University of Graz

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    The influence of placebo interventions (deceptive, open) on self-reported sleep quality and food cue reactivity (self-reported appetite, visual attention bias)

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    Hintergrund: Schlaf spielt eine bedeutende Rolle für die psychische und körperliche Gesundheit. Ein Mangel an Schlaf kann die Art und Weise, wie eine Person auf Nahrungsmittelreize reagiert, dahingehend beeinflussen, indem er den Appetit steigert. Insbesondere kann weniger Schlaf zu einer Steigerung des Appetits auf speziell hochkalorische Lebensmittel führen. Eine Steigerung im Appetit kann zu Gewichtsproblemen und so zu ernsthaften gesundheitlichen Folgen führen. Eine wirksame Maßnahme zur Verbesserung der Schlafqualität stellen Placebos dar. Täuschende Placebos sind Scheinbehandlungen, die trotz fehlenden Arzneistoffs über verschiedene Mechanismen zu einer Wirkung führen können. Diese gehen jedoch aufgrund ihrer Täuschung mit ethischen Schwierigkeiten einher. Dieses Problem können offene Placebos umgehen, indem Anwender*innen darüber informiert wurden, dass es sich dabei um keinen Arzneistoff handelt. Aufgrund dahinter liegender Mechanismen, wie der Wirksamkeitserwartung und des Wunsches nach Symptomlinderung, können auch offen kommunizierte Placebos zu einer Verbesserung führen. Allerdings existieren zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Studien, die den Einfluss von täuschenden Placebos im Vergleich zu offenen Placebos zur Verbesserung der Schlafqualität untersucht haben. Aufgrund dieser Forschungslücke und aufgrund der Zusammenhänge zwischen Schlafqualität und der Reaktivität auf Nahrungsmittelreize bestand das Ziel dieser Studie darin, den Einfluss eines täuschenden Placebos im Vergleich zu einem offenen Placebo auf die Schlafqualität und die Reaktivität auf Nahrungsmittelreize zu untersuchen. Dabei wurde entsprechend bisheriger wissenschaftlicher Erkenntnisse angenommen, dass sich sowohl durch das täuschende als auch durch das offene Placebo eine Verbesserung in der Schlafqualität zeigt und eine Verbesserung der Schlafqualität mit einer Reduktion in der Reaktivität auf Nahrungsmittelreize einhergeht. Methode: Dazu wurden 150 Teilnehmende zufällig in drei Gruppen eingeteilt. Entweder erhielten die Teilnehmenden dabei ein täuschendes Placebo mit dem Zusatz “Melatonin” (täuschende Placebo Gruppe), ein offenes Placebo (Open-Label-Placebo Gruppe) welches die Schlafqualität verbessern sollte, oder kein Placebo (Kontrollgruppe). Das täuschende sowie offene Placebo sollten über einen Zeitraum von einer Woche jeden Abend vor dem Schlafengehen eingenommen werden. Die berichtete Schlafqualität (subjektive Schlafqualität, Schlaflatenz, Schlafdauer) und die Reaktivität auf Nahrungsmittelreize, erfasst über den selbstberichteten Appetit sowie über die visuelle Aufmerksamkeitsverzerrung gegenüber Nahrungsmittelreizen wurden einmal vor und einmal nach der einwöchigen Intervention erhoben. Ergebnisse: Diese Studie lieferte keine Hinweise für eine Verbesserung der Schlafqualität (subjektive Schlafqualität, Schlaflatenz, Schlafdauer) sowie Reduktion der Reaktivität auf Nahrungsmittelreize (selbstberichteter Appetit auf hochkalorisches Süßes; visuelle Aufmerksamkeitsverzerrung gegenüber hochkalorischen Nahrungsmittelbildern), die sich auf die Interventionen mit dem täuschenden oder dem offenen Placebo zurückführen ließen. Diskussion: Diese Untersuchung kann die bisherigen Ergebnisse hinsichtlich einer Verbesserung der berichteten Schlafqualität sowie Reduktion der Reaktivität auf Nahrungsmittelreize durch täuschende Placebos nicht unterstützen. Es existieren gemischte Belege zur Wirksamkeit offener Placebos auf die Schlafqualität, wobei die Ergebnisse der vorliegenden Studie auf keine Verbesserung durch das offene Placebo hindeuten. Die Vermutung liegt nahe, dass das Ausbleiben einer Verbesserung der berichteten Schlafqualität in Verbindung mit dem Ausbleiben einer Reduktion der Reaktivität auf Nahrungsmittelreize steht. Interessanterweise zeigten sich eine signifikante Verbesserung in der Schlaflatenz sowie eine signifikante Verschlechterung in der subjektiven Schlafqualität sowie in der Schlafdauer, die sich jedoch über alle Gruppen hinweg äußerten und somit nicht auf die Placebo-Interventionen selbst zurückzuführen sind. Aufgrund der bisherigen gemischten Belege bezüglich Placebos und offenen Placebos sowie der Bedeutung dieser für den klinischen und nicht klinischen Bereich bei Eintreten einer Wirkung sollten sich künftige Untersuchungen weiter auf mögliche Mechanismen fokussieren.Background: Sleep plays an important role in mental and physical health. A lack of sleep can affect the way a person responds to food stimuli by increasing appetite. In particular, less sleep can lead to an increase in appetite for specifically high-calorie foods. An increase in appetite can lead to weight problems and thus to serious health consequences. Placebos are an effective measure to improve the quality of sleep. Deceptive placebos are sham treatments that can lead to an effect via various mechanisms despite the absence of a drug. However, they are associated with ethical difficulties due to their deceptive nature. Open label placebos can circumvent this problem by informing users that they are not a drug. Due to underlying mechanisms, such as the expectation of efficacy and the desire for symptom relief, openly communicated placebos can also lead to an improvement. However, there are currently no studies that have investigated the influence of deceptive placebos compared to open label placebos on improving sleep quality. Due to this research gap and due to the correlation between sleep quality and food cue reactivity, the aim of this study was to investigate the influence of a deceptive placebo compared to an open label placebo on sleep quality and food cue reactivity. In line with previous scientific findings, it was assumed that both the deceptive and the open label placebo would improve sleep quality and that an improvement in sleep quality would be accompanied by a reduction in food cue reactivity. Method: 150 participants were randomly divided into three groups. The participants were either given a deceptive placebo with the addition of “melatonin” (deceptive placebo group), an open label placebo (open label placebo group) which was intended to improve sleep quality, or no placebo (control group). The deceptive and open label placebo were to be taken every evening before bedtime over a period of one week. Reported sleep quality (subjective sleep quality, sleep latency, sleep duration) and food cue reactivity, measured by self-reported appetite and visual attention bias to food stimuli, were assessed once before and once after the one-week intervention. Results: This study provided no evidence for improvement in sleep quality (subjective sleep quality, sleep latency, sleep duration) or reduction in food cue reactivity (self-reported appetite for high-calorie sweets; visual attention bias to high-calorie food images) that could be attributed to the deceptive or open label placebo interventions. Discussion: This study cannot support the previous findings regarding improvement in reported sleep quality and reduction in food cue reactivity with deceptive placebos. There is mixed evidence on the effectiveness of open label placebos on sleep quality, with the results of the present study indicating no improvement with the open label placebo. It is reasonable to assume that the lack of an improvement in reported sleep quality is related to the lack of a reduction in food cue reactivity. Interestingly, there was a significant improvement in sleep latency and a significant worsening in subjective sleep quality and sleep duration across all groups and thus not attributable to the placebo interventions themselves. Given the mixed evidence to date regarding deceptive placebos and open label placebos and the relevance of these to the clinical and non-clinical domains when an effect occurs, future research should continue to focus on possible mechanisms.vorgelegt von: Helene Markowsky B.Sc. Psychologie und Mentale GesundheitMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Megatrends in der Erwerbsarbeit : das Outsourcing von Human Resource Management und die daraus resultierenden Aufgaben und Lernanforderungen an Arbeitnehmer*innen und externe Personaldienstleistungsunternehmen

