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    Impulses for Team Leadership : understanding body language and personality as keys to effective team dynamics

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    Pflege ist Teamarbeit – oft unter hohem Druck, mit begrenzter Zeit und großer Verantwortung. Damit diese Zusammenarbeit gelingt, braucht es mehr als fachliche Kompetenz: Es braucht ein gutes Verständnis dafür, wie Menschen miteinander kommunizieren, was sie bewegt und wie sie als Persönlichkeiten ticken. Die vorliegende Arbeit geht folgender zentralen Frage nach: Wie können Führungskräfte Erkenntnisse aus der Persönlichkeitspsychologie und der nonverbalen Kommunikation gezielt nutzen, um die Teamdynamik zu verbessern und dadurch die Teameffektivität zu steigern? Im Zentrum steht dabei die Verbindung zwischen Persönlichkeit, Kommunikation und Führung. Anhand theoretischer Modelle wie dem Eisberg-Modell, dem DISG- und Big-Five-Modell, der Transaktionsanalyse sowie verschiedenen Ansätzen der Team- und Führungsentwicklung wird aufgezeigt, wie diese Faktoren ineinandergreifen. Besonders die nonverbale Kommunikation – also Körpersprache, Mimik, Stimme oder Haltung – spielt eine zentrale Rolle, da sie häufig mehr über Emotionen und Bedürfnisse verrät als Worte. Gleichzeitig zeigt sich, dass ein tieferes Verständnis für individuelle Persönlichkeitsmerkmale dazu beiträgt, Stärken im Team gezielter einzusetzen, Konflikte frühzeitig zu erkennen und Aufgaben sinnvoll zu verteilen. Zur Bearbeitung der Forschungsfrage wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt. Dabei wurden wissenschaftliche Artikel, systematische Reviews, theoretische Fachbeiträge und Bücher sowie praxisnahe Studien aus relevanten Datenbanken Google Scholar, Springer Link, ScienceDirect und PubMed der letzten fünf bis sieben Jahre ausgewertet. Ziel der Arbeit war es, Führungskräften ein praxisnahes Verständnis von Persönlichkeitsstrukturen und nonverbaler Kommunikation zu vermitteln, um deren Potenziale zur Optimierung von Teamdynamiken und Teameffektivität in Pflegeeinrichtungen nutzbar zu machen. Die Analyse macht deutlich: Wirksame Führung im Pflegekontext braucht Empathie, Selbstreflexion und die Fähigkeit, Kommunikation bewusst und persönlichkeitsgerecht zu gestalten. Führung ist dabei kein starres Modell, sondern ein dynamischer Prozess, der sich an den Menschen im Team orientiert. Wer Persönlichkeitsstrukturen und nonverbale Signale nicht nur erkennt, sondern aktiv in sein Führungsverhalten integriert, schafft ein Umfeld, in dem Vertrauen, Motivation und Leistungsfähigkeit wachsen können.Nursing is teamwork – often carried out under high pressure, with limited time and considerable responsibility. For such collaboration to succeed, more is required than professional expertise alone: it demands a deep understanding of how people communicate, what motivates them, and how they function as individuals.This thesis addresses the central question: How can leadership personnel apply insights from personality psychology and nonverbal communication to improve team dynamics and thereby enhance team effectiveness? At the core of this work lies the interplay between personality, communication, and leadership. Theoretical frameworks such as the iceberg model, the DISC personality model (known as DISG in German-speaking contexts), the Big Five personality model, transactional analysis, and selected approaches to team and leadership development are employed to illustrate how these dimensions interconnect. Nonverbal communication – through body language, facial expressions, tone of voice, and posture – is shown to be particularly relevant, as it often conveys more than spoken words. A deeper understanding of individual personality traits enables leaders to better identify team members’ strengths, prevent conflicts at an early stage, and allocate responsibilities more effectively. To explore this topic, a systematic literature review was conducted. Academic articles, systematic reviews, theoretical contributions, and practice-oriented studies from the past five to seven years were analysed using databases such as Google Scholar, SpringerLink, ScienceDirect, and PubMed. The aim was to establish a sound theoretical foundation and translate it into practical implications for leadership in healthcare. The findings suggest that effective leadership in nursing requires empathy, self-reflection, and the ability to adapt communication styles to different personality types. Leadership is not a rigid formula, but a dynamic, people-oriented process. Those who consciously integrate insights from personality psychology and nonverbal signals into their leadership approach foster an environment of trust, motivation, and sustainable team performance.Kuhelnik SimoneMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    The invisible key to success! : an investigation into the importance of mental health and stress management in nursing education

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    Immer mehr Gesundheits- und Krankenpflegekräfte steigen vorzeitig aus ihrem Beruf aus. Dieser Trend stellt Einrichtungen vor die Herausforderung, qualifiziertes Personal zu halten sowie zu rekrutieren. Als Hauptursachen für diesen vorzeitigen Ausstieg aus der Pflege werden die Bezahlung, die Arbeitszeiten und an dritter Stelle diverse psychischen Belastungen, die mit dem Beruf verbunden sind, angeführt. Des Weiteren steigen diese psychischen Belastungen im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege kontinuierlich an. Bereits in der Ausbildung werden Schüler*innen mit einer Vielzahl von Stressoren und Belastungen in der theoretischen sowie in der praktischen Ausbildung konfrontiert. Infolgedessen steigt auch die Zahl jener Auszubildenden an, die entweder die Ausbildung vorzeitig abbrechen oder nach dem Abschluss erst gar nicht in den Beruf eintreten. Die vorliegende Masterarbeit setzt sich aufgrund dessen mit der folgenden Frage auseinander, inwieweit Stress und Stressbewältigung in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung thematisiert werden, um die psychische Gesundheit der Auszubildenden zu fördern und somit eine langfristige berufliche Praxis zu unterstützen. Die Beantwortung dieser Fragestellung erfolgt durch Literaturrecherche sowie durch leitfadengestützte Interviews mit Auszubildenden aus verschiedenen Einrichtungen. Aus den Ergebnissen der Literaturrecherche geht hervor, dass sich einige theoretische Ansätze zur Implementierung in den Unterricht anbieten. Der Stress sollte sich dadurch beträchtlich reduzieren. Die leitfadengestützten Interviews mit Auszubildenden verdeutlichen, dass Auszubildende mit diversen stressauslösenden und belastenden Situationen im theoretischen sowie praktischen Teil der Ausbildung konfrontiert werden. Zur Bewältigung dieser Situationen erhalten Auszubildende an den Ausbildungsstätten begrenzte Unterstützung. Die vorliegende Untersuchung zeigt zudem, dass Auszubildende einen höheren Bedarf an kommunikativer Unterstützung seitens der Ausbildungseinrichtungen haben, um belastende Situationen besser aufzuarbeiten. Darüber hinaus wünschen sie sich gezielte Unterrichtseinheiten, die ihnen helfen, Strategien zur Reduktion psychischer Belastungen im Berufsalltag zu entwickeln und diese anzuwenden.More and more nurses are leaving their profession early. This trend presents facilities with the challenge of retaining and recruiting qualified staff. The main reasons cited for this premature departure from the nursing profession are pay, working hours and, in third place, various psychological stresses associated with the profession. Furthermore, this psychological stress is continuously increasing in the field of healthcare and nursing. Students are already confronted with a variety of stressors during their theoretical and practical training. As a result, the number of trainees who either drop out of training prematurely or do not enter the profession after graduation is also increasing. This master's thesis therefore deals with the central question of the extent to which stress and stress management are addressed in healthcare and nursing training in order to promote the mental health of trainees and thus support long-term professional practice. This question is answered through literature research and guided interviews with trainees from various institutions.The results of the literature research show that there are several approaches that can be implemented in the lessons to reduce stress in the long term and to identify strategies for coping with stressful situations. The guideline-based interviews with trainees make it clear that trainees are confronted with various stress-inducing and stressful situations in the theoretical and practical parts of their training. To cope with these situations, trainees receive limited support at the training centers. The study shows that trainees have a greater need for communicative support from the training institu-tions to better deal with stressful situations. In addition, they want targeted teaching units that help them develop and apply strategies to reduce psychological stress in everyday working life.Arjeta LulajMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Analog spatial models as a synthesis of the subjects of geography and economic education as well as technology and design

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    Analoge Raummodelle sind dreidimensionale physische Miniaturen der realen Welt und der Raumkonstrukte. Sie stellen im Medienverbund sowie adäquat eingesetzt ein veritables Unterrichtsmittel für einen anschaulichen und handlungsorientierten Unterricht, auch unter dem Aspekt der zunehmenden Digitalisierung, dar. Die fachliche Verortung analoger Raummodelle ist sowohl in den Fächern Geographie und wirtschaftliche Bildung sowie in Technik und Design getrennt voneinander als auch fächerübergreifend als Synthese möglich. Die Herstellungsmöglichkeiten analoger Raummodelle sind vielfältig und reichen von der händischen Formung einfacher Tonmodelle bis hin zur Nutzung von 3D-Druckern und Lasercuttern zur Fertigung von geodatenbasierten Modellen. Thematisch sind die schulischen und außerschulischen Anwendungsfelder integrativ zu sehen, wobei die Schwerpunkte in der Physiogeographie sowie in der Stadt- und Raumplanung liegen. In der Arbeit werden zunächst die Grundlagen analoger Raummodelle allgemein und im schulischen Kontext erläutert sowie das Thema exemplarisch in den Lehrplänen verortet. Nach einer Beschreibung von Materialien und manuellen bzw. technologiegestützten Herstellungsverfahren wird vor allem auf die Herstellung ausgewählter analoger Raummodelle eingegangen. Abschließend werden exemplarische Anwendungskonzepte für den Schulunterricht vorgestellt.Analog spatial models are three-dimensional physical miniatures of the real world and of spatial constructs. Used appropriately and in combination with other media, they represent a veritable teaching tool for illustrative and action-oriented lessons, also in the context of increasing digitalization. The subject-specific localization of analog spatial models is possible in the subjects of geography and economic education as well as in technology and design, both separately and as a synthesis of both subjects. The production possibilities for analog spatial models are diverse and range from the manual shaping of simple clay models to the use of 3D printers and laser cutters for the production of geodata-based models. Thematically, the school and extracurricular fields of application are to be seen as integrative, whereby the focus is on physical geography as well as on urban and spatial planning. The paper first explains the basics of analog spatial models in general and in a school context and locates the topic in the curricula. After a description of materials and of manual as well as of technology-supported production processes, the production of selected analog spatial models is discussed. Finally, exemplary application concepts for school lessons are presented.Martin Kubanek, MSc BSc BEdEnthält Literaturverzeichnis auf Blätter 83-88Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Modulation of innate immune responses by PUFA oxidation products : pleiotropic regulation of inflammatory reactions by free and phospholipid-bound oxylipins

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    Oxidierte Phospholipide (OxPLs), die enzymatisch oder nicht-enzymatisch oxidierte Fettsäuren (Oxylipine) enthalten, werden zunehmend als Lipidmediatoren erkannt, die an der Krankheitsentstehung beteiligt sind. Die weitere Untersuchung der Struktur-Wirkungs-Beziehungen und der durch OxPLs aktivierten molekularen Mechanismen wird durch die komplexe Synthese einzelner molekularer Spezies erschwert. Obwohl Dutzende einzelner freier Oxylipine kommerziell verfügbar sind, erfordert deren Anbindung an das Phospholipid-Grundgerüst relativ harsche Bedingungen, die zum Abbau instabiler Oxylipine führen können. Zudem sind bei Oxylipinen mit Hydroxygruppen zusätzliche Schutz- und Entschützungsschritte notwendig. In dieser Arbeit beschreiben wir eine vereinfachte Synthese von OxPLs, bei denen Oxylipine über eine Amidbindung an der sn-2-Position und ein gesättigter Rest über eine Alkylbindung an der sn-1-Position gebunden sind. Ein zusätzlicher Vorteil der Kombination von Alkyl- und Amidbindungen in einem einzelnen Phospholipidmolekül besteht darin, dass beide Bindungstypen gegenüber Phospholipase A1/A2 resistent sind. Dies könnte die biologische Stabilität von OxPLs verbessern und die Analyse ihrer biologischen Effekte erleichtern. Als Machbarkeitsnachweis wurden mehrere alkyl-amidierte oxidierte Phosphatidylcholine (OxPCs) synthetisiert, die entweder lineare oder prostanoide Oxylipine enthalten. Es zeigte sich, dass alkyl-amidierte OxPCs ähnliche biologische Aktivitäten wie diacylierte OxPCs aufwiesen: Sie hemmten die proinflammatorische Wirkung von LPS und verstärkten die Barrierefunktion von Endothelzellen sowohl in vitro als auch in Mausmodellen. Freie und phospholipidgebundene Oxylipine wurden zudem hinsichtlich ihrer Fähigkeit verglichen, durch Zytokine induzierte Entzündungsreaktionen in Endothelzellen zu modulieren. Es wurde festgestellt, dass TNF-α zusammen mit freien Oxylipinen oder oxidiertem 1-Palmitoyl-2-Arachidonoyl-sn-glycero-3-phosphorylcholin (OxPAPC) Chemokine stärker induzierte als die Summe der jeweiligen Einzeleffekte. Diese kooperative Wirkung wurde durch p38-MAPK-Inhibitoren blockiert. Es wird die Hypothese aufgestellt, dass die Fähigkeit von OxPAPC, die Effekte von Zytokinen zu verstärken, bei der Krankheitsprogression eine größere Rolle spielen könnte als OxPAPC allein. Inhibitoren der p38 MAPK könnten somit als Werkzeuge zur Analyse der pathologischen Rolle von OxPLs dienen. Diese Arbeit trägt zum besseren Verständnis der komplexen Rolle von Oxylipinen und OxPLs bei Entzündungen bei, die je nach spezifischer Struktur und biologischem Kontext sowohl pro- als auch antiinflammatorische Effekte zeigen können.Oxidized phospholipids (OxPLs) containing enzymatically or non-enzymatically oxidized fatty acids (oxylipins) are increasingly recognized as lipid mediators involved in disease pathogenesis. Further investigation of the structure-activity relationship and molecular mechanisms activated by OxPLs is hampered by the complexity of the synthesis of individual molecular species. Although dozens of individual free oxylipins are commercially available, their attachment to the phospholipid scaffold requires relatively harsh conditions, which may lead to the decomposition of unstable oxylipins. Furthermore, additional protection-deprotection steps are required for oxylipins containing hydroxy groups. In this work, we describe a simplified synthesis of OxPLs containing oxylipins bound at the sn-2-position via an amide bond and a saturated sn-1 residue attached through an alkyl bond. An additional advantage of combining alkyl and amide bonds in a single phospholipid molecule is that both types of bonds are phospholipase A1/A2-resistant, which may be expected to improve the biological stability of OxPLs and thus simplify analysis of their biological effects. As proof of principle, several alkyl-amide oxidized phosphatidylcholines (OxPCs) containing either linear or prostane cycle oxylipins have been synthesized. It was found that alkyl-amide OxPCs demonstrated biological activities similar to those of diacyl OxPCs, namely inhibited pro-inflammatory action of LPS and enhanced endothelial cellular barrier in vitro and in mouse models. Free and phospholipid-bound oxylipins were also compared for their ability to modulate cytokine-induced inflammation in endothelial cells. It was found that TNF-α together with free oxylipins or oxidized 1-palmitoyl-2-arachidonoyl-sn-glycero-3-phosphorylcholine (OxPAPC) induced chemokines above the sum of their individual effects. This cooperative action was blocked by p38 MAPK inhibitors. It is hypothesized that the ability of OxPAPC to amplify the effects of cytokines may be more significant in disease progression than OxPAPC acting alone. Inhibitors of p38 MAPK may become a tool for the analysis of the pathological role of OxPLs. This work contributes to the understanding of the complex role in inflammation of oxylipins and OxPLs, which exhibit both pro- and anti-inflammatory effects depending on their specific structures and the biological context.Alma HodzicDissertation Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Exploring the state of the art practices of Englisch als Arbeitssprache (EAA) in Austrian secondary schools : perceptions and challenges of educators

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    Die vorliegende Arbeit untersucht die Umsetzung von Englisch als Arbeitssprache (EAA), einem Konzept des bilingualen Unterrichts, bei dem Sachfächer auf Englisch an österreichischen Sekundarschulen unterrichtet werden. Die Umsetzung von EAA variiert erheblich zwischen den Schulen, was auf die den einzelnen Institutionen gewährte Autonomie zurückzuführen ist. Während politische Rahmenbedingungen und das Schulmanagement die strukturellen Voraussetzungen schaffen, hängt die erfolgreiche Umsetzung von EAA in hohem Maße von der Motivation, der Bereitschaft und dem Engagement der Lehrkräfte im Unterricht ab.Diese Studie untersucht die Wahrnehmungen und Herausforderungen von Lehrkräften bei der Umsetzung von EAA und identifiziert Bereiche, in denen zusätzliche Unterstützung und Ressourcen erforderlich sind. Die Forschung kombiniert eine Umfrage mit qualitativen Interviews, um Einblicke in die Erfahrungen der Lehrkräfte, die praktische Anwendung von EAA und mögliche Verbesserungsbereiche zu gewinnen. Die Ergebnisse zeigen, dass Lehrkräfte zwar die eindeutigen Vorteile von EAA bei der Vorbereitung der Schüler:innen auf ein Leben in einer globalisierten Welt anerkennen, dass jedoch verschiedene Hindernisse – darunter unzureichende Fortbildungsmöglichkeiten, mangelnde Ressourcen und fehlende institutionelle Unterstützung – eine effektive Umsetzung erschweren können. Die Arbeit schließt mit Empfehlungen zur besseren Unterstützung der Lehrkräfte und zur Förderung einer konsequenteren und effizienteren Anwendung von EAA an österreichischen Sekundarschulen.This thesis explores the implementation of Englisch als Arbeitssprache (EAA), a concept of bilingual education in which subjects are taught in English within Austrian secondary schools. The implementation of EAA varies significantly across schools due to the autonomy granted to individual institutions. While policy frameworks and school management establish the structural conditions, the successful application of EAA relies heavily on teachers' motivation, willingness, and determination in the classroom.This study investigates the perceptions and challenges experienced by teachers implementing EAA and identifies areas where additional support and resources are necessary. The research combines a survey and qualitative interviews to provide insights into teachers’ experiences, the practical application of EAA, and the potential for improvement. The findings indicate that, while teachers acknowledge the clear benefits of EAA in preparing students for life in a globalised world, various obstacles, including insufficient training opportunities, resources, and institutional support, may hinder its effective implementation. The study concludes with recommendations to enhance teacher support and promote a more consistent and efficient application of EAA in Austrian secondary schools.Katharina Jakope, BEdEnthält Literaturverzeichnis auf Blättern 121-130Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Illumination of Negotiation : how lighting affects cooperative negotiation behavior

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    Verhandlungen sind allgegenwärtig. Während sich Forschung und Ausbildung im Bereich des Verhandelns traditionell auf Persönlichkeitsmerkmale und Fähigkeiten konzentrieren – Aspekte, die schwer veränderbar oder nur begrenzt trainierbar sind – wurden kontextuelle Faktoren wie die Umgebungsbeleuchtung bislang kaum berücksichtigt, obwohl sie vergleichsweise leicht beeinflussbar sind. Aus anderen Disziplinen, etwa der Architektur- und Konsument:innenforschung, ist jedoch bekannt, dass Licht das Erleben und Verhalten wesentlich beeinflussen kann. Diese Dissertation untersucht, ob eine optimierte Beleuchtung (d. h. mehrere Lichtquellen, eine Kombination aus indirektem und direktem Licht) im Vergleich zu herkömmlicher Bürobeleuchtung kooperatives Verhandlungsverhalten fördert und ob dieser Effekt durch Affekt vermittelt wird. Es wurde angenommen, dass optimierte Beleuchtung zu einem positiveren Affekt führt, der wiederum kooperatives Verhalten in Verhandlungen begünstigt. In Studie 1a (N = 99) wurde der Einfluss der Beleuchtung auf den Affekt mithilfe gerenderter Bilder in einer Affect Misattribution Procedure (AMP; Payne, 2005) untersucht. Die Teilnehmenden zeigten eine positivere implizite Einstellung gegenüber der optimierten Beleuchtung im Vergleich zur Standardbeleuchtung. Studie 1b (N = 50 Dyaden) prüfte, ob durch Musik induzierter positiver Affekt kooperatives Verhalten in einer dyadischen Verhandlungssituation (New Recruit; Neale, 1997) fördert – dies konnte jedoch nicht bestätigt werden. In Studie 2 (N = 481, online) wurde den Teilnehmenden ein Verhandlungsszenario gezeigt, begleitet von denselben Lichtdarstellungen wie in Studie 1a. Jene, die der optimierten Beleuchtung ausgesetzt waren, berichteten eine höhere Bereitschaft, kooperative Strategien anzuwenden. Eine affektvermittelte Wirkung ließ sich jedoch nicht nachweisen. Studie 3 (N = 2201, online) erweiterte das Design von Studie 2 um eine zusätzliche Manipulation um die vermittelnde Rolle des Affekts zu testen: Es wurde experimentell variiert, ob die Teilnehmenden ihre Gefühle bei der Urteilsbildung berücksichtigen sollten oder nicht. Weder der Haupteffekt der Beleuchtung noch die postulierte Interaktion wurden bestätigt. Aufgrund der ausbleibenden Replikation des Effekts wurde in Studie 4 (N = 555, online) das Design von Studie 2 wiederholt – auch hier ohne signifikanten Effekt der Beleuchtung auf die Kooperationsbereitschaft. In Studie 5 (N = 125, Labor, Within-Subjects-Design) nahmen die Teilnehmenden an zwei Verhandlungssitzungen mit einem vermeintlich realen Verhandlungspartner teil. Tatsächlich handelte es sich jedoch um ein computergesteuertes Gegenüber (van Kleef, 2004a). Jede Sitzung fand unter unterschiedlichen Beleuchtungsbedingungen statt; der Affekt wurde implizit erfasst. Es zeigten sich weder Unterschiede im Affekt noch im Verhandlungsverhalten. Trotz erster Hinweise konnte die Studienreihe keine konsistenten Belege dafür liefern, dass Beleuchtung das kooperative Verhalten in Verhandlungssituationen beeinflusst.Negotiations are ubiquitous. While negotiation research and training has traditionally focused on personality traits and skills – both of which are difficult to modify or to learn – contextual factors such as environmental lighting remain underexplored, despite being relatively easy to change. In other domains, such as architecture and consumer research, lighting is known to influence experience and behavior. This dissertation investigates whether optimized lighting (i.e., multiple sources, a combination of indirect and direct light) promotes cooperative negotiation behavior compared to standard office lighting, and whether this effect is mediated by affect. We hypothesized that optimized lighting would elicit more positive affect, which in turn would enhance cooperative behavior in negotiation. In Study 1a (N = 99), we examined the effect of lighting on affect by using rendered images as primes in an Affect Misattribution Procedure (AMP; Payne, 2005). Participants exhibited more positive implicit attitudes toward optimized lighting than standard lighting. Study 1b (N = 50 dyads) assessed whether induced positive affect (via music) promotes cooperative behavior in a dyadic negotiation task (New Recruit; Neale, 1997). This hypothesis was not supported. In Study 2 (N = 481, online), participants were presented with a negotiation scenario accompanied by the same rendered lighting images used in Study 1a. Those exposed to optimized lighting reported a greater intention to use cooperative strategies in the further course of this negotiation than those in the standard office lighting condition. However, the mediating role of affect was not confirmed. Study 3 (N = 2201, online) extended the design of the Study 2 by including the manipulation of affect as information to demonstrate the mediating effect of affect. Neither the main effect of lighting nor the hypothesized interaction emerged. Given the lack of replication of the lighting effect on cooperativeness, Study 4 (N = 555, online) replicated the design of Study 2 but again found no significant effect of lighting on cooperativeness. In Study 5 (N = 125, laboratory, within-subjects design), participants engaged in two sessions of a single-person negotiation task with a computer partner, which they were told was a real person located in the next room (van Kleef, 2004a). Each negotiation session took place under a different lighting condition, and affect was assessed using implicit measures. No differences in affect or negotiation behavior were observed. Despite initial indications, the series of studies did not provide consistent evidence that lighting influences negotiation behavior.by Thomas KlimannDissertation Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Description of fatigue progression during constant-load exercise based on ventilatory reserve

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    Einleitung: Die Belastung einer Trainingseinheit wird in Sport und Therapie meist nach individueller Intensität aber nie nach individueller Dauer vorgegeben. Das Konzept von Platonov (1999) gibt zum ersten Mal individualisierte Dauerphasen vor, die Information über regenerierende, stabilisierende und entwickelnde Effekte für SportlerInnen und PatientInnen bieten. Die Phasen werden relativ zu der maximal erreichbaren Zeit (tmax), bei konstanter Intensität angegeben. Stabilisierende und regenerative Effekte werden bei körperlicher Betätigung bis 60-75% der tmax erreicht, während bei überschreiten dieser Schwelle (Duration Threshold 3 =DTh3) Superkompensationsprozesse und ein Anstieg der Leistungsfähigkeit (LF) zu erwarten ist (Viru 1995). Diese Schwelle (DTh3) kennzeichnet sich durch den Verlust der maximalen Leistungsfähigkeit und konnte mit Stufentests unmittelbar nach Dauerbelastungen bestätigt werden (Zechner 2024; Spielbüchler 2023). Diese Arbeit versucht zum Ersten den Leistungsabfall nach DTh3 mit einer nicht-invasiven Methode festzustellen und zum Zweiten Dauerschwellen für hochintensive Intensitäten (P>TP2) darzustellen.Methode: 15 Probandinnen absolvierten einen Stufentest (IET) und 30-minütige Dauertests für konstante Intensitäten in 13-Watt Schritten (25W, 38W, 51W, …) bis mindestens ein Dauertest vor Minute 30 abgebrochen werden musste. Die stabile VE des jeweiligen Dauertests wurde mit der Intensität des gleichen Tests kombiniert und so eine Funktion VE(P) für jede Probandin erstellt. Alle Zwischenwerte wurden mit einem Polynom dritten Grades interpoliert. Bei Tests bis zur subjektiven Erschöpfung (tLTP2) nachgebildet werden.Diskussion: Der Verlust an LF konnte zwar nach dem DTh3 bestätigt werden, jedoch weisen die Daten auch auf eine erhöhte LF vor dem DTh3 hin. Dies ist durch den konstanten Anstieg der VE bereits vor dem DTh3 begründet. Möglicherweise ist die Phase der stabilen LF bei Intensitäten größer als TP2 weniger stark ausgeprägt als bei Intensitäten unter dem TP2. Die Methodik für die Auswertung von Dauerschwellen sollte grundsätzlich verändert werden, um Änderungen der DThs identifizieren zu können.Background: Training prescriptions in sports and therapy typically focus on individualized intensity, while duration remains standardized (e.g. 30’,60’,90’). Platonov’s (1999) model was the first to introduce individualized duration phases, providing insights into regenerative, stabilizing, and performance-enhancing effects, relative to the maximal sustainable time (tmax) at a constant load. Exercise beyond 60–75% of tmax - termed “Duration Threshold 3” (DTh3) - is associated with performance decline followed by supercompensatory adaptations (Platonov 1999; Viru 1995). DTh3 has been validated via step tests post-load (Zechner 2024; Spielbüchler 2023). This study investigates non-invasive detection of performance loss beyond DTh3 and the application of duration thresholds at high intensities (P > TP2).Methods: Fifteen female participants completed an incremental exercise Test and constant-load-exercise tests (CLE) in 13 W steps (25W, 38W, 51W, …) with 30’ duration until the test couldn´t be completed at least once. Performance loss (ΔP) beyond DTh3 was estimated using the change in ventilation (ΔVE) after DTh3. Individual VE(P) slopes were modeled via VE of the CLEs and were interpolated by a third-order polynomial function. Results: Significant loss of performance was observed 5 minutes (ΔP+5 = –9.9 W, p = 0.0391) and 7 minutes (ΔP+7 = –12.5 W, p = 0.0081) after crossing DTh3. The strongest correlation for performance decay was found with a third-order polynomial function (r² = 0.9891) with a strong correlation observed in the linear relationship as well (r2=0,9821). The VE model by Tschakert et al. (2022) was successfully applied to high-intensity loads (P > LTP2).Conclusion: Performance decline post-DTh3 can be non-invasively inferred via ventilation. However, an initial performance rise prior to DTh3 suggests a shorter phase of stable capacity at high intensities (P > TP2). Future methods for assessing duration thresholds should account for these dynamic transitions to improve training prescription accuracy.vorgelegt von Lukas Spielbüchler, BEd BScMasterarbeit Universität Graz 202

    The impact of the ECB's open market operations on the inflation

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    In dieser Arbeit wird eine Neubewertung der Quantitätstheorie des Geldes im Zusammenhang mit dem geldpolitischen Rahmen der Europäischen Zentralbank vorgenommen. Der erste Teil der Arbeit bietet eine umfassende Einführung in das Thema Geldpolitik, begleitet von einer Untersuchung der im Eurosystem durchgeführten geldpolitischen Operationen. Eine Überprüfung der veröffentlichten Daten zeigt, dass die Umsetzung dieser Maßnahmen zu einer erheblichen Ausweitung der Geldmenge im Euroraum geführt hat, was einen Liquiditätsüberschuss im Bankensektor zur Folge hatte. In diesem Zusammenhang wird im zweiten Teil der Arbeit empirisch untersucht, ob der Anstieg der Wachstumsrate der Geldmenge mit einem Anstieg der Inflation einhergeht, wie es die Quantitätstheorie des Geldes postuliert. In dieser Studie werden Messungen der Geldmenge, nämlich M0, M1 und M3, als Ersatz für das Konzept der weit gefassten Geldmenge verwendet. Die empirische Analyse zeigt eine signifikante, aber relativ schwache Korrelation zwischen der Wachstumsrate der Geldmenge und der Inflation. Folglich gilt die Quantitätstheorie des Geldes für den Euroraum im untersuchten Zeitraum nicht. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass die Wachstumsrate des Wechselkurses einen erheblichen Erklärungsgehalt für die Inflation hat. Vorhergehende Erkenntnisse in der Literatur deuten darauf hin, dass strukturelle Veränderungen nachweislich zu einem Rückgang der Geldumlaufgeschwindigkeit geführt haben, die das Ausmaß des Geldmengenwachstums kompensiert haben. Diese Interpretation wird durch die empirischen Ergebnisse der Arbeit gestützt. Daraus lässt sich schließen, dass die angenommene stabile Beziehung zwischen der weit gefassten Geldmenge und der Inflation wahrscheinlich durch Veränderungen der Geldumlaufgeschwindigkeit gestört wird.This thesis presents a reassessment of the quantity theory of money in the context of the European central bank's monetary policy framework. The initial section of the thesis provides a comprehensive introduction to the subject of monetary policy, accompanied by an examination of the monetary policy operations conducted within the Eurosystem. A review of published data indicates that the implementation of these policies has resulted in a significant expansion of broad money in the Euro area, leading to an excess of liquidity within the banking sector. In this particular context, the second part of the thesis presents an empirical analysis of whether the increase in the growth rate of broad money is accompanied by an increase in inflation, as postulated by the quantity theory of money. In this study, measurements of the money supply, namely those designated M0, M1, and M3, are employed as a proxy for the concept of broad money. The empirical analysis indicates a significant but relatively weak correlation between the growth rate of money and inflation. Consequently, the quantity theory of money does not hold for the Euro area during the period under examination. Additionally, the growth rate of the exchange rate has been demonstrated to have a considerable explanatory power with regard to inflation. Previous findings in the literature suggest that structural changes have been shown to result in a decline in money velocity, which has offset the magnitude of money growth. This interpretation is supported by the empirical findings of the thesis. It can therefore be concluded that the proposed stable relationship between broad money and inflation is likely to be disrupted by changes in the velocity of money.Matthias KrakerMasterarbeit Universität Graz 202

    Sustainability reporting for SMEs: A comparative analysis of ESRS, IFRS SDS and GRI standards

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    Die zunehmende Regulierung der Nachhaltigkeitsberichterstattung stellt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) vor Herausforderungen. Obwohl sie bislang nur eingeschränkt berichtspflichtig sind, geraten sie durch Lieferkettenanforderungen und wachsende Erwartungen von Kapitalgeber:innen zunehmend unter Druck, nachhaltigkeitsbezogene Informationen offenzulegen. Die vorliegende Masterarbeit analysiert die Unterschiede der European Sustainability Reporting Standards (ESRS), der IFRS Sustainability Disclosure Standards (IFRS SDS) und der Global Reporting Initiative Standards (GRI-Standards) hinsichtlich Wesentlichkeit, Struktur, Anforderungen und Harmonisierung sowie die Auswirkungen auf KMUs und deren Nachhaltigkeitsberichterstattung. Dabei werden auch die daraus resultierenden Chancen und Herausforderungen für die betroffenen Unternehmen betrachtet. Besonderes Augenmerk gilt den speziell für KMUs entwickelten Standards ESRS for listed small- and medium-sized enterprises (ESRS LSME) und Voluntary ESRS for non-listed small- and medium-sized enterprises (ESRS VSME), die eine vereinfachte Berichterstattung ermöglichen. Die Analyse basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche und zeigt deutliche Unterschiede in Zielsetzung und Detailtiefe. Während die ESRS ein hohes Maß an regulatorischer Verbindlichkeit aufweisen, fokussieren die IFRS SDS auf finanzielle Wesentlichkeit und die Informationsbedarfe von Investor:innen. Die GRI-Standards setzen hingegen auf freiwillige Anwendung und Impact Materiality. ESRS LSME und ESRS VSME erscheinen derzeit als vielversprechende Ansätze für eine praxisnahe und verhältnismäßige Berichterstattung. Zugleich erfordern alle untersuchten Standards ein genaues Verständnis ihrer jeweiligen Zielsetzungen und Rahmenbedingungen. Eine stärkere Einbindung von KMUs in künftige regulatorische Entwicklungen erscheint notwendig, um eine praktikable und vergleichbare Nachhaltigkeitsberichterstattung zu fördern.The increasing regulation of sustainability reporting presents growing challenges, particularly for small and medium-sized enterprises (SMEs). Although they are currently only partially subject to reporting obligations, SMEs are increasingly pressured to disclose sustainability-related information due to supply chain requirements and rising expectations from capital providers. This thesis analyses the differences between the European Sustainability Reporting Standards (ESRS), the IFRS Sustainability Disclosure Standards (IFRS SDS), and the Global Reporting Initiative Standards (GRI Standards) in terms of materiality, structure, requirements, and harmonisation, as well as their implications for SMEs and their sustainability reporting. It also considers the resulting opportunities and challenges for affected enterprises. Particular attention is given to the SME-specific standards ESRS for listed small- and medium-sized enterprises (ESRS LSME) and Voluntary ESRS for non-listed small- and medium-sized enterprises (ESRS VSME), which aim to enable simplified and proportionate reporting. The thesis is based on a comprehensive literature review and highlights significant differences in objectives and level of detail: While the ESRS entail a high degree of regulatory obligation, the IFRS SDS prioritise financial materiality and address the information needs of investors. The GRI Standards, by contrast, rely on voluntary application and focus on impact materiality. ESRS LSME and ESRS VSME currently appear to be promising approaches for practical and proportionate SMEs reporting. At the same time, all analysed standards require a clear understanding of their respective aims and frameworks. The findings underscore the need for stronger SMEs involvement in future regulatory developments in order to promote workable and comparable sustainability reporting.Sarah Caterina Gumpold, BScEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 63-70Masterarbeit Universität Graz 202

    Can the tone of learning materials influence language learners' attitudes?

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    In dieser Studie wird untersucht, ob subtile Unterschiede im Ton des Lernmaterials die Einstellungen von Sprachlernern beeinflussen können und ob diese Veränderungen Auswirkungen auf den kurzfristigen Spracherwerb haben. Diese Studie basiert auf einer dynamischen Systemtheorie, die affektive Variablen wie Motivation, Freude und Einstellungen als veränderlich und kontextabhängig betrachtet, und steht damit im Gegensatz zu früheren Studien, die solche Variablen als statische Merkmale betrachteten. Durch die Untersuchung der Formbarkeit von Einstellungen während einer kurzen Intervention erforscht diese Studie, wie selbst minimale Veränderungen des Inputs die affektiven Reaktionen der Lernenden und damit möglicherweise ihre Lernergebnisse beeinflussen können.Insgesamt 129 Teilnehmer, die aus Englischklassen an einer Universität in Österreich rekrutiert wurden, wurden nach dem Zufallsprinzip einer von drei Behandlungsgruppen zugewiesen. Jede Gruppe lernte einführendes Altenglisch anhand einer kurzen Lektüre, die die Zielgemeinschaft (Angelsachsen) entweder in einem negativen, einem positiven oder einem neutralen Licht darstellte. Die Veränderungen in der Einstellung wurden anhand von Fragebögen gemessen, die die Einstellung zur Zielsprache, ihren Sprechern, der Kultur und dem Lernmaterial sowie die Freude an der Fremdsprache, die Motivation und die Selbstwirksamkeit erfassten. Der Spracherwerb wurde anhand eines Wortschatz- und eines Übersetzungsposttests gemessen.Die Ergebnisse zeigten statistisch signifikante Einstellungsunterschiede zwischen den Behandlungsgruppen nach der Intervention, insbesondere in Bezug auf die ästhetische Beurteilung der Zielsprache sowie die Einstellung gegenüber der Kultur und ihren Sprechern. Obwohl alle Einstellungsvariablen positiv mit den Testergebnissen korreliert waren, wurden keine statistisch signifikanten Unterschiede in den Testergebnissen zwischen den Gruppen festgestellt; kleine Effekte wurden jedoch für den Übersetzungsteil des Tests gefunden.Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass selbst ein kurzer Kontakt mit subtil variiertem Lernmaterial die affektiven Reaktionen der Lernenden beeinflussen kann. Während die Einstellungsänderungen kurzfristig keine messbaren Unterschiede in den Lernergebnissen bewirkten, deuten die beobachteten Korrelationen darauf hin, dass eine kumulative Exposition zu dauerhafteren Effekten führen kann. Es werden Implikationen für die Gestaltung von Materialien und die Pädagogik erörtert und Richtungen für zukünftige Forschung aufgezeigt.This study investigates whether subtle differences in the tone of learning materials can influence language learners’ attitudes, and whether these changes would impact short-term language acquisition. Grounded in a Dynamic Systems Theory perspective, which views affective variables such as motivation, enjoyment, and attitudes as fluid and responsive to context, this study contrasts with some earlier studies that tended to treat such variables as static traits. By examining the malleability of attitudes during a brief intervention, this research explores how even minimal shifts in input can shape learners’ affective responses, and potentially their learning outcomes.A total of 129 participants, recruited from English classes at a university in Austria, were randomly assigned to one of three treatment groups. Each group learned introductory Old English through a short reading that represented the target community (Anglo-Saxons) in either a negative, a positive, or a neutral light. Changes in attitude were measured by way of pre- and post-questionnaires covering attitude toward the target language, its speakers, the culture, and the learning materials, as well as foreign language enjoyment, motivation, and self-efficacy. Language acquisition was measured by way of a vocabulary and a translation posttest. The results revealed statistically significant attitudinal differences between treatment groups post-intervention, particularly in relation to aesthetic judgments of the target language, as well as attitudes toward the culture and its speakers. While all attitudinal variables were positively correlated with test scores, no statistically significant differences in test scores were observed between groups; however, small effects were found for the translation portion of the test. These findings suggest that even brief exposure to subtly varied learning materials can influence learners’ affective responses. While attitudinal shifts did not produce measurable differences in learning outcomes over the short term, the observed correlations imply that cumulative exposure may yield more durable effects. Implications for materials design and pedagogy are discussed, along with directions for future research.Charlie TaylorEnthält Literaturverzeichnis auf Blätter 56-66Masterarbeit Universität Graz 202

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