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    Gender-Representations throughout different decades in selected foreign language textbooks

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    Schulbücher sind mehr als nur Lehrmittel – sie beeinflussen die Wahrnehmungen der Lernenden und vermitteln implizit gesellschaftliche und kulturelle Normen, was besonders auf den Fremdsprachenunterricht zutrifft. Diese Arbeit analysiert Gender-Repräsentationen in italienischen Lehrbüchern aus den Jahren 1985, 1987, 1998 und 2010 und versucht zu erklären, wie die Entwicklung dieser Gender-Repräsentationen über die Jahrzehnte hinweg verlaufen ist.Anhand einer quantitativen Inhaltsanalyse basierend auf Loder (2023), zeigt die Untersuchung, dass sich die Verhältnisse zwischen männlichen und weiblichen Repräsentationen über die Jahre zwar annähern, männliche Überrepräsentation aber bestehen bleibt. Bezogen auf Genderstereotype liefern vor allem die analysierten Kategorien „Handlung“ und „Beruf“ interessante und in der Literatur viel diskutierte Ergebnisse. Vorab kann gesagt werden, dass Fortschritte zwar erkennbar sind, die Herausforderungen geschlechtergerechte Darstellungen konsequent zu integrieren bestehen bleiben.Ziel dieser Arbeit ist es, Impulse für die kritische Reflexion von Schulbüchern zu geben und die Bedeutung einer bewussten Gestaltung von Lehrmaterialien für eine genderinklusive Bildung zu unterstreichen.Textbooks are more than just teaching materials - they influence learners' perceptions and implicitly transmit social and cultural norms, which is particularly true for foreign language teaching. This paper analyses gender representations in Italian textbooks from 1985, 1987, 1998 and 2010 and attempts to explain how they have evolved over the decades.In accordance with the quantitative content analysis based on Loder (2023), it is shown that altough the ratios between male and female representations have converged over the years, male overrepresentation persists. Regarding gender stereotypes, the analysed categories “action” and “profession” in particular provide interesting and much-discussed results. It can be said in advance that although progress is recognisable, the challenges of consistently implementing gender-equitable representations in teaching materials remain.This work is intended to provide inspiration for critical reflection on textbooks and emphasise the importance of consciously designing teaching materials for gender-inclusive education.vorgelegt von Verena LoidlMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Roma sacra : biblical and liturgical-historical aspects of selected sacred buildings in Rome

