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    Strokes of fate as an opportunity - when women learn to fly

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    Die vorliegende Masterarbeit untersucht, wie sich traumatische Erfahrungen oder Schicksalsschläge auf die persönliche Entwicklung und das Empowerment von Frau-en auswirken und inwiefern diese Erlebnisse als Ausgangspunkt für Resilienz und neue Lebensperspektiven genutzt werden können. In einem qualitativen For-schungsdesign wurden Expertinnen-Interviews mit elf Teilnehmerinnen geführt, die bereit waren, ihre persönlichen Erfahrungen mit Schicksalsschlägen und deren Be-wältigung zu teilen. Die gewonnenen Daten wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse systematisch ausgewertet und kategorisiert.Die Ergebnisse zeigen, dass erlebte Schicksalsschläge zu tiefgreifenden Verände-rungen im Leben der betroffenen Frauen führen können. Während die unmittelbaren Reaktionen oft von Leid und Belastung geprägt sind, bergen diese Krisen auch sub-stanzielles Potenzial für persönliches Wachstum und Empowerment. Die Analyse verdeutlicht, dass die befragten Frauen durch den Verarbeitungsprozess Resilienz entwickeln, neue Bewältigungsstrategien erlernen und ihr Selbstverständnis reflektie-ren, was häufig in einer neuen, gestärkten Identität mündet. Die Unterstützung durch soziale Netzwerke und professionelle Hilfe erweist sich dabei als maßgeblicher Fak-tor für positive Entwicklungsverläufe.Die Studie belegt, dass Frauen durch die Bewältigung ihrer traumatischen Erfahrun-gen innere Stärke, Autonomie und eine neue Freiheit im Umgang mit ihrem Leben gewinnen können. Die identifizierten Kategorien und die dazugehörigen Beispiele aus den Interviews bilden eine solide Grundlage für den empirischen Teil der Masterar-beit und verdeutlichen die Vielschichtigkeit der Verarbeitungsprozesse sowie das transformative Potenzial von Schicksalsschlägen im Kontext psychosozialer Bera-tung. Die aus den Erfahrungen der Expertinnen gewonnenen Lebensweisheiten und Empfehlungen können für andere Betroffene wertvolle Impulse bieten und eröffnen Perspektiven für geschlechtersensible Beratungsansätze im psychosozialen Bereich.This master's thesis examines how traumatic experiences or strokes of fate affect the personal development and empowerment of women and to what extent these experiences can be used as a starting point for resilience and new perspectives on life. In a qualitative research design, expert interviews were conducted with eleven female participants who were willing to share their personal experiences with strokes of fate and how they coped with them. The data obtained was systematically evalu-ated and categorized using qualitative content analysis.The results show that the strokes of fate experienced can lead to profound changes in the lives of the women affected. While the immediate reactions are often charac-terized by suffering and stress, these crises also hold substantial potential for per-sonal growth and empowerment. The analysis shows that the women interviewed develop resilience through the process, learn new coping strategies and reflect on their self-image, which often results in a new, strengthened identity. Support from social networks and professional help proved to be a key factor for positive develop-ment.The study shows that women can gain inner strength, autonomy and a new freedom in dealing with their lives by overcoming their traumatic experiences. The categories identified and the corresponding examples from the interviews form a solid basis for the empirical part of the master's thesis and illustrate the complexity of the pro-cessing processes and the transformative potential of traumatic experiences in the context of psychosocial counseling. The wisdom and recommendations gained from the experts' experiences can provide valuable impulses for other affected persons and open up perspectives for gender-sensitive counseling approaches in the psycho-social field.Andrea Höfler-RitterMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Leading Y-way : opportunities and challenges for Millennial leaders in fulfilling their leadership responsibilities

