University of Graz

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    Envy Today, Inequality Tomorrow: How Present Bias Shapes the Wealth Distribution

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    We study the effects of envy (relative consumption concerns), drawing on evidence that preferences typically exhibit present bias. We employ a Ramseytype model with agents who differ in initial capital endowments and account for present-biased envy: agents are naive and care about how their consumption levels compare to those of others only in the current period. Presentbiased envy, unlike permanent envy, significantly affects both the level of inequality and the aggregate income level in an economy. First, it generates the Matthew effect (the relatively rich get richer while the relatively poor get poorer), and after a finite time, only the initially wealthiest agents own the entire capital stock and the debts of others who are in the maximum borrowing state. Second, in contrast to both an economy without envy or with permanent envy, present-biased envy makes agents effectively more impatient, reducing the long-run capital stock and aggregate income level. JEL Classification: D15, D31, D50, D91, O40Version of recor

    the special protection against dismissal and redunancy unter the Maternity Protection Act

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    In den letzten Jahrzehnten hat sich vor allem das Berufsleben der Frauen verändert. Mütter möchten nicht mehr ausschließlich zu Hause die Kinder betreuen, sondern auch einen Beruf ausüben. Dadurch erlangen sie wirtschaftliche und vor allem finanzielle Unabhängigkeit. Deshalb wird es immer wichtiger, dass auch Väter aktiv die Kinderbetreuung übernehmen und die Frauen in ihrer Verantwortung dabei unterstützen. Obwohl das VKG eine wichtige Grundlage für den Schutz und die Unterstützung von Vätern in ihrer Elternrolle bietet, wird auf das VKG in meiner Diplomarbeit nicht näher eingegangen. Im ersten Abschnitt dieser Diplomarbeit wird erläutert, für welche Personen das MSchG Anwendung findet und für welchen Zeitraum der besondere Schutz vor Kündigungen bzw Entlassungen gilt. Auch wird erklärt, wann überhaupt eine Schwangerschaft im Rechtssinn vorliegt und welche Unterschiede bei einer In-vitro-Fertilisation gegeben sind. Anschließend werden die verschiedenen Modelle einer Karenz dargestellt, und auf den jeweils besonderen Kündigungs- und Entlassungsschutz näher eingegangen. Danach folgt die Elternteilzeit im Zusammenhang mit dem besonderen Kündigungs- und Entlassungsschutz. Darin wird erklärt, unter welchen Voraussetzungen eine Elternteilzeit in Anspruch genommen werden kann und wann der diesbezügliche Bestandschutz der AN endet.In recent decades, women's working lives in particular have changed. Mothers no longer want to look after their children exclusively at home, but also have a job. This gives them economic and, above all, financial independence. It is therefore becoming increasingly important that fathers also actively take on childcare and support women in their responsibilities. Although the VKG provides an important basis for the protection and support of fathers in their role as parents, the VKG is not discussed in detail in my thesis. The first section of this thesis explains the persons to whom the MSchG applies and the period for which the special protection against dismissal or redundancy applies. It also explains when a pregnancy exists in the legal sense and what the differences are in the case of in vitro fertilization. The various models of parental leave are then presented and the special protection against dismissal and redundancy is discussed in more detail. This is followed by part-time parental leave in connection with the special protection against dismissal and redundancy. It explains the conditions under which part-time parental leave can be taken and when the employee's protection in this regard ends.von Viktoria Anna Wendelmaier-ZelesingerDiplomarbeit Universität Graz 202

    Without a car in the countryside? : A cultural-anthropological contribution to the history and present of mobility in rural areas

