University of Graz

uni≡pub (Univ. Graz)
Not a member yet
    50157 research outputs found

    Relevance of empathic capacity for burnout symptoms among individuals in healthcare professions and other occupational sectors

    No full text
    Empathiefähigkeit wird in der Regel als positive Eigenschaft betrachtet. Im medizinischen Kontext untersuchten hingegen bereits einige Studien, ob Empathie und empathische Reaktionen für das Individuum auch als Belastung erlebt werden können, indem Zusammenhänge mit Burnout analysiert wurden. Die vorliegende Arbeit weitet die Erforschung dieser Zusammenhänge auch auf andere Berufssektoren aus. Via Onlineumfrage wurde anhand von 147 Personen aus Gesundheitsberufen und anderen Berufssektoren untersucht, ob mittels Emotionaler Empathie, Kognitiver Empathie und empathischer Reaktionen eine Vorhersage über die Burnoutsymptomatik getroffen werden kann. Aufgrund der konzeptionellen Nähe wird die Burnoutsymptomatik für die depressive Symptomatik kontrolliert. Außerdem werden die Emotionsregulation und der Berufssektor als potenzielle Moderatoren betrachtet. Multiple Regressionsanalysen zeigen, dass einzig die empathische Reaktion Persönlicher Distress einen eigenständigen Vorhersagebeitrag für die Burnoutdimension reduzierte Berufliche Leistungsfähigkeit leisten kann. Andere Empathievariablen weisen entweder keine bivariaten Korrelationen mit den Burnoutdimensionen auf oder verbleiben im multiplen Regressionsmodell nicht signifikant.Die Emotionsregulation konnte teilweise als Moderator fungieren, nicht aber der Berufssektor. Einige in der Literatur beschriebenen Zusammenhänge konnten in dieser Arbeit aufgrund der großen Überlappung zwischen Burnout und depressiver Symptomatik nicht nachgewiesen werden. Der nicht signifikante Zusammenhang zwischen Kognitiver Empathie und Burnoutsymptomatik kann möglicherweise durch die Emotionsregulation erklärt werden. Die Regulation negativer Emotionen moderiert den Zusammenhang insofern, als dass dieKognitive Empathie bei erfolgreicher Emotionsregulation, nicht aber bei schwacher oder mittlerer Regulation negativer Emotionen einen niedrig ausgeprägten Zynismus vorhersagenkann. Das Arbeiten in Gesundheitsberufen spielt hingegen keine Rolle für den Zusammenhang der beiden Konstrukte. Über verschiedene Berufssektoren hinweg scheint die Empathie einen geringeren Beitrag zur Vorhersage der Burnoutsymptomatik zu leisten als ursprünglich angenommen.The ability to empathize is usually considered a positive attribute. In a medical context, however, some studies have also investigated whether empathy and empathic reactions can be experienced as a burden for the individual by researching links with burnout. This study extends research into these links to other occupational sectors. Via an online survey of 147 individuals from healthcare professions and other occupational sectors, it was investigated whether emotional empathy, cognitive empathy and empathic reactions can be utilized to predict burnout symptoms. Due to the conceptual similarity, burnout symptoms are controlled for depressive symptoms. In addition, emotion regulation and occupational sector are considered as potential moderators. Multiple regression analyses indicate that only the empathic reaction of personal distress can independently contribute to predicting the burnout dimension of reduced professional accomplishment. Other empathy variables either show no bivariate correlations with the burnout dimensions or remain insignificant in the multiple regression model. Emotion regulation but not the occupational sector could partially act as a moderator. Some links in the literature could not be proven in this study due to the large overlap between burnout and depressive symptoms. The non-significant link between cognitive empathy and burnout symptoms could be explained by emotion regulation. The regulation of negative emotions moderates the relationship to the extent that cognitive empathy can predict low levels of cynicism with effective but not with weak or moderate regulation of negative emotions. Working in healthcare professions, on the other hand, plays no role in the link between the two constructs. Across different occupational sectors, empathyappears to be less predictive of burnout symptoms than initially assumed.vorgelegt von: Felix PelzMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    The politics of cyberspace : inequality and power in knowledge production in cyberspace