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    Die Masterarbeit untersucht die Veränderungen in der Arbeitswelt und der gesellschaftlichen Veränderungen im Kontext globaler Megatrends wie demografischer Wandel, Digitalisierung und Globalisierung. Dabei wird die Rolle und der Transformationsprozess des Human Resource Managements (HRM) sowie von externer Personaldienstleistungsunternehmen analysiert. Die Arbeit basiert auf einer Analyse von Literaturquellen, um verschiedene Perspektiven auf die gegenwärtigen Entwicklungen in der Arbeitswelt zu beleuchten. Die Bedeutung von Flexibilität, lebenslangem Lernen und Anpassungsfähigkeit in einer sich ständig verändernden Arbeitsumgebung wird hervorgehoben. Insbesondere wird auf die Herausforderungen und Chancen eingegangen, die mit Megatrends verbunden sind. In der Arbeit wird untersucht, wie Unternehmen und Einzelpersonen auf diese Veränderungen reagieren und welche Rolle externe Personalberatungsunternehmen dabei einnehmen. Und mit welchen Maßnahmen und Strategien sie auf diese Veränderungen regieren und diesen begegnen können. Hierbei wird auch die Rolle externer Personalberatungsunternehmen in der Beratung und Unterstützung von Unternehmen hervorgehoben. Dabei werden die Anpassungsmaßnahmen analysiert, die von Personaldienstleistungsunternehmen ergriffen werden, um den neuen (Lern-)Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht werden zu können. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Bedeutung von Weiterbildungen und Schulungen für Personaldienstleister*innen, um ihre Mitarbeiter*innen auf die sich wandelnden Anforderungen vorzubereiten. Die Ergebnisse der Untersuchung werden anhand empirischer Daten präsentiert. Dabei werden bewährte Praktiken sowie Herausforderungen bei der Anpassung an den sich wandelnden Arbeitsmarkt aufgezeigt. Die Masterarbeit schließt mit einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und der Betonung der Notwendigkeit einer ganzheitlichen und kooperativen Herangehensweise an die Gestaltung einer menschenzentrierten und produktiven Arbeitswelt.The master's thesis explores the changes occurring in the evolving workplace within the context of global megatrends such as digitalization, demographic shifts, and globalization, along with societal changes. It examines the role and transformation process of human resource management (HRM) as well as external personnel consulting firms. The study is based on a comprehensive analysis of literature sources to illuminate various perspectives on current developments in the world of work. It emphasizes the importance of flexibility, lifelong learning, and adaptability in an ever-changing work environment, particularly addressing the challenges and opportunities associated with megatrends. The research investigates how companies and individuals respond to these changes and the role that external personnel consulting firms play in this process. It explores the strategies and measures employed to address these transformations. Additionally, it highlights the role of external personnel consulting firms in advising and supporting companies. The study also analyzes the adaptation measures taken by these firms to meet the new demands of the job market, with a particular focus on the significance of training and development for personnel service providers to prepare their employees for evolving requirements. The findings of the study are presented through empirical data, showcasing best practices and challenges in adapting to the changing job market. The thesis concludes with a look towards future developments and emphasizes the necessity of a holistic and collaborative approach to shaping a human-centered and productive work environment.Viktoria Stefanie Poier, BAMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    The use of artificial intelligence in Austrian secondary schools : ELT students' and teachers' perceptions