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    Die vorliegende Arbeit untersucht die Spezifika und Herausforderungen von Führungskräften der Generation Y (Millennials) in der Ausübung ihrer Führungsaufgaben. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass die Generation Y zunehmend Führungsverantwortung übernimmt, gleichzeitig jedoch nur begrenzt empirisch fundierte Erkenntnisse zu ihrem Führungsverhalten vorliegen. Aufbauend auf theoretischen Grundlagen zum Generationenkonzept sowie zum Führungssystem nach Malik werden zehn Thesen entwickelt, die zentrale Merkmale von Millennial-Führung beleuchten – darunter Partizipation, Werteorientierung, Feedbackkultur und individuelle Weiterentwicklung.Zur empirischen Überprüfung dieser Thesen wurden qualitative Interviews mit zehn Expert:innen aus den Bereichen Generationenmanagement, Organisations- und Personalentwicklung durchgeführt. Die Auswertung zeigt, dass viele literaturbasierte Annahmen bestätigt werden können, jedoch auch Spannungsfelder zwischen idealtypischen Erwartungen und organisationalen Realitäten bestehen. Besonders deutlich wird der hohe Anspruch der Millennials an Sinnhaftigkeit, Kommunikation auf Augenhöhe und individueller Förderung. Anforderungen, die mit traditionellen Führungslogiken häufig kollidieren.Die Arbeit leistet einen Beitrag zur empirischen Fundierung des Forschungsfeldes „Generation Y als Führungskraft“ und zeigt praxisrelevante Implikationen für Organisationen und HR-Strategien auf. Sie verdeutlicht, dass moderne Führung im Sinne der Generation Y nicht nur einen individuellen Führungsstil, sondern eine systemische Herausforderung darstellt.This thesis explores the specific characteristics and challenges faced by Generation Y (Millennial) leaders in the execution of their leadership responsibilities. The starting point is the observation that Millennials are increasingly assuming leadership roles, while empirically grounded insights into their leadership behavior remain limited. Based on theoretical foundations of generational theory and Malik’s leadership system, ten theses were developed that highlight key features of Millennial leadership, such as participation, value orientation, feedback culture, and individualized development.To empirically examine these theses, qualitative interviews were conducted with ten experts from the fields of generational management, organizational development, and human resource development. The analysis confirms many literature-based assumptions but also reveals tensions between ideal expectations and organizational realities. Particularly striking is the Millennials’ strong demand for meaningful work, communication at eye level, and personalized support - requirements that often conflict with traditional leadership logics.This study contributes to the empirical foundation of the research field "Generation Y in leadership positions" and outlines practical implications for organizations and HR strategies. It demonstrates that modern leadership in the spirit of Generation Y is not merely a personal style but a systemic challenge.Bettina SokolMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Learning strategies : nursing training in transition : didactic concepts and learning strategies in nursing education

