Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
Not a member yet
    4677 research outputs found

    Zur Rollenfindung von Lehrerforscher*innen – Oder: das „Zwischen“ als „dritten Raum“ konzeptionalisieren! Multiparadigmatische Analysen am Beispiel von Praxisforschung zu Deutsch als Zweitsprache (DaZ), zur Schreibdidaktik in der Oberstufe und zur Ermächtigung von Neuzugewanderten

    No full text
    Die Beantwortung der in diesem Themenheft der Zeitschrift diskutierten Frage nach der Relationierung von Schulpraxis- und Bildungsforschung (Kap. 1) startet mit einer Analyse der Ausgangssituation (Kap. 2) von Lehrkräften in praxisnahen Forschungsprojekten zwischen Anrufungen und Platzanweisungen und einem daraus resultierenden Rollenprekariat (Kap. 2.1). Daraufhin folgt eine Analyse der Herausforderungen der Rollenfindung von Praxisakteur*innen in dieser multiparadigmatischen Akteurskonstellation (Kap. 2.2). Diskutiert wird hier, zu welcher Form der Forschung (Kap. 2.2.1) und zu welcher Praxis (Kap. 2.2.2) sich Praxisakteur*innen in ihrer Rolle als Lehrerforscher*innen relationieren bzw. positionieren müssen. Im Anschluss hieran (Kap. 3) werden diese Relationierungs- und Positionierungspraktiken im Kontext des Forschungs- und Entwicklungsprojekts Wortgewand(t) (Kap. 3.1) an drei Beispielen von Praxisforschungen zu Deutsch als Zweitsprache (DaZ) (Kap. 3.2), zur Schreibdidaktik in der Oberstufe (Kap. 3.3) und zur Ermächtigung von Neuzugewanderten (Kap. 3.4) illustriert. Wesentlich wird hierbei die Positionierung in einem „dritten Raum“ (Bhabha 2016), um das von Foucault (1991) benannte „Zwischen“ den Diskursen in der foucaultschen Produktivität zu begreifen. Abschließend (Kap. 4) folgt ein Plädoyer für nicht komplexitätsreduzierende, sondern multiparadigmatische Relationierungs- und Positionierungspraktiken als Professionalisierungsdesiderat sowohl für Forscher*innen als auch für Praxisakteur*innen in praxisnahen Forschungskontexten

    Hier steht ein mäßig langer Titel: Hier steht ebenfalls ein mäßig langer Untertitel Dimensions of Modeling Competence: Investigating the Relationships between Modeling Metaknowledge, Modeling Practices, and Modeling Product

