University of Graz

uni≡pub (Univ. Graz)
Not a member yet
    50157 research outputs found

    Counseling in the context of open youth work considering the principle of voluntary participation dem Prinzip Freiwilligkeit

    No full text
    Wenn auch die offene Jugendarbeit in Österreich noch ein junges Feld in der Forschung ist, so lässt sich die Relevanz dieses Feldes nicht in Frage stellen. Seit der Corona-Pandemie geraten gerade Jugendliche vermehrt in Krisen und finden kaum noch niederschwellige Anlaufstellen, um unmittelbar und kostenlos Hilfe zu bekommen. Diese Masterarbeit befasst sich mit dem Thema der Beratung in der offenen Jugendarbeit, der Frage nach dem Gelingen von niederschwelliger Beratung und den dafür benötigten Kompetenzen und Professionen. Zur Erforschung dieser Fragen wurden sieben leitfadengestützte Expert_innen-Interviews durchgeführt.Die Ergebnisse aus dieser Forschung lassen Rückschlüsse auf bereits Gelingendes und die Verbesserungspotenziale von Beratung und der benötigten Kompeten-zen ziehen. Der Forschungsprozess zeigt unter anderem die Notwendigkeit einer Verbesserung der infrastrukturellen Bedingungen und der räumlichen Begebenheiten sowie von Achtsamkeit bei Bewerbungsgesprächen.AbstractAlthough open youth work in Austria is still a young field of research, its relevance cannot be denied. Since the Covid-19 pandemic, young people in particu-lar have been increasingly affected by crises and struggle to find low-threshold contact points where they can obtain immediate and free help. This master's thesis deals with the topic of counseling in open youth work, the success of low-threshold access as well as the skills and professions required.To investigate these questions, seven guided expert interviews were conducted.The results of this research allow conclusions to be drawn about the current success and potential for improvement of counseling and the skills required. Improv-ing infrastructure and spatial conditions, as well as mindfulness during job interviews, are some of the key requirements resulting from the research process.Manuela NeunhäusererMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Financial compensation for player development in team sports

    No full text
    Die Ausbildungsentschädigung im Mannschaftssport stellt eine nicht unerhebliche Einnahmequelle für die Vereine dar. Dabei wird in dieser Arbeit hauptsächlich auf den Fußballsport Bezug genommen. Vergleichsweise wird auch kurz erläutert, wie die Ausbildungsentschädigung in einer anderen Mannschaftssportart geregelt ist und welche Unterschiede es dabei gibt. Ziel dieser Diplomarbeit soll sein, etwaige Probleme des Systems der Ausbildungsentschädigung aufzuzeigen. Dafür ist es wichtig, zwischen Arbeitnehmersportlern und Nicht-Arbeitnehmersportlern zu unterscheiden. Den Abschluss dieser Arbeit bildet eine EuGH Entscheidung aus dem Jahr 2010. Es handelt sich dabei um eine wichtige Entscheidung aus der Vergangenheit, da man sich auch heute noch an dieser Entscheidung orientiert, wenn es um das System der Ausbildungsentschädigung geht.Financial compensation for player development in team sports represents a significant source of income for clubs. This paper focuses primarily on soccer. It also briefly compares how financial compensation for player development is regulated in other team sports and highlights the differences between them. The aim of this paper is to identify any problems with the training compensation system. To this end, it is important to distinguish between employed and non-employed athletes. This paper concludes with a ruling by the European Court of Justice from 2010. This is an important ruling from the past, as it still serves as a reference point for the training compensation system today.von Sebastian MannDiplomarbeit Universität Graz 202

    The influence of physical activity on symptoms of the menstrual cycle : a systematic review

