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    Statute of limitation and post-mortem parentage determination

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    Die vorliegende Diplomarbeit behandelt die Thematik der Verjährung erbrechtlicher Ansprüche infolge einer postmortalen Abstammungsfeststellung. Aus der Feststellung der biologischen Vaterschaft post mortem entsteht ein gesetzliches Erbrecht zum verstorbenen Vater, dessen Durchsetzung jedoch der Verjährungsregelung unterliegt. Die zentrale Fragestellung ist daher, wie lange eine postmortale Abstammungsfeststellung möglich ist, wie das daraus resultierende Erbrecht verjährt und wann die Verjährung beginnt. Die gesetzliche Lage zur Beantwortung dieser Fragen war im Laufe der Entwicklung des ABGB wechselhaft. So kam es zu fehlenden, teils unklaren oder sogar verfassungswidrigen Regelungen. Zahlreiche Novellen, höchstgerichtliche Entscheidungen und divergierende Lehrmeinungen haben versucht, die entstandenen Problemstellungen zu lösen. Die Beantwortung dieser Fragen ist bis heute von erheblicher praktischer Relevanz, da sie unter anderem darüber entscheidet, ob ein Kind ein Erbrecht nach erfolgter postmortaler Abstammungsfeststellung noch geltend machen kann. Zu Beginn der Arbeit erfolgt eine allgemeine Darlegung der gesetzlichen Grundlagen der väterlichen Abstammung. Daran anschließend wird im historischen Teil erörtert, ob und in welchem Zeitraum eine postmortale Abstammungsfeststellung möglich war, welche Normen dazu relevant waren und welche Auswirkungen dies auf das Erbrecht sowohl ehelicher als auch unehelicher Kinder hatte. Im Rahmen der Darstellung der aktuellen Rechtslage wird untersucht, auf welchem Weg das Erbrecht nach erfolgter postmortaler Abstammungsfeststellung geltend zu machen ist. Dabei erweist sich der Zeitpunkt der Feststellung als entscheidend dafür, ob die Durchsetzung im Verlassenschaftsverfahren erfolgen kann oder ob ein streitiges Verfahren erforderlich ist. Ein Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit liegt auf der Beantwortung der Frage, wie erbrechtliche Ansprüche – insbesondere die Erbschaftsklage und der Pflichtteilsanspruch – vor und nach Inkrafttreten des ErbRÄG 2015 verjähren und wann die Verjährungsfrist jeweils zu laufen beginnt. Aufgrund fehlender Judikatur und teils unklarer gesetzlicher Regelungen, insbesondere vor dem ErbRÄG 2015, werden deshalb die verschiedenen Lehr- und Literaturmeinungen im folgenden Teil systematisch gegenübergestellt. Ein zentrales Element der Diplomarbeit bildet die Analyse der OGH-Entscheidung „2 Ob 175/22g“. Diese aktuelle höchstgerichtliche Entscheidung befasst sich erstmals mit der Beantwortung der Frage, wann die Verjährung des Pflichtteilsanspruchs bei einer postmortalen Abstammungsfeststellung nach der Rechtslage vor dem ErbRÄG 2015 beginnt. Im abschließenden Teil wird anhand der Argumentation des OGH sowie der Reaktionen in der Lehre und Literatur eine Antwort auf die Frage nach dem Beginn der Verjährung erbrechtlicher Ansprüche in Fällen postmortaler Abstammungsfeststellung nach der aktuellen Rechtslage erarbeitet. Zudem wird auch der Frage nachgegangen, ob der Gesetzgeber mit der derzeitigen Rechtslage – insbesondere nach dem ErbRÄG 2015 – eine sachgerechte und praktikable Lösung gefunden hat oder ob weiterhin rechtlicher Anpassungsbedarf besteht.This thesis addresses the topic of the limitation period for inheritance claims arising from post-mortem parentage determination. Once the biological fatherhood is established post mortem, a statutory right of inheritance arises vis-à-vis the deceased, the enforcement of which is, however, subject to limitation rules. The central question is therefore how long a post-mortem parentage determination is possible, how the resulting inheritance right becomes time-barred and when the limitation period begins. The legal framework for answering these questions has evolved inconsistently throughout the development of the Austrian Civil Code (ABGB), with periods of missing, unclear, or even unconstitutional regulations. Numerous amendments, supreme court decisions and divergent doctrinal opinions have attempted to solve the problems that have arisen. These issues remain of considerable practical relevance today, particularly in determining whether a child can still assert an inheritance right following the posthumous establishment of paternity. The thesis begins with a general presentation of the legal foundations of paternal descent. It then explores, from a historical perspective, whether and within what timeframe a posthumous establishment of paternity was possible, which provisions were applicable, and what consequences this had on the inheritance rights of both legitimate and illegitimate children. In the analysis of the current legal framework, the thesis examines how inheritance claims may be asserted following a posthumous paternity determination. The timing of such determination is found to be decisive in establishing whether the inheritance right must be pursued within probate proceedings or by means of contentious litigation. A central focus of the thesis lies in clarifying how inheritance claims – in particular, the action for inheritance and the compulsory portion claim – become time-barred under the law before and after the Inheritance Law Amendment Act 2015 (ErbRÄG 2015), and when the limitation period begins. Due to the lack of case law and ambiguities in the statutory provisions, especially prior to the ErbRÄG 2015, a systematic comparison of various doctrinal and literary opinions is presented. A key component of the thesis is the analysis of the Austrian Supreme Court decision “2 Ob 175/22g”. This recent decision is the first to address the question of when the limitation period for a compulsory portion claim begins following a posthumous paternity determination under the pre-ErbRÄG 2015 legal regime. In the concluding section, the Court’s reasoning is discussed in light of academic responses in order to derive an answer regarding the commencement of the limitation period in such constellations under the current legal framework. In addition, the thesis also addresses the question of whether the legislator has succeeded, particularly following the ErbRÄG 2015, in providing a practical and coherent legal solution, or whether further legislative refinement is necessary.vorgelegt von Martin-Joel HebenstreitDiplomarbeit Universität Graz 202

