Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
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Lernen durch Primärerfahrung: Wir gestalten einen Schulzoo
Der Einsatz lebender Tiere im Unterricht erlaubt die Beobachtung von Realobjekten mit allen Sinnen und stärkt durch die Übertragung von Verantwortung Selbst- und Sozialkompetenz der Kinder. In der vorliegenden fünfstündigen Unterrichtsreihe erarbeiten sich die Schüler:innen eigenverantwortlich und handlungsorientiert Lebensweisen und Bedürfnisse jeweils einer Art und erhalten die Möglichkeit, dieser ein artgerechtes Terrarium einzurichten. Durch die Unterrichtsreihe wird damit ein Lehrpfad dargelegt, der die schrittweise Entwicklung eines schulinternen Zoos für spätere Lehrzwecke als Teilziel integriert
Von Hilfsschulaufnahmeverfahren bis zur Feststellung sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs: Kritische Reflexionen von Überprüfungsprozessen im Feld des Lernens
Der nachstehende Beitrag beschäftigt sich mit der Feststellung sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs im Feld des Lernens. Durch die gezielte Gegenüberstellung von administrativen Schritten, Zielen und Absichten mit ausgewählten Forschungsbefunden sollen Fehlstellen bzw. -dynamiken innerhalb dieser Verfahren ausgemacht werden – ein Ziel, das durch die aktive Miteinbeziehung historischer Argumente und Befunde ausgeweitet wird. In einem zweiten Schritt wird ein Einzelfall einer fehlgeleiteten sowie gerichtlich kontestierten Diagnostik (der Fall des Nenad Mihailovic) mithilfe der vorherigen Beobachtungen reflektiert, sodass ein umfänglicheres und kritischeres Bild von Überprüfungsverfahren gezeichnet werden kann. Der Aufsatz endet mit einer Zusammenschau zentraler Erkenntnisse sowie einem Ausblick auf zukünftige Forschungsdesiderata
Eine weibliche Berufsbiografie: Untersuchung anhand eines biografischen Interviews nach Fritz Schütze
Tagung an der Evangelischen Hochschule Freiburg: Historische Entwicklung professioneller Methoden und Handlungskonzepte der Sozialen Arbeit
The problematic case sulphur – either toomuch or too little:
Schwefel ist ein essentielles Makroelement, das in zahlreichen biologischen Prozessen eine wichtige Rolle spielt. Er ist als bioverfügbares Sulfat in Mineralien wie Gips vorhanden, wird aber ebenfalls gasförmig durch menschliche Aktivitäten, marine Organismen, Vulkanausbrüche oder Waldbrände in Form von Schwefeldioxid (SO2) freigesetzt. Nachdem über viele Jahre hinweg bedingt durch die Nutzung fossiler Brennstoffe die SO2-Konzentration in auch für Pflanzen toxischen Bereichen lag und großflächig zu einem Waldsterben führte, sind heutige SO2-Konzentrationen in der Atmosphäre zumindest in Europa nahezu bei null. Der dadurch geringere Schwefeleintrag, bei gleichzeitigem Schwefelexport durch Holzentnahme in bewirtschafteten Wäldern führt zu einer Mangelsituation und verringerten Resilienz einheimischer Bäume, da Schwefel für eine Vielzahl von Abwehrreaktionen gegen biotische Stressoren unerlässlich ist. In der Landwirtschaft ist Schwefelmangel mit seiner Auswirkung auf die Pflanzengesundheit bekannt und die Schwefeldüngung ist heutzutage gängige Praxis. Dieses Phänomen scheint nun auch in unseren Wäldern angekommen zu sein und viele Schadsymptome von Bäumen können möglicherweise auf eine nicht-ausreichende Schwefelzufuhr zurückgeführt werden. Aus diesem Grund werden Überlegungen diskutiert, auch hier gezielt Schwefelapplikationen zur Regeneration der natürlichen Schwefelversorgung zu nutzen. Deshalb könnte zukünftig analog zur Landwirtschaft die natürliche Resilienz unserer einheimischen Baumarten zumindest teilweise wiederhergestellt werden. Schwefel im Wald entwickelte sich somit in den letzten Jahrzehnten von einem Fluch zum Segen.Sulphur is an essential macro-element that plays an important role in numerous biological processes. It is present as bioavailable sulfate in minerals such as gypsum, but is also released in gaseous form by human activities, marine organisms, volcanic eruptions or forest fires in the form of sulphur dioxide (SO2). For many years, the use of fossil fuels caused SO2 concentrations that were even toxic to plants and led to a widespread forest dieback, while today’s SO2 concentrations in the atmosphere are almost zero, at least in Europe. Therefore, this reduced supply of sulphur and at the same time the export of sulphur because of timber harvesting in managed forests has led to a shortage situation and a reduced resilience of trees, as sulphur is essential for a variety of defence reactions against biotic stressors. In agriculture, the lack of sulphur and its impact on plant health is known and today sulphur fertilization is common practice. Apparently, this phenomenon has arrived in our forests as well and many damage symptoms of trees can possibly be traced back to an insufficient uptake of sulphur. That is why ideas are being discussed as to the use of systematic sulphur applications for the regeneration of the natural supply of sulphur. Therefore, in analogy to agriculture, the natural resilience of our native trees could be restored in the future – at least partly. As a consequence, sulphur in the forest has turned from a curse to a blessing during the last decades
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Der britische Biologe und Anatom Thomas Henry Huxley war ein enger Freund von Charles Darwin und leidenschaftlicher Verteidiger von dessen Theorie. Von dieser Aufgabe war er so besessen, dass er als „Darwins Bulldog“ (Darwins Kampfhund) bezeichnet wurde. Huxley nahm jedoch Darwins Gedanken nicht nur unkritisch auf, sondern zeigte auch einige ungeklärte Punkte auf und wies auf Probleme hin. Zum Beispiel folgte er Darwin nicht in der Annahme, dass Evolution ein langsamer, gradueller und kontinuierlicher Prozess sei. Stattdessen vermutete er, dass sich Lebewesen auch durch größere Sprünge weiterentwickelten. Heute gilt Huxley als einer der ersten Anhänger der Darwin’schen Evolutionstheorie, dessen Leistung darin bestand, diese durch unermüdliche Arbeit publik zu machen und für sie zu werben
: Zoologie
Das Thermometer ist in der Nacht auf unter –35°C gefallen. Ein eisiger Dezemberwind aus Nord weht Schnee durch die kanadischen Rocky Mountains. Die Seen um den Sulphur Mountain in der Nähe der Stadt Banff sind zugefroren und die eigenen Lungen protestieren bei jedem Schritt gegen die eiskalte Luft. Jahreszeit und Temperaturen scheinen nicht ideal für eine Mollusken-Exkursion zu sein. Aber an einem Besuch der Banff-Quellen-Schnecken (Physella johnsoni) in ihren heißen Thermalquellen führt für Naturinteressierte auch zu dieser Jahreszeit kein Weg vorbei
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Der Pilz Mortierella alpina gilt als Indikator für die Gesundheit von Böden. Dass seine Anwesenheit Pfanzen vor pathogenen Fadenwürmern schützt, wurde jetzt darauf zurückgeführt, dass sich spezielle Sekundärmetabolite – die oberfächenaktiven Hexapeptide Malpinin A und B – im Darm der Pathogene anreichern