    No full text
    Das prämenstruelle Syndrom (PMS) und die primäre Dysmenorrhö sind häufige Beschwerden, die das körperliche, emotionale und soziale Wohlbefinden von Frauen beeinträchtigen. Obwohl Medikamente weit verbreitet eingesetzt werden, suchen viele Frauen nach nicht-pharmakologischen Alternativen. Diese systematische Übersichtsarbeit untersucht die Wirkung verschiedener Bewegungsformen – darunter aerobes Training, Dehnübungen, Rumpf-Training, Yoga, Pilates, Schwimmen sowie tanzbasierte Programme wie Zumba – auf PMS und primäre Dysmenorrhö. Die Ergebnisse der verwendeten Studien zeigen eine deutliche und durchgängige Reduktion der Schmerzintensität und -dauer sowie Verbesserungen in Bezug auf Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Angstzustände und die allgemeine Lebensqualität. Am wirksamsten erweisen sich Interventionen, die drei Mal pro Woche bei moderater Intensität über 45–60 Minuten und über einen Zeitraum von 4–12 Wochen durchgeführt werden. Trotz dieser positiven Ergebnisse weisen viele Studien kleine Stichprobengrößen, kurze Nachbeobachtungszeiträume und eine geringe Teilnehmerdiversität auf. Zukünftige Forschung sollte daher größere und vielfältigere Populationen, standardisierte Bewegungsprotokolle und langfristige Nachuntersuchungen einbeziehen. Insgesamt zeigt diese Übersichtsarbeit, dass körperliche Aktivität eine sichere, leicht zugängliche und wirksame Möglichkeit darstellt, die Lebensqualität und die allgemeine Gesundheit der Frauen zu verbessern. Dementsprechend sollte sie als wichtiger Bestandteil von Behandlungsstrategien betrachtet werden.Premenstrual syndrome (PMS) and primary dysmenorrhea are common conditions that negatively affect women’s physical, emotional, and social well-being. While medication is widely used, many women seek non-pharmacological alternatives. This systematic review examined the effects of different types of physical activity – including aerobic exercise, stretching, core strengthening, yoga, Pilates, swimming, and dance-based programs such as Zumba – on pre-menstrual syndrome and primary dysmenorrhea. The analysis of available studies showed a consistent reduction in pain intensity and duration, as well as improvements in fatigue, mood disturbances, anxiety and overall quality of life. Most effective interventions were performed three times per week, at moderate intensity, for 45–60 minutes over a period of 4–12 weeks. Although the results are promising, many studies had small sample sizes, short follow-up periods and limited participant diversity. Future research should use larger and more diverse populations, standardized exercise protocols and long-term follow-ups. Overall, this review highlights physical activity as a safe, accessible, and effective approach to improve menstrual health and should be considered an important component of symptom management strategies.Anna OberhauserMasterarbeit Universität Graz 202

    Product liability for pharmaceuticals and medical devices in light of recent OGH decisions

    No full text
    Diese Arbeit untersucht die Produkthaftung für Arzneimittel und Medizinprodukte unter besonderer Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung des OGH. Im Zentrum steht die Frage, inwieweit unzureichende oder fehlende Warnhinweise als Produktfehler im Sinne des Produkthaftungsgesetzes (PHG) zu qualifizieren sind und welche haftungsrechtlichen Konsequenzen sich daraus für Hersteller, Importeure und andere Wirtschaftsakteure ergeben. Zudem wird analysiert, ob und in welchem Umfang die arzneimittelrechtliche Zulassung eine Haftungsfreistellung nach dem PHG bewirken kann. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der rechtlichen Einordnung von Produktfehlern bei Medizinprodukten sowie deren Auswirkungen auf die Beweislastverteilung. Die Analyse erfolgt auf Grundlage einer systematisch strukturierten Aufarbeitung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und wird durch praxisnahe Fallbeispiele und aktuelle Gerichtsentscheidungen ergänzt. Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis für die komplexen haftungsrechtlichen Anforderungen in diesem sensiblen Bereich der Produktsicherheit zu schaffen.This thesis examines product liability for pharmaceuticals and medical devices, with a particular focus on recent decisions of the Austrian Supreme Court (OGH). The central question is to what extent insufficient or missing warnings may constitute a product defect within the meaning of the Austrian Product Liability Act (PHG) and what legal consequences this entails for manufacturers, importers, and other economic operators. The study also analyses whether, and to what extent, regulatory authorisation under pharmaceutical law can lead to an exemption from liability under the PHG. Another key focus lies in the legal classification of product defects in medical devices and the resulting implications for the burden of proof. The analysis is based on a systematically structured examination of the legal framework and is complemented by practical case examples and current judicial decisions. The objective is to provide a nuanced understanding of the complex liability requirements in this sensitive area of product safety.vorgelegt von Laura HödlDiplomarbeit Universität Graz 202

