Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
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    Demokratische Subjektbildung in kontingenten gesellschaftlichen Ordnungen

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    Der Beitrag untersucht die Bedingungen, Perspektiven und Herausforderungen demokratischer Subjektbildung. Dabei werden Überlegungen zu einer Theorie radikaler Demokratie herangezogen, die unsere Gegenwartsgesellschaften als kontingente, demnach historisch gewordene und wandelbare Entitäten verstehen. Diese können einerseits demokratischen Praktiken Raum bieten, sind aber andererseits auch mit essentialistischen und autoritären Versuchen der Kontingenzabwehr konfrontiert. Subjekte werden nicht als gegebene Größen vorausgesetzt, sondern es wird untersucht, wie diese durch Subjektivationsprozesse konstituiert werden. Politische Subjektbildung im weiteren und demokratische Subjektbildung im engeren Sinne bewegen sich in dem damit umrissenen Spannungsfeld. Ein besonderer Akzent liegt dabei auf der Frage, ob und, wenn ja, wie Subjekte, die in diskursiven Ordnungen subjektiviert werden, politische Handlungsfähigkeit erlangen können

    Is it all just a fight? : Students’ conceptions of aspects of immunological reactions

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    Schüler:innenvorstellungen stehen seit vielen Jahren im Fokus biologiedidaktischer Forschung, da sie den Ausgangspunkt für fachliches Lernen darstellen. Dabei wird die Individualität von Schüler:innenvorstellungen entsprechend der Theorie des er-fahrungsbasierten Verstehens betont und darauf hingewiesen, dass Faktoren, wie bspw. sprachlich-kulturelle und sozio-öko-nomische Aspekte sowie gesellschaftliche Entwicklungen und epochalprägende Ereignisse, diese Vorstellungen wesentlich beeinflussen und verändern können. Die Migrationsbewegungen der letzten Jahrzehnte und die dadurch zunehmende sprach-lich-kulturelle Diversität in deutschen Klassen sowie veränderte mediale Repräsentationen biologischer Phänomene, insbeson-dere im Zuge der Corona-Pandemie, stellen solche Einflussfaktoren dar. Deshalb wird im Rahmen dieser Studie das in den letzten Jahrzehnten bereits gut erforschte Thema Immunreaktion erneut aufgegriffen und hinsichtlich vorherrschender Schü-ler:innenvorstellungen untersucht. Entsprechend der gesellschaftlichen Entwicklungen wurde für die vorliegende Studie eine Stichprobe von 24 Gesamtschüler:innen verschiedener sprachlich-kultureller Hintergründe und fachlicher Niveaus ausgewählt, die in leitfadengestützten Interviews zu ihren Vorstellungen befragt wurden. Die Interviews wurden mittels Qualitativer In-haltsanalyse sowie systematischer Metaphernanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sich die Schüler:in-nenvorstellungen im Vergleich zu den bisher dokumentierten Vorstellungen dahingehend verändert haben, dass sie teils als fachlich angemessener bewertet werden können, was möglicherweise auf die mediale Überrepräsentanz des Corona-Virus der letzten Jahre zurückzuführen ist. Zudem konnten bisher nicht dokumentierte Vorstellungen, u. a. zur fehlenden Verwendung der Kampf-Metaphorik, herausgearbeitet werden. Auffallend dabei ist, dass solche Vorstellungen nur bei Schüler:innen mit nicht ausschließlich deutschem sprachlich-kulturellem Hintergrund identifiziert werden konnten. Diese Erkenntnisse deuten darauf hin, dass eine Aktualisierung des Forschungsstands im Bereich der Schüler:innenvorstellungsforschung angedacht wer-den sollte, da die Vorstellungen der aktuellen, diverseren Schüler:innenpopulation in den bislang dokumentierten Vorstellun-gen ggf. nicht angemessen repräsentiert werden. Deshalb wird im Rahmen dieser Studie das in den letzten Jahrzehnten bereits gut erforschte Thema „Immunreaktion“ erneut aufgegriffen und hinsichtlich vorherrschender Schüler:innenvorstellungen untersucht. Entsprechend der gesellschaftlichen Entwicklungen wurde für die vorliegende Studie eine Stichprobe von 24 Gesamtschüler:innen verschiedener sprachlich-kultureller Hintergründe und fachlicher Niveaus ausgewählt, die in leitfadengestützten Interviews zu ihren Vorstellungen befragt wurden. Die Interviews wurden mittels Qualitativer Inhaltsanalyse sowie systematischer Metaphernanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sich die Schüler:innenvorstellungen im Vergleich zu den bisher dokumentierten Vorstellungen dahingehend verändert haben, dass sie teils als fachlich angemessener bewertet werden können, was möglicherweise auf die mediale Überrepräsentanz des Corona-Virus der letzten Jahre zurückzuführen ist. Zudem konnten bisher nicht dokumentierte Vorstellungen, u.a. zur fehlenden Verwendung der Kampf-Metaphorik, herausgearbeitet werden. Auffallend dabei ist, dass solche Vorstellungen ausschließlich bei Schüler:innen mit nicht ausschließlich deutschem sprachlich-kulturellem Hintergrund identifiziert werden konnten. Diese Erkenntnisse deuten darauf hin, dass eine Aktualisierung des Forschungsstands im Bereich der Schüler:innenvorstellungsforschung angedacht werden sollten, da die Vorstellungen der aktuellen, diverseren Schüler:innen-Population in den bislang dokumentierten Vorstellungen gegebenenfalls nicht angemessen repräsentiert wird.Students’ conceptions have been the focus of biology didactic research for many years, as they represent the basis for knowledge acquisition. Thereby, the individuality of students’ conceptions is repeatedly emphasised. According to the theory of experience-based understanding, it is pointed out that factors such as linguistic-cultural, socio-economic aspects as well as social developments and epoch-shaping events can significantly influence and change these conceptions. These influencing factors include, e. g., immigration in recent decades and the associated increase in linguistic and cultural diversity in German classrooms as well as the changing media representations of biological phenomena, particularly following the coronavirus pandemic. Immune response, a topic that has been well researched in recent decades, will be re-examined with regard to stu-dents’ conceptions in this study, therefore. According to social developments, a sample of 24 comprehensive students from different linguistic and cultural backgrounds and performance levels were selected for the present study. They were asked about their ideas in guided interviews. The interviews were analysed via qualitative content analysis and metaphor analysis.The results show changes from previously documented conceptions to more scientifically appropriate conceptions, which may be due to medial overrepresentation of the coronavirus. Additionally, previously undocumented conceptions, e. g. a lack of use of the fight metaphor, which was only found among multilingual students, were identified. These findings indicate to consider updating the state of research in the field of students’ conceptions as the conceptions of the current, more diverse student population may not be adequately represented in students’ conceptions documented so far. “Immune response”, a topic that has been well research in recent decades, will be re-examined with regard to students’ conceptions in this study, therefore. According to social developments, a sample of 24 comprehensive students from different linguistic and cultural backgrounds and performance levels were selected for the present study and asked about their ideas in guided interviews. The interviews were analysed via qualitative content analysis and metaphor analysis. The results show changes from previously documented conceptions to more scientifically appropriate conceptions, which may be due to medial overrepresentation of the coronavirus. Additionally, previously undocumented conceptions, e.g. a lack of use of the fight metaphor, which was only found among multilingual students, were identified. These findings indicate to consider updating the state of research in the field of students’ conceptions as the conceptions of the current, more diverse student population may not be adequately represented in the students’ conceptions documented so far

    Aliquid semper haeret. Von den Chancen einer Teilnahme an einem Schülerwettbewerb

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    Der Abiturpreis Latein Anno MMXXII - Ein Interview über die Früchte des spätbeginnenden Lateinunterrichts

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    Einladung zur Hauptversammlung (Mitgliederversammlung) des Deutschen Altphilologenverbands, Landesverband Nordrhein-Westfalen

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    Was den VBIO bewegt

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    Der Holzbedarf wächst, und in zunehmender Menge wird Holz aus dem Ausland nach Deutschland importiert. Bei Mangel eines Produktes gibt es konkurrierende Interessen in der Nutzung. Bei freier Marktwirtschaft würde der Preis entscheiden, wohin das Holz gelangt. In steigendem Maße wird aber versucht, die Nutzung konkurrierender Produkte nicht monetär zu bewerten. Die Verwendung von Resthölzern aus einem nachhaltig bewirtschafteten Wald ist ein Beispiel für einen Konkurrenzkampf um ein Billigprodukt. In diesem Umfeld wird versucht, das Buch von Heinimann und Teischinger einzuordnen

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    Schall kann möglicherweise ein wichtiges Instrument bei der Wiederherstellung von Korallenriffen sein. Die Übertragung der Geräusche eines gesunden Riffs an ein geschädigtes Riff regt Korallenlarven dazu an, sich dort anzusiedeln. Dies belegt eine Studie eines japanischen Forschungsteams [1]. Somit könnte die „akustische Anreicherung“ möglicherweise eine wichtige Hilfs- und Unterstützungsmaßnahme für gefährdete Riffe sein

