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Limina / Call for Papers – LIMINA 8:2 (Autumn 2025) : Peace in Times of Political and Moral Uncertainty
Stimme / 1399 Tage Terror : Die Brief- und Rohrbombenserie der 1990er Jahre
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Die Berücksichtigung des ersten Umstellpunktes für Belastungsvorgaben kann in den Bereichen Arbeitsmedizin, Trainingstherapie und Leistungssport, folglich bei Gesunden und Erkrankten wichtig sein. Fehlende Standards bei der Bestimmung von Umstellpunkten und mangelnde Akzeptanz des ersten Umstellpunktes liefern die Notwendigkeit dieser Arbeit. Ziel: Diese Arbeit zielt darauf ab einen Beitrag zur Etablierung eines Standards für die Bestimmung des ersten Umstellpunktes zu leisten. Es soll die Überprüfung der Existenz des ersten Umstellpunktes, die Verifizierung des ersten Umstellpunktes im Stufentest anhand von Dauertests und die Erstellung von virtuellen Stufentests mit unterschiedlicher Stufendauer umgesetzt werden. Methodik: 15 männliche Teilnehmer (24,7 ± 3,8 Jahre) absolvierten maximale Stufentests und 30-Minuten-Dauertests auf jeder Belastungsstufe bis zwei Stufen über dem zweiten Umstellpunkt. Ergebnisse und Diskussion: Der erste Laktat-Turn-Point der Eingangsergometrie lag bei 36,2 ± 3,4 % von Pmax. Die Existenz des ersten Umstellpunktes konnte über den Parameter Laktat gezeigt werden. Die ventilatorischen Parameter lieferten keine signifikanten Unterschiede zwischen Zone 1 und Zone 2. Der erste Umstellpunkt der Eingangsergometrie konnte anhand eines Methodenvergleiches verifiziert werden. Als Laktat-Steady-State-Definition auf muskulärer Ebene empfiehlt sich kein Anstieg über 0,25 mmol/l über den niedrigeren Wert aus Warm-up-Wert oder Ruhewert nach 30 Minuten. Virtuelle Stufentests konnten keine Unterschiede zwischen der Leistung am LTP1 bei verschiedener Stufendauer gegenüber der Leistung am LTP1 der Eingangsergometrie zeigen.The consideration of the first turn-point for load specifications can be important in the areas of occupational medicine, training therapy and competitive sport, and consequently for healthy individuals and patients. The lack of standards for the determination of turn-points and the lack of acceptance of the first turn-point provide the need for this work. Aim: The aim of this study is to contribute to the establishment of a standard for the determination of the first turn-point. It is intended to verify the existence of the first turn-point, to verify the first turn-point in the step test using constant-load tests and to create virtual step tests with different step durations. Methods: 15 male participants (24.7 ± 3.8 years) completed maximal step tests and 30-minute constant-load tests at each load level up to two steps above the second turn-point. Results and discussion: The first lactate turn-point of the initial ergometry was 36.2 ± 3.4 % of Pmax. The existence of the first turn-point was demonstrated by the parameter lactate. The ventilatory parameters did not show significant differences between zone 1 and zone 2. The first turn-point of the initial ergometry was verified by a comparison of methods. As a lactate steady state definition at the muscular level, no increase exceeding 0.25 mmol/l above the lower value of the warm-up value or resting value after 30 minutes is recommended. Virtual step tests could not show any differences between the power at LTP1 at different step durations compared to the power at LTP1 of the initial ergometry.Marco Lesacher, BSc.Masterarbeit Universität Graz 202
The power of energy communities : social factors as a driving force of energy citizenship
