation with Juliet Corbin), the importance of theoretical perspectives and assumptions for the calibration of methods is shown on the one hand, and on the other hand the development of a temporalist perspective, which is very similar to that of Mead, is traced in the form of an elaborated “temporal sensitivity”.Martin GriesbacherLiteraturverzeichnis: Seite 50-59, 78-80, 103-105, 122-124Dissertation Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc
European industrial engineering and management (IEM) competence model : the impact of competence on individual performance of IEM professionals
Die Integration und Qualifizierung von Menschen in der "Fabrik der Zukunft" ist für berufliche Initiativen von entscheidender Bedeutung. Die berufliche Aus- und Weiterbildung (VET), insbesondere im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen (IEM) als transdisziplinärem Bereich, ist eine strategische Investition in eine Gesellschaft, um Herausforderungen wie Umweltschutz und Energiewende zu bewältigen. Künftige IEM-Fachleute benötigen über das technische Wissen hinaus vielfältige Kompetenzen, darunter interdisziplinäre Zusammenarbeit, unternehmerisches Denken und effektive Kommunikation. Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Belastbarkeit und Kernkompetenzen des IEM sind entscheidend für die regionale Wettbewerbsfähigkeit, die Stärkung von Wirtschaftsstandorten und die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit. Der durch Industrie 4.0/5.0 und die COVID-19-Pandemie beschleunigte Bildungswandel erfordert einen ganzheitlichen Reformansatz, der die Teilnehmer*innenorientierung und die transdisziplinäre Zusammenarbeit betont. Bildungseinrichtungen müssen ihre Lehrpläne so umgestalten, dass sie praktische Erfahrungen, digitale Werkzeuge und lebenslanges Lernen einbeziehen. Diese Arbeit unterstreicht die Notwendigkeit einer kompetenzbasierten Lehre und einer modernen Didaktik zur Vorbereitung von IEM-Fachkräften. Sie bietet Einblicke in die Erfolgsfaktoren des IEM und plädiert für dringende Bildungsreformen.ForschungsdesignDie übergeordnete Forschungsfrage wie folgt formuliert werden:Welche Komponenten sollte ein ganzheitliches, zukunftsorientiertes Europäisches Kompetenzmodell für IEM-Studiengänge enthalten?Zur Beantwortung dieser Forschungsfrage wird ein Mixed-Methods-Ansatz angewendet. In einem ersten Schritt werden auf der Grundlage einer systematischen Literaturrecherche in einer quantitativen Kompetenzprofilstudie von IEM-Fachkräften im regionalen Kontext untersucht. Im zweiten Schritt wird eine systematische Literaturrecherche (SLR) über den Stand der IEM-Ingenieurausbildung in Europa durchgeführt. Darüber hinaus wird auf Basis der Forschungsergebnisse der regionalen Umfrage eine transregionale europäische Umfrage zur Ableitung eines europäischen Berufs- und Kompetenzprofils und der anschließenden multivariaten Analyse konzipiert. Auf der Grundlage des SLR und der Umfrageergebnisse werden Fokusgruppen mit ausgewählten Schlüsselakteur*innen durchgeführt, um ein europäisches IEM-Kompetenzprofil zu entwickeln. In einem letzten Schritt werden Empfehlungen für didaktische Handlungsprinzipien systematisch abgeleitet. Begleitend zu diesem Mixed-Methods-Ansatz wird ein Forschungstagebuch als zusätzliche Forschungsmethode eingesetzt.Ergebnisse und ResultateDie sich verändernde Arbeitswelt, getrieben durch Digitalisierung, Nachhaltigkeit und globale Herausforderungen, erfordert eine tiefgreifende Neuausrichtung der IEM-Ingenieurausbildung. Aktuelle Studien befinden sich in einer frühen Phase, in der Lücken identifiziert und die Ausrichtung der Bildungsziele auf die beruflichen Anforderungen betont werden. Künftige Forschungsarbeiten sollten die notwendigen Kompetenzen für IEM-Fachleute mit Hilfe empirischer Methoden und einer verbesserten Kompetenzmessung untersuchen. Die Forschung validiert zwei Strukturgleichungsmodelle (SEM) zur Bewertung der Auswirkungen von Kompetenzen auf die individuelle Leistung. Das "grundlegende Forschungsmodell (Modell 1)" zeigt eine hoch signifikante Beziehung (p-Wert = 0,000), wobei die Kompetenz 46 % (R² = 0,460) der Leistungsschwankungen erklärt. Das "Detaillierte Forschungsmodell (Modell 2)" zeigt signifikante Zusammenhänge (p-Wert = 0,000) für den Einfluss von Kompetenz auf Arbeitsfähigkeit, Arbeitsbewältigung, Karriereerfolg und Zufriedenheit mit R²-Werten von 19,60 % bis 42,50 %. In partizipativen Fokusgruppen werden wesentliche Lehr- und Lernmethoden für IEM-Programme ermittelt. Kompetenzen wie Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit werden angesprochen, mit bemerkenswerten Methoden wie projektbasiertem Lernen, Gamification und interdisziplinärem Unterricht. Die Werkzeuge