    Housing as a basic need vs. housing as a financial asset : vacancies in newly built housing in graz and implications for the housing market and housing policy

    No full text
    Vor dem Hintergrund des anhaltenden öffentlichen Diskurses über Wohnungsknappheit und Erschwinglichkeit erscheint die anhaltend hohe Leerstandsquote bei neu errichteten Wohnungen in Graz paradox. Die vorliegende Arbeit untersucht das Ausmaß und die Auswirkungen dieses Phänomens. Während sich bestehende Studien über den Wohnungsleerstand in Österreich weitgehend auf den Gesamtleerstand oder einzelne Bezirke konzentrieren, wurde dem Leerstand in Neubauwohnungen auf gesamtstädtischer Ebene bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Um diese Lücke zu schließen, integriert die Studie einen literaturbasierten konzeptionellen Rahmen mit einer quantitativen Analyse von Registrierungsdaten und einer kontextuellen Bewertung der sozioökonomischen und Wohnungsmarktbedingungen in Graz. Sie analysiert das Ausmaß und die räumliche Verteilung des Leerstands in Wohngebäuden, die zwischen 2018 und 2023 fertiggestellt werden, und untersucht, wie diese mit der lokalen demografischen, wirtschaftlichen und planerischen Dynamik zusammenhängen. Die Ergebnisse zeigen, dass rund 30% der neu errichteten Wohneinheiten leer stehen, wobei sich der Leerstand auf Großprojekte konzentriert. Diese Muster lassen sich nicht allein durch die Bevölkerungsentwicklung oder das Erschwinglichkeitsniveau erklären, was darauf hindeutet, dass ein strukturelles Überangebot, spekulative Investitionen und politische Fehlentwicklungen die Hauptfaktoren sind. Diese Arbeit hebt die Diskrepanz zwischen Wohnungsproduktion und tatsächlicher Belegung hervor und bietet eine Grundlage für eine datengestützte Reform der Grazer Wohnungspolitik sowie einen Beitrag zu breiteren Debatten über Nachhaltigkeit, Erschwinglichkeit und die Finanzialisierung des Wohnens.In the context of ongoing public discourse around housing shortages and affordability, the persistence of high vacancy rates in newly constructed housing in Graz appears paradoxical. This thesis investigates the extent and implications of this phenomenon. While existing studies on housing vacancies in Austria focus largely on overall vacancy levels or individual districts, little attention has been paid to vacancies in new-build housing on a citywide scale. To address this gap, the study integrates a literature-based conceptual framework with a quantitative analysis of registration data and a contextual assessment of socio-economic and housing market conditions in Graz. It analyzes the scale and spatial distribution of vacancy in residential buildings completed between 2018 and 2023 and examines how these relate to local demographic, economic, and planning dynamics. The results show that approximately 30% of newly built housing units remain unoccupied, with vacancies concentrated in large-scale projects. These patterns cannot be explained by population trends or affordability levels alone, suggesting that structural oversupply, speculative investment, and policy misalignment are key contributing factors. This thesis highlights the disconnect between housing production and actual occupancy, offering a basis for data-informed housing policy reform in Graz and contributing to broader debates on sustainability, affordability, and the financialization of housing.Delia DoujenisMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    The binding effect of the two opinions of the provinces on the Nature Restoration Regulation with particular focus to the participation procedure pursuant to Art 23d B-VG

