University of Graz

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    Personal goals - how to find and achieve individual goals

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    In dieser Masterarbeit werden zwei Ziele verfolgt. Das erste Ziel ist es, mit wissen- schaftlichen Methoden den Umgang von Menschen mit Zielen zu erforschen. Dabei geht es darum festzustellen, welche Art von Zielen sie verfolgen, welche Motive Menschen dazu bewegen, bestimmte persönlichen Ziele zu verfolgen, was die Gründe sein können, warum sie manche Ziele nicht erreichen und wie sie mit diesem Umstand umgehen. Darüber hinaus wurde untersucht, ob Menschen klar formulierte Lebensziele haben, welche Bedeutung Ziele für die Lebenszufriedenheit und die Erfüllung ihrer Lebensaufgabe haben und ob klar formulierte Ziele Menschen beim Leben ihres Lebenssinns unterstützen können. Es zeigte sich, obwohl es für die Lebensbalance vorteilhaft wäre, dass Lebensziele oder der subjektive Sinn des Lebens häufig nicht im Fokus der Menschen stehen und bei Entscheidungen in den Gewohnheitswirklichkeiten wenig Berücksichtigung finden.Zur Erforschung der einzelnen Fragestelllungen wurde ein qualitatives Forschungsdesign gewählt. Das erforderliche Datenmaterial wurde mit Hilfe teilnarrativer Interviews von Expertinnen und Experten gesammelt. Um aus den Daten, in Form von Transkrip- ten, die relevanten Informationen zu extrahieren, wurde zur Datenanalyse MAXQDA verwendet.Das zweite Ziel dieser Arbeit ist es, einen Zielfindungs- und Planungsprozess vorzustellen, der einerseits auf bekannte Methoden aus der Persönlichkeitsentwicklung und Beratung sowie auf Erkenntnisse aus verschiedenen Disziplinen wie Psychologie, Psychotherapie, Beratung, Mentaltraining und Betriebswirtschaft zurückgreift und ande- rerseits um verbindende Elemente erweitert wurde, um ein Gesamtkonzept zur Zielfindung und Zielerreichung zur Verfügung stellen zu können. Dabei ist anzumerken, dass es sich dabei nicht um einen Prozess handelt, der den Anspruch hat, alle Variablen- komplexe und Persönlichkeitsmerkmale abzudecken, sondern eine Anregung und Inspiration für Beratung oder eigene Zielarbeit darstellen soll.This master’s thesis pursues two objectives. The first one is to use scientific meth-ods to investigate how people approach personal goals: What kinds of goals do in-dividuals pursue? What motivations make them strive for certain goals? What are the reasons for not achieving them, and how do individuals deal with such circum-stances? In addition, the thesis examines whether people have clearly formulated life goals. What role do goals play in general life satisfaction and the fulfillment of one’s purposes in life, and whether clearly formulated goals can support people in achieving their life purpose. A qualitative research design was chosen to investigate the individual questions. The data material was collected using semi-narrative interviews with experts. The transcript was then analyzed with MAXQDA. Despite its beneficial effect on life bal-ance, the results of the investigation showed that the concept of life goals or the subjective meaning of life are not prioritized. In fact, they are given little considera-tion in everyday decision making.The second aim of this paper is to present a goal setting and goal-planning process that draws on well-known methods from personality development and counseling, as well as on findings from various disciplines such as psychology, psychotherapy, counseling, mental training and business management. This has been expanded to include connecting elements in order to provide an overall concept for goal setting and goal achievement. It should be noted that this is not a process that claims to cover all variable complexes and personality traits but is intended as a stimulus and inspiration for counseling or personal goal development.Ing. Mag. Wolfgang HeiderMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    “How could paint on canvas be blurry?” : levels of meaning of blurring in the works of Gerhard Richter