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    KurzfassungKI und KI-gestützte Tools sind allgegenwärtig und beeinflussen mittlerweile das gesamte Bildungssystem. Immer mehr Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass der Einsatz von KI-gesteuerten Werkzeugen die Fähigkeiten von Lernenden beim Erwerb von Englisch als Zweitsprache positiv beeinflussen kann. Allerdings gibt es, vor allem in Österreich, nur wenige Untersuchungen zu diesen wahrgenommenen Verbesserungen. Ziel dieser Masterarbeit ist es daher, zu untersuchen, wie SchülerInnen und LehrerInnen österreichischer Schulen in der Sekundarstufe KI und deren Einsatz beim Lernen und Lehren der englischen Sprache nutzen und wahrnehmen. In der vorliegenden Mixed-Methods-Studie wurden 141 SchülerInnen der Sekundarstufe I und II sowie acht LehrerInnen gebeten, einen Online-Fragebogen auszufüllen. Ziel des Fragebogens war es, die Wahrnehmungen und Erfahrungen von SchülerInnen und LehrerInnen bei der Anwendung verschiedener KI-gestützter Werkzeuge beim Lernen und Lehren der englischen Sprache zu ermitteln. Die Ergebnisse zeigen, dass die meisten TeilnehmerInnen, KI-gesteuerte Systeme zum Englischlernen oder -lehren einsetzen und eine positive Einstellung zu den eingesetzten Tools und ihren Auswirkungen haben. Die Studie liefert jedoch diverse Ergebnisse im Hinblick auf die wahrgenommene Verbesserung der englischen Sprachkenntnisse nach der Nutzung des KI-Tools ChatGPT. Während die SchülerInnen eine Verbesserung der eigenen Schreibfähigkeiten feststellen, erkennen die LehrerInnen lediglich verbesserte Grammatikfähigkeiten in den Arbeiten ihrer SchülerInnen. Darüber hinaus nutzen die SchülerInnen hauptsächlich Grammarly, um ihre Rechtschreibung und Grammatik zu überprüfen, wobei auch die LehrerInnen das Potential von Grammarly für die Erkennung von Grammatik- und Rechtschreibfehlern in den Ursprungstexten der SchülerInnen nutzen.AbstractAI and AI-powered tools are currently omnipresent and have thus also begun to influence education. An expanding corpus of research suggests that utilizing AI-driven tools can positively influence diverse skills of English when learning it as a second language. However, research on the perceptions of ELT students and teachers on this improvement, especially in an Austrian context, is rather scarce. Therefore, the aim of this Master’s thesis is to provide insight into Austrian secondary school students’ and teachers’ perceptions of AI and its use in English language learning and teaching. In the present mixed methods study 141 lower and upper secondary school students and eight teachers were asked to complete an online questionnaire. The questionnaire aimed at eliciting students’ and teachers’ perceptions, experiences, and areas of improvement noticed when applying different AI-powered tools in English language learning and teaching. The results revealed that most of the participants who utilize different AI-driven systems to facilitate English learning or teaching have positive attitudes toward the applied tools and their effects. However, the study yielded mixed results concerning perceived language skill improvement after utilizing ChatGPT. While the students noticed an improvement in their writing skills, the teachers feared that students’ writing skills might suffer. They recognized enhanced grammar abilities in their students’ works due to the utilization of ChatGPT. Moreover, the students mainly use Grammarly to check their spelling and grammar. All teachers acknowledge Grammarly’s potential and effectiveness in identifying grammatical and spelling errors in students’ writing.Tina Maria Weissofner, BEd.Literaturverzeichnis: Blätter 104-114Masterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Promoting creativity in elementary education as a health-promoting resource