umfassen Simulationssoftware, KI-Tools und Selbstorganisationstools. Die Ergebnisse betonen den Praxisbezug, die Motivation durch greifbare Ziele und die entscheidende Rolle der Lehrenden als Vorbilder, die interdisziplinäre Aufgaben, alternatives Denken und Industriepartnerschaften fördern.Das aus Literatur und Forschungsdaten abgeleitete IEM-Kompetenzmodell umfasst wesentliche Kompetenzen: Fach-, Innovations-, Digital- und Nachhaltigkeitskompetenz sowie transversale Kompetenzen (methodisch, interpersonell, intrapersonell). Die didaktischen Handlungsprinzipien umfassen sowohl methodisch-didaktische Konzepte und Instrumente als auch Best Practices und Empfehlungen zur Selbstwirksamkeit sowie das Rollenverständnis der Lehrenden an Hochschulen in Bezug auf die Lehre in IEM-Studiengängen.European prosperity relies heavily on innovation, necessitating a focus on long-term economic competitiveness. The integration and upskilling of individuals in the "factory of the future" are vital for professional initiatives. Vocational education and training (VET), especially in Industrial Engineering and Management (IEM) as a transdisciplinary field, is a strategic investment in a society transforming to address challenges like environmental protection and energy transition. Future IEM professionals need diverse competences beyond technical knowledge, including interdisciplinary collaboration, entrepreneurial thinking, and effective communication. Flexibility, adaptability, resilience, and core IEM skills are crucial for regional competitiveness, strengthening business locations, and boosting employability. The educational transformation, accelerated by Industry 4.0/5.0 and the COVID-19 pandemic, demands a holistic approach to reforms, emphasizing participant orientation and transdisciplinary collaboration. Educational institutions must reshape curricula to incorporate practical experiences, digital tools, and Lifelong Learning. This thesis highlights the necessity of competence-based teaching and state-of-the-art didactics to prepare IEM professionals. It offers insights into IEM success factors and advocates for urgent educational reforms to meet future challenges.Research DesignWithin the framework of the thesis, the overarching research question can be formulated as follows:Which components should a holistic, future-oriented European Competence Model for IEM study programs contain?To answer this research question, a mixed methods approach will be applied. In the first step, based on an initial comprehensive literature review, a quantitative study will be conducted to explore job profiles and competences profiles of IEM professionals in a regional context. In the second step, based on the overarching research question of this thesis, the results of the explorative analysis will be presented to a broader audience and, thereby, discussed, evaluated, and further refined by a group of experts. To this end, a systematic literature review (SLR) on the state-of-the-art of IEM engineering education in Europe will be conducted. Moreover, based on the research findings of the regional survey, a transregional European survey will be designed to derive a European job profile and competence profile and the subsequent multivariate analysis. Based on the SLR and survey results, focus groups will be conducted with selected key stakeholders from the participating EU countries to investigate and further refine of the research results for the final development of a European IEM competence profile. In a final step, recommendations for didactic principles of action will be systematically derived. Accompanying this mixed methods approach, a research diary will be used as an additional research method.Results and OutcomesThe evolving work environment, driven by digitalization, sustainability, and global challenges, necessitates a profound realignment of IEM engineering education. Current studies are in early phases, identifying gaps and emphasizing the alignment of educational objectives with professional requirements.Future research should explore necessary competences for IEM professionals using mixed methods and improved competence measurement. The research validates two structural equation models (SEM) to evaluate competence impacts on individual performance. The "Basic Research Model (Model 1)" shows a highly significant relationship (p-value = 0.000) with competence explaining 46% (R² = 0.460) of performance variation. The "Detailed Research Model (Model 2)" finds significant relationships (p-value = 0.000) for competence's impact on work ability, job accomplishment, career success, and satisfaction, with R² values from 19.60% to 42.50%.Participatory focus groups identify