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    194 research outputs found

    The Anthropology of Work and Labour: Editorial Note

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    This editorial offers an overview over anthropological, historical and sociological debates on the topic in order to locate the contributions in them

    Introduction: The (re)invention of tradition and identity politics in four European case studies

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    Sarg und Grabmal – Wechselspiele zwischen Repräsentation und Verhüllung

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    Die christliche Bestattungskultur ist unter anderem geprägt von den Spannungsbögen Umbruch und Beharrung sowie Diskretion und Präsentation. Deutlich sticht auch eine Dichotomie aus gleichzeitiger Ablehnung und Überhöhung des Leiblichen hervor. Sarg und Grabmal kommen dabei sowohl verhüllende als auch repräsentierende Aufgaben zu. Beide dienen als Statussymbole innerhalb der Memorialkultur sozialer Eliten. Inschriftenprogramme und mitunter reiche Ornamentik unterstützen diese Funktionen, wobei aufrichtige Frömmigkeitsaspekte nicht übersehen werden dürfen.Der Schutz des Leichnams ist ein zentraler Gesichtspunkt frühneuzeitlicher Gruftbestattungen – sind doch Gruft und Grab weniger Orte des Verfalls als vielmehr Auferstehungsorte, die auf den Jüngsten Tag hin ausgerichtet sind. Inwieweit bauliche Besonderheiten bei manchen Holzsärgen praktische oder rituelle Hintergründe haben, gilt es noch zu erforschen.Eine spezielle Form des Grabmals ist das Kenotaph, ein Scheingrab ohne Leichnam, das aber durch seinen Memorialcharakter eine besondere Wirkmächtigkeit entfaltet. Am Beispiel des dänischen Königs Friedrich I. lässt sich ablesen, welche Botschaften Kenotaphe übertrugen und im Falle Bordesholm zusammen mit dem Interieur einer Klosterkirche Teil eines Gesamtkunstwerks werden konnten

    Körper – Asche – Natur: Über Transformationen des Leichnams durch Krematoriumsbau und Feuerbestattung vom späten 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart

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    Die Einführung der modernen Feuerbestattung im späten 19. Jahrhundert bildet die bedeutendste Zäsur im Bestattungswesen der letzten Jahrhunderte. Zum Durchbruch verhalfen ihr ein in sich verwobenes Faktorenbündel aus städtischem Bevölkerungswachstum, Raumnot auf den Friedhöfen und wachsender Sensibilität für hygienische Probleme. Es ermöglichte im späten 19. Jahrhundert den Bau der ersten Krematorien. Auf allgemeine Weise begünstigend wirkten der technische Fortschritt und vor allem der wachsende Bedeutungsverlust der Kirchen. Im frühen 20. Jahrhundert fand die Feuerbestattung vor allem in breiten Arbeiterkreisen als preisgünstige Bestattungsart hohe Resonanz. Darüber hinaus veränderte die Feuerbestattung das Erscheinungsbild der Friedhöfe im Allgemeinen und die Grabgestaltung im Besonderen, da Aschengräber erheblich weniger Raum als Erdgräber benötigen. In der Folgezeit entfalteten sich vielfältige Formen der Aschenbeisetzung, unter anderem Rasenbestattungen und Gemeinschaftsanlagen. Neuerdings ist die Feuerbestattung auch Grundlage diverser Formen der Naturbestattung (Seebestattung, Bestattungswälder). Insgesamt hat sie die Grundlagen für die sich ausdifferenzierende Bestattungskultur des frühen 21. Jahrhunderts geschaffen

    Kein Platz unter der Sonne. Über Wandel und Beständigkeit bei der Bestattung zoroastrischer Parsen in Hongkong

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    Mit ihrer zunehmenden räumlichen Verdichtung und den damit einhergehenden, schnell verändernden Lebensbedingungen hat sich in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong ein ganz eigener Beerdigungsstil entwickelt. Am Beispiel der parsischen Gemeinschaft, einer kleinen ethno-religiösen Wirtschaftselite, zeigt der Beitrag welche Dynamiken entstehen, wenn die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen die Bereiche Sterben, Tod und Trauer im urbanen Raum Hongkongs regulieren. Anhand der historischen und der gegenwärtigen soziokulturellen Dimension wird analysiert, welche eigendynamischen Wandlungsprozesse sich im Bereich der Bestattungsformen und -praktiken bei der Gemeinschaft vor dem Hintergrund der urbanen Rahmenbedingungen festmachen lassen. Im Ergebnis steht dabei die Stärkung eines religiösen Dienstleistungssektors, ganz im Sinne liberaler Wirtschaftspolitik

    Gesamtausgabe: Bestattungskulturen im Wandel

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    Der vorliegende Band sieht sich als nötige Ergänzung zur Diskussion um die ‚Auflösung‘ von Bestattungsnormen in Deutschland und beleuchtet diesen Prozess aus einer vergleichenden Perspektive. Dabei kommen historische, theologische, ethnologische und volkskundliche Ansätze zum Tragen

