Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
Not a member yet
    4677 research outputs found

    Biologie in unserer Zeit 1/24

    No full text
    Gesamt-PDF dieser Ausgab

    Darrel Ellis – Gespenster der HIV/AIDS-Krise.

    Get PDF
    Der Schwarzamerikaner Darrel Ellis (1958-1994) nahm mit einer kleinen Installation bestehend aus zwei Fotografien der an den Folgen von AIDS verstorbenen Fotografen Robert Mapplethorpe und Peter Hujar sowie zwei daraus entstandenen Gemälden an Nan Goldins Ausstellung Witnesses Against our Vanishing (1989) teil. Die Ausstellung versammelte damals aktuelle Arbeiten, die in der HIV/AIDS-Krise enstanden sind und den Opfern gedachten. Ellis\u27 Re-Paintings der Fotografien, die ihn selbst zeigen, stehen aber in der eigenwilligen Spannung zwischen Erinnerung an die beiden Fotografen und der Thematisierung seiner Selbst.  Der Artikel nimmt die Gemälde zum Anlass zu fragen, welche soziale Erfahrung ein People of Colour der USA  in seinen Bildern der gängigen Deutung der HIV/AIDS-Krise  hinzufügt.&nbsp

    100 years of waggle dancing:

    No full text
    Der Schwänzeltanz der Honigbienen wurde vor 100 Jahren von Karl von Frisch entdeckt. Damit gelang ihm eine derwichtigsten Beiträge zur Verhaltensbiologie des letzten Jahrhunderts. Tanzende Bienen kodieren die Entfernung und die Richtung des Fluges zu einer Futterstelle im dunklen Stock auf der vertikalen Wabe in symbolischer Weise. Neue Untersuchungen mit Hilfe eines Radargeräts haben diese Entdeckung nicht nur voll bestätigt, sondern auch gezeigt, dass dieser Flugvektor von den dem Tanz folgenden Bienen in ihr kartenartiges Landschaftsgedächtnis eingebettet wird. Dadurch ist es den Bienen möglich, von jedem Ort des von ihnen erkundeten Bereichs zu der im Tanz angegeben Stelle zu fliegen.100 years ago, Karl von Frisch discovered the waggle dance of the honeybee. Thus, he succeeded in making one of the most important contributions to the behavioural biology of the last century. Dancing bees encode the distance and the direction of the flight to a food source in the dark beehive on the vertical honeycomb in a symbolic way. Recent studies with a special radar equipment have not only confirmed this discovery, but have also shown that bees following the dance decode this vector information in two ways, as a flight instruction (distance and direction) and as a location by embedding the vector information into their cognitive map of the explored environment. In this way, it is possible for the bees to fly from any location in an area which they have explored to that point indicated by the dance

    Designing Subject-specific Lessons in a Linguistically Responsive Way with the Help of Scaffolding: Exemplary Presentation of an Opportunity to Learn

    No full text
    Die Lerngelegenheit zum Thema Scaffolding beschreibt eine Sitzung des Seminars „Sprachliche Heterogenität in der Schule: Fachunterricht sprachsensibel gestalten“ in einem Modul zu „Heterogenität und Individualisierung“ in Bachelorstudium „B.A. Lehren und Lernen“ der Leuphana Universität Lüneburg. Lerngegenstand der Seminarsitzung ist die Videovignette „Eine Pfütze am Himmel heißt nicht Pfütze“. Die zentrale Szene zeigt Schüler*innen einer dritten Klasse im Sachunterricht, die ein Experiment zum Thema Wasserkreislauf durchgeführt haben und ihre Beobachtungen nun im Sitzkreis auf einer „Forscher*innenkonferenz“ austauschen sollen. Die Lerngelegenheit wird vor allem der Dimension „Didaktik“ und den Facetten „Makro“- und Mikro-Scaffolding“ des DaZKom-Modells (Ohm, 2018) zugeordnet. Die Lerngelegenheit bietet einen ersten Einblick in das Konzept des Scaffolding und ist für Studierende geeignet, die kein bis wenig Vorwissen haben. Die Lerngelegenheit kann bei Bedarf sowohl inhaltlich vertieft als auch auf andere Facetten des DaZKom-Modells erweitert werden.The opportunity to learn on the topic of scaffolding describes a session of the seminar “Linguistic Heterogeneity in School: Linguistically Responsive Content Teaching” in a module on “Heterogeneity and Individualization” in the Bachelor’s program “B.A. Teaching and Learning” at Leuphana University Lüneburg. The learning object of the seminar session is the video vignette “Eine Pfütze am Himmel heißt nicht Pfütze” (Quehl & Trapp, 2020). The central scene shows third grade students who have conducted an experiment on the topic “water cycle” and are now supposed to share their observations in a “researchers’ conference”. The opportunity to learn is primarily assigned to the dimension of “didactics” and the facets of “macro”- and “micro-scaffolding” of the “DaZKom” model (Ohm, 2018). It offers a first insight into the concept of scaffolding and is suitable for students who have no to little prior knowledge; also, it can be deepened in terms of content as well as extended to other facets of the model if needed

    Promoting Cognitively Activating Conversations in Mathematics Lessons: Insights into the Development and Testing of a Training Program

    No full text
    Der Beitrag stellt ein Trainingsprogramm für Lehramtsstudierende der Grundschule vor, das das Ziel verfolgt, die Teilnehmenden zu einer kognitiv aktivierenden Gesprächsführung im Mathematikunterricht zu befähigen. Eine ebensolche Gesprächsführung wird im Unterricht oft als herausfordernd erlebt, weshalb ein solches Training als wichtiger Ausbildungsinhalt im Lehramtsstudium angesehen wird. Neben Einblicken in die Trainingskonzeption werden erste Ergebnisse aus der Erprobung im Versuch-Kontrollgruppen-Design präsentiert. Zur Auswertung der von den Teilnehmenden im Rahmen einer praktischen Erprobung geplanten Gesprächssequenzen wurde ein hoch inferentes Rating angewendet, mit dem die Qualität der konzipierten Gespräche zu einer gegebenen Mathematikaufgabe beurteilt wurde. Es zeichnet sich ein moderater Trainingseffekt auf der Konzeptebene bei der Versuchsgruppe ab. The article presents a training program for primary students training to become primary teachers, which aims to enable participants to conduct cognitively activating conversations during mathematics lessons. Carrying out this kind of conversation has often been experienced as challenging by students, which is why such a training is regarded as an important part of teacher training programs. The article presents insights into the training concept as well as first results from the testing in an experimental-control group design. In order to assess the quality of conversation sequences planned by the participants as part of a practical trial, a high inference rating was used. There is a moderate training effect at the concept level in the experimental group.

    Professionalisierung der Lehre in der wissenschaftlichen Weiterbildung: Impulse aus einer Befragung der Lehrenden in Baden-Württemberg

    No full text
    Der Beitrag ist im Rahmen des Projekts „Hochschulweiterbildung@BW“ entstanden. Er fokussiert die Professionalisierungsbedarfe der Lehrenden in der wissenschaftlichen Weiterbildung ausgehend von einer im Frühjahr 2023 in Baden-Württemberg durchgeführten Online-Befragung sowie Erkenntnisse aus den Erfahrungen im Projekt. Ausgewählte Ergebnisse der durchgeführten Befragung zu den Bedarfen der Lehrenden werden präsentiert und diskutiert. Zudem werden unterschiedliche Professionalisierungsangebote vorgestellt, die im Projekt konzipiert und teilweise umgesetzt wurden. Hiermit werden Möglichkeiten aufgezeigt, Professionalisierungsstrukturen für Lehrende in der wissenschaftlichen Weiterbildung aufzubauen und die bisherigen Erfahrungenmit dem geplanten hochschuldidaktischen Angebot für Lehrende in der wissenschaftlichen Weiterbildung analysiert

    Stichwort: Strukturen wissenschaftlicher Weiterbildung

    No full text

    Gymnasiale Oberstufe flexibilisieren durch Stundenplanung

    Get PDF
    Eine flexible Oberstufe als pädagogische Innovation verfolgt das Ziel, individuelle Bildungswege und mehr Bildungsgerechtigkeit zu ermöglichen. Besonders Modelle, die auf Wahlfreiheit und individuelle Förderung abzielen, stellen Schulen dabei vor neue organisatorische Anforderungen. So erweist sich die aus einer Flexibilisierung resultierende komplexe Stundenplanung oft als Hürde für eine adäquate Umsetzung und übersteigt die organisatorischen Kapazitäten von Schulen. Das in diesem Beitrag vorgestellte Projekt GO-flexi adressiert diese Herausforderung. Ausgehend von der Analyse organisatorischer und pädagogischer Anforderungen in sechs Kooperationsschulen mit flexibler Oberstufe aus drei Bundesländern werden die spezifischen Herausforderungen der Stundenplanung rekonstruiert. Aus den gewonnenen Erkenntnissen und auf Basis der veränderten Anforderungen sollen innovative Ansätze zur digital gestützten Stundenplanung für flexible Oberstufen entwickelt und erprobt werden. A flexible upper secondary school as a pedagogical innovation aims at enabling individual educational pathways and more equal opportunities. However, models based on freedom of choice and individual support present schools with new organizational challenges. For example, the complex timetabling resulting from flexibilization often proves to be an obstacle to adequate implementation and exceeds the organizational capacities of schools. The GO-flexi project presented in this article addresses this challenge. Based on the analysis of organizational and pedagogical requirements in six German schools with a flexible upper secondary, the specific challenges of timetabling are reconstructed. Based on the insights gained, innovative approaches to digitally supported timetabling for flexible upper secondary schools will be developed and tested

    50 Jahre Oberstufe weiter denken: Forschungs- und Entwicklungsplan der Wissenschaftlichen Einrichtung Oberstufen-Kolleg für das Jahr 2024

    Get PDF
    Im Forschungs- und Entwicklungsplan 2024 wird zunächst ein Rückblick auf die Veranstaltungen der Wissenschaftlichen Einrichtung Oberstufen-Kolleg (WE_OS) zum Jubiläumsjahr geworfen. In vier Präsenzveranstaltungen und einer Reihe mit zehn Online-Impulsen wurden die Themen „Oberstufe weiter denken“ und „Kooperation von Praxis und Forschung“ intensiv diskutiert sowie der Austausch mit anderen Versuchs- und Universitätsschulen angeboten. Anschließend an diesen Rückblick werden die aktuellen Projekte des Forschungs- und Entwicklungsplans vorgestellt sowie die Entwicklungsbereiche der WE_OS aufgezeigt. Der Forschungs- und Entwicklungsplan endet mit einem Ausblick auf das Jahr 2025. The Research and Development Plan 2024 begins with a look back at the events organised by the WE_OS to mark the anniversary year. During four in-person events and a series of ten online sessions, the topics “Rethinking Upper Secondary Education” and “Collaboration between Practise and Research” were thoroughly discussed, and opportunities for exchange with other experimental and university schools were offered. Following this retrospective, the current projects of the Research and Development Plan are presented, along with the development areas of the WE_OS. The plan concludes with a projection for the year 2025

    Metaphors as models in biology – what we can learn from the reflection of metaphorical technical terms

    No full text
    Metaphern stellen ein besonderes Mittel der Wortbenutzung (und letztendlich der kognitiven Aktivität) dar. Durch sie wird ein Begriff aus einem Ursprungsbereich auf ein Objekt oder einen Prozess aus einem Zielbereich übertragen. Metaphern verfügen aufgrund dieser Übertragung und des dadurch erzeugten mappings sowie des ihnen zugrundeliegenden Analogieprinzips über ein erkenntniserzeugendes Potential. Sie gleichen in diesem Sinne naturwissenschaftlichen Modellen, die ebenfalls auf Analogien beruhen und erkenntnisstiftend sind. Metaphern können somit als sprachliche und kognitive Modelle gesehen werden. Über die gezielte Reflexion metaphorischer Begriffe in der Fachsprache der Biologie lässt sich, so die These des Beitrags, indirekt daher die Modellierkompetenz adressieren; Voraussetzung ist dabei aber das Bewusstmachen der Funktion der Metapher und ihrer Rolle innerhalb der Fachsprache. Durch den Umgang mit Metaphern und der Parallelisierung der sprachlichen Bilder mit Modellen im Unterricht kann es gelingen, sich differenzierter mit naturwissenschaftlichen Modellen auseinanderzusetzen. Ausgewählte Fallbeispiele werden zur Demonstration präsentiert.Metaphors are special linguistic and cognitive tool. They are used to transfer a concept from a source domain to an object or a process from a target domain. Due to this transfer and the resulting mapping as well as the underlying principle of analogy, metaphors have the potential to generate knowledge, and to facilitate understanding. In this sense, they resemble models in science which are also based on analogies and are used as cognitive as wells as heuristic tools. Metaphors can therefore be seen as linguistic and cognitive models (or precursor of models). According to the thesis of this article, the guided reflection of metaphorical terms in the technical language of biology can therefore indirectly address model criticism as well as the understanding of models in science. Important within this task is the encouraging of the awareness regarding the function of metaphors in the languages of science. By dealing with metaphors and the comparison of them with models in the classroom, it is possible to deal with scientific models in a more differentiated way. Selected case studies are presented to underpin the thesis

    699

    full texts

    4,677

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