Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
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Situative Lernbegleitung in offenen materialbasierten Settings im Kindergarten: Eine Evaluation der Weiterbildung „Kunst trifft Mathematik im Kindergarten“
Lernbegleitung in offenen Settings spielt auf der Kindergartenstufe eine wichtige Rolle, um Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern und Lernprozesse anzuregen. Die Weiterbildung „Kunst trifft Mathematik im Kindergarten“ soll Lehrpersonen in der Lernbegleitung in offenen, materialbasierten Settings stärken. Die wissenschaftliche Evaluation macht die Vorstellungen gelingender Lernbegleitung der befragten Lehrpersonen in Bezug auf das Beobachten und Stützen in offenen materialbasierten Settings sichtbar. Nach der Weiterbildung zeigen sich drei verschiedene Grundhaltungen in Bezug auf Lernbegleitung: Allen gemein ist die Betonung der Wichtigkeit, die Tätigkeiten der Kinder lange zu beobachten, bevor gestützt wird
Editorial
In dieser ersten Sonderausgabe finden Sie nun ausgewählte Beiträge von Promovierenden, die an den Früh-jahrsschulen 2022 in Bielefeld und 2023 in Frankfurt teilgenommen haben. Die vielfältigen Themen reichen hierbei vom Verständnis von Nahrungsbeziehungen als Wechselwirkung über fachdidaktische Reflexionen, außerschulische Bildungsangebote und Serious Games bis hin zur Entwicklung evolutionsbiologischer Konzepte an Schulstufenübergängen oder der Rolle von Metaphern bei der Vermittlung biologischer Phänomene
Generalverdacht und unberechtigter Tätervorwurf im Kontext von (Früh-)Pädagogik und Sozialer Arbeit – eine thematische Lücke im supervisorischen Diskurs?
In ihrem Beitrag greift die Autorin einen Diskurs auf, der bislang kaum wahrnehmbar in der Supervision geführt wurde: den des Generalverdachtes und unberechtigten Tätervorwurfs im Kontext von (früh-)pädagogischen und sozialarbeiterischen Hilfen. Nach einem kurzen Überblick über den Forschungsstand zeigt sie anhand eines Fallbeispiels aus der supervisorischen Praxis auf, warum und inwiefern Supervision einen Beitrag in diesem Spannungsfeld leisten kann – dies sowohl auf der Ebene der Mitarbeitenden als auch auf Ebene der Organisation, was wiederum den unterstützten Klientelen zugutekommen kann
Zwischen Restauration und Inneren Reformen: Cora Baltussens transnational kontextualisiertes Leben und Wirken als Beitrag zur Entwicklung der Supervision in der Bundesrepublik Deutschland in den 1960er Jahren.
Sex and gender: A biological perspective:
Der gesellschaftliche Fortschritt schafft ein zunehmend offeneres Umfeld für Menschen, die sich weder als Frau noch als Mann verstehen. Im Rahmen dieser gesellschaftlichen Entwicklung wird aber auch die biologische Zweigeschlechtlichkeit zunehmend in Frage gestellt. Diese Sichtweise widerspricht grundlegenden biologischen Erkenntnissen. Obwohl wir gesellschaftliche Bemühungen zur Schaffung eines respektvollen Umfelds für genderdiverse Menschen vollumfänglich unterstützen, bedeutet dies nicht, dass dafür gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse geleugnet werden müssen. Wir zeigen hier die häufigsten Missverständnisse auf, die zur Leugnung des biologischen Geschlechts führen, das letztendlich eine Grundlage für die Vielfalt des Lebens ist. Der Mensch mit seiner einzigartigen Kombination aus biologischem Geschlecht und sozialem Gender unterscheidet sich in dieser Hinsicht von Tieren und Pflanzen. Die Leugnung der Zweigeschlechtlichkeit, aus welch noblen Beweggründen auch immer, widerspricht der wissenschaftlichen Evidenz und steht in einer Reihe mit der Behauptung, die Sonne drehe sich um die Erde.Progress in society is creating an increasingly open environment for people who consider themselves as neither female nor male. However, as part of this development, biological bisexuality is increasingly queried. This view contradicts fundamental biological facts. While we fully endorse social efforts to create a more inclusive environment for genderdiverse people, this does not mean that in return reliable scientific findings have to be denied. Here we highlight the most common misconceptions that lead to the denial of biological sex, which is – all things considered – a basis for the diversity of life. Humans with their unique combination of biological sex and gender are different from non-human animals and plants in this respect. Denying the concept of biological sex ultimately undermines scientific evidence and is on par with the claim that the sun revolves around the earth