    No full text
    Die vorliegende Arbeit untersucht die Bindungswirkung der Länderstellungnahmen zur EU-Verordnung über die Wiederherstellung der Natur („Renaturierungsgesetz“) mit besonderem Fokus auf das Länderbeteiligungsverfahren gemäß Art 23d B-VG. Ausgangspunkt ist die umstrittene Zustimmung der österreichischen Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie im Rat der EU, obwohl die Länder die Verordnung in zwei einheitlichen Stellungnahmen abgelehnt hatten. Dies führte zu erheblichen politischen Spannungen und wirft grundlegende Fragen zur Erzeugung und Verbindlichkeit von Länderstellungnahmen auf.Im Zentrum steht das Länderbeteiligungsverfahren gemäß Art 23d B-VG und den darauf beruhenden Bund-Länder- und Ländervereinbarungen. Die Arbeit diskutiert die Bedeutung der Integrationskonferenz der Länder (IKL), die sich in der Praxis nicht durchsetzen konnte. Ein besonderes Augenmerk gilt der Frage, ob außerhalb der IKL gefasste Stellungnahmen als bindend anzusehen sind. Zudem hat sich der Verordnungsvorschlag im Legislativverfahren geändert, wodurch die Frage aufgetreten ist, ob die beiden erstatteten Stellungnahmen noch Verbindlichkeit besitzen, da sie sich auf eine ältere Textfassung beziehen.Die Untersuchung zeigt, dass die beiden Länderstellungnahmen zur Wiederherstellungs-VO keine Bindungswirkung entfalten, da die besseren Argumente dafürsprechen, dass eine einheitliche Stellungnahme nicht außerhalb der IKL gefasst werden kann. Auch unter der Annahme, dass die formalen Erzeugungskriterien eingehalten wurden, kann den beiden Stellungnahmen keine Verbindlichkeit zugeschrieben werden, da sie sich auf eine Textfassung beziehen, die nicht jener entspricht, über die im Rat abgestimmt wurde, und somit nicht mehr adäquat zum Vorhaben auf Unionsebene ist.Die Arbeit zeigt auf, dass Reformbedarf im Länderbeteiligungsverfahren besteht. Sie plädiert dafür, dass die Länder die Ländervereinbarung novellieren und ein einfacheres Verfahren zur Erstattung einer einheitlichen Stellungnahme festlegen.This paper examines the binding effect of the federal states opinions on the EU Regulation on nature restoration (“Renaturierunggesetz”) with a particular focus on the federal states participation procedure pursuant to Article 23d of the Federal Constitutional Law (B-VG). The starting point is the controversial approval of the Austrian Federal Minister for Climate Protection, Environment, Energy, Mobility, Innovation, and Technology in the Council of the EU, even though the provinces had rejected the regulation in two unanimous statements. This led to considerable political tension and raises fundamental questions about the creation and binding nature of provincial statements.The focus is on the state participation procedure pursuant to Art 23d B-VG and the federal-state and state agreements based on it. The paper discusses the significance of the Integration Conference of the States (IKL), which has not been able to establish itself in practice. Particular attention is paid to the question of whether opinions adopted outside the IKL are to be regarded as binding. In addition, the proposed regulation has changed during the legislative process, raising the question of whether the two opinions submitted are still binding, as they refer to an older version of the text.The investigation shows that the two countries statements on the Restoration Regulation have no binding effect, as the better arguments suggest that a uniform statement cannot be made outside the IKL. Even assuming that the formal production criteria were met, the two statements cannot be considered binding, as they refer to a version of the text that does not correspond to the one voted on in the Council and is therefore no longer adequate for the project at Union level.The paper shows that there is a need for reform in the state participation procedure. It argues that the states should amend the state agreement and establish a simpler procedure for issuing a uniform statement.Verfasser: Maximilian SchwaigerEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 71-76Diplomarbeit Universität Graz 202

