Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
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Inclusive Media-Based School Development from the Perspective of Distributed Leadership: A Model Proposal and Good Practices
In der Weiterentwicklung des Modells von Eickelmann et al. (2015) und der Anwendung des Modells von Drossel et al. (2023a, 2023b) haben Mertens et al. (2024) acht Ebenen abgeleitet, in der die digitalisierungsbezogene Schulentwicklung im Hinblick auf inklusiv-mediale schulische Bildung weitergedacht wird. Im Beitrag wird das Acht-Ebenen-Modell erläutert sowie auf das Konzept des Distributed Leadership zugespitzt. Herausgearbeitet wird ein Modellvorschlag mit Ansatzpunkten zur Umsetzung für eine inklusiv-mediale Schulentwicklung und -leitung im Sinne eines Distributed Digital Inclusive Leadership (Verteilte Inklusiv-Mediale Schul-Entwicklung, kurz: VIMSE). Im Supplement werden zu den Ebenen Praxisbeispiele vorgestellt, die als Good-Practice-Inspiration zur Umsetzung dienen können. Building on the model by Eickelmann et al. (2015) and applying the model from Drossel et al. (2023a, 2023b), Mertens et al. (2024) have derived eight levels that extend school development related to digitalization in terms of inclusive media-based education. This publication explains the eight-level model and focuses on the concept of Distributed Leadership. Each level is illustrated with concrete examples from school practice, which can serve as good practice inspiration for implementation at the school development level. The result is a model proposal with approaches for implementing inclusive media-based school development and leadership in the sense of Distributed Digital Inclusive Leadership (VIMSE = Distributed Inclusive Media-Based School Development).
Zielgruppenspezifische Weiterbildungsangebote für Migrant:innen und Geflüchtete: Herausforderungen der inklusiven Gestaltung von wissenschaftlichen Weiterbildungsangeboten im Kontext der Projektförderung
In dem vorliegenden Beitrag gehen wir der Frage nach, inwiefern zielgruppenspezifische Weiterbildungsformate im Bereich der Offenen Hochschule zur Teilhabe an universitärer Bildung beitragen und Zugangsbarrieren abbauen können. Dafür reflektieren wir nach einer kurzen theoretischen Hinleitung zwei Projekte des Arbeitsbereiches Offene Hochschule am Center für Lebenslanges Lernen (C3L) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Hinblick auf ihre Inklusionsstrategien. Das Kontaktstudium und das FLOW-Projekt (Flexibel & Offen Weiterbilden) verfolgen jeweils das Ziel, Barrieren für Migrant:innen und Geflüchtete abzubauen und bieten u. a. Angebots- und Supportstrukturen in Form von flexiblen Weiterbildungsformaten und unterstützender Beratung. Besonders die langjährige Erfahrung aus dem Kontaktstudium zeigt dabei sichtlich, wie Bildungsangebote, die an berufliche und akademische Vorerfahrungen aus Herkunftsländern der Teilnehmenden anknüpfen, Perspektiven für gesellschaftliche Teilhabe schaffen. Gleichzeitig wird deutlich, dass zeitlich befristete Projekte nur begrenzt dazu beitragen können, strukturelle Zugangsbarrieren rund um die Hochschule und damit auch die Gesellschaft umfänglich abzubauen
Polizeiliche Berufsrollenreflexion im Supervisionsdiskurs
Der Artikel beleuchtet das Format und die theoretische Fundierung eines Moduls zur Be-rufsrollenreflexion im Polizeistudium an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW (HSPV NRW). Ziel des Moduls ist es, angehende Polizist*innen zur professionellen Selbstreflexion zu befähigen. Das Modul basiert ursprünglich auf konstruktivistischen Ansätzen, Stufenmodellen der Reflexion und Methoden wie Kollegialer Beratung. Im Rahmen einer Kooperation zwischen der HSPV NRW in Bielefeld mit dem Masterstudiengang Supervision und Beratung an der Universität Bielefeld wird hier die Berufsrollenreflexion in den wissenschaftlichen Diskurs zur Supervision eingeordnet. Ziel ist es, die theoretische Fundierung der Berufsrollenreflexion weiter zu vertiefen und für das Studienmodul fruchtbar zu machen. Es wird deutlich, dass Supervision dabei nicht nur der Handlungsoptimierung dient, sondern der kritischen Auseinandersetzung mit beruflichen Rollen im Spannungsfeld von Individuum, Polizeiorganisation und Öffentlichkeit
Beratung und Prüfung: Die strukturelle Verletzbarkeit von Lehramtsanwärter*innen
Dieser Beitrag thematisiert die aus strukturellen Bedingungen resultierende kollektive Verletzbarkeit von angehenden Lehrpersonen im Vorbereitungsdienst. Sie sind gefordert, sich beraten zu lassen, um die Bearbeitung der mit dem Lehrberuf verknüpften Paradoxien reflexiv zu ermöglichen. Zugleich werden sie mit Kompetenzanforderungen und Leistungsdruck, mit dauerhafter Eignungsprüfung in einem sehr begrenzten Zeitrahmen konfrontiert und befinden sich in komplexen Abhängigkeitsverhältnissen