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    Sozial-emotionales Lernen und emotionales Wohlbefinden von Grazer Lehramtsstudierenden. Ergebnisse einer quantitativen Studie.

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    Die vorliegende Arbeit setzt sich mit sozial-emotionalem Lernen (SEL), Emotionen im Bildungskontext sowie dem Wohlbefinden, besonders von Lehramtsstudierenden in Graz, auseinander. Aktuelle Studien zeigen, dass das Konzept von SEL, mit seinen fünf Kompetenzbereichen Selbstwahrnehmung, Selbstregulation, Fremdwahrnehmung, Beziehungsfähigkeit und Problemlösekompetenz, positive Ergebnisse auf mehreren Ebenen entfalten kann. Dazu zählen unter anderem ein wirksames Verhaltensmanagement durch Lehrpersonen als auch der Aufbau einer unterstützenden Lernumgebung (Matischek-Jauk & Reicher, 2021). Infolgedessen wirkt sich SEL nicht nur förderlich auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aus, sondern trägt auch dazu bei, Lehrkräfte besser auf die Herausforderungen des Schulalltags vorzubereiten (Schonert-Reichl, 2019).Im Rahmen einer quantitativen Untersuchung wurden Lehramtsstudierende der Pädagogischen Hochschule Graz mittels Fragebogen zu ihren eigenen Einschätzungen hinsichtlich ihres Wohlbefindens, ihrer Emotionen sowie ihren Berührungspunkten und Erfahrungen zu sozial-emotionalem Lernen befragt. Die deskriptive Auswertung der Ergebnisse (n= 267) zeigt bei einem Großteil der Befragten ein stabiles emotionales Wohlbefinden und eine solide persönliche Resilienz, wobei besonders positive Emotionen wie Freude und Energie häufig in einem hohen zeitlichen Ausmaß erlebt wurden, während belastende Emotionen wie Ärger im Vergleich selten auftraten. Gleichzeitig zeigen einzelne Ergebnisse, beispielsweise zum Thema Erholung aber auch zum Umgang mit Ärger, ein Entwicklungspotenzial auf und unterstreichen die Relevanz gezielter Unterstützungsmaßnahmen in der Lehramtsausbildung und die Notwendigkeit über die curriculare Verankerung von SEL, da ein zentrales Ergebnis dieser Arbeit die enge Verbindung zwischen Emotionen, Wohlbefinden und der pädagogischen Professionalität ist.The present paper explores social-emotional learning (SEL), emotions in the educational context, and well-being, with a particular focus on student teachers in Graz. Recent studies show that the concept of SEL, with its five core competencies self-awareness, self-management, social awareness, relationship skills, and responsible decision-making, can have positive effects on multiple levels. These include effective classroom management by teachers as well as the development of a supportive learning environment (Matischek-Jauk & Reicher, 2021). As a result, SEL not only fosters the development of children and adolescents but also contributes to better prepare teachers for the challenges of everyday school life (Schonert-Reichl, 2019).In the context of a quantitative study, student teachers at the Pädagogische Hochschule Steiermark in Graz were surveyed using a questionnaire. They were asked to assess their own well-being, emotions, and their experiences and familiarity with social-emotional learning. The descriptive analysis of the results (n=267) indicates that the majority of respondents reported stable emotional well-being and solid personal resilience. Positive emotions such as joy and energy were frequently experienced over extended periods, while negative emotions such as anger occurred comparatively rarely. At the same time, specific findings—for instance, regarding recovery and the handling of anger—highlight areas for development and emphasize the importance of targeted support measures in teacher education. Moreover, they underscore the need to embed SEL in the curriculum, as a key finding of this study is the close connection between emotions, well-being, and pedagogical professionalism.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 202