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    Die vorliegende Masterarbeit thematisiert Mobilität im ländlichen Raum. Seit der Massenmotorisierung scheint hier ein Fortkommen ohne eigenes Auto kaum vorstellbar, ohne mit massiven Einschränkungen in allen Lebensbereichen konfrontiert zu sein. Somit ist die Forschungsfrage „Ohne Auto auf dem Land?“ gleichzeitig auch die häufigste erste Reaktion in der Feldforschung. Ein Rückblick in die Historie zeigt den Lauf der zeitlichen und räumlichen Veränderungen und deren Verknüpfung mit gesellschaftlichen Bedingungen und wirtschaftlichen Anforderungen. In diesem Rahmen treiben der Erfindergeist und die kapitalistische Wachstumslogik die Entwicklung der Fahrzeuge hin zu unverzichtbaren Vehikeln. Der Einfluss des Automobilismus hat weitreichende Folgen für Raumplanung, demografische und ökologische Aspekte, weshalb ein Ruf nach veränderten Mobilitätsformen im Raum steht. Zur Erforschung von Ursachen und Gestaltungspotential des mobilitätsbezogenen Alltagshandelns werden Sozialisierungstheorien und psychologische, rechtliche und technische Steuerungsmaßnahmen vorgestellt, denn die automobile Prägung geht weit über die reine Fortbewegung hinaus und ist zudem nicht nur eine private Entscheidung. Das Forschungsfeld Oststeiermark weist einen der höchsten Motorisierungsgrade Österreichs auf. Hier wird mit den qualitativen Methoden der ethnographischen Feldforschung die Bereitschaft zur Nutzung von zwei alternativen Mobilitätsangeboten untersucht, die auf dem Sharing-Prinzip basieren: das Rufsammeltaxi „SAM“ und Mitfahrbänke. Vorgestellt werden die Absichten der Initiator:innen, die Organisationsstrukturen und die Nutzungsweisen. Anhand der Meinungen und Erfahrungen der Bevölkerung wird die Akzeptanz der beiden Mobilitätssysteme geprüft und aufgezeigt, dass sowohl intensive Bewerbung als auch gezielte Kommunikation und politische und rechtliche Rahmenbedingungen für ein Gelingen erforderlich sind, um Mobilitätsroutinen tatsächlich aufzubrechen und Autobesitz zu relativieren.This master's thesis focusses on mobility in rural areas. Since mass motorisation, getting around without your own car seems almost inconceivable without being confronted with massive restrictions in all areas of life. The research question ‘Without a car in the countryside?’ is therefore also the most common initial reaction in the field research. A look back in history shows the course of temporal and spatial changes and their link to social conditions and economic requirements. In this context, the spirit of invention and the capitalist logic of growth are driving the development of vehicles into indispensable vehicles, and the influence of automobilism has far-reaching consequences for spatial planning, demographic and ecological aspects, which is why there is a call for changed forms of mobility. Socialisation theories and psychological, legal and technical control measures are presented in order to investigate the causes and potential for shaping everyday mobility-related behaviour, as the automotive character goes far beyond pure locomotion and is not just a private decision. The research area of Eastern Styria has one of the highest levels of motorisation in Austria. Using the qualitative methods of ethnographic field research, the willingness to use two alternative mobility services based on the sharing principle is analysed here: the SAM call-sharing taxi and ride-sharing-benches. The intentions of the initiators, the organisational structures and the modes of use are presented. Based on the opinions and experiences of the population, the acceptance of the two mobility systems is examined and it is shown that intensive advertising as well as targeted communication and political and legal framework conditions are required for success in order to actually break up mobility routines and relativise car ownership.Ulrike Lang BAMasterarbeit Universität Graz 202