    No full text
    Diese Arbeit untersucht die Machtdynamik und Ungleichheit in der Wissensproduktion und im Cyberspace. Sie untersucht die Dynamik und die Auswirkungen dieser Ungleichheit auf die Gestaltung von Wissen, insbesondere auf der Plattform Wikipedia.Die Wissensproduktion ist ein hochpolitischer Prozess. Verschiedene Machtfaktoren und Ungleichheiten führen zur Marginalisierung von Wissen, was als epistemische Ungerechtigkeit bezeichnet wird. Das Aufkommen des Cyberspace und der Online-Enzyklopädie Wikipedia weckte große Hoffnungen im Hinblick auf die Möglichkeiten der Diversifizierung der Wissensproduktion. Die Gestaltung des Wissens auf der Plattform Wikipedia offenbart jedoch auch eine Voreingenommenheit, die den breiteren Prozessen der Wissensproduktion innewohnt. Macht und Ungleichheit in Bezug auf den Zugang zu den Bereichen der Wissensproduktion und der Digitalisierung führen zum Ausschluss marginalisierter Individuen und Gemeinschaften innerhalb von Gesellschaften und rund um den Globus. Der Ausschluss ihrer Perspektiven, Realitäten und ihres Wissens trägt zur epistemischen Ungerechtigkeit bei. Beide Bereiche, die Wissensproduktion und der Cyberspace, haben einen großen Einfluss auf unser tägliches Leben. Die online verfügbaren Daten, das Wissen und die Informationen werden von einem großen Teil der Menschheit in Anspruch genommen. Wenn nur ein kleiner (privilegierter) Teil der Weltbevölkerung dieses Wissen mitgestaltet, hat dies Auswirkungen darauf, wie über Themen gedacht und gesprochen wird und welche Perspektiven und Stimmen demgegenüber unsichtbar bleiben.In dieser Arbeit wird versucht, die Ursachen der Ungleichheit in beiden Bereichen - Wissensproduktion und Cyberspace - zu ermitteln. Sie stellt Alternativen und Strategien vor, um epistemischer Ungerechtigkeit in der Wissensproduktion, im Cyberspace und auf Wikipedia zu begegnen. Die Arbeit stellt eine Initiative "Whose Knowledge?" vor, die eine Kampagne gegen epistemische Marginalisierung im Cyberspace gestartet hat.This thesis investigates power dynamics and inequality in knowledge production and in cyberspace. It examines the dynamics and effects of this inequality on the shaping of knowledge, particularly on the platform Wikipedia.Knowledge production is a highly political process. Various power factors and inequalities lead to the marginalisation of knowledge, which is called epistemic injustice. The emergence of cyberspace and the online encyclopedia Wikipedia raised great hopes with regard to the possibilities of diversifying knowledge production. However, the shaping of knowledge on the platform Wikipedia also reveals a bias inherent in the broader processes of knowledge production. Power and inequality in terms of access to the fields of knowledge production and digitalisation lead to the exclusion of marginalised individuals and communities within societies and around the globe. The exclusion of their perspectives, realities and knowledge contributes to epistemic injustice. Both areas, knowledge production and cyberspace, have a major impact on our everyday lives. The data, knowledge and information available online are consumed by a large part of humanity. If only a small (privileged) part of the world's population helps to shape this knowledge, this has an impact on how issues are thought and spoken about, and which perspectives and voices remain invisible in contrast.This thesis attempts to identify the causes of inequality in both areas - knowledge production and cyberspace. It presents alternatives and strategies to counter epistemic injustice in knowledge production, in cyberspace and on Wikipedia. The work introduces an initiative "Whose knowledge?", which campaigns against the problems in questionAutorin: Hannah StadlerMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassung auf Englisc

    Performing amputations as medical treatment of body integrity identity disorder under Austrian criminal law

    No full text
    Die psychische Erkrankung Body Integrity Identity Disorder ruft bei den hiervon Betroffenen einen Antagonismus zwischen physischer und psychischer Körperidentität hervor. Aufgrund dessen verspüren Erkrankte den Drang, die nicht erwünschte Gliedmaße mittels Amputation operativ entfernen zu lassen. Im Rahmen des Strafrechts ergeben sich im Zusammenhang mit der gewünschten Behandlungsmethode vor allem zwei Problembereiche, welche einerseits im Vorliegen einer Heilbehandlung iSd Körperverletzungsdelikte und andererseits in der Verwirklichung einer Körperverletzung nach §§ 83 ff StGB bestehen. Da die Amputation als Behandlungsmethode für BIID aufgrund der fehlenden medizinischen Indikation zum derzeitigen wissenschaftlichen Stand nicht als Heilbehandlung qualifiziert werden kann, sind die Körperverletzungsdelikte einschlägig. In den meisten Fällen kommt eine rechtfertigende Einwilligung des Verletzten nach § 90 StGB nicht in Betracht, da das Resultat der physischen Behinderung nicht dem geforderten Sittenwidrigkeitskorrektiv entspricht.The mental illness Body Integrity Identity Disorder causes an antagonism between physical and psychological body identity in those affected. This is why sufferers feel the urge to have the undesired limb surgically removed by amputation. In the context of Austrian Criminal Law, two main problem areas arise: Firstly, it is questionable if the requested treatment method can be seen as a curative medical treatment. Secondly, the limits of informed consent with regard to the caused physical injury are open for discussion. Since amputation as a treatment method for BIID is so far not evidence based due to the lack of medical indication, the offences of § 83 ff of the Austrian Criminal Code are relevant. In most cases, justifying consent from the injured party according to § 90 of the Austrian Criminal Code is not possible, because the result of the physical disability does not meet the legal criteria of the common decency clause.vorgelegt von Nina Patricia PistrichDiplomarbeit Universität Graz 202

    The significance of the principle of nemo tenetur in Austrian criminal procedure law