    Friedhof und Bestattung in den Augen der katholischen Kirche und als Ort der Theologie

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    Die katholische Kirche sieht in Friedhöfen einen ausgezeichneten Ort für das Zeugnis des christlichen Glaubens. Entsprechend reserviert fällt ihr Urteil gegenüber Bestattungsriten aus, die Interpretationsspielraum für Mehrdeutigkeit und Synkretismen zulassen. In der ersten Hälfte dieses Beitrags wird die Haltung der katholischen Kirche (in Deutschland) gegenüber den geläufigen Bestattungsformen erläutert. In der zweiten Hälfte geraten Friedhöfe und Bestattungsriten als locus theologicus ins Blickfeld. Anhand zweier Schlaglichter wird jeweils exemplarisch veranschaulicht, was es hier sowohl für die Theologie zu entdecken gibt als auch, was Theologie zu den hier zu verortenden Diskursen beizutragen hat. Eine Parallelisierung des neu errichteten Kolumbariums im Hamburger Mariendom mit einem folgenreichen Einschnitt in die frühchristliche Friedhofskultur warnt vor einem Vereindeutigungsreflex, der zu einem Rückzug in die eigenen vier Wände führt. Die Herausstellung des widerständigen Potentials der christlichen Hoffnung gegenüber der Absurdität des Todes zeigt auf, was die christliche Theologie zu den öffentlichen Debatten um Tod und Trauer beizutragen hat. So trostspendend es auch sein mag: Der Tod selbst bedeutet keine Erlösung, sondern bezeichnet eine Grundbedingung menschlicher Existenz, von welcher der Mensch erlöst werden muss. Denn auch ein gutes Ende bedeutet noch nicht, dass alles gut ist

    Tod und Druckerschwärze. Begräbnisbroschüren als Erinnerungsorte der ghanaischen Mittelklasse

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    Im südlichen Ghana sind Begräbnisbroschüren in den letzten vierzig Jahren zu einem wichtigen Bestandteil christlicher Beerdigungen geworden und erfreuen sich einer weiterhin wachsenden Beliebtheit. Begräbnisbroschüren sind Schriftdokumente, die während kirchlicher Gottesdienste an die Trauergäste von Beerdigungen ausgeteilt werden. Sie enthalten immer einen Ablaufplan für die Beerdigungsriten, die Lieder, die während des Trauergottesdienstes gesungen werden, eine Kurzbiographie und Bilder der verstorbenen Person sowie meist Nachrufe von Angehörigen, Kollegen und Freunden und Mitgliedern aus der Kirchengemeinde an die verstorbene Person. Tod und Bestattungsrituale reflektieren soziale Werte und Normen nicht nur, sondern formen diese entscheidend. Die in den Broschüren verbreiteten individuellen Lebensgeschichten ähneln einander stark im Aufbau und in den Inhalten, Werten und Normen, die sie vermitteln. Geschrieben werden die Begräbnisbroschüren von Mitgliedern der christlichen ghanaischen Mittelklasse. Diese Gruppe bestimmt maßgeblich, welche Werte und Normen in die Broschüren Eingang finden und was genau erinnert wird. Wir argumentieren, dass die Begräbnisbroschüren zu Erinnerungsorten der ghanaischen Mittelklasse werden

    Endstation Friedhof? Bestattung und materielle Kultur im Wandel

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    Der vorliegende Band ist das Ergebnis einer Ringvorlesung, die im Wintersemester 2015/2016 an der Universität Hamburg abgehalten wurde1, um ein erstes interdisziplinäres Forum zum Themenbereich Tod, Bestattung, Trauerund Erinnerung zu bieten

    Frank André Weigelt im Gespräch mit Laura Kingston „Es geht also um Engagement“

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    Im vergangenen Jahrzehnt hat sich das Studium der Ethnologie gravierend verändert. Anstelle von Magister und Diplomstudiengänge wurden der Bachelor und der Master Studiengang eingeführt. Das geschah vor allem vor dem Hintergrund der Bologna-Reform, die auf eine europaweite Harmonisierung von Studiengängen und -abschlüssen sowie auf internationale Mobilität der Studierenden zielt. Der Bologna-Prozess verfolgt dabei drei Hauptziele: Die Förderung von Mobilität, von internationaler Wettbewerbsfähigkeit und von Beschäftigungsfähigkeit. Vor diesem Hintergrund stellen sich in Bezug auf Letzteres u.a. Fragen nach der Berufsorientierung innerhalb ethnologischer Studiengänge. Was könnte da mehr von Interesse sein als die individuelle Berufsplanung von Studierenden, die sich in diesem System bewegen. Das folgende Interview zielt dabei auf eine exemplarische Besprechung dieses Thema zwischen Frank André Weigelt, als Fachstudienberatung am Institut für Ethnologie der Universität Hamburg und Frau Laura Kingston als Studierende im Studiengang BAEthnologie an derselben Universität

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