Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
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„Viel Begeisterung trotz universitärer und sonstiger Herausforderungen“ : 40 Jahre Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschaftliche Weiterbildung für Ältere (BAG WiWA)
Im November 1985 konstituierte sich die Bundesarbeitsgemeinschaft „Öffnung der Universitäten für ältere Erwachsene“ als hochschulübergreifendes Forum mit dem Ziel, Weiterbildungsangebote für Ältere an Hochschulen weiterzuentwickeln und die Integration dieser nicht-traditionellen Zielgruppe in die Universität zu fördern. Das 40-jährige Bestehen wurde am 27. Februar 2025 bei einem Abendessen im Rahmen der BAG WiWA-Jahrestagung zum Thema „Kooperationen und Vernetzungen in der wissenschaftlichen Weiterbildung Älterer. Mehrwert und Herausforderungen für Hochschulen und außerhochschulische Institutionen“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München gefeiert. Die Feier bot Anlass zurückzublicken: auf die Gründungsphase und den Entscheidungsprozess, sich vom viel besagten „Freundeskreis“ zu verabschieden und sich dem Arbeitskreis Universitäre Erwachsenenbildung (AUE, seit 2003 die DGWF) anzuschließen. Der vorliegende Beitrag stützt sich insbesondere auf unveröffentlichte Protokolle und Mitteilungen
Dystopian or utopian futures? Upper secondary school students’ perspectives on gender, equality, and the future through history education
Highlights:
- Students oscillate between utopia and dystopia when imagining the future concerning equality.
- Meaning-making is shaped by history education, social media and contemporary political events.
- Students construct equality as both threatened and threatening.
- Students position themselves as more open and progressive than older generations.
- Students express limited personal agency, attributing real power to “others.”
Purpose: This article investigates how Swedish upper secondary school students envision future societies, with a particular focus on gender, sexuality, and equality, through the lens of history education.
Design/methodology/approach: The study draws on qualitative interviews with students in upper secondary school. A poststructuralist theoretical framework, inspired by Butler and Foucault, guides the analysis of how discourses are negotiated and reproduced in classroom practices.
Findings: The analysis reveals tensions and ambivalence regarding the future. The narratives reflect the complex interplay between historical and present societal norms, as well as students’ future imaginaries. This article contributes to understanding how history education shapes young people’s views of the future.
Research implications: The study highlights a critical challenge: many students feel powerless in shaping the future, attributing agency to external forces. This accentuates the need for educational approaches that empower youth as agents of change
Eröffnung der Abschlussveranstaltung im weiterbildenden Masterstudiengang „Supervision und Beratung" am Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Bielefeld am 27. 09. 2025 – „Wenn etwas zu Ende geht“
Frühkindliche Bildung zwischen Beziehung, Leiblichkeit und professioneller Selbstreflexion: Historische und aktuelle Diskurslinien
Der Beitrag rekonstruiert ausgewählte historische, sozialpolitische und erkenntnistheoretische Diskurslinien frühkindlicher Betreuung in Deutschland und zeigt, wie sich Vorstellungen von Kindheit, Erziehung und frühpädagogischer Verantwortung über Jahrhunderte verschoben haben. Im Zentrum stehen die wechselnden gesellschaftspolitischen Motivlagen – von ideologisch geprägten Familienleitbildern über geschlechter- und arbeitsmarktpolitische Interessen bis hin zu aktuellen Debatten um Teilhabe, Chancengerechtigkeit und kindlicher Bildungsrechte. Durch die Analyse der unterschiedlichen Entwicklungsphasen, einschließlich der divergierenden Systeme in BRD und DDR, wird deutlich, dass Frühpädagogik stets ein umkämpftes Feld sozialer Aushandlungsprozesse blieb. Der Beitrag plädiert dafür, frühkindliche Bildung um eine leibbezogene und psychodynamisch fundierte Perspektive zu erweitern, um Selbstbildungsprozesse des Kindes sowie professionelle Anforderungen an Fachkräfte herzustellen