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    The acquisition of digital content on online platforms : a legal analysis

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    Mit der zunehmenden Digitalisierung des Alltags hat der Erwerb digitaler Inhalte auf Online-Plattformen erheblich an Bedeutung gewonnen. Digitale Inhalte – ob Filme, Musik, Videospiele oder Software – werden heute meist nicht mehr auf physischen Datenträgern erworben, sondern als unmittelbare Downloads von Online-Plattformen bezogen. Mit der Verbreitung des Online-Handels und der Nutzung digitaler Inhalte gehen jedoch auf Ebene der Vertragstypologie und des Verbraucherrechts komplexe rechtliche Fragestellungen einher, die einer genauen Betrachtung bedürfen. Die vorliegende Arbeit analysiert den Erwerb von digitalen Inhalten auf Online-Plattformen hinsichtlich der Vertragstypologie und ausgewählter Aspekte des Verbraucherrechts und zeigt die in der Praxis damit verbundenen Probleme auf. Neben einer näheren rechtswissenschaftlichen Befassung mit den rechtlich relevanten Verträgen (Kaufvertrag, Mietvertrag, Lizenzvertrag) wird auch erörtert, inwieweit die engen urheberrechtlichen Verknüpfungen, die sachenrechtliche Einordnung oder die Rechtsakte der EU Einfluss auf die vertragsrechtliche Einordnung haben. Untersucht wird zudem, ob die Bezeichnung als Kauf, wenn diese nicht mit der tatsächlichen Rechteeinräumung und insbesondere mit den Erwartungen einzelner Verbraucher, Eigentum zu erwerben, übereinstimmt, geeignet ist, den Verbraucher in die Irre zu führen, und ob sich allenfalls rechtliche Konsequenzen daraus ableiten lassen. Des Weiteren wird aufgezeigt, welche Leistungsstörungen in der Praxis beim Erwerb von digitalen Inhalten auf Online-Plattformen auftreten können, und die diesbezüglichen Verbraucherschutzrechte werden beleuchtet. Eine besondere Rolle spielt dabei die AGB-Kontrolle, mit der Klauseln zur Veränderung oder Einschränkung des vertraglichen Leistungsversprechens allenfalls für ungültig erklärt werden können und der Vertragsgestaltung somit durch die Judikatur Grenzen gesetzt werden. Aufgrund des großen Themenfeldes beschränkt sich diese Arbeit auf den Erwerb von Filmen und Videospielen/Computerspielen.With the increasing digitalization of everyday life, acquiring digital content on online platforms has gained considerable importance. Nowadays, digital content—whether films, music, video games, or software—is most often no longer obtained on physical media but rather via direct downloads from online platforms. However, the spread of online commerce and the use of digital content give rise to complex legal questions at the levels of contract typology and consumer law, requiring thorough examination.This diploma thesis analyzes the acquisition of digital content on online platforms with regard to contract typology and selected aspects of consumer law, highlighting the practical issues that arise. In addition to an in-depth legal examination of the relevant contract types (purchase contract, rental agreement, license agreement), it also considers the extent to which close links under copyright law, the classification under property law, or EU legal acts influence the contractual categorization. Furthermore, it investigates whether labeling such a transaction as a “purchase”—especially when it does not align with the actual granting of rights or with consumers’ expectations of acquiring ownership—may mislead consumers and potentially give rise to legal consequences.In addition, the diploma thesis outlines the types of performance disruptions that can occur in practice when purchasing and using digital content on online platforms and sheds light on the corresponding consumer protection rights. Particular importance is placed on the control of general terms and conditions (AGB-Kontrolle), through which clauses altering or limiting the contractual performance promise can potentially be declared invalid, thereby imposing legal boundaries on contractual design through case law. Given the broad scope of this subject, the focus of this study is limited to the acquisition of films and video games/computer games.vorgelegt von Alexander PutzDiplomarbeit Universität Graz 202

    A systems perspective on sustainability assessment : exploring consequences of dynamical changes for wood value chains