    No full text
    Nemo tenetur se ipsum accusare beschreibt das Recht eines Individuums, sich nicht selbst belasten zu müssen und daraus folgend eine Aussage verweigern zu dürfen. Dieser sogenannte Nemo-tenetur-Grundsatz stellt die Basis für diese Diplomarbeit dar, die sich speziell auf die Fragestellung fokussiert, inwieweit dieser Grundsatz seinen tatsächlichen gesetzlichen Niederschlag im Gesetz findet. Dabei findet hierbei auch die geschichtliche Entwicklung ihre Berücksichtigung. Zum Zwecke meiner Untersuchung wird erläutert, ob der Nemo-tenetur-Grundsatz im Zusammenhang mit dem Straftatbestand der Selbstbegünstigung nach § 295 StGB seine Anwendung findet und ob auch eine Anwendung außerhalb des klassischen Strafverfahrens, konkret im Finanzstrafverfahren, möglich ist. Somit wird zunächst auf die gesetzlichen Grundlagen, auf welche sich der Nemo-tenetur-Grundsatz stützt, eingegangen. Hierbei stellt sich heraus, dass es an einer expliziten, ausdrücklichen Verankerung fehlt, außer in der österreichischen Strafprozessordnung. Nach dieser Aufschlüsselung folgt eine nähere Betrachtung des Ursprungs des Nemo-tenetur-Grundsatzes, ebenso wie dessen Entwicklung in Österreich, mit dem Resultat, dass eine ausdrückliche gesetzliche Verankerung erst spät erfolgte. Mit dem Tatbestand der Beweismittelunterdrückung nach §295 StGB stellt sich sodann die Frage, wie dieser Tatbestand mit dem Grundsatz des Verbots des Zwangs zur Selbstbelastung einhergehen kann. Das Ergebnis dieser Untersuchung zeigt, dass das Nemo-tenetur-Prinzip bei einer aktiven Mitwirkungspflicht zum Tragen kommt, diese somit nicht mit dem Schweigegrundsatz vereinbar ist, wohingegen eine passive Mitwirkungspflicht erlaubt ist. Schließlich wird im Bereich des Finanzstrafrechts noch thematisiert, wie der Schweigegrundsatz mit den Mitwirkungspflichten im Steuerverfahren vereinbar ist. Die Conclusio besteht darin, dass solche Mitwirkungspflichten zwar mit dem Nemo-tenetur-Grundsatz vereinbar sind, allerdings nicht schrankenlos.Nemo tenetur se ipsum accusare describes the right of an individual not being compelled to incriminate themselves and consequently to refuse to make a statement. This so-called Nemo-tenetur principle forms the basis for this thesis. In particular, this thesis focuses on the question of to what extent this principle finds its actual legal manifestation in law. In this regard, the historical development is also considered. For the purpose of this investigation it is explained, whether the Nemo-tenetur principle is applied in the context of criminal offense of self-preferment according to § 295 Austrian Penal Code (StGB) and whether its application is also possible outside of criminal proceedings, specifically in those of financial crime. Thus the legal foundations on which the Nemo-tenetur principle is based are discussed first and foremost. Here it becomes apparent that there is a lack of an explicit anchoring, except in the Austrian Code of Criminal Procedure. Moreover a closer look is taken at the origin of the Nemo-tenetur principle as well as its development in Austria with the result that it was explicitly anchored quite late. Regarding the offense suppression of evidence according to § 295 StGB it is discussed as how this offense can coincide with the principle of the prohibition of forced self-incrimination. The result of this investigation shows that the Nemo-tenetur principle is applied when there is a duty of active cooperation, which indicates that it is not compatible with the right to silence, whereas a passive duty to cooperate is allowed. Finally, with regard to financial criminal law, the right to silenence is discussed in connection with the duties of cooperation in tax proceedings. Concerning this matter the conclusion can be drawn that these duties of cooperation are compatible with the Nemo-tenetur principle, but not without limits.vorgelegt von Michelle PichlerDiplomarbeit Universität Graz 202

    Phenomenon of modernity, phenomenon in modernity? Fundamentalism as a communicative relational event