    The portrayal of Jews in Austrian history textbooks

    No full text
    Die Masterarbeit analysiert, wie Jüdinnen und Juden in österreichischen Geschichtslehrbüchern der 8. Schulstufe dargestellt werden. Der Ausgangspunkt dieser Untersuchung ist die Überlegung, dass Lehrmaterialien nicht nur Informationen bereitstellen, sondern auch kollektive Erinnerungen sowie gesellschaftliche Werte beeinflussen. Im Kontext des Geschichtsunterrichts – in dem Nationalsozialismus und Antisemitismus zentrale Themen sind – wird erörtert, ob jüdisches Leben hauptsächlich aus einer Opferperspektive betrachtet wird oder ob Vielfalt und Handlungsspielräume ebenfalls zur Geltung kommen. Die Arbeit gliedert sich in einen theoretischen Teil, der Aspekte wie Antisemitismus, Antijudaismus sowie Feindbilder und Stereotype behandelt; ergänzt wird dies durch einen empirischen Abschnitt. In diesem werden vier österreichische Geschichtsbücher („Zeitbilder 4“, „Bausteine Geschichte 4“, „Meine Geschichte 4“ und „GESCHICHTEprofi 4“) anhand eines Fragenkatalogs qualitativ untersucht. Ziel ist es zu evaluieren, ob die visuelle Präsentation antisemitische Stereotypen reproduziert oder dekonstruiert. Die Ergebnisse zeigen auf, dass alle untersuchten Lehrwerke unterschiedliche Bildinhalte aufweisen, jedoch dominieren Darstellungen von Ausgrenzung, Gewalt und Opferschicksalen deutlich. Während das Buch „Meine Geschichte 4“ künstlerische Zeugnisse von Überlebenden einbezieht und „GESCHICHTEprofi 4“ verstärkt das jüdische Alltagsleben vor der Shoah thematisiert, bleibt insgesamt die Darstellung als Opfer vorrangig präsent. Täter:innen erscheinen häufig anonymisiert, Mitläufer:innen spielen lediglich eine marginale Rolle. Schulbücher haben eine entscheidende Funktion für historisches Lernen sowie Erinnerungskultur inne. Eine bewusste Auswahl samt Kontextualisierung des Bildmaterials ist essenziell dafür verantwortlich, stereotype Wahrnehmungen zu vermeiden und multiperspektivisches Lernen zu fördern. Die Sichtbarmachung jüdischer Lebensrealitäten vor den Verfolgungen könnte dazu beitragen, ein differenziertes Bewusstsein für Geschichte zu entwickeln und antisemitische Denkmuster kritisch zu hinterfragen.This master’s thesis analyses how Jews are portrayed in Austrian 8th-grade history textbooks. The study starts from the premise that teaching materials not only convey information but also shape collective memory and social values. In the context of history education, where National Socialism and antisemitism are central topics, it examines whether Jewish life is presented mainly from a victim perspective or whether diversity and agency are also reflected. The thesis is divided into a theoretical section, which addresses antisemitism, anti-Judaism, stereotypes and enemy images, and an empirical section. In the empirical section, four Austrian history textbooks (“Zeitbilder 4,” “Bausteine Geschichte 4,” “Meine Geschichte 4,” and “GESCHICHTEprofi 4”) are qualitatively analysed using a structured questionnaire. The aim is to assess whether the visual material reproduces or challenges antisemitic stereotypes. The analysis shows that, although each textbook includes different images, depictions of exclusion, violence, and victimization clearly predominate. While “Meine Geschichte 4” incorporates artistic testimonies from survivors and “GESCHICHTEprofi 4” highlights Jewish everyday life before the Shoah, the victim perspective remains dominant overall. Perpetrators are often anonymized, and bystanders or followers appear only marginally. The study concludes that school textbooks play a crucial role in historical learning and in shaping the culture of remembrance. Careful selection and contextualization of visual material are essential for avoiding stereotypical perceptions and fostering multiperspectival learning. Making Jewish life before persecution visible can help develop a more nuanced understanding of history and encourage critical reflection on antisemitic patterns of thought.vorgelegt von Ceren SadicMasterarbeit Universität Graz 202