Ein erfolgreicher Übergang hin zu erneuerbaren Energien ist essenziell im Kampf gegen den Klimawandel und erfordert ein Umdenken in der Gesamtbevölkerung. Energiegemeinschaften sind eine Möglichkeit kollektives Handeln zu fördern und die umweltfreundlichen Intentionen von Mitgliedern zu unterstützen. Ein Konstrukt, um diese messbar zu machen, ist die Energy Citizenship. Im Rahmen des EC² Projekts wurden in dieser Studie Personen in mehreren europäischen Ländern im Hinblick auf ihre Energy Citizenship untersucht. Es wurde vor allem der Einfluss sozialer Faktoren auf die Energy Citizenship im Kontext von Energiegemeinschaften untersucht. Dabei wurden einige zentrale Ergebnisse gefunden: Mitglieder von Energiegemeinschaften weisen eine höhere Energy Citizenship auf als Nicht-Mitglieder. Je mehr Mitglieder von Energiegemeinschaften miteinander interagieren, desto höher ist ihre Energy Citizenship. Der Effekt von sozialer Interaktion auf Energy Citizenship wird von Identifikation mit der Energiegemeinschaft und Agency mediiert. Dies bestätigt die Effizienz von Energiegemeinschaften in der Entwicklung gemeinsamer Ziele und die Motivation von Mitgliedern diese zu verfolgen. Es zeigt außerdem, wie wichtig soziale Faktoren, insbesondere die Interaktion der Mitglieder, sind, um die Gruppe zu stärken und ihre Handlungsfähigkeit zu steigern. Die soziale Identität und das natürliche Bedürfnis von Personen sich in Gruppen eingebunden zu fühlen, kann als großer Motivator dienen, um sich gemeinschaftlich den Herausforderungen der Energiewende zu stellen.A successful transition to a sustainable energy usage is essential in reducing the harmful impacts of climate change and requires the general public to take action. Energy communities offer the opportunity to promote collective action and support their members‘ pro-environmental intentions. One way of measuring these is the concept of Energy Citizenship. This study was conducted within the EC² project and examins the energy citizenship of participants from several European countries. The main goal was to examine the influence of social factors on energy citizenship in the context of energy communities. The study presents several core findings. Members of energy communities have a higher energy citizenship than non-members. The more members of energy communities interact with each other, the higher their energy citizenship. The effect of social interaction on energy citizenship is mediated by identification with the community and agency. This proves the efficiency of energy communities in the development of common goals and the motivation of their members to pursue them. It also shows the importance of social factors, especially social interaction, to empower a group and its ability to take action. People’s social identity and their natural need to feel included in groups can provide motivation to face the challenges of the energy transition collectively.eingereicht von Charlotte Löhr, B.Sc.Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und EnglischAnhang auf Englisc
Management of innovation processes for data-driven service innovations
In dieser Dissertation wird ein Reifegradmodell für datengetriebene Service-Innovation (DDSI) entwickelt, das sich auf die Strukturierung und Implementierung von DDSI-Prozessen in Organisationen konzentriert. DDSI zeichnet sich durch die Integration fortschrittlicher datengetriebener Technologien wie Big Data Analytics (BDA) in die Service-Innovation aus und bietet potenziell erhebliche Wettbewerbsvorteile. Die Komplexität, die durch diese Technologien entsteht, erfordert jedoch die Entwicklung neuer organisatorischer Rahmenwerke und Fähigkeiten. Ausgehend von der Problemstellung wurde ein Mixed-Methods-Ansatz angewandt, der quantitative szientometrische Analysen und qualitative Experteninterviews einschließlich qualitativer Inhaltsanalysen kombinierte, gefolgt von einer systematischen Literaturübersicht (SLR). Dieser Ansatz ermöglichte eine umfassende Untersuchung von DDSI und die Abstimmung akademischer Erkenntnisse mit praktischen Umsetzungsbedarfen. Diese Dissertation leistet in mehrfacher Hinsicht Beiträge zu Wissenschaft und Praxis. Erstens bietet sie ein strukturiertes Rahmenwerk in Form eines DDSI-Reifegradmodells, das Organisationen bei der systematischen Einführung von DDSI unterstützt und Lücken zwischen traditionellen Service-Innovationsprozessen und datengetriebenen Ansätzen schließt. Zweitens identifiziert sie die kritischen Fähigkeiten, die Organisationen auf drei Reifegradstufen von DDSI benötigen, und bietet eine Roadmap zur schrittweisen Entwicklung dieser wesentlichen Fähigkeiten. Schließlich werden in dieser Arbeit die für jede Stufe anwendbaren BDA-Tools detailliert beschrieben und praxisnahe Einblicke für Anwender bereitgestellt, die