Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
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The microbiome of the jellyfish:
Insgesamt verdeutlichen diese Ergebnisse die kritische Rolle des Mikrobioms für die komplexen Prozesse im Lebenszyklus von A. aurita und unterstreichen die Notwendigkeit eines intakten mikrobiellen Ökosystems für eine normale Entwicklung und Fortpflanzung. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass das native Mikrobiom von A. aurita essenzielle β-Carotinoide bereitstellt, die für eine erfolgreiche Strobilation erforderlich sind. In Polypen mit antibiotisch reduzierter mikrobieller Diversität wurde eine gestörte Strobilation beobachtet, verbunden mit einer signifikant verminderten Expression der bakteriellen Carotinoid-Biosynthesegene. Diese Befunde verdeutlichen, dass die mikrobiellen Partner aktiv an der Bereitstellung kritischer Stoffwechselprodukte beteiligt sind, die den Lebenszyklus und die morphologische Entwicklung dieser Qualle direkt beeinflussen.All things considered, these results explain the critical role of the microbiome for the complex processes in the life cycle of A. aurita and underline the necessity of an intact microbial ecosystem for a normal development and reproduction. The previous results have shown that the native microbiome of A. aurita provides essential β-carotenoids which are required for a successful strobilation. In polyps with antibiotic-reduced microbial diversity, disrupted strobilation has been observed, along with a significantly decreased expression of bacterial carotenoid biosynthesis genes. These findings illustrate that the microbial partners are actively involved in providing key metabolic products that directly influence the life cycle and the morphological development of this jellyfish
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Im Zoo Leipzig ist eine deutschlandweit einzigartige Ausstellung mit überlebensgroßen Insektenmodellen zu sehen. 27 Exponate zeigen Arten aus Europa, Asien, Afrika und Südamerika. Die Modelle sind bis zu 2,5 Meter groß und bis zu 3 Meter lang. Zudem steht ein informativer Wildbienenlehrpfad bereit. Die Ausstellung wurde von der Abteilung für Biologiedidaktik der Goethe-Universität Frankfurt in enger Abstimmung mit dem Zoo Leipzig entwickelt. Ein besonderer Fokus liegt auf gefährdeten Arten. Viele der gezeigten Insekten sind durch Lebensraumverlust und Umweltverschmutzung bedroht
50 Jahre Laborschule – eine Ausstellung in 20 Bildern
Bei dem Beitrag handelt es sich um den begleitenden Einführungstext zur Dauerausstellung „50 Jahre Laborschule“, die ab September 2024 in den Räumlichkeiten der Laborschule Bielefeld sowie der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld gezeigt wird. Im Anschluss an eine theoretische Rahmung der Ausstellung werden dabei einige Hinweise zur Entstehung und Auswahl der Fotografien gegeben, bevor jedes der gezeigten Bildpaare im Anschluss knapp vorgestellt sowie mit einem kurzen inhaltlichen Kommentar versehen wird, um so zumindest einen ersten Impuls (oder vielleicht auch Reibungspunkt) für die eigene Wahrnehmung und Auseinandersetzung mit den gezeigten Bildern zur Verfügung zu stellen
Die Laborschule – ein Grundkurs
Ausgehend von einem ursprünglich durch Annemarie von der Groeben, Sabine Geist und Susanne Thurn verfassten Beitrag gibt der Aufsatz einen Überblick über die Rahmendaten, die pädagogischen Merkmale sowie die Organisations- und Forschungsstrukturen der Laborschule. Der ursprüngliche Beitrag erschien in der ersten Auflage 2011 in dem von Susanne Thurn und Klaus-Jürgen Tillmann herausgegebenen Sammelband Laborschule – Schule der Zukunft (Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt, Reihe Impuls Laborschule, Band 5, S. 260–277) und wurde für das Jahrbuch Laborschulforschung überarbeitet und aktualisiert durch Rainer Devantié, Nicole Freke, Sabine Geist, Ulrich Hartmann und Christian Timo Zenke
Qualität in der wissenschaftlichen & künstlerischen Weiterbildung: Akteur:innen, Organisationen, Gesellschaft
Bericht zur EVALAG-Tagung im Rahmen des Projekts Hochschulweiterbildung@BW
5. und 6. Dezember 2024 in Heidelber
Zwischen Partizipation und wissenschaftlicher Normativität: Zur Umsetzung einer Qualifizierungsreihe im Bereich Eingliederungshilfe
Die Durchführung der „Qualifizierungsreihe im Bereich Eingliederungshilfe (SGB IX) für die Teilhabefachdienste Soziales und das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin“ durch die Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH) bildet eine Ebene zur Implementierung des Bundesteilhabegesetzes in der Berliner Verwaltung. Sie bewegt sich im Spannungsfeld gesetzlicher Vorgaben, des Anspruchs der partizipativen und praxisnahen Gestaltung von Weiterbildungen sowie eines normativen Verständnisses von Hochschule als wissenschaftliche Institution mit dem Anliegen, eine hohe Qualität von Lehre zu gewährleisten. Die Autorinnen erläutern ausgehend von den im Laufe der Projektdurchführung erlangten Erfahrungen exemplarisch und multiperspektivisch, welche partizipativen Ansätze, Handlungsstrategien und Aushandlungsprozesse auf dem Weg zu einer inklusiven Weiterbildungsreihe entwickelt wurden. Eingegangen wird auf das Instrument des Dozierenden-Tisches als Austauschgremium, die Lehre und die gemeinsame Konzeption der Weiterbildungen im Co-Team, bestehend aus Dozierenden mit und ohne Behinderungen sowie teilhabeorientierte administrative Strukturen mit dem übergeordneten Ziel, einen sicheren Handlungsrahmen für alle beteiligten Akteur:innen zu schaffen
Lehrer*innenbildungsforschung als Rassismusforschung? Theoretische Erkundungen zweier Felder und ihrer Relation
Der Beitrag befasst sich mit der Frage, welche Potenziale und Synergieeffekte durch eine Verknüpfung von Lehrer*innenbildungsforschung und erziehungswissenschaftlicher Rassismusforschung ermöglicht werden. Dazu wird die deutschsprachige Lehrer*innenbildungsforschung systematisierend als ein vielfältiges Feld umrissen und anschließend skizzenhaft in Forschung zu Lehrer*innenbildung und Rassismus eingeführt. Darauf aufbauend fragen wir danach, welchen Beitrag eine sich etablierende erziehungswissenschaftliche Rassismusforschung zur gegenwärtigen Beforschung der Lehrer*innenbildung leisten kann. Über die Auseinandersetzung mit der Relation beider Forschungsbereiche soll ein Beitrag zur Ausdifferenzierung der Lehrer*innenbildungsforschung in der Migrationsgesellschaft geleistet werden