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    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Kreativitätsförderung im Elementarbereich als gesundheitsförderliche Ressource. Ziel der Masterthese ist die Hinterfragung der Kreativitätsförderung im Elementarbereich sowie die Prüfung, ob diese einen Einfluss auf die Resilienz der Kinder hat. In der Arbeit wird untersucht, welche Maßnahmen effektiv im Kindergarten umgesetzt und in den Alltag integriert werden können. Zur Gewinnung neuer Erkenntnisse wurden für diese Arbeit zwei qualitative Erhebungsmethoden angewandt. Für den ersten empirischen Teil wurde eine Untersuchung mittels eines zweimonatigen Kreativitätsförderprogramms mit dem Test zum schöpferischen Denken (TSD-Z) von K. Urban und H. Jellen (1995) und dem PERIK-Beobachtungsbogen für positive Entwicklung und Resilienz im Kindergartenalltag von T. Mayr und M. Ulich (2006) durchgeführt. Die quantitativen Daten wurden mittels Statistical Package for the Social Sciences (SPSS) ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass nach dem zweimonatigen Kreativitätsförderprogramm sowohl das Kreativitätspotenzial als auch die Resilienz der Kinder gestiegen ist. Für den zweiten empirischen Teil wurden problemzentrierte Interviews mit Pädagog*innen des elementarpädagogischen Bereichs aus dem Bundesland Steiermark durchgeführt. Ziel der Befragung war die Erörterung, wie wichtig die Umsetzung der Kreativitätsförderung in der Praxis ist und ob Kreativitätsförderung vermehrt in den Alltag integriert werden soll. Weiters wurde erhoben, ob durch gezielte Kreativitätsförderung das schöpferische Denken und die Resilienz bei Kindern gesteigert werden kann. Darüber hinaus wurde analysiert, wie das Bewusstsein der Pädagog*innen hinsichtlich Kreativitätsförderung aussieht.Die Untersuchung ergab unter anderem, dass Pädagog*innen kreative Entwicklung von Kindern als relevant einstufen und dies als Teil deren Arbeit mit Kindern verstehen. Kreativitätsförderung wird von den pädagogisch ausgebildeten Fachkräften als eines der wichtigsten Elemente gesehen, damit Kinder bereits im Vorschulalter Resilienz entwickeln.This thesis deals with the topic of promoting creativity in elementary education as a health-promoting resource. The aim of the master's thesis is to scrutinize the promotion of creativity in the elementary sector and examine whether this has an influence on children's resilience. The thesis examines which measures can be effectively implemented in kindergarten and also integrated into everyday life. In order to gain new insights, two qualitative survey methods are used in this work. In the first empirical part, an investigation was carried out using a two-month creativity development program including the Test for Creative Thinking (TSD-Z) by K. Urban and H. Jellen (1995) and the PERIK observation sheet for positive development and resilience in the daily kindergarten life by T. Mayr and M. Ulich (2006). The quantitative data was analyzed using the Statistical Package for the Social Sciences (SPSS). The results show that both the creativity potential and the resilience of the children increased after the two-month creativity development program.In the second empirical part, problem-centered interviews were conducted with educators from the elementary education sector in the province of Styria. The aim of the survey was to find out how important the implementation of creativity promotion is in practice and whether creativity promotion should be increasingly integrated into everyday life. The survey also investigated whether targeted promotion of creativity can increase creative thinking and resilience in children. In addition, the awareness of teachers regarding the promotion of creativity was analyzed.One of the findings of the study was that educators consider the creative development of children to be relevant and it is seen as part of their work with children. Promoting creativity is seen as one of the most important elements for children to develop resilience as early as preschool age by professionals trained in education.Doris Pietschnig, Verena Krenosz, MscMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Pharmaceutical relevance of semaglutide in the treatment of obesity

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    Adipositas stellt eine globale Gesundheitsherausforderung dar und bringt ein erhöhtes Risiko für zahlreiche chronische Erkrankungen mit sich. Die Notwendigkeit für die Entwicklung effektiver pharmakologischer Therapiemaßnahmen ist daher von großer Bedeutung, besonders wenn Verhaltens-/Ernährungs- und Bewegungstherapien nicht ausreichen, um langfristige Erfolge zu erzielen. Einer der neuesten pharmakologischen Wirkstoffe, die in diesem Zusammenhang Aufmerksamkeit erregt haben, ist Semaglutid. Die Substanz zählt zu den Glucagon-like-peptide-1 (GLP-1)- Rezeptor Agonisten und wurde ursprünglich zur Behandlung des Typ-2-Diabetes entwickelt. Die Substanz hat in jüngsten Studien ihr Potenzial in der Behandlung von Adipositas unter Beweis gestellt. In dieser Masterarbeit wird die Effektivität von Semaglutid im Vergleich zu bestehenden Therapieoptionen für die Behandlung von Adipositas untersucht, wobei der besondere Fokus auf dem Gewichtsverlust und der Verbesserung metabolischer Marker lag. Im ersten Teil der Arbeit wurden verschiedene Aspekte von Adipositas inklusive des komplexen Prozesses der Appetitregulation beschrieben. Im zweiten Teil wurde durch eine systematische Analyse von Daten aus klinischen Studien und Meta-Analysen die Wirksamkeit von Semaglutid gegenüber anderen Wirkstoffen wie Liraglutid, Orlistat und Bupropion/Naltrexon bewertet. Dabei konnte gezeigt werden, dass Semaglutid in Bezug auf den Gewichtsverlust anderen pharmakologischen Therapieoptionen signifikant überlegen ist. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Semaglutid eine vielversprechende Option für die Behandlung von Adipositas darstellen könnte, insbesondere für Patienten, die auf andere nicht-pharmakologische Therapiemöglichkeiten nicht ausreichend ansprechen. Insgesamt trägt diese Masterarbeit dazu bei, ein klareres Verständnis der Wirksamkeit von Semaglutid im Kontext der Adipositasbehandlung zu schaffen.Obesity is a global health challenge which carries an enhanced risk for the development of numerous chronic diseases. The need for effective pharmacological interventions is therefore of great importance, especially when behavioral/nutritional therapies and exercise are not sufficient to achieve long-term success. One of the latest drugs that attracted attention in this context is semaglutide. The compound is a glucagon-like-peptide-1 (GLP-1) receptor agonist and was primarily developed for the treatment of type 2 diabetes. In recent studies, it has demonstrated its potential in the treatment of obesity. This master's thesis investigates the efficacy of semaglutide compared to that of existing therapeutic options in the treatment of obesity, with a particular focus on weight loss and the improvement of metabolic markers. The first part of the thesis gives an overview about different aspects of obesity including physiological appetite regulation. In the second part, data from clinical trials and meta-analyses were analysed to evaluate the efficacy of semaglutide with respect to other drugs such as liraglutide, orlistat, and bupropion/naltrexone. It was shown that semaglutide is significantly superior to other pharmacological treatments in terms of weight loss. These results suggest that semaglutide could be a promising option for the treatment of obesity, especially for patients who do not respond adequately to other non-pharmacological strategies. Overall, this master's thesis contributes to a clearer understanding of the efficacy of semaglutide in the context of obesity treatment.vorgelegt von Zehetner Martina, BScMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Competency-Based Teaching in Physical Education:An Examination of Application and Difficulties in Practical Teaching Methods in Secondary Education Level I

