Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
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    Entschlüsselung des globalen Kunstfeldes: Larissa Buchholz Modell der dual cultural world economy

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    Larissa Buchholz Buch »The Global Rules of Art. The Emergence and Divisions of a Cultural World Economy« ist eine 2022 bei Princeton University Press in der Reihe Princeton Studies in Global and Comparative Sociology veröffentlichte Studie, die das Ergebnis umfangreicher Datenerhebung aus über zehn Jahren ist. Das 416 Seiten zählende Buch ist in acht Kapitel unterteilt, welche wiederum in drei Teile gegliedert sind. Dadurch lässt sich ein erster Eindruck auf die Kernthemen des Buches gewinnen: Von der Entstehung des globalen Kunstfeldes zeitgenössischer Kunst von den späten 1980er-2010er Jahren (Teil 1: Macro-Perspektive), über die Dynamiken der künstlerischen Anerkennung im globalisierten Feld (Teil 2: Meso-Perspektive) zu zwei Fallstudien, welche die Lebenswege der Künstler Gabriel Orozco und Yue Minjun beispielhaft im Hinblick auf ihre Erfolgsgeschichten darstellen (Teil 3: Micro-Perspektive). Methodisch führte Buchholz ein Mixed-Methods Forschungsdesign durch, das sowohl quantitative als auch qualitative Datenanalyse nutzt.Larissa Buchholz\u27s book "The Global Rules of Art. The Emergence and Divisions of a Cultural World Economy" is a study published in 2022 by Princeton University Press in the Princeton Studies in Global and Comparative Sociology series, which is the result of extensive data collection over more than ten years. The 416-page book is divided into eight chapters, which in turn are divided into three parts. This gives a first impression of the core themes of the book: From the emergence of the global contemporary art field from the late 1980s-2010s (Part 1: Macro Perspective), to the dynamics of artistic recognition in the globalized field (Part 2: Meso Perspective), to two case studies that exemplify the life journeys of artists Gabriel Orozco and Yue Minjun in terms of their success stories (Part 3: Micro Perspective). Methodologically, Buchholz conducted a mixed-methods research design using both quantitative and qualitative data analysis

    Learner text analysis as a learning opportunity in the field of language diagnostics

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    Die im Beitrag fokussierte DaZ-bezogene Lerngelegenheit Lerner*innentextanalyse verbindet die Nutzung linguistischer Beschreibungskategorien mit den Erkenntnissen aus der Zweitspracherwerbsforschung vor allem in Bezug auf die Syntaxentwicklung in der deutschen Sprache (Grießhaber, 2013, 2014, 2019). Die zweitsprachendidaktische Fundierung beruht auf dem Konzept des Scaffolding (Gibbons, 2006; Kniffka, 2010, 2012), in dem die Analyse der  sprachlichen Voraussetzungen von Schüler*innen eine Grundlage für die sprachsensible Unterrichtsplanung darstellt. Mit dem Einsatz der Lerngelegenheit wird das Ziel verfolgt, angehende Lehrer*innen bei der Entwicklung diagnostischer Fähigkeiten zur Feststellung lerner*innenspezifischer Sprachentwicklungen zu unterstützen. Im Rahmen der Analyse eines authentischen Lerner*innentextes lernen die Studierenden Ziele und Spezifika des sprachdiagnostischen Verfahrens Profilanalyse kennen und üben, den sprachlichen Stand der Schüler*innen in der deutschen Sprache zu erheben sowie Konsequenzen für die Sprachförderung abzuleiten. Im Anschluss an die Vorstellung der Lerngelegenheit werden im Beitrag die Wahl und Passung linguistischer Beschreibungskategorien zur Durchführung der Lerner*innentextanalyse (Dietze, 2021) sowie die Möglichkeiten der Verzahnung von Diagnostik und Förderung im Sinne des Konzeptes der Zone der nächsten Entwicklung (Vygotskij, 2002) diskutiert.The learning opportunity for learners’ text analysis, which is the focus of this article, combines the use of linguistic description categories with the findings of second language acquisition research, especially with regard to syntax development in German (Grießhaber, 2013, 2014, 2019). The second language didactic foundation is based on the concept of scaffolding (Gibbons, 2006; Kniffka, 2010, 2012), in which the analysis of students’ linguistic prerequisites forms a basis for language-sensitive lesson planning. The aim of this learning opportunity is to support prospective teachers in developing diagnostic skills to identify learner-specific language development. Within the framework of analyzing an authentic learners’ text, the students learn about the goals and specifics of the language diagnostic procedure profile analysis and practice ascertaining the linguistic status of the students in the German language as well as deriving consequences for language support. Following the presentation of the learning opportunity, the article discusses the choice and suitability of linguistic descriptive categories for conducting learner text analyses (Dietze, 2021) as well as the possibilities of dovetailing diagnostics and support in the sense of the concept of the zone of proximal development (Vygotskij, 2002)