    Short texts - long term effects : the Canadian eco-story

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    In dem Maße, in dem ökologische Belange immer mehr an Bedeutung gewinnen, spielt die zeitgenössische Literatur eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des Umweltdiskurses. Die Öko-Literatur reagiert auf diese sich beschleunigenden Krisen, wobei ökologische Themen im Kanon der zeitgenössischen kanadischen Literatur zunehmend an Bedeutung gewinnen. In dieser Arbeit werden kanadische Kurzgeschichten, die als „Öko-Geschichten“ klassifiziert sind, auf ihre Bedeutung, Wirkung und erzählerische Funktion hin untersucht. Indem ich mich mit Werken zeitgenössischer Autoren auseinandersetze, untersuche ich, wie diese Texte emotionale Reaktionen hervorrufen und ökologische Herausforderungen darstellen, mit denen die Figuren konfrontiert sind. Ich behaupte, dass diese Geschichten das Bewusstsein für Umweltfragen durch unterschiedliche erzählerische Entscheidungen und Charaktere schärfen, während sie gleichzeitig die zerstörerischen Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die natürliche Welt hervorheben.In dieser Arbeit wird die Rolle kanadischer Öko-Geschichten bei der Gestaltung des zeitgenössischen Umweltdiskurses untersucht. Es wird untersucht, wie sie die Natur als aktiven Charakter oder Schauplatz darstellen, um das Verständnis der Leser für die Beziehungen zwischen Mensch und Natur zu vertiefen. Darüber hinaus wird untersucht, wie verschiedene Perspektiven, einschließlich kultureller, indigener und nicht-menschlicher Sichtweisen, zu einem ökologischen Bewusstsein beitragen und die Empathie für die natürliche Welt fördern. Darüber hinaus wird in dieser Studie untersucht, wie kanadische Kurzgeschichten die Überschneidungen von Geschlecht und ökologischer Identität bewältigen und so Einblicke in die Beziehung zwischen Umwelt- und Sozialthemen bieten. Die Arbeit nutzt die ökokritische Analyse als primären Rahmen, der durch Erzähl- und Gendertheorien ergänzt wird, um eine umfassende Untersuchung der Texte zu ermöglichen.As ecological concerns gain increasing attention, contemporary literature plays a crucial role in shaping environmental discourse. Eco-literature responds to these accelerating crises, with ecological themes becoming increasingly prominent in contemporary Canadian literary canon. This thesis examines Canadian short stories classified as “eco-stories”, analyzing their meanings, effects, and narrative functions. By engaging with works from contemporary authors, I explore how these texts evoke emotive responses and depict ecological challenges faced by characters and I argue that these stories raise awareness of environmental issues through distinct narrative choices and characters, while collectively highlighting the destructive impact of human activities on the natural world.This thesis investigates the role of Canadian eco-stories in shaping contemporary environmental discourse, examining how they portray nature as an active character or setting to deepen readers’ understanding of human-nature relationships. It also explores how diverse perspectives, including cultural, Indigenous, and non-human viewpoints, contribute to ecological awareness and foster empathy toward the natural world. Additionally, this study considers how Canadian short stories navigate the intersections of gender and ecological identity, offering insights into the relationship between environmental and social issues. The thesis employs ecocritical analysis as its primary framework, complemented by narrative and gender theories to provide a comprehensive examination of the texts.vorgelegt von Şeyma YonarLiteraturverzeichnis: Blätter 64-70Masterarbeit Universität Graz 202