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    Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der bedeutenden Rolle der Unschärfe im Oeuvre von Gerhard Richter. Gerhard Richter zählt zu den einflussreichsten deutschen Künstlern der Nachkriegszeit, dessen umfangreiches Oeuvre sich über mehr als sechs Jahrzehnte hinweg erstreckt, wobei die Unschärfe einen roten Faden darstellt. Richter bewegt sich in seinen Arbeiten im Spannungsverhältnis zwischen Fotografie und Malerei, Rezeption und Erinnerung.Anhand der analysierten Werke Gerhard Richters zeigt sich, wie die Unschärfe deren Rezeption abänderte und die Unterschiede zwischen Fotografie und Malerei vom Künstler aufgebrochen werden.This master’s thesis is dedicated to the important role of blurring in the oeuvre of Gerhard Richter. Gerhard Richter is one of the most influential German artists of the post-war period, whose extensive oeuvre spans more than six decades, with blur as a central theme. Richter operates in the tense relationship between photography and painting, reception and memory.With the help of blurring, Gerhard Richter profoundly expands the meaning of his paintings. The works analyzed by Gerhard Richter show how blurring changed their reception and how the artist breaks up the differences between photography and painting.vorgelegt von Laura Theresa ChristandlMasterarbeit Universität Graz 202

    Detecting price anomalies indicative of antitrust violations with unsupervised machine learning

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    Von Resale Price Maintenance, auch bekannt als Preisbindung zweiter Hand, spricht man, wenn ein Hersteller einem Händler vorgibt, zu welchem Preis dieser die Produkte des Herstellers verkaufen darf. Da dies den Wettbewerb einschränkt und letztlich zulasten der Verbraucher geht, ist Resale Price Maintenance in der EU verboten. Jedoch ist es schwierig, Beweise dafür zu sammeln, da solche Absprachen meist informell getroffen werden. Kartellbehörden sind daher oft auf Whistleblower angewiesen. Durch die Popularität von E-Commerce und Fortschritte im Machine Learning eröffnen sich jedoch neue Möglichkeiten zur Beweiserhebung. Basierend auf der Annahme, dass Resale Price Maintenance in Preisdaten erkennbar ist, untersucht diese Arbeit, wie unsupervised Machine Learning eingesetzt werden kann, um die Erkennung von Resale Price Maintenance zu automatisieren. Hierzu wurde ein Verfahren entwickelt, das auf systematisch gesammelte Produktpreisdaten von einer Preisvergleichswebsite angewendet wurde. Um die relevanten Eigenschaften der Preise zu quantifizieren, wurden fünf Kennzahlen entwickelt, die die Grundlage des Verfahrens bilden. Da die Wirksamkeit des Verfahrens stark von den gewählten Machine-Learning-Algorithmen abhängt, wurden in einer zusätzlichen Analyse sechs Clustering- und Anomalieerkennungsalgorithmen im Zusammenhang mit dem Verfahren evaluiert. Während die Anomalieerkennungsalgorithmen verdächtige von unverdächtigen Produkten nicht zuverlässig unterscheiden konnten, waren zwei Clustering-Algorithmen – hierarchisches Clustering und DBSCAN – erfolgreich in der Lage, verdächtige Preismuster zu identifizieren. Wenn Kartellbehörden über ein objektives Instrument zur automatischen Erkennung von Resale Price Maintenance verfügen würden, könnten potenzielle Rechtsverletzer abgeschreckt werden, was letztlich zu faireren Märkten führen würde.Resale price maintenance is the practice of a manufacturer restricting the ability of a retailer to freely set the price of the manufacturer's products. As this practice undermines competition and reduces consumer welfare, it is illegal in the EU. However, evidence of resale price maintenance is difficult to gather since these agreements are usually made through informal channels. As a result, antitrust authorities often rely on whistleblowers to provide evidence. With the rise of e-commerce and advances in machine learning, new ways of gathering evidence have become possible. Based on the assumption that resale price maintenance is detectable in price data, this thesis explores how unsupervised machine learning can be used to automate the detection of resale price maintenance. A method was developed and applied to product price data systematically scraped from a price comparison website. To quantify the relevant characteristics of the prices, five metrics were developed, forming the basis of the proposed method. As the effectiveness of the method is highly dependent on the chosen machine learning algorithms, an additional analysis was conducted, evaluating six clustering and anomaly detection algorithms in the context of the proposed method. While the anomaly detection algorithms were not able to accurately distinguish between suspicious and unsuspicious products, two clustering algorithms, hierarchical clustering and DBSCAN, successfully identified suspicious pricing patterns. By providing antitrust authorities with an objective tool to automatically detect resale price maintenance, bad actors could be deterred from engaging in it, ultimately contributing to fairer markets.Valentin Forster, BScMasterarbeit Universität Graz 202