    The European Union's carbon border adjustment mechanism : South African perspectives on the European Union's climate leadership

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    Der „Carbon Border Adjustment Mechanism“ (CBAM) der Europäischen Union (EU), der sich seit Oktober 2023 in der Übergangsphase befindet, ist der erste seiner Art, der von einem großen Handelsblock eingeführt wurde. Als Teil der Reform des EU-Emissionshandelssystems soll er die bisherige kostenlose Zuteilung von Emissionszertifikaten durch einen Kohlenstoffpreis auf die in bestimmten importierten Produkten enthaltenen Emissionen ersetzen. Ziel des CBAM ist es primär, die Verlagerung von Treibhausgasemissionen ins Ausland zu verhindern. Gleichzeitig entfaltet er regulatorischen Druck auf Handelspartner, vergleichbare Kohlenstoffbepreisungsmechanismen einzuführen und ihre Exporte emissionsärmer zu gestalten, um weiterhin ungehinderten Zugang zum EU-Markt zu erhalten. Damit positioniert sich die EU als globaler klimapolitischer Gestalter. Die vorliegende Studie analysiert den CBAM als Instrument der internationalen Klimaführung der EU am Beispiel Südafrikas. Als bedeutender Exporteur von CBAM-relevanten Gütern steht Südafrika vor der Herausforderung, seine Industrie zu dekarbonisieren und seine Klimapolitik an die Vorgaben der EU anzupassen. Die Studie basiert auf einem qualitativen Forschungsdesign, das eine narrative Literaturanalyse mit neun semi-strukturierten Interviews mit südafrikanischen Akteuren aus Regierung, Industrie, internationalen Organisationen, Wissenschaft und Philanthropie kombiniert. Die Ergebnisse zeigen, dass der CBAM zwar eine Beschleunigung der Dekarbonisierungsbemühungen in Südafrika bewirkt, jedoch allgemein als protektionistisch, unkooperativ und unvereinbar mit dem Pariser Abkommen wahrgenommen wird – insbesondere mit Blick auf das Prinzip der gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortlichkeiten und Fähigkeiten sowie die Umsetzung durch national festgelegte Klimaschutzbeiträge. Darüber hinaus identifiziert die Analyse strukturelle finanzielle und technologische Barrieren, die die Anpassungsfähigkeit Südafrikas einschränken und Fragen der globalen Verteilungsgerechtigkeit und möglicher kontraproduktiver Effekte aufwerfen. Anstatt eine freiwillige Gefolgschaft auf Grundlage der wahrgenommenen normativen Legitimität des CBAM zu fördern, führt dieser derzeit zu einer widerwilligen Einhaltung, die vorrangig von wirtschaftlichen Zwängen bestimmt ist. Die Studie empfiehlt daher gezielte Reformen in der Ausgestaltung und Umsetzung des CBAM. Diese könnten die Kompatibilität mit internationalem Klima- und Handelsrecht verbessern, kooperative Wege zur globalen Dekarbonisierung fördern und die Legitimität der EU als klimapolitischen Vorreiter stärken.The European Union’s (EU) Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM), operational in its transitional phase since October 2023, is the first border carbon adjustment introduced by a major trading bloc. Introduced alongside revisions to the EU Emissions Trading System, the CBAM functions as a carbon tariff that will replace the previous system of free allowance allocations by imposing a carbon price on the embedded emissions of selected imported goods. While its stated objective is to prevent carbon leakage, the CBAM also places regulatory pressure on trading partners to adopt equivalent carbon pricing mechanisms and reduce emissions embedded in their exports of emissions-intensive industrial goods to maintain unrestricted access to the EU market. This reflects the EU’s ambition to shape global climate governance through regulatory leadership. This thesis conceptualizes the CBAM as an instrument of climate leadership, with the EU as an aspiring climate leader. South Africa, as a major exporter of targeted goods, is approached as a prospective climate follower, whose alignment would require domestic climate policy adaptation and substantial industrial decarbonization. The study aims to explore how the implementation and design of the CBAM can be improved to more effectively serve this leadership function in the case of South Africa. It adopts a qualitative research design, combining a narrative literature review with nine semi-structured interviews conducted with South African stakeholders from government, industry, international organizations, academia, and philanthropy. The findings show that although the CBAM has expedited South Africa’s decarbonization efforts, it is widely perceived as protectionist, uncooperative, and inconsistent with the Paris Agreement, particularly the principle of Common but Differentiated Responsibilities and Respective Capabilities and its bottom-up implementation through Nationally Determined Contributions. The analysis further highlights structural financial and technological constraints that limit South Africa’s capacity to comply, raising concerns about distributive justice and counterproductive effects. Thus, instead of promoting voluntary followership based on the perceived normative legitimacy of the CBAM, it currently induces reluctant compliance driven by economic necessity. To enhance the acceptability and climate effectiveness of the CBAM, the thesis recommends targeted adjustments to its design and implementation. These adjustments could better align the CBAM with international climate and trade law, support more inclusive and cooperative pathways for global decarbonization, and strengthen the EU’s credibility as a climate leader.author: Fabian HagedornMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Career development and participation in further education of Ukrainian women refugees in Austria : motives, challenges and opportunities

