Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
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    Emotional Experience and Emotion Regulation of Teacher Training Students in the Practical Semester – A Diary Study

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    Emotionen und der Umgang mit Emotionen sind besonders für angehende Lehrkräfte von hoher Bedeutsamkeit. Die Fähigkeit von angehenden Lehrkräften, aktiv mit ihren Emotionen umzugehen, bildet einen entscheidenden Faktor für die Entwicklung von Lehrprofessionalität sowie für die psychische Gesundheit im künftigen Beruf. Der Umgang von angehenden Lehrkräften mit Emotionen wurde in der Lehrkräftebildung bislang nur eingeschränkt bzw. punk-tuell aufgegriffen. Das Praxissemester stellt eine Phase der Lehrkräftebildung dar, die aufgrund der neuen Herausforderungen und Aufgaben für die Studierenden stark emotionsgeladen sein kann. Die vorliegende Tagebuchstudie untersucht spezifische emotionsauslösende Situationen im Berufsalltag von Praxissemesterstudierenden (n=10). In diesem Zusammenhang wurden zudem die Valenz (positiv – negativ) der erlebten Emotionen sowie die situationsspezifische Emotionsregulation untersucht. Die Praxissemesterstudierenden wurden instruiert, anzugeben, ob sie eine Emotion situationsspezifisch reguliert haben, indem sie diese kognitiv neu bewertet, expressiv unterdrückt oder frei herausgelassen haben. Insgesamt wurden 126 emotionsauslösende berufliche Situationen im Praxissemester genannt, welche sich in einen schulischen, (privat-)beruflichen und Ausbildungskontext unterteilen lassen. Die Praxissemesterstudierenden gaben an, mehr positive als negative Emotionen situationsspezifisch erlebt zu haben. Das freie Herauslassen von Emotionen wurde in den meisten Fällen als Emotionsregulationsstrategie eingesetzt.Emotions and dealing with emotions are particularly important for future teachers. The ability of future teachers to actively deal with their emotions is a decisive factor for the development of teaching professionalism and for mental health in the future profession. The handling of emotions by future teachers has so far only been addressed to a limited extent or selectively in teacher training. The practical semester is a phase of teacher training that can be highly emotionally charged for teacher training students due to the new challenges and tasks. The present diary study examines specific emotion-triggering private-professional situations in the everyday life of teacher training students (n=10) in the practical semester. In this context, the valence (positive – negative) of the experienced emotions and the situation-specific emotion regulation were also examined. The teacher training students were instructed to indicate whether they regulated an emotion in a situation-specific way by using cognitive reappraisal, expressive suppression, or a free expression of emotion as an emotion regulation strategy. A total of 126 emotion-triggering situations were named in the practical semester, which can be divided into a school, private-professional and training context. The teacher training students stated that they had experienced more positive than negative emotions in specific situations. The free expression of emotions was used in most cases as an emotion regulation strategy

    DaZKom at a glance.: The Genesis of the Three DazKom-Projects

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    Der Beitrag gibt einen Überblick über Entstehungshintergrund und -zusammenhänge, Entwicklung, Evaluierung und Weiterentwicklung des DaZKom-Modells, auf das sich alle weiteren Beiträge dieses Themenheftes beziehen. This article provides an overview of the background and context of the development, evaluation and further development of the DaZKom-model, to which all other articles in this issue refer.

    Akteursprofile in der wissenschaftlichen Weiterbildung : Tätigkeitsstrukturen zwischen Wissenschaft und Management im Wandel

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    Über einen Zeitraum von fast zehn Jahren wurden die beruflichen Profile unterschiedlicher Akteursgruppen in der wissenschaftlichen Weiterbildung von der Arbeitsgemeinschaft Forschung in der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium (DGWF) untersucht. Eine Forschungsgruppe an der Universität Bielefeld hat die Evaluationen der DGWF Jahrestagungen im Jahr 2014 zu einem periodischen Beobachtungsinstrument der Teilnehmendenstruktur im Hinblick auf ihre beruflichen Tätigkeitsprofile und Interessenlagen ausgebaut und bis 2022 jährlich ausgewertet. Ergänzt wurden die Zeitreihendaten im Jahr 2021 durch eine einmalige Sonderanalyse, in der mittels Clusteranalysen eine Akteurstypologie entwickelt wurde. Die Tätigkeitsprofile der Befragten ergaben drei Cluster unter den Tagungsteilnehmenden: „Administrative Manager:innen“, „Wissenschaftler:innen“ und „Allrounder“. Die Zeitreihendaten zeigen, dass Managementaufgaben in den Tätigkeitsprofilen zunehmen, wohingegen Tätigkeiten in Wissenschaft/Forschung kontinuierlich rückläufig sind. Dafür kann es unterschiedliche Gründe geben; vieles spricht dafür, dass sich die Forschungsaktiven zurückziehen. Für die DGWF als Fachgesellschaft war ein enges Verhältnis zwischen Wissenschaft und Praxis wissenschaftlicher Weiterbildung bisher prägend. Insofern stellt sich die Frage, wie bei den DGWF Jahrestagungen Relationierungsprozesse zwischen Wissenschaft und Bildungspraxis stattfinden können, die sowohl für wissenschaftliche als auch für handlungspraktische Zusammenhänge fruchtbar gemacht werden können. 