essential teaching and learning methods for IEM programs. Competences like innovation, digitalization, and sustainability are addressed, with notable methods including project-based learning, gamification, and interdisciplinary teaching. Tools encompass simulation software, AI-tools, and self-organization tools. Findings stress practical relevance, motivation through tangible goals, and the critical role of instructors as role models, promoting interdisciplinary tasks, alternative thinking, and industry partnerships.The IEM competence model derived from literature and research data includes essential competences: professional, innovation, digital, sustainability, and transversal competences (methodological, interpersonal, intrapersonal). Didactical principles of action incorporate both methodological-didactic concepts and tools, as well as best practices and recommendations for self-efficacy, and the instructors´ role understanding at higher education institutions regarding teaching in IEM study programs.Corina PacherDissertation Universität Graz 202
The owner-developer model "Bauherrenmodell" in Income Taxation
Diese Diplomarbeit widmet sich dem Bauherrenmodell im österreichischen Einkommensteuerrecht. Beim Bauherrenmodell schließen sich mehrere Investoren zusammen, um ein Altgebäude gemeinsam zu sanieren und langfristig zu vermieten. In aller Regel werden (außerbetriebliche) Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erzielt. In der Praxis kommt die Bauherrengemeinschaft in unterschiedlichen Rechtsformen vor, häufig sind Miteigentümergemeinschaften. Aufgrund des Transparenzprinzips werden die Einkünfte den einzelnen Miteigentümern zugerechnet und bei diesen besteuert. Insbesondere setzt sich die Arbeit mit der Abgrenzung der Vermietungstätigkeiten zur Liebhaberei, der Absetzbarkeit von Aufwendungen gem. §§ 28 Abs. 2 und Abs 3 EStG sowie dem Verlustausgleich auseinander.Die steuerrechtlichen Regelungen der Absetzbarkeit von Aufwendungen steht bei Bauherrenmodellen iZm der Erfüllung der Bauherreneigenschaft. Die Bauherreneigenschaft dient der Bestimmung, ob der Anleger als Bauherr anzusehen ist (oder nicht) und die begünstigte Absetzbarkeit gem. § 28 Abs 2 und Abs. 3 EStG in Anspruch nehmen kann (oder nicht). Im Gegensatz zur Judikatur unterscheiden Verwaltungspraxis und Schrifttum zwischen dem „kleinen Bauherren“ und „großen Bauherren“. Inwiefern diese Auffassung von der Judikatur abweicht und welche steuerrechtliche Auswirkungen die Unterscheidung mit sich führt, ist ebenfalls Gegenstand dieser Arbeit. Zusammenfassend werden somit die einkommensteuerlichen Auswirkungen solcher Modelle analysiert, basierend auf relevanten Bestimmungen des EStG sowie einschlägiger Literatur und Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Verlustvortrag, der Liebhaberei und der Absetzung von Aufwendungen iZm Bauherrenmodellen.This diploma thesis is dedicated to the owner-developer model in Austrian income tax law. The owner-developer model involves multiple investors coming together to jointly renovate an old building and rent it out on a long-term basis. Typically, (non-business) income from leasing and renting is generated. In practice, owner-developer associations exist in various legal forms, with joint ownership associations being common. Due to the principle of transparency, income is attributed to the individual co-owners and taxed on them. In particular, the work deals with the distinction between letting activities and hobby activities, the deductibility of expenses in accordance with §§ 28 para. 2 and para. 3 EStG and loss compensation.The tax regulations governing the deductibility of expenses in owner-developer models are related to the fulfillment of the owner-developer status. This owner-developer status determines whether the investor is considered an owner-developer (or not) and can avail of the favorable deductibility under § 28 para. 2 and para. 3 EStG (or not). Unlike judicial precedents, administrative practice and literature distinguish between "small owner-developers" and "large owner-developers." This thesis also explores the extent to which academic opinion diverges from judicial precedents and the tax implications of this differentiation.In summary, the income tax implications of such models are analyzed based on relevant provisions of the Income Tax Act as well as relevant literature and case law of the Administrative Court. Particular attention is paid to the loss carryforward, hobby farming and the deduction of expenses in connection with owner-builder models.vorgelegt von Mirabel AntunovicDiplomarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc
Living together in a culturally plural society : the influence of school class composition on the presence of intercultural friendships in elementary and middle school classes
Kulturell plurale Gesellschaften und ihre Mitglieder stehen vor der Herausforderung herauszufinden, wie Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung zusammenleben sollen. Interkulturelle Freundschaften können Teil eines gelungenen Zusammenlebens sein und haben vielfältige positive Auswirkungen auf das Leben von Kindern und Jugendlichen (Jugert & Feddes, 2017; Titzmann, 2017). Das Ziel der vorliegenden empirischen Untersuchung war es, den Zusammenhang zwischen der kulturellen Schulklassenzusammensetzung und dem Vorkommen interkultureller Freundschaften sowie dem Auftreten opportunitätsfreier kultureller Freundschaftshomophilie (der möglichkeitsunabhängigen Vorliebe, sich mit kulturellen Eigengruppenmitgliedern zu befreunden) innerhalb von Schulklassen zu untersuchen. Dazu wurde eine Stichprobe, welche in steirischen, niederösterreichischen und burgenländischen Volksschul- und Mittelschulklassen erhoben wurde, mit Multilevel Modeling ausgewertet. Als unabhängige Variablen der Schulklassenzusammensetzung dienten (1.) der Anteil der Mehrheitsangehörigen in einer Schulklasse sowie (2.) ein Maß dafür, aus wie vielen unterschiedlichen kulturellen Gruppen sich die Gruppe aller Minderheitenangehörigen zusammensetzt. Dabei zeigten sich die folgenden Ergebnisse: Auf das tatsächlich bestehende Vorkommen von interkulturellen Freundschaften scheinen vor allem die Möglichkeiten, solche interkulturellen Freundschaften überhaupt schließen zu können, Einfluss zu nehmen. Werden diese Möglichkeiten herausgerechnet, zeigen Buben und Mädchen im Durchschnitt keine ausgeprägte Bevorzugung von Freundinnen und Freunden aus der Eigengruppe. Bei Mädchen konnte kein Einfluss der Schulklassenzusammensetzung auf die in dieser Gruppe besonders niedrige Ausprägung der opportunitätsfreien Homophilie gefunden werden. Bei (mehrheitsangehörigen und minderheitenangehörigen) Buben ging ein geringerer Anteil der Mehrheitsangehörigen mit erhöhter opportunitätsfreier Freundschaftshomophilie einher.Culturally plural societies and their members face the challenge of figuring out how people of different cultural backgrounds should live together. Intercultural friendships can be part of a successful living together and have a variety of positive effects on the lives of children and young people (Jugert & Feddes, 2017; Titzmann, 2017). The aim of the present empirical study was to examine the connection between the cultural school class composition and the occurrence of intercultural friendships, as well as the occurrence of opportunity-free cultural friendship homophily (the opportunity-independent preference to befriend cultural in-group members) within school classes. For this purpose, a sample collected in elementary and middle school classes in Styria, Lower Austria and Burgenland was evaluated using multilevel modeling. The independent variables of the school class composition were (1.) the proportion of majority members in a school class, and (2.) a measure of how many different cultural groups the group of all minority members is made up of. The following results emerged: The actual existence of intercultural friendships seems to be influenced primarily by the possibilities of being able to form such intercultural friendships. If these options are taken into account, boys and girls on average do not show any pronounced preference for friends from their own group. For girls, no influence of school class composition was found on the level of opportunity-free homophily, which was particularly low in this group. For (majority and minority) boys, a lower proportion of majority members was associated with increased opportunity-free friendship homophily.Matthias Johannes Kapper, BScMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc
The development of biological-forensic anthropology as a criminalistic method for identifying skeletons in the first half of the 20th century under consideration of the criminal law and the criminal procedural implications