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    Der Bildungswandel der vergangenen Jahrhunderte hat einen verstärkten Fokus auf die Entwicklung von Lernkompetenzen im Bildungssystem, inklusive Österreichs, bewirkt. Dieses Umdenken hat dazu geführt, dass der Sportunterricht seit seiner Eingliederung als Schulfach von traditionellen Lehrzielen zu einem kompetenzorientierten Lehrplan übergegangen ist. Diese Studie konzentriert sich auf die praktische Umsetzung der kompetenzorientierten Arbeitsweise von Sportlehrkräften.Durch die Auswertung von Fragebögen, die an 30 Sportlehrkräfte mit mehr als einem Jahr Berufserfahrung an steirischen Schulen der Sekundarstufe I verteilt wurden, erfolgte eine umfassende Analyse. Dabei wurden verschiedene Faktoren wie die unterschiedlichen Ausbildungswege, eine ausgewogene Geschlechterverteilung sowie die individuellen Voraussetzungen der Befragten berücksichtigt.Die Ergebnisse dieser Studie verdeutlichen, dass ein Großteil der Lehrkräfte ein solides Verständnis für den kompetenzorientierten Sportunterricht besitzt. Allerdings wird die Akzeptanz der gesetzlichen Vorgaben kritisch bewertet. In der Praxis zeigt sich in vielen Bereichen eine Mischung aus traditionellen und kompetenzorientierten Lehrmethoden. Problemfelder ergeben sich aus der mangelhaften didaktischen Umsetzung der komplexen Vorgaben für den Sportunterricht, der Vielfalt und den unterschiedlichen Voraussetzungen der Schülerschaft sowie Defiziten bei der Beschreibung und Bewertung von Kompetenzen. Zudem sind personelle und schulische Ressourcen häufig knapp bemessen.Diese Pilotstudie ermöglicht tiefere Einblicke in die Arbeitsweisen der Lehrkräfte und zeigt in welchen Bereichen Chancen und Herausforderungen von kompetenzorientiertem Sportunterricht vorherrschen. Es wird empfohlen, klarere Vorgaben zur Beschreibung und Evaluierung von Kompetenzen im Unterricht zu schaffen. Zudem sollten vermehrt praxisorientierte Schulungen angeboten werden, die nachhaltige Begleitungen der Unterrichtsarbeit ermöglichen. Ein verstärkter Austausch innerhalb der Schule sowie über Netzwerke könnte ebenfalls dazu beitragen, die Umsetzung des kompetenzorientierten Sportunterrichts zu fördern.The educational transformation of recent centuries has led to an increased emphasis on the development of learning competencies within the education system, including in Austria. This shift has resulted in the transition of physical education from traditional teaching objectives to a competency-oriented curriculum since its integration as a school subject. This study focuses on the practical implementation of competency-based approaches by physical education teachers.A comprehensive analysis was conducted by evaluating questionnaires distributed to 30 physical education teachers with over a year of professional experience in secondary schools in Styria. Various factors such as diverse educational backgrounds, gender balance, and individual respondent prerequisites were taken into account.The findings of this study illustrate that a majority of teachers possess a solid understanding of competency-based physical education. However, the acceptance of statutory requirements is critically assessed. In practice, there is a blend of traditional and competency-based teaching methods in several areas. Challenges arise from the inadequate didactic implementation of complex requirements in physical education, the diversity and varying backgrounds of students, and deficiencies in describing and evaluating competencies. Moreover, there is often a shortage of human and school-related resources.This pilot study offers deeper insights into the working methods of teachers, revealing areas where opportunities and challenges prevail in competency-oriented physical education. It is recommended to establish clearer guidelines for describing and evaluating competencies in classroom settings. Additionally, there should be an increase in offering practice-oriented training sessions that enable sustainable support for teaching activities. Enhanced communication within schools and through networks could also contribute to promoting the implementation of competency-oriented physical education.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 202

    Prescription of exercise duration and intensity and the training effects achieved in the therapy of coronary heart diseases (CHD)