    The development of scale-ups and their growth strategies in Austria

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    Scale-ups, (junge) Unternehmen mit besonders hohem Wachstum, leisten einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zum Wirtschaftswachstum. Deshalb rücken sie in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Forschung. In der Literatur hat sich bisher jedoch keine eindeutige Definition herauskristallisiert. Die vorliegende Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, Scale-ups hinsichtlich ihrer Charakteristika und Wachstumsstrategien zu analysieren und Unterschiede zu Start-ups, die diese hohen Wachstumsraten nicht erreichen, festzustellen. Im Theorieteil erfolgt zunächst eine Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Begriffen und Definitionen sowie den grundlegenden Merkmalen von Scale-ups. Im weiteren Verlauf werden Faktoren, die für hohes Wachstum entscheidend sind, und Wachstumsstrategien von Scale-ups herausgearbeitet. Abschließend wird auf Geschäftsmodelle von Scale-ups eingegangen. Für die anschließende empirische Untersuchung wurden vom Austrian Startup Monitor Daten von 494 österreichischen (jungen) Unternehmen bereitgestellt. Davon können 85 Unternehmen als Scale-ups identifiziert werden, die mit 85 zufällig ausgewählten Start-ups, die die Kriterien der Definition von Scale-ups nicht erfüllen, verglichen werden. Die Analyse umfasst verschiedene Faktoren, wie die Branche und das Geschäftsmodell sowie Unterschiede in den Wachstumsstrategien. Die Ergebnisse der Arbeit legen nahe, dass signifikante Unterschiede zwischen den beiden Unternehmensgruppen bestehen, die die höheren Wachstumsraten von Scale-ups erklären könnten. Scale-ups weisen eine höhere Anzahl an Gründer:innen und Geschäftsführer:innen auf. Darüber hinaus zeigen sich Unterschiede hinsichtlich der Branchenzugehörigkeit, der langfristigen Unternehmensziele und der Kooperationen. Zudem haben Scale-ups höhere Umsatzanteile in ausländischen Märkten und höhere Internationalisierungsbemühungen und verfügen über ein breiteres Spektrum an Finanzierungsquellen.Scale-ups, (young) companies with particularly high growth, make an important contribution to job creation and economic growth. For this reason, they have increasingly become the focus of research in recent years. However, no clear definition has yet emerged in the scientific literature. Furthermore, different terms such as “scalers” or “gazelles” are often used as synonyms in the literature. The aim of this thesis is to analyze scale-ups regarding their characteristics and growth strategies and to identify differences to start-ups that do not achieve these high growth rates. In the first part of the thesis, which is the theoretical part, the different terms and definitions as well as the basic characteristics of scale-ups are discussed. In the next part, factors that are decisive for high growth, and growth strategies of scale-ups are worked out. Finally, business models of scale-ups are discussed. The Austrian Startup Monitor provided data on 494 Austrian (young) companies for the subsequent empirical study. Of these, 85 companies (17.2%) can be identified as scale-ups. These are compared with 85 other randomly selected start-ups that do not meet the criteria of the definition of scale-ups. The analysis includes various factors such as industry and business model as well as differences in growth strategies. The results of the work suggest that there are significant differences between the two groups of companies that could explain the higher growth rates of scale-ups. Scale-ups are characterized by a higher number of founders and managing directors. In addition, there are differences between the two groups in terms of industry affiliation, long-term corporate goals and cooperations. In addition, scale-ups have a higher share of sales in foreign markets and higher internationalization efforts and have a wider range of financing sources.Michael Brunner, BScEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 105-112Masterarbeit Universität Graz 202