    No full text
    Das Modellieren ist zentraler Bestandteil naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung und die Entwicklung von Modellier-kompetenz wird als ein bedeutendes Ziel naturwissenschaftlicher Bildung definiert. Von angehenden Lehrkräften naturwissen-schaftlicher Fächer wird erwartet, dass sie im Laufe ihrer Ausbildung eine ausgeprägte Modellierkompetenz entwickeln. Die Modellierkompetenz wird in drei Dimensionen unterteilt: Modelliermetawissen, Modellierpraktiken und Modellier¬produkt. Während die einzelnen Dimensionen hinreichend erforscht sind, sind die Zusammenhänge zwischen ihnen bislang wenig unter-sucht. In diesem Projekt werden daher die Zusammenhänge zwischen den Modellierkompetenzdimensionen im Kontext der naturwissenschaftlichen Lehrkräftebildung untersucht. Die Studie wird in einem quasi-experimentellen Design durchgeführt, wobei quantitative und qualitative Methoden zur Erfassung von Modelliermetawissen, der Umsetzung von Modellier¬praktiken sowie der Genauigkeit und Erklärungskraft der entwickelten Modelle integriert werden. Das Sampling basiert auf einem mehr-stufigen, absichtsvollen Stichprobenplan: Ddas Modelliermetawissen wird bei angehenden Biologie¬lehrkräften erfasst und von diesen basierend auf ihren Antworten (nN = 50) zur Teilnahme an einer digitalen Modellierungsaufgabe ausgewählt. Hier modellieren die Teilnehmenden ein biologisches Phänomen zur Enzymaktivität, wobei ihre Modellier¬praktiken sowie die Genau-igkeit und Erklärungskraft des entwickelten Modells erfasst und bewertet werden. Anschließend wird das Modelliermetawissen der Teilnehmenden sowie der Kontrollgruppe, die die digitale Modellierung nicht durchführt, noch einmal erfasst. Die Daten werden hinsichtlich der Zusammenhänge zwischen den drei Modellierkompetenzdimensionen qualitativ und quantitativ analy-siert. Damit liefert diese Studie theoretisches Wissen über das Verhältnis der drei konstituierenden Dimensionen von Modellier-kompetenz. Der Artikel stellt das Studiendesign sowie den aktuellen Stand des Projekts vor.Modeling is a central component of the scientific endeavor, and modeling competence is defined as one goal of science educa-tion. Pre-service science teachers (PSTs) are expected to develop high modeling competence during their teacher education studies. The modeling competence is divided into three dimensions: modeling metaknowledge, modeling practices, and model-ing product. Although much is known about each of these dimensions, the relationships between them is less studied yet. This project, therefore, investigates these relationships in the context of science teacher education. The study will be conducted in a mixed-method quasi-experimental approach, integrating quantitative and qualitative tools for evaluating PSTs’ modeling me-taknowledge, engagement with the modeling practices, and accuracy and explanatory power of modeling products. Participants will be selected based on a multi-stage purposeful sampling approach: modeling metaknowledge from PSTs will be assessed and nN = 50 PSTs (n = 50) will be selected for participating in a digital modeling task. Here, PSTs will model a biological phenomenon of enzyme activity, whereby their modeling practices and their models’ accuracy and explanatory power will be recorded and evaluated. Following that, PSTs’ modeling metaknowledge will be once more assessed, compared to a control group that did not perform the digital modeling, and relationships between all three dimensions of the modeling competence will be explored. This study thus provides theoretical knowledge about the relationships between the three constituent dimensions of modelling competence. The article introduces the study design as well as the current state of the project

    Die weißen Räume der deutschen Institutionen.: Eine rassismuskritische Betrachtung der Sozialen Arbeit im deutschsprachigen Raum.

    No full text

    Arbeit – Macht – Würde: Ein Tagungsbericht zur SAMF Jahrestagung vom 05. bis 06. Juni 2025 in Berlin

    No full text

    Erlebnisbericht über das Certamen Carolinum

    No full text

    Dinosaurs – unbeaten in terms of size:

    No full text
    Dinosaurier sind die größten Landtiere aller Zeiten. Langhalssaurier (Sauropoda) konnten letztlich ein Gewicht von 80.000 kg erreichen – möglicherweise sogar noch mehr. Riesenwuchs war unter den Sauropoden offenbar keine Seltenheit. Darum ist es auch müßig zu fragen, welche Art die größten Exemplare hervorgebracht hat. Die Angaben zu dem Gewicht der verschiedenen Arten schwanken in der Literatur zum Teil erheblich, da als Grundlage für die Berechnung des Körpergewichts nur Knochen vorliegen. Je nach der verwendeten Berechnungsmethode kommt man zu unterschiedlichen Ergebnissen. Dass Sauropoden so viel größer werden konnten als alle anderen bekannten Landtiere, hängt mit ihrer speziellen funktionellen Anatomie zusammen. Hierbei spielt neben vielen anderen Faktoren vor allem der lange Hals und das spezielle mit Luftsäcken ausgestattete Atmungssystem eine Rolle, welches einerseits eine hohe respiratorische Effizienz ermöglicht und andererseits den Körper wesentlich leichter macht.Dinosaurs are the largest terrestrial animals of all time. Long-necked dinosaurs (Sauropoda) could eventually reach a weight of 80,000 kg – possibly even more. Giant growth was obviously not uncommon among sauropods. It is therefore pointless to ask which species produced the largest specimens. The data on the weight of the various species vary considerably in literature, as only bones are available as a basis for calculating body weight. The results vary depending on the calculation method used. The fact that sauropods were able to grow so much larger than all other known terrestrial animals is due to their special functional anatomy. In addition to many other factors, the long neck and the special respiratory system equipped with air sacs, which on the one hand enables high respiratory efficiency and on the other hand makes the body considerably lighter, play a central role here

