Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
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    Wahrnehmungen der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Lernen und den Bildungsgang durch die Kollegiat*innen des Oberstufen-Kollegs: Das Tutor*innensystem als Unterstützungsmaßnahme?

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    Der vorliegende Beitrag stellt die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zu den Wahrnehmungen des Lernens und des Bildungsganges aus Sicht der Kollegiat*innen während der Corona-Pandemie am Oberstufen-Kolleg dar. Leitende Forschungsfrage ist, welche Auswirkungen der Pandemie die Kollegiat*innen auf ihr Lernen und ihren Bildungsgang beschreiben. Im Anschluss an die Darstellung der Ergebnisse sollen Überlegungen zu der Frage, inwiefern das Tutor*innensystem als mögliches Unterstützungssystem für Kollegiat*innen in Bezug auf ihr Lernen und ihren Bildungsgang dienen kann, diskutiert werden. Grundlage dafür bieten die Ergebnisse der vorliegenden Studie, in der Schüler*innen ihre Tutor*innen während der Pandemie als hilfreich für ihr Lernen eingeschätzt haben. Im Rahmen des Beitrags lässt sich zeigen, dass das Tutor*innensystem zwar eine gute Möglichkeit darstellt, die Kollegiat*innen zu unterstützen, allerdings noch keine Forschung dazu existiert und es daher sinnvoll erscheint, in einem Folgeprojekt der Frage nachzugehen, welche Funktion(en) das Tutoriat am Oberstufen-Kolleg erfüllt/erfüllen kann. This article presents the results of an empirical study on the perception of learning and teaching from the perspective of high school students during the coronavirus pandemic. The guiding research question is how the pandemic has affected their learning and teaching from the students\u27 perspective. Following the presentation of the results, the extent to which the tutoring system can serve as a possible support system for students in terms of their learning and education will be examined. This is based on the results of the present study, in which students rated their tutors as helpful to their learning during the pandemic. The article shows that although the tutoring system is a good way to support students, it has not yet been researched and it therefore seems sensible to investigate the question of what function(s) the tutoring system can fulfill at the Oberstufen-Kolleg in a follow-up project

    Zweite Griechischakademie Köln 2024

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    Transparente Wissenschaft – ein BiuZ-Sonderheft zu CRISPR-Cas

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    City trees for the next but one generation:

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    Durch die Auswirkungen des Klimawandels – besonders durch höhere Temperaturen – geraten viele einheimische Baumarten innerhalb der nächsten 75 Jahre voraussichtlich an den Rand ihrer Existenzmöglichkeiten. Der Baumstandort in der Stadt stellt eine zusätzliche Herausforderung dar, der durch menschliche Aktivitäten negativ wie auch positiv beeinflusst werden kann. Besonders die Wasserverfügbarkeit kann durch gärtnerische Maßnahmen und intelligente Profilierung von Geländeoberflächen gefördert werden. Vegetation und Vegetationszonen werden sich verändern. Mit gebietseinheimischen Genotypen und natürlicher Migration hitzeverträglicher Arten alleine lassen sich die anstehenden Probleme nicht lösen. In der Stadt werden vitale Bäume benötigt, die zugleich Schatten und Kühlung spenden. Lösungsansätze sind die vielfältige Anpflanzung hitzeresistenter Genotypen einheimischer Arten, submediterraner Arten aus Süd- und Südosteuropa (Assisted Migration) sowie klimatoleranter Arten von anderen Kontinenten. Es wird davon ausgegangen, dass sich diese Arten in Mitteleuropa etablieren werden. Das erweiterte Artenspektrum ist angesichts einer durch die Eiszeiten verarmten einheimischen Gehölzflora für urbane Räume erstrebenswert und gut!The effects of climate change – particularly heat – are likely to push many indigenous tree species to the edge of their existence within the next 75 years. Ecological conditions of urban sites represent an additional challenge for trees. Human activities can intensify, but also alleviate them. Tree maintenance measures and intelligent profiling of soil surfaces in particular can promote water availability. Vegetation and vegetation zones will change. The variance of native genotypes and the natural migration of more heat-tolerant tree species alone will not solve our future problems. In cities, vital trees are necessary to provide shade and cooling. Possible solutions include the planting of diverse heat-resistant genotypes of indigenous species, of new, Sub-Mediterranean species from Southern and Southeastern Europe (assisted migration) and of climate-tolerant species from other continents. It is likely that these species will establish in the future. In view of the Central European woody flora that has been largely impoverished by the ice ages, a species-richer urban tree vegetation is desirable and good

    Stimulating Cooperative Practices through Hybrid Teaching and Learning Settings in Teacher Training at University: A Look at University Teaching Practice