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    Die Bioökonomie stellt einen potenziellen Weg zur Bewältigung von Nachhaltigkeitsherausforderungen dar indem biobasierte Ressourcen als Grundlage für Produkte und Energieerzeugung dienen. Die Motivation zur Klimawandelvermeidung innerhalb einer Bioökonomie und der Einfluss des Klimawandels auf die Wälder verändern die zukünftige Verwendung von Holz entlang der Wertschöpfungsketten vom Wald bis zum Endprodukt. Veränderte Holznutzungsmuster haben erhebliche Auswirkungen auf alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit - die ökologische, die soziale und die ökonomische - z. B. in Bezug auf Klimawandelvermeidung, soziale Risiken oder die Resilienz von Wertschöpfungsketten. Die Komplexität und Wechselbeziehungen dieser Veränderungen in der Holzwertschöpfungskette erfordern eine ganzheitliche Betrachtung. Ziel dieser Dissertation ist es, den Einfluss der Bioökonomie und des Klimawandels auf die Holzwertschöpfungskette und ihre Auswirkungen auf die ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit aus einer Systemperspektive zu untersuchen. Ein quantitativer systemdynamischer Modellierungsansatz wurde in Kombination mit Szenarioanalyse, sowie Optimierung und Sensitivitäts- und Unsicherheitsanalyse angewandt, um mögliche Zukunftsszenarien zu untersuchen und die Robustheit der Ergebnisse zu testen. Der Modellierungsansatz wurde mit Methoden zur Nachhaltigkeitsbewertung integriert, um die Auswirkungen von Holznutzung zu analysieren. Die Ergebnisse dieser Arbeit verdeutlichen die Bedeutung indirekter Effekte, indem gezeigt wird, wie Veränderungen in einer Holzanwendung aufgrund der Wechselwirkungen der Holzwertschöpfungskette zu Veränderungen in verschiedenen Branchen führen. Es zeigt sich, dass stoffliche Anwendungen und die Kaskadennutzung von Holz für Klimawandelvermeidung vorteilhaft sind und dass das maximale Potenzial für Klimawandelvermeidung, das durch Veränderungen in der Holzwertschöpfungskette erreicht werden kann, begrenzt ist. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zur Verringerung der Umweltauswirkungen von Holzwertschöpfungsketten, z.B. durch Förderung von Ressourceneffizienz oder Verringerung des gesamten Ressourceneinsatzes. Die Ergebnisse weisen auf die Notwendigkeit einer effizienten und regionalen Nutzung von Holzressourcen hin, um die mit der Holzwertschöpfungskette verbundenen sozialen Risiken zu verringern. Allerdings ist eine Verbesserung der Verfügbarkeit von Daten und eine Disaggregation von sozialen Aspekten erforderlich. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse, dass die Resilienz der Holzwertschöpfungskette durch Schadholzereignisse im Wald und durch Entscheidungen der Akteure in der Wertschöpfungskette beeinflusst wird. Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz der Wertschöpfungskette, insbesondere im Hinblick auf den Klimawandel, könnten die potenziellen ökologischen und sozialen Vorteile einer Bioökonomie sicherstellen. In dieser Arbeit wird gezeigt, dass Anwendungen, Industrien oder Nachhaltigkeitsdimensionen nicht separat bewertet werden können, sondern eine Systemperspektive erforderlich ist. Die Integration einer Systemperspektive in die Nachhaltigkeitsbewertung bietet Anhaltspunkte für künftige Forschung, um die Auswirkungen und Kompromisse von Holznutzung auf die ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit aufzuzeigen.The bioeconomy presents a potential pathway for addressing sustainability challenges where bio-based resources serve as a basis for products and energy production. The motivation for climate change mitigation in a bioeconomy and the influence of climate change on forests will alter the use of wood along value chains from the forest to the final product. Altered patterns of wood utilization significantly impact all three sustainability dimensions – environmental, social and economic – e.g., in terms of climate change mitigation, social risks or value chain resilience. The complexity and interrelatedness of these changes in the wood value chain requires a holistic view. The aim of this thesis is to investigate the influence of the bioeconomy and climate change on wood value chains and its implications for environmental, social and economic sustainability from a systems perspective. A quantitative System Dynamics modeling approach was applied in combination with scenario analyses, as well as optimization and sensitivity and uncertainty analyses, to explore possible futures and test the robustness of the findings. The modeling approach was integrated with sustainability assessment methods to analyze the implications of wood use. The results presented in this thesis highlight the importance of indirect effects, demonstrating how changes in one wood application lead to changes in various industries due to the interconnected nature of wood value chains. These results reveal that material applications and cascading use of wood are preferable for climate change mitigation and that the maximum climate change mitigation potential that can be achieved via changes in the wood value chain is limited. This implies the need to take further measures to reduce the environmental impacts of wood value chains by, e.g., promoting resource efficiency or reducing the overall resource input. The findings indicate the need to use wood resources efficiently and regionally to reduce social risks associated with the wood value chain. However, improvements in data availability and the disaggregation of social aspects are required. Moreover, the findings demonstrate that the resilience of the wood value chain is influenced by forest disturbances and the decisions of value chain actors. Taking action to strengthen the value chain resilience, especially under climate change, could secure environmental and social benefits in a bioeconomy. This thesis demonstrates that applications, industries and sustainability dimensions cannot be assessed separately and that a systems perspective is needed. Integrating a systems perspective into sustainability assessment offers guidance for future research and reveals the implications and trade-offs of wood use for environmental, social and economic sustainability.Theresa BoigerDissertation Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Change project for an organization for social services : transformation from fragmented administration to a central service unit