    The setting aside of arbitral awards pursuant to § 611 (2) (6) ZPO and remission of the dispute to the arbitral tribunal

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    Die Schiedsgerichtsbarkeit wird insbesondere im internationalen Wirtschaftsverkehr als flexible Alternative zur staatlichen Gerichtsbarkeit geschätzt. Allerdings bedarf auch dieses stark parteibestimmte Verfahren einer angemessenen Kontrolle, um die Einhaltung grundlegender rechtsstaatlicher Prinzipien zu gewährleisten. Ein wesentlicher Aspekt dieser Kontrolle ist die Möglichkeit, Schiedssprüche unter bestimmten Voraussetzungen bei staatlichen Gerichten anzufechten. Nach Aufhebung eines Schiedsspruchs bedarf es der erneuten Entscheidung des zugrundeliegenden Rechtsstreits. Es stellt sich die Frage, ob und unter welchen Umständen ein Rechtsstreit nach der Aufhebung eines Schiedsspruches an das Schiedsgericht zurückverwiesen werden kann. Mit der erneuten Entscheidung des zurückverwiesenen Rechtsstreits werden weitere Fragen aufgeworfen, so etwa die der Besetzung und der Unparteilichkeit des Schiedsgerichts sowie seiner Bindung an die Aufhebungsentscheidung. Ziel der Arbeit ist es, die bestehenden Regelungen der ZPO zur Aufhebung von Schiedssprüchen und die Zurückverweisung des Rechtsstreits an das Schiedsgericht infolge Schiedsspruchaufhebung zu untersuchen. Überdies wird eine rechtsvergleichende Untersuchung der deutschen und der schweizerischen Rechtslage zur Frage der Zurückverweisung unternommen, sowie die Zurückverweisung nach dem UNCITRAL Modellgesetz über die Internationale Handelsschiedsgerichtsbarkeit untersucht.As regards the settlement of international commercial disputes, arbitration is appreciated as a flexible alternative to state court litigation. However, arbitration proceedings, largely determined by the parties of the respective arbitration, call for adequate control in order to ensure compliance with the fundamental principles of the rule of law. A key aspect of this control is the possibility of reuesting the setting aside of arbitral awards before state courts under certain conditions. After an arbitral award is set aside the underlying legal dispute must be decided again. The question arises whether and under what circumstances a legal dispute can be referred back to the same arbitral tribunal. As regards the new decision making process of the arbitral tribunal after the annulment of the first arbitral award, further questions arise. These concern the composition of the arbitral tribunal as well as the arbitrator's impartiality and whether and to what extent they are bound by the annulment decision. This thesis aims at examining the existing provisions of the ZPO which cover the annulment of arbitral awards and the remission of the dispute to the arbitral tribunal. Furthermore, comparative law research is conducted, examining the German and Swiss as well as the UNCITRAL Model Law on International Commercial Arbitration provisions on the question of remission of the dispute to the arbitral tribunal after the arbitral award is set aside.von Tanit Maria KoppDiplomarbeit Universität Graz 202

    Comparison of different sperm preparation techniques for IVF therapy in teratozoospermic ejaculates : Contrasting the conventional density gradient with variants of ZyMot sperm preparation device

