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Social-emotional challenges and coping strategies in the everyday school life of fourth and fifth grade students
Der Stand der Forschung macht deutlich, dass das Wohlbefinden von Schüler*innen sowohl Auswirkungen auf deren Lernerfolg, als auch auf deren Vulnerabilität hinsichtlich internalisierter und externalisierter Verhaltensprobleme hat (Hattie, 2013, S. 50; Melnick et al., 2017, S. V). Des Weiteren zeigen Studien, dass Schüler*innen in der 4. und 5. Schulstufe, insbesondere in der Zeit der Transitionsphase, vielfältige Anpassungsleistungen erbringen müssen. Hier benötigen die Schüler*innen vorwiegend sozial-emotionale Kompetenz (Ball et al., 2006; Begert, 2019; Hattie, 2013). Die vorliegende Masterarbeit bestätigt diese Ergebnisse. In Anbetracht der schulischen Chancenungleichheit, die aus unterschiedlichen Lebensbedingungen resultiert (Hussmann et al., 2017, S. 195–197), ist es von Bedeutung, Schüler*innen der 4. und 5. Schulstufe in dieser vulnerablen Phase zu unterstützen und ihre sozial-emotionale Kompetenz mit präventiven Maßnahmen und Interventionen zu fördern (Galton et al., 2000, S. 341–363; Griebel & Niesel, 2017, S. 205). Damit eine dahingehend angemessene Förderung von Schüler*innen gewährleistet werden kann, ist es von Relevanz über deren sozial-emotionale Herausforderungen und angewandte Copingstrategien im Schulkontext Bescheid zu wissen. Hierzu wurden Workshops zum Thema soziale und emotionale Herausforderungen im Schulalltag in 4. sowie 5. Schulstufen abgehalten und leitfadengestützte Expert*inneninterviews mit Lehrkräften dieser Schulstufen durchgeführt. Zentrale Herausforderungen sind zum einen die Beziehungsdynamiken hinsichtlich Mitschüler*innen, Freund*innen sowie Lehrkräften und zum anderen die Anforderungen der Schule. Die Ergebnisse zeigen weiterhin, dass Schüler*innen vor allem das soziale Umfeld sowie Selbstreflexion beim Coping mit diesen Herausforderungen helfen. Weiters werden emotionsregulierende sowie vermeidende Copingstrategien zur Bewältigung eingesetzt. Lehrkräfte begegnen diesen Herausforderungen durch direktes Thematisieren sowie der gezielten Stärkung von klasseninternen Beziehungen. Defizite in Ausbildungen von Lehrkräften äußern sich häufig in mangelnden Handlungsoptionen und Überforderung im Umgang mit sozial-emotionalen Herausforderungen von Schüler*innen. Die Ergebnisse dieser Studie tragen zur Sensibilisierung hinsichtlich schulischer Herausforderungen bei und es ergeben sich Potentiale Schüler*innen und Lehrkräfte in deren Schulalltag zu unterstützen, zielgerichtete Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten zu setzen, sowie über Verbesserungspotentiale im Schulkontext zu reflektieren.Current research highlights that students' well-being affects both their academic success and their vulnerability to internalized and externalized behavioral problems (Hattie, 2013, p. 50; Melnick et al., 2017, p. V). Furthermore, studies indicate that students in the 4th and 5th grades, particularly during the transition phase, must adapt to various challenges. During this period, they primarily require social-emotional competence (Ball et al., 2006; Begert, 2019; Hattie, 2013). This master's thesis confirms these results. Given the educational inequalities resulting from different living conditions (Hussmann et al., 2017, pp. 195–197), it is essential to support students in the 4th and 5th grades during this vulnerable phase and promote their social-emotional competence through preventive measures and interventions (Galton et al., 2000, pp. 341–363; Griebel & Niesel, 2017, p. 205). To ensure appropriate support for students in this regard, it is crucial to understand their social-emotional challenges and the coping strategies they apply in the school context. To address this research interest, workshops on social and emotional challenges in everyday school life were conducted in 4th and 5th-grade classes, and guided expert interviews were held with teachers of these grade levels. Key challenges include relationship dynamics with classmates, friends, and teachers, as well as academic demands. The findings further indicate that students primarily rely on their social environment and self-reflection to cope with these challenges. Additionally, they employ emotion-regulating and avoidant coping strategies to manage difficulties. Teachers address these challenges by directly discussing them and by actively strengthening classroom relationships. However, deficits in teacher training often result in a lack of practical strategies and feelings of overwhelm when dealing with students' social-emotional challenges. The results of this study contribute to raising awareness of school-related challenges and reveal potential ways to support students and teachers in their daily school life, implement targeted support measures, and reflect on areas for improvement within the school context.Autorin und Autor: Katharina Deutsch & Michael StroblMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen in Deutsch und Englisc