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    In unserer Ära des lebenslangen Lernens stehen wir vor der Herausforderung, Bildungsprozesse nicht nur informativ, sondern auch nachhaltig zu gestalten. Der Wissenstransfer muss über das bloße Vermitteln von Informationen hinausgehen und tiefgreifendes, langfristiges Lernen ermöglichen. Weiters spielgelt die wachsende Bedeutung von lebenslangem Lernen, nicht nur die steigende Komplexität der beruflichen Anforderungen wieder, sondern auch den Bedarf sich in einer digitalisierten Welt zurechtzufinden und dementsprechend Fähigkeiten zu entwickeln, sowie diese auch vermitteln zu können. In diesem Kontext gewinnen Lernstrategien zunehmend an Bedeutung, da sie potenziell den Schlüssel zu effektiverem Lernen darstellen. Den Mittelpunkt und somit auch die zentrale Frage „Inwiefern können Lehrende durch die Vermittlung von Lernstrategien im Unterricht den Lernprozess von Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege positiv beeinflussen?“ bildet das Herzstück dieser Arbeit. Insgesamt strebt diese Arbeit an einen tieferen Einblick in die Wirkungsweise kognitiver, metakognitiver und ressourcenbezogener Lernstrategien zu vermitteln, um das Lernen in Gesundheits- und Krankenpflegeschulen wesentlich zu erleichtern. Der Vergleich von Studien und ausführliche Literaturrecherchen bildet das methodische Vorgehen dieser Arbeit. Anhand dieses Vorgehens könnten die Ergebnisse nicht nur für die Bildungsforschung relevant sein, sondern auch konkrete Impulse für Bildungseinrichtungen und Lehrende bieten, um den Lernprozess ihrer Auszubildenden effektiver zu gestalten. Fortschritte in der Forschung, belegt durch Studien unterstreichen die Bedeutung und Wirksamkeit von Lernstrategien. Die Resultate der Untersuchung belegen, dass der Einsatz spezifischer Lernstrategien in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung zu einer signifikanten Steigerung des Lernerfolgs führt. Kognitive Lernstrategien, wie beispielsweise Fallstudien, welche die Verknüpfung von Theorie und Praxis ermöglichen, erweisen sich dabei als besonders effektiv. Metakognitive Ansätze fördern die Selbstregulation, während ressourcenbezogene Strategien, wie die Optimierung der Lernumgebung, die kognitive Leistungsfähigkeit steigern. Zudem wurde festgestellt, dass eine didaktische Anpassung an die individuellen Lernstile der Studierenden die Lernergebnisse verbessern können. Die Integration dieser Strategien in den Unterricht ist daher von entscheidender Bedeutung für eine nachhaltige und effektive Ausbildung künftiger Pflegekräfte.In the era of lifelong learning, we are faced with the challenge of designing educational processes that are not only informative but also sustainable. The difficulty lies not only in conveying information, but also in designing the transfer of knowledge in such a way that it provides not only superficial information, but also enables in-depth learning. Moreover, the growing importance of lifelong learning reflects not only the increasing complexity of job requirements, but also the need to find one's way in a digitalized world and to develop and transfer skills accordingly. In this context, learning strategies are becoming increasingly important as they are potentially the key to more effective learning.The focus and the central question “To what extent can teachers positively influence the learning process of healthcare and nursing students by teaching learning strategies in the classroom?” Overall, this thesis aims to provide a deeper insight into the effectiveness of cognitive, metacognitive, and resource-based learning strategies to facilitate learning in health and nursing schools. The comparison of studies and an extensive literature review form the methodological approach of this thesis. Based on this approach, the results could not only be relevant for educational research, but also provide concrete impulses for educational institutions and teachers to make the learning process of their students more effective. Advances in research, supported by studies, underscore the importance and effectiveness of learning strategies.The results of the study show that the use of specific learning strategies in healthcare and nursing training leads to a significant increase in learning success. Cognitive learning strategies, like case studies, which enable the linking of theory and practice, prove to be particularly effective. Metacognitive approaches promote self-regulation, while resource-related strategies, for example optimizing the learning environment, increase cognitive performance. Furthermore, it was found that didactic adaptation to students individual learning styles improves learning outcomes. The integration of these strategies into teaching is therefore crucial for the sustainable and effective training of future nurses.Anna SchreiZusammenfassung auf Deutsch und EnglischMasterarbeit Universität Graz 202