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    Fragestellung: Für die Reproduktionsmedizin ist der Spermienpräparationstechnik, vor allem in Bezug auf die IVF, eine hohe Bedeutung beizumessen. Deshalb beschäftigt sich diese Arbeit mit der Gegenüberstellung des konventionellen Dichtegradienten und der ZyMot-Überschwimmkammer. Hierbei kommt die Frage auf, ob die Aufbereitung mithilfe des Kammersystems, durch den, auf der Anleitung hinzugefügten, Waschschritt, Unterschiede in der Effizienz der Samenpräparation hervorbringt und ob eine Nutzungsempfehlung herausgearbeitet werden kann.Material und Methoden: Im MVZ Kinderwunschzentrum Langenhagen wurde im Zeitraum von August 2024 bis November 2024 bei zehn IVF-Paaren, bei denen die Männer ein teratozoospermes Spermiogramm aufwiesen, Spermiogrammdaten akquiriert und diese sowohl mit dem Dichtegradienten, wie auch mit der ZyMot-Kammer mit und ohne Waschschritt aufbereitet und verblindet verglichen. Als Untersuchungsparameter wurden das Spermiogramm, die Spermienmorphologie und der DNA-Fragmentationsindex mittels Halo-Assay verwendet. Die gewonnen Ooyzten wurden mit den Spermatozoen inseminiert, die durch die ZyMot-Kammer und dem nachfolgenden Zentrifugationsschritt präpariert wurden. Zum Vergleich der Befruchtungs- und Schwangerschaftsraten zwischen der ZyMot- und Dichtegradientenpopulation wurden Daten aus 2023 erhoben.Resultate: Die ZyMot-Varianten zeigen eine signifikant geringere Konzentration, aber eine signifikant höhere progressive Motilität, wie einen höheren Anteil mor-phologisch physiologischer Spermatozoen und DFI nach Präparation im Vergleich zum Dichtegradienten. Die unterschiedlichen Zymot-Techniken weichen in diesen Parametern nicht signifikant voneinander ab. Die Befruchtungsrate in der Versuchspopulation stellt sich als signifikant höher hinaus. Bei der Schwangerschaftsrate ergeben sich keine signifikanten Unterschiede.Schlussfolgerung: Den Ergebnissen nach ist die Verwendung der ZyMot-Überschwimmkammer empfehlenswert, aber aufgrund der geringen Stichprobe sollten, für eine gute statistische Aussagekraft, weitere Studien durchgeführt werden.Research question: The sperm preparation technique is of great importance for reproductive medicine, especially with regard to in vitro fertilization. Therefore, this thesis deals with the comparison of the conventional density gradient and the ZyMot chamber. This raises the question of whether preparation using this chamber system, with the washing step added to the instructions, results in differences in the efficiency of semen preparation and whether a recommendation for application can be deduced.Material and methods: At the MVZ Kinderwunschzentrum Langenhagen, spermiogram data was acquired from August 2024 to November 2024 from ten in vitro fertilization couples in which the men had a teratozoospermic spermiogram. These were then processed and compared in a blinded manner with a conventional density gradient as well as with the ZyMot chamber with and without a washing step. The spermiogram, sperm morphology and DNA fragmentation index by halo assay were used as study parameters. The oocytes obtained were inseminated with the spermatozoa prepared by the ZyMot chamber and the subsequent centrifugation step. Data from 2023 were collected to compare the fertilization rates and the pregnancy rates between ZyMot device and density gradient populations.Results: The ZyMot variants showed a statistically significantly lower concentration but a significantly higher progressive motility, characterized by a significantly higher proportion of morphologically physiological spermatozoa and DFI after dissection compared to the density gradient. The different zymot techniques did not differ statistically significantly in these parameters. The fertilization rate in the test population turned out to be significantly higher. There were no significant differences in the pregnancy rate.Conclusion: According to the results, the use of the ZyMot device is recommended, but due to the small sample size, further studies should be carried out to ob-tain sufficient statistical significance.Christin SchulteMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen in Deutsch und Englisc

    Childhood in Graz between the end of the war and the Spanish flu of 1918/19. A micro-historical look at the former Anna Children's Hospital

