Wissenschaftliche Gesellschaft Freiburg

Zeppelin Universität (ZU)
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    What citizens experience and how omni-channel could help–insights from a building permit case

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    PurposeBy increasing the digitalization of commercial services citizens' expect more from public services. First of all, this study will strive to identify which problems citizens encounter when they use a complex public service: preparation of an application for a building permit. In the light of the popularity of omnichannel approaches, the study then explores how omni-channel could help to address the problems which have been identified.Design/methodology/approachWe implement the first phases of an action design science research project. We collect data both from citizens and public agencies and frame them as transparency problems. These abstract problems are then addressed by an omnichannel service provision as an abstract solution. The abstract solution is then instantiated in a design in the form of a user scenario developed in collaboration with current and future public officials.FindingsThe analysis uncovers multiple transparency issues: it distinguishes between process, case, language, cross-channel and cost transparency. One root cause of the transparency issues observed is the lack of service transparency which defines the purpose and scope of a ser-vice. We therefore recommend defining a service-strategy before informational and technical aspects of an omnichannel approach can be implemented. Following this strategy, omnichannel offers public administrations unique opportunities to excel in citizens' service provision.Originality/valueThe study provides insights into how citizens view complex public services. For researchers, this study offers the conceptualization as transparency issues. Practitioners from the public administrations can also benefit from the concept and vision of omnichannel public services

    Evaluation and learning in international organizations

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    Organisation von (Un)sicherheit: Produktionshäuser der freien darstellenden Künste zwischen Planung und Potentialisierung

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    Transformation ist das Stichwort der Stunde in aktuellen Debatten rund um Organisationen im Kunst- und Kulturbereich. Hintergrund dafür ist eine hohe wahrgenommen Unsicherheit mit Blick auf die Zukunft. Es lässt sich heute, so scheint es, kaum vorstellen, welche Herausforderungen morgen warten. Das betrifft nicht allein Organisationen im Kunst- und Kulturbereich, aber es lassen sich verschiedene Faktoren ausmachen, die diese zu einem geeigneten Untersuchungsgegenstand machen, um das Verhältnis von Organisationen und Unsicherheit näher zu untersuchen – Planungszyklen sind kurz, Anforderungen externer Stakeholder heterogen und künstlerische Prozesse oft nur vage planbar. Vor diesem Hintergrund stellt die vorliegende Dissertation die Frage, wie Produktionshäuser der freien darstellenden Künste Unsicherheit organisieren. Und das im doppelten Wortsinne: wie wird Unsicherheit einerseits temporär unter Kontrolle gebracht und andererseits immer wieder produziert? Um dieser Frage nachzugehen, bildet eine empirische Studie in zwei Produktionshäusern den Kern dieser Arbeit. Während bisherige Kulturmanagement-Studien insbesondere das Verhältnis zwischen Umwelt und Organisation aus institutionentheoretischer Perspektive betrachten, wirft die Arbeit einen Blick auf interne Abläufe und Strukturen. Dabei wird Unsicherheit nicht nur als störendes Element verstanden, sondern das Potential und die Notwendigkeit von Unsicherheit für die Organisation künstlerischer Prozesse auf drei Ebenen untersucht. Erstens wird mit Blick auf Entscheidungsprozesse deutlich, dass neben Planung auch Improvisation und das Offenhalten von Entscheidungsprozessen für zukünftige Entscheidungen wesentliche Momente des Organisierens darstellen. Zweitens wird die ambivalente Rolle von Hierarchien untersucht, die zwar einen schweren Stand in Produktionshäusern haben, aber zentrale Funktionen für die Organisation erfüllen. Drittens stellt die interne Verarbeitung heterogener, externer Anforderungen eine wesentliche Herausforderung für die Organisation von Unsicherheit dar, die mit Blick auf Abteilungen, Stellen und Projekte näher betrachtet wird. Die Relevanz der Erkenntnisse aus der empirischen Studie für die gegenwärtige Kulturmanagementpraxis wird abschließend anhand von sechs Herausforderungen für ein Kulturmanagement der Potentialisierung skizziert

    Socially Engaged Art - History, Theory & Aesthetics

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    Raum für Utopie? Soziale Virtuelle Realität auf dem Prüfstand

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    Im Beitrag werden utopische Potenziale Sozialer Virtueller Realität untersucht. Beispielhaft wird die Plattform VRChat gewählt, um bestehende Soziale VR-Gemeinschaften zu charakterisieren. Im Abgleich mit Cyberpunk- Literatur und Ethnografien des frühen Internets wird deutlich, dass virtuelle Gemeinschaften besonders dann mit utopischen Formen demokratischer bis anarchischer Selbstorganisation experimentieren, wenn sie virtuelle Räume frei gestalten können und diese als genuine Lokalität erfahren

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