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    Kooperative Praktiken sind für die Schulentwicklung, die Professionalisierung von Lehrer*innen und die Umsetzung von Inklusion besonders relevant. Zudem können diese Praktiken zu einer Verbesserung der Leistungen auf Seiten der Schüler*innen führen. Diese Praktiken sind jedoch im Alltag von Lehrer*innen nicht verankert, weshalb die Frage nach deren Implementation eine zentrale Frage auf allen Ebenen darstellen sollte. Neben Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sollte diesbezüglich auch die universitäre Lehrer*innenbildung in den Blick genommen werden. In diesem Beitrag werden zwei Lehrveranstaltungskonzepte aus der Lehramtsausbildung im Fach Mathematik präsentiert, die kooperative Praktiken mit hybriden Lehr-Lern-Settings anregen. Damit sollen positive Einstellungen zur Kooperation und diesbezügliche Potenziale vermittelt werden.Cooperative practices are particularly relevant for school development, teachers’ professionalization, and inclusion implementation. These practices can also lead to an improvement in student performance. However, these practices are not anchored in the everyday lives of teachers, which is why the question of their implementation should be a central issue at all levels. In addition to further education and teacher training, university teacher training should also be considered. This article presents two course concepts from teacher training in mathematics that encourage cooperative practices with hybrid teaching-learning settings. The aim is to convey positive attitudes towards cooperation and its potential

    Technology, Society, Human Rights: On the Conception of Interdisciplinary Modules for Teacher Education

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    Im Projekt DIALOG wurden flexibel einsetzbare Bausteine für die Lehrer*innenbildung entwickelt, die sich thematisch auf eine Auseinandersetzung mit technischen Transformationsprozessen beziehen. Das hochschuldidaktische Konzept für die Entwicklung dieser Bausteine basiert auf den Konzepten der Interdisziplinarität und der Menschenrechtsbildung. Technische Transformationen werden so mehrperspektivisch in den Blick genommen und in ihrer Ambivalenz zum Gegenstand des Lehramtsstudiums, verbunden mit dem Anspruch, ausgehend von den eigenen Lernerfahrungen auch einen Transfer zum fächerübergreifenden Lernen in der Schule herzustellen. In diesem Text wird das hochschuldidaktische Konzept des DIALOG-Projekts vorgestellt und die didaktisch-methodische Umsetzung am Beispiel eines Bausteins zum Haber-Bosch-Verfahren illustriert.In the DIALOG project, modules for teacher training have been developed that are thematically related to technical transformation processes. The didactic framework for the development of these modules is based on the concepts of interdisciplinarity and human rights education. Technical transformations are thus viewed from multiple perspectives, and they become topics of teacher training in their ambivalence. Moreover, there is a focus on establishing a transfer to interdisciplinary learning in schools, drawing upon the students’ own learning experiences. This article presents the didactic framework of the DIALOG project and illustrates its methodical and didactic implementation through the example of a module on the Haber-Bosch process

    „Theorietalk“: Methode zur strukturierten Besprechung von Texten zu wissenschaftlichen Theorien am Beispiel Biologiedidaktik

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    Das im Lehramtsstudium verankerte Praxissemester dient u.a. dazu, Theoriewissen und praktisches Handlungswissen zu verknüpfen. Praxissemesterstudierende haben die Aufgabe, verschiedene Forschungsfragen zu untersuchen, indem sie für die Schulpraxis relevante Fragestellungen eigenständig entwickeln, theoretisch einordnen und empirisch bearbeiten. Für die Studienprojekte ist eine theoretische Fundierung im Sinne des Forschenden Lernens von großer Bedeutung. Ausgewählte Theorien werden den Studierenden im vorbereitenden Seminar zum Praxissemester (VPS), hier in einem von der Biologiedidaktik angebotenen VPS-Seminar, bereits vor Beginn der eigentlichen Praxisphase nähergebracht. Dies geschieht anhand der Methodik des Theorietalks, die der strukturierten, diskursiven Besprechung von wissenschaftlichen Theorien dient. Diese Methode, welche sich innerhalb des gemäßigten Konstruktivismus verorten lässt, ist durch verschiedene Rollen gekennzeichnet, die den Studierenden innerhalb der Besprechung der Theorietexte zukommen. Die mehrfache Erprobung und Evaluation mittels Studierenden-Feedbacks deutet darauf hin, dass diese Methode sinnvoll für die Besprechung und das inhaltliche Durchdringen von Theorietexten ist. Der Beitrag führt in die Methode des Theorietalks ein und stellt konkrete hochschuldidaktische Hinweise zur Nachnutzung zur Verfügung