fortschrittliche Analytik für Service-Innovationen nutzen möchten. Insgesamt verbessert diese Dissertation das Verständnis von DDSI-Prozessen und liefert einen praktischen Leitfaden für Organisationen, die datengetriebene Methoden in ihre Service-Innovationsprozesse integrieren möchten.In this thesis, a maturity model for data-driven service innovation (DDSI) is developed, focusing on structuring and implementing DDSI processes in organizations. DDSI is characterized by the integration of advanced data-driven technologies like Big Data Analytics (BDA) into service innovation, offering substantial competitive advantages. However, the complexities introduced by these technologies require the development of novel organizational frameworks and capabilities. Based on the problem setting, a mixed-methods approach was applied, combining quantitative scientometric analysis and qualitative expert interviews including qualitative content analysis, followed by a systematic literature review (SLR). This approach allowed for a comprehensive examination of DDSI, aligning academic insights with practical implementation needs. This thesis contributes to both scientific and practical fields in several ways. First, it provides a structured framework in the form of a DDSI maturity model that guides organizations in systematically adopting DDSI, bridging gaps between traditional service innovation processes and data-driven approaches. Second, it identifies the critical capabilities necessary for organizations at three levels of DDSI maturity, offering a roadmap for gradually developing essential capabilities. Finally, by detailing BDA tools applicable at each stage, this research offers actionable insights for practitioners seeking to leverage advanced analytics for service innovation. Overall, this thesis enhances the understanding of DDSI processes and provides a practical guide for organizations aiming to integrate data-driven methods in their service innovation efforts.Berndt JesenkoKumulative Dissertation aus vier ArtikelnDissertation Universität Graz 2024Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet AT-OeNB pdage
Anliegen Kunst : 25 Jahre Kunstgeschichte Steiermark / Wege in der Denkmalpflege zwischen Verlust, Transformation und Neuschöpfung : Abriss der Eichholzer-Villa Albrecher-Leskoschek und Neubau der Radiologie
Der Abriss der 1937 erbauten Villa Albrecher-Leskoschek in der Hilmteichstraße 24 in Graz stellt einen schmerzhaften Verlust eines bedeutenden Bauwerks dar. Die Villa, entworfen von Herbert Eichholzer, war ein Gesamtkunstwerk, das insbesondere aufgrund des Wandgemäldes Allegorie der Freunde von Axl Leskoschek von besonderer kultureller und politischer Bedeutung war. Das Gemälde fungierte als Manifest des Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Das laufende Projekt an der Universität Graz und den Steiermärkischen Krankenanstalten (KAGes) bietet innovative Wege in der Denkmalpflege. Gerettete Fragmente des Hauses und künstlerische Zitate werden in den Neubau der Radiologie integriert. Dieser kombiniert historisches Kulturerbe mit zeitgenössischer moderner Kunst, während u.a. ein „Eichholzer-Raum“ an die ursprüngliche Architektur und die politische Symbolik der Villa erinnern. Das Projekt verzichtet bewusst auf eine reine Rekonstruktion des Verlorenen und setzt stattdessen auf die Transformation und Kontextualisierung von Vergangenheit und Gegenwart. Es zeigt beispielhaft, wie Kulturerbe und Widerstandskunst innovativ weitergetragen und für kommende Generationen zugänglich gemacht werden können.The demolition of the Villa Albrecher-Leskoschek, built in 1937 and located at Hilmteichstrasse 24 in Graz represents a painful loss of a significant building. Designed by Herbert Eichholzer, the villa was a Gesamtkunstwerk (syntheses of the arts), notably housing the mural Allegory of Friends by Axl Leskoschek. This mural served as a manifesto of resistance against National Socialism. The project at the University of Graz in collaboration with the Styrian Hospitals (KAGes) offers innovative approaches to monument preservation. This initiative explores innovative approaches to heritage preservation by integrating salvaged elements of the villa and artistic references into the new radiology building. The new structure combines the historical cultural heritage with contemporary modern art, while the Eichholzer Room a.o. evokes the original architecture and political symbolism of the villa. The project deliberately avoids reconstructing what was lost, focusing instead on transformation and the contextualization of past and present. It serves as an exemplary case of how cultural heritage and art of resistance can be innovatively preserved and made accessible for future generations