    Aktionsforschung im Lateinunterricht: Erstellung und Erprobung inklusionssensibler Materialien

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    In diesem Artikel werden die für den Lateinunterricht noch weitgehend unbekannte Aktionsforschung und ihre Vorteile bei der Erstellung inklusionssensibler Materialien für den Lektüreunterricht vorgestellt. Der feldoffene und methodisch variable Zugang zum Unterrichtsgeschehen ermöglicht es nicht nur, von Forscher*innen erstelltes Material zu erproben, sondern dies vor allem durch diejenigen kritisch reflektieren zu lassen, für die es konzipiert wurde: Schüler*innen und Lehrkräfte. An den Rückmeldungen aus halbstrukturierten Interviews, Fragebögen und Eindrücken teilnehmender Beobachtung zu einem für die Seneca-Lektüre erstellten Material wird deutlich, dass das Zusammenspiel der unterschiedlichen Perspektiven von Schüler*in, Lehrer*in und Forscher*in gerade in Fragen nach Inklusionssensibilität besonders wertvoll ist. Denn die in einer Lerngruppe bestehenden Bedarfe können so aus individueller Lehr-/Lern-Perspektive, mit Blick auf das kollektive Kursverhalten und unter Rekurs auf Forschungsbefunde dahingehend ausgewertet werden, dass ein Material erstellt wird, das allen am Unterrichtsgeschehen Partizipierenden nützlich sein soll. Genau dieses methodisch abgesicherte Gesamtkonstrukt begünstigt die Aktionsforschung wie vermutlich keine andere empirische Forschungsmethode

    M: Material zu "Lieber früh sterben?"

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    M 2: Arbeitsblatt \u27Euripides\u27 Troerinnen\u27. Material zu "Die Widerwärtigkeit des Krieges"

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    Erfahrungsbericht zur Lektüre von Amor und Psyche

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    Rez. Utz, Clement / Kammerer, Andrea / Müller, Stefan (Hrsg.): prima. Reise in die Römerzeit. Bamberg: C. C. Buchner 2021.

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    CRISPR-Cas for a more sustainable future in agriculture:

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    Durch die jahrtausendelange Selektionszüchtung ist die genetische Vielfalt unserer Kultursorten stark verarmt, so dass eine Anpassung an die sich immer rapider ändernden klimatischen und demographischen Bedingungen durch konventionelle Züchtungsmethoden zunehmend schwerer wird. Daher werden innovative Handlungsstrategien benötigt, um Ernteerträge unter widrigen Bedingungen – mit kleinstmöglichem Eingriff in die Biodiversität – zu erhalten und somit die Ernährungssicherheit für die wachsende Weltbevölkerung zu gewährleisten. Großes Potenzial, die Zukunft der globalen Landwirtschaft nachhaltig zu gestalten, bieten dabei CRISPR-Cas-basierte Genomeditierungsstrategien, welche es ermöglichen, Nutzpflanzen mit Präzision und Leichtigkeit zu adaptieren. Dabei können nicht nur einzelne Gene gezielt editiert, sondern auch Kopplungsgruppen durch die präzise Induktion von Translokationen und Inversionen modifiziert und neue Rekombinationsereignisse erzielt werden. Somit kann die genetische Variabilität von Kultursorten gesteigert werden, was den Grundstein für eine zukunftsfähige Pflanzenzucht legt. Allerdings bleibt es spannend, ob die rechtlichen Bestimmungen und die Kundenakzeptanz das Potenzial der biotechnologischen Anwendung des CRISPR-Cas-Systems in der Landwirtschaft erkennen und eine nachhaltige Bewältigung zukünftiger Herausforderungen ermöglichen.For thousands of years, selective breeding has greatly impoverished the genetic diversity of our old cultivars so that an adaptation to the ever more rapidly changing climatic and demographic conditions through conventional breeding methods is increasingly difficult. Hence, innovative strategies are needed to maintain crop yields under adverse conditions without impairing biodiversity thus ensuring food security for the ever-growing world population. Enabling the precise and easy adaptation of crops, CRISPRCas-based genome editing strategies offer great potential for shaping the future of global agriculture sustainably. Not only can single genes be specifically edited, but linkage groups can be modified, too, by precisely inducing translocations and inversions, and new recombination events can be obtained. Therefore, genetic variability of cultivars can be increased, which is the basis for sustainable crop breeding. However, it remains to be seen whether legal regulations and customer acceptance will recognize the potential of the biotechnological application of the CRISPR-Cas system in agriculture and enable the sustainable mastery of future challenges

    CRISPR-Cas9 in material research:

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    Gesteinsbesiedelnde schwarze Pilze sind an das raue Leben auf Steinen in Wüsten angepasst und setzen Mineralien aus den Gesteinen frei. Die gleichen Anpassungen befähigen diese Pilze menschengeschaffene Oberflächen wie Denkmäler, Gebäudefassaden und Solaranlagen zu besiedeln. Dabei sind die schwarzen Pilze oft mit phototrophen Mikroorganismen vergesellschaftet. Das langsame Wachstum und die melanisierten Zellwände, die die Pilze vor extremen Umwelteinflüssen schützen, erschweren molekularbiologische und gentechnische Verfahren, wodurch bisher kaum etwas über die Biologie dieser Pilze bekannt ist. Der Vertreter Knufia petricola wurde ausgewählt, um mithilfe adaptierter Methoden wie der CRISPR-Cas9-vermittelten Genomeditierung, die Prozesse der Materialbesiedlung und -schädigung zu verstehen.Rock-inhabiting black fungi are adapted to the harsh life on rocks in deserts and release minerals from the rocks. The same adaptations enable these fungi to colonize man-made surfaces such as monuments, building facades and solar systems. Black fungi are often associated with phototrophic microorganisms. The slow growth and the melanized cell walls, which protect the fungi from extreme environmental influences, render molecular biological and genetic engineering methods difficult, which is why little is known about the biology of these fungi. Knufia petricola was selected to understand the processes of material colonization and damage with the help of adapted methods such as CRISPR-Cas9-mediated genome editing

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