    Waste management in rural Albania : a sectoral analysis of agrotourism

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    Agrotourismus wird in Albanien zunehmend als Ansatz zur Förderung nachhaltiger ländlicher Entwicklung und nachhaltigen Tourismus vorangetrieben, da er landwirtschaftliche Traditionen mit dem touristischen Wachstum verbindet. Das Abfallmanagement stellt dabei jedoch eine der größten Herausforderungen dar, da es in ländlichen Regionen oft an verlässlicher Entsorgungsinfrastruktur und institutioneller Unterstützung mangelt. Diese Arbeit schließt eine Forschungslücke, indem sie untersucht, wie der Agrotourismus-Sektor in Albanien mit Abfallmanagement umgeht. Die Ziele sind: (1) eine Analyse der Abfallmanagementpraktiken in Agrotourismusbetrieben, (2) eine kritische Bewertung der Hindernisse für eine effektive Umsetzung, (3) die Untersuchung des Einflusses verschiedener Faktoren auf die Ergebnisse sowie (4) die Bewertung, inwieweit Albaniens rechtliche, institutionelle und politische Rahmenbedingungen das Abfallmanagement unterstützen oder einschränken. Die Studie folgt einem qualitativen Forschungsdesign, das halbstrukturierte Interviews mit sieben Agrotourismusbetrieben und vier Expert:innen, Feldbeobachtungen und eine Dokumentenanalyse kombiniert. Die Ergebnisse zeigen, dass Agrotourismusbetriebe vielfältige Praktiken zur Abfallvermeidung, Wiederverwendung und Kompostierung anwenden. Diese entstehen jedoch weitgehend aus der Notwendigkeit heraus, bestehende Infrastrukturlücken zu überbrücken. Zu den fortbestehenden Herausforderungen gehören unregelmäßige kommunale Entsorgungsdienste, begrenzte Personalkapazitäten, das Verhalten der Touristen, finanzielle Einschränkungen sowie saisonale Unterschiede in den Abfallmengen. Übergeordnete Faktoren, wie eine schwache institutionelle Durchsetzung, die Abwanderung junger Arbeitskräfte und der Mangel an qualifiziertem Personal, soziale und verhaltensbezogene Normen im Umgang mit Abfällen, begrenzte Fördermittel und ökonomische Ressourcen, sowie eine fragmentierte Zusammenarbeit, erschweren die Ergebnisse zusätzlich. Die Studie verdeutlicht, dass Agrotourismusbetriebe bereits Lösungen entwickeln, jedoch mehr institutionelles Engagement erforderlich ist, um ihre Praktiken zu stärken und Albaniens Weg zu nachhaltigem Tourismus zu fördern.Agrotourism is increasingly promoted in Albania as a pathway for sustainable rural development and sustainable tourism, linking agricultural traditions with tourism growth. However, waste management remains one of the sector’s most pressing challenges, with rural areas often lacking reliable collection infrastructure and institutional support. This thesis addresses the gap in knowledge on how the agrotourism sector manages waste through four objectives: (1) to provide an analysis of waste management practices in agrotourism businesses, (2) to critically assess the challenges that hinder effective implementation, (3) to examine the influence of different factors on outcomes, and (4) to evaluate the extent to which Albania’s legal, institutional and policy frameworks support or constrain waste management in the sector. The study applied a qualitative research design, combining semi-structured interviews with seven agrotourism operators and four experts, field observations and document analysis. The findings reveal that agrotourism businesses adopt diverse minimization, reuse and composting practices, yet these emerge largely out of necessity due to infrastructural gaps. Persistent challenges include irregular municipal waste services, limited staff capacity, visitor behaviour, affordability constraints and seasonal fluctuations. Broader systemic factors, such as weak institutional enforcement, outmigration of young workforce and lack of qualified staff, social and behavioural norms affecting waste management, funding and economic resources and fragmented collaboration, further constrain outcomes. To the best of the author’s knowledge, this study is the first to document waste management practices in Albanian agrotourism. It shows that agrotourism businesses already act as active problem-solvers, but stronger institutional engagement is required to consolidate local practices, bridge the gap between policy and practice, and strengthen Albania’s wider transition toward sustainable tourism.Denada BimiMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    How effective were the EU sanctions against Russia in Russia and in the EU?