    The Retzhofer Dramapreis and the aesthetics of its winning texts

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    Der 2003 initiierte und biennal vergebene Retzhofer Dramapreis hat sich als zentrale Förderinstitution zeitgenössischer deutschsprachiger Dramatik etabliert. Er gliedert sich in das Drama Forum des Grazer Vereins uniT ein und ist innovativer Wegbereiter für ein Format, das intensive Textarbeit mit kollaborativen Workshops verbindet. Die Förderung durch uniT basiert auf einem dialogischen Ansatz, der Autor:innen unterstützt, individuelle literarische Ausdrucksformen zu entwickeln. Durch die Verknüpfung mit Erstaufführungen an renommierten Bühnen fungiert der Dramapreis als ‚Labor‘ für ästhetische Experimente und Brücke zwischen Ausbildung und professioneller Theaterpraxis. Die Prämierung ist somit nicht nur ein Sprungbrett für aufstrebende Karrieren, sondern kann diese auch nachhaltig festigen.Die Dissertation untersucht den Einfluss dieses mit einem Förderprogramm verbundenen Preises auf die Karrieren der Laureat:innen und beleuchtet erstmals umfassend die Ästhetik und literaturwissenschaftliche Relevanz der im Zeitraum von 2003 bis 2023 prämierten Texte. Die untersuchten 13 Dramen von Gerhild Steinbuch, Johannes Schrettle, Ewald Palmetshofer, Christian Winkler, Henriette Dushe, Susanna Mewe, Ferdinand Schmalz, Özlem Özgül Dündar, Miroslava Svolikova, Allex. (Liat) Fassberg, Thomas Perle, Lisa Wentz und Leo Lorena Wyss unterscheiden sich in Konzeption und Aufbau teils stark, doch lassen sich zahlreiche ästhetische Gemeinsamkeiten benennen. So zeichnen sich viele Texte durch eine Auflösung klassischer Darstellungskonventionen, eine Fragmentierung der Zeit- und Raumstruktur sowie typenhaft gestaltete Dramatis Personae aus. Dabei reflektieren sie zumeist aktuelle Themen wie Identität, zwischenmenschliche Konflikte, prekäre Lebens- und Arbeitsverhältnisse sowie die Auswirkungen des Kapitalismus und Neoliberalismus auf das Individuum und die Gesellschaft. Der besondere Umgang mit Sprache zeigt sich in Elementen wie Mehrsprachigkeit, Vielstimmigkeit, Verdichtung, Wiederholung und Kommunikationsbruch.Initiated in 2003 and awarded biennially, the Retzhofer Dramapreis has established itself as a central institution for the promotion of contemporary German-language drama. It is integrated into the Drama Forum of the uniT association in Graz and is an innovative pioneer for a format that combines intensive text work with collaborative workshops. The support provided by uniT is based on a dialogical approach that helps playwrights to develop individual forms of literary expression. By linking it with premieres at renowned theaters, the drama prize acts as a 'laboratory' for aesthetic experiments and a bridge between education and professional theater practice. The award is therefore not only a springboard for aspiring careers, but it can also consolidate them in the long term.The dissertation examines the influence of this prize, which is linked to a supporting program, on the careers of the laureates and, for the first time, comprehensively illuminates the aesthetics and literary relevance of the texts awarded in the period from 2003 to 2023. Although the 13 dramas by Gerhild Steinbuch, Johannes Schrettle, Ewald Palmetshofer, Christian Winkler, Henriette Dushe, Susanna Mewe, Ferdinand Schmalz, Özlem Özgül Dündar, Miroslava Svolikova, Allex. (Liat) Fassberg, Thomas Perle, Lisa Wentz, and Leo Lorena Wyss vary significantly in concept and structure, they share several notable aesthetic similarities. Many texts are characterized by a dissolution of classical conventions of representation, a fragmentation of the time and space structure as well as type-like dramatis personae. They usually reflect current themes such as identity, interpersonal conflicts, precarious living and working conditions, the effects of capitalism and neoliberalism on the individual and society. The special use of language is reflected in elements such as multilingualism, polyphony, condensation, repetition, and breaks in communication.eingereicht von Lisa Erlenbusch BA BA MA MA MALiteraturverzeichnis: Seite 208-219Dissertation Universität Graz 2025Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet AT-OeNB pdage

