Gondang: Jurnal Seni dan Budaya
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Individueller Schlussbericht
Die Bahnbranche wächst kontinuierlich. Das BMVI schätzt, dass es 2030 50 % mehr Arbeitsplätze [1, p. 52] als 2020 gibt. Von 2013 bis 2023 stieg die Anzahl der Lokführer um 45 %. Dieser Anstieg reicht nicht, um den Bedarf zu decken. Im Jahr 2024 kommen auf zwei offene Stellen ein arbeitssuchender Lokführer [2]. Der Personalmangel wirkt sich schon heute auf den Zugverkehr aus, 2023 fielen deshalb knapp zwei Prozent aller Züge aus. In Zukunft ist nicht mit einer Entspannung der Personalsituation zu rechnen, weil die geburtenstarken Jahrgänge das Rentenalter erreichen. Die zügige und umfangreiche Verlagerung von Personen- als auch Güterverkehr auf die klimafreundliche Schiene [1, p. 10], lassen den Bedarf weiter ansteigen. Wie kann der Bahnbetrieb der Zukunft aussehen? Das Projekt "Automatisiert fahrende Regionaltriebzüge in Niedersachsen" erforschte die Zukunft des Bahnbetriebs. Die vier Partner Alstom Transport Deutschland GmbH, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, die Technische Universität Berlin und die Alstom Signal GmbH erhielten dafür eine Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Ausgehend vom Stand der Technik und den gesetzlichen Rahmenbedingungen analysierten die Partner die technischen und betrieblichen Anforderungen an einen automatisiert-fahrenden Zug. Den Zug, einen Alstom Coradia Lint 41 mit dem Baujahr 2005, stellt die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen zur Verfügung. Alstom rüstete den Zug mit dem neuen europäischen Zugbeeinflussungssystem aus, eine Voraussetzung für das Projekt. Alstom entwickelte, basierend auf der Erfahrung aus vorherigen Projekten, die Teilsysteme für den automatisierten Fahrbetrieb: Die streckenseitige Signalerkennung, die Hinderniserkennung, die Positionsbestimmung des Zuges auf der Strecke, die fahrzeugseitige Steuereinheit, die Zugfernsteuerung und ein Gateway für den Zugriff auf analoge Komponenten des Zuges. Für die ausgewählte Regionalstrecke Northeim-Bodenfelde wurde eine digitale Karte erstellt. Die Karte enthält eingehende Kenntnisse der zu durchfahrenen Strecke, vergleichbar der Streckenkunde eines Lokführers. Parallel zur technischen Entwicklung erforschen die Projektpartner wie sich Aufgaben und Tätigkeitsabläufe des Betriebspersonals verändern und welche neuen Rollen und Berufsbilder entstehen. Der Schritt fand gemeinsam mit Mitarbeitenden der Regionalverkehre Start Deutschland statt. Die Teilsysteme wurden zu einem Gesamtsystem zusammengesetzt, in den Zug eingebaut und in Betrieb genommen. Der AsBo stellte für den umgebauten Zug eine Unbedenklichkeitserklärung aus. Die Partner testen einige technische und betriebliche Fragestellungen auf dem Testgleis in Salzgitter. Der Zug erkannte den lebensgroßen Stier erfolgreich als Hindernis und bremste bis zum Stillstand ab. Das DLR und die TUB untersuchten, ob und unter welchen Bedingungen Personen mittels Tablet-PC einen Zug fernsteuern können. Anschließend testeten die Partner den Zug auf öffentlicher Infrastruktur. Die Fahrten fanden als Testfahrten statt, wenn die Lücke zwischen den Fahrgastfahrten ausreichend lang war. Die entwickelten Systeme für den automatisierten Fahrbetrieb wurden zuerst einzeln getestet. Zum Abschluss der Versuche absolvierte der Zug erfolgreich auf der Strecke Northeim-Bodenfelde einen gesamten Zugumlauf in der Automatisierungsstufe GoA3 (Grade of Automation) mit Signalerkennung. Die Versuche waren erfolgreich und entsprachen unseren Erwartungen. Im Rahmen von ARTE wurden Betrachtungen zur Sicherheit des Systems für die Testfahrten und das künftige automatisierte Fahren erarbeitet. Die erstellte Roadmap für die Zulassung zeigt, wie die Ergebnisse auf den Fahrgasteinsatz übertragen werden könnten. Die Zielkostenbetrachtung beschreibt, welcher Preis für die Lösung voraussichtlich angesetzt werden kann. Dieser Forschungsbericht beschreibt wesentliche Aspekte und Schritte im Zusammenhang mit dem automatisierten Fahren ohne Lokführer und schließt mit Handlungsempfehlungen für beteiligte Stakeholder
Individueller Schlussbericht Vector Informatik im Forschungsprojekt SofDCar
Dies ist der partnerspezifische Schlussbericht der Vector Informatik im Forschungsprojekt SofDCar. Die Projektpartner des SofDCar Konsortiums forschen mit Blick auf zentrale Herausforderungen der künftigen E/E- & SW-Architektur in Fahrzeugen. Das Fahrzeug wird dabei als Teil einer vernetzten Fahrzeug- und Systemumgebung verstanden, dessen Einbindung mittels eines "Data Loop" und auf Basis eines neuartigen "Digital Twin" ermöglicht werden soll, um digitale Nachhaltigkeit (bestehender und künftiger Fahrzeuggenerationen) sowie eine effektive Datennutzung und innovative Anwendungsfälle über den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs hinweg zu ermöglichen (Re-Deployment).