Turning the tide : positive reappraisal training as a tool for transforming revenge-seeking attitudes
Diese Arbeit untersucht die Wirksamkeit eines Trainings zur positiven Umbewertung bei der Reduktionrachefokussierter Umbewertungen und der Förderung positiver Umbewertungen in Ärgerauslösenden Situationen. Insgesamt absolvierten 78 Frauen ein Training zur positiven Umbewertung,während 71 Frauen zum Vergleich ein Training zur Rache-Umbewertung durchliefen. Der Reappraisal Inventiveness Test, ergänzt durch EEG-Messung und Selbstberichtsfragebögen, erfassten die Fähigkeitzur Umbewertung, die Alpha-Asymmetrie im präfrontalen Kortex sowie Merkmale wie Trait-Ärger und Depression. Die Ergebnisse zeigen, dass das Training zur positiven Umbewertung die Nutzung positiverUmbewertungen signifikant erhöht und gleichzeitig rachefokussierte Umbewertungen stabilisiert, wasauf sein Potenzial zur Abschwächung maladaptiver Regulationsmuster hindeutet. Trait-Ärgermoderierte die Trainingseffekte: Höherer Trait-Ärger zeigte eine Tendenz zu einer verstärkten Nutzungrachefokussierter Umbewertungen durch das Training zur Rache-Umbewertung, ohne jedoch dieZunahme positiver Umbewertungen zu beeinträchtigen. Depression und bereits bestehendeRacheneigung hatten keinen signifikanten moderierenden Einfluss, was auf eine breite Anwendbarkeitdes Trainings hindeutet. Explorative EEG-Analysen deuten auf bilaterale Beteiligung des präfrontalenKortex an positiven und rachefokussierten Umbewertungsprozessen hin. Diese Erkenntnisseunterstreichen die theoretischen und praktischen Implikationen des Trainings zur positivenUmbewertung und positionieren es als vielversprechende Intervention für Gruppen mit erhöhterRacheneigung, wie etwa Straftätern.This thesis examines the efficacy of Positive Reappraisal Training in reducing revenge-focusedreappraisals and promoting positive reappraisals in anger-eliciting situations. A total of 78 womenunderwent Positive Reappraisal Training, while 71 underwent Revenge Reappraisal Training forcomparison. The Reappraisal Inventiveness Test, complemented by EEG measurement and self-reportscales, assessed reappraisal ability, alpha asymmetry in the prefrontal cortex and characteristics suchas trait anger and depression. Results show that Positive Reappraisal Training significantly increasespositive reappraisal use while stabilizing revenge reappraisals, suggesting its potential to mitigatemaladaptive regulatory patterns. Trait anger moderated training effects, with higher trait angershowing a trend toward a greater adoption of revenge reappraisals through Revenge ReappraisalTraining but not impeding positive reappraisal gains. Depression and pre-existing revenge tendencieshad no significant moderating effects, indicating broad applicability. Exploratory EEG findings suggestnon-distinct bilateral PFC involvement in positive and revenge reappraisal. These findings highlight thetheoretical and practical implications of Positive Reappraisal Training, positioning it as a promisingintervention for groups prone to revenge ideation, such as criminal offenders.submitted by: Nikolas FillerMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc
The Jurisdiction of the ECtHR on art. 7 ECHR in view of the Austrian criminal Law