    Austrian VAT grouping viewed in the context of European Law provisions

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    Die vorliegende Diplomarbeit beleuchtet die österreichische Organschaft vor dem Hintergrund ihrer unionsrechtlichen Vorgaben. Dabei werden, nach einer grundlegenden Einführung in das europäische Mehrebenensystem, die Fragen beantwortet, ob eine richtlinienkonforme Interpretation als Umsetzungssurrogat einer Richtlinie taugt und wann eine solche Interpretation gegen die, vom EuGH aufgestellte, contra legem Grenze verstößt. Daran anschließend wird, unter anderem, der umsatzsteuerrechtliche Unternehmerbegriff unter besonderer Beachtung des Merkmals der Selbstständigkeit diskutiert. Ein rechtshistorischer Aufriss zur Organschaft legt die Grundlagen für das Verständnis der heutigen Rechtslage. Besondere Beachtung wird dem subjektiven Tatbestand der Organschaft, nicht zuletzt aufgrund der rezenten Rechtsprechung des EuGH geschenkt. Diskutiert wird, unter anderem, ob es mit dem Unionsrecht vereinbar ist, bloß Unternehmer als Organträger zuzulassen und, wie man den Begriff der juristischen Person iSd § 2 Abs 2 Z 2 UStG zu verstehen hat. Auch der objektive Tatbestand der Organschaft, die finanzielle, wirtschaftliche und organisatorische Eingliederung, werden in dieser Arbeit, unter besonderer Beachtung der Rechtsprechung der Höchstgerichte, in den Blick genommen. Zuletzt werden die einzelnen Rechtsfolgen die mit der Bildung einer Mehrwertsteuergruppe einhergehen, nach Ausführungen zur räumlichen Reichweite der Wirkungen der Organschaft, erörtert. Dabei werden beispielsweise Fragen zum Subjekt der Steuerpflicht, die Nichtsteuerbarkeit der Innenumsätze und die Rechnungsausstellung zwischen Mitgliedern der Gruppe diskutiert.This diploma thesis examines the Austrian tax group viewed in the context of its requirements under EU law. After a basic introduction to the European multi-level system, the questions are answered as to whether an conforming interpretation with the directive is suitable as a substitute for the implementation of a directive and when such an interpretation violates the contra legem principle set by the ECJ. Subsequently, among other things, the concept of a taxable person under VAT law is discussed, with special attention given to the characteristic of independence. A legal-historical outline of the VAT group lays the foundations for understanding the current legal situation. Particular attention is paid to the subjective element of the VAT group, not least due to the recent case law of the ECJ. Among other things, it is discussed whether it is compatible with Union law to admit only taxable persons as controlling entities and how the term "legal person" within the meaning of § 2 Abs 2 Z 2 USTG is to be understood. The objective facts of the tax group, the financial, economic and organisational integration, are also taken into account in this work, with special attention to the case law of the highest courts. Finally, the legal consequences associated with the formation of a VAT group are discussed, after explanations of the territorial scope of the effects of such. For example, questions about the subject of tax liability, non-taxability of internal transactions and invoicing between members of the group will be discussed.vorgelegt von Christoph HernachDiplomarbeit Universität Graz 202

    Predictive HR analytics in the recruiting process - an analysis of the practical relevance in Austrian companies