Die Vector Informatik hat hierbei eine Middleware zur Verbindung von Fahrzeug und Backend, als auch ein Werkzeug zur Verwaltung variantenreichere Software in modernen CI/CD Umgebungen entwickelt. Beide Ergebnisse werden in diesem Bericht beschrieben.
Datei-Upload durch TIBThis is the partner-specific final report of Vector Informatik in the SofDCar research project. The project partners of the SofDCar consortium are researching central challenges of the future E/E & SW architecture in vehicles. The vehicle is understood as part of a networked vehicle and system
environment, the integration of which is to be enabled by means of a "data loop" and on the basis of a new type of "digital twin" in order to enable digital sustainability (of existing and future vehicle generations) as well as effective data usage and innovative use cases over the entire lifecycle of the vehicle (re-deployment).
Vector Informatik has developed a middleware for the connection of vehicle and backend, as well as a tool for managing variant-rich software in modern CI/CD environments. Both results are described in this report
CIRCE - Untersuchung der Notwendigkeiten und Anforderungen an ein Computational Immediate Response Center for Emergencies (CIRCE) im Rahmen der Services des Höchstleistungsrechenzentrums Stuttgart (HLRS)
Die Erfahrung des Einsatzes der Höchstleistungsrechner des HLRS im Rahmen der Simulation des Bedarfs von Intensive Care Units gemeinsam mit dem Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung ergab eine Reihe von Hinweisen für die Unterstützung von Behörden und Ämtern durch Höchstleistungsrechner.
1. Der Einsatz des HLRS in Krisensituationen erfordert von der nutzenden Behörde ein Minimum an Vertrautheit mit den Rechnern und Prozessen des HLRS.
2. Der Einsatz erfordert ein Minimum an Vertrautheit des HLRS mit den relevanten Fragestellungen der Behörde.
3. Der Einsatz erfordert eine organisatorische Abstimmung zwischen Behörde und HLRS um sicherzustellen, dass die richtigen Ansprechpartner, Daten, Prozesse und Ergebnisse unmittelbar verfügbar sind.
4. Der Einsatz erfordert interne, organisatorische Abstimmungen im Rechnerbetrieb des HLRS um sicherzustellen, dass auf Bedarfe unmittelbar und zielgerichtet reagiert werden kann (Urgent Computing).
5. Der Einsatz erfordert eine Klärung der Zuständigkeiten und Rahmenbedingungen für die Kooperation um im Ernstfall eine automatisierte Simulation und/oder Auswertung von Daten durch die betroffene Behörde zu ermöglichen.
Die oben genannten Fragen sollen im Rahmen des Projekts untersucht und protypisch gelöst werden. Im Rahmen des Projekts werden die notwendigen Gespräche geführt, als auch die notwendigen Vorarbeiten geleistet. Darüber hinaus können im Rahmen des Projekts zwei bis drei Szenarien auch technisch implementiert werden, um die Machbarkeit des Ansatzes zu belegen. Das Projekt wird dazu in einem Arbeitspaket den weiteren Bedarf an Nutzung von Höchstleistungsrechnern für Krisensimulationen klären. Im zweiten Arbeitspaket wird es konkrete Szenarien untersuchen und erste prototypische Implementierungen von Prozessen vornehmen um die Nutzbarkeit des Ansatzes in der Praxis zu demonstrieren. Das HLRS managt das Projekt und begleitet es durch die Entwicklung eines Rahmens zur nachhaltigen Verankerung des Themas im HLRS
Abschlussbericht
Um kulturelle Bildungsarbeit in ländlichen Räumen langfristig erfolgreich zu gestalten, war eine Bestandaufnahme und Vernetzung sowie eine systematische wissenschaftliche Aufarbeitung des nationalen und internationalen Forschungstands notwendig. Das Metavorhaben wendete sich diesen Zielen zu und unterstützte die in der Förderrichtlinie "Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen" geförderten Projekte in den drei Zielbereichen: Monitoring, Transfer und Forschung. Das Metavorhaben hat maßgeblich zur Erforschung kultureller Bildung in ländlichen Räumen beigetragen. Durch die Vernetzung von 21 Forschungsprojekten konnten Synergien geschaffen, interdisziplinäre Perspektiven gestärkt und praxisrelevante
Erkenntnisse gewonnen werden. Ein zentrales Ergebnis war die Erkenntnis, dass es weder national noch international eine einheitliche Forschungslandschaft zur kulturellen Bildung in ländlichen Räumen gibt. Unterschiedliche Definitionen ländlicher Räume sowie eine fragmentierte Datenlage erschweren vergleichende Analysen. Zudem zeigte sich, dass kulturelle Bildungsangebote häufig nicht explizit erfasst werden, da sie sich an der Schnittstelle zwischen Kultur- und Bildungsangeboten bewegen. In einem theoretischen Rahmen konnten Spannungsfelder identifiziert werden, die nationale und internationale Forschung zum Thema wurde in Form von Literaturreviews aufbereitet. Die Analyse bestehender Datensätze verdeutlichte zudem, dass soziale und räumliche Ungleichheiten eng miteinander verknüpft sind. Während non-formale kulturelle Bildung potenziell politisches Engagement fördert, bleibt der Zugang stark von sozialen und regionalen Faktoren abhängig. Darüber hinaus wurde der Fokus vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Krisenphänomene gezielt auf antidemokratische und rechtsextreme Strukturen in ländlichen Räumen erweitert.