    Teaching microbiology at school:

    No full text
    Mikrobiologie ist ein wichtiger Bereich der Biologie. Das Wissen über Mikroorganismen ist in der Bevölkerung und vor allem bei Schüler/-innen jedoch häufig negativ behaftet und auf Schmutz, Verderben von Lebensmitteln und Infektionskrankheiten beschränkt. Auf der anderen Seite werden Mikroorganismen für die unterschiedlichsten biotechnologischen Anwendungen genutzt und sie spielen eine zentrale Rolle in Ökosystemen. Um diese positiven Seiten der Mikroorganismen stärker in das Bewusstsein der Gesellschaft zu rücken, bedarf es einer microbiology literacy, die bereits in der Schule gelehrt werden muss. Die aktuellen Lehrpläne für das Fach Biologie der einzelnen Bundesländer weisen jedoch nicht immer umfassende mikrobiologische Inhalte auf. Mit der Veröffentlichung der neuen Bildungsstandards für die Sekundarstufe I ergeben sich hier Chancen, die Mikrobiologie stärker in den Curricula der Schulen zu verankern.Microbiology is an important field of biology. However, knowledge on microorganisms within the general population, especially pupils, is often negatively associated with dirt, food spoilage, and infectious diseases. On the other hand, microorganisms are used for a wide range of biotechnological applications, and they play a central role in ecosystems. In order to raise greater awareness of these positive aspects of microorganisms in society, microbiology literacy is needed which has to be taught already at school. However, the current biology curricula of the individual federal states of Germany do not always include comprehensive microbiological content. The release of new educational standards for secondary schools presents an opportunity to strengthen the presence of microbiology in school curricula

    “Problem Solving by Design” – A Learning Program for Primary School Student Teachers to Promote the Social Participation of Children with (Special) Educational Needs

    No full text
    Der Beitrag umfasst die Evaluation des fallbasierten und praxisorientierten Lernangebots „Problemlösen nach Plan“ im Rahmen einer Seminarveranstaltung im Grundschullehramtsstudium. Das Lernangebot „Problemlösen nach Plan“ stellt eine innovative didaktische Möglichkeit für Lehramtsstudierende dar, sensibel für die soziale Teilhabe von Schüler*innen mit (sonder-) pädagogischem Förderbedarf zu werden und entsprechende Lerngelegenheiten für diese Schüler*innen zu planen. Damit sind nach Elting et al. (2019) in einem weiten Inklusionsverständnis alle Schüler*innen gemeint, die besondere pädagogische und gegebenenfalls auch sonderpädagogische Unterstützung durch die Lehrkraft bedürfen. Besonders diese Schüler*innen sind in der Grundschule von einem höheren Risiko sozialer Ausgrenzung betroffen (Böttinger, 2021). Unter Berücksichtigung der Ebene der Lehrkraft und des Unterrichts wird der Frage nachgegangen, welche Fördermöglichkeiten Lehramtsstudierende für Kinder mit (sonder-) pädagogischem Förderbedarf im Lernangebot „Problemlösen nach Plan“ im Blick haben bzw. planen. Dazu wurden die Lernprodukte der Studierenden (N = 108) mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2022) analysiert. Durch kooperatives Lernen und eine adaptive Unterrichtsgestaltung wird von den Studierenden vor allem die unterrichtliche Ebene angesprochen. Die Lehrkraft-Schüler*in-Beziehung, Feedbackprozesse und die Einstellung zu Heterogenität auf der Ebene der Lehrkraft werden von den Studierenden hingegen kaum genannt. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund der Lehrkräfteausbildung diskutiert. The article includes the evaluation of the case-based and practice-oriented learning program “Problem Solving by Design” as part of a seminar course in the primary school teaching qualification program. The learning program “Problem Solving by Design” is an innovative didactic opportunity for student teachers to become more alert to the social participation of pupils with (special) educational needs and to plan appropriate learning opportunities for the pupils. According to Elting et al. (2019), in a broad understanding of inclusion, this refers to all pupils who require educational and, if necessary, special educational support from the teacher. These children are particularly affected by social exclusion in primary school (Böttinger, 2021). Taking into account the levels of teacher and lesson, the question of which support options student teachers have in mind or plan for children with (special) educational needs in “Problem Solving by Design” is investigated. To this end, the learning products of the students (N = 108) were analyzed using qualitative content analysis according to Mayring (2022). Through cooperative learning and adaptive lesson design, the students primarily address the lesson level. The teacher-pupils relationship, feedback processes and the attitude towards diversity at the teacher level were however hardly mentioned by the students. The results are discussed against the background of teacher training.