    No full text
    Fundamentalismus wird zunehmend als bedrohliches Phänomen in westlichen Kontexten wahrgenommen. Dies stützt sich auf religiös motivierte Terroranschläge, die das Bild des Fundamentalismus nachhaltig prägen. Der Fundamentalismusbegriff wird dabei vermehrt mit dem Islam in Verbindung gebracht und inflationär verwendet. Nur selten wird er jedoch wirklich präzisiert. Denn obwohl Islamismus derzeit die wohl bekannteste Form des Fundamentalismus darstellt, existiert religiöser Fundamentalismus in vielen Religionen. Insofern ist es berechtigt, von einem katholischen, islamischen, jüdischen, buddhistischen, hinduistischen, protestantischen, u. v. m. Fundamentalismus zu sprechen. Aufgrund dieser multiplen Erscheinungsformen nicht nur in den verschiedensten Religionen, sondern auch Konfessionen oder Gemeinden, stellt eine übergreifende und präzise Definition des Phänomens eine Herausforderung dar. Ein solches Vorhaben läuft Gefahr, religiösen Fundamentalismus zu stark zu vereinheitlichen und wesentliche Unterscheidungen zu negieren. Zusätzlich muss in Betracht gezogen werden, dass Religionen nicht losgelöst von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen existieren, die von Kontinent zu Kontinent, Nation zu Nation, Gemeinde zu Gemeinde verschieden sein können. Unter ebenjenen prägenden Einflüssen ist es die sogenannte Vielfalt an Modernen, die klassische Säkularisierungsthesen herausfordert und demnach auch die Vorstellung von Religion und religiösem Fundamentalismus. Entgegen der Annahme, dass ein solch diverses Forschungsfeld nicht unter einem Begriff vereinigt werden könne, ohne Facetten dessen Definition zu verlieren, ist eine Definition des Phänomens jedoch unumgänglich, um konkret und präventiv handeln zu können. Insofern definiert diese Arbeit religiösen Fundamentalismus als kommunikatives Beziehungsgeschehen, welches sich dadurch auszeichnet, dass verschiedene soziale Gruppen miteinander interagieren und sich über kommunikative Modi eine eigene Identität schaffen.Ziel dieser Arbeit ist es, Fundamentalismus und den Begriff betreffende bedeutende Felder zu erörtern, in konkreten Kontexten zu verorten und zuletzt eine Beschreibung und einen Definitionsansatz darzulegen.Fundamentalism is increasingly perceived as a threatening phenomenon in Western contexts. This is based on religiously motivated terrorist attacks, which have had a lasting impact on the image of this phenomenon. The concept of fundamentalism is increasingly associated with Islam and used in an inflationary manner. However, it is seldomly specified. Although Islamism is currently probably the best-known form of religious fundamentalism, it has existed in many religions. In this respect, it is justified to speak of Catholic, Islamic, Jewish, Buddhist, Hindu, Protestant, etc. fundamentalism. Due to these multiple manifestations not only in the most diverse religions, but also denominations or communities, an overarching and precise definition of the phenomenon represents a challenge. Such a project runs the risk of over-standardizing religious fundamentalism and negating essential distinctions. In addition, it must be taken into account that religions do not exist in isolation from social conditions, which can vary from continent to continent, country to country, community to community. Among these formative influences, it is the so-called concept of multiple modernities that challenges classical theories of secularization and, consequently, the notion of religion and religious fundamentalism. Contrary to the assumption that such a diverse field of research cannot be united under one term without losing facets of it, a definition of the phenomenon is essential in order to be able to act concretely and preventively. In this respect, this work defines religious fundamentalism as a communicative relational event, which is characterized by the fact that different social groups interact with each other and create their own identity through communicative modes.The aim of this paper is therefore to discuss fundamentalism and important fields relating to the term, to locate it in specific contexts, and finally to provide a description and a definition.vorgelegt von Helene Prvinsek, BEd MAMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassung auf deutsch und englisc

    Adolescents in the socialpsychiatric/psychotherapeutic setting in case of separation or divorce of parents