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    Diese Masterarbeit untersucht die berufliche Entwicklung und Weiterbildungsteilnahme geflüchteter Ukrainerinnen in Österreich. Dabei werden ihre Motive, Herausforderungen und Chancen analysiert und herausgearbeitet. Ziel ist es, Motive zu identifizieren, die ihre Bildungs- bzw. Berufsentscheidungen beeinflussen, sowie strukturelle und individuelle Hürden aber auch Chancen aufzuzeigen.Die theoretische Grundlage dieser Arbeit stützt sich auf allgemeine Konzepte der Migration, Integration und Partizipation sowie die Situation geflüchteter Personen, insbesondere aus der Ukraine. Zudem werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für geflüchtete Ukrainer:innen in Österreich betrachtet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Modellen des lebenslangen Lernens, der beruflichen Weiterbildung und der Arbeitsmarktintegration. Darüber hinaus werden Barrieren im Weiterbildungsprozess sowie die Rolle der Erwachsenenbildung analysiert. Für den Forschungsprozess wurde eine qualitative Methode angewandt. Mit Hilfe eines leitfadengestützten Interviews wurden geflüchtete Ukrainerinnen befragt, die in Österreich leben und sich in einer Weiterbildungsmaßnahme oder in einem Beruf befinden. Die Auswertung erfolgte mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring. Bei der Analyse wurden induktiv Kategorien gebildet. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass sprachliche Herausforderungen, insbesondere mangelnde Deutschkenntnisse, zu den zentralen Barrieren der beruflichen Integration zählen. Ebenso erschweren bürokratische Hürden den Zugang zu Bildung und Arbeitsmarkt erheblich. Langwierige, komplexe Verfahren zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen verzögern den Einstieg in Beschäftigungsverhältnisse. Häufig müssen die betroffenen Frauen zunächst niedrig-qualifizierte Tätigkeiten ausüben, wodurch sie deutlich unter ihrem tatsächlichen Qualifikationsniveau beschäftigt werden. Dennoch nehmen die befragten Ukrainerinnen Weiterbildung als wesentlichen Faktor für ihre soziale Integration wahr, durch den nicht nur bessere berufliche Perspektiven, sondern auch soziale Kontakte und Netzwerke geschaffen werden können.Die vorliegende Arbeit liefert einen Einblick in die Situation geflüchteter Ukrainerinnen in Österreich und betont die Notwendigkeit gezielter Unterstützungsmaßnahmen, um die Weiterbildungsteilnahme und Arbeitsmarktintegration geflüchteter Ukrainerinnen zu fördern.This master's thesis examines the professional development and participation in further education of Ukrainian refugee women in Austria. It analyzes and highlights their motives, challenges, and opportunities. The aim is to identify factors influencing their educational and career decisions and to reveal both structural and individual obstacles as well as opportunities. The theoretical foundation of this work is based on general concepts of migration, integration, and participation, as well as on the situation of displaced persons, particularly those from Ukraine. In addition, the legal framework for Ukrainian refugees in Austria is considered. Another focus is placed on models of lifelong learning, vocational education and training, and labor market integration. Furthermore, obstacles in the continuing education process and the role of adult education are analyzed.A qualitative research method was applied in the study. Guided interviews were conducted with Ukrainian refugee women living in Austria who are either participating in a continuing education program or are already employed. The data was analyzed using qualitative content analysis according to Mayring. Inductive category formation was used during the analysis.The results clearly show that linguistic challenges, especially insufficient German language skills, are among the main difficulties for professional integration. Bureaucratic obstacles also significantly hinder access to education and the labor market. Lengthy and complex procedures for the recognition of foreign qualifications delay entry into appropriate employment. Often, the affected women must initially take on low-skilled jobs, which means they are employed far below their actual qualification level. Nevertheless, the Ukrainian women surveyed perceive further education as an essential factor for their social integration, helping them not only to achieve better career prospects but also to build social contacts and networks.This thesis provides insight into the situation of Ukrainian refugee women in Austria and emphasizes the need for targeted support measures to promote their participation in further education and integration into the labor market.Victoria Hradecky, BAMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung Deutsch und Englisc

    Potentials of abandoned farmsteads in the region "Steirisches Vulkanland"

