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Verbundprojekt NETPEC "Negative Emissionen mittels photoelektrochemischer Methoden"; Teilprojekt NETPEC-UTUE: "Einfluss des Lokalklimas auf Produktion und Speicherung der Kohlenstoffprodukte und Analyse der Katalysator-Eigenschaften"
Im NETPEC-Projekt wurden (photo)elektrochemische Ansätze für die technologische Entnahme von Kohlenstoffdioxid (CO2) aus der Atmosphäre untersucht und (weiter-)entwickelt. Ähnlich der natürlichen Photosynthese werden in der Photoelektrochemie Stoffe mittels der Energie des Sonnenlichts ineinander umgewandelt. Wird hierbei CO2 in kohlenstoffreiche, feste oder flüssige Produkte umgewandelt, ist eine sichere Langzeitspeicherung möglich. Die theoretisch möglichen Umwandlungseffizienzen übertreffen die der natürlichen Photosynthese um ein Vielfaches, dadurch wird weniger Landfläche als bei biomassebasierten Ansätzen benötigt. Mögliche Effizienzen und Speicherpotenziale, aber auch die dafür benötigte Konfiguration der photoelektrochemischen Zellen hängen stark vom gewählten Produkt ab.
Im Teilprojekt UTUE wurde die Herstellung von Kohleflocken mittels eines flüssigmetallbasierten Katalysators untersucht. Hierbei konnte ein funktionsfähiger Katalysator entwickelt werden und die zugrunde liegenden Funktionsweise mittels elektrochemischer und spektroskopischer Methoden, sowie anhand von Elektronenstrukturrechnungen untersucht werden. Zudem wurde eine elektrochemische Zelle entwickelt, die an eine photovoltaische Zelle gekoppelt werden konnte. Des Weiteren wurden der Einfluss des lokale Klimas sowie großräumige biogeochemischen Rückkopplungen auf den Einsatz von NETPEC-basierter CO2 Entnahme bewertet und klimatologische Erwartungswerte für die Produktions- und Speicherbedingungen aufgestellt
Verbundprojekt: GAIA-X 4 PLC-AAD - Production, After-Sales und PLC - Across Automated Driving; Teilvorhaben: Entwicklung Testautomatisierung zur Validierung von automatisierten Fahrfunktionen und Sensormodelle
Ziel des Projekts GAIA-X-4-PLC-AAD war die Entwicklung und Erprobung eines GAIA-X-konformen Datenraums zur Integration von Daten zur Entwicklung von assistierten und autonomen Fahrsystemen. Die Perpetuum Progress GmbH (PePro) übernahm dabei die Konzeption und prototypische Umsetzung eines sicheren Datenbereitstellungsdienstes für die verschiedenen Stakeholder in der Entwicklung über OEMs und Zulieferer sowie Serviceanbieter
Gesamtschlussbericht, übergeben durch die House of Logistics & Mobility (HOLM) GmbH
Mit „Campus FreeCity“ wurde erstmals ein gesamthafter Lösungsansatz im Labormaßstab erforscht und demonstriert. Die Projektpartner untersuchten Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten zentraler Elemente dieses Ansatzes: vernetzte, automatisierte Fahrfunktionen, Vernetzung und Datenaustausch, Mensch-Maschine-Kommunikation, Akzeptanz und Vertrauen, integriertes Auftragsmanagement sowie die Ermittlung und Realisierung wirtschaftlicher und technischer Optimierungspotenziale im Betrieb. Im Rahmen des Projekts wurden „CityBot“-Fahrzeugprototypen des Projektpartners EDAG weiterentwickelt und in einem Reallabor eingesetzt, um Fahrgäste und Güter zu transportieren. Nutzende steuerten über eine App ihre Anforderungen in ein Leitsystem ein, wo diese als Aufträge erfasst, einem Fahrzeug zugewiesen und automatisiert abgerechnet wurden. Das Leitsystem überwachte den Fahrzeugbetrieb und den Systemzustand, erfasste Daten und optimierte so den Flottenbetrieb. Leitwarte-Mitarbeitende konnten bei Bedarf ein Fahrzeug manuell teleoperiert bewegen. Nutzerstudien untersuchten Akzeptanzfaktoren und Kommunikationsmodi. Die Beiträge der einzelnen Verbundpartner sind im dem Gesamtschlussbericht zusammengefasst (siehe entsprechende Referenzen im Dokument)
Schlussbericht - BMWK/DLR Verbundvorhaben KIMi
Im Projekt KIMi wurden Proben aus dem MICAST-Projekt mit Hinsicht auf den Einfluss von Strömung auf die Erstarrung untersucht. Die Proben wurden unter Bedingungen der Mikrogravitation mit und ohne Beeinflussung durch das Anlegen eines rotierenden magnetischen Feldes prozessiert. Die Prozessdaten wurden im Anschluss ausgewertet, um die Lage der Prozesszonen, in denen die vollständige Erstarrung unter den gewünschten Bedingungen abgelaufen ist, zu bestimmen. Die Mikrostruktur der aus den Prozesszonen herausgetrennten Proben wurde mittels Lichtmikroskopie in 2D und mittels Computertomographie in 3D analysiert. Es konnten dabei sowohl die Effekte der induzierten Strömung auf die Dendritenstruktur bestätigt, als auch die Unterschiede bei Erstarrung ohne erzwungene Strömung zwischen Mikrogravitation und Bodenexperimenten gezeigt werden. Für die intermetallischen Phasen im Gefüge konnten die Effekte auf Größe, Distanzen und Position relativ zum Probenzentrum detailliert aufgeschlüsselt werden. Durch die Nutzung der computertomographisch bestimmten Volumeninformationen konnten die notwendigen Informationen für die Bestimmung der Permeabilität gesammelt und für diese Berechnungen genutzt werden. Sowohl für 2D- als auch für 3D-Gefüge konnten ausreichend segmentierte Bilddatensätze präpariert und dem Projektpartner ACCESS zum Training und zur Entwicklung der KI zur Verfügung gestellt werden. Die KI-Modellergebnisse zur Gefügeauswertung konnten im Anschluss mit den Ergebnissen der manuellen Mikrostrukturanalyse verglichen werden. Der Vergleich ergab zufriedenstellende Übereinstimmungen der Ergebnisse und ausreichende Genauigkeiten der Modelle. Die Projektergebnisse konnten erfolgreich auf internationalen Konferenzen präsentiert und in Publikationen in Fachzeitschriften überführt werden.In the KIMi project, samples from the MICAST project were examined with regard to the influence of flow on solidification. The samples were processed under microgravity conditions with and without the influence of a rotating magnetic field. The process data was then evaluated to determine the location of the process zones in which complete solidification took place under the desired conditions. The microstructure of the samples separated from the process zones was analysed using light microscopy in 2D and computer tomography in 3D. This confirmed the effects of the induced flow on the dendrite structure and also showed the differences in solidification without forced flow between microgravity and ground experiments. For the intermetallic phases in the microstructure, the effects on size, distances and position relative to the sample centre could be broken down in detail. By using the volume information determined by computer tomography, the necessary information for determining permeability was collected and used for these calculations. Sufficiently segmented image data sets were prepared for both 2D and 3D microstructures and made available to the project partner ACCESS for training and developing the AI. The AI model results for structure evaluation could then be compared with the results of the manual microstructure analysis. The comparison showed satisfactory agreement between the results and sufficient accuracy of the models. The project results were successfully presented at international conferences and published in specialist journals
Abschlussbericht Verbundvorhaben: Digitale Prüfplattform für die Fahrzeug- und Zuliefererindustrie (DigiPrüF) - Teilvorhaben: Design und Umsetzung eines Industrial IoT-Konnektors
Die Digitalisierung und Vernetzung gewinnt, vor allem für den deutschen Mittelstand, zunehmend an Bedeutung und ist schon heute ein wichtiger Faktor für den Erfolg und die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens. Ziel des Teilvorhabens der Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. (im Folgenden Hahn-Schickard genannt) war daher die Erforschung und Erarbeitung eines modularen IIoT-Konnektors zur Unterstützung und Vereinfachung der Anbindung von Sensoren oder (Teil-) Systemen mit rein lokaler Vernetzung an eine Cloud-Infrastruktur. So sollte es vor allem den KMU in dieser Branche ermöglicht werden, an bestehenden Maschinen und Anlagen bereits vorhandene Sensorik cloudfähig zu machen und so eine digitale Vernetzung mit der virtuellen Welt zu ermöglichen, ohne in neue Sensorik oder gar neue Maschinen investieren zu müssen.Digitalization and connectivity are becoming increasingly important, especially for German SMEs, and are already a key factor for the success and future viability of a company. The aim of the sub-project of Hahn-Schickard was therefore to research and develop a modular IIoT connector to support and simplify the connection of sensors or (sub-)systems with purely local networking to a cloud infrastructure. In particular, this was intended to enable SMEs in this sector to make existing sensor technology on current machines and systems cloud-capable and thus enable digital networking with the virtual world, without having to invest in new sensors or even new machines
BMBF Verbundvorhaben Projekt-Nr. 01EA2109C
Das Verbundprojekt „INDICATE-FH: Neue Wege in der Diagnostik und Therapie von Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Technologische Neuerungen zur Verbesserung der Diagnostik und Therapie von Weizenunverträglichkeit“ wurde vom BMBF im Rahmen der Fördermaßnahme „Interdisziplinäre Forschungsverbünde zu Nahrungsmittelunverträglich-keiten“ gefördert. Das Hauptziel war, die Diagnostik und Therapie weizenabhängiger Nahrungsmittelunverträglichkeiten (NMU) zu verbessern. Zu diesem Zweck wurden neue endoskopische Verfahren (CLE: Confocal Laser Endoscopy) und verschiedene Biomarker untersucht, um die Diagnostik und Differentialdiagnostik der verschiedenen Formen von Weizenunverträglichkeiten, darunter Zöliakie (CD), Weizenallergie (WA) und Nicht-Zöliakie Weizensensitivität (NCWS), zu verbessern und neue Erkenntnisse zu den zugrundeliegenden Mechanismen zu gewinnen. Die Ziele der Hohenheimer Teilprojekte P2, P4 und P7 waren eingebettet in die Gesamtzielsetzung des Verbundprojekts und basierten auf der Bereitstellung und Analyse von Blut-, Urin-, Speichel-, Magen-, Dünndarm- und Stuhlproben aus P1
Sachbericht zum Verwendungsnachweis
Das Ziel des Projekts „ProFeed - Entwicklung eines proteinreichen Futtermittelzusatzes“ war, einen hochwertigen Protein-reichen Futtermittelzusatzstoff aus Cellulose-haltigen Reststoffen der regionalen Landwirtschaft bzw. Paludikulturen zu entwickeln. Im Hinblick auf eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft sollten Bei- und Reststoffe aus der Landwirtschaft wie Stroh, Spelzen, Rapsabgang oder Schilf in Fermentationsprozessen mit dem Endosymbionten Teredinibacter als Kohlenstoffquelle dienen, um mit Hilfe der bakteriellen Stickstofffixierung, Protein-reiche mikrobielle Biomasse aufzubauen. Mit dem Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN) wurden Fütterungsversuche mit Larven der schwarzen Soldatenfliege durchgeführt, wobei die bakterielle Biomasse als Proteinergänzung für die Larvenmast genutzt wurde. Im Sinne der Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft sollten neue Verwertungsperspektiven und potentiell ein nachhaltiges Geschäftsfeld für die regionale Landwirtschaft eröffnet werden und somit für die Bioökonomie-Region Nordost-Vorpommern die Möglichkeit geschaffen werden, neue biotechnologische Anwendungsfelder für bisher nicht genutzte nachwachsende
pflanzliche Roh und Reststoffe zu entwickeln und dadurch zur Stärkung der Innovationsfähigkeit der beteiligten Firmen und Forschungsinstitute beizutragen.
Im Rahmen der durchgeführten Studien und Versuche konnte das Potential des bakteriellen Endosymbionten, durch Nutzung komplexer Cellulose-haltiger Substrate und Fixierung atmosphärischen Stickstoffs hochwertige bakterielle Biomasse zu erzeugen, nachgewiesen werden