    Promotion of Diagnostic Competencies of Physical Education Teachers – Development of a 4C/ID-based Training Program: Förderung diagnostischer Kompetenzen auf Basis von 4C/ID

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    Akkurate Diagnosen sind von zentraler Bedeutung für die Förderung von Schüler*innen im Unterricht. In Bezug zum Bewegungslernen im Sportunterricht erfordert dies von Lehrpersonen, Bewegungsmerkmale akkurat zu beurteilen. Hierfür sind sowohl Fachwissen über relevante Bewegungsmerkmale und deren korrekte Interpretation als auch praktische Erfahrungen in der Beobachtung und Bewertung der Schüler*innen unerlässlich. Diese Arbeit widmet sich der Stärkung der diagnostischen Kompetenzen von Sportlehrkräften mittels einer digital gestützten Fortbildung auf Basis des 4-Component-Instructional-Design (4C/ID)-Modells von van Merriënboer und Kollegen (1992; 1997). Die Fortbildung hat zum Ziel, Sportlehrkräfte dabei zu unterstützen, Bewegungsmerkmale akkurat zu diagnostizieren. Dabei wird der Erwerb von fachdidaktischem Wissen in der praktischen Anwendung gefördert. Im Rahmen der Fortbildung werden den Sportlehrkräften Aufgaben zur Analyse von Bewegungen anhand von Videovignetten gestellt, wobei der Fokus auf der Identifikation und Bewertung von Bewegungsmerkmalen beim Schlagwurf von Grundschülerinnen und Grundschülern liegt. Entsprechend der verschiedenen Komponenten des 4C/ID-Modells werden die Sportlehrkräfte mit authentischen Lernaufgaben konfrontiert und in der praktischen Umsetzung der Diagnose durch Teilaufgaben sowie durch die Bereitstellung von Fachwissen unterstützt. In einer Pilotstudie mit 8 Referendar*innen wurden erste Hinweise auf die positive Wirkung der Fortbildung gefunden, nämlich darauf, dass Bewegungsmerkmale anschließend akkurater diagnostiziert werden können. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Fortbildung in den verschiedenen Phasen der Lehrkräfteausbildung implementiert werden kann.Accurate assessment of movement characteristics is crucial for effectively supporting students in physical education. This requires not only knowledge of relevant movement features and their correct interpretation (which are part of content knowledge) but also practical experience in observing and evaluating students. This study focuses on enhancing physical education teachers’ competencies in accurately assessing movement features through a digitally supported training program based on the Four-Component Instructional Design (4C/ID) model by Van Merriënboer and colleagues (1992, 1997). The program is designed to help teachers assess movement characteristics with greater accuracy while promoting the acquisition of content knowledge through hands-on exercises. As part of the training, teachers analyze movements using video vignettes, with a particular emphasis on identifying and evaluating movement characteristics in overarm throwing among elementary school students. In alignment with the key components of the 4C/ID model, teachers engage in authentic learning tasks and receive structured support through subtasks and targeted instructional content. A pilot study involving eight trainee teachers provided initial evidence of the program’s effectiveness, demonstrating that participants improved their ability to assess movement characteristics more accurately after completing the training. The study also explores strategies for integrating the training into various phases of teacher education.

    Exploring the implementation gap in citizenship education: An analysis of policy processes from a post-colonial perspective

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    Highlights: - Brazilian case study analyses the implementation gap in Citizenship Education Policies (CEP) - A post-colonial perspective is employed to overcome Western democratic ideals in CEP - Five key policy processes are examined as factors influencing the implementation gap in CEP - A clear citizenship concept and modelling learning activities contribute to reducing the gap - Challenges include top-down approaches, external disincentives, and policy misinterpretations Purpose: This paper explores the implementation gap in CEP using a post-colonial perspective, focusing on a case study in Brazil. Methodological approach: By employing a qualitative case study approach, semi-structured interviews with frontline educators are applied. Responses were analysed using content analysis with a descriptive design. Findings: Five key policy processes are identified, yet two – a clear citizenship concept and modelling learning activities – largely contribute to reducing the gap. The remaining three processes – citizenship education as a cross-curricular subject, professional development, and pedagogical resource accessibility – can affect the gap. However, these three can be hindered due to disincentives to implement and other challenges that arise at the frontline level. Research limitations: The case study may not be generalisable due to the evidence available and considering the regional context. Practical implications: Insights from the study can aid in developing more inclusive and effective CEP, particularly in post-colonial settings

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