    Pflegeexpertinnen Pflegeexperten

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    PflegeexpertInnen mit Zusatzqualifikationen spielen eine zunehmend bedeutende Rol-le in der Weiterentwicklung professioneller Pflege. Trotz gesetzlicher Grundlagen, etwa durch die Gesundheits- und Krankenpflege-Weiterbildungsverordnung (GuK-WV), fehlen empirische Daten zur tatsächlichen Wirkung und Akzeptanz dieser Rolle im Pflegealltag. Die vorliegende Masterarbeit legt den Fokus auf die MitarbeiterInnen-perspektive und untersucht, inwiefern sich Qualitätssicherungsaspekte durch den Ein-satz von PflegeexpertInnen darstellen lassen und welche Faktoren deren Akzeptanz in den Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz (GGZ) beeinflussen.Im Rahmen der theoretischen Auseinandersetzung wird die Rolle von PflegeexpertIn-nen und Advanced Practice Nurses im nationalen und internationalen Kontext sowie innerhalb der GGZ analysiert. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den strukturellen Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren wie beispielsweise der Zusammenhang von psychologischer Sicherheit mit Aspekten der Qualitätssicherung durch den Einsatz von PflegeexpertInnen. Die Ergebnisse der anschließend durchgeführten, quantitativen On-line-Befragung unter diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, Pflege-fachassistentInnen und PflegeassistentInnen spiegeln die theoretischen Annahmen wi-der, dass PflegeexpertInnen einen Beitrag zur Qualitätssicherung leisten. Pflegeexper-tInnen genießen in den GGZ nicht nur eine hohe Bekanntheit, ihre Unterstützung wird auch mehrheitlich als hilfreich und stressreduzierend wahrgenommen. Akzeptanz und Inanspruchnahme hängen einerseits von organisatorischen Faktoren wie der Haltung des Pflegemanagements und der Sichtbarkeit der PflegeexpertInnen im Arbeitsalltag und andererseits von zeitlichen Ressourcen sowie erlebter psychologischer Sicherheit von den MitarbeiterInnen ab. Die Ergebnisse in Abgleich mit der Theorie ermöglichen das Aufzeigen von betrieblichen Optimierungsmöglichkeiten, für einen langfristigen zielgerichteten Einsatz von PflegeexpertInnen in den GGZ sowie weitere Forschungs-felder, die sich daraus ergeben.Nursing experts with additional qualifications play an increasingly important role in the advancement of professional nursing. Despite legal foundations, such as the Health and Nursing Continuing Education Ordinance (GuK-WV), empirical data on the actual impact and acceptance of this role in everyday nursing practice are lacking. This mas-ter's thesis focuses on the staff perspective and examines the extent to which quality assurance aspects can be achieved through the use of nursing experts and which factors influence their acceptance in the Geriatric Health Centers of the City of Graz (GGZ).The theoretical approach analyzes the role of nursing experts and advanced practice nurses in a national and international context, as well as within the GGZ. Particular attention is paid to the structural framework and influencing factors, such as the relati-onship between psychological safety and aspects of quality assurance through the use of nursing experts. The results of the subsequent quantitative online survey among qua-lified nurses and nursing assistants reflect the theoretical assumption that nursing ex-perts contribute to quality assurance. Nursing experts not only enjoy high profile in the GGZ, but their support is also largely perceived as helpful and stress-reducing. Accep-tance and utilization depend on organizational factors such as the attitude of nursing management and the visibility of nursing experts in everyday work, as well as on time resources and the perceived psychological safety of employees. The results, in compa-rison with the theory, make it possible to identify operational optimization opportuni-ties for the long-term, targeted deployment of nursing experts in the GGZ, as well as other research fields that result from this.Verena HeißenbergerMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    The use, administration and representation of the dormant estate in the view of the new jurisdiction

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    Die vorliegende Diplomarbeit widmet sich der Benützung, Verwaltung und Vertretung der ruhenden Verlassenschaft im Licht aktueller Rechtsprechung. Im Zentrum steht die Frage, wie mit dem Verlassenschaftsvermögen bis zur Einantwortung durch die Erben rechtlich umzugehen ist. § 810 ABGB bildet dabei die zentrale gesetzliche Grundlage. Dafür bedarf es zunächst einer Darstellung von wichtigen Vorfragen und einer grundsätzlichen Aufteilung des Verlassenschaftsverfahrens sowie den beteiligten Organen, wie dem Notar als Gerichtskommissär. Die alternativen Beendigungsmöglichkeiten des Verlassenschaftsverfahrens, bei denen es nicht zu einer Einantwortung kommt, werden ebenfalls bearbeitet. Im Hauptteil werden ausgewählte Vertretungstatbestände im Zusammenhang mit Judikatur ausführlich erörtert. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch dem Verlassenschaftskurator als Vertreter der ruhenden Verlassenschaft sowie der Abgrenzung seiner Befugnisse im Verhältnis zu anderen Beteiligten, wie etwa den Erben oder einem Testamentsvollstrecker. Darüber hinaus werden auch einige Sonderfälle behandelt, wie die Vertretung hinsichtlich Gesellschaftsrechten oder der digitalen Verlassenschaft. Die Arbeit beinhaltet auch einen Exkurs in das europäische Erbrecht und eine Gegenüberstellung des Europäischen Nachlasszeugnisses mit der Amtsbestätigung nach § 172 AußStrG. Ziel der Arbeit ist es, eine systematische und praxisrelevante Analyse der aktuellen Entwicklungen zu bieten und offene Rechtsfragen im Kontext der Vertretung der Verlassenschaft aufzuzeigen.This thesis addresses the use, administration, and representation of the dormant estate in light of recent case law. The central question is how estate assets are to be legally managed prior to the heirs' formal accession. Section 810 of the Austrian Civil Code (ABGB) serves as the key legal foundation. To explore this issue, the work first outlines essential preliminary considerations and provides a basic overview of the probate process and its involved institutions, such as the notary acting as court commissioner. Alternative methods of terminating probate proceedings—where no formal transfer of the estate occurs—are also examined.The main part of the thesis focuses on selected forms of representation, which are analyzed in detail with reference to relevant jurisprudence. Particular attention is given to the role of the estate curator (Verlassenschaftskurator) as the representative of the dormant estate and to the delineation of their authority in relation to other actors, such as the heirs or an executor. Additionally, special cases are discussed, including the representation of corporate rights and digital estate matters. The thesis also includes a section on European inheritance law, with a comparative analysis of the European Certificate of Succession and the Austrian confirmation of authority under § 172 AußStrG. The aim of the thesis is to provide a systematic and practice-oriented analysis of current developments and to highlight unresolved legal questions in the context of representing the dormant estate.vorgelegt von Sarah Ina HolzerDiplomarbeit Universität Graz 202