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    Diese Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen Liturgie und Architektur in den wichtigsten Kirchen und Basiliken Roms, insbesondere im Hinblick auf deren historische Entwicklung, Raumaufteilung und Nutzung im Gottesdienst. Im Fokus stehen dabei zentrale Elemente wie der Altarraum, die Apsis, das Kirchenschiff, die Vorhalle sowie die Fassade, deren Veränderungen in den verschiedenen Stilepochen von der Antike bis zum Barock gezeigt werden. Die sakralen Bauwerke Roms sind nicht nur architektonische Meisterwerke, sondern auch Ausdruck entsprechender liturgischer Traditionen. Die abendländische Kunst wurde durch die bildliche Darstellung der religiösen Inhalte seit ihren Anfängen geprägt – in einer Wechselwirkung zwischen der Liturgieordnung und den verschiedenen Künsten der Bilder, Skulpturen und Bauten. Beginnend mit der Gestaltung der Katakomben führte die Entwicklung über die Bauform der frühchristlichen Basilika zu den mystischen Aspekten und dem sakralen Charakter eines Geistes der Transzendenz des Mittelalters in der Gestaltung der Kircheninnenräume. In der Renaissance trat der Mensch aus der mittelalterlichen Anonymität in den Mittelpunkt, was sich vor allem in der bildnerischen Kunst auswirkte und Rom wieder zu einem Zentrum machte. Schließlich wurde der Barock besonders im Zuge der Gegenreformation zu einem prunkvollen und sinnenfrohen Baustil, zu einem „Theatrum sacrum“, das die Gläubigen begeistern und das göttliche Mysterium widerspiegeln sollte. In dieser Arbeit soll vermittelt werden, wie sakrale Räume in Rom durch ihre liturgische Funktion geformt wurden und weiterhin in der kirchlichen Praxis lebendig sind.This work examines the interaction between liturgy and architecture in the most important churches and basilicas in Rome, particularly with regard to their historical development, room layout and use in worship. The focus is on central elements such as the chancel, the apse, the nave, the narthex and the façade, whose changes are shown in the various stylistic periods from antiquity to the Baroque. The sacred buildings of Rome are not only architectural masterpieces, but also expressions of corresponding liturgical traditions. Western art has been shaped by the pictorial representation of religious content since its beginnings - in an interaction between the liturgical order and the various arts of images, sculptures and buildings. Beginning with the design of the catacombs, the development led via the architectural form of the early Christian basilica to the mystical aspects and the sacred character of a spirit of transcendence of the Middle Ages in the design of church interiors. In the Renaissance, the human being emerged from the anonymity of the Middle Ages to take center stage, which had a particular impact on the visual arts and made Rome a focal point once again. Finally, especially in the course of the Counter-Reformation, the Baroque became a sumptuous and sensual architectural style, a “theatrum sacrum”, which was intended to inspire the faithful and reflect the divine mystery. The aim of this work is to convey how sacred spaces in Rome were shaped by their liturgical function and continue to be alive in church practice.eingereicht von Konrad MacherMasterarbeit Universität Graz 202

    Saccadic Momentum in einem Sakkadensequenzparadigma

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    Jonas UschnigMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und EnglischArbeit nachträglich gesperr

    Performance analysis of active and passive investment strategies in the Austrian fund market

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    Die zunehmende Verbreitung passiver Investmentstrategien hat das Anlageverhalten von Investorinnen und Investoren in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Ein zentrales Indiz hierfür ist der erhebliche Kapitalabfluss aus aktiv verwalteten Fonds zugunsten kostengünstiger Indexprodukte. Diese Entwicklungen haben die bereits seit langem geführte Debatte über die Effizienz aktiver gegenüber passiver Anlagestrategien weiter intensiviert. Empirische Untersuchungen kommen dabei mehrheitlich zu dem Ergebnis, dass aktiv verwaltete Fonds nach Abzug der Gebühren ihren passiven Pendants tendenziell unterlegen sind. Die vorliegende Arbeit untersucht die Performance aktiv verwalteter Fonds österreichischer Banken im Vergleich zu ihrem jeweiligen Benchmark-ETF. Ziel ist es, die Effektivität beider Ansätze mittels einer vergleichenden Analyse risikoadjustierter Kennzahlen (Sharpe Ratio, Sortino Ratio, Calmar Ratio, Maximum Drawdown) zu bewerten. Die Untersuchung basiert auf einer umfangreichen Datenbasis für den Zeitraum von 2001 bis 2025 und umfasst Fonds mit Fokus auf Welt-, Emerging-Markets-, USA- sowie Europa-Indizes. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass keiner der analysierten aktiv verwalteten Fonds seinen Benchmark-ETF auf Basis absoluter oder risikoadjustierter Renditen übertreffen konnte. Die strukturellen höheren Kosten aktiver Fonds, insbesondere Managementgebühren und Ausgabeaufschläge, führen konsistent zu niedrigeren Nettorenditen im Vergleich zu ETFs. Passive Fonds zeigen insbesondere in Bullenmärkten eine überlegene Performance. In Bärenmärkten lassen sich jedoch in einzelnen Regionen Hinweise auf ein begrenztes, aber nicht systematisches Outperformance-Potenzial aktiver Fonds erkennen.The increasing prevalence of passive investment strategies has fundamentally changed investor behavior over the past decades. A key indicator of this is the significant outflow of capital from actively managed funds in favor of low-cost index products. These developments have further intensified the longstanding debate about the efficiency of active versus passive investment strategies. The majority of empirical studies conclude that actively managed funds tend to underperform their passive counterparts after fees are deducted. This thesis examines the performance of actively managed funds offered by Austrian banks in comparison to their respective benchmark ETFs. The aim is to evaluate the effectiveness of each strategy by conducting a comparative analysis of risk-adjusted key figures (Sharpe ratio, Sortino ratio, Calmar ratio, maximum drawdown). The study is based on a comprehensive database covering the period from 2001 to 2025 and includes funds focusing on global, emerging market, US and European indices. The empirical results show that none of the analyzed actively managed funds was able to outperform its benchmark ETF on either an absolute or risk-adjusted return basis. The structurally higher costs of active funds, particularly management fees and issue surcharges, consistently lead to lower net returns compared to ETFs. Passive funds show superior performance, especially in bull markets. In bear markets, there are indications of limited but not systematic outperformance potential for active funds in certain regions.Enthält Literaturverzeichnis auf Seite 70-74Masterarbeit Universität Graz 202

    Evaluation and simulation of processing technologies for underutilized biomass in a regional context

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    Diese Thesis untersucht Technologien, die untergenutzte Biomasse verwerten, zur Steigerung der Wertschöpfung in einem regionalen Kontext. Um Forschungslücken zu schließen, zielt sie darauf ab, die Bewertungsansätze zu verbessern und die Daten von kommerziellen Anlagen als Beispiel zu nutzen, wie neue Anlagen beim Aufbau unterstützt werden können. Die technische, wirtschaftliche und ökologische Machbarkeit wird anhand von drei Fallstudien – Strohisolierung, Klärschlammvererdung und Pyrolyse simuliert und bewertet. Zur Echtzeitintegration und Szenariosimulation wurde die Energy Transition Toolbox (ETT) verwendet. Obwohl die ETT die Entscheidungsfindung beim Einsatz neuer Technologien unterstützt, bilden Datenlücken von noch nicht integrierten Technologiesystemen in die Toolbox eine große Herausforderung.Die Fallstudien zeigen, dass Strohdämmung aus ökologischer Sicht sehr vielversprechend ist, aber hinsichtlich der wirtschaftlichen Kosten noch nicht mit fossilen Alternativen konkurrieren kann. Im Gegensatz dazu ist die Humifizierung von Klärschlamm wirtschaftlich rentabel, erfordert jedoch lange Verarbeitungszeiten, was die kurzfristigen Gewinne einschränkt. Die Pyrolyse von Klärschlamm hat großes technisches und ökologisches Potenzial, steht jedoch aufgrund der Kosten für die Schlammtrocknung und, wie auch bei der Humifizierung von Klärschlamm, der möglichen Belastung des Schlamms mit Schadstoffen und Kontaminanten vor Herausforderungen.Die Ergebnisse dieser Thesis zeigen, dass zu einer steigenden Einführung von Biomassetechnologien im regionalen Kontext, vor allem regionsspezifische Strategien und standardisierte Rahmenbedingungen für den Datenaustausch notwendig sind und geschaffen werden sollten. Durch die Optimierung der Biomassenutzung innerhalb der ETT sowie die damit einhergehende Integration in bestehende erneuerbare Energiequellen, können diese Technologien innerhalb der ausgewählten Regionen in die Realität umgesetzt werden. Schlussendlich tragen sie damit zur Förderung der regionalen Nachhaltigkeit bei und dem Übergang zu einer zirkulären Bioökonomie.This thesis investigates technologies that utilize underused biomass to increase value creation in a regional context. To fill research gaps, it aims to improve assessment approaches and to use data from commercial plants as an example of how to support new plants in their development. Technical, economic, and environmental feasibility is simulated and assessed using three case studies – straw insulation, sewage sludge humification, and pyrolysis. The Energy Transition Toolbox (ETT) was used for real-time integration and scenario simulation. Although the ETT supports decision-making in the use of new technologies, data gaps from technology systems that have not yet been integrated into the toolbox pose a major challenge.The case studies show that straw insulation is very promising from an ecological point of view, but cannot yet compete with fossil alternatives in terms of economic costs. In contrast, the humification of sewage sludge is economically viable, but requires long processing times, which limits short-term profits. The pyrolysis of sewage sludge has great technical and ecological potential, but faces challenges due to the costs of sludge drying and, as is also the case with sewage sludge humification, the possible presence of pollutants and contaminants in the sludge.The results of this thesis show that, with an increasing introduction of biomass technologies in a regional context, region-specific strategies and standardized framework conditions for data exchange are necessary and should be created. By optimizing biomass use within the ETT and the associated integration into existing renewable energy sources, these technologies can be implemented in practice within the selected regions. Ultimately, they contribute to promoting regional sustainability and the transition to a circular bioeconomy.Author: Enny VögeMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Who Cares for the University? An Analysis of Academic Care Work

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    Akademische Care-Arbeit bezeichnet Tätigkeiten, die den universitären Alltag wesentlich mittragen, aber meist unsichtbar und wenig anerkannt sind. Dazu zählen unter anderem die Betreuung von Studierenden, Gremienarbeit und kollegiale Unterstützung. Diese Tätigkeiten sind für das Funktionieren von Hochschulen unverzichtbar, werden aber häufig als selbstverständlich betrachtet und kaum in offiziellen Leistungsindikatoren erfasst. Besonders häufig wird diese Form von Care-Arbeit von Frauen und marginalisierten Gruppen übernommen, was bestehende Ungleichheiten im Wissenschaftssystem weiter verstärkt.Diese Masterarbeit untersucht, welche Formen akademischer Care-Arbeit an Geographie-Instituten österreichischer Universitäten geleistet werden und wie sie verteilt ist, aus welcher Motivation sie geleistet wird und wie Wissenschaftler*innen diese akademische Care-Arbeit im Arbeitsalltag erleben. Dabei fließen theoretische Perspektiven aus der Arbeitskritik, feministischer Theorie und Care-Forschung ein. Empirisch basiert die Untersuchung auf 21 leitfadengestützten Interviews mit Postdoktorand*innen, Senior Lecturers und Professorinnen an Geographie-Instituten in Österreich. Die Gespräche wurden transkribiert und anhand eines thematischen Kategoriensystems ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass akademische Care-Arbeit in vielfältigen Formen geleistet wird. Gleichzeitig wird deutlich, dass diese Tätigkeiten überwiegend von Frauen getragen werden, oft unter prekären Bedingungen und institutionell kaum gewürdigt oder honoriert werden. Die Übernahme solcher Aufgaben erfolgt dabei aus einem Verantwortungsgefühl gegenüber Studierenden und Kolleg*innen, solidarische und gemeinschaftliche Haltungen bis hin zu strategischen Überlegungen im Hinblick auf Karrierechancen. Wer akademische Care-Arbeit übernimmt, befindet sich im Spannungsfeld zwischen der Erwartung wissenschaftlicher Exzellenz und den ungeschriebenen Anforderungen des akademischen Alltags.Diese Arbeit versteht sich daher als Aufforderung, bestehende Bewertungsmaßstäbe im Wissenschaftsbetrieb kritisch zu hinterfragen. Sie plädiert für eine stärkere institutionelle Anerkennung und gerechtere Verteilung von akademischer Care-Arbeit innerhalb der Hochschulen. Damit leistet sie einen Beitrag zu aktuellen Debatten über Gleichstellung, Arbeitskulturen und die Zukunft universitärer Strukturen.Academic care work refers to activities that are essential to the everyday functioning of universities, yet often remain invisible and receive little recognition. These include, among others, student supervision, committee work, and collegial support. Such activities are indispensable for the workings of higher education institutions, but they are frequently taken for granted and rarely reflected in official performance indicators. Care work of this kind is most often carried out by women and marginalized groups, thereby reinforcing existing inequalities within the academic system.This master’s thesis investigates the forms of academic care work carried out at geography departments of Austrian universities, examining how this work is distributed, the motivations behind it, and how academics experience such care work in their everyday professional lives. The analysis draws on theoretical perspectives from critiques of labor, feminist theory, and care research.Empirically, the study is based on 21 semi-structured interviews with postdoctoral researchers, senior lecturers, and female professors at geography departments in Austria. The interviews were transcribed and analyzed using a thematic coding framework.The findings show that academic care work is performed in diverse forms. At the same time, it becomes clear that these tasks are predominantly carried out by women, often under precarious conditions, and receive little institutional recognition or reward. The motivations for taking on such responsibilities range from a sense of duty toward students and colleagues, to solidarity and collective commitment, and even to strategic considerations for career advancement. Those who carry out academic care work find themselves navigating a tension between the demand for academic excellence and the unwritten expectations of everyday university life.This thesis therefore calls for a critical examination of existing evaluation standards in academia. It advocates for stronger institutional recognition and a fairer distribution of academic care work within universities. In doing so, it contributes to ongoing debates on gender equality, academic work cultures, and the future of higher education.Sarah WackMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    AmLit / Towards Multisensory Aesthetics: Mundane Materiality in Richard Powers’ Plowing the Dark and The Overstory

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    This paper explores the multisensory aesthetics and mundane materiality in Richard Powers’ Plowing the Dark and The Overstory, emphasizing their role in challenging anthropocentric and ocularcentric cultural narratives. It examineshow Powers’ novels employ synesthetic descriptions to critique Cartesian dualismand technoliberalism, presenting the body as inseparable from its material and nonhuman environment. By intertwining virtual realities with ecological consciousness, the analysis highlights Powers’ critique of the transcendence ofphysicality and his focus on embodied vulnerability. The study further investigateshow Plowing the Dark contrasts technological escapism with the corporeality of human experience, while The Overstory employs magical realism to emphasize ecological interconnectedness and humility toward the natural world. Through these multisensory strategies, Powers reframes literature’s potential to foster embodied awareness and posthuman creativity, offering new perspectives onenvironmental and technological debates

    AmLit / “Learning to Fight in a World on Fire”: Imagining Political Violence in the Anthropocene

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    This article takes Andreas Malm’s 2020 manifesto How to Blow Up a Pipeline as a starting point to examine the representation of strategically used political violence in recent fiction and film. Political violence – as Malm envisions it for the futureclimate movement – has been a part of the radical environmental movement (in the U.S.) at least since the 1970s, very often, however, accompanied by accusations of terrorism from political interest groups and government agencies.In the immediate post-9/11 context, government rhetoric about “eco-terrorism” and new laws targeting different forms of expressing dissent as domestic terrorism were also accompanied by fictional representations portraying activistsas dangerous terrorists (e.g. Michael Crichton’s State of Fear). Briefly tracing the so-called Green Scare in fiction and film from the post-9/11 era, I argue that a new awareness of the climate emergency has also led to a (literary) reevaluation of strategically employed violence in protest movements. Analyzing Kim StanleyRobinson’s Ministry for the Future (2020), David Klass’ thriller Out of Time (2020), and the eponymous film to Malm’s manifesto, this article aims to show that recent novels envision political violence as an adequate means to inspire societal and political change in the face of the climate crisis

    Measures to promote health literacy from a critical gender perspective

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    Gesundheitskompetenz ist nicht geschlechtsneutral und bietet in einer relationalen Auffassung einen wichtigen Ansatzpunkt, um gesundheitliche Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern nicht nur sichtbar zu machen, sondern diesen auch mittels transformativer Maßnahmen entgegenzuwirken. Voraussetzung hierfür ist, Geschlecht und Gender als sozial konstruierte und mehrdimensionale Querschnittskategorien zu begreifen und damit verknüpfte, tief in die Gesellschaft eingeschriebene, geschlechtsspezifische Narrative aufzubrechen. Ziel dieser Masterarbeit ist es, steirische Maßnahmen zur Förderung der Gesundheitskompetenz aus einer kritischen Geschlechterperspektive zu beurteilen. Im Zentrum stehen exemplarisch ausgewählte Maßnahmen, welche auf der Homepage der Österreichischen Plattform für Gesundheitskompetenz gelistet sind. Diese wurden hinsichtlich ihrer Berücksichtigung von Geschlecht und Gender sowie ihrer Übereinstimmung mit Empfehlungen aus der Fachliteratur geprüft. Darüber hinaus wurden die ausgewählten Maßnahmen mithilfe des mehrdimensionalen Modells von Irene Pimminger einer vertieften geschlechtertheoretischen Analyse unterzogen.Die Ergebnisse zeigen, dass die Integration einer geschlechter- und genderkritischen Perspektive in Maßnahmen zur Förderung der Gesundheitskompetenz meist auf einer körperlichen, medizinisch-fachlichen Ebene verharrt, während ein überwiegend binäres Verständnis von Geschlecht und Gender reproduziert wird. Zwar wird die soziale Konstruktion von Geschlecht und Gender stellenweise anerkannt, eine umfassende kritische Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Narrativen und deren Auswirkungen auf Gesundheitskompetenz bleibt jedoch weitgehend aus. Zudem zeigt sich, dass die Handlungsfelder der Maßnahmen nicht als starre und scharf voneinander begrenzte Bereiche verstanden werden sollten, sondern sich vielmehr miteinander verschränken und sich gegenseitig beeinflussen. Die ergänzenden Erkenntnisse der mehrdimensionalen Analyse haben die vielschichtigen und tiefgreifenden Verbindungen zwischen Gesundheitskompetenz und geschlechtsspezifischen Narrativen deutlich offengelegt und betonen die systematische und konsequente Integration einer mehrdimensionalen, kritischen Geschlechterperspektive in gesundheitskompetenzfördernden Maßnahmen.From a relational perspective, health literacy is not gender neutral. It provides an important starting point for visualizing and addressing health inequalities between genders through transformative measures. This requires an understanding of sex and gender as socially constructed, multidimensional and cross-cutting categories, as well as the deconstruction of gender-specific narratives. This master's thesis aims to evaluate measures to promote health literacy in Styria from a critical gender perspective. The selected measures, listed on the homepage of the Austrian Platform of Health Literacy, were examined to determine their compliance with recommendations from the literature. Additionally, the selected measures were analyzed in depth using Irene Pimminger's multidimensional analysis model.The results show that, in measures to promote health literacy, the integration of a sex- and gender-critical perspective usually remains at a physical and medical level, while a predominantly binary understanding of sex and gender is maintained. While the social construction of sex and gender is recognized in certain contexts, a thorough critical analysis of sex- and gender-specific narratives and their effect on health literacy is lacking. Furthermore, the fields of action should be understood as interconnected and mutually influential rather than rigid and clearly separated Findings of the multidimensional analysis clearly highlight the complex and profound connections between health literacy and gender-specific narratives, emphasizing the need for a systematic and consistent integration of a critical, multidimensional sex-gender perspective in measures to promote health literacy.vorgelegt von Elisabeth Platzer, BScN, MScMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Between unity and divergence : Ukrainian language attitudes toward shared lexemes in Russian and Ukrainian : a sociolinguistic study

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    Diese Masterarbeit untersucht die Spracheinstellungen ukrainischer Sprecher:innen gegenüber Lexemen, die sowohl im Ukrainischen als auch im Russischen vorkommen. Im Zentrum steht die Frage, wie solche geteilten Lexeme – also Wörter mit gleicher oder ähnlicher Form in beiden Sprachen – emotional, ideologisch oder politisch wahrgenommen werden. Die Arbeit basiert auf einer soziolinguistischen Perspektive, die Sprache nicht nur als Kommunikationsmittel, sondern als Träger von Identität, Macht und kollektiver Erinnerung versteht.Im theoretischen Teil werden Konzepte aus der Spracheinstellungsforschung, der ukrainischen Sprachpolitik sowie der historischen Entwicklung von Sprachkontakt und Divergenz zwischen Ukrainisch und Russisch herangezogen. Der empirische Teil basiert auf einer Online-Befragung mit ukrainischen und österreichischen Teilnehmer:innen, die 27 ausgewählte Lexeme bewerten sollten – darunter neun geteilte, neun ukrainische und neun russische Substantive. Die Auswahl der Lexeme erfolgte kontrolliert nach Silbenzahl und Frequenz. Die ausgewählten Lexeme wurden aus einem Online Wörterbuch mit dem Webscraper Octoparse in eine Excel-Liste exportiert und dort weiter bereinigt. Die Ergebnisse zeigen, dass ukrainische Sprecher:innen die geteilten Lexeme nicht unbedingt nach deren Semantik bewerten. Viele dieser Lexeme könnren – abhängig vom kulturellen und politischen Kontext – als emotional aufgeladen oder ideologisch markiert wahrgenommen worden sein. Besonders auffällig ist die Tendenz, russisch geprägte Lexeme negativ zu bewerten Die österreichischen Teilnehmer:innen zeigten hingegen eine deutlich neutralere Bewertung – im Sinne der semantischen Grundlage der Lexeme – was die emotionale Dimension von Sprachwahrnehmung im Kontext von Krieg und Identität besonders hervorhebt.Die Studie leistet einen Beitrag zur soziolinguistischen Forschung über Spracheinstellungen im Kontext von Konflikt, Mehrsprachigkeit und postimperialer Identitätsbildung. Sie zeigt, dass geteilte Lexeme nicht bloß sprachliche Gemeinsamkeiten darstellen, sondern symbolische Orte politischer und kultureller Auseinandersetzung sein können.This Master’s thesis examines the language attitudes of Ukrainian speakers toward lexemes that occur in both Ukrainian and Russian. The central question is how such shared lexemes – that is, words with identical or similar forms in both languages – are perceived emotionally, ideologically, or politically. The study is based on a sociolinguistic perspective that views language not merely as a means of communication, but as a carrier of identity, power, and collective memory.The theoretical section draws on concepts from language attitude research, Ukrainian language policy, and the historical development of language contact and divergence between Ukrainian and Russian. The empirical part is based on an online survey conducted with Ukrainian and Austrian participants, who were asked to evaluate 27 selected lexemes – including nine shared, nine Ukrainian, and nine Russian nouns. The lexemes were selected based on controlled criteria such as syllable count and frequency. The final lexeme list was extracted from an online dictionary using the web scraping tool Octoparse and further processed in Excel.The results indicate that Ukrainian speakers do not necessarily evaluate shared lexemes based on their semantic content. Many of these words may have been perceived as emotionally charged or ideologically marked, depending on the cultural and political context. Notably, there was a clear tendency among Ukrainian participants to evaluate Russian-origin lexemes more negatively. In contrast, the Austrian participants showed a significantly more neutral evaluation – based primarily on the semantic meaning of the words – highlighting the emotional dimension of language perception in contexts shaped by war and identity.This study contributes to sociolinguistic research on language attitudes in contexts of conflict, multilingualism, and post-imperial identity formation. It demonstrates that shared lexemes are not merely linguistic commonalities but can serve as symbolic sites of political and cultural negotiation.submitted by Patricia Katharina BrandMasterarbeit Universität Graz 202

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