Art 7 EMRK beinhaltet eine der wichtigsten Grundsätze für das Strafrecht: keine Strafe ohne Gesetz. Dieses Prinzip scheint wenig Spielraum für Abweichungen zu bieten und sollte daher von den einzelnen Staaten einfach einzuhalten sein. In dieser Arbeit wird die Auslegung dieser Norm näher beleuchtet und es wird aufgezeigt, dass es in der Praxis dennoch vorkommt, dass Staaten gegen gewisse Ansichten des EGMR zu dieser Norm verstoßen. Durch die ergangenen Urteile des Gerichtshofs dazu wurde Art 7 EMRK somit auch näher konkretisiert. Daher werden auch einige dieser Urteile des EGMR hierin näher erläutert. Auch im österreichischen Strafrecht gibt es eine Norm ähnlichen Inhalts - § 1 StGB. Daher bietet sich ein Vergleich beider Normen an. Dieser offenbart, dass beide Normen viele Ähnlichkeiten aufweisen, sich aber dennoch in Einzelheiten unterscheiden.Art 7 ECHR contains one of the most important principles of the criminal law: No punishment without law. This principle seems to leave little room for variation and therefore it should be easy for the states to comply with the law. This paper sheds light on the jurisdiction regarding this norm and shows that in practice states do contravene certain opinions of the ECtHR on Art 7 ECHR. Due to enacted judgments of the ECtHR on Art 7 ECHR it has also been made concrete. For this reason some judgments of the ECtHR are elucidated in this thesis. Austrian criminal law also has a law with similar content - § 1 StGB. Hence, the opportunity of a comparison of both laws is offered. This shows that both norms have many similarities, but nevertheless differ in details.vorgelegt von Christina GadyDiplomarbeit Universität Graz 202
The legal status of a homeownership applicant in the event of the developer’s insolvency while his property is only contractually assured and not entered in the land book
Nach wie vor ist die Baubranche, die seit jeher als insolvenzanfällig gilt, in einer schwierigen Situation. Steigende Zahlen in der Insolvenzstatistik und die anhaltende Rezession geben daher Anlass, die nicht unumstrittene Situation von zukünftigen Wohnungseigentümern im Kontext von Bauträgerinsolvenzen zu durchleuchten und aufzuarbeiten. Ziel und Zweck dieser Arbeit ist es, die Rechtsstellung eines Wohnungseigentumsbewerbers in jeder Lage des Bauprojektes verständlich darzustellen und den involvierten Akteuren die Konsequenzen ihrer Entscheidungen aufzuzeigen. Der zeitliche Horizont soll sich dabei vom Abschluss des Bauträgervertrages, bis hin zur möglichen Verwertung der Liegenschaft im fortgeschrittenem Insolvenzverfahren erstrecken und möglichst viele Problemstellungen abdecken. Das Hauptaugenmerk wird dabei hauptsächlich auf den Wohnungseigentumsbewerber, den Bauträger, den Insolvenzverwalter und den Treuhänder gerichtet. Neben der generellen Sicherung des Erwerbers bei Bauträgerverträgen werden mögliche Komplikationen im laufenden Bauverfahren, welche noch vor der Insolvenz stattfinden, erörtert. Darüber hinaus wird auch die Verantwortlichkeit der involvierten Akteure, wie etwa dem Treuhänder und dem Baufortschrittsprüfer, thematisiert. Auch mögliche Haftungstatbestände, welche den hinter der Bauträgergesellschaft stehenden Gesellschafter oder Geschäftsführer treffen können, werden im Verlauf der Arbeit behandelt und in einen Kontext mit der Insolvenz gebracht. Im Fazit werden die relevantesten Entscheidungspunkte und deren jeweilige Konsequenzen besprochen, wobei auch eine generelle Bewertung der aktuellen Rechtslage stattfindet. Schlussendlich wird in den rechtspolitischen Erwägungen über die Vor- und Nachteile der Implementierung eines Insolvenz-Fonds zum Schutz des Erwerbers philosophiert.The construction industry, which has always been considered susceptible to insolvency, is still in a difficult situation. Rising figures in the insolvency statistics and the ongoing recession therefore provide an opportunity to examine and analyse the not uncontroversial situation of future homeowners in the context of property developer insolvencies. The aim and purpose of this work is to present the legal position of a condominium applicant at every stage of the construction project in a comprehensible manner and to show the actors involved the consequences of their decisions. The time frame should extend from the conclusion of the property development contract to the possible realisation of the property in advanced insolvency proceedings and cover as many problems as possible. The main focus will be on the applicant for condominium ownership, the property developer, the insolvency administrator and the trustee. In addition to the general protection of the purchaser in property development contracts, possible complications in the ongoing construction process, which take place before the insolvency, are discussed. Furthermore, the responsibility of the parties involved, such as the trustee and the construction progress inspector, is also addressed. Possible liability issues that may affect the shareholder or managing director behind the property development company are also dealt with in the course of the work and placed in the context of insolvency. In the conclusion, the most relevant decision points and their respective consequences are discussed, including a general assessment of the current legal situation. Finally, the legal policy considerations philosophise about the advantages and disadvantages of implementing an insolvency fund to protect the acquirer.vorgelegt von Matthias TchatschekDiplomarbeit Universität Graz 202