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    Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der Revitalisierung und der damit verbundenen Inwertsetzung von landwirtschaftlichen Nutzgebäuden, Häusern und Gehöften in der Region Steirisches Vulkanland. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf dem Verschwinden vernakulärer Architektur und der baukulturellen Qualitäten des Bestands, sondern auch auf der Entwicklung innovativer Nachnutzungsmöglichkeiten für bestandsfreie Gehöfte in der Untersuchungsregion. Im Zuge dessen wird eine Bestandsanalyse durchgeführt, die durch eine Kartierung veranschaulicht wird. Darüber hinaus werden positive Exempel bereits revitalisierter und neuinterpretierter Höfe präsentiert. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wird schließlich für einen Vierseithof in der Marktgemeinde Riegersburg ein mögliches Nachnutzungskonzept vorgeschlagen. Die anfänglichen Kapitel dieser Masterarbeit befassen sich mit den allgemeinen Charakteristika sowie den baukulturellen und ökonomischen Besonderheiten der Untersuchungsregion Steirisches Vulkanland und den dort vorkommenden Gehöftformen. Der Fokus liegt dabei auf der historischen Entstehung dieser Bauwerke sowie ihrer jüngeren Entwicklung, die maßgeblich durch den landwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturwandel des 20. und 21. Jahrhunderts geprägt ist. Darauf aufbauend wird die noch bestehende, persistente Bausubstanz sowohl in der Region als auch im Allgemeinen betrachtet. Potenziale und Qualitäten dieser regionstypischen, über die Zeit geformten Bauwerke werden hervorgehoben und dem zeitgenössischen Trend ihres Verschwindens gegenübergestellt. Vertiefend werden in diesem Abschnitt die Ergebnisse einer Bestandserhebung in der unter-suchten Marktgemeinde Riegersburg präsentiert, die den Status quo der noch existierenden Gehöfte in der Katastralgemeinde Lödersdorf abbilden. Das folgende Kapitel widmet sich der Bedeutung der Inwertsetzung bäuerlicher Gebäudestrukturen. Es wird verdeutlicht, dass der kontinuierliche Gebrauch bestehender Bausubstanz entscheidend für deren Erhalt ist und welche Möglichkeiten der Nachnutzung für Gehöfte sowie für ehemalige landwirtschaftliche Nutz- und Wohngebäude bestehen. Zu diesem Zweck werden Recherchen und Brainstormings durchgeführt sowie konkrete Vorschläge in einer zusammenfassenden Übersicht gesammelt. Im Kapitel Konkrete Projekte der Inwertsetzung von Gehöften werden bereits erfolgreich umgesetzte Nachnutzungs-Beispiele ehemals leerstehender Höfe vorgestellt. Die Projekte werden durch Interviews mit den jeweiligen Eigentümern ergänzt, die wertvolle Einblicke in deren Erfahrungen bieten. Diese Beispiele sowie die im vorangegangenen Abschnitt gesammelten Vorschläge bilden die Grundlage für den Konzeptentwurf zur Revitalisierung und Neuinterpretation eines Vierseithofs in der Marktgemeinde Riegersburg. Neben den konkreten Vorschlägen zur Inwertsetzung werden in diesem Kapitel auch die allgemeinen Herausforderungen solcher Vorhaben beleuchtet. Darüber hinaus wird der ökonomische, gesellschaftliche und ästhetische Mehrwert einer erfolgreichen Revitalisierung für die Region Steirisches Vulkanland ausführlich thematisiert. Abschließend werden die Forschungsfragen dieser Arbeit beantwortet. Zum einen wird untersucht, welche Bedeutung der Erhalt der bestehenden bäuerlichen Bausubstanz für die Region Steirisches Vulkanland hat. Zum anderen wird die Frage beantwortet, wie alternative Nutzungsformen leerstehender landwirtschaftlicher Gebäude zur Attraktivierung der betrachteten Region beitragen können. Zu den zentralen Literaturquellen zählen insbesondere die Publikationen des Steirischen Vulkanlandes sowie der Statistik Austria bzw. der Landesstatistik Steiermark. Einen wesentlichen Beitrag zur Bearbeitung der Masterarbeit leisteten außerdem die durchgeführten Befragungen, die wertvolle Einblicke und praxisnahe Informationen lieferten.This master’s thesis focuses on the revitalization and associated valorization of agricultural buildings, houses, and farmsteads in the region Steirisches Vulkanland. The focus is not only on the disappearance of vernacular architecture and the architectural heritage of existing structures, but also on the development of innovative reuse concepts for unoccupied farmsteads in the study area. In this context, an inventory analysis is conducted and visualized through mapping. Additionally, successful examples of revitalized and reinterpreted farmsteads are presented. Building on these insights, a potential reuse concept is proposed for a four-sided farmstead in the village of Riegersburg. The initial chapters of this thesis explore the general characteristics, as well as the architectural and economic particularities of the Styrian Volcano Land and its typical farmstead forms. Emphasis is placed on the historical development of these buildings and their more recent transformations, which have been significantly influenced by agricultural and societal structural changes in the 20th and 21st centuries. Subsequently, the still existing and persistent building stock in the region, and more generally, is examined. The potential and qualities of these regionally characteristic buildings, shaped over time, are highlighted and contrasted with the contemporary trend of their decline. This section also presents the results of an inventory survey conducted in the market town of Riegersburg, specifically documenting the status quo of existing farmsteads in the cadastral municipality of Lödersdorf. The following chapter addresses the significance of valorizing rural building structures. It underscores the importance of continuous use of existing building stock for its preservation and explores the possibilities for repurposing farmsteads and former agricultural residential and utility buildings. To this end, research and brainstorming sessions were conducted, and specific proposals are compiled in a summarizing overview. In the chapter Concrete Projects for the Valorization of Farmsteads, examples of re-use projects for previously abandoned farms are presented, with the owners being interviewed about their projects. This, along with the collection of ideas from the preceding section, forms the basis for designing a revitalization and reinterpretation concept for a four-sided farmstead in the village of Riegersburg. In addition to the valorization proposals, the general challenges of such undertakings and the economic, social, and aesthetic