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    Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit den Empfehlungen und den in wissenschaftlichen Studien beschriebenen Vorgaben von Belastungsintensitäten und – dauern und mit den damit erzielten Trainingseffekten in der Therapie von koronaren Herzkrankheiten. Die Relevanz eben dieser Fragestellung ergibt sich dabei vor allem aus der geringen Aussagekraft der bisherigen Forschung, da es doch zu dieser Fragestellung bislang keine hinreichend konkreten Antworten gibt. Grundsätzlich ist die Belastungsart, -intensität und -dauer der wesentliche Faktor für die Genesung von kardiovaskulären Erkrankungen. Damit jedoch ein wirksamer Reiz für eine Verbesserung von Herzgesundheit, Symptomatik, Lebensqualität und Fitness eintritt, muss der Trainingsreiz individuell über die soeben benannten Parameter gesteuert werden.Dabei wurden verschiedene wissenschaftliche Studien und Prinzipien der vergangenen Jahre herangezogen, um die jeweiligen Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Belastungsarten, -intensitäten und -dauern in der Trainingstherapie zu vergleichen. Darüber hinaus wurden die Trainingsempfehlungen von Seiten der großen Gesundheitsgesellschaften beleuchtet und kritisch hinterfragt. Da es aber vermehrt zu Verbesserungen und positiven Effekten bei hochintensiven Intervalltrainings gekommen ist, ist diese Art des Trainings aber bei einem Rehabilitationsprogramm einer KHK auf jeden Fall zu berücksichtigen. Es zeigt sich in dieser Arbeit, dass sich durch eine individuell angepasste Rehabilitation, die kardiorespiratorische Fitness, die Lebensqualität, die Gesamtmortalität und auch der Wert der VO2max wesentlich verbessert hat. Je früher man mit der Rehabilitation anfängt und je länger man diese durchführt, desto positiver sind die Ergebnisse. Vorausgesetzt, es werden die einzelnen Parameter individuell an die PatientInnen angepasst.The present master's thesis deals with the recommendations and specifications of load intensities and durations described in scientific studies, as well as the training effects achieved in the therapy of coronary heart disease. The relevance of this research question arises primarily from the limited validity of previous research, as there have not been sufficiently concrete answers to this question so far. Fundamentally, the type, intensity, and duration of exercise are essential factors for the recovery from cardiovascular diseases. However, for an effective stimulus to improve heart health, symptoms, quality of life, and fitness, the training stimulus must be individually controlled through the parameters just mentioned.Various scientific studies and principles from past years have been used to compare the respective advantages and disadvantages of different types of exercise, intensities, and durations in training therapy. In addition, the training recommendations from major health societies have been examined and critically questioned.However, as there have been increasingly improvements and positive effects with high-intensity interval training, this type of training must definitely be considered in a coronary heart disease rehabilitation program. This work shows that through individually tailored rehabilitation, cardiorespiratory fitness, quality of life, overall mortality, and the value of VO2max have significantly improved. The earlier rehabilitation begins and the longer it is carried out, the more positive the results are, provided that the individual parameters are adjusted to each patient.Autor/in: Sebastian Zier, BScMasterarbeit Universität Graz 202

    Influence of diet on the microbiome and its effect on the development of colorectal cancer

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    Das kolorektale Karzinom zählt zu den dritthäufigsten Krebserkrankungen und zu der zweithäufigsten Todesursache weltweit. Bei Personen ab dem 50. Lebensjahr werden die meisten Krankheitsfälle diagnostiziert. Prognosen deuten darauf hin, dass immer mehr junge Menschen ebenso davon betroffen sind. Eine Studie der International Agency Research on Cancer geht davon aus, dass die Belastung durch Darmkrebs bis 2040 auf 3,2 Millionen Neuerkrankungen und 1,6 Millionen Todesfälle pro Jahr ansteigen wird. Neben Risikofaktoren wie Genetik, Fettleibigkeit und erhöhter Alkohol- sowie Tabakkonsum, zählen insbesondere auch das westliche Ernährungsverhalten dazu, welches durch einen hohen Verzehr an rotem, verarbeitetem Fleisch und zuckerhaltigen Lebensmitteln gekennzeichnet ist. Zusätzlich spielt auch ein Mangel an körperlicher Aktivität eine wesentliche Rolle, da in etwa 70 % der Krankheitsfälle nicht einer genetischen Vorbelastung zugeschrieben werden. Neue Studien deuten darauf hin, dass die intestinale Mikrobiota, auch bekannt als Darmmikrobiom oder Darmflora, eine entscheidende Rolle bei der Karzinogenese von Darmkrebs spielt und mittels veränderter Ernährungsgewohnheiten stark moduliert werden kann. Diese Masterarbeit liefert einen Überblick über das Verständnis zwischen der intestinalen Mikrobiota und dem Einfluss der Ernährung auf die Entstehung von Darmkrebs. Anhand einer Literaturrecherche kam man zu dem Ergebnis, dass die Ernährung ein entscheidender Faktor für die Entstehung von kolorektalen Karzinomen darstellt. Zusätzlich kann eine dysbiotisch-bedingte intestinale Mikrobiota, die als eine Ursache von Darmkrebs angesehen wird, anhand einer ausgewogenen, pflanzenbasierten Ernährungsweise wieder in ein Gleichgewicht gebracht werden. Das wiederum hat positive Effekte auf die menschliche Gesundheit. Dennoch ist weitere Forschungsarbeit erforderlich, um die genauen Wirkmechanismen zwischen Ernährung, Darmmikrobiota und der Karzinogenese von Darmkrebs besser zu verstehen.Colorectal cancer is one of the third most common forms of cancer and the second most common cause of death worldwide. Most cases are diagnosed in people over the age of 50. Forecasts indicate that more and more young people are also affected. A study by the International Agency Research on Cancer assumes that the burden of bowel cancer will increase to 3.2 million new cases and 1.6 million deaths per year by 2040.In addition to risk factors such as genetics, obesity and increased alcohol and tobacco consumption, Western dietary habits, which are characterized by a high consumption of red, processed meat and sugary foods, also play a role. A lack of physical activity is also involved, as around 70 % of cases of the disease are not attributed to a genetic predisposition. Recent studies suggest that the intestinal microbiota, also known as the gut microbiome or gut flora, plays a crucial role in the carcinogenesis of colorectal cancer and can be strongly modulated by changing dietary habits. This master's thesis provides an overview of the understanding between the intestinal microbiota and the influence of diet on the development of colorectal cancer. Based on a literature review, it was concluded that diet is a key factor in the development of colorectal cancer. In addition, a dysbiotic intestinal microbiota, which is considered to be a cause of colorectal cancer, can be rebalanced by means of a balanced, plant-based diet. This in turn has positive effects on human health. Nevertheless, further research is needed to better understand the exact mechanisms of action between diet, gut microbiota and the carcinogenesis of colorectal cancer.vorgelegt von Miriam Schweighofer B.Sc.Masterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Orientalisches Trachen-Gifft, Türckische Bestia - The Construction of the Icon of the Enemy from Busbecq to Abraham a Sancta Clara compared to the ten Principles of modern War Propaganda