Religiöser Fundamentalismus – theoretische und historische Zugänge
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit religiösem Fundamentalismus und einer daraus potenziell resultierenden Radikalisierung aus theoretischer und historischer Perspektive. Zu Beginn wird der Begriff des Fundamentalismus behandelt, eingegrenzt und eine historische Betrachtung dessen präsentiert. Um eine Verständnisgrundlage für den Forschungsgegenstand zu schaffen, werden detaillierte Merkmale und Modelle des Phänomens erarbeitet.Die Ablehnung der Moderne, ein dualistisches Weltbild, die Ideologisierung und Vermischung von Religion und Politik sind nur einige Beispiele für fundamentale Ideen. Ausschlaggebend ist dabei die klare Abgrenzung zu Phänomenen wie Extremismus, Terrorismus oder Totalitarismus. Zur besseren Einordnung dient der Abschnitt der Radikalisierung, wo Modelle und spezifische Aspekte erläutert werden, die eine mögliche Radikalisierung begünstigen oder auslösen können.Frühwarnsystemen und speziellen Programmen sind wichtig, da diese auch in Österreich darauf abzielen, nicht nur potenziell extreme Wertevorstellungen und Haltungen zu erkennen, sondern diese im weiteren Verlauf mithilfe von Resozialisierungsprogrammen entgegenzuwirken. Besonders Jugendliche stehen im Fokus, da sie durch den ständigen Zugang zum Internet einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind. Ergänzend werden präventive Maßnahmen sowie mögliche Faktoren, die zur zunehmenden Radikalisierung Jugendlicher beitragen, thematisiert.Abschließend erfolgt eine Betrachtung des Fundamentalismus innerhalb verschiedener religiöser Traditionen. Zur besseren Übersicht werden dabei spezifische Ausprägungen im Protestantismus, Katholizismus, Judentum und Islam dargestellt.This master's thesis deals with religious fundamentalism and a possible resulting radicalization from theoretical and historical perspectives.At the beginning, the concept of fundamentalism is discussed and defined and a historical overview is given. Detailed characteristics of fundamentalism are presented and models of this phenomenon are developed in order to provide the foundation for a basic understanding of the research topic.The rejection of modernity, a dualistic world view, the ideologization and mixing of religion and politics are just a few examples of fundamental ideas. Hence, it is essential to differentiate fundamentalism from other phenomena such as extremism, terrorism and totalitarianism.The following section on radicalization serves to facilitate classification. This chapter explains models and specific aspects that can trigger or promote potential radicalization.Particular attention is paid to early warning systems and special programs, as these can also be of importance in relation to Austria with the aim of not only identifying possible extreme values and attitudes, but also reducing these in future resocialization programs. Young people in particular are strongly affected due to the constant availability of Internet access and should, therefore, be sensitized accordingly. Additionally, prevention measures and reasons for the increase in radicalization of young people are also included in this section of the thesis.Finally, fundamentalism in various religious traditions is examined. To provide a better overview, specific manifestations within Protestantism, Catholicism, Judaism and Islam are highlighted.vorgelegt von Dominik Thalhammer, BEdMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc
Instrumentalization of religious freedom against the secular state in the supreme court judiciary in the USA and Austria