    Digitales Veranstaltungsmanagement in der wissenschaftlichen Weiterbildung: Empirischer Einblick in die an deutschen Hochschulen genutzten Systeme

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    Die vorgestellten empirischen Erkenntnisse entstammen einer Befragung zur Analyse der an deutschen Hochschulen eingesetzten Systeme für das digitale Veranstaltungsmanagement. Funktionale digitale Tools spielen im Veranstaltungsmanagement der wissenschaftlichen Weiterbildung eine zunehmend zentrale Rolle, da sie die Organisation und Durchführung von Kursen effizienter und flexibler gestalten. Die Befragung war Teil des Projekts Digitales Veranstaltungsmanagement der Fachhochschule (FH) Münster und diente der Markterkundung im Rahmen von Orientierung und Anforderungsanalyse. Die Ergebnisse der Befragung zur Markterkundung bieten anderen Hochschulen wertvolle Orientierungshilfen in einem unübersichtlichen Markt, da sie die Möglichkeit haben, von den systematisch erhobenen Daten zu profitieren und ihre eigenen Bedürfnisse bzw. Präferenzen besser einzuordnen. Insgesamt wurden Daten von 32 Hochschulbeschäftigten analysiert. Ein Großteil der Befragten gab an, externe Systeme zu nutzen, interne oder sonstige Lösungen wurden weniger häufig genannt. In Bezug auf die Zufriedenheit mit dem genutzten System wurden keine signifikanten Unterschiede festgestellt. Die Zufriedenheit bei Nutzung eines internen Systems lag auf dem höchsten Rang, jedoch wurde die Nutzung externer Systeme deutlich eher empfohlen. Die Ergebnisse enthalten eine Übersicht der im Rahmen der Befragung genannten Systeme. Insgesamt wurde in der quantitativen Analyse sowie der Kategorisierung der Antworten auf offene Fragen deutlich, dass viele Hochschulen sich diesbezüglich aktuell orientieren und hohes Interesse an Erkenntnissen über Anbieter und Erfahrungen besteht. Ein Fazit in Bezug auf die Kooperation zwischen Hochschulen beinhaltet die Anregung, den transparenten Austausch zu fördern.

    Konstruktion und Fertigung eines Fledermausdetektors: Gestaltungsgrundlage für die Initiierung immersiver Lernerfahrungen mittels Gamification im Technik-Unterricht