    "More Likes, Less Love?" Relationships between Problematic Social Media Use, Relationship Expectations and Relationship Satisfaction: A Gender-Based Analysis

    No full text
    Soziale Medien prägen zunehmend den Alltag. Der problematische Konsum sozialer Medien könnte Auswirkungen auf romantische Beziehungen haben, etwa durch erhöhte Erwartungen aufgrund von idealisierten Beziehungsdarstellungen. Bisherige Forschung zeigt, dass Frauen höhere Erwartungen bezüglich beziehungsförderlicher Verhaltensweisen an ihre Partner haben als Männer an ihre Partnerinnen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob dieser Geschlechtsunterschied zumindest teilweise durch problematischen Konsum sozialer Medien erklärbar ist. Darüber hinaus wird untersucht, ob zwischen den Erwartungen und der Beziehungszufriedenheit ein Zusammenhang besteht und welche Rolle die Erwartungserfüllung dabei spielt. Schließlich wird auch geprüft, ob der problematische Konsum mit einer höheren Qualität der Alternativen einhergeht, da über soziale Medien leicht neue Kontakte entstehen können. Die Ergebnisse der Online-Umfrage mit 345 Frauen und 296 Männern zeigten, dass entgegen der Annahme Männer einen höheren problematischen Konsum sozialer Medien aufweisen als Frauen und dass dieser Konsum bei Männern mit niedrigeren Erwartungen einhergeht, bei Frauen jedoch nicht. Der Zusammenhang zwischen Geschlecht und Erwartungen wird teilweise über den problematischen Konsum erklärt. Zudem hängt dieser bei Männern mit geringerer Beziehungszufriedenheit, höherer Qualität der Alternativen, niedrigeren Erwartungen und geringerer Erwartungserfüllung zusammen. Problematischer Konsum scheint bei Männern negativere Auswirkungen auf Beziehungen zu haben als bei Frauen. Weiters wird der positive Zusammenhang zwischen Erwartungen und Beziehungszufriedenheit nicht über die Erwartungserfüllung erklärt. Schließlich zeigte sich, dass ein höherer problematischer Konsum mit einer höheren Qualität der Alternativen zusammenhängt. Aufgrund der Befunde wird ein reflektierter Umgang mit sozialen Medien empfohlen, um negative Folgen für die Beziehungsqualität zu reduzieren, sowie offene Kommunikation, um Missverständnisse durch unerfüllte Erwartungen zu vermeiden.Social media has become an integral part of everyday life. Problematic social media use may affect romantic relationships, for example by raising expectations through idealized portrayals of relationships. Previous research shows that women have higher expectations regarding relationship-promoting behaviours than men. This raises the question of whether this gender difference can be partly explained by problematic social media use. Furthermore, the study examines whether expectations are linked to relationship satisfaction and what role expectation fulfilment plays. It also explores whether higher problematic use is associated with a higher perceived quality of alternatives, as these platforms make it easier to establish new contacts. Results of an online survey with 345 women and 296 men showed that, contrary to assumptions, men report higher problematic social media use than women. Among men, this problematic use is linked to lower expectations, while no such effect was found for women. The relationship between gender and expectations is partly explained by problematic use. For men, problematic use is associated with lower relationship satisfaction, higher quality of alternatives, lower expectations and reduced expectation fulfilment. Thus, problematic use seems to have more negative effects on men’s relationships than on wom-en’s. Furthermore, the positive relationship between expectations and relationship satisfac-tion is not explained by expectation fulfilment. Finally, higher problematic use is related to a higher quality of alternatives. The findings highlight the importance of a mindful approach to social media to reduce negative impacts on relationship quality, as well as open commu-nication to avoid misunderstandings caused by unmet expectations.Larissa SemlitschMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Kreatives Gestalten als Ressource - Potenziale kunsthandwerklicher Prozesse für diepsychosoziale Beratung

