Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
Not a member yet
    4677 research outputs found

    Bilanz und Ausblick: Bundesdelegiertenkonferenz 2023

    No full text

    Nicht nur Gewächshäuser lassen Vögel früher singen

    No full text
    Untersuchungen zur Auswirkung künstlicher Lichtquellen auf freilebende Tiere beschränken sich meist auf die Straßenbeleuchtung. Dem Licht aus anderen Quellen wie Gewächshäusern und Schiffen wurde bislang allerdings wenig Aufmerksamkeit geschenkt

    Verrat an der eigenen Klasse? Von Aufsteigerinnen, der neuen Klassenliteratur und der Bohème.

    Get PDF
    Die Klassenfrage hat Konjunktur, und dies sowohl in der Soziologie wie auch in der Literatur. Dabei richten beide – Soziologen und Literaten – den Blick spätestens mit der hybriden Form der Sozioautobiographie auch auf die eigene Person. Der erstaunliche ›turn‹, bei dem das soziale Thema der Klasse mit individueller Selbstreflexion gekreuzt wird, kommt ursprünglich aus Frankreich, fand jedoch gerade in Deutschland schnell Nachahmer. Schaut man auf die Schriften der deutschen Epigonen eines Didier Eribon, so fällt auf, dass, während in Frankreich zumeist der soziale Aufstieg erzählt und sozialkritische Rückblenden auf die eigene Herkunft eingearbeitet werden, in den deutschsprachigen Romanen mehrheitlich eine Positionierung vollzogen wird, die Anleihen bei der historischen Bohème nimmt und sich in der Pose des prekären Künstlers gefällt. Der Beitrag geht dieser Tendenz nach und entfaltet die These, dass die Autorinnen und Autoren einschlägiger Sozioautobiographien entgegen ihrer Selbstwahrnehmung zu den Aufsteigern in die neue, die Ästhetisierungsgesellschaft prägende Mittelklasse zu zählen sind. Argumentiert wird, dass sich die Klassenübergänger zu einer antibürgerlichen Subkultur rechnen, die den kulturellen Wertewandel von Disziplin, Pflicht und Erhöhung des Lebensstandards hin zu Kreativität, Flexibilität, Selbstverwirklichung und Lebensqualität zwar einleitete, seit den 1960er Jahren jedoch von ihrer eigenen Erfolgs- und Auftstiegsdynamik überholt wurde und sich gegenwärtig als kreative Klasse in der Mitte der gehobenen bürgerlichen Gesellschaft wiederfindet.The ›class question‹ is booming, both in sociology and in literature. At the same time, sociologists and writers direct their attention to themselves, at the latest with the hybrid form of socio-autobiography. This surprizing ›turn‹, in which the social topic of class is crossed with individual self-reflection, originated in France, but quickly found imitators in Germany. If one looks at the writings of the German epigones of Didier Eribon, it is striking that while in France social advancement is generally the critically reflected theme, the majority of German-language novels adopt a positioning that borrows from the historical bohème and identifies with the pose of the precarious artist. The present article develops the thesis that the authors of relevant socio-autobiographies, contrary to their self-perception, should be counted among the climbers in the new middle class that is shaping the aesthetic society. These ›class transitioners‹ see themselves as part of an anti-bourgeois subculture that introduced the cultural change in values from discipline, duty and an increase in the standard of living to creativity, flexibility, self-realization and quality of life, but has been overtaken by its own dynamics of success and advancement since the 1960s and now finds itself as a creative class in the middle of upper middle-class society

    Stichwort: Gesellschaftliche Transformationen und wissenschaftliche Weiterbildung

    No full text

    Metaphern zur Klärung biologischer Phänomene: Eine Analyse verschiedener fachwissenschaftlicher Datenquellen

    No full text
    Metaphern sind als sprachliches Charakteristikum in der Biologie weit verbreitet. Ihre Funktion, abstrakte Prozesse durch Sinnübertragung von einem bekannten Erfahrungsbereich auf etwas Unbekanntes verstehbar zu machen, steht in der Wissenschaftskommunikation sowie im Kontext biologischen Lehrens und Lernens im Vordergrund. Im Rahmen des Modells der Didaktischen Rekonstruktion werden Metaphern aus der Fach- als auch Lernendenperspektive analysiert und für die didaktische Strukturierung miteinander verglichen. Hierbei hat sich ein Verfahren etabliert, bei dem Metaphern aus schriftlichen Ausführungen (Fachperspektive) mit denen in mündlichen Ausführungen (Lernendenperspektive) verglichen werden. Dies ist aufgrund der Kontextabhängigkeit von Sprache (z. B. Adressat:innenbezug, Funktionalität) kritisch zu hinterfragen. Diesem Aspekt widmet sich die vorliegende Studie. Differenzierend zu bisherigen Beiträgen werden Textausschnitte aus fachwissenschaftlichen Lehrbüchern (konzeptionell schriftlich) der Biologie sowie leitfadengestützte Interviews mit Biologiedozierenden (mündlich) zum Thema Laubzersetzung herangezogen und in einer mehrschrittigen Kombination aus Qualitativer Inhaltsanalyse sowie systematischer Metaphernanalyse analysiert. Die Ergebnisse dieser Analyse geben einerseits eine bisher noch nicht vorliegende Übersicht über die Vielfalt an Metaphern der beiden Datenquellen. Andererseits wird deutlich, dass sich die Metaphernverwendung in den Datenquellen wesentlich unterscheidet: In den Lehrbüchern findet sich eine deutlich geringere Anzahl sowie Vielfalt an Metaphern als in den Interviews. Da die verwendeten Metaphern nur Teilaspekte des Phänomens beleuchten und Metaphern an sich zu Missverständnissen im Lehr-Lernkontext führen können, kann die Verwendung unterschiedlicher Metaphern eine Chance darstellen, indem verschiedene Fokussierungen der Metaphern im Unterricht miteinander verglichen werden. Durch ihre höhere Vielfalt an Metaphern kann durch Dozierendeninterviews ein Phänomen vielperspektivischer abgebildet werden, als es ausschließlich durch die etablierte Betrachtung von Lehrbuchtexten der Fall ist

    Einleitung in das Themenheft "Künstliche Intelligenz"

    No full text

    Rez. M. Mohr (Hg.): Sallust, De coniuratione Catilinae/Die Verschwörung des Catilina, Lateinisch/Deutsch, Ditzingen: Reclam 2021.

    No full text

    Eisvogel – je schillernder, umso attraktiver

    No full text
    … mit dieser Kurzformel lassen sich vielleicht etwas salopp, aber nicht weniger treffend die Ergebnisse tschechischer Ornithologen umschreiben. Das Eisvogelmännchen (Alcedo atthis, Abbildung 1) macht nicht nur eine schillernde Figur, was das Gefeder angeht. Der bunt schillernde Federschmuck ist offenbar gleichzeitig auch ein „Markenzeichen“, wenn es etwa darum geht, eine Familie zu gründen, denn es signalisiert „ehrlich“ die Qualität der Männchen. Dies hat das tschechische Forschungsteam in drei Jahren Freilandarbeit festgestellt

    Linking organisational levels to make cell membranes tangible: A proposal for student-centered threshold concepts and learning environment for upper grades

    No full text
    Molekulare Vorgänge an Zellmembranen zu verstehen hat nicht nur wissenschaftliche, sondern auch gesellschaftliche und damit didaktische Relevanz – veranschaulicht zum Beispiel durch die Entwicklung neuer COVID-19 Impfstoffe. Das Thema Zellmembran sinnvoll für die Oberstufe zu gestalten, ist allerdings oft eine Herausforderung für Lehrkräfte und Lehrplanentwickler:innen, da sich das wissenschaftliche Feld der Molekularbiologie sehr schnell entwickelt, inter-disziplinär und teilweise sehr abstrakt, also (für Schüler:innen) nicht direkt erfahrbar ist. Aufbauend auf dem Vergleich von Wissenschaftler:innen und Schüler:innenvorstellungen und deutschen Bildungsstandards der Hochschulreife schla-gen wir in diesem Artikel Schwellenkonzepte vor, die es für Schüler:innen mit dem Ziel, die Relevanz von Zellmembra-nen für unter anderem ihren eigenen Körper zu verstehen, zu überwinden gilt. Darauf aufbauend empfehlen wir konkre-tes Lernmaterial und Lehrstrategien für das Arbeiten mit Analogien und das Verknüpfen molekularbiologischer Grundla-gen der Zellmembranbiologie mit höheren Ebenen biologischer Organisation. Wir hoffen, dass die hier vorgeschlagene Lerneinheit als Impuls für eine direkte Anwendung und Erweiterung im Biologieunterricht fungieren kann.Understanding the molecular processes at cell membranes is important not only for scientific reasons but also for its societal and educational significance – evident, for example, in the development of new COVID-19 vaccines. However, the interdisciplinary, rapidly evolving, and often abstract, as in not directly perceivable, nature of cell membrane biology makes it difficult for educators and curriculum developers to create lessons that are meaningful for students. Building on the comparison between scientists’ and students\u27 conceptions as well as German Educational Standards for University Entrance, this article proposes threshold concepts that students need to overcome to understand the relevance of cell membranes for, amongst others, their own body. Based on this, we recommend specific learning materials and teaching strategies, such as working with analogies and connecting the molecular biology foundations of cell membrane biology with higher levels of biological organisation. We hope that the learning unit proposed here can serve as a starting point for direct application and further development in biology education

    699

    full texts

    4,677

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