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    Diese Masterarbeit untersucht mikrohistorisch die Kindheit in Graz zwischen dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Spanischen Grippe 1918/19. Im Zentrum stehen das ehemalige Anna-Kinderspital, die prekären Lebensbedingungen nach dem Krieg und die Auswirkungen der „Herbstwelle“ der Spanischen Grippe. Ziel ist es, lokale Ereignisse in den globalen Kontext dieser Zeit einzubetten und durch die Analyse der Krankenakten des Anna-Kinderspitals neue Erkenntnisse zu gewinnen. Kernfragen umfassen die Lebensbedingungen in Graz nach dem Krieg, die mediale Repräsentation der Spanischen Grippe und die medizinische Versorgung der im Anna-Kinderspital stationär aufgenommenen Kinder. Vorrangig wird die Methode der Mikrogeschichte angewandt, ergänzt durch Oral-History und eine abschließende Diskursanalyse. Durch die mikrohistorische Analyse wird zum einen aufgezeigt, wie stark die allgemeinen Krisenbedingungen auf lokaler Ebene in Graz spürbar waren und zum anderen offenbaren die detailreichen Analysen der Aufnahmebücher und Anamnesebögen der stationär aufgenommenen Kinder, dass sich zu dem gewählten Zeitraum die Spanische Grippe zu einer speziellen Herausforderung entwickelte, eingebettet als Teil der größeren sozialen und gesundheitlichen Krise. Die Untersuchung der Aufnahmedaten liefert zudem ein detailliertes Bild von Erkrankungen, Behandlungsmethoden und sozialen Verhältnissen dieser Zeit. Indem globale Erkenntnisse zur Spanischen Grippe mit lokalen Perspektiven verknüpft werden, leistet die Arbeit einen Beitrag zur historischen Kindheitsforschung und zur Geschichte des Gesundheitswesens in Graz.This master`s thesis takes a micro-historical look at childhood in Graz between the end of World War I and the Spanish flu of 1918/19. The focus is on the former Anna Children's Hospital, the precarious living conditions after the war, and the effects of the “autumn wave” of the Spanish flu. The aim is to embed local incidents into the global context of this time and to gain knowledge by analyzing the medical records of the Anna Children's Hospital. The key questions address the living conditions in Graz after the war, the media representation of the Spanish flu, and medical care for hospitalized children. A micro-historical approach is the main research method, supplemented by discourse analysis and oral history. On the one hand, the micro-historical view shows how strongly the general crisis conditions were felt at a local level in Graz and, on the other hand, the detailed analysis of the admission books and medical history forms of hospitalized children show that the Spanish flu developed into a special challenge at the selected time, embedded as part of the larger social and health crisis. Studying the record data also provides a detailed picture of diseases, treatment methods, and social conditions at the time. By linking global findings on the Spanish flu with local perspectives, the master's thesis contributes to historical childhood research and the history of healthcare in Graz.Claudia MühlbacherMasterarbeit Universität Graz 20251 Zusammenfassung auf Deutsc

    Motivated mais pas motivé·e ? : exploring dynamics in Austrian students' L2 motivational self systems related to English and French

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    Die hohe Relevanz von Motivation für den Zweitspracherwerb spiegelt sich in einer großen und stetig wachsenden Anzahl an einschlägigen wissenschaftlichen Publikationen wider, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten überwiegend auf Dörnyeis (2009) Modell des L2 Motivational Self System (L2MSS) zurückgegriffen haben. Trotz beachtlicher Fortschritte im Bereich der Zweitsprachenmotivationsforschung vernachlässigen zahlreiche Studien dabei andere Sprachen als Englisch sowie die Rolle von Zweitsprachlernerfahrungen für die Zweitsprachenmotivation. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, diese Lücke zu schließen, indem Unterschiede in der Motivation österreichischer AHS-Oberstufenschüler:innen beim Erlernen von Englisch und Französisch mithilfe eines Mixed-Methods-Ansatzes untersucht werden. Daten von 134 Proband:innen wurden dazu quantitativen und qualitativen Analysen unterzogen, um so (i) Unterschiede in verschiedenen L2MSS-Subkomponenten, (ii) deren Zusammenhang mit Kriteriumsvariablen, (iii) den Effekt der angenommenen Moderatorvariablen Alter zu Erwerbsbeginn und soziales Geschlecht sowie (iv) besonders positiv wahrgenommene Sprachlernerfahrungen näher zu beleuchten. Die Ergebnisse legen eine sprachspezifische Sicht auf Zweitsprachenmotivation nahe. So unterschieden sich die meisten L2MSS-Komponenten (Ideal L2 Self, Ought-to L2 Self und vier von fünf Zweitsprachlernerfahrungs-Kontexten) signifikant in ihren Werten für Englisch und Französisch und zeigten auch teilweise Unterschiede hinsichtlich ihrer Korrelationen mit Ergebnisvariablen, wobei jedoch für keine der beiden Sprachen ein absoluter Motivationsvorteil festgestellt werden konnte. Die angenommenen Moderatoren zeigten in den meisten L2MSS-Domänen beider Sprachen keine signifikanten Effekte. Die qualitativen Ergebnisse heben bestimmte Best-Practice-Prinzipien für motivierende Lernerfahrungen hervor und zeigen Möglichkeiten einer theoretischen Ergänzung eines Engagement-basierten Zugangs zur L2MSS-Komponente Zweitsprachlernerfahrung auf.The great relevance of motivation for SLA is reflected in a large and ever-growing body of research, much of which has been based on Dörnyei’s (2009) L2 Motivational Self System (L2MSS) model in the past two decades. Despite considerable advancements in the study of L2 motivation, studies often tend to neglect languages other than English as well as the role of learning experiences for L2 motivation. The aim of the present thesis is to address this gap by investigating differences in Austrian upper-secondary school (‘AHS Oberstufe’) students’ motivation to learn English vs. French via a mixed-methods approach. To this end, data by 134 participants were subjected to quantitative and qualitative analyses to explore (i) differences in various L2MSS subcomponents, (ii) the latter’s relationship with criterion measures, (iii) the impact of the assumed moderators age of access and gender and (iv) L2-Learning-Experience aspects that are perceived as particularly positive. Results suggest a language-specific view of L2 motivation. In fact, most L2MSS components (Ideal L2 Self, Ought-to L2 Self and four out of five L2-Learning-Experience contexts) differed significantly between English and French and partly showed variations in terms of their correlations with outcome variables, although no overall motivational advantage could be observed for either language. The assumed moderators failed to show significant effects for most L2MSS components in either language. Qualitative insights highlight certain best-practice principles for motivating learning experiences and suggest potential ways of theoretically complementing an engagement-based approach to the L2MSS component L2 Learning Experience.Georg Mathias PicklLiteraturverzeichnis: Blätter 86-100Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Minimal Art painting