    Changes in parental protection law through Directive (EU) 2019/1158

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    Am 20. Juni 2019 hat das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union die Richtlinie (EU) 2019/1158 zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben für Eltern und pflegende Angehörige erlassen. Durch die Richtlinie werden unionsweite Mindeststandards hinsichtlich Vaterschaftsurlaub, Elternurlaub, Urlaub für pflegende Angehörige und flexible Arbeitsregelungen für Eltern und pflegende Angehörige festgelegt. Die gegenständliche Arbeit bietet zunächst einen kurzen Überblick über die europarechtliche Entwicklung der Richtlinie und beleuchtet im Anschluss daran die durch die Richtlinie gewährten Rechte sowie deren Auswirkung auf die österreichische Rechtslage näher. Dabei werden insbesondere kritische Punkte, sowohl auf europäischer als auch österreichischer Ebene, aufgezeigt hinsichtlich derer weiterer Handlungsbedarf der Gesetzgeber besteht.On June 20, 2019, the European Parliament and the Council of the European Union adopted Directive (EU) 2019/1158 on work-life balance for parents and carers. The directive establishes EU-wide minimum standards regarding paternity leave, parental leave, leave for carers, and flexible working arrangements for parents and carers. This paper first provides a brief overview of the European legal development of the directive and then examines the rights granted by the directive and their impact on Austrian law in more detail. In doing so, particular attention is given to critical points, both at the European and Austrian levels, where further legislative action is needed.vorgelegt von Thomas SuppanEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 78-81Diplomarbeit Universität Graz 202

    Fish ponds and their importance for biodiversity illustrated using dragonflies and damselflies

