Berlin: Duncker & Humblot
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Xenia Miller: Ausgehandelte Schriftlichkeit und pragmatische Rechenhaftigkeit. Die Entwicklung städtischer und adliger Buchführung im Spätmittelalter (Schriftenreihe der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung, 45). | Buchbesprechung Nr. 208
Dieter Lenzen: Das Kriegsgefangenenlager an der Florabrücke in Monschau. | Buchbesprechung Nr. 69
Christian Wiese/Stefan Vogt/Mirjam Wenzel/Doron Kiesel/Gury Schneider-Ludorff (Hg.): Das jüdische Frankfurt. Von der Emanzipation bis 1933 (Kontexte zur jüdischen Geschichte Hessens, 2). | Buchbesprechung Nr. 300
Die Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit bei Straftätern
Die Migrationsdebatte war in der jüngsten Vergangenheit vermehrt Thema in öffentlichen Diskursen. In diesem Kontext wird regelmäßig auch das Staatsangehörigkeitsrecht rege diskutiert. So hatte die Ampelkoalition in der vergangenen Legislaturperiode ein Gesetz zur Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts1> beschlossen. Friedrich Merz sorgte im vergangenen Wahlkampf mit der Aussage für Aufsehen, dass die Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit bei straffällig gewordenen Personen möglich sein müsse, und erntete hierfür deutliche Kritik.2 Jüngst forderte CDU-Politiker Alexander Throm anlässlich der Festnahme von drei mutmaßlichen Hamas-Terroristen die Erleichterung des Verlustes der deutschen Staatsangehörigkeit von sog. Doppelstaatlern bei Ausübung von Terrorhandlungen im Inland.3Da die Migrationsdebatte häufig von einer großen Emotionalität geprägt ist, lohnt sich eine nähere Betrachtung der verfassungsrechtlichen Voraussetzungen für die Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft
Nora Hilgert: Thomas Müntzer. Ein Film deutscher Geschichte 1956. | Buchbesprechung Nr. 178
Umkämpfte Menschenbilder in der Grundsicherung | Contested Perceptions of Man Within Basic Income Support
Abstract: Contested Perceptions of Man Within Basic Income Support
In this article, we analyze state and civil society conceptions of man in the context of the basic income support for jobseekers. Our analysis aims to reconstruct the state’s hegemonic conception of man and the brief attempt to establish a partially new conception of man during the Bürgergeld reform. We contrast the results with the anti-hegemonic conceptions of man held by civil society organizations. The comparative analysis shows that the conceptions of man are not only diametrically opposed in terms of their descriptive dimension, but also in their normative relevance. While the hegemonic conception of man is oriented towards the collective norm of the gainfully employed subject, the civil society actors are oriented towards a human rights discourse that emphasizes the rights of the individual