Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
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    Casposons: The evolutionary root of CRISPRCas systems:

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    Casposons wurden erst kürzlich in silico in vielen Archaea entdeckt. Dabei handelt es sich um transponierbare Elemente, die bisher nur in bioinformatischen Analysen und in in vitro-Assays mit Schwerpunkt auf der Aktivität ihrer Schlüsselenzyme, der Cas1-solo-Enzyme, untersucht wurden. Aufgrund dieser Enzyme gelten die Casposons als evolutionärer Ursprung der CRISPR-Cas-Systeme. Jüngste Experimente mit Methanosarcina mazei bestätigen ihre in vivo-Aktivität – Exzision und Reintegration – mittels nested-PCRs. Die Ergebnisse legen die Existenz eines zirkulären Casposon-Intermediats nahe. Weiterhin wurde die Integration eines synthetischen, Plasmid-kodierten Mini-Casposons – bestehend aus einem R6K γ-origin und zwei Antibiotika-Resistenzkassetten – in das M. mazei-Chromosom festgestellt und näher analysiert. Das Mini-Casposon bildete nach erfolgreicher Integration eine Tandemstruktur mit dem nativen Casposon MetMaz-C1.Only recently, casposons have been discovered in silico in many archaea. So far, these transposable elements have only been studied by bioinformatic analyses and in vitro assays focusing on the activity of their key enzymes, the Cas1-solo enzymes. Due to these enzymes, casposons are considered to be the evolutionary origin of CRISPR-Cas systems. Recent experiments with Methanosarcina mazei confirmed their in vivo activity – excision and reintegration – using nested PCRs. The results suggest the existence of a circular casposon intermediate. Furthermore, the integration of a synthetic, plasmid-encoded mini-casposon – consisting of an R6K γ origin and two antibiotic-resistance cassettes – into the M. mazei chromosome was detected and analyzed in more detail. After successful integration, the mini-casposon was found to form a tandem structure with the native casposon MetMaz-C1

    Raising awareness of multilingualism as a resource in subject-specific language learning: How a Didactic Principle Can Be Experienced in the Oppor- tunity to Learn “Animal Initial Letters (Animalische Anfangsbuchstaben)”

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    In der Lernaufgabe „Animalische Anfangsbuchstaben“ liegt der thematische Fokus auf der Relevanz mehrsprachiger Ressourcen der Schüler*innen für fachsprachliches Lernen im Unterricht an Grund- und Oberschulen. Das Ziel ist es, durch die Arbeit mit einem Videoausschnitt einer Gameshow Vorwissen und Erfahrungen der Studierenden zum Thema Umgang mit Mehrsprachigkeit zu aktivieren. Im Vordergrund der Lernaufgabe stehen Themengebiete, die sich hauptsächlich in den Dimensionen Mehrsprachigkeit und Didaktik des DaZKom-Strukturmodells (Ohm, 2018) verorten lassen. Schrittweise sollen durch den Transfer der Szene in den Schulkontext Handlungsentwürfe erarbeitet werden, die gemeinsam in Bezug auf die Theorie im Seminar diskutiert werden. Die Studierenden bekommen dabei die Gelegenheit, ihre eigenen Erfahrungen zum Thema Einbezug mehrsprachiger Ressourcen einfließen zu lassen,darüber hinaus dieses Verständnis durch die Arbeit mit u.a. theoretischen Ansätzen zur Zweitsprachaneignung und didaktischen Prinzipien zum Einbezug des gesamten Sprachrepertoires beim Lernen auszubauen und eine für sie ggf. neue Haltung probeweise anzunehmen und auszutesten.In the task “Animal Initial Letters”, the thematic focus is on the relevance of students’ multilingual resources for subject-specific language learning in primary and also secondary schools. The aim is to activate and discuss the pre-service teacher’s prior knowledge and experiences on the topic of multilingualism by working with a video of a game show. The focus is on topics that can mainly be located in the dimensions of “multilingualism” and “didactics” of the DaZKom structural model (Ohm, 2018). Step by step, by transferring the scene into the school context, drafts for action are to be developed, which will be discussed in relation to the theory. The students will have the opportunity to incorporate their own experiences on the topic of the inclusion of multilingual resources, to expand this understanding by working with theoretical approaches to second language acquisition and didactic principles for the inclusion of the entire language repertoire in learning, and to adopt and test out an attitude that may be new to them