value they add to the region Steirisches Vulkanland are discussed. Finally, the research questions are addressed, focusing on the significance of preserving persistent rural building stock for the region Steirisches Vulkanland and exploring how alternative uses of vacant agricultural buildings can enhance the attractiveness of the studied area. At this point, it is important to provide an overview of the key sources used to ob-tain the results. These primarily included publications from the region Steirisches Vulkanland, as well as data from Statistik Austria and Landesstatistik Steiermark. A significant contribution to the thesis was also made by the conducted interviews, which provided valuable insights and practical information.Johannes Resch-Lamprecht, BEdEnthält Literaturverzeichnis auf Blätter 108-118Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Text-based AI in nursing education : the suitability of ChatGPT for answering questions of nursing exams

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    Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von ChatGPT, in der steirischen Pflegeausbildung. Angesichts der zunehmenden Integration von KI-Tools im Bildungsbereich stellt sich insbesondere im praxisorientierten Feld der Gesundheits- und Krankenpflege die Frage nach den Einsatzmöglichkeiten und Risiken solcher Anwendungen. Der Fokus liegt dabei auf den Herausforderungen, die sich aus der missbräuchlichen Verwendung von ChatGPT zur Beantwortung von Prüfungsfragen ergeben. Da-runter fallen unter anderem akademische Integrität, Plagiarismus und die Gefahr der Umgehung aktiven Lernens. In einer Branche, in der fachliche Kompetenz lebenswich-tige Auswirkungen hat, kann der Missbrauch textbasierter KI-Tools nämlich gravierende negative Auswirkungen haben.Ziel der Arbeit ist es, Erkenntnisse über die fachliche Eignung von ChatGPT in der Pflegeausbildung zu gewinnen und daraus Schlüsse für die Lehrpraxis abzuleiten. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage: „Wie qualitativ hochwertig schätzen Lehrpersonen aus dem Pflegebereich die generierten Antworten von ChatGPT auf Prüfungsfragen ein?“. Methodisch wurde hierfür ein deskriptives Querschnittdesign gewählt. Im Rahmen einer empirischen Untersuchung beurteilten Lehrpersonen der Pflegeausbildungen in der Steiermark ChatGPT-generierte Antworten mittels standardisierter Beurteilungsbögen. Die Datenauswertung erfolgte quantitativ mit SPSS sowie qualitativ mit MAXQDA. Ergänzt wurde die Analyse durch eine umfassende Literaturrecherche zur Einordnung der Thematik in den aktuellen wissenschaftlichen Diskurs.Die Ergebnisse zeigen, dass ChatGPT-Antworten von den Lehrpersonen großteils als qualitativ hoch eingeschätzt wurden. Dabei war die inhaltliche Korrektheit das am besten bewertete Qualitätskriterium. Trotz vereinzelter, aber gravierender Fehler und Schwächen bei Tiefe, Struktur und spezifischem Pflegebezug, wurden 89% der Chat-GPT-generierten Antworten in Bezug auf die Prüfungsfragen positiv beurteilt. Dies weist auf ein grundlegend solides Qualitätsniveau hin, welches aber nicht durchgehend verlässlich zur Beantwortung von Pflegeprüfungsfragen gehalten werden kann. Für die Lehrpraxis ergibt sich daraus die Notwendigkeit, neue Prüfungsformate, die sowohl die Potenziale als auch die Grenzen von KI reflektieren, zu entwickeln.This master's thesis explores the use of ChatGPT in Styrian nursing education. Given the increasing integration of AI tools in education, opportunities and risks of such applications merit scholarly attention, particularly in practice-oriented fields such as health and nursing care. Hereby, a central challenge arises around the misuse of ChatGPT for answering exam questions, which may lead to corrupting academic integrity, fostering plagiarism, and circumventing active learning. In a field where subject-specific competence can have life-critical consequences, the misuse of text-based AI tools may lead to serious negative outcomes.This thesis aims to gain insights into the suitability of ChatGPT in nursing education and to derive implications for teaching practice. The central research question, “How do nursing educators assess the quality of ChatGPT-generated responses to exam questions?”, was addressed through a descriptive cross-sectional design. Within the framework of an empirical study, nursing educators in Styria evaluated ChatGPT-generated responses using standardized assessment forms. Data was analysed quantitatively using SPSS and qualitatively using MAXQDA. The analysis was complemented by a comprehensive literature review to position the topic within the current scientific discourse.Results show that ChatGPT responses were largely rated as high quality by the educators. Content accuracy was the most positively rated quality criterion. Despite isolated critical errors and shortcomings in depth, structure, and nursing-specific relevance, 89% of ChatGPT-generated answers were positively assessed. Although the overall results show a solid quality level, ChatGPT-generated answers cannot be deemed consistently reliable for answering nursing exam questions. Consequently, there is a need for new exam formats in teaching practice that reflect potentials and limitations of AI alike.Grassauer TheresaMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Narrative (In)Justices: Representation of the U.S. Criminal Justice System, Religion and Rehabilitation in Ava DuVernay’s When They See Us (2019)