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    In immer mehr Unternehmensbereichen werden Routinetätigkeiten automatisiert und durch computergesteuerte Systeme ersetzt. Die Technologisierung stellt in immer mehr Bereichen der unternehmerischen Tätigkeiten erfolgreiche Lösungen bereit und bietet auch neue Möglichkeiten in der Personalrekrutierung. Diese können Unternehmen auf der ständigen Suche nach Fachkräften, die immer anspruchsvollere Stellenprofile erfüllen müssen, unterstützen. Diese Arbeit untersucht die praktische Umsetzung von Predictive HR Analytics in österreichischen Unternehmen. Die Betrachtung von Predictive HR Analytics in der vorliegenden Arbeit, setzt, wie der Ressource Based View, an den personellen Ressourcen eines Unternehmens an, um die Möglichkeiten eines Unternehmens mit vollem Potenzial auszuschöpfen. Dabei eignen sich vor allem die beiden Bereiche Value (Wert) und Rareness (Seltenheit), um durch geeignete Stellenbesetzung einen Wettbewerbsvorteil zu erreichen. Zu diesem Zwecke wurden Personalverantwortliche in österreichischen Unternehmen durch einen quantitativen Online-Fragebogen über die Einschätzung der Effizienz und Effektivität von Predictive HR Analytics im Recruitingprozess befragt. Anhand der Umfrageergebnisse lässt sich eine unterschiedliche Auffassung der internationalen Forschungsmeinung und der Meinung der österreichischen Unternehmen in Bezug auf die effiziente und effektive Gestaltung des Recruitingprozesses mittels Predictive HR Analytics erkennen. Außerdem zeigen die Ergebnisse, dass Predictive HR Analytics noch sehr selten Anwendung in der österreichischen Unternehmenslandschaft findet. Zwar erkennen die Befragten das Potenzial von Predictive HR Analytics, doch sie haben noch zu wenig Vertrauen in die praktische Umsetzung in ihrem Unternehmen.In more and more company areas routine activities are being automated and replaced by computer controlled systems. Technologicalization is providing successful solutions in more and more areas of business activities and also offers new opportunities in personnel recruitment. These can support companies in their constant search for skilled workers who have to fulfill increasingly demanding job profiles. This work examines the practical implementation of predictive HR analytics in Austrian companies. The consideration of Predictive HR Analytics in this work, like the Resource Based View, focuses on the human resources of a company in order to exploit the possibilities of a company to its full potential. The two areas of value and rareness are particularly suitable for achieving a competitive advantage through suitable staffing. For this purpose, HR managers in Austrian companies were surveyed using a quantitative online questionnaire about their evaluation of the efficiency and effectiveness of predictive HR analytics in the recruiting process. Based on the survey results, a different view of international research opinion and the opinion of Austrian companies can be seen, with regard to the efficient and effective design of the recruiting process. The results also show that predictive HR analytics is still rarely used in the Austrian corporate landscape. Although the respondents recognize the potential of Predictive HR Analytics, they still have too little confidence in its practical implementation in their company.Lukas VasoldMasterarbeit Universität Graz 202

    Investigating embryonic development in assisted reproductive technology : analysing morphology and morphokinetics with a focus on women's age