    Marketing in der wissenschaftlichen Weiterbildung zwischen digitalen Infrastrukturen und regionalen Vernetzungsstrukturen: Befunde aus der wissenschaftlichen Begleitforschung von Hochschulweiterbildung@BW

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    Der Beitrag thematisiert die existenzsichernde Bedeutung von Marketing für Anbieter wissenschaftlicher Weiterbildung im Schnittfeld von digitalen Infra- und regionalen Vernetzungsstrukturen. Der Fokus wird hierbei auf kooperative Ansätze und Strukturen des Weiterbildungsmarketings gelegt, welche gerade im Feld der wissenschaftlichen Weiterbildung stark zu beobachten sind. Ausgehend von empirisch gewonnenen Befunden aus leitfadengestützten Interviews, einer standardisierten Befragung sowie Dokumentenanalysen der wissenschaftlichen Begleitforschung des Baden-Württembergischen Projektverbundes Hochschulweiterbildung@BW werden Marketingansätze analysiert, die von den Beteiligten innerhalb der Projektstrukturen (kooperativ) umgesetzt werden. Untersucht wird im Einzelnen, welche Zielsetzungen durch das gemeinsame Marketing verfolgt, welche Zielgruppen adressiert und welche Marketingformate entwickelt und umgesetzt werden. Untersuchungsgegenstand sind dieMarketingplattform südwissen, die sowohl als Vertriebsweg als auch als Kommunikationsinstrument konzipiert ist und die Regional- und Fachvernetzung, über die vor allem kommunikationspolitisches Marketing umgesetzt wird. Durch beide Ansätze wird die Erhöhung der Sichtbarkeit und Akzeptanzsteigerung wissenschaftlicher Weiterbildung angestrebt, in Teilen aber auch auf Absatzsteigerung abgezielt. Die vorzufindende vorrangige Adressierung hochschulexterner Zielgruppen, wird unter Bezugnahmeauf den notwendigen mehrfachen Zielgruppenbezug für ein erfolgreiches Matching in der wissenschaftlichen Weiterbildung kritisch diskutiert. Abschließend werden Fragen der zukünftigen Entwicklung der entstandenen Kooperationsstrukturen für das Marketing und die organisationsstrukturelle Verstetigung der Regional- und Fachvernetzungsstellen beleuchtet

    Primaten als „Heiler“

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    Eine gezielte Wundbehandlung könnte schon bei unseren letzten gemeinsamen Vorfahren von Mensch, Orang-Utan, Schimpansen und Co. üblich gewesen sein. Darauf weisen jüngste Ergebnisse von Forschungen in den Urwäldern Afrikas hin. Selbstmedikation durch Verzehr bestimmter Pfanzenteile ist bei Tieren weit verbreitet, kommtaber eher selten vor

    Vorwort

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    Forschungs- und Entwicklungsplan 2024-2025

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    Extramurale Bildungsaktivitäten von Paul Menzer in der halleschen Volksbildung 1918/19: Beitrag zur Formierung der Volksbildung in Zeiten des Umbruchs

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    Im Beitrag wird sich der extramuralen Volksbildung in der Übergangszeit zwischen dem Wilhelminischen Kaiserreich und der Weimarer Republik gewidmet, exemplarisch veranschaulicht an der Volksbildung in Halle/Saale 1918/1919. In diesem Kontext wird das volksbildnerische Engagement des Professors für Pädagogik und Philosophie an der Universität Halle, Prof. Dr. Paul Menzer, besonders berücksichtigt. Insbesondere Menzers extramurale Bildungsaktivitäten in Halle/Saale in der Zeit zwischen 1918/1919 bei der Organisation und Durchführung der Kriegs- und Volksabende, der volkstümlichen Hochschulkurse sowie der Volkshochschule geben einen Einblicke in die Formierung des Volksbildungswesen in der Zwischenzeit 1918/19, sondern zugleich wird auf Grundlage empirischen Materials veranschaulicht, in welcher engen Beziehung die Universität Halle zur Volksbildung stand. Mit der im Beitrag vorgetragenen historischen Mikrostudie wird darüber hinaus sensibilisiert, das Augenmerk auf Zwischenzonen und Übergangszeiten bei sozial-politischen Umbrüchen zu richten, in denen – zumindest lässt sich das für die hallesche Volksbildung behaupten – eine rege und fruchtbare volksbildnerische Dynamik auszumachen ist