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    Digitale Medien haben sich in der gegenwärtigen Gesellschaft zu den wichtigsten und einflussreichsten Informationsquellen entwickelt. Sie üben einen tiefgreifenden Einfluss auf unsere gesellschaftlichen Werte aus und prägen unsere Wahrnehmung von politischen, sozialen und kulturellen Themen. Diese Masterarbeit untersucht die Darstellung von Religion, Rehabilitation und dem US-amerikanischen Justizsystem von den 1980er bis zu den frühen 2000er Jahren in der Miniserie When They See Us (2019) von Ava DuVernay. Anhand von interdisziplinären Ansätzen der Critical Race Theory (CRT) und der narrativen Filmanalyse wird die Vermittlung von Konzepten wie Gerechtigkeit, Ungerechtigkeit und Unterdrückung untersucht. Darüber hinaus wird dargelegt, wie digitale Medien marginalisierten Gruppen eine Plattform bieten, um vorherrschende gesellschaftliche Diskurse durch „Counterstorytelling“ in Frage zu stellen. Des Weiteren werden die Auswirkungen auf die öffentliche Wahrnehmung, Empathie und soziale Einstellungen untersucht, die durch Erzählungen in den digitalen Medien entstehen. Es wird veranschaulicht, dass insbesondere Erzählungen von Erfahrungen aus dem wirklichen Leben, die das Publikum emotional ansprechen, eine wichtige Rolle bei der Förderung eines kritischen Bewusstseins und beim Vorantreiben von sozialem Wandel spielen. In Anbetracht der jüngsten politischen Entwicklungen, insbesondere in den Vereinigten Staaten, haben die in When They See Us (2019) behandelten Themen nach wie vor eine hohe Relevanz. Die vorliegende Arbeit verdeutlicht demnach das politische und pädagogische Potenzial digitaler Medien als Plattformen für Repräsentation, Widerstand und Bewusstsein.Digital media have emerged as one of the most prominent and impactful sources of information in contemporary society. They exert a profound influence on our social values and shape our perception of a wide range of political, social and cultural topics. This master thesis provides an exploration of the portrayal of religion, rehabilitation and the U.S. justice system from the 1980s to the early 2000s in the miniseries When They See Us (2019) by Ava DuVernay. Drawing upon interdisciplinary approaches from Critical Race Theory (CRT) and narrative film analysis, the framing of concepts such as justice, injustice, and oppression are examined. Furthermore, the ability of digital media to provide a platform for marginalized groups, to challenge prevailing social discourses and to expose underlying biases through the lens of “counterstorytelling” is demonstrated. Moreover, the impact on public perception, empathy and social attitudes constructed by digital media narratives is assessed. It is further shown that particularly narratives of real-life experiences that resonate emotionally with audiences play a significant role in fostering critical awareness as well as driving social change. In light of recent political developments, especially in the United States, the issues explored in When They See Us (2019) maintain their significance. Thus, this thesis establishes the political and educational potential of digital media as platforms for representation, resistance and awareness.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 202

    Multi-criteria analysis for decision-making and prioritization of green logistics solutions

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    Im 21. Jahrhundert hat die wachsende Nachfrage nach Gütertransporten und die daraus resultierenden Auswirkungen die Suche nach Green Logistics Solutions GLS gefördert, welche im Hinblick auf Nachhaltigkeitsdimensionen weniger Schaden anrichten als Business-As-Usual BAU Transfers. Bei der Suche und dem Vergleich optimaler GLS wurde deshalb eine Entscheidungsunterstützende Methode angestrebt, die die Säulen der Nachhaltigkeit widerspiegelt und die aktuellen praktischen Möglichkeiten berücksichtigt. Aus diesem Grund konzentriert sich die Arbeit auf eine Multikriterielle Analyse MCA, da diese die Säulen Umwelt, Soziales und Wirtschaft abdecken kann, mit dem zusätzlichen technischen Kriterium, GLS kumulativ zu bewerten und dabei die Stakeholder einzubeziehen.Auf der Grundlage einer Literaturrecherche und einer anschließenden Fallanwendung wurde eine MCA durchgeführt, um Ansätze und Bewertungsmaßnahmen zu vergleichen. Die MCA wurde im Kontext des europaweiten Gütertransfers entwickelt, der nach Ansicht der Stakeholder vor allem von der Wirtschaftslage, den Umweltvorschriften, den technischen Verfügbarkeiten und den Sicherheitsprotokollen beeinflusst wird. Letztendlich wurde der Ansatz der gemeinsamen Nutzung von Kapazitäten und Konsolidierung von Gütern von dem Stakeholder am höchsten bewertet, schnitt jedoch nicht bei allen Nachhaltigkeitskriterien am besten ab. Falls die Stakeholder nach einem Ansatz suchen, der bei einem bestimmten Kriterium besser abschneidet, kann ein alternatives GLS, entsprechend den quantitativen und qualitativen Ergebnissen der MCA, optimal sein.In the 21st century, the growing demand for freight transport and its subsequent impacts have facilitated the search for Green Logistics Solutions GLSs, which result in less harm than Business-As-Usual BAU Transfers across sustainability dimensions. So, when finding and comparing optimal GLSs, a decision-support method was targeted that reflects the pillars of sustainability and contemplates current practical possibilities. For this reason, the thesis concentrates on a Multi Criteria Analysis MCA that can cover the pillars of environment, social, and economics, with the additional technical criterion to cumulatively evaluate GLSs while being stakeholder inclusive. Hence, a MCA was carried out to compare approaches as well as assessment measures, based on a literature review and a subsequent case application. The MCA was developed in the context of freight transfers across Europe, which stakeholders noted are chiefly affected by the economic state, environmental regulations, technical availability, and safety protocols. Ultimately, the approach of Shared capacity & consolidation of goods was valued the highest by stakeholders, however, it did not perform best under every sustainability criterion. Therefore, if stakeholders are looking for an approach that outperforms under a specific criterion, an alternative GLS could be optimal according to the MCA’s resultant quantitative and qualitative outputs.Amanda PabstMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Cognitive and Affective Components of True Crime Consumption: The Role of Empathy, Need for Cognition, and Need for Affect