Anliegen Kunst : 25 Jahre Kunstgeschichte Steiermark / A Prince of Art : Hans Daucher’s Allegorical Portrait of Albrecht Dürer, 1522
1522 schuf der Augsburger Bildhauer Hans Daucher eine Kalksteinplakette, die Albrecht Dürer in einem Duell mit einem unbekannten Gegner zeigt. Sie stellt Dürer als höfischen Kämpfer dar und steht im Gegensatz zu anderen Darstellungen, die seine intellektuellen und kreativen Begabungen betonen. Das Daucher-Relief lenkt die Aufmerksamkeit auf den Körper des Künstlers und präsentiert ihn als kraftvolle männliche Präsenz, deren künstlerische Fähigkeiten – wie geschickte Gewalt – es ihm ermöglichen, seine kulturellen Konkurrenten zu dominieren. Im vormodernen Europa ermöglichte ritualisierte Gewalt aristokratischen Männern, ihre Tugendhaftigkeit auszudrücken und sich von Männern anderer Klassen zu unterscheiden. In der höfischen Kultur des 16. Jahrhunderts wurden künstlerische Fertigkeiten und geschickte Gewalt zunehmend als austauschbare Formen instrumenteller Macht angesehen, die es einem Höfling ermöglichten, die Vorherrschaft über seine Konkurrenten zu erlangen. Es soll aufgezeigt werden, dass das Daucher-Relief die symbolische Bedeutung des rituellen Kampfes und die zunehmende konzeptionelle Gleichstellung von künstlerischem Geschick und geschickter Gewalt ausnutzt, um Dürer als einen kulturellen Krieger darzustellen, der der Ehre und Wertschätzung seiner aristokratischen Kollegen würdig ist.In 1522, the Augsburg sculptor Hans Daucher created a limestone plaquette, depicting Albrecht Dürer, engaged in a duel with an unidentified adversary. It imagines Dürer as a courtly combatant and stands in contrast to other representations, which emphasize his intellectual and creative gifts. Drawing attention to the artist’s body, the Daucher relief presents it as a powerful masculine presence whose artistic skills – like skillful violence – enable him to dominate his cultural competitors. In pre-modern Europe, ritualized violence allowed aristocratic men to express their virtue and differentiate themselves from men of other classes. In the courtly culture of the sixteenth century, artistic skill and skillful violence were increasingly viewed as interchangeable forms of instrumental power which allowed a courtier to assert dominance over his competitors. In what follows, I hope to demonstrate that the Daucher relief exploits the symbolic significance of ritual combat and the increasing conceptual parity between artistic skill and skillful violence, in order to present Dürer as a cultural warrior worthy of the honor and esteem of his aristocratic counterparts
Anliegen Kunst : 25 Jahre Kunstgeschichte Steiermark / Emmerich Weissenberger : Von Kunst am Puls der Zeit
Was im 20. Jahrhundert noch eine sorgenvolle Fragestellung war – bewusstseinsverändernde künstlerische Aktivitäten –, fordert das 21. Jahrhundert von der Gegenwartskunst vehement ein. Prozesse des Veränderns können durch Teilen wirksam werden, wenn Kunst nicht ausschließlich innerhalb der selbstreferenziellen Grenzen besteht, sondern mit jedem Bereich des sozialen Lebens interagiert. Verantwortungsbewusstsein lässt sich quer durch Weissenbergers Werk als treibende Kraft verfolgen. Sein transformativer Kunstbegriff entwickelt sich vom inneren Bild des „wirklich guten Lebens“, vom Erschaffen von Lebensraum über die Zeichnung bis zum ökosozialen Kunstprojekt im ArtEmbassy Kollektiv. Mit dem Credo der nachhaltigen Entwicklung: „Ich bin die Erde. Wir sind die Welt. Durch unser Tun“ entwickelt Weissenberger nationale und internationale Projekte mit globalen Themen der Zeit, Frieden, Freiheit, Geschwisterlichkeit. Mit seinen Signalen bekennt sich der Künstler