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    Die zentrale Fragestellung lautet, welche Bedeutung Fischteiche für den Erhalt und die Förderung der heimischen Artenvielfalt haben können und wovon diese Bedeutung abhängig ist. Bearbeitet wurde diese Frage anhand von Libellen als Bioindikatoren an Fischteichen im Hügelland zwischen Leibnitz und Deutschlandsberg. Dazu wurden an 35 Fischteichen unterschiedlicher Ausgestaltung Libellen kartiert. Die Kartierungen erfolgten zwischen Ende Mai und September 2023 insgesamt vier Mal pro Teich. Ein weiterer Kartierungsdurchgang fand im Frühsommer 2025 statt. Daten zu Gestalt und Nutzung der Fischteiche wurden dann mit den Daten zur Libellenfauna korreliert, um Zusammenhänge zwischen Nutzungsintensität und Artenvielfalt erkennen zu können.Es konnte gezeigt werden, dass die Faktoren Beschattung, Fischbesatz und die Größe der Röhrichtzone die Artenvielfalt und die Individuendichte von Libellen an den untersuchten Fischteichen beeinflussten. Daraus lässt sich schließen, dass sonnige, extensiv bewirtschaftete, vegetationsreiche Fischteiche zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen, da sie Lebensräume für viele heimische Libellenarten sein können, während Teiche mit sehr hohem Fischbesatz und vegetationsarmen, homogenen Ufern nur mehr von maximal drei bis vier Libellenarten (v.a. Platycnemis pennipes, Ischnura elegans und Orthetrum albistylum) in ganz geringen Dichten genutzt werden können.The research question focuses on the importance of fish ponds as habitats for native biodiversity. This question was investigated using dragonflies and damselflies as bioindicators at ponds in southwestern Styria between Leibnitz and Deutschlandsberg. A survey of adult dragonflies was conducted at 35 fish ponds between the end of May and September 2023 and again in June 2025. Data on the structure of the fish ponds was then correlated with the data on the dragonfly fauna in order to identify correlations between management intensity and species diversity.The results indicate that shading, fish density and the size of the reed zone influenced the species diversity and abundance of dragonflies at the fish ponds studied. It can therefore be concluded that sunny, extensively managed, vegetation-rich fishponds contribute to the preservation of species diversity, as they can be habitats for many native dragonfly species, while ponds with very high fish populations and sparse homogenous vegetation can only be utilised by three to four common dragonfly species (Platycnemis pennipes, Ischnura elegans and Orthetrum albistylum) in very low densities.vorgelegt von Nicole HerzogMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Fußball als Religion? Die Bedeutung des Fußballsports für die Gesellschaft

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    Fußball spielt für viele Menschen in der heutigen Gesellschaft eine wichtige Rolle und wird oft mit Religion verglichen. Diese Arbeit untersucht die Parallelen zwischen Fußball und Religion und geht dabei insbesondere auf die sechs Funktionen der Religion nach Kaufmann ein. Während in der Religion Gott als Bezugsobjekt Antworten auf existentielle Fragen gibt, erfüllt der Fußball für viele Menschen eine ähnliche identitätsstiftende und gemeinschafts-bildende Funktion. Im Mittelpunkt der Analyse stehen Aspekte wie Gemeinschaftsbildung, Rituale und Identitätsstiftung, die sowohl in der Religion als auch im Fußball eine wichtige Rolle spielen. Darüber hinaus wird der soziale Beitrag des Fußballs näher beschrieben. Dazu werden Aspekte der Integration, der Lebensschule und des Empowerments angeführt. Die Arbeit zeigt, dass der Fußball Tendenzen aufweist, die über ein reines Sportereignis hinaus-gehen und soziale und kulturelle Funktionen erfüllen, die den Fußball in gewisser Weise mit religiösen Strukturen vergleichbar machen und durch die Faszination und Popularität einen Mehrwert für die Gesellschaft darstellen können.Football plays an important role in today’s society for many people and is often compared to religion. This master thesis shows the parallels between football and religion, focusing particularly on the six functions of religion described by Kaufmann. While God, as a reference point in religion, provides answers to existential questions, football also fulfills a similar identity-forming and community-building function for many people. The analysis focuses on aspects such as community formation, rituals, and identity creation, which are very importance in religion as in football. Furthermore, this master thesis explores football’s societal contributions, highlighting aspects such as integration, life skills, and empowerment. This master thesis demonstrates that football shows tendencies that seem tob e more than a sporting event, serving social and cultural functions that make it comparable to religious structures and thus provide added value to society.Lukas HöseleAutomatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf deutsc

    Exploring Cultural Diversity in the English Foreign Language Classroom: Harnessing the Power of Films for Intercultural Learning