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    Die zehn Regeln der Propaganda, die Anne Morelli von Lord Arthur Ponsonbys 1928 erschienenen Werk „Falsehood in Wartime“ ableitete, können auch im 21. Jahrhundert Anwendung finden. Die persuasive Kommunikation, die die Überzeugung des Informationsempfängers zum Ziel hat, nimmt in der Politik und in kriegerischen Auseinandersetzungen einen besonderen Platz ein, sodass von „Information Warfare“ gesprochen werden kann. Das Buch von Anne Morelli trägt den Titel „Die Prinzipien der Kriegspropaganda“ und beschäftigt sich mit der Entwicklung der Propaganda ausgehend vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart.Da der Buchdruck die massenhafte Verbreitung von Informationen ermöglichte, wurde dieser auch für frühe Formen der Propaganda genutzt. Diese Arbeit befasst sich mit der Erforschung der Darstellung des Feindbildes des „Türcken“ anhand der Predigt des Augustiner Barfüßers Abraham a Sancta Clara, der sich 1683 im Vorfeld der zweiten Belagerung Wiens durch die Streitkräfte der Hohen Pforte dazu äußerte, wie den feindlichen Scharen beizukommen sei. Die Predigt wurde vom Ordensmann in Graz verfasst und unter dem Namen „Auf / auf ihr Christen!“ veröffentlicht, worauf sie im ganzen deutschen Sprachraum Verbreitung fand. Das Feindbild des „Türcken“ innerhalb dieser Predigt wird anhand der zehn Regeln der Propaganda, die teilweise modifiziert wurden, analysiert. Bemerkenswert ist hierbei einerseits das Ausmaß der Dämonisierung des Feindes, der als apokalyptischer Endgegner gedeutet wurde. Andererseits sprach der Prediger den „Türcken“ auch Tugenden wie Disziplin und Gerechtigkeitsliebe zu, die im christlichen Abendland wiederentdeckt werden müssten, um dem Feind überwinden zu können.Zudem wurde der Einfluss der Werke des Botschafters Ogier de Busbecq auf die Predigt des Ordensmannes untersucht, da diese eine wesentliche Informationsquelle des Predigers waren. Die „Vier Sendschreiben der Türkischen Botschaft“ sowie seine Abhandlung „De Re Militari Contra Turcam Instituenda Consilium“ setzten sich im Detail mit dem Aufbau der Gesellschaft und des Heerwesens des Osmanischen Reiches auseinander und werden noch in den Forschungsarbeiten der Gegenwart als weitgehend glaubwürdig bewertet.Abstract EnglishThe ten rules of propaganda were derived by Anne Morelli from Lord Arthur Ponsonby’s work “Falsehood in Wartime” from 1928. In the 21st century there is still no lack of actuality in those rules: The persuasive communication, which has the goal to convince the receivers of information to adopt the proclaimed views and beliefs of the party sharing the information. This field of communication has a special place in the political world, as well as in military strategy, which is why the term “Information Warfare” is used. The book of Anne Morelli has the title “The basic principles of war propaganda” in which the author analyses the development of the phenomenon of propaganda from the Great War to the present days.The invention of the letterpress enabled the printing of leaflets and pamphlets for propagandist purposes. The goal of this Master thesis is the analysis of the construction of the concept of the Ottoman Turk as enemy, based on the sermon of the Discalced Augustinian preacher Abraham a Sancta Clara. His sermon was written in 1683, before the second siege of Vienna by the troops of the Ottoman Empire, for strengthening the morale and fighting spirit of its audience. Abraham’s opus “Auf / auf ihr Christen!” – “Hurry up, Christians!” quickly became popular in the whole of central Europe.The concept of the enemy is analyzed based on the ten principles of war propaganda, partly modified by the author to stay relevant. On the one hand, the degree of the demonization was remarkable as the Ottoman Turks were interpreted as the apocalyptic archenemy. On the other hand, the sermon contains praise of the discipline and love of justice within the society of the Ottoman Empire. Western Christian Society was recommended to rediscover those merits in order to defeat the highly skilled enemy.One of the most important sources of the preacher were the “Turkish Letters” of diplomat Ogier de Busbecq, who held office in Constantinople and therefore was able to describe the positive and negative aspects of the Ottoman society. His pamphlet „De Re Militari Contra Turcam Instituenda Consilium“ and the “Four Missives of the Turkish Embassy” deal in detail with the structure of society and military strategy in the Ottoman Empire.In current scientific research and opinion Ogier de Busbecq is considered a reliable source.The ten rules of propaganda were derived by Anne Morelli from Lord Arthur Ponsonby’s work “Falsehood in Wartime” from 1928. In the 21st century there is still no lack of actuality in those rules: The persuasive communication, which has the goal to convince the receivers of information to adopt the proclaimed views and beliefs of the party sharing the information. This field of communication has a special place in the political world, as well as in military strategy, which is why the term “Information Warfare” is used. The book of Anne Morelli has the title “The basic principles of war propaganda” in which the author analyses the development of the phenomenon of propaganda from the Great War to the present days.The invention of the letterpress enabled the printing of leaflets and pamphlets for propagandist purposes. The goal of this Master thesis is the analysis of the construction of the concept of the Ottoman Turk as enemy, based on the sermon of the Discalced Augustinian preacher Abraham a Sancta Clara. His sermon was written in 1683, before the second siege of Vienna by the troops of the Ottoman Empire, for strengthening the morale and fighting spirit of its audience. Abraham’s opus “Auf / auf ihr Christen!” – “Hurry up, Christians!” quickly became popular in the whole of central Europe.The concept of the enemy is analyzed based on the ten principles of war propaganda, partly modified by the author to stay relevant. On the one hand, the degree of the demonization was remarkable as the Ottoman Turks were interpreted as the apocalyptic archenemy. On the other hand, the sermon contains praise of the discipline and love of justice within the society of the Ottoman Empire. Western Christian Society was recommended to rediscover those merits in order to defeat the highly skilled enemy.One of the most important sources of the preacher were the “Turkish Letters” of diplomat Ogier de Busbecq, who held office in Constantinople and therefore was able to describe the positive and negative aspects of the Ottoman society. His pamphlet „De Re Militari Contra Turcam Instituenda Consilium“ and the “Four Missives of the Turkish Embassy” deal in detail with the structure of society and military strategy in the Ottoman Empire.In current scientific research and opinion Ogier de Busbecq is considered a reliable source.vorgelegt von Johannes NeuwirthMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassung auf Deutsc