zu aktiver Weiterführung von Josef Beuys‘ Begriff „Soziale Plastik“ und Michelangelo Pistolettos Symbol „Das Dritte Paradies“.What was still a worrisome question in the 20th century – consciousness-altering artistic activities – has become a vehement demand placed on contemporary art in the 21st century. Processes of transformation can become effective through sharing, provided art does not remain confined to self-referential boundaries but interacts with every sphere of social life. A sense of responsibility can be traced as a driving force throughout Weissenberger's work. His transformative concept of art evolves from an inner vision of the “truly good life”, moving from creating living spaces and drawings to eco-social art projects with the ArtEmbassy Collective. Guided by the credo of sustainable development: „I am the Earth. We are the World. Through our actions”, Weissenberger develops national and international projects addressing global issues of our time – peace, freedom, and fraternity. Through his signals, the artist commits to the active continuation of Josef Beuys' concept of “Social Sculpture” and Michelangelo Pistoletto's symbol, “The Third Paradise”
Römisches Österreich / Ein Römerstein mit Greif-Darstellung in Grazer Privatbesitz
Der vorliegende Beitrag widmet sich der erstmaligen Präsentation in Wort und Bild eines „Römersteins“ in Grazer Privatbesitz, der jedoch ursprünglich aus Kärnten stammen dürfte. Der fragmentarisch erhaltene Marmorblock zeigt einen Fries mit einem wahrscheinlich bei einem Weinmischgefäß stehenden, geflügelten Greif, dem ursprünglich ein weiterer Greif gegenüberstand, gefolgt von einer Akanthusranke, gemäß einem in der Grabkunst Noricums beliebten Motiv. Die Beschaffenheit des Blocks erlaubt eine Identifizierung als Epistyl, Architrav oder als Zwischenfries, der als solcher den Bestandteil einer aufwändigen, der Oberschicht vorbehaltenen, kaiserzeitlichen Grabaedicula bildete.This article is the first to present in words and pictures an ancient Roman spolium, which is currently in private ownership in Graz, but probably originally came from Carinthia. The fragmentary marble block shows a frieze depicting a winged griffin, which is supposedly standing by a wine-mixing vessel and originally was depicted as standing opposite another griffin, with an acanthus vine trailing behind. This represents a popular motif in the funerary art of Noricum. The nature of the fragment allows it to be identified as an epistyle, architrave, or an intermediate frieze dating from the Roman Imperial period and, thus, as part of a magnificent funerary aedicula, a type of tomb reserved for the upper classes
Die Sichtbarkeit von Open Access-Publikationen - Ergebnisse des Teilprojekts 5 von Austrian Transition to Open Access 2 (AT2OA2)
Das Teilprojekt 5 (TP5) – Sichtbarkeit von Open Access-Publikationen von Austrian Transition to Open Access 2 (AT2OA2) widmete sich u.a. der Frage, ob Open Access, neben der besseren Verfügbarkeit von wissenschaftlicher Literatur, auch zur Erhöhung der Sichtbarkeit beiträgt. Als primärer Aufhänger und zugleich Vehikel, um dieser und weiteren Fragen nachzugehen, dienten insbesondere alternative Metriken (Altmetrics), da es längst nicht mehr allein zitationsbasierte Metriken sind, die Aufschluss über die Rezeption wissenschaftlicher Leistungen geben. Ein besonderer Schwerpunkt im Rahmen der Tätigkeiten lag auf der Durchführung einer Studie in Kooperation mit Altmetric (Digital Science). Hierfür wurde ein Datensatz, der im Rahmen des Vorgängerprojekts AT2OA generiert wurde und die Publikationsjahre 2015–2018 abdeckt, in mehreren Schritten mit Daten zu Publikationen der Jahre 2019–2021 erweitert, mit Hilfe von Altmetric angereichert und im Anschluss daran anhand von spezifischen Forschungsfragen analysiert. Besonders angemerkt sei hier, dass ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal dieser Studie der Einsatz normalisierter Altmetrics-Daten (Relative Index Metric) ist. Neben der durchgeführten Studie und deren Ergebnissen stellen die teilweise von diesen abgeleiteten, abschließenden Empfehlungen zur Steigerung der Sichtbarkeit wissenschaftlicher Leistungen wohl den wichtigsten Outcome dar.Version of recor