    No full text
    AbstraktIn einer schnelllebigen Zeit, wo die Gesellschaft in einer Reiz- und Informationsflut „ertrinkt“, zeigen sich auch Aspekte, die sich anzusehen lohnt, besonders in Bezug auf die Basis unserer Gesellschaft – dem Familienverband. Sich selbst im Leben zu verwirklichen und seine Träume umzusetzen, um „frei“ zu sein, gehört heutzutage zu den obersten Zielen unserer Gesellschaft und wird von den Medien unterstützt und verbreitet. Wie jeder selbst beobachten kann, werden jedoch primär äußere bzw. materielle Werte in den Vordergrund gestellt – mein Auto, mein Boot, mein Haus – all dies muss erreicht werden, evtl. eine Schönheitsoperation obendrauf. Was die Medien nicht erwähnen ist, dass hier vieles missverstanden wird und deshalb auch große gesellschaftliche Probleme entstanden sind, da nicht alle Menschen diese Ziele erreichen, dies aber vom Partner durchaus erwartet wird. Seine persönlichen Ziele und somit die Freiheit zu erreichen, sich also zu emanzipieren, wird zunehmend radikaler umgesetzt, was bedeutet, dass alles, was nicht unterstützend wirkt, entfernt wird. Dies bildet den Nährboden für Unzufriedenheit und nach schwierigen Zeiten, wird hieraus eine Trennung oder Scheidung entstehen – die aktuellen Scheidungsraten liegen bei ca. 50%. Mit einer Trennung oder Scheidung entstehen jedoch auch neue Schwierigkeiten, die oftmals vorher nicht bedacht worden sind, gerade was den Nachwuchs betrifft. Wie in der Arbeit gezeigt wird, gilt es bereits sowohl in der pränatalen, wie auch in der postpartalen Phase auf jegliche Einflüsse, negativer Art, zu achten. Für Kinder und Jugendliche bildet die Familie die Basis in ihrem frühen Leben, denn es ist die erste gesellschaftliche Form, in der sie leben und sie sich sicher fühlen können. Erfolgt hier eine Trennung, werden diese Grundwerte erschüttert oder zerstört. Ein Teil der Kinder und Jugendlichen wird diese Situation gar nicht oder nur schwer bewältigen, was sich in den unterschiedlichsten physischen und psychischen Symptomen äußern kann. In dieser Master Thesis wird die aktuelle Situation von diesen Jugendlichen beleuchtet und in Experteninterviews dargestellt, ebenso werden Anregungen, Empfehlungen und Ideen erarbeitet, um die Situation der betroffenen Adoleszenten zu verbessern.Anzumerken sei noch, dass gendern nicht weiter berücksichtigt wurde und inhaltliche Definitionen, wurden z.T. wörtlich übernommen, um als Definition erhalten zu bleiben.AbstractIn a fast-paced time, when society is “drowning” in a flood of stimuli and information, there are also aspects that are worth looking at, especially in relation to the basis of our society – the family union. The realization of oneself in life and the realization of one’s dreams in order to be “free” is today one of the highest goals of our society and is supported and disseminated by the media. However, as everyone can see for themselves, external or material values are primarily put into the foreground – my car, my boat, my house – all of this has to be achieved, possibly a cosmetic surgery on top of it. What the media does not mention is that there is a lot of misunderstanding here and therefore also great social problems have arisen, since not all people achieve these goals, but this is expected of the partner. One's personal goals, and thus the freedom to emancipate oneself, are being implemented more and more radically, which means that anything that is not supportive is being removed. This creates a breeding ground for dissatisfaction and, after difficult times, will result in a separation or divorce – the current divorce rates are around 50%. With a separation or divorce, however, new difficulties arise that were often not considered beforehand, especially as far as the offspring are concerned. As shown in the work, it is important to pay attention to any negative influences in the prenatal as well as in the postpartum phase. For children and young people, the family forms the basis in their early life, because it is the first social form in which they can live and feel safe. If there is a separation here, these fundamental values are shaken or destroyed. Some children and young people will not cope with this situation or will have difficulty coping with it, which can manifest itself in a wide variety of physical and psychological symptoms. In this Master's thesis, the current situation of these young people is illuminated and presented in expert interviews, as well as suggestions, recommendations and ideas are developed to improve the situation of the affected adolescents.It should also be noted that gender was no longer taken into account and content definitions were partly taken verbatim in order to remain as a definition.Maria Magdalena Paul, BScMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen in Deutsch und Englisc

    Positive tipping points in passenger transport : analyzing desirability, agency and enabling conditions

    No full text
    Der Personenverkehr ist ein wichtiges gesellschaftliches Gut, das für den Zugang zu Beschäftigung, Bildung und sozialen Kontakten wesentlich ist. Das derzeitige Verkehrssystem ist jedoch für einen erheblichen Anteil der globalen Treibhausgasemissionen und anderer negativer externer Effekte verantwortlich, was die Notwendigkeit eines grundlegenden Systemwechsels belegt. Die Anerkennung des Sektors als dynamisches System mit miteinander verbundenen Komponenten, Rückkopplungsschleifen und emergenten Eigenschaften ermöglicht ein umfassendes Verständnis des Systems durch einen systemorientierten Ansatz. In der Dissertation wird das Konzept der positiven Kipppunkte als theoretische Grundlage für das Verständnis komplexer Interaktionen und Interventionen für einen schnellen Wandel verwendet. In diesem Zusammenhang wurden die zentralen Merkmale eines positiven Kipppunktes, nämlich Erwünschtheit, Handlungsfähigkeit und förderliche Bedingungen, analysiert. Dazu wurde am mitteleuropäischen Fallbeispiel Österreich, ein Mixed-Methods-Ansatz angewandt, bei dem eine Kosten-Nutzen-Analyse, empirische sozialwissenschaftliche Methoden einschließlich eines Umfrageexperiments, und qualitative Methoden (z. B. Fokusgruppen) eingesetzt wurden. Die Arbeit bestätigt die Erwünschtheit eines positiven Kipppunktes im Personenverkehr, indem sie die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Vorteile eines kohlenstoffarmen Verkehrssystems hervorhebt. Es wurden Einsparungen bei den Fahrzeugkosten, positive Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit und geringere Umweltauswirkungen festgestellt. Die Rahmenbedingungen, insbesondere die öffentliche Akzeptanz und die Berücksichtigung sektorübergreifender Faktoren wie Telearbeit, welche in das Aktivitäts- und Reisemuster von Personen eingreifen, spielen eine entscheidende Rolle. Ein ausgewogenes Politikpaket, das sowohl Push- als auch Pull-Maßnahmen umfasst, erhöht die öffentliche Akzeptanz und die politische Legitimität für den Einsatz disruptiver Maßnahmen. Das Handeln verschiedener Interessengruppen ist von entscheidender Bedeutung und erfordert einen inter- und transdisziplinären Rahmen für deren Koordinierung und Einbindung. Methoden der Ko-Kreation und des Wissensaustauschs erweisen sich als unverzichtbar für die Überwindung von Hindernissen und die Nutzung von Chancen für solch einen beabsichtigten Wandel. Künftige Forschungsarbeiten sollten sich darauf konzentrieren, die Erkenntnisse über die Merkmale positiver Kipppunkte in einer systemdynamischen Umgebung zu testen und die Methoden für inter- und transdisziplinäre Arbeit weiterzuentwickeln.Passenger transport is a vital societal asset, integral to accessing employment, education and social connections. Simultaneously, the current transportation system is responsible for a significant share of global greenhouse gas emissions and other negative externalities, emphasizing the need for a fundamental change to the system. Recognizing the sector as a dynamic system with interrelated components, feedback loops, and emergent properties, a system thinking approach allows for a comprehensive understanding of the system. The PhD thesis positioned the concept of positive tipping points (PTP) as a theoretical lens through which to comprehend complex interactions and interventions for rapid change. In that regard, the pivotal characteristics of a PTP, namely desirability, agency and enabling conditions were analyzed. Therefore, by investigating the central European case study of Austria, a mixed-method approach was applied using cost-benefits analysis, and empirical social science methods including a survey experiment and qualitative methods such as focus groups. The thesis proved the desirability of a PTP in passenger transport, by highlighting the economic, social and environmental benefits of a low-carbon transport system. Reductions in vehicle costs, positive impacts on public health and decreased environmental impacts were found. Enabling conditions, particularly public acceptance and the consideration of cross-sectoral enablers such as telework that intervenes in people’s activity-travel pattern, play crucial roles. A balanced policy package incorporating both push and pull measures, enhances public acceptance and political legitimacy for implementing disruptive policies. The agency of diverse stakeholders is preeminent, necessitating an inter- and transdisciplinary framework for coordination and engagement. Co-creation methods and knowledge exchange emerge as indispensable in overcoming barriers and leveraging opportunities for intentional change. Future research should focus on testing the findings on PTP characteristics in a system dynamics environment and advance the methods for inter- and transdisciplinary work.Raphaela Hemma MaierEnthält LiteraturangabenKumulative Dissertation aus 4 PapernDissertation Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    The double rental and legal protection options for competing tenants