    Ethics in probationary assistance

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    Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit Ethik und Kompetenzen in der Bewährungshilfe.Einleitend werden die wichtigsten Begriffe wie Ethik, angewandte Ethik, Berufsethik und Berufsethos, über die verschiedensten Kompetenzen bis hin zu Kultur und Kulturverständnis, Interkulturalität, Empathie, Emotionen, Motivation sowie Vorurteile und deren Ursachen dargestellt. Dazu werden die Abläufe in der Bewährungshilfe erläutert.Anschließend erfolgt eine Bestandsaufnahme der Kompetenzen sowie der Anforderungen und Herausforderungen sowie die ethische Relevanz und normative Systematik, bevor ethische Reflexion und Berufsethos besprochen werden. Im Rahmen der ethischen Reflexion werden die verschiedenen Dimensionen der Bewährungshilfe unter ethischen Aspekten analysiert und Herausforderungen, aber auch Widersprüchlichkeiten aufgezeigt. Der Anspruch, der insbesondere durch das Leitbild der Bewährungshilfe sowie die ethischen Standards der Sozialen Arbeit in Österreich vorgegeben ist, wird im Kontext der realen Herausforderungen der Praxis reflektiert. Im Handlungsfeld der Bewährungshilfe auftretende moralische Dilemmata und daraus resultierender moralischer Stress sowie sozialethische Konzepte zur Begründung von Zwangssituationen schließen dieses Kapitel ab.Weiters werden Erwerb und Verbesserung der Kompetenzen im Rahmen von Aus und Weiterbildung sowie Supervision, Intervision und Selbsterfahrung im Kontext des Einbringens ethischen Gesichtspunkte dargestellt.Abschließend werden im Resümee die Fragestellungen zusammenfassend beantwortet.This master thesis deals with ethics and competencies in probationary assistance.Initially, it introduces key terms such as ethics, applied ethics, professional ethics, and professional ethos, ranging from various competencies to culture and cultural understanding, interculturality, empathy, emotions, motivation, as well as prejudices and their causes. For this purpose, the processes involved in probationary assistance are explained.This is followed by an inventory of competences, requirements and challenges, as well as ethical relevance and normative systematics, before ethical reflection and professional ethics are discussed.As part of the ethical reflection, the various dimensions of probationary assistance are analyzed from an ethical perspective, highlighting challenges as well as contradictions. The demand, particularly dictated by the guiding principles of probationary assistance and the ethical standards of social work in Austria, is reflected in context of reallife practice challenges. Moral dilemmas arising in the field of probationary assistance, resulting moral stress as well as socioethical concepts for the justification of coercive situations conclude this chapter.Furthermore, the acquisition and improvement of competencies in the context of education and further training as well as supervision, intervision and selfawareness are presented in the context of the introduction of ethical aspects.Finally, the summary addresses the research questions comprehensively.vorgelegt von Katayoun Saedi, BAMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen in Deutsch und Englisc

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