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    Um die mit Mehrlingsschwangerschaften verbundenen Risiken zu verringern, transfe-rieren viele IVF-Kliniken heute nur mehr eine einzige Blastozyste, wobei sie sich auf die Auswahl eines Embryos mit dem höchsten Implantationspotenzial konzentrieren. Dieses Auswahlverfahren zielt darauf ab, die Chancen auf eine erfolgreiche Schwan-gerschaft zu optimieren. Forschungsarbeiten haben gezeigt, dass dieses Entwick-lungspotenzial anhand verschiedener morphokinetischer und morphologischer Para-meter bewertet werden kann, die dazu beitragen, Embryonen mit hohem Potenzial für eine erfolgreiche Schwangerschaft zu identifizieren. Andere Studien deuten jedoch auch darauf hin, dass diese Parameter von externen Faktoren, wie dem mütterlichen Alter, beeinflusst werden. Um dies näher zu untersuchen, wurde in dieser Arbeit eine retrospektive Beobachtungsstudie durchgeführt. In erster Linie sollte festgestellt wer-den, ob Frauen im Alter von 35 Jahren und darüber im Vergleich zu jüngeren Frauen mehr unregelmäßige Zellteilungsprozesse aufweisen. Zweitens sollte erforscht wer-den, ob vergleichbare Schlussfolgerungen gezogen werden können, indem dieselben Embryonen anhand morphokinetischer und morphologischer Parameter während der frühen Entwicklung untersucht werden. Insgesamt zeigten die Ergebnisse weder bei den morphokinetischen oder morphologischen Parametern, noch beim Auftreten von irregulärem Teilungsverhalten oder Blastozystenkollapsen signifikante altersbedingte Trends. Allerdings schienen Verzögerungen bei einigen morphokinetischen Parame-tern mit irregulären Teilungsereignissen verbunden zu sein. Diese Ergebnisse unter-streichen die Erkenntnisse anderer Studien, die nahelegen, dass es von entscheiden-der Bedeutung ist, Embryonen auszuwählen, die wichtige Entwicklungsstadien inner-halb kritischer Zeitintervalle erreichen, um höhere Einnistungsraten und Lebendgebur-ten zu ermöglichen. Durch diese Arbeit konnten zahlreiche neue Erkenntnisse gewon-nen werden, jedoch bleiben viele Fragen in diesem Forschungsbereich weiterhin un-beantwortet.In order to mitigate the risks associated with multiple pregnancies, many IVF clinics now transfer a single blastocyst, focusing on selecting an embryo that depicts the highest implantation potential from the available cohort. This selection process aims to optimize the chance for a successful pregnancy. The conducted research has shown that this developmental potential can be assessed by using various morphokinetic and morphological parameters, which helps identifying embryos with a high potential for a successful implantation and pregnancy. However, other studies have also suggested that these parameters are influenced by external factors, such as the maternal age. To investigate this further, a retrospective observational study at the Kinderwunsch Zentrum, Linz, Austria, was conducted. The aim was first and foremost to determine whether women of the age of 35 and over exhibit more irregular cleavage events compared to younger women. The second aim was to evaluate whether comparable conclusions could be reached by assessing the same embryos using both morphoki-netic and morphological parameters during early development. Overall, the results showed no significant age-related trends in either morphokinetic or morphological pa-rameters, nor in the occurrence of irregular division behaviours or blastocyst collaps-es. However, delays in some morphokinetic parameters appeared to be linked with irregular division events. These results underline the findings of other studies, that suggests that it is critical to choose embryos that reach important developmental stages within critical time intervals to enable higher rates of implantation and live birth. With this work more results have been collected, but there are still many unanswered questions in this field.Sophie Pohlert, BScMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Hydrogen infrastructure implementation in a sector-coupled macro-energy system