    No full text
    AbstraktEs wird der Zusammenhang zwischen inneren Prozessen, während Kunsthandwerk, wie sich das auf die Selbstwirksamkeit auswirkt und wie man das für die psychosozialer Entwicklung in der Beratungspraxis verwenden könnte untersucht. Gestützt mit Theorie aus den Bereichen der Neuroästhetik, Kunsttherapie sowie Erkenntnisse aus der Gesundheitsforschung mit kreativen Medien, wird erforscht ob handwerklich-künstlerische Tätigkeiten nicht nur ästhetische und gestalterische Prozesse innehaben, sondern auch psychische Ressourcen wie Problemlösekompetenz, Selbstwirksamkeit und emotionale Stabilität stärken können.Anhand von acht teil-narrativen Interviews mit Interviewpartner*innen, die in verschiedenen künstlerisch-handwerklichen Bereichen tätig sind, wurde empirisch erforscht, wie und ob diese inneren Vorgänge beschreibbar sind.Durch gezielte Fragen wurde versucht, individuelle Erfahrungsberichte zu bekommen und mögliche Muster im kreativen Prozess zu identifizieren. In der Analyse wird sichtbar, dass die Präsenz von Kreativität häufig als lebenslange Konstante erlebt wird und in Krisenphasen stabilisierend wirkt. Besonders hervorgehoben wurden: ähnlicher Umgang mit kreativen Blockaden, die Fähigkeit, Fehlschläge konstruktiv zu verarbeiten, sowie der soziale Austausch als Inspirations- und Unterstützungsquelle. Pausen, Perspektivenwechsel und gemeinsames „Erschaffen“ tragen maßgeblich zur psychischen Stabilisierung und Balance bei. Gleichzeitig wird sichtbar, dass selbstgemachte Werke für die Befragten eine höhere persönliche Wertigkeit besitzen als industriell hergestellte Produkte. Die Ergebnisse legen somit nahe, dass kreatives Ausleben nicht nur künstlerischen, sondern auch präventiv-gesundheitsfördernden Wert hat und in psychosozialen Beratungskontexten gezielt als Ressource genutzt werden kann.AbstractThis master's thesis examines the connection between internal processes during arts and crafts, how this impacts self-efficacy, and how this could be used for psychosocial development in counseling practice. It is assumed that craft-based and artistic activities not only involve aesthetic and creative processes, but can also strengthen psychological resources such as problem-solving skills, self-efficacy, and emotional stability. The theory incorporates concepts from neuroaesthetics, art therapy, and findings from health research with creative media. The empirical research is based on eight semi-narrative interviews with interviewees working in various artistic and craft fields. The aim was to obtain individual accounts of their experiences and identify possible patterns in the creative process.The analysis shows that expressing creativity is often experienced as a lifelong constant and has a stabilizing effect in times of crisis. Particular emphasis was placed on consciously dealing with creative blocks, the ability to constructively process failures, and social interaction as a source of inspiration and support. Breaks, shifts in perspective, and collaborative "creation" contribute significantly to psychological stability and balance. At the same time, it becomes clear that self-made works have greater personal value for the respondents than industrially manufactured products. The results thus suggest that creative expression has not only artistic but also preventative and health-promoting value and can be specifically utilized as a resource in psychosocial counseling contexts.Katharina Maria KrainerMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Enhancing students’ number sense through the use of iPads in fifth grade math lessons