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    Der Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 markierte einen tiefgreifenden Einschnitt in die internationale Sicherheits- und Wirtschaftsordnung. In Reaktion darauf verhängte die Europäische Union umfassende Wirtschaftssanktionen gegen Russland, deren Ziel sowohl die Schwächung der russischen Handlungsfähigkeit als auch die Wahrung völkerrechtlicher Normen ist. Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Wirksamkeit dieser Sanktionen mit Blick auf deren Auswirkungen in Russland sowie innerhalb der EU. Im Zentrum der Analyse steht ein qualitativer Literaturvergleich, der beabsichtigte und unbeabsichtigte Effekte auf makroökonomischer sowie sektoraler Ebene systematisch darstellt. Die Arbeit berücksichtigt dabei sowohl wirtschaftliche Schlüsselbereiche wie Energie, Finanzen, Industrie und Handel als auch sonstige betroffene Sektoren. Ziel ist es, ein differenziertes Gesamtbild der bisherigen Sanktionswirkungen zu zeichnen. Die Ergebnisse zeigen ambivalente Effekte: Während die russische Wirtschaft deutlich geschwächt wurde und die EU ihre Energieabhängigkeit von Russland deutlich reduzieren konnte, blieb eine vollständige geopolitische Isolierung Russlands aus. Zudem passte Russland seine Außenwirtschaftsstrategie an und orientierte sich verstärkt in Richtung Asien und den Globalen Süden. Die langfristigen wirtschaftlichen und politischen Folgen sind weiterhin schwer abschätzbar, doch die jüngsten Entwicklungen – etwa das 18. Sanktionspaket der EU – sprechen für ein anhaltendes Sanktionsregime. Diese Arbeit leistet einen Beitrag zur Bewertung wirtschaftspolitischer Instrumente im Kontext internationaler Konflikte und bietet Erkenntnisse für zukünftige Sanktionsstrategien.Russia’s invasion of Ukraine in February 2022 marked a profound turning point in the international security and economic order. In response, the European Union imposed comprehensive economic sanctions on Russia, aiming both to restrict the country’s military capabilities and to uphold international legal norms. This master's thesis examines the effectiveness of these sanctions by analyzing their impact on Russia and within the EU. At the core of the analysis is a qualitative literature review that systematically explores both intended and unintended effects at macroeconomic and sectoral levels. The study considers key economic areas such as energy, finance, industry, and trade, as well as other affected sectors. The objective is to provide a nuanced and comprehensive assessment of the current effects of the EU sanctions. The findings reveal ambivalent outcomes: while Russia’s economy has been significantly weakened and the EU was able to considerably reduce its energy dependence on Russia, a full geopolitical isolation of Russia has not been achieved. In addition, Russia adapted its foreign economic strategy and increasingly turned towards Asia and the Global South. The long-term economic and political consequences remain difficult to assess, but recent developments—such as the EU’s 18th sanctions package—indicate a likely continuation of the sanctions regime. This thesis contributes to the evaluation of economic policy instruments in the context of international conflicts and offers insights for the development of future sanctions strategies.Vanessa Planner, BScEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 66-75Masterarbeit Universität Graz 202

    The legal framework for sports broadcasts on public-service broadcasting in Austria

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    Das wesentliche Ziel dieser Diplomarbeit ist es, eine verfassungs- und verwaltungsrechtliche Analyse über den Stellenwert von Sport bzw Sportübertragungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk darzulegen. Sportübertragungen stellen nicht nur Unterhaltungsformate dar, sondern nehmen als gesellschaftlich relevante Inhalte eine bedeutende Rolle in der öffentlichen Meinungsbildung ein. Es wird deshalb der Frage nachgegangen, ob der ORF aufgrund seiner inhaltlichen Aufträge sowie der damit im Zusammenhang stehenden verfassungsrechtlich gewährleisteten Rechte der Bürger, zu einer Übertragung von Sportereignissen verpflichtet ist. Zudem wird veranschaulicht, unter welchen rechtlichen Rahmenbedingungen Sportübertragungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk stattfinden können und welche Vorgaben der ORF dabei unter Anwendung der einschlägigen Normen zu beachten hat.Das Hauptaugenmerk liegt auf der Staatszielbestimmung des BVG-Rundfunk sowie dem Grundrecht der Meinungsfreiheit. Es folgt eine inhaltliche Erläuterung des Rundfunkbegriffes, welcher durch die Rechtsprechung und Lehre weiterentwickelt und konkretisiert wurde. Da es für die Ausübung von Rundfunk gem Art I Abs 2 Satz 1 BVG-Rundfunk einer bundesgesetzlichen Ermächtigung bedarf, werden im Anschluss die Rahmenbedingungen des ORF-Gesetzes – welches das Ausführungsgesetz des ORF darstellt – näher umschrieben. Dieses weist dem ORF einen Versorgungs- und Kernauftrag zu, der die umfassende Information der Bevölkerung über alle wichtigen sportlichen Fragen vorschreibt. Darüber hinaus wird das Sport-Spartenprogramm ORF Sport + beschrieben und auf die rechtlichen Abgrenzungsschwierigkeiten zwischen Randsportart und Premium-Sportbewerb eingegangen. Neben den rechtlichen Grundlagen wird das Verhältnis zwischen dem Wettbewerbsrecht, dem Rechteerwerb sowie der Vergabepraxis von Übertragungsrechten erläutert. Das Zusammenspiel von Exklusivität und verpflichtendem Zugang für die Öffentlichkeit wird anhand des Kurzberichterstattungsrechts sowie dem Recht auf Verfolgbarkeit von Ereignissen mit erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung analysiert und systematisch aufgearbeitet.The main goal of this thesis is to present a constitutional and administrative law analysis of the importance of sports and sports broadcasts in public broadcasting. Sports broadcasts are not only entertainment formats, but also play an important role in shaping public opinion as socially relevant content. The question of whether the ORF is obliged to broadcast sporting events due to its content mandate and the related constitutionally guaranteed rights of citizens is therefore examined. In addition, the legal framework under which sports broadcasts can take place in public broadcasting and the requirements that the ORF must observe in applying the relevant standards are illustrated.The main focus is on the state objective provision of the BVG Broadcasting Act and the fundamental right to freedom of expression. This is followed by a substantive explanation of the concept of broadcasting, which has been further developed and specified by case law and doctrine. Since broadcasting pursuant to Art I (2) sentence 1 of the BVG Broadcasting Act requires authorization under federal law, the framework conditions of the ORF Act – which is the implementing law for the ORF – are described in more detail below. This assigns the ORF a service and core mandate that requires it to provide the population with comprehensive information on all important sporting issues. In addition, the sports channel ORF Sport + is described and the legal difficulties in distinguishing between marginal sports and premium sports competitions are discussed. Furthermore to the legal basis, the relationship between competition law, the acquisition of rights and the practice of awarding broadcasting rights is explained. The interplay between exclusivity and mandatory access for the public is analyzed and systematically examined on the basis of the right to short reporting and the right to follow events of significant social importance.vorgelegt von Peter SchofneggerDiplomarbeit Universität Graz 202

    Which "eher" is it rather? : A research of the adverb "eher", its comparison function and its readings in the contemporary German

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    Das deutsche Adverb "eher" ist insofern aus sprachlicher Hinsicht interessant, als dass es (mindestens) vier unterschiedliche Lesarten aufweist: Der temporalen Lesart, die erstmals mit dem althochdeutschen "ēr" nachgewiesen werden kann, entspringen mit der diachronen Sprachentwicklung die metalinguistische, epistemische sowie die Präferenz-Lesart. Diese Lesarten werden in der vorliegenden Arbeit hinsichtlich ihrer zentralen Funktion – der Vergleichsfunktion – dargestellt und untersucht. Daran angelehnt werden die Voraussetzungen und Restriktionen des jeweiligen "eher"-Gebrauchs veranschaulicht, diskutiert und stellenweise hinterfragt, wobei sich zeigt, dass diese keineswegs immer klare Grenzen aufweisen. Des Weiteren werden auch einige Problemfälle dargelegt, womit aufgezeigt wird, inwieweit die bestimmte Lesart im Sprachgebrauch eingeschränkt ist. Da es sich hierbei um ein in der Sprachforschung nicht ausreichend untersuchtes und ausgearbeitetes Phänomen handelt, das damit einhergehend auch viele Fragen aufwirft, tauchen während der Beschäftigung mit "eher" auch immer wieder Aussagen auf, die den angeführten Lesarten nicht zuzuordnen sind. Daraus haben sich hier drei weitere potenzielle Lesarten ergeben, die als Grundlage zukünftiger Forschung angesehen werden können. Die Auseinandersetzung mit der aktuellen das Adverb betreffenden Forschung ergab die Erkenntnis, dass in Bezug auf die Akzeptabilität der jeweiligen Lesart Uneinigkeit besteht, die in dem betreffenden Fall auch unterschiedlich dargelegt wird. Eine der Annahmen, die besagt, die Akzeptabilität und damit einhergehend auch der Gebrauch der jeweiligen Lesart hänge mit regionalen Unterschieden und demnach der Varietät des Deutschen, die für die jeweiligen SprecherInnen als Erstsprache gilt, zusammen, wurde als Ausgangspunkt einer empirischen Studie genommen, deren Ergebnisse die Nullhypothese jedoch nicht widerlegen konnten.The german adverb "eher" is insofar interesting from a linguistic point of view, as it shows (at least) four different readings: The temporal reading, which has been proven for the first time with the Old High German "ēr", gives rise to the metalinguistic, epistemic and preference reading with the diachronic development of the language. These readings will be demonstrated and examined in this thesis, regarding to their central function: the comparison function. Based on this, the prerequisites and restrictions for the respective use of "eher" will be shown, discussed, and partly questioned, revealing that these do not always have clear boundaries. Further, some problematic cases will be set out, which will show to what extent a particular reading is restricted in language use. Since this phenomenon has not been thoroughly examined and elaborated in linguistic research and remains associated with many open questions, numerous statements arise in discussions of this topic that cannot be categorized under the mentioned readings. From these, three additional potential interpretations have emerged, which may serve as a basis for future research.An examination of current research on the adverb revealed disagreement about the acceptability of the respective reading, which is also reflected differently in the case under study. One of the assumptions suggests that the acceptability and use of these interpretations depend on regional differences and therefore on the variety of German considered the native language of the respective speakers. This assumption served as the basis for an empirical study; however, the study's results did not reject the null hypothesis.vorgelegt von Ivana DrvodericMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen in Deutsch und Englisc

    Classifying the queen's behavior : a data-driven and CNN-based approach to analyzing the honey bee queen's oviposition behavior

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    Der drastische Rückgang der globalen Insekten Populationen und die zunehmenden Herausforderungen vor denen Bestäuber, wie die westliche Honigbiene (Apis mellifera L.) stehen, die für das Funktionieren von Ökosystemen und die landwirtschaftliche Produktivität von entscheidender Bedeutung ist, unterstreichen den dringenden Bedarf an innovativen Beobachtungsmethoden. Diese Masterarbeit präsentiert eine datengestützte und auf konvolutionalen neuronalen Netzwerken basierende Methodik zur Analyse und Quantifizierung des Ovipositionsverhaltens der Honigbienenkönigin unter Verwendung des neu entwickelten ”AROBA”-Robotersystems im Rahmen des EU-Projekts ”RoboRoyale”. Mit neuen Technologien aus den Feldern der Computer Vision und der künstlichen Intelligenz, zielt diese Forschung darauf ab, traditionelle manuelle Datenerhebungsmethoden zu übertreffen und erhebliche Verbesserungen in Bezug auf Effizienz, Vollständigkeit und Genauigkeit zu bieten. Diese Masterarbeit zeigt einen zweistufigen Ansatz, um zunächst die sogenannten ”Candidate Events” effizient zu erkennen, um diese dann an den auf einem konvolutionalen neuronalen Netzwerk basierenden Klassifikationsalgorithmus weiterzuleiten. Dadurch kann die Menge der an die KI weitergeleiteten Daten durch einen recheneffizienten Vorverarbeitungsschritt erheblich reduziert werden. Obwohl dieser Vorverarbeitungsschritt für die Vorerkennung von Ereignissen, die möglicherweise eine Oviposition der Honigbienenkönigin darstellen von entscheidender Bedeutung ist, zeigt er nicht die erforderliche Klassifikationsgenauigkeit, um biologisch relevante Ergebnisse zu generieren. Alleine durch die Kombination der positionsbasierten Vorerkennung mit der bildbasierten Klassifikation durch ein konvolutionales neuronales Netzwerk, konnte eine zuverlässige Klassifikation der Oviposition der Königin erreicht werden. Nur durch das biologische Verständnis der komplexen Prozesse innerhalb der Honigbienenkolonie, in Kombination mit den Methoden der modernen Informatik im Bereich der KI, war es möglich, ein solches Klassifikationssystem zu entwickeln. Empfehlungen für zukünftige Verbesserungen dieser Methode umfassen die Verbesserung der Echtzeitanalysefähigkeiten, die Verfeinerung der Genauigkeit des KI-Systems durch weitere architektonische Verbesserungen und die Erweiterung der Forschung, um ein breiteres Spektrum von Verhaltensweisen der Honigbienenkönigin abzudecken.The steep decline in global insect populations and the increasing challenges facing pollinators such as the western honey bee (Apis mellifera L.), vital for ecosystem functioning and agricultural productivity, underscore the urgent need for innovative monitoring techniques. This thesis presents a data driven and convolutional neural network-based methodology for analyzing and quantifying the honey bee queen’s oviposition behavior utilizing the newly developed ”AROBA” robotic system within the framework of the EU project ”RoboRoyale.” Using new technologies in computer vision and artificial intelligence, this research aims to transcend traditional manual data collection methods, offering substantial improvements in efficiency, completeness, and accuracy. This thesis shows a two-level approach to first efficiently detect the so-called ”candidate events” that are then forwarded to the convolutional neural network-based classification algorithm. By doing so, the amount of data forwarded to the AI can be reduced significantly by a compute inexpensive preprocessing step. Although this preprocessing step is essential for the predetection of events that might be an oviposition of the honey bee queen on its own, it does not show the classification precision needed to generate biologically relevant results. Only by combining the position-based predetection with the image-based convolutional neural network classification could a reliable classification of the queens oviposition be achieved. Only through biological understanding of the intricate processes within the honey bee colony in combination with the skills from modern computer science in AI was it possible to develop such a classification system. Recommendations for future enhancements of this method include improving real-time analysis capabilities, refining the AI system’s accuracy through further architectural improvements, and expanding the research to encompass a broader spectrum of queen bee behaviors.Laurenz Alexander FedotoffMasterarbeit Universität Graz 202

    Retribution as a punishment goal : developement and constitutional framework

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    Die Vergeltung blickt auf eine lange Tradition als gesellschaftliches Ordnungsprinzip zurück. In der gegenwärtigen österreichischen Strafrechtslehre wird sie jedoch überwiegend als eigenständiger Strafzweck zurückgewiesen. Die vorliegende Arbeit untersucht, wie sich die Idee der Vergeltung als Strafzweck in Österreich geäußert hat, welche Bedeutung sie heute noch entfaltet und inwieweit das Verfassungsrecht für die Vergeltung relevante Vorgaben enthält.In einem ersten Schritt wird der Begriff der Vergeltung anhand der Ansätze von Kant, Hegel und Moore präzisiert und gegenüber verwandten Konzepten wie Talion und Rache abgegrenzt.Darauf aufbauend folgt eine Analyse der österreichischen Strafgesetzgebung, beginnend mit der Constitutio Criminalis Theresiana von 1768 bis hin zum Strafgesetzbuch von 1974. Im Zuge dieser Untersuchung wird zugleich die strafzwecktheoretische Debatte im historischen Verlauf nachgezeichnet. Das Kapitel schließt mit einer Analyse dahingehend, wie sich vergeltende Elemente bis heute manifestieren: nämlich im Tatstrafrecht, im Schuldstrafrecht sowie im Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zwischen Tat und Strafe. Abschließend wird geprüft, inwiefern diese drei Prinzipien verfassungsrechtlich abgesichert sind. Zwar fehlt es an einer ausdrücklichen Verankerung, jedoch bewirken sowohl die grundlegende Ausrichtung der Verfassung als auch die Schutzrichtungen einzelner Verfassungsbestimmungen in einer Zusammenschau die faktische Absicherung derselben. Damit wird deutlich, dass das österreichische Verfassungsrecht einer vollumfänglichen Verdrängung der Vergeltung aus dem Strafrecht entgegensteht.Retribution has a long-standing tradition as a regulatory principle in society. However, in contemporary Austrian criminal law, retribution is largely rejected as an independent punishment goal. This thesis examines how the idea of retribution as a punishment goal has manifested itself in the Austrian criminal alw, what significance it still holds today, and to what extent constitutional law contains relevant provisions relating to retribution as a punishment goal.First, the concept of retribution is defined based on the approaches of Kant, Hegel, and Moore and distinguished from related concepts such as talion and revenge. Building on this, an analysis of Austrian criminal legislation follows, beginning with the Constitutio Criminalis Theresiana of 1768 and continuing through to the Criminal Code of 1974. In the course of this analysis, the theoretical debate on the purpose of punishment is outlined. The chapter concludes with an analysis of how elements of retribution remain evident today: namely, by the requirement of a culpable act, in the requirement of guilt, and in the principle of proportionality between crime and punishment. Lastly, it is examined whether these three principles are constitutionally safeguarded. Although there are no express provisions, both the fundamental principles of the Constitution and the aims of individual constitutional provisions, considered as a whole, effectively ensure that these principles are protected. This suggests that Austrian constitutional law precludes the complete elimination of retribution from criminal law.vorgelegt von Mag.a iur. Anja Krasser, LL.M.Enthält Literaturverzeichnis auf Seite X-XXXIVDissertation Universität Graz 202

    Modeling and simulation of a dynamic pricing model for charging stations for elektric vehicles

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    Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Optimierung von Ladevorgängen für Elektrofahrzeuge unter Einbindung von Photovoltaik-Strom und Batteriespeichern. Ziel ist es, ein realitätsnahes Simulationsmodell zu entwickeln, das den Stromfluss zwischen PV-Erzeugung, Speicher, Netz und Ladevorgängen effizient steuert und wirtschaftlich optimiert. Dazu wurde ein zeitdiskretes Simulationsmodell mit 15-Minuten-Schritten erstellt, das reale Fahrzeugdaten, PV-Erzeugungsprofile sowie typisches Ladeverhalten berücksichtigt. Zentrales Element ist eine Rolling-Horizon-Optimierung mit einem Planungshorizont von sechs Stunden. Diese plant den optimalen Energieeinsatz über mehrere Zeitschritte voraus, setzt aber jeweils nur den ersten Schritt um – wodurch eine kontinuierliche Anpassung an aktuelle Bedingungen möglich ist. Ergänzt wird die Optimierung durch ein dynamisches Preismodell, das Ladepreise abhängig vom aktuellen Energieangebot (PV und Batterie) sowie von der aggregierten Nachfrage berechnet. Ziel ist es, Ladevorgänge wirtschaftlich zu steuern und netzdienlich zu gestalten. Zur Bewertung wurden ein Winter- und ein Sommertag in verschiedenen Ausgangssituationen simuliert. Der Vergleich mit einer statischen, nicht-optimierten Steuerung zeigt: Die optimierte Strategie senkt Netzbezugskosten, erhöht die Eigenverbrauchsquote und verbessert das betriebswirtschaftliche Ergebnis deutlich. Die Arbeit liefert praxisnahe Erkenntnisse für Betreiber von Ladeinfrastruktur und zeigt, wie sich Elektromobilität intelligent in dezentrale Energiesysteme integrieren lässt.This master’s thesis focuses on the optimization of charging processes for electric vehicles through the integration of photovoltaic (PV) energy and stationary battery storage systems. The core objective is to develop a realistic, data-driven simulation model that enables the efficient and economically sound coordination of energy flows between PV generation, the battery, the public grid, and charging sessions at public infrastructure. A time-discrete simulation with 15-minute resolution was implemented, based on real-world vehicle data, typical user behavior, and hourly PV generation profiles. At the heart of the optimization lies a rolling-horizon approach with a planning window of six hours. While a full energy schedule is computed for each horizon, only the first decision step is executed before the process is repeated with updated data. This allows the system to continuously adapt to fluctuating environmental and operational conditions. To enhance economic efficiency, the model includes a dynamic pricing component. Charging prices are calculated based on real-time energy availability from PV and battery storage, as well as the aggregated charging demand and assumed user willingness to pay. This pricing mechanism creates incentives for demand shifting and maximizes self-consumption. The model was evaluated for a summer and a winter scenario, simulating different amount of vehicles per day and a battery capacity. Results show that the optimized strategy significantly outperforms static control: it lowers grid electricity purchases, increases PV self-usage, and improves profitability. The model provides a transferable, realistic framework and offers valuable insights for public charging infrastructure operators seeking to align electromobility with decentralized, renewable energy systems.Anna SchnurEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 86-90Masterarbeit Universität Graz 202

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