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    True Crime Formate erfreuen sich zunehmender Beliebtheit - zugleich stellt sich die Frage nach den zugrunde liegenden psychologischen Mechanismen dieses Medienkonsums. True Crime ist ein Mediengenre, das sich mit realen Kriminalfällen beschäftigt. Es beleuchtet tatsächliche Verbrechen, deren Hintergründe, Ermittlungen und rechtliche Folgen. Die vorliegende Masterarbeit untersucht, inwiefern individuelle Unterschiede in kognitiven und affektiven Konstrukten mit True Crime Konsum und den dahinterliegenden Motiven in Zusammenhang stehen. Im Fokus stehen dabei kognitive Empathie, affektive Empathie, Need for Cognition (die Tendenz, gerne geistig anspruchsvolle Aufgaben zu bearbeiten) und Need for Affect (die Tendenz, emotionale Erfahrungen aktiv zu suchen und sich auf sie einzulassen). Basierend auf bisherigen Theorien zur True Crime Mediennutzung und morbider Neugier wird angenommen, dass sowohl kognitive als auch affektive Dimensionen bedeutsam für das Ausmaß des True Crime Konsums sind. Zusätzlich wird untersucht, ob kognitive und affektive Konstrukte eine Rolle für spezifische Motive hinter True Crime Konsum spielen. Insgesamt wurde eine Stichprobe von 178 Proband*innen untersucht. In multiplen Regressionsanalysen zeigte sich ein signifikanter positiver Zusammenhang zwischen kognitiver Empathie und True Crime Konsum. Zusätzlich zeigte sich, dass Frauen mehr True Crime konsumierten, was im Einklang mit bisheriger Literatur steht. Frauen berichteten darüber hinaus auch ein höheres True Crime Konsum Motiv der defensiven Vigilanz und konsumierten daher öfter True Crime, um zu lernen, wie sie sich vor potenziellen Angriffen verteidigen könnten. Affektive Empathie zeigte einen signifikant positiven Zusammenhang mit dem True Crime Motiv der Authentizität, was darauf hinweist, dass Personen mit ausgeprägter affektiver Empathie sich besonders zu realen Schicksalen von Menschen hingezogen fühlen. Das Motiv der Spannung korrelierte sowohl signifikant mit affektiver und kognitiver Empathie, allerdings in unterschiedliche Richtungen: Personen mit hoher affektiver Empathie konsumieren True Crime häufiger, um Spannung zu erleben, wohingegen Personen mit stärkerer Ausprägung kognitiver Empathie seltener aus diesem Beweggrund True Crime konsumieren. Zusammenfassend zeigt die vorliegende Studie bedeutsame Unterschiede zwischen kognitiven und affektiven Merkmalen im Zusammenhang mit den Motiven und dem Ausmaß des True Crime Konsums und trägt so zum weiteren Verständnis eines der beliebtesten zeitgenössischen Mediengenres bei.True crime formats are enjoying increasing popularity - at the same time, questions arise regarding the underlying psychological mechanisms of this media consumption.True crime is a media genre that examines real criminal cases. It highlights actual crimes, their backgrounds, investigations, and legal consequences. This master’s thesis explores how individual differences in cognitive and affective constructs relate to true crime consumption and the motives behind it. The focus lies on cognitive empathy, affective empathy (the tendency to seek out and engage with emotional experiences), need for cognition (the tendency to engage in and enjoy effortful cognitive activities), and need for affect. Based on existing theories of media use and morbid curiosity, it is assumed that both cognitive and affective dimensions are relevant to the extent of true crime consumption. In addition, the study investigates whether cognitive and affective constructs play a role in specific motives for true crime consumption. A total sample of 178 participants was examined. Multiple regression analyses revealed a significant positive relationship between cognitive empathy and true crime consumption. Furthermore, it was shown that women consumed more true crime, which is consistent with existing literature. Women also reported a stronger true crime consumption motive of defensive vigilance and therefore consumed true crime more often in order to learn how to defend themselves against potential attacks. Affective empathy showed a significantly positive relationship with the true crime motive of authenticity, indicating that individuals with pronounced affective empathy feel particularly drawn to the real fates of people. The motive of excitement correlated significantly with both affective and cognitive empathy, though in different directions: individuals with high affective empathy consumed true crime more frequently to experience excitement, whereas individuals with higher levels of cognitive empathy consumed true crime less often for this reason. In summary, the present study demonstrates significant differences between cognitive and affective traits in relation to the motives and extent of true crime consumption and thus contributes to a deeper understanding of one of the most popular contemporary media genres.vorgelegt von Laura JauneggMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    When one language prevails : a study of language use in Austrian bilingual education