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    Der Übergang zu einem klimaneutralen Energiesystem in Europa erfordert eine umfassende Integration von erneuerbarem Wasserstoff (H2)-Infrastruktur zur Unterstützung der industriellen Dekarbonisierung und des Energieausgleichs. Diese Arbeit untersucht die techno-ökonomische Machbarkeit und Implementierung von Wasserstoffversorgung, -nachfrage und -transport innerhalb eines Makro-Energiesystem-Frameworks unter Verwendung des ENERsim Macrogrid-Modells. Mit Fokus auf die Meilenstein-Jahre 2030, 2040 und 2050 integriert die Forschung wasserstoffbezogene Technologien wie Elektrolyseure, unterirdische Großspeicher und Pipeline-Infrastruktur, einschließlich Importe aus Nachbarregionen wie Nordafrika und der Ukraine. Die Methodik umfasst die Erstellung, Implementierung und Optimierung von wasserstoffbezogenen Modellen innerhalb der ENERsim Simulations- und Optimierungssoftware, die vom Large Engine Competence Centre in Graz entwickelt wurde. Das ENERsim-Framework verwendet einen linearen programmierungsbasierten Optimierungsansatz zur Verbindung von Energiesystemkomponenten, Definition von Systemeinheiten und Etablierung wirtschaftlicher Beziehungen für Simulationen. Daten zu Wasserstoffversorgung, -nachfrage, -speicherung und -transport wurden gesammelt und in die neu erstellten Modelle integriert. Zusätzliche Gleichungen wurden integriert, um die Systemdarstellung der Wasserstoffinfrastruktur zu verbessern und genaue Szenariensimulationen zu ermöglichen. Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Abhängigkeit der Wasserstoffflüsse von Produktionskosten, Verfügbarkeit erneuerbarer Energien und Pipeline-Übertragungskapazitäten. Importierte Wasserstoffwege, insbesondere aus Nordafrika über Italien und Spanien, gewinnen in den Szenarien 2040 und 2050 aufgrund wettbewerbsfähiger Preise an Bedeutung. Preissensitivitätsanalysen zeigen jedoch, dass steigende Importkosten die wirtschaftliche Machbarkeit von Importen einschränken könnten. Lokal produzierter Wasserstoff dominiert bei Importbeschränkungen oder hohen Preisen, was zu einer verstärkten Abhängigkeit von Solar- und Onshore-Windenergie für die Elektrolyse führt. Die Wasserstoffspeicherung spielt eine Schlüsselrolle, wobei Porenspeicher in Szenarien mit lokaler Produktion eine höhere Auslastung aufweisen als Salzkavernen. Dennoch sinkt der Speicherbedarf, wenn sich die Netzintegration in importorientierten Szenarien verbessert. Die Analyse zeigt auch Variationen in der Nutzung von Elektrolyseuren, wobei alkalische Elektrolyseure die wirtschaftlich tragfähigste Option darstellen, während PEM-Elektrolyseure nur sehr begrenzt eingesetzt werden. Die Offshore-Windkapazität bleibt in allen Szenarien weitgehend statisch. Diese Studie bietet Einblicke in die Wechselwirkungen zwischen Wasserstoffproduktion, -speicherung und -transport im Rahmen der europäischen Energiewende und identifiziert kritische Abwägungen zwischen wirtschaftlicher Effizienz, Energiesicherheit und Nachhaltigkeit. Die Arbeit schließt mit Empfehlungen für ausgewogene politische Maßnahmen und einer Diskussion über Europas Dekarbonisierungsziele.The transition to a climate-neutral energy system in Europe requires substantial integration of renewable hydrogen (H2) infrastructure to support industrial decarbonisation and energy balancing. This thesis investigates the techno-economic feasibility and implementation of hydrogen supply, demand, and transport within a macro-energy system framework, using the ENERsim Macrogrid model. Focusing on milestone years 2030, 2040, and 2050, the research integrates hydrogen-related technologies such as electrolysers, underground large-scale storage, and pipeline infrastructure, including imports from neighbouring regions like North Africa and Ukraine. The methodology involves the creation, implementation, and optimisation of hydrogen-related models within the ENERsim simulation and optimisation software, developed by the Large Engine Competence Centre in Graz. The ENERsim framework uses a linear programming-based optimisation approach to connect energy system components, define system units, and establish economic relationships for simulations. Data on hydrogen supply, demand, storage, and transport were gathered and incorporated into the newly created models. Additional equations were integrated to enhance the system’s representation of hydrogen infrastructure and enable accurate scenario simulations. Results show a significant dependency of hydrogen flows on production costs, renewable energy availability, and pipeline transmission capacities. Imported hydrogen pathways, particularly from North Africa via Italy and Spain, gain prominence in 2040 and 2050 scenarios due to competitive pricing. However, price sensitivity analyses indicate that increasing import costs could limit the economic viability of imports. Locally produced hydrogen dominates when import restrictions or high prices are simulated, leading to increased reliance on solar and onshore wind for electrolysis. Hydrogen storage plays a key role, with porous media storage seeing higher utilisation than salt caverns in scenarios involving local production. Nonetheless, storage demand decreases when grid integration improves in import-focused scenarios. The analysis also highlights variations in electrolyser usage, with alkaline electrolysers being the most economically viable option, while PEM electrolysers show only very limited application. Offshore wind capacity remains largely static across all scenarios. This study provides insights into the interactions between hydrogen production, storage, and transport within Europe’s energy transition, identifying critical trade-offs between economic efficiency, energy security, and sustainability. It concludes with recommendations for balanced policy measures and discussion on Europe’s decarbonisation goals.Martin Rompotl, BcMasterarbeit Universität Graz 2024Zusammenfassungen in deutscher und englischer Sprach

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