    Hochschulischer Beitrag zur Entwicklung neuer Kompetenzen für den Bereich Pflege in Deutschland : Community Health Nursing - Entwicklung und Implementierung eines berufsbegleitenden Masterstudiengangs

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    Sich ändernde gesundheitliche, medizinische und pflegerische Versorgungsbedarfe erfordern neue Versorgungsstrukturen und demzufolge neue Kompetenzprofile für Pflegefachpersonen. Hochschulen bieten als Einrichtung die Chance, Bildungsangebote für die Weiterentwicklung der Praxis zu schaffen. Entsprechend bedarfsgerechte Qualifizierungsangebote müssen entwickelt und implementiert werden. Auf Grundlage einer im Jahr 2016 durchgeführten deutschlandweiten Bedarfserhebung wurde der bundesweit erste berufsbegleitende Masterstudiengang mit dem Schwerpunkt Community Health Nursing (CHN) konzipiert. Einzelne Module wurden als wissenschaftliche Weiterbildungen vorab erprobt. Zum Sommersemester 2020 ist der akkreditierte Studiengang an der Evangelischen Hochschule Dresden (ehs) gestartet. Seit Herbst 2022 gibt es erfolgreiche Absolvent*innen. Der Studiengang bietet eine neue Qualifizierungsmöglichkeit für Pflegefachpersonen, die den Herausforderungen der Gesundheitsversorgung im ambulanten Setting mit besonderer Expertise im direkten Patientenkontakt begegnen wollen. Zur Durchlässigkeit von beruflicher und hochschulischer Bildung wurde zudem ein berufsbegleitender Bachelorstudiengang zur akademischen Nachqualifikation von Pflegefachpersonen entwickelt. Der Artikel beschreibt die hochschulische Angebotsentwicklung von der Bedarfserhebung bis zur Implementierung. Er zeigt auf, wie Hochschulen als Lernort zur Entwicklung für Future Skills einen Beitrag zur Lösung aktueller und zukünftiger gesellschaftlicher Herausforderungen leisten können. Erfolgsfaktoren und Hürden der berufsbegleitenden Angebotsentwicklung an Hochschulen werden reflektiert

    Online-Lernangebot Neurobiologie : Vorstellung eines Online-Selbstlernangebotes zum Thema Neurobiologie und neurologische Erkrankungen

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    Während der Covid-19-Pandemie wurde das Lernen in Distanz für Schüler*innen immer relevanter. Das teutolab-biotechnologie hat deshalb eine Webseite entwickelt, auf denen viele interaktive Online-Selbstlernangebote verfügbar sind – teutolabbiotechnologie-online.de. Dieser Artikel beschreibt das Angebot, mit dem Schüler*innen der Oberstufe Inhalte zum Thema „Neurobiologie“ selbstständig erarbeiten können

    “You’re Not Allowed to Give Us the Solution, but Can You Guide Us towards It?” : Insights into Adaptive Teaching Interventions through a Study of Mathematics Teachers

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    In task-based mathematics classes, where several solution approaches may be valid, diagnosing students’ solution processes and adaptively supporting them is a significant challenge for teachers. The question arises as to how mathematics teachers can successfully support students in solving these mathematical tasks and which aspects constitute adaptive teaching interventions. However, few studies have analyzed adaptive teaching interventions in the context of mathematics didactics. This paper first presents a detailed model of adaptive teaching interventions. Based on this model, the interventions of four secondary school mathematics teachers were analyzed using two methodological approaches. The applicability of the model was analyzed, and factors that hinder the adaptivity of teachers’ interventions were identified. The results show that 41–63 % of all identified teaching interventions were adaptive. Up to 55 % of the teachers’ interventions took place even though the students were not facing barriers within their learning processes. The sampled teachers faced major difficulties in diagnosing and in addressing the barriers in students’ solution processes. Furthermore, up to 65 % of all teaching interventions analyzed did not enable students to overcome barriers in their solution processes

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