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    Um Schüler*innen ein besseres Verständnis für Fledermäuse zu vermitteln und gleichzeitig den Artenschutz heimischer Säugetiere zu fördern, wurde ein Fledermausdetektor zur Fertigung im technikbezogenen Unterricht entwickelt. Der B@t-Detektor kombiniert im Technikunterricht fächerübergreifende Aspekte aus der Biologie und Physik mit Gamification-Elementen, um das Interesse an und das Verständnis für Fledermäuse(n) bei Lernenden zu fördern. In der Lehrkräfteausbildung wird durch die Integration dieses Detektors in didaktische Seminare angehenden Lehrkräften eine praxisnahe und interaktive Möglichkeit vorgestellt, die Erfassung und Analyse von Fledermausaktivitäten zu erleben. Die Gamification-Elemente sind angelehnt an ein GamePad und geben neben den in Hörschall umgewandelten Fledermausrufen auch optische und haptische Signale. Diese innovative Herangehensweise unterstützt nicht nur die fachwissenschaftliche Wissensvermittlung, sondern fördert auch die Entwicklung didaktischer Fähigkeiten und die Anwendung moderner Technologie im Bildungsbereich. Der Fledermausdetektor dient somit als wertvolles Werkzeug, um zukünftige Lehrkräfte auf eine interaktive und praxisorientierte Unterrichtsgestaltung vorzubereiten. In diesem Beitrag wird die Konstruktion des Fledermausdetektors mittels Maker-Werkzeugen vorgestellt und ein Einblick in die derzeitige Forschung zum Einsatz des Detektors in Hochschulseminaren gewährt. Ziel ist es, auf Basis empirischer Daten den aktiven Einsatz in der Schule bestmöglich vorzubereiten

    Existentielle Themen im Griechischunterricht

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    Using CRISPR-dCas9-based methods in living and fixed plant cells: Making genomic sequences visible:

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    Enzymatisch inaktives dCas9 kann – mit entsprechenden gRNAs – eingesetzt werden, um spezifische Sequenzen in mikroskopischen Präparaten in situ anzufärben. Dazu kann dCas9 direkt mit GFP gekoppelt, die sgRNA mit einem Fluorophor beladen oder über ein Aptamer in der gRNA GFP gebunden werden. Ein großer Vorteil der Methodik ist, dass Beobachtungen in vivo vorgenommen werden und so auch die Dynamik der markierten Sequenzen im Zellkern beobachtet werden kann. Mit Hilfe von CID (chromogener in-situ-Detektion) kann die Methode auch ohne teures Fluoreszenzmikroskop z. B. an Schulen durchgeführt werden.Enzymatically inactive dCas9 can be used with corresponding gRNAs to stain specific sequences in microscopic preparations in situ. For this purpose, dCas9 can be coupled directly with GFP, the sgRNA can be loaded with a fluorophore or bound to GFP via an aptamer in the gRNA. A major advantage of the method is that observations can be made in vivo and thus the dynamics of the labelled sequences in the cell nucleus can also be observed. With the help of CID (chromogenic in situ detection), the method can also be carried out without an expensive fluorescence microscope, e. g. in schools

    CRISPR-Cas: Ein möglicher Ausweg aus der Antibiotikaresistenzkrise?

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    Antibiotikaresistenzen bei Bakterien stellen weltweit eine existenzielle Bedrohung für die öffentliche Gesundheit dar. Seit Beginn ihres Einsatzes vor etwa 70 Jahren haben antimikrobielle Arzneimittel hunderte Millionen Menschenleben gerettet. Doch die Entwicklung von Resistenzen gegen diese Medikamente durch adaptive evolutionäre Anpassung macht es Bakterien möglich, sich gegen die Wirkstoffe zu verteidigen. Dies erschwert oder verhindert die Behandlung von Infektionen durch diese Erreger erheblich