    No full text
    Diese Diplomarbeit widmet sich dem Thema „Die Doppelvermietung und die Rechtsschutzmöglichkeiten konkurrierender Bestandnehmer“. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Darstellung der gesetzlichen Regelungen, die in Doppelvermietungsfällen anzuwenden sind und zeigt ebenso weitere Themengebiete auf, die damit in Verbindung relevant werden. Zu Beginn der Arbeit werden allgemeine mietrechtliche Aspekte behandelt und anschließend daran mögliche Fälle einer Doppelvermietung aufgezeigt, um überleitend auf das Verhältnis konkurrierender Bestandnehmer einzugehen. Eine Besonderheit ist, dass im ABGB keinerlei Regelungen für eine doppelte Inbestandgabe normiert wurden. Vielmehr gilt es, Bestimmungen der Doppelveräußerung, wie §§ 372 ff ABGB sowie § 430 ABGB, analog anzuwenden. Grds können alle genannten Normen angewandt werden, jedoch herrscht Uneinigkeit darüber, welche vorrangig heranzuziehen sind. Zusätzlich wird aufgrund der notwendigen Verschaffung des sog bedungenen Gebrauches durch den Vermieter auch die Unmöglichkeit der Leistung ein Thema. Abschließend werden im Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter allgemeine Rechtsschutzmöglichkeiten wie bspw die Mietzinsminderung, -befreiung oder die Auflösung des Bestandverhältnisses aufgegriffen.This diploma thesis is dedicated to the topic “The double rental and legal protection options for competing tenants”. The thesis illustrates the legal regulations that apply in double rental cases. It also highlights other topics areas that become relevant in connection with this theme. The beginning deals with general aspects of tenancy law and possible cases of double rental are shown. Further the topic of the relationship between competing tenants is being looked at. A peculiarity is that the ABGB does not contain any regulations for double rental. Rather, the provisions of double sales, such as §§ 372 ff ABGB and § 430 ABGB, should be applied analogously. In general all of the mentioned acts can be used, but there is a disagreement about which one should be used primarily. In addition, due to the necessary procurance of conditional use by the hirer, the impossibility of performance also becomes an issue. Finally, general legal protection options such as rent reduction, rent exemption as well as the cancellation of the tenancy agreement are discussed in the relationship between tenant and hirer.vorgelegt von Michaela Melanie PodesserDiplomarbeit Universität Graz 202

    Questions regarding the jurisdiction due to violations of personal rights on the internet