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    Deutsch:In dieser Masterarbeit wird die Rolle von Filmen als wertvolles Instrument für die Vermittlung interkultureller Kompetenz im Fremdsprachenunterricht Englisch (EFL) untersucht, wobei der Schwerpunkt auf den Film "Lion - A Long Way Home" liegt. Weiters untersucht sie das pädagogische Potenzial von Filmen für den Wissenstransfer und betont deren Fähigkeit, sprachliche Fähigkeiten, kritisches Denken und interkulturelles Bewusstsein zu fördern. Verschiedene Formen und Techniken der Filmpräsentation, wie die Blockpräsentation, die Intervallmethode, die Sandwichmethode und die Segmentmethode, werden analysiert, um ihre Wirksamkeit bei der Förderung des Engagements und des Verständnisses der Schüler zu bestimmen. Der theoretische Rahmen basiert auf dem Neunstufenmodell von Witte (2009) und dem Modell der interkulturellen Kompetenz von Byram (1997), die beide die Bedeutung der Förderung von Empathie, kritischem Kulturbewusstsein und der Fähigkeit zur Bewältigung interkultureller Begegnungen hervorheben. Darüber hinaus wird in der Studie untersucht, wie Filme Stereotypen in Frage stellen und mit den Lehrplanrichtlinien für die Sekundarstufe 1 und 2 in Einklang gebracht werden können. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Entwicklung strukturierter Unterrichtspläne für A1 und B1 Lernende, die darauf ausgerichtet sind, "Lion" durch eine Vielzahl von Aktivitäten in den Sprachunterricht zu integrieren. Bei A1 Lernenden liegt der Schwerpunkt des Unterrichts auf grundlegendem Hör- und Sehverstehen, Wortschatzaufbau und einfachen Sprechaufgaben wie Rollenspielen und geführten Diskussionen. Zu den Schreibübungen gehören kurze persönliche Reflexionen und Aktivitäten zur Satzbildung. Für B1 Lernende werden die Aufgaben komplexer und umfassen Gruppenarbeit, Debatten, kritische Diskussionen über Migration und Identität sowie kreative Schreibaufgaben wie Tagebucheinträge oder Briefe aus der Perspektive einer Figur.English:This Master's thesis explores the role of film as a valuable tool for teaching intercultural competence in English as a Foreign Language (EFL) classrooms, with a particular focus on the film "Lion – A Long Way Home". It further examines the educational potential of films for knowledge transfer, emphasizing their ability to enhance linguistic skills, critical thinking, and intercultural awareness. Different forms and techniques of film presentation, such as the block-presentation, interval method, sandwich method, and segment method, are analyzed to determine their effectiveness in promoting student engagement and comprehension. The theoretical framework is based on Witte's (2009) nine-stage model and Byram's (1997) intercultural competence model, both of which highlight the importance of fostering empathy, critical cultural awareness, and the ability to navigate intercultural encounters. Additionally, the study examines how films can challenge stereotypes and align with curriculum guidelines for lower and upper secondary education. A key focus is the development of structured lesson plans for A1 and B1 learners, designed to integrate "Lion" into language teaching through a variety of activities. For A1 learners, lessons emphasize basic listening and viewing comprehension, vocabulary building, and simple speaking tasks such as role plays and guided discussions. Writing exercises include short personal reflections and sentence-building activities. For B1 learners, tasks become more complex, incorporating group work, debates, critical discussions on migration and identity, and creative writing tasks such as diary entries or letters from a character's perspective.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 202