Ziel dieser Diplomarbeit war es zu untersuchen, ob und gegebenenfalls inwieweit eine Instrumentalisierung der Religionsfreiheit gegen die Säkularität inden USA und Österreich erfolgt.Dazu wird zuerst die Entwicklung und Bedeutung der Religionsfreiheit und der Säkularität in den beiden Staaten dargestellt, um anschließend ausgewählte Fälle im richtigen Kontext besprechen zu können. Zudem wird besprochen, wie eine solche Instrumentalisierung erfolgreich sein könnte.Um den Charakter der Religionsfreiheit vom Schild zur Waffe zu wandeln, muss ihr einerseits die Gesellschaft eine neue Bedeutung zuschreiben und andererseits auch vor Gerichten eine entsprechende Auslegung obsiegen. In den USA nutzen einzelne Personen tatsächlich Religionsfreiheit als Instrument zur Erreichung einer Besserstellung gegenüber anderer Individuen durch gerichtliche Entscheidungen und untergraben somit die Gesetze der säkularen Gesetzgeber. Insbesondere das Abschwächen bisher angewandter rechtlicher Grundsätze und eine übermäßig großzügige Auslegung tragen dazu bei. Die aktuelle Besetzung des Supreme Court begünstigt diese Entwicklung durch einzelne Richter mit einer sehr starken Sympathie für die christliche Rechte, wie aus einzelnen Statements hervorgeht.In Österreich hingegen hält sich der Verfassungsgerichtshof streng an eine engere Auslegung und anerkennt keine besondere Sonderstellung der Religionsfreiheit gegenüber anderer Grundfreiheiten, wobei durchaus Anzeichen einer gewollten Schlechterstellung einzelner Religionen seitens des Gesetzgebers erkennbar sind.Durch diese Erkenntnisse soll aufgezeigt werden, wie leicht Religionsfreiheit gegen die Interessen anderer Personen genutzt werden kann, wenn man eine solche Instrumentalisierung zulässt, und wie wichtig es ist, die Grundsätze der Demokratie nicht zugunsten einzelner Grundrechtspositionen aufzugeben.The aim of this thesis was to examine whether and, if so, to what extent religious freedom is being instrumentalized against secularism in the USA and Austria.To do this, the development and significance of religious freedom and secularism in the two countries will first be presented in order to then be able to discuss selected cases in the right context. In addition, it will be discussed how such instrumentalization could be successful.In order to transform the character of religious freedom from a shield to a weapon, society must, on the one hand, ascribe a new meaning to it and, on the other hand, a corresponding interpretation must prevail in court. In the USA, individuals actually use religious freedom as an instrument to achieve a better position than other individuals through court decisions and thus undermine the laws of secular legislators. In particular, the weakening of previously applied legal principles and an overly generous interpretation contribute to this. The current composition of the Supreme Court favors this development by individual judges with a very strong sympathy for the Christian right, as can be seen from individual statements.In Austria, on the other hand, the Constitutional Court strictly adheres to a narrower interpretation and does not recognize any special status of religious freedom compared to other fundamental freedoms, although there are certainly signs of a deliberate disadvantage to individual religions on the part of the legislature.These findings are intended to show how easily religious freedom can be used against the interests of other people if such instrumentalization is permitted, and how important it is not to abandon the principles of democracy in favor of individual fundamental rights positions.vorgelegt von Magdalena Teresa KamleitnerDiplomarbeit Universität Graz 202
Exercise therapy for knee osteoarthritis
Hintergrund: Kniearthrose ist ein immer häufigeres Problem in unserer Gesellschaft, und ist durch die steigende Adipositas-Rate über die letzten Jahrzehnte immer häufiger geworden. Diese Krankheit ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparats unserer Gesellschaft und somit eine enorme Belastung für das Gesundheitssystem.Ziel dieser Übersichtsarbeit: Unterschiedliche Trainingsarten nach dem FITT-Prinzip (Frequenz, Intensität, Trainingsart, Trainingsdauer) miteinander zu vergleichen, die Effekte zu beurteilen und die Ergebnisse für zukünftige Therapieempfehlungen zu nützen. Ebenso war es Ziel zu analysieren, wie die Interventionen die Parameter Lebensqualität, Symptome und Fitness beeinflussen.Methoden: Hierzu wurden randomisierte kontrollierte Studien aus den Datenbanken „PubMed“ und „Google Scholar“ gesucht. Dabei wurde nach „knee osteoarthritis exercise“ gesucht, davon sind 9 Studien analysiert worden. Diese Studien hatten