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    Die Fähigkeit, sich an neue Anforderungen anzupassen, sei es durch äußere Umstände, persönliche Ziele oder Umweltveränderungen, zählt seit jeher zu den größten Herausforderungen des Menschen. Was für Individuen gilt, trifft ebenso auf Organisationen zu: Auch sie stehen kontinuierlich vor der Aufgabe, auf interne oder externe Impulse mit entsprechender Anpassung zu reagieren.Veränderungsprozesse benötigen für gewöhnlich viel Zeit, da bestehende Gewohnheiten, Abläufe und Wertvorstellungen Schritt für Schritt angepasst werden müssen, um sich an neue Gegebenheiten anzupassen. Und nach dem erfolgreichen Wandel, erwartet einen erfahrungsgemäß bereits schon die nächste notwendige Veränderung.Diese Arbeit untersucht, wie bei der Hilfswerk Steiermark GmbH als einer Organisation für soziale Dienstleistungen die Transformation der zentralen Verwaltung von einer langjährig etablierten dualen Führungsstruktur hin zu einer serviceorientierten Dienstleistungseinheit gelingen kann. Dabei stehen zwei zentrale Fragen im Fokus: Welche Phasen sind im Verlauf eines solchen Veränderungsprozesses zu erwarten? Und welche Risiken könnten in diesen Phasen auftreten? Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Chancen und Risiken dieses Change Projektes im Verlauf des Prozesses aufzuzeigen und praxisnahe Handlungsempfehlungen für dessen Umsetzung auszuarbeiten.Nach einer Einführung in die theoretischen Grundlagen des Change Managements wird die Arbeit die Veränderungsphasen nach Kotter analysieren und deren Anwendung auf den betrachteten Praxisfall untersuchen. Zudem wird die Methode der Großgruppenintervention beleuchtet, um daraus ein geeignetes Format für eine spezifische Phase des Veränderungsprozesses auszuwählen und dieses für den Praxisfall zu konzipieren.The ability to adapt to new requirements - whether due to external circumstances, personal goals or environmental changes - has always been one of the greatest challenges facing people. What applies to individuals also applies to organizations: They too are continually faced with the task of reacting to internal or external impulses for change.Change processes often take time, as existing habits, processes and values have to be adjusted step by step in order to adapt to new circumstances. And after a successful change, experience shows that the next necessary change already awaits.This thesis examines how Hilfswerk Steiermark GmbH, an organization for social services, can successfully transform its central administration from a long-established dual management structure to a service-oriented service unit. The focus is on two central questions: What phases can be expected in the course of such a change process? And what risks could arise during these phases?The aim of this paper is to highlight the opportunities and risks of this change project in the course of the process and to develop practical recommendations for its imple-mentation.After an introduction to the theoretical foundations of change management, the paper will analyze the phases of change according to Kotter and examine their appli-cation to the practical case under consideration. In addition, various methods of large group intervention will be examined in order to develop and design a suitable approach for a specific phase of the change process.Mag. Tanja StadlerMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    An exploratory data analysis of Sylvia Beach’s Shakespeare and Company : current research, possibilities, and constraints

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    Die vorliegende Arbeit untersucht jene Personengruppe, die in doppelter Funktion als Mitglieder und Autor:innen innerhalb von Sylvia Beachs Shakespeare and Company agierte. Shakespeare and Company war eine im Jahre 1919 gegründete Pariser Leihbibliothek und Buchhandlung. Als zentrales kulturelles Zentrum der Moderne förderte Shakespeare and Company den transnationalen intellektuellen Austausch unter bedeutenden literarischen Figuren wie Ernest Hemingway, James Joyce, Gertrude Stein und André Gide. Trotz seiner historischen Bedeutung bleibt die Rolle der Leihbibliothek bei der Formung modernistischer und avantgardistischer Bewegungen weitgehend unerforscht. Diese Studie schließt diese Forschungslücke durch die Analyse der Ausleihen und intellektuellen Netzwerke, die durch die Bibliothek entstanden.Basierend auf Datensets des Princeton Shakespeare and Company Project verwendet diese Arbeit Explorative Datenanalyse (EDA), um Muster literarischer Ausleihen und geteilter Interessen aufzudecken. Die Analyse integriert Datenvisualisierung, Netzwerktheorie und geographische Kartierungen, um die Beziehungen innerhalb der Personengruppe zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen Cluster thematischer und geographischer Verbindungen, wobei prominente Knotenpunkte wie Hemingway und Joyce als intellektuelle Brücken fungieren. Die ausgeliehenen Werke reichen von klassischen europäischen Texten über zeitgenössische experimentelle Literatur bis hin zu kontroversen Titeln und spiegeln so den Charakter der Literaturbewegungen wider.Die Netzwerkanalyse hebt eine fragmentierte, aber dynamische Gemeinschaft hervor, in der eng verbundene Untergruppen mit breiteren, weniger kohäsiven Clustern koexistieren. Die Aufnahme der Werke der Mitgliedsautor:innen in den Bestand der Bibliothek verdeutlicht ein wechselseitiges System des literarischen Austauschs, das Innovation durch gegenseitigen Einfluss förderte. Die geographische Analyse zeigt zudem die zentrale Rolle des linken Seineufers in Paris als literarisches Zentrum, während die temporären Adressen der Mitglieder Verbindungen zwischen peripheren Orten und Metropolen aufzeigen.Diese Untersuchung positioniert Shakespeare and Company als entscheidendes intellektuelles Netzwerk der modernen Literatur und betont die Rolle der Bibliothek bei der Förderung kreativer Prozesse. Durch den Einsatz von Methoden der Digital Humanities erweitert die Studie das Verständnis der Mechanismen, die literarische Bewegungen prägen, und zeigt, dass diese weniger das Ergebnis isolierter Bemühungen als vielmehr transnationaler und kollaborativer Austauschprozesse sind.This thesis investigates the intersection of authors and members at Sylvia Beach’s Shakespeare and Company, a lending library and bookstore in Paris, established in 1919. As a key cultural hub of early 20th-century Modernism, Shakespeare and Company facilitated transnational intellectual exchange among prominent literary figures, including Ernest Hemingway, James Joyce, Gertrude Stein, and André Gide. Despite its historical importance, the role of the library in shaping Modernist and avant-garde movements remains underexplored. This study addresses this gap by analyzing author-member borrowing habits and the intellectual networks fostered through the library.Using datasets from Princeton’s Shakespeare and Company Project, this thesis employs Exploratory Data Analysis (EDA) to uncover patterns of literary borrowing, shared interests, and intellectual collaborations. The analysis integrates data visualization, network theory, and geospatial mapping to examine relationships and demographics within the library’s community. Results reveal clusters of thematic and geographic connections, with prominent nodes like Hemingway and Joyce acting as intellectual bridges. Borrowed titles span foundational European works, contemporary experimental literature, and controversial texts, reflecting the diverse scope of Modernism.Network analysis highlights a fragmented yet dynamic community, where tightly connected subgroups coexisted with broader, less cohesive clusters. The inclusion of author-members’ works in the collection suggests a reciprocal system of literary exchange. Geospatial analysis further reveals the centrality of the Parisian Left Bank as a literary hub, while author-members’ transient addresses indicate connections between peripheral locations and metropolitan centers.This research positions Shakespeare and Company as a pivotal intellectual network in Modernist literature, emphasizing the library’s role in fostering interconnected creativity. By leveraging digital humanities methods, the study advances understanding of the mechanisms underlying literary movements, demonstrating that such movements emerge not from isolated effort but from collaborative and transnational exchange.Christina Dittmann, B.A.Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Advances in augmented and virtual reality-based neurofeedback

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    Neurofeedback (NF) ermöglicht es Nutzer:innen zu lernen, die eigene Hirnaktivität zu beeinflussen, wobei diese meist visuell rückgemeldet wird. Dabei sind virtuelle und augmentierte Realitäten (VR & AR) sehr vielversprechende Methoden, um solche NF-Trainings immersiver und interessanter zu gestalten als die vergleichsweise wenig ansprechenden, traditionellen 2D Feedbacks. Allerdings können sich diese auch negativ auf die Nutzer:innen auswirken. Cybersickness (CS) ist ein Symptomkomplex aus Übelkeit, Desorientiertheit und okulomotorischen Problemen, der durch VR und AR-Nutzung auftreten kann und betrifft in etwa bis zu 80% aller VR-Nutzer:innen. CS kann sich wiederrum negativ auf die Nutzungserfahrung und NF-Leistung auswirken. AR hingegen ist weniger Übelkeit induzierend als VR und könnte sich positiv auf die NF-Leistung auswirken. AR ist allerdings sehr neu, weswegen es noch wenig Forschung dazu gibt. Im ersten Teil dieser Dissertation wird CS manipuliert, um mögliche negative Effekte auf Elektroenzephalographie (EEG)-basierter NF-Leistung und Nutzererfahrung zu untersuchen. Zusätzlich haben wir ein Placebo aus transkranieller Gleichstromstimulation (tDCS) eingeführt welches suggeriert hat, die CS-Symptome zu verringern und haben auch hier die Effekte auf NF-Leistung und Nutzererfahrung evaluiert. Ergebnisse zeigen, dass CS-induzierende VR-Umgebungen die NF-Leistung nicht beeinträchtigt haben. Jedoch waren Frauen mehr von Übelkeitssymptomen betroffen und zeigten eine schlechtere NF-Leistung als Männer. Darüber hinaus hat das Placebo die CS-Symptome nicht beeinflusst, jedoch die NF-Leistung beeinträchtigt. Der zweite Teil dieser Arbeit fokussiert sich auf die Nutzbarkeit von AR in Bezug auf EEG-basierten NF-Trainings. AR ist bekannt dafür, weniger CS zu generieren, und es wird erwartet, dass es sich positiv auf die NF-Leistung auswirken kann. Wir haben die Nutzererfahrung von 2D- und AR-basiertem NF sowie mögliche EEG-Unterschiede verglichen. AR-Paradigmen werden positiver als 2D-Feedback wahrgenommen bei NF-Trainings, allerdings waren diese Vorteile nicht mit einer besseren NF-Leistung assoziiert bei einer einzigen Trainings-Session. Zusammengefasst bringt uns diese Dissertation einen Schritt weiter in der Evaluierung relevanter Faktoren, um NF-Leistung mittels Nutzung von state-of-the-art Equipments zu verbessern. Unsere Resultate deuten darauf hin, dass manche Nutzer:inenn von adaptierten Trainings profitieren könnten. Hier könnte man z.B. den Trainingssitzungen vorangehende Einheiten einbauen, um die individuelle CS-Neigung zu überprüfen. Auch zeigen sich VR und AR-Umgebungen als sehrnutzerfreundlich, weswegen beide vermehrt bei Telerehabilitation getestet und integriert werden sollten.While performing neurofeedback (NF), users can learn how to self-regulate their own brain activity by receiving real-time feedback on it, whereby visual feedback is most commonly used. Virtual and augmented reality (VR & AR) are modern and promising tools to visualize brain activity in a more immersive and engaging way as opposed to traditional 2D feedback. However, VR can have adverse effects. Cybersickness (CS) is reported in up to 80% of all VR-users, which can negatively affect the user experience and possibly also NF performance. On the contrary, AR is less nausea-inducing and could have positive effects on NF performance due to its interesting and immersive character. However, this emerging technology is still rather new in research and literature is sparse. The first part of this thesis aims to investigate possible adverse effects of VR experience on electroencephalography (EEG)-based NF performance. We tested the effects of manipulating CS-inducing factors on EEG-NF performance and user experience. Further, we applied a placebo transcranial direct current stimulation (tDCS), which suggested a reduction of CS symptoms to the participants and equally investigated its effects on user experience and EEG-NF performance. The results showed that CS-inducing VR environments did not impair overall NF performance but led to tendentially higher CS. Additionally, women were more affected by sickness symptoms and showed worse NF performance than men. Moreover, the placebo treatment did not influence CS symptoms but hampered the NF performance. The second part of this thesis focuses on the usability of AR in EEG-NF trainings, since AR is known to result in less nausea symptoms and is suggested to positively influence NF training performance. We compared the user experience of participants receiving either 2D or AR feedback and also compared EEG training outcomes. AR feedback is perceived as more positive than 2D feedback during EEG-NF, however, those advantages are not associated with NF performance in a one session training. Overall, our studies take us one step further in evaluating relevant factors to improve user experience in VR and AR-based NF by using state-of-the art technology. Our findings indicate that for some user groups it could be reasonable to adapt trainings sessions. Therefore, pre-training sessions could be introduced to determine individual proneness to CS. Further, since VR and AR designs are easily viable, they should be tested and integrated in telerehabilitation approaches.Lisa M. Berger, BSc MScDissertation Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Unsichtbarkeit Sichtbarkeit Dolmetscher dolmetschern Dolmetscherinnen

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    Internationale Veranstaltungen und Konferenzen: Hier spielen Konferenzdolmetscher*innen eine zentrale Rolle, um Vorträge für alle Zuhörenden verständlich zu machen und dadurch Kommunikation zu ermöglichen. Mittlerweile ist eine Verdolmetschung durch diverse RSI-Plattformen von überall aus mittels eines Knopfdrucks möglich und die Dolmetscher*innen werden dabei auf das Wesentliche reduziert: die Stimme. In dieser Masterarbeit werden die Herausforderungen, welche RSI mit sich bringt in Bezug auf die (Un)Sichtbarkeit betrachtet, und erforscht, welche Auswirkungen dies auf die Arbeitssituation der Dolmetscher*innen hat. Es wird den Fragen nachgegangen, wodurch (Un)Sichtbarkeit beim RSI beeinflusst wird, wie diese von den Dolmetscher*innen selbst empfunden wird, welche Dimensionen von (Un)Sichtbarkeit es gibt, und welche Rahmenbedingungen darauf einen Einfluss haben. Es wird davon ausgegangen, dass Dolmetschende noch unsichtbarer werden und sich als unsichtbarer wahrnehmen, als beim Simultandolmetschen vor Ort und dass dies neue Herausforderungen mit sich bringt. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurden im Rahmen dieser Masterarbeit fünf leitfadengestützte Interviews mit Konferenzdolmetscher*innen aus dem deutschsprachigen Raum geführt. Das Datenmaterial wurde im Anschluss mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2015) analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass (Un)Sichtbarkeit beim RSI nicht nur ein facettenreiches, sondern auch ein sehr individuelles Thema ist. Einen Einfluss auf die (Un)Sichtbarkeit haben unter anderem die Rahmenbedingungen, Technologie wie KI, Wertschätzung, Kundenbeziehungen und die berufliche Selbstwahrnehmung. Vor allem Kundenbeziehungen und Wertschätzung haben sich als wichtige Faktoren für die Sichtbarkeit der Dolmetscher*innen herausgestellt. Die Studie kam außerdem zu dem Ergebnis, dass sich die Befragten größtenteils als Expertinnen gesehen fühlen.Conference interpreters play a fundamental role at international conferences in making presentations accessible and enabling communication for all participants. Now that interpretations can be accessed via remote simultaneous interpreting platforms (RSI) from anywhere as easily as by pressing a button, interpreters are reduced to their essential function: their voices, while they remain hidden behind the screen. This master’s thesis aims to investigate the challenges of RSI associated with (in)visibility and explores its impact on the working conditions of interpreters. It seeks to examine how (in)visibility is influenced in the field of RSI, how it is perceived by interpreters, which dimensions of (in)visibility exist and which factors have an impact on this. It is assumed that interpreters become even more invisible and perceive themselves as even less visible as they do when interpreting on-site and that this creates new challenges. To answer the research questions, five semi-structured interviews with conference interpreters in Germany and Austria were conducted as part of this master’s thesis. The data were subsequently analyzed using qualitative content analysis methodologies established by Mayring (2015). The findings show that (in)visibility is not only multifaceted, but also a highly individual topic. Some factors influencing (in)visibility include technology such as AI, recognition, client relationships, and professional self-perception. Client relationships and recognition have proven to be key factors for the visibility of interpreters. The findings also show that the participants mostly feel perceived as experts.vorgelegt von Alla Pliem, BAMasterarbeit Universität Graz 202

    Posture, design, development : valuable support for children and young people

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    Dr. Christina PoulisisMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und EnglischArbeit nachträglich gesperr

    Children and gender gaps in working time: A study of Denmark, the United Kingdom and Austria

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    Diese Arbeit untersucht geschlechtsspezifische Unterschiede in der Arbeitszeit. Es wird analysiert, wie individuelle Faktoren wie Bildung und Beruf sowie länderspezifische Merkmale wie Familienpolitik und gesellschaftliche Geschlechternormen die Arbeitszeit von Frauen beeinflussen. Der Fokus liegt dabei auf den Auswirkungen von Elternschaft auf Frauen in Dänemark, dem Vereinigten Königreich und Österreich. Die Ergebnisse zeigen, dass Mütter in allen drei Ländern ihre Arbeitszeit nach der Geburt eines Kindes stärker reduzieren als Väter. Das Ausmaß dieser Reduktion variiert jedoch: In Dänemark sind die Auswirkungen am geringsten, während Mütter in Österreich ihre Arbeitszeit besonders deutlich verringern. Das Vereinigte Königreich liegt dazwischen. Diese Unterschiede lassen sich durch die Verfügbarkeit von Kinderbetreuung und gesellschaftliche Erwartungen an Geschlechterrollen erklären. Die Einflussfaktoren auf die Arbeitszeit von Frauen werden mithilfe von Literaturrecherche, deskriptive Statistiken und multiple Regressionsanalysen untersucht. Dazu werden Daten des European Working Condition Telephone Survey (EWCTS) 2021 und der OECD verwendet.This thesis focuses on gender gaps in working time. It examines the impact of individual characteristics, such as education and occupation, and country-level characteristics, such as family policies and gender norms, on women's working time. The primary focus of this study is to examine the impact of motherhood on women in Denmark, the United Kingdom, and Austria. The results show that mothers in all three countries are more likely than fathers to reduce their working hours or switch to part-time work after the birth of a child. While this is the case in all three countries, the extent to which working hours are reduced varies between countries. In Denmark, women’s working hours are the least affected, while in Austria, many mothers reduce their working hours significantly. The United Kingdom is somewhere in between. The availability of childcare and social expectations about gender roles can explain these differences. This study uses a mixed methods approach combining literature review, descriptive statistics, and multiple regression analysis to examine the role of individual and country-level characteristics in shaping women's working time. Data from the European Working Condition Telephone Survey (EWCTS) 2021 and the OECD serve as the empirical base.Author*: Luzia Maria AmonMasterarbeit Universität Graz 202

    The fascinating elements in surfing : a qualitative interview study with active surfers

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    Diese Arbeit untersucht Faktoren, die dazu führen, dass sich Personen im Alter von 20 bis 30 Jahren auf Teneriffa trotz der inhärenten Komplexität des Surfens, Windsurfens und Kitesurfens langfristig und intensiv dem Surf-Sport widmen. Sie beleuchtet zudem, wie diese Faktoren die Verflechtung von Surf-Sportarten auf kultureller, ökologischer und persönlicher Ebene widerspiegeln. Die Studie folgt einem explorativen Design, das auf einem qualitativen Forschungsdesign basiert. Durch semi-strukturierte Interviews mit aktiven Surfer*innen auf Teneriffa werden mithilfe narrativer Fragen detaillierte Einblicke in die Motivationen und Erfahrungen der Teilnehmenden gewonnen. Ein induktiver Kategorisierungsprozess dient der Identifikation der Faktoren, die das Engagement in Surf-Sportarten prägen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Faszination für Surf-Sportarten aus einer einzigartigen Kombination persönlicher Erlebnisse, sensorischer Wahrnehmungen und sozialer Aspekte entsteht. Zentrale Faktoren sind das Erleben von „Flow“, das Gefühl von Freiheit auf dem Wasser, die Verbindung zur Natur, meditative Qualitäten, gemeinschaftliche Strukturen sowie die physische und technische Herausforderung, die diese Sportarten bieten. Darüber hinaus verdeutlichen die Ergebnisse, dass das Engagement für Surf-Sportarten durch ein komplexes Zusammenspiel kultureller, ökologischer und persönlicher Einflüsse geprägt ist. Diese Verflechtung zeigt sich in der starken Identifikation der Surfer*innen mit ihrem Sport, in der Surf-Kultur und in der Abhängigkeit von natürlichen Umweltbedingungen. Insgesamt trägt die Studie zu einem tieferen Verständnis der anhaltenden Faszination für Surf-Sportarten bei und positioniert sie als mehr als nur Freizeitaktivitäten – sie stellen einen Lebensstil dar, der Chancen für persönliche Weiterentwicklung, Naturverbundenheit und soziale Integration in einer zunehmend digitalisierten Welt bietet.This thesis investigates factors that drive individuals aged 20 to 30 in Tenerife to develop a strong and sustained commitment to surf sports (surfing, windsurfing, and kitesurfing), despite the inherent complexity of these sports. It also explores how these factors reflect the interconnectedness of surf sports on cultural, environmental, and personal levels. The study employs an exploratory approach within a qualitative research design. Through semi-structured interviews with active surfers in Tenerife, detailed insights into the motivations and experiences of participants are gathered using narrative questions. An inductive categorization process is used to identify the factors shaping commitment to surf sports. The results show that the fascination with surf sports stems from a unique combination of personal experiences, sensory perceptions, and social aspects. Key factors include the experience of "flow," the sense of freedom on the water, connection to nature, meditative qualities, community structures, and the physical and technical challenges these sports offer. Moreover, the findings highlight that commitment to surf sports is influenced by a complex interplay of cultural, ecological, and personal factors. This interconnectedness is evident in the strong identification surfers have with their sport, surf culture, and dependence on natural environmental conditions. Overall, the study contributes to a deeper understanding of the enduring appeal of surf sports, positioning them as more than just recreational activities – they represent a lifestyle that offers opportunities for personal development, nature connection, and social integration in an increasingly digitalized world.Gideon EderMasterarbeit Universität Graz 202

    Executive functions as predictors of computational thinking in 13- to 15-year-olds

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    Computational Thinking (CT) ist eine zentrale Problemlösefähigkeit des 21. Jahrhunderts und zunehmend Teil globaler Lehrpläne. CT umfasst informatische Problemlösestrategien wie Abstraktion, Algorithmen, Dekomposition und Debugging, die über die Informatik hinaus anwendbar sind. Gleichzeitig spielen exekutive Funktionen (EFs) wie das Arbeitsgedächtnis, Inhibition und kognitive Flexibilität eine wichtige Rolle beim Problemlösen. Die vorliegende Studie untersucht, welche EFs individuelle Unterschiede in der CT-Leistung von 13- bis 15-Jährigen vorhersagen können. In einem querschnittlich-korrelativen Studiendesign wurde die CT-Leistung von N = 96 Jugendlichen aus Hamburg mit dem Computational Thinking Test (CTt) und neun Bebras-Items erhoben. EFs wurden mit Aufgaben für das Arbeitsgedächtnis (Digit Span, Corsi-Block, Nback), Inhibition (Stroop-Aufgabe) und kognitiver Flexibilität (Dimensional Change Card Sort) erfasst. Mittels multipler hierarchischer Regressionenen wurde die inkrementelle Varianzaufklärung der EFs im CTt- und Bebras-Kriterium unter Kontrolle von Geschlecht, Alter und Programmiererfahrung untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass Arbeitsgedächtnis-Updating (Nback) ein signifikanter Prädiktor für die CTt-Leistung war (β = .363, p = .008), während andere EFs keine signifikante Varianzaufklärung zeigten. Programmiererfahrung war der stärkste Prädiktor (β = .421, p = .004). Im Bebras-Kriterium zeigte sich ein unerwarteter Geschlechtereffekt zugunsten der Mädchen (β = .496, p < .01), jedoch ohne signifikante EF-Varianzaufklärung. Die Ergebnisse betonen die Bedeutung von Arbeitsgedächtnis-Updating für CT und legen nahe, dass zukünftige Forschung weitere kognitive Einflussfaktoren und methodische Verbesserungen der CT-Messung berücksichtigen sollte. Alternative, möglicherweise für CT relevante kognitive Fähigkeiten, werden diskutiert.Computational Thinking (CT) is a key problem-solving skill of the 21st century and increasingly part of global curricula. It encompasses computational problem-solving strategies such as abstraction, algorithms, decomposition and debugging, which are applicable beyond computer science. At the same time, executive functions (EFs) such as working memory, inhibition and cognitive flexibility play an important role in problem solving. The present study investigates which EFs can predict individual differences in the CT performance of 13- to 15-year-old adolescents. Using a cross-sectional correlational study design, the CT performance of N = 96 adolescents from Hamburg was assessed with the Computational Thinking Test (CTt) and nine Bebras items. EFs were assessed with tasks for working memory (Digit Span, Corsi-Block, Nback), inhibition (Stroop task) and cognitive flexibility (Dimensional Change Card Sort). Multiple hierarchical regression examined the incremental variance explained by the EFs in the CTt and Bebras criteria, controlling for gender, age and programming experience. The results showed that working memory updating (Nback) was a significant predictor of CTt performance (β = .363, p = .008), while other EFs did not show significant effects. Programming experience was the strongest predictor (β = .421, p = .004) of CTt performance. The Bebras criterion showed an unexpected gender effect favoring girls (β = .496, p < .01), but without significant EF predictors. The results highlight the importance of working memory updating for CT and suggest that future research should explore further cognitive determinants and methodological improvements of CT measurement. Other cognitive abilities potentially relevant to CT are discussed.vorgelegt von Johann Arvid SimonMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

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