    Diskursive Praktiken im Spannungsfeld zwischen Allgemeinpädagogik und Fachdidaktik: Diskurse von Lehramtsanwärter*innen bei der kollaborativen Videoar-beit auf der Lernplattform "degree"

    No full text
    Im Rahmen des Projekts Degree4.0/5.0 wurden fachdidaktisch fokussierte Reflexionsprozesse von Studierenden und Lehramtsanwärter*innen (LAA) bei der Bearbeitung unterschiedlicher videobasierter Aufgabenformate auf der Plattform degree beforscht. Anhand von Video- und Audioaufzeichnungen der Gruppenarbeiten und Plenumsphasen sowie der schriftlichen Bearbeitungen auf der Plattform (wie Codierungen, Annotationen, Notizen etc.) wurden die Diskurse der Lernenden mittels exemplarischer qualitativer Analysen rekonstruiert. Die beiden im vorliegenden Beitrag vorgestellten Fallanalysen aus Fachseminaren in den Fächern Musik und Mathematik zeigen, wie in den Praktiken der Aufgabenbearbeitung fachdidaktische und allgemeinpädagogische Orientierungen von den LAA aufgerufen und miteinander konfrontiert werden. Auf der Basis der Analysen werden Gelingensbedingungen für reflexive fachdidaktische Auseinandersetzungen herausgearbeitet. Daran anknüpfend werden Adaptionsmöglichkeiten für die Aufgabenformate sowie ergänzende Hinweise zur Umsetzung vorgestellt, von denen angenommen wird, dass sie die (fachdidaktische) Tiefe der entstehenden diskursiven Auseinandersetzungen noch erhöhen könnten

    Das Konzept-Kontext-Fenster: Ein Modell zur Reflexion über die Interaktion zwischen Konzepten und Kontexten am Beispiel der universitären Begleitveranstaltung zum Praxissemester Physik

    No full text
    Kontextorientiertes Lernen im Physikunterricht zielt darauf ab, die Relevanz der Fachinhalte zu veranschaulichen und damit die Partizipation aller Lernenden im Sinne eines inklusiven Unterrichts zu fördern. Das vorgestellte Konzept-Kontext-Fenster (Bruning & Michels, 2013) ist ein aus den Niederlanden stammendes Modell zur Verknüpfung von Fachinhalten mit Kontexten und dient der Entwicklung neuer bzw. der Reflexion vorhandener Unterrichtsmaterialien. In diesem Beitrag werden der Aufbau des Konzept-Kontext-Fensters sowie dessen Einsatz im Rahmen der hochschulischen Begleitveranstaltungen zum Praxissemester beschrieben. Die bisherigen Erfahrungen deuten darauf hin, dass das Modell eine sinnvolle Orientierung für angehende Physiklehrkräfte bei der Reflexion ihrer Unterrichtsbeobachtungen darstellt und gleichzeitig als theoriegeleitete Grundlage zur Ausgestaltung von Handlungsalternativen dienen kann

    699

    full texts

    4,677

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