Skelettfunde stellen für die Kriminalbehörden eine besondere Herausforderung dar. Die Identifizierung kriminalistisch bedenklicher Skelettfunde gehört zum Aufgabenbereich der forensischen Anthropologie. Gegenstand dieser Diplomarbeit ist die methodische Entwicklungsgeschichte der Forensischen Anthropologie. Dabei liegt der Fokus vor allem auf dem Zeitraum zwischen 1900 und 1950. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den historischen Untersuchungen des menschlichen Schädelknochens, welcher für die Identifizierung von Toten eine entscheidende Rolle spielt. Daher werden in dieser Diplomarbeit insbesondere die osteologischen Erkenntnisse des anfänglichen 20. Jahrhunderts, die dem Zwecke der Klassifizierung des menschlichen Skeletts dienen, erörtert. Desweiteren wird die historische Entwicklung der photographischen und plastischen Gesichtsrekonstruktion am Schädelknochen aufzeigt. Aus diesem Grund wird in weiterer Folge die Entwicklung des photographischen Superprojektionsverfahrens zu Identifizierungszwecken sowie die Anwendung in zwei gerichtlichen Strafverfahren behandelt. Im Rahmen der plastischen Gesichtsrekonstruktion werden neben den historischen Anfängen der fazialen Weichteilrekonstruktion noch die „russische“, die „amerikanische“ und die „UK-Manchester“ Methode erörtert, welche gegen Mitte des 20. Jahrhunderts entstanden sind. Neben den wissenschaftlichen Hintergründen wird in dieser Diplomarbeit auch auf die strafrechtliche Bedeutung der Identität eines Verbrechensopfers mit besonderem Augenmerk auf das Strafgesetz über Verbrechen, Vergehen und Übertretungen von 1852 eingegangen. Zusätzlich wird die strafprozessuale Frage nach der gesetzlichen Verankerung der Opferidentifizierung sowie die Thematik der Liegezeitbestimmung bei Skeletten aus strafrechtlicher Sicht behandelt.In the context of criminal investigations, the identification of skeletal remains is a major challenge faced by the authorities. The establishment of the identity of a skeleton is an integral part of forensic anthropology. Hence, this diploma thesis addresses the methodical development of forensic anthropology. The investigation period covers the decades from 1900 to 1950. Moreover, this thesis concerns the historical explorations of the human skull bone, which plays a central role in the identification of the dead. Particularly regarding the medical classification of human skeletons, osteological discoveries in the 20th century will be presented. In addition, this thesis outlines the historical development of photographic and three-dimensional facial reconstruction. For this purpose, this diploma thesis deals with the development of facial superimposition and its practical application in two separate court cases. Furthermore, the thesis presents the beginnings of the three-dimensional facial reconstruction as well as its variety of methods. These include the “Russian”, “American” and “UK-Manchester” methods. Apart from this, this thesis addresses the identification of victims of crimes and its significance for criminal law during the first half of the 20th century. In that respect, particular attention is devoted to the Austrian Criminal Code of 1852. In addition, this thesis also addresses the statutory regulation in the Austrian Criminal Procedure Code and clarifies the topic of statutory limitation in this connection.vorgelegt von Viktoria Gisela RollDiplomarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassung auf Deutsc
The role of value congruence, civility and meaningfulness of work for work engagement : need satisfaction as an underlying mechanism?
Das Ziel der vorliegenden Studie bestand darin, neue Erkenntnisse über die Beziehungen der Konstrukte Wertekongruenz, Civility und Bedeutsamkeit der Arbeit mit dem Arbeitsengagement von Beschäftigten zu gewinnen. Als zugrundeliegender motivationaler Mechanismus wurde die Befriedigung der psychologischen Grundbedürfnisse vorgeschlagen. In einem querschnittlichen Versuchsdesign wurden 177 Personen der erwerbstätigen österreichischen Bevölkerung befragt. Die Hypothesentestung erfolgte anhand von multiplen Regressionsanalysen und Bootstrapping. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Bedeutsamkeit der Arbeit und Civility für die Vorhersage von Arbeitsengagement herangezogen werden können. Darüber hinaus konnten in unterschiedlichem Ausmaß Beziehungen zwischen Wertekongruenz, Civility und der Bedeutsamkeit der Arbeit mit den psychologischen Grundbedürfnissen festgestellt werden. Für die Variablen Wertekongruenz, Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit konnten unter Konstanthaltung aller anderen Studienvariablen keine signifikanten Beziehungen zum Arbeitsengagement festgestellt werden. Im Zuge der Mediationsanalysen konnten keine indirekten Effekte der Prädiktoren über die Befriedigung der psychologischen Grundbedürfnisse auf das Arbeitsengagement festgestellt werden. Die Annahme der Bedürfnisbefriedigung als universeller Motivationsmechanismus, der den Beziehungen der untersuchten Konstrukte mit dem Arbeitsengagement zugrunde liegt, konnte durch die Ergebnisse nicht gestützt werden. Die Ergebnisse bestätigen teilweise Befunde aus früheren Forschungsarbeiten, indem sie die Bedeutsamkeit der Arbeit als stärksten Prädiktor für Arbeitsengagement identifizieren. Darüber hinaus werden Aspekte