    Immunabwehr fremder Nukleinsäuren – Thema mit Variationen

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    Ob DNA oder RNA, das Erbgut von Viren und Mikroorganismen zeigt Infektionen an. Die zellfremden Nukleinsäuren werden von den cGAS (cyclic GMP-AMP-synthase) ähnlichen Mustererkennungsrezeptoren aufgespürt, die dabei enzymatisch aktiv werden und zyklische Nukleotide als sekundäre Botenstoffe bilden. Diese wiederum initiieren Signalketten, die das Alarmsignal in den Zellkern weiterleiten und die angeborene Immunabwehr anschalten. Das Erbe von Bakterien, die mit entsprechenden Komponenten Phagen abwehren, haben Metazoa von Hydra bis zum Menschen für ihre angeborene Immunabwehr adaptiert

    Offene Daten, offene Wissenschaft?

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    Open Science bedeutet einen Paradigmenwechsel: In Datenrepositorien zugängliche Originaldaten anderer Autor/-innen werden wie selbst erhobene Forschungsdaten für die Bearbeitung von eigenen, meist übergreifenden Fragestellungen verwendet. Dabei handelt es sich nicht nur um Daten einer Publikation, sondern um alle brauchbaren Daten einer Studie, die sog. Primärdaten. Durch das Teilen von Daten entsteht ein potenzieller Mehrwert. Daraus ergibt sich die Pflicht, auch die eigenen Forschungsdaten offen zugänglich und für andere nutzbar abzulegen (Open Data).Dies bietet – zumal beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz – ein enormes wissenschaftliches Potenzial. Damit sich dieses auch entfalten kann, ist es notwendig, mit den Daten nach den FAIR-Prinzipien umzugehen – das heißt, das eigene Datenkonvolut muss auffindbar, zugänglich, interoperabel und nachnutzbar (englisch: findable, accessible, interoperable, and reusable = FAIR) sein.Die FAIR-Prinzipien liegen sowohl dem EU Data Act als auch dem EU Data Governance Act als den beiden Säulen der europäischen Datenstrategie zugrunde, die in eigenen Gesetzen der Mitgliedsländer einen Niederschlag finden. Forschungsdaten aus den Biowissenschaften haben unterschiedliche Inhalte, etwa Biodiversitäts- und Vorkommensdaten, Taxondaten, umweltbiologische bzw. ökologische Daten, nicht-molekulare Analysedaten sowie molekulare, zumeist Sequenzdaten. Sie werden in unterschiedlichen Datenbanken (Open data resources) verwahrt und stehen allen Forschenden zur Verfügung.Nicht für alle Daten einheitlich zu beantworten ist die Frage nach den Eigentumsrechten an dem deponierten Datenkonvolut. Dabei spielen Gesichtspunkte wie die Originalität der Generierung, der Zweck der Nutzung, der Finanzierung des Forschungsvorhabens sowie der zeitlich definierte Schutz der Daten eine Rolle. Das große Potenzial des freien Datenzugangs ist allerdings nicht ohne Schattenseiten, gerade im Hinblick auf den Missbrauch von an sich nützlichen Biodaten (Dual Use of Concern). Gleichwohl ist „Offene Wissenschaft“ – unterstützt durch eine verbindliche Empfehlung der UNESCO – auf dem besten Weg vom Konzept hin zur gelebten guten wissenschaftlichen Praxis.Open science means a paradigm shift: Deposited in a database, data from other researchers are used like data that have been collected by themselves for new research questions, usually of an overarching nature. This approach does not only apply to data which are selected for a publication but also to all trustworthy data, so-called primary data. Sharing data results in a considerable added value. Thus, researchers are obliged to deposit their own research data as “open data” in public databases. In particular in combination with artificial intelligence, this generates an enormous scientific potential. To enable its unfolding, it is necessary that those data researchers provide must meet the principles: findability, accessibility, interoperability, and reusability (FAIR).These principles underlie the EU Data Act as well as the EU Data Governance Act, both of them representing the pillars of the European Data Strategy, and are reflected in the individual laws of the European member states. Research data in biosciences deal with different contents such as: biodiversity and occurrence data, taxon data, environmental and ecological data, non-molecular analysis data, and molecular – predominantly – sequence data. They are stored in domain-specific databases and are at the scientific community’s free disposal.A difficult matter is the right of data ownership, as this question cannot be answered easily. Several aspects must be considered, e. g. ingenuity/originality of the scientific project and its approach, the purpose of the use of the data, the funding of the project, as well as the protection of the data (e. g. for patents) for a defined period of time. Admittedly, the great potential of free access to data is not without dark sides, especially with regard to the misuse of biodata that are actually useful (Dual Use of Concern). Nevertheless, Open science, supported by the binding UNESCO Recommendation, is well on the way of becoming a lived and good scientific practice

    Biologie in unserer Zeit 2/24

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