Die Ergebnisse wurden zielgruppenspezifisch aufbereitet und über Vernetzungstreffen, Veranstaltungen, Publikationen und Social Media verbreitet
Schlussbericht
Das Projekt "Landgewinn" konzentrierte sich auf die detaillierte Analyse und Bewertung von Dekarbonisierungsstrategien im Landwirtschaftssektor. Ziel war es, praxisnahe Technologien und
Werkzeuge zu entwickeln, die zur Reduzierung von CO₂-Emissionen beitragen und zugleich die Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft fördern. Durch die Untersuchung von Agri-Photovoltaik,
Pflanzenkohle und Elektromobilität sollten Synergien zwischen landwirtschaftlichen und energetischen Systemen genutzt werden, um das Energiesystem zu dekarbonisieren.
Die Hochschule Offenburg (HSO) spielte eine zentrale Rolle im Projekt, indem sie die externe Projektleitung übernahm und maßgeblich an der systemanalytischen Bewertung der Dekarbonisierungspotenziale beteiligt war. Die HSO entwickelte Energiesystemmodelle, die Technologien wie Agri-PV und Pyrolyse integrierten, und erstellte GIS-gestützte Werkzeuge zur
regionalen Emissionserfassung. Diese Ansätze ermöglichten eine präzise Bewertung der Potenziale von Emissionsminderungen und deren systemische Einbindung. Darüber hinaus trug
die Hochschule entscheidend zur Organisation von Projektveranstaltungen und zum wissenschaftlichen Austausch bei.
Datei-Upload durch TI
The Art Ecocsystem of Gamelan Yuganada Community in Taman Kaja Village
Gamelan Yuganada, an art community based in Ubud, Bali, was founded in 2015 by I Wayan Sudirana with the aim of preserving Balinese gamelan while encouraging innovation through cross-disciplinary collaboration. This research aims to explain the activities of this group and map the art ecosystem that supports the preservation and development of their creativity. This study adopts a qualitative netnographic approach, conducting five months of digital participant observation on YouTube and Spotify, in-depth online interviews, and analysis of digital artifacts to uncover Gamelan Yuganada’s art ecosystem in the era of globalization. Data Analysis uses the theory of social practice by Pierre Boourdieou. The results of the study showed that Gamelan Yuganada was not only active in traditional performances but also created new compositions that combined traditional and contemporary elements. Various elements such as cultural, social, economic, legal, educational, and technological modalities have mutual implications for each other and form a good art ecosystem. Collaborations with various international artists and the use of digital technology are integral parts of the art ecosystem they build. The conclusion of this study emphasizes the importance of an adaptive and collaborative art ecosystem in maintaining the relevance of Balinese gamelan in the modern era, as well as providing a model for other art communities to develop works in a sustainable manner
Creation of a Surreal Dramatic Text Based on the Myth of Kramat Bedil from Kedotan
The myth of Kramat Bedil is a local genius of the Kedotan Village community who has a surreal vision. The creation of a surreal dramatic text based on the myth of Kramat Bedil is an effort to process the cultural wealth of Kedotan Village into a drama that can meet global aesthetic needs. This research is an ethnodramaturgical research oriented towards processing cultural products. The data collection techniques used consist of interviews, observations and literature studies. The data testing technique used is the source triangulation technique. The data analysis techniques used are data reduction techniques, data presentation techniques and conclusion drawing techniques. The drama writing technique used is the writing mechanism of Lajos Agri. The results achieved from this study are surrealistic dramatic texts with a dramatic vision of "subconscious chaos". The drama writing style used is a combination of poetic and realistic styles. Conflict is formulated through subconscious chaos as a symptom of psychological degradation in a gloomy and restless atmosphere. The writing of this surreal dramatic text is an effort to utilize local genius into a dramatic text that is able to reach global aesthetics. This surreal dramatic text based on the Kramat Bedil myth is entitled "La Dalu: Dark Terror in the Circle of Anxiety"