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    Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich mit dem Status des künstlerischen Mediums der Malerei im Kontext der Minimal Art. Es galt zu untersuchen, weshalb die Malerei zu dieser Zeit vermeintlich an Relevanz verloren hatte und ob sich die Malerei tatsächlich in einer ‚Krise‘ befand. Denn in der Minimal Art scheint die dreidimensionale Kunst die Vorrangstellung gegenüber der Malerei eingenommen zu haben. In diesem Zusammenhang wird hinterfragt, warum die Malerei der Minimal Art derart unterrepräsentiert erscheint. Dazu wurde der historische Paragone, der Wettstreit zwischen den Kunstgattungen, sowie der Verlauf dieses Wettstreites im 20. Jahrhundert beleuchtet, um den Diskurs innerhalb der Minimal Art herleiten zu können. In weiterer Folge wurde die Relevanz des Mediums der Malerei in der Minimal Art behandelt, sowohl anhand von textlichen Auseinandersetzungen als auch Ausstellungen. Dabei wurde die Fragestellung dadurch spezifiziert, dass der Fokus zeitlich auf die 1960er Jahre und geografisch auf New York City gelegt wurde. Unter Berücksichtigung aller behandelten Aspekte in der Gesamtschau des Diskurses wurden folglich die Charakteristika der Malerei der Minimal Art herausgearbeitet. Hierzu wurden auch Einflüsse und Vorläufer thematisiert, um schlussendlich die spezielle Position der Malerei in dieser Zeit verstehen zu können. Anhand von zwei künstlerischen Positionen wurde die Malerei der Minimal Art exemplarisch charakterisiert. Dies erfolgte unter Heranziehung zweier amerikanischer Künstler:innen, Jo Baer (1929-2025) und Robert Mangold (geb. 1937), und der Behandlung ihres minimalistischen Werkes, womit sich gezeigt hat, was die Malerei der Minimal Art ausmacht und wie bedeutend und wegweisend diese ist.This academic thesis deals with the status of the artistic medium of painting in the context of Minimal Art. The aim was to investigate why painting had supposedly lost its relevance at this time and whether painting was actually in a ‘crisis’. As in Minimal Art, three-dimensional art seems to have taken precedence over painting. In this context, this thesis questiones why painting appears to be underrepresented in Minimal Art. Therefore, the historical Paragone, the competition between the art mediums, and the development of this competition in the 20th century were examined in order to understand the discourse within Minimal Art. Subsequently, the author dealt with the relevance of the medium of painting in Minimal Art, both based on texts and exhibitions. The question was specified by focusing on the 1960s in terms of time and New York City geographically. Considering all the discussed aspects of the discourse, the characteristics of Minimal Art Painting were defined. Influences and relevant previous art and artists were also discussed to eventually understand the specific position of painting in this period. Minimal Art Painting was characterized referring to two artistic positions as examples, in particular American artists, Jo Baer (1929-2025) and Robert Mangold (born 1937), and their minimalistic work, which made clear what Minimal Art Painting is and how significant and groundbreaking it truly is.vorgelegt von Julia Robin, BAMasterarbeit Universität Graz 202

    Value chains in sustainability reporting - current developments and an analysis of opinions expressed in the literature

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    Durch die zunehmenden Regulatorischen Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung insbesondere durch die CRSD und CSDDD, stehen Unternehmen vor großen Herausforderungen. Der Leitfaden IG 2 der EFRAG soll sich hier als Orientierungshilfe an die Unternehmen wenden, um die Identifikation, Erhebung und Berichterstattung zu erleichtern. Diese Arbeit untersucht die praktische Umsetzbarkeit des Leitfadens IG 2 im Rahmen seines Stufenmodells und vergleicht dabei, inwiefern regulatorische und wissenschaftliche Meinungen konsistent sind. Der zentrale Fokus liegt auf der Erhebung von Daten und Erfassung von Auswirkungen entlang der Wertschöpfungsketten von Unternehmen. Die Eingrenzung über die operative Kontrolle soll zur höheren Transparenz und besseren Überblick der Geschäftspartner innerhalb der Wertschöpfungskette führen. Auch die Erhebung der Daten von Scope-1 bis Scope-3 Emissionen sollen durch die richtigen Umstrukturierungen der internen Prozesse der Unternehmen vereinfacht werden. Die Untersuchung dieser Thematik soll zeigen, dass IG 2 eine gute Grundlage für die Wertschöpfungskettenberichterstattung bietet, jedoch an gewissen Stellen Präzisierungsbedarf besteht. Besonders in den Punkten Berichts-grenzen und technologische Umsetzung zur Datenerhebung stecken die Konzepte des Leitfadens dies zu unpräzise ab. Die Arbeit identifiziert auch die Implementierung von Nachhaltigkeitsthemen bei klein- und mittelständischen Zulieferern entlang der Wertschöpfungskette als problematisch, da diese mit hohen Investitionen verbunden sind. Die Arbeit liefert abschließend konkrete Vorschläge zur Präzisierung der analysierten Schwachstellen und zeigt auf wie Unternehmen durch Digitalisierung von Lieferantenaudits und Blockchain-basierten ESG-Tracking-Systemen eine Verbesserung der Vergleichbarkeit der Nachhaltigkeitsberichterstattung entlang der Wertschöpfungsketten bieten kann.The increasing regulatory requirements for sustainability reporting, particularly through the Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) and the Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD), present significant challenges for companies. The IG 2 guidelines by EFRAG are intended to serve as a framework to improve reporting along the entire value chain. This paper examines the practical feasibility of the IG 2 requirements, compares them with existing reporting standards such as GRI and ISSB, and analyzes their consistency with regulatory and scientific findings. A key focus is on the assessment of environmental impacts along supply chains. The study shows that while the concept of operational control (as outlined in IG 2) aims to enhance transparency, it also enables reporting gaps. Companies can exclude ESG risks from their sustainability reports by strategically shifting high-emission or socially critical activities to third countries or by using joint ventures without operational control. Additionally, there is an inconsistency between financial and operational control, which companies could strategically leverage to artificially improve their climate balance. The analysis reveals that IG 2, compared to other frameworks, provides more detailed requirements for value chain reporting, yet still has gaps that require improvement. In particular, including economic influence as a criterion for reporting boundaries, mandatory disclosures of emissions-intensive relocations, and preventing strategic reporting optimization through control shifts are identified as key areas for enhancement. The study concludes with concrete recommendations for the practical implementation of IG 2 guidelines, highlighting how companies can develop a realistic and transparent sustainability strategy through technological solutions such as digital supply chain controls, blockchain-based ESG tracking systems, and improved reporting standards.Julian Pichler, BScEnthält Literaturverzeichnis auf Seite I-VIIMasterarbeit Universität Graz 202

    Universitas / Tabuthemen in der translationsorientierten Sprachlehre

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