    No full text
    Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der gerichtlichen Zuständigkeit bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen im Internet. Ein Thema, welches durch die Allgegenwärtigkeit des Internets hochaktuell ist und auch bleiben wird. Da Persönlichkeitsrechtsverletzungen im Internet häufig nicht im Inland gesetzt werden, wird die Zuständigkeit im europäischen, wie auch im nationalen Kontext betrachtet. Auf europäischer Ebene wird der Deliktsgerichtsstand (Art 7 Z 2 EuGVVO) betrachtet. Bereits mit der Entscheidung Shevill aus dem Jahr 1995 begründete der EuGH bezüglich Printmedien den Leitsatz, dass der durch die Ehrverletzung eingetretene Schaden in jedem Mitgliedstaat, in dem das Printmedium verbreitet wurde, geltend gemacht werden kann, dies allerdings nur in dem Ausmaß des in diesem Mitgliedstaat eingetretenen Schadens. Mit der Rechtssache eDate erweiterte der EuGH die „Shevill-Doktrin“ auf Persönlichkeitsrechtsverletzungen im Internet. Zudem wurde ein neuer Gerichtsstand begründet – der Gerichtsstand des Interessenmittelpunkts. An welchem der Schaden zur Gänze geltend gemacht werden kann. Im Fokus dieser Diplomarbeit stehen die Entwicklungen zu der Zuständigkeit bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen im Internet, welche seit der Entscheidung eDate entstanden. Zudem wird das Thema Persönlichkeitsrechtsverletzungen im Internet auf nationaler Ebene betrachtet. Dies steht vor allem im Kontext der Implementierung des Gerichtsstands wegen der Verletzung eines Persönlichkeitsrechts in einem elektronischen Kommunikationsnetz (§ 92b JN). Es soll geklärt werden, wo und in welchem Ausmaß Persönlichkeitsrechtsverletzungen nach nationalem Recht geltend gemacht werden können.This diploma thesis deals with the jurisdiction of courts in the case of violations of personal rights on the Internet. A topic that is and will remain highly topical due to the omnipresence of the Internet. As infringements of personality rights on the Internet are often not committed domestically, jurisdiction is analysed in both a European and a national context. At the European level, the tort jurisdiction (Art 7 Z 2 EuGVVO) is considered. In the Shevill decision from 1995, the ECJ already established the guiding principle regarding print media that the damage caused by the defamation offence can be claimed in any Member State in which the print medium was distributed, but only to the extent of the damage occured in that Member State. In the eDate case, the ECJ extended the "Shevill-doctrine" to include infringements of personality rights on the internet. In addition, a new place of jurisdiction was established – the place of jurisdiction of the centre of interests. At which the damage can be claimed in full. This diploma thesis focuses on the developments regarding violations of personality rights that have arisen since the eDate decision. In addition, the topic of violations of personality rights on the internet is considered at a national level. This is primarily in the context of the implementation of the place of jurisdiction for the infringement of a personality right in an electronic communications network (§ 92b JN). The aim is to clarify where and to what extent violations of personality rights on the internet can be asserted under national law.vorgelegt von Philipp PulvermacherDiplomarbeit Universität Graz 202

    The labor law position of journalists in newspaper companies in the light of the freedom of the press