    No full text
    Das Ziel, die Schule ins 21. Jahrhundert zu holen und die Schüler:innen auf ein Leben in einer digitalen Welt vorzubereiten, ist zum Zeitpunkt der Entstehung dieser Arbeit ein besonders stark forcierter Schwerpunkt im österreichischen Bildungssystem. Digitale Geräte sind ein wichtiger Bestandteil im Leben von Kindern und Jugendlichen und mittlerweile auch fest im Schulalltag verankert. Durch eine Geräteinitiative des Bundesministeriums ab dem Schuljahr 2021/22 verfügen alle Lernenden der Sekundarstufe 1 über ein Endgerät, das im Unterricht neue Möglichkeiten eröffnen soll.Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Verwendung des iPads als digitales Lernmedium im Mathematikunterricht. Ziel ist es, die Einsatzmöglichkeiten dieser Geräte in der 5. Schulstufe zu betrachten. Zwei Schwerpunkte stehen dabei im Fokus: Einerseits soll Unterrichtsmaterial entwickelt werden, das die erweiterten Möglichkeiten durch den Technologieeinsatz aufgreift. Aus diesem Grund wird ein Unterrichtskonzept erstellt, das zur Förderung des elementaren Zahlenverständnisses im Bereich der Bruchrechnung beitragen soll. Dem iPad soll hierbei eine unterstützende Rolle beim Erlernen der mathematischen Inhalte zukommen.Andererseits sollen die bisherigen Erfahrungen von Lehrpersonen mit den digitalen Endgeräten im Schulalltag erfasst werden. Zu diesem Zweck wird eine leitfragenbasierte Gruppendiskussion mit Fachlehrpersonen durchgeführt. Die Resultate aus dieser Diskussion lassen darauf schließen, dass der Einsatz des iPads viele neue Möglichkeiten eröffnet, die tatsächliche schülerzentrierte Verwendung im Unterricht zum Zeitpunkt der Befragung jedoch mit Schwierigkeiten verbunden ist. Gründe dafür sind unter anderem der als sehr hoch empfundene Aufwand für die Lehrperson bei der Erstellung entsprechender Unterrichtsmaterialien sowie Zweifel an der tatsächlichen lernförderlichen Wirkung. Diese Ergebnisse stützen auch Erkenntnisse aus anderen Studien zum iPad-Einsatz, die ebenfalls viele Chancen durch die neuen Technologien sehen, jedoch Herausforderungen bei der Umsetzung feststellen.Die Erkenntnisse der vorliegenden Arbeit verdeutlichen einmal mehr, dass bei der Integration digitaler Endgeräte im Schulalltag weiterhin Handlungsbedarf besteht, um einen besseren schülerzentrierten Zugang zu ermöglichen. Dazu sind mehr digitale Lernräume und Apps erforderlich, auf die Lehrpersonen im eigenen Unterricht zurückgreifen können.The goal of bringing schools into the 21st century and preparing students for life in a digitalized world is, at the time of writing this thesis, a particularly prominent priority in the Austrian education system. Electronic devices are an important part of the lives of children and adolescents and are now firmly integrated into everyday school life. Through a device initiative launched by the Austrian government, all students in secondary education have access to digital devices that are intended to open up new possibilities in the classroom.This thesis deals with the use of the iPad as a digital learning tool in mathematics lessons. The aim is to examine the potential uses of these devices in the 5th grade. Overall, two focal points are emphasized. On the one hand, the development of teaching material that takes advantage of the expanded opportunities offered by technology. For this reason, a teaching concept is designed to support the development of basic number sense in the area of fraction arithmetic. The iPad is intended to play a supportive role in the learning of mathematical content.On the other hand, this paper aims to gather teachers’ prior experiences with digital devices in everyday school life. In order to explore this, a guided group discussion with subject teachers is conducted. The results of this discussion suggest that although the use of the iPad opens up many new possibilities, its actual student-centered use in the classroom, at the time of the survey, is still associated with challenges. Among the reasons cited are the perceived high workload for teachers in creating appropriate teaching materials and doubts about the actual learning benefits. These findings also support insights from other studies on iPad use, which likewise see many opportunities presented by new technologies but also identify difficulties in implementation.The findings of this thesis once again highlight that there is still a need for action regarding the integration of digital devices in everyday school life to enable more student-centered approaches. This requires more digital learning environments and apps that teachers can use in their own classrooms.Alexandra FalknerEnthält Literaturverzeichnis auf Blätter 96-99Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    0

    full texts

    50,157

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    uni≡pub (Univ. Graz)
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