im Arbeitsumfeld aufgezeigt, die einen Beitrag zur Befriedigung der psychologischen Grundbedürfnisse leisten können. Praktische Implikationen für Führungskräfte, sowie Ansätze für die Berufsberatung und die Vermittlung von arbeitssuchenden Personen werden diskutiert.The aim of the present study was to gain new insights into the relationships between the constructs of value congruence, civility, meaningful work and work engagement. The satisfaction of basic psychological needs was proposed as the underlying motivational mechanism. In a cross-sectional study design, 177 employees from Austria were surveyed. Hypothesis testing was conducted using multiple regression analyses and bootstrapping. The results suggest that meaningful work and civility can serve as predictors of work engagement. In addition, relationships between value congruence, civility and meaningful work and basic psychological needs were found to varying degrees. For the variables value congruence, autonomy, competence and relatedness, no significant relationships with work engagement were found, while holding all other study variables constant. The results of the mediation analyses suggest that there is no indirect effect of the predictors on work engagement via the satisfaction of basic psychological needs. The assumption of need satisfaction as a universal motivational mechanism underlying the relationships between the constructs investigated and work engagement could not be supported by the results. The results partially confirm findings from previous research by identifying meaningful work as the strongest predictor of work engagement. In addition, aspects of the work environment are identified that can contribute to the satisfaction of basic psychological needs. Practical implications for managers as well as approaches for career counseling and the placement of job seekers are discussed.eingereicht von Teresa Steurer, B.Sc.Masterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc
Orchard meadow - the importance of orchard meadows in nature conservation and environmental education
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Bedeutung von Streuobstwiesen im Kontext des Naturschutzes sowie für die Umweltbildung. Streuobstwiesen sind traditionelle landwirtschaftliche Flächen, die durch ihre extensive Bewirtschaftung und die Vielfalt an hochstämmigen Obstbäumen charakterisiert sind. Diese vielfältigen Ökosysteme bieten Lebensraum für eine breite Palette von Pflanzen- und Tierarten und tragen damit zur Erhaltung der Biodiversität bei. Die Arbeit analysiert die ökologische Funktionalität von Streuobstwiesen und betrachtet ihren Beitrag zur Artenvielfalt und zum Schutz bedrohter Arten.Des Weiteren wird untersucht, wie Streuobstwiesen als Lernorte in der Umweltbildung genutzt werden können. Durch ihre landschaftliche Schönheit und ihre ökologische Vielfalt bieten sie ideale Rahmenbedingungen für Umweltbildungsaktivitäten im Freien. Die Masterarbeit analysiert die Möglichkeiten und Herausforderungen der Nutzung von Streuobstwiesen für Umweltbildungsprogramme und zeigt auf, wie diese zur Sensibilisierung für Umwelt- und Naturschutzthemen beitragen können.Die Erkenntnisse dieser Arbeit tragen dazu bei, das Verständnis für die Bedeutung von Streuobstwiesen im Naturschutz zu vertiefen und neue Ansätze für die Umweltbildung zu entwickeln.The present master's thesis explores the significance of traditional orchards (Streuobstwiesen) in the context of nature conservation and environmental education. Traditional orchards are characterized by their extensive management practices and the diversity of high-stemmed fruit trees. These diverse ecosystems provide habitat for a wide range of plant and animal species, thereby contributing to biodiversity conservation. The thesis examines the ecological functionality of traditional orchards and considers their contribution to species diversity and the protection of endangered species.Furthermore, the study investigates how traditional orchards can be utilized as outdoor learning spaces in environmental education. Their scenic beauty and ecological diversity make them ideal settings for outdoor environmental education activities. The master's thesis analyzes the opportunities and challenges of using traditional orchards for environmental education programs and demonstrates how they can contribute to raising awareness of environmental and conservation issues.The insights from this study contribute to deepening the understanding of the importance of traditional orchards in nature conservation and developing new approaches for environmental education.Hannah MayerMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen in Deutsch und Englisc