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    Die Auseinandersetzung mit Zwei- und Mehrsprachigkeit ist seit Langem ein zentrales Thema der Erziehungswissenschaft und Sprachforschung und hat nach wie vor nicht an Relevanz verloren. Dennoch gibt es bis heute keine einheitliche Definition dessen, was unter einer zwei- oder mehrsprachigen Person zu verstehen ist. Je nach theoretischem Ansatz reicht die Spanne von einfachen Kommunikationsfähigkeiten bis hin zur muttersprachlichen Kompetenz in mehreren Sprachen. Der zunehmende Trend zur Mehrsprachigkeit ist auch am Bildungssystem nicht vorbeigegangen. Auch hier stellt sich die Frage, was bilingualen Unterricht ausmacht, wenn diese Zweige nur eine Sprache als Unterrichtssprache nennen. Viele zweisprachige Systeme zielen darauf ab, die Schüler so viel wie möglich mit der Zielsprache in Berührung zu bringen, was in der Konsequenz bedeutet, dass sie weniger Kontakt mit der Landes- oder Muttersprache haben. Studien haben gezeigt, dass die Beherrschung der Erstsprache eine wesentliche Voraussetzung für den erfolgreichen Erwerb einer zweiten Sprache ist, da sie die kognitive und sprachliche Grundlage für fortgeschrittenes Sprachenlernen bildet. Der Erstsprache sollte daher auf keinen Fall zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt werden. Um tieferen Einblick in die Umsetzung und die wahrgenommene Effektivität des zweisprachigen Unterrichts in Österreich zu erhalten, wird in dieser Studie der Gebrauch sowohl der österreichischen Landessprache als auch der Zielsprache im Unterricht untersucht, wobei sowohl potenzielle Vorteile sowie Herausforderungen anhand folgender Forschungsfragen betrachtet werden: (1) Unter welchen Umständen greifen sowohl SchülerInnen als auch LehrerInnen im zweisprachigen Unterricht auf ihre Erstsprache zurück? (2) Wie nehmen SchülerInnen und LehrerInnen das Gleichgewicht zwischen den beiden Sprachen im zweisprachigen Lehrplan wahr, und wie beurteilen sie dessen Auswirkungen auf das Lernen? (3) Inwieweit stimmen die österreichische Politik und Praxis des zweisprachigen Unterrichts mit den etablierten Definitionen und Zielen der Zweisprachigkeit überein? Um diese Fragen zu untersuchen, wurden zweisprachige Unterrichtsstunden beobachtet und qualitative Daten durch Schülerfragebögen und Lehrerinterviews erhoben. Als Fallstudie diente der zweisprachige Zweig eines österreichischen Gymnasiums. Die Daten wurden transkribiert und analysiert, um Muster und Wahrnehmungen bezüglich des Sprachgebrauchs im Klassenzimmer zu identifizieren.The discussion of bilingualism and multilingualism has long been part of educational science and linguistic research and is experiencing a further rise in relevance. Still, up until now there is no unified definition of what is understood by a bi- or multilingual person. Depending on the theoretical approach, the range starts at simple communication skills and reaches up to native speaker competence in several languages. The increasing trend towards multilingualism has not bypassed the education system either. Here, too, the question arises what does bilingual teaching qualify as such, if these branches name only one language as language of instruction. Many bilingual systems aim to expose students to the target language as much as possible, which as a consequence, means less exposure to the national or their first language. Studies have shown that a strong command of the first language is essential for successfully acquiring a second language, as it provides the cognitive and linguistic foundation necessary for advanced language learning. Learners' first language should therefore by no means receive too little attention. To gain a deeper insight into the practical implementation and perceived effectiveness of bilingual education in Austria, this study investigates the use of both the Austrian national language and the target language in the classroom, considering both potential benefits and challenges through the following research questions: (1) Under what circumstances do both students and teachers revert to their first language in the bilingual classroom setting? (2) How do students and teachers perceive the balance between the two languages in the bilingual curriculum, and what are their views on its impact on learning? (3) To what extent do Austrian bilingual education policies and practices align with the established definitions and objectives of bilingualism?To explore these questions, bilingual lessons were observed, and qualitative data were collected through student questionnaires and teacher interviews. The bilingual branch of an Austrian public academic secondary school served as the case study. The data were transcribed and analyzed to identify patterns and perceptions regarding language use in the classroom.vorgelegt von Sandra Paar, BEdEnthält Literaturverzeichnis auf Blättern 63-67Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Spatial Airbnb Rent Indices for Cities Around the World: Insights for Long-Term Rents and Housing Affordability

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    Housing rents are one of the most important and difficult elements of spatial cost of living comparisons. The main difficulty arises from the lack of sufficiently detailed and harmonized data, especially at the international level. The emergence of Airbnb has created a valuable new source of internationally harmonized, micro-level rental data that circumvents this problem. In this paper, we combine hedonic regression and multilateral price index methods to construct an Airbnb spatial rent index for 60 cities across Europe, the Americas, Asia, Africa, and Australia. We then use this index to investigate three main issues: (i) How Airbnb rents differ across cities; (ii) How Airbnb and long-term rents are related; (iii) How housing affordability varies across cities. In particular, our Airbnb rent indices shed light on the extent to which two alternative long-term rent indices are quality-adjusted and highlight two different concepts of housing affordability: rent divided by income versus quality-adjusted rent divided by income. We find that housing affordability is worse in poorer cities according to the latter but not according to the former. JEL. C21; C43; L85; R31; R52; Z32Version of recor

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