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Schlussbericht zum Teilprojekt "Geophysikalische Charakterisierung" im Projekt LEAP-RE: Verbundvorhaben HyAfrica Hin zu einer erneuerbaren Energiequelle der nächsten Generation - eine Lösung für die Energieversorgung in Afrika mittels natürlichem Wasserstoff
Das Verbundprojekt HyAfrica hat mögliche Vorkommen von natürlichem Wasserstoff in aus geologischer Sicht vielversprechenden Regionen afrikanischer Länder bewertet und die sozio-ökonomischen Auswirkungen abgeschätzt, die sich durch seine Nutzung als Energieträger für lokale Gemeinschaften ergeben. HyAfrica konzentrierte sich auf die Provinzen Jerada und Tendrara in Marokko, Nkangala Distrikt in Südafrika, die Präfektur Lacs in Togo und das Gebiet Bilene / Macia in Mosambik.
Das Arbeitspaket 3 ‚Geophysikalische Charakterisierung‘ hat sich mit der Kompilation, Analyse und Interpretation geophysikalischer Daten, speziell gravimetrischer und magnetischer Anomalien, befasst. Für die Gebiete in Marokko und Südafrika wurden quantitative Modelle entwickelt, die einen Einblick in die geologisch relevanten Strukturen liefern. Die entwickelte Python-Umgebung ‚Potential for Natural Hydrogen (PoNHy)‘ erlaubt erstmals eine quantitative Abschätzung der im Untergrund durch Serpentinisierung gebildeten Mengen an Wasserstoff; dabei liefern die aus den geophysikalischen Interpretationen abgeleiteten Informationen wichtige Eingangsparameter. Insbesondere berücksichtigt der Code für den Prozess der Serpentinisierung relevante Fluid-Gesteinswechselwirkungen.
Die Erfahrungen aus dem Projekt resultieren in Empfehlungen für konkrete weitere Explorationsmaßnahmen in den vier Zielgebieten sowie einem übergeordneten Explorationsworkflow für natürlichen Wasserstoff
Verbundvorhaben H2Giga_QT4.2_FertiRob: Fertigung und Robotik; Teilvorhaben: Entwicklung von modularer Vakuum-Greiftechnik für die Elektrolyseurfertigung
Im Rahmen dieses Projektes sollten Greiferlösungen zur automatisierten Handhabung von Elektrolyseurkomponenten entwickelt und den Projektpartnern zur Verfügung gestellt werden. Parallel wurde auch ein Prüfverfahren zur Schädigungswirkung von Sauggreifern entwickelt.
Zur Lösung der Aufgabe wurden verschiedene Konzepte abgeleitet, entwickelt und final umgesetzt, die anschließend bei den Projektpartnern validiert wurden. Die Handhabungsaufgabe konnte erfüllt werden. Diese Konzepte werden nun die Basis für weitere Produktentwicklungen der Fa. Schmalz bilden können
Bericht zum Teilvorhaben: Hardware- und Firmwareentwicklung von UWB-Komponenten für sicherheitsrelevante Anwendungen und Szenarien
Mit dem Forschungsprojekt UltraSec wurden Grundlagen für eine hochsichere UWB-basierte Kommunikationsplattform für IoT-Geräte geschaffen. Ziel war eine durchgängige Sicherheitsarchitektur von der physikalischen bis zur Applikationsschicht für die Vernetzung mobiler und stationärer IoT-Geräte zu entwickeln, bei der UWB-Fingerprints (Kontext, Interaktion, Kanal, RF/Hardware) als Vertrauensanker dienen. Darauf aufbauend sollten effiziente, skalierbare Sicherheitsverfahren für ressourcenbeschränkte IoT-Geräte entwickelt und das Zusammenspiel mit anderen Funktechnologien (z. B. Wi-Fi, Bluetooth) betrachtet werden. Die Projektpartner PHYSEC GmbH, Bundesdruckerei GmbH, NC Systems GmbH, das KKH Bochum, das Fraunhofer HHI, sowie die FU Berlin haben dieses gemeinsam durchgeführt und haben organisatorische, technische und praktische Aspekte am Beispiel einer Vernetzung von Krankenhaus IoT mit UWB untersucht
Sachbericht zum Verwendungsnachweis
Kommunale Daten in Deutschland sind aufgrund der föderalen Verwaltungsstruktur typischerweise über verschiedene Fachverfahren und IT-Systeme verteilt. Diese fragmentierte Datenhaltung erschwert eine datenbasierte Steuerung in Bereichen wie der öffentlichen Gesundheit, Bildung oder Katastrophenschutz erheblich. Gleichzeitig unterliegen personenbezogene Verwaltungsdaten strengen datenschutzrechtlichen Vorgaben, insbesondere der DSGVO, wodurch eine zentrale
Zusammenführung sensibler Daten rechtlich und organisatorisch häufig nicht möglich ist.
Zum Projektbeginn existierten bereits kryptographische Verfahren, sogenannte Privacy-Enhancing Technologies (PETs), die theoretisch sichere Berechnungen über verteilte Daten ermöglichen. Insbesondere Secure Multi-Party Computation (MPC) erlaubt es mehreren Parteien, gemeinsame Auswertungen durchzuführen, ohne ihre jeweiligen Rohdaten offenzulegen. Auch Pseudonymisierungsverfahren wie ScrambleDB waren in der Forschung beschrieben. Allerdings fehlten praxisnahe, interoperable und formal spezifizierte Open-Source-Systeme, die diese Technologien für kommunale Anwendungsszenarien nutzbar machen und in bestehende Verwaltungsinfrastrukturen integrierbar sind.
Vor diesem Hintergrund verfolgte das Projekt ATLAS das Ziel, einen technisch belastbaren, datenschutzwahrenden Datentreuhänder für kommunale Datenräume zu entwickeln. Dabei wurden zwei komplementäre Ansätze betrachtet: eine pseudonymisierte Datenspeicherung (ScrambleDB) sowie eine vollständig dezentrale, verschlüsselte Datenanalyse mittels MPC. Beide Ansätze sollten nicht nur konzeptionell, sondern in realen Verwaltungsszenarien praktisch erprobt werden