    No full text
    In Österreich bilden das JournG, das aus dem Jahr 1920 stammt, und der zwischen dem Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und dem ÖGB abgeschlossene Kollektivvertrag für österreichische Tages- und Wochenzeitungen den rechtlichen Rahmen für die Beschäftigung von Journalist:innen in Zeitungsunternehmen. Der persönliche und sachliche Anwendungsbereich der beiden Rechtsgrundlagen ist auf die Beschäftigung von bestimmten journalistischen Berufsgruppen beschränkt. So gilt das JournG nach § 1 leg cit bloß für mit festen Bezügen angestellte, hauptberuflich tätige Redakteur:innen, die mit einer Textverfassung oder Bildzeichnung zum aktuellen Tagesgeschehen beitragen. Der eng gefasste Wortlaut des JournG führt gerade im Zeitalter der Digitalisierung, in dem verstärkt neue journalistische Beschäftigungsformen aufkommen (zB „Social Media Redakteur:in“, „PR-Redakteur:in“), zu rechtlich brisanten Fragestellungen betreffend die Auslegung der Journalistenbegriffe im Rechtssinn. Dazu kommt, dass die Judikatur im Bereich des JournG bzw des Journalisten-KollV zusätzlich auf die Erbringung einer vorwiegend schöpferischen (kreativen) Tätigkeit abstellt. Abgesehen davon gilt das JournG nach § 1 leg cit lediglich für bestimmte Unternehmen (wie Zeitungsunternehmen). In der gegenständlichen Arbeit wird die Anwendbarkeit des JournG bzw Journalisten-KollV daher nach einer Zwei-Stufen-Prüfung beurteilt: Während auf der ersten Ebene die Stellung der erfassten AG (Vorliegen einer Zeitungsunternehmung) in den Vordergrund rückt, widmet sich die zweite Stufe der AN-Position (Vorliegen einer journalistischen Tätigkeit). Wird die Eröffnung des Geltungsbereichs des JournG bzw Journalisten-KollV bejaht, so stellt sich die Frage der Anwendbarkeit besonderer arbeitsrechtlicher Bestimmungen: Für anhaltenden Diskussionsbedarf sorgt etwa der Charakter der schriftlichen Bescheinigung gem § 2 JournG. Daneben beinhaltet das JournG im Vergleich zum sonstigen Arbeitsrecht neben einem höheren Urlaubsanspruch (§ 3 JournG) und längeren Kündigungsfristen (§ 4 JournG) auch sog Gesinnungsschutznormen, die Redakteur:innen im Fall von betrieblichen Umstrukturierungen (zB Veräußerung des Zeitungsunternehmens) finanziell absichern (vgl § 8-11 JournG). Flankierend dazu statuiert § 2 MedienG einen Überzeugungsschutz, wonach Medienmitarbeiter:innen Weisungen ihrer AG unter bestimmten Voraussetzungen nicht befolgen müssen. Diese materiell-rechtlichen Besonderheiten sind auf die Maßgeblichkeit der Pressefreiheit für die Beurteilung von Journalistenarbeitsverhältnisse zurückzuführen. Diesem Grundrecht kommt vor allem im Journalismusbereich eine besondere Rolle im Hinblick auf die Sicherstellung der öffentlichen Meinungsbildung und damit einer funktionsfähigen Demokratie zu. Der Schutzbereich der Pressefreiheit erstreckt sich in persönlicher Hinsicht auf drei Grundrechtsträger: Presseunternehmen, Journalist:innen und Bürger:innen. Die Beachtlichkeit der Pressefreiheit hat daher zur Folge, dass Fragen im Zusammenhang mit Journalistenarbeitsverhältnisse (zB ob eine Weisung zur Verfassung eines Beitrages zu befolgen ist bzw ob Gesinnungsschutznormen im Einklang mit der Pressefreiheit stehen) unter Berücksichtigung einer tripolaren Interessenabwägung zu beantworten sind. Gerade im Bereich des Journalistenarbeitsrechts zeigt sich die Bedeutung des „Arbeitsrechts als Grundschutzrecht“ besonders deutlich. Ziel der gegenständlichen Arbeit ist es daher, die im JournG, MedienG und Journalisten-KollV geregelten arbeitsrechtlichen Bestimmungen zur Beschäftigung von Journalist:innen in Zeitungsunternehmen sowohl aus einem rechtsdogmatischen Blickwinkel als auch im Lichte der Pressefreiheit zu beurteilen.In Austria, the JournG, which dates back to 1920, and the collective agreement for Austrian daily and weekly newspapers concluded between the Association of Austrian Newspapers (VÖZ) and the Austrian Trade Union Federation (ÖGB) form the legal framework for the employment of journalists in newspaper companies. The personal and material scope of application of both legal bases is limited to the employment of certain journalistic professional groups. Thus, according to § 1 leg cit, the JournG only applies to full-time editors employed on a fixed salary who contribute to current events by writing texts or drawing pictures. The narrow wording of the JournG, especially in the age of digitalization, in which new forms of journalistic employment are increasingly emerging (e.g. "social media editor", "PR editor"), leads to legally controversial questions regarding the interpretation of the term "journalist" in the legal sense. In addition, the case law in the area of the JournG and the Journalists' Collective Agreement also refers to the performance of a predominantly creative activity. Apart from this, according to § 1 leg cit, the JournG only applies to certain companies (such as newspaper companies). In the present work, the applicability of the JournG or Journalisten-KollV is therefore assessed according to a two-stage test: While the first level focuses on the position of the covered AG (existence of a newspaper company), the second level is dedicated to the employee position (existence of a journalistic activity). If the scope of application of the JournG or Journalisten-KollV is affirmed, the question of the applicability of special labor law provisions arises: For example, the character of the written certificate pursuant to Section 2 JournG is a source of ongoing discussion. In addition, compared to other employment law, the JournG contains, in addition to a higher vacation entitlement (§ 3 JournG) and longer notice periods (§ 4 JournG), so-called protection of interests standards, which financially protect editors in the event of operational restructuring (e.g. sale of the newspaper company) (cf. § 8-11 JournG). In addition, Sectio n 2 MedienG provides protection against persuasion, according to which media employees do not have to follow the instructions of their employer under certain conditions. These substantive legal peculiarities are due to the relevance of freedom of the press for the assessment of journalist employment relationships. This fundamental right plays a special role, particularly in the field of journalism, with regard to ensuring the formation of public opinion and thus a functioning democracy. The scope of protection of freedom of the press extends to three fundamental rights holders in personal terms: press companies, journalists and citizens. The importance of freedom of the press therefore means that questions in connection with journalists' employment relationships (e.g. whether an instruction to write an article must be followed or whether norms for the protection of public opinion are in line with freedom of the press) must be answered taking into account a tripolar balancing of interests. The importance of "labor law as a basic protection right" is particularly evident in the area of journalist labor law. The aim of this paper is therefore to assess the labor law provisions on the employment of journalists in newspaper companies regulated in the JournG, MedienG and Journalisten-KollV both from a legal dogmatic perspective and in the light of freedom of the press.von Mag.a Nicole WindischDissertation Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    0

    full texts

    50,157

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    uni≡pub (Univ. Graz)
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