    Beratungsteam an der Laborschule – eine Selbstreflexion

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    Schon seit dem Jahr 2004 haben Lehrkräfte der Schule die Möglichkeit, sich im Sinne einer kollegialen Fallberatung beraten zu lassen. Nach diversen Modifikationen erfolgt die Beratung zurzeit durch ein multiprofessionelles Beratungsteam. Im Rahmen des Lehrer-Forscher-Modells an der Laborschule ist es nicht nur notwendig Konzepte in der Schule zu entwickeln und zu erproben. Es besteht vielmehr auch die Notwendigkeit, sie evaluativen Prozessen zu unterziehen und die dabei gewonnenen Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Beitrag stellt zunächst die Praxis multiprofessioneller Beratung an der Laborschule dar. Im Rahmen eines qualitativ angelegten „Forschungs- und Entwicklungsprojektes“ (FEP) der Schule wurde diese Praxis evaluiert. Die Ergebnisse zeigen wesentliche grundlegende Gelingensbedingungen sowie Möglichkeiten und Voraussetzungen der Übertragung dieser Beratungspraxis in das Regelschulsystem. Zugleich verweist die Studie aber auch auf mögliche Schwierigkeiten in Beratungsprozessen

    Mindful Dealing with Emotions in Class: Podcasts as a Teaching Method in Higher Education – a Report

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    Die zunehmende Komplexität unserer Welt stellt Bildungssysteme vor neue Herausforderungen. Traditionelle Lernsettings mit klaren Lernzielen stoßen an ihre Grenzen, wenn es darum geht, Lernende auf eine Welt vorzubereiten, die von existenzieller Ungewissheit geprägt ist. Der vorliegende Beitrag argumentiert, dass ein achtsamer Umgang mit Emotionen eine Schlüsselkompetenz für Lehrkräfte darstellt, um auch in herausfordernden Situationen Lernprozesse zu ermöglichen. Das Prozessmodell der experienziellen Kommunikation (vgl. Hofmann, 2017) wird als Rahmen für gelingende Kommunikation in komplexen beruflichen Situationen vorgestellt. Emotionen werden darin nicht als Störfaktoren, sondern als wertvolle Ressource verstanden. Die Fähigkeit zur emotionalen Produktivität, also Emotionen bewusst wahrzunehmen und konstruktiv zu nutzen, wird als entscheidend für die Bewältigung von Unsicherheit und emotionaler Belastung in schulischen Kontexten hervorgehoben. Die Online-Plattform „Adventuria®“ wird als innovatives Werkzeug vorgestellt, das (angehende) Lehrkräfte dabei unterstützt, ihre emotionale Feinfühligkeit weiterzuentwickeln. Mithilfe von Podcasts, Reflexionsfragen und Community-Funktionen bietet die Plattform einen Raum für die individuelle Auseinandersetzung mit den eigenen Emotionen. Dies wurde in einem ersten Werkstattprojekt erprobt: Ziel des Projekts „Feinfühlig unterrichten – achtsamer Umgang mit Emotionen im Unterricht“ war es, Lehrkräfte zu befähigen, emotionale Stabilität und Klarheit zu bewahren, um Lernumgebungen zu schaffen, die auf emotionaler Feinfühligkeit basieren und so Lernprozesse auch unter schwierigen Bedingungen ermöglichen. Theoretische Hintergründe, Ergebnisse und Limitationen des Projekts werden diskutiert.The increasing complexity of our world confronts education systems with new challenges. Traditional learning settings with clear learning objectives are reaching their limits when it comes to preparing learners for a world characterized by existential uncertainty. This article argues that a mindful approach to emotions is a key competence for teachers in order to facilitate learning processes even in challenging situations. The process model of experiential communication (see Hofmann, 2017) is presented as a framework for successful communication in complex professional situations. Emotions are not seen as disruptive factors, but as a valuable resource. The ability to be emotionally productive, i.e. to consciously perceive emotions and use them constructively, is emphasized as crucial for coping with uncertainty and emotional stress in school contexts. The online platform “Adventuria®” is presented as an innovative tool that supports (prospective) teachers in further developing their emotional sensitivity. With the help of podcasts, reflection questions and community functions, the platform offers a space for individual reflection on one\u27s own emotions. The aim of the project “Teaching Sensitively – Mindful Handling of Emotions in the Classroom” was to enable teachers to maintain emotional stability and clarity in order to create learning environments that are based on emotional sensitivity and thus enable learning processes even under difficult conditions. The theoretical background, results and limitations of the project are discussed

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