    Objective scoring of divergent thinking tasks via large language models

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    In den letzten zehn Jahren wurden in der Forschung zunehmend automatisierte Methoden zur Aufgabenbewertung von divergentem Denken (DT) erforscht, um den mit der menschlichen Bewertung verbundenen Zeit- und Kostenaufwand zu verringern und gleichzeitig die Objektivität zu erhöhen. Mit dem Aufkommen verschiedener Large Language Models (LLMs) in den letzten Jahren haben LLM-basierte Bewertungsmethoden sehr vielversprechende Ergebnisse gezeigt. Diese Studie hat das Ziel, bestehende Ergebnisse mit neueren LLM-Versionen (ChatGPT-4, Llama 3.3 70B, Claude Sonnet 3.5) bei Zero-Shot Prompting zu replizieren und zu erweitern. In Anbetracht der begrenzten Forschung im Bereich der automatischen Bewertung von Real-World (RW) Aufgaben sollen auch die Umsetzbarkeit der automatisierten Bewertung dieses Aufgabentyps untersucht werden. Darüber hinaus werden mögliche Auswirkungen der Antwortsprache (Deutsch vs. ins Englische übersetzt) und der Antwortherkunft (menschlich vs. LLM-generiert) untersucht. Die verwendeten Daten bestehen aus 14118 Antworten des Alternate Uses Task (AUT) und einer RW DT-Aufgabe von 300 deutschsprachigen Teilnehmenden, sowie aus 150 von ChatGPT-4o generierten Antworten. Alle Antworten wurden von sechs Ratern auf Deutsch und von den drei LLMs sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch (nach Übersetzung) bewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass ChatGPT-4 die menschlichen Kreativitätsbewertungen in diesem Zero-Shot-Ansatz am genauesten nachahmt und mittlere bis starke Korrelationen erreicht (r = .55 für den AUT; r = .65 für die RW-Aufgabe). Eine gruppierte Claude Auswertung, bei der 10 zufällig ausgewählte DT-Task-Antworten eines Items zusammen präsentiert und bewertet werden, verbessern die Prozesseffizienz, ohne die Genauigkeit zu beeinträchtigen, im Vergleich zum Einzelbewertungsmodus, bei dem jede Idee einzeln ohne den Kontext anderer Antworten bewertet wird. Die Kombination von LLM-Bewertungen durch Mittelwertbildung von ChatGPT-, Claude- und Claude-Batch-Bewertungen führte zu einer weiteren Verbesserung der Korrelation mit Menschlichen Bewertungen im Vergleich mit den Ergebnissen der einzelnen LLMs (AUT: r = .61; RW: r = .71). Weiters scheint die RW DT Aufgabe für automatische Bewertungen besonders geeignet zu sein. Die Übersetzung ins Englische verbesserte die Übereinstimmung mit menschlichen Bewertungen nicht, was nahelegt, dass Antworten in der Originalsprache von starken LLMs wie ChatGPT-4 zuverlässig bewertet werden können. Abschließend werden mögliche inhaltsbezogene sozio-ethische Verzerrungen für LLMs und subjektive menschliche Bewertungen sowie mögliche technische Verbesserungen der aktuellen Studie betrachtet.Over the past decade, researchers have increasingly explored automated methods for assessing divergent thinking (DT) tasks, aiming to reduce the time and cost associated with human scoring while enhancing objectivity. With the emergence of various large language models (LLMs) in recent years, LLM-based scoring methods have shown very promising results. This study aims to confirm and extend existing results with newer versions of LLMs (ChatGPT-4, Llama 3.3 70B, Claude Sonnet 3.5) on zero-shot prompting. Given the limited research in automated evaluation of real-world (RW) tasks, we also aim to test the feasibility of auto-scoring this task type. Furthermore, potential effects of response language (German vs. translated to English) and response origin (human vs. LLM-generated) are explored. The analyzed data consists of 14118 responses from the Alternate Uses Task (AUT) and a real-world (RW) DT task, submitted by 300 German-speaking participants, alongside 150 responses generated by ChatGPT-4o. All responses were rated by six raters in German and both in German and in English (following translation) by the three LLMs. Results show that ChatGPT-4 most accurately approximates human creativity ratings in this zero-shot approach, reaching medium to strong correlations (r = .55 for the AUT; r = .65 for the RW task). Batched Claude ratings, where 10 random DT-Task responses of one item are presented together and rated one after another, improve processing efficiency without compromising accuracy, compared to the single-rating mode where each idea is rated individually without the context of other responses. Combining LLM outputs by averaging ChatGPT, Claude and batched Claude ratings further improved the correlation with human scores compared to single-agent ratings (AUT: r = .61; RW: r = .71) and the RW DT task appears especially suitable for automated assessments. Translation into English did not significantly enhance alignment with human ratings, suggesting that inputs in original language can be reliably evaluated by strong LLMs such as ChatGPT-4. Finally, potential content-related socio-ethical biases for LLMs and subjective human scoring as well as potential technical improvements to the current study are addressed.submitted by Stefan ReinmuellerMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

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