jeweils entweder Krafttraining, Ausdauertraining, eine Mischform aus Kraft- und Ausdauertraining oder Balancetraining als Hauptaugenmerk.Ergebnisse: Alle Trainingsarten konnten positive Effekte vorweisen, auch wenn nicht alle dieser Veränderungen statistisch signifikant waren. Bei den meisten Studien kam es in irgendeiner Weise zu positiven Veränderungen. Es wurde nur selten von negativen bzw. schlechten Nebenwirkungen berichtet.Diskussion und Konklusion: Die Ergebnisse legen nahe, dass es verschiedene Trainingsarten gibt, die verschieden stark die Parameter beeinflussen können. Am auffälligsten waren eine Unterwasser-Fahrradtraining-Variante und Rückwärtsgehen Training, die beide jeweils signifikante Ergebnisse bei den oben genannten Parametern erzielen konnten, ohne dabei negative Nebenwirkungen oder Begleiterscheinungen zu vermerken.Background: Knee osteoarthritis is an increasingly common problem in our society, largely driven by rising obesity rates over recent decades. This disease is one of the most prevalent chronic conditions affecting the musculoskeletal system and thus poses a significant burden on the healthcare system.Objective: The aim of this review was to compare different types of training based on the FITT principle (frequency, intensity, type, time), assess their effects, and utilize the findings for future therapeutic recommendations. Additionally, the objective was to analyse how these interventions impact parameters such as quality of life, symptoms, and fitness.Methods: Randomized controlled trials were sourced from the databases "PubMed" and "Google Scholar" using the search term "knee osteoarthritis exercise." Nine studies were analysed, each focusing on either strength training, endurance training, a combination of strength and endurance training, or balance training.Results: All types of training demonstrated positive effects, although not all changes were statistically significant. Most studies reported some form of positive change, with only rare mentions of negative side effects or adverse events.Discussion and Conclusion: The results suggest that various types of training can influence the parameters to different extents. The most notable interventions were underwater cycling and backward walking, both of which achieved significant results in the parameters without any reported negative side effects or complications.Autor: Denis SalkanovicMasterarbeit Universität Graz 202
Off Campus: Seggau School of Thought / Finding Self-Worth in a Time of Discrimination: Dear Maisel
“Dear, Maisel” is a children’s graphic novel that follows a young Sephardic Jewish girl named Maisel who lives in Central District, a neighborhood in Seattle, Washington. It takes place against the backdrop of 1920s America, in which urban centers were receiving large numbers of immigrants from across the world, jazz culture was igniting the spirit of the youth, and a wave of progressive politics was influencing both the everyday blue collar worker and the rich elite. For Maisel, her young life is being influenced by this era in the United States, especially her Jewish identity. Within the story, Maisel goes through a journey of self-discovery and growth. She learns how to find pride in her cultural and religious identity. As a whole, “Dear, Maisel” is a love letter to children and adults alike who’ve been marginalized and discriminated against because their differences do not conform to the status quo. Moreover, “Dear, Maisel” is a larger story of migration, displacement, and the experience of being a refugee. In this paper, I will go over the process of making “Dear, Maisel” and how her story connects to the themes of Jewish migration, asylum, and war
Born to last : a study of the success factors of Styrian industrial manufacturing enterprises older than 100 years
Nur wenige Unternehmen, schaffen es über 100 Jahre alt zu werden. Viele scheitern schon nach wenigen Jahren. Daher ist von hohem Interesse, welche Erfolgsfaktoren zu besonderer Langlebigkeit beitragen. Da die Besonderheiten der steirischen Industriesparte noch nicht erarbeitet wurden, ist das Ziel dieser Masterarbeit, die Erfolgsfaktoren, Branchenstrukturen sowie Eigentumsverhältnisse von über 100-jährigen Industrieunternehmen der Steiermark zu analysieren. Dabei führt diese Masterarbeit die bisherigen Erkenntnisse bezüglich Langlebigkeit mit den Erkenntnissen in Bezug auf die Industriesparte zusammen. Nach Durcharbeitung der Fachliteratur zum Thema Langlebigkeit konnten zehn Erfolgsfaktoren für besondere Langlebigkeit hervorgehoben werden. Um die Forschungsfragen zu beantworten und die erarbeiteten Erfolgsfaktoren der Theorie an den über 100-jährigen steirischen Industrieunternehmen zu untersuchen, wurde ein Fragebogen an diese Unternehmen verschickt und anschließend eine erste quantitative Analyse, die Kategorisierung anhand der Eigentumsverhältnisse sowie der Branchenstrukturen, durchgeführt. Ergänzt wurde diese durch eine qualitative Analyse, wobei eine Durcharbeitung der Antworten des Fragebogens, der Unternehmensgeschichten, eine umfangreiche Recherche sowie ein Kodierungsverfahren der zehn Erfolgsfaktoren anhand der untersuchten Unternehmen Anwendung fand. Dadurch konnten die Forschungsfragen beantwortet und fünf der zehn Erfolgsfaktoren für diese steirischen Industrieunternehmen bestätigt werden. Drei dieser Faktoren, die Anpassungsfähigkeit, das Streben nach Wachstum sowie das Know-how des Unternehmens, können dabei besonders als Erfolgsfaktoren für besondere Langlebigkeit hervorgehoben werden.Only a few companies manage to live over 100 years. The majority don't make it and many fail after just a few years. It is therefore of great interest, which success factors contribute to particular longevity of companies. Since the special features of the Styrian industrial sector have not yet been studied in detail, the aim of this master's thesis is to analyze the success factors, the industry structures, the ownership structures of over 100-year-old industrial companies in Styria. Therefore, this master's thesis brings together the previous research findings regarding particular longevity with the findings regarding the Styrian industrial sector. After going through the literature on the subject of corporate longevity, ten success factors for particular longevity could be highlighted. In order to answer the research questions and examine the success factors of the theory for the more than 100-year-old Styrian industrial companies, a questionnaire was sent to these companies and then an initial quantitative analysis, categorizing based on the ownership structure and industry structures, was carried out. This was supplemented by a qualitative analysis, which involved working through the answers to the questionnaire, the company stories, extensive research and a coding process for the ten success factors based on the companies examined. This made it possible to answer the research questions and confirm five of the ten success factors for these Styrian industrial companies. Three of these factors, adaptability, the pursuit of growth and the company's know-how, can be particularly highlighted as success factors for particular longevity for industrial companies in Styria.Lisa Kohlfürst, BScMasterarbeit Universität Graz 202
Primarschülerinnen Primarschüler Sekundarschülerinnen Sekundarschüler
Ziel: Im Rahmen der vorliegenden Masterarbeit wurde das Ziel gesetzt, Risikofaktoren von depressiven Tendenzen bei Kindern und Jugendlichen zu untersuchen. Hierzu wurden sowohl gesellschaftliche und ökonomische Faktoren wie der sozioökonomische Status als auch individuelle Faktoren wie der Migrationshintergrund, das Geschlecht und die wahrgenommene Familienfunktion in den Blickpunkt gerückt. Zudem wurde der Einfluss von Viktimisierungserfahrungen untersucht.Methoden: Daten von 923 steirischen Primar- und Sekundarschüler*innen der dritten bis siebten Schulstufe wurden in der quantitativen Erhebung erfasst und in die Berechnungen einbezogen. Die Datenerhebung erfolgte mithilfe standardisierter Fragebögen (DTK-II, OBVQ, ASF-E) und soziodemografischer Angaben, die von den Schüler*innen sowie von ihren Erziehungsberechtigten bereitgestellt wurden. Anschließend wurde anhand von statistischen Analysen auf die Beantwortung der Forschungsfragen eingegangen.Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigten einen signifikanten Zusammenhang zwischen Viktimisierungserfahrungen und Depressivität, wobei Kinder mit Viktimisierungserfahrungen höhere Scores in den depressiven Tendenzen erreichten (p<.001). Kinder aus Familien mit niedrigem sozioökonomischem Status (SES) waren häufiger von Viktimisierung betroffen als jene aus Familien mit höherem SES (p<.05). Wechselwirkungen zwischen Viktimisierung und SES sowie geschlechtsspezifische Unterschiede für Viktimisierung zeigten keine signifikanten Effekte. Der Einfluss des SES auf Depressivität blieb uneinheitlich. Hingegen wirkte sich Geschlecht in Kombination mit Viktimisierung signifikant moderierend aus (p<.001), wobei Mädchen mit Viktimisierungserfahrungen häufiger depressive Tendenzen aufwiesen. Hinsichtlich des Familienstands der Eltern konnten keine signifikanten Unterschiede erfasst werden. Der Migrationshintergrund korrelierte stark mit dem DTK-II Score (p<.001), wobei die Migration der Mutter ein spezifischer Indikator für dysphorische Tendenzen war (p<.05). Eine negative Korrelation zwischen familiärer Funktionalität und depressiven Symptomen wurde ebenfalls festgestellt (p<.05). Die Regressionsanalyse bestätigt Viktimisierung, den Familienstand der Eltern und die Familienfunktion als prädiktive Faktoren (p<.001).Schlussfolgerungen: Eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst die Entwicklung depressiver Tendenzen bei Heranwachsenden, darunter Viktimisierungserfahrungen sowie die Wechselwirkung von Geschlecht und Viktimisierung. Im Hinblick auf den sozioökonomischen Status sind weitere Untersuchungen erforderlich, um zusätzliche Einflussfaktoren zu berücksichtigen. Der Familienstand der Eltern und die Familienfunktion erweisen sich ebenfalls als bedeutende Prädiktoren für Depressivitätstendenzen, während auch Unterschiede im Zusammenhang mit Migrationshintergrund und agitiertem Verhalten deutlich werden. Die komplexen, interdependenten Strukturen, die die psychische Gesundheit Minderjähriger beeinflussen, erfordern eine vertiefte wissenschaftliche Analyse.Objectives: The aim of this Master's thesis was to investigate risk factors for depressive tendencies in children and adolescents. In this context, both societal and economic factors, such as socioeconomic status, experiences of victimization, as well as factors like migration background, gender and perceived family functioning, were examined. Furthermore, the influence of victimization experiences was analyzed.Methods: Data from 923 primary and secondary school students in Styria, ranging from grades three to seven, were collected through a quantitative survey conducted in schools and then included in the analysis. The data collection was carried out using standardized questionnaires (DTK-II, OBVQ, ASF-E) and sociodemographic information, provided by the students and their parents. Subsequently, inferential statistical analyses were conducted to address the research questions.Results: A significant relationship between experiences of victimization and depression, with children who had experienced victimization, showing a stronger tendency toward depressive tendencies, was revealed in the results (p<.001). Children from families with lower socioeconomic status (SES) were more frequently affected by victimization compared to those from higher SES families (p<.05). Interactions between victimization and SES, as well as gender differences in relation to victimization, showed no significant effects. The impact of SES on depression remained inconsistent. In contrast, gender in combination with victimization, had a significant moderating effect (p<.001), with girls who experienced victimization showing a higher prevalence of depressive tendencies. No significant differences were found regarding the marital status of the partens. A migration background was strongly correlated with the DTK-II Score (p<.001), with the mother’s migration status being a specific indicator of dysphoric tendencies (p<.05). A negative correlation was found between family functioning and depressive symptoms (p<.05). The regression analysis confirmed victimization, parental marital status, and family functioning as predictive (p<.001).Conclusions: A variety of factors influence the development of depressive tendencies in children and adolescents, including experiences of victimization and the interaction between gender and victimization. Regarding socioeconomic status, further research is needed to account for additional influencing factors. Parental marital status and family functioning prove to be significant predictors of depressive tendencies, while differences related to migration background and agitated behavior were evident too. The complex, interdependent structures affecting the mental health of minors require a more in-depth scientific analysis.Autorinnen: Schatz Stella Marie